Was haben wir über die Dorftrottel in Kentucky gelacht, mit ihrem Kreationsten – Museum. Die “Assembly Hall (AH)-Stiftung” wird nun einen christlichen Themenpark bauen, der sich strikt am Buch Genesis der Bibel ausrichtet. Der Bau ist in Lancashire geplant und soll die Evolutiontheorie ad absurdum führen. Die Erschaffung der Welt in sieben Tagen, mit multimedialen Einrichtungen dargestellt. 3,5Millionen britische Pfund soll der Bau kosten. Zwei interaktive Kinos, eine Cafeteria und ein Aufnahmestudio fürs Fernsehen werden den Kreationsten eigene Film -und Fernsehproduktionen ermöglichen.
Die Kapazität des Parks wird auf 5.000 Besucher/Tag konzipiert. Er wird der erste dieser Art in England sein. Erfahrungen hat man mit einem Themenpark in Orlando/Florida sammeln können. Dort erleben die Pilger die Leiden Christi aufs neue, wie er blutüberströmt, sein Kreuz durch die Reihen der römischen Soldaten schleppt.
Die Besucher erfahren einmalige, emotionale Erlebnisse, so die Veranstalter. Mit eigenen Filmproduktionen wollen die Betreiber ein Gegenmittel zur herrschenden Kultur schaffen. »Wir wollen die heutige Kultur von Sex und Gewalt, Sauf-und Fressgelagen befreien«. Die Investoren erhoffen sich jährliche Einnahmen in Höhe von 4,8M britische Pfund.
Na denn, wo findet man schon noch Leute, die für ihre Verblödung auch noch bezahlen.
via Pharyngula
und Observer


































































Dezember 19, 2007 um 12:21
Klar kann man Geld auch anders verdienen. Und das WIRD es ja auch. Wenn ich auf dem Blog von Nick Gisburne lese, was es für einen Schrott gibt, den man den Schafen der USA-Christen anbietet, lache ich mich schlapp.
http://www.gisburne.com/ngblog.php?id=2007-08-27a
zum Beispiel oder das hier : http://www.gisburne.com/ngblog.php?id=2007-07-20a (Unglaublich)
Warum also darauf verzichten, mit einem zweitem Kreationismus Museum Geld zu verdienen? Und ich werde das Gefühl nicht los, das die Macher dieses Museums wissen, das sie die Menschen belügen. Die lachen sich ins Fäustchen und kassieren kräftig ab.
Dezember 18, 2007 um 8:44
Daß es dabei NUR ums Geld geht, bezweifle ich, das liesse sich auch anders verdienen. Es geht um das Überleben eines Glaubens/einer Religion und da wird alles in die Waagschale geworfen was da ist. Hoffentlich gewinnen die Guten….
Dezember 18, 2007 um 11:23
Kann passieren, interessant wird es, wenn wie geplant, im Dreiländereck, Deutschland, Schweiz, Frankreich ähnliches auf die Beine gestellt wird.
Wie z.B hier geschildert.
Dezember 18, 2007 um 11:04
“Die Kapazität des Parks wird auf 5.000 Besucher/Tag konzipiert.”
Ich weiß auch nicht warum, aber ich habe eher das Gefühl, dass das in England eher ein Verlustgeschäft wird.
Dezember 17, 2007 um 8:16
So etwas lese ich doch gerne, da kommt Freude auf.
Quelle: Medienmagazin “pro”
Dezember 17, 2007 um 3:16
Ein Witz aus Kentucky, vielleicht erzählt man sich eines Tages ähnliches über Lancashire:
Dezember 17, 2007 um 12:51
“Na denn, wo findet man schon noch Leute, die für ihre Verblödung auch noch bezahlen.”
Die täglichen Käufer und Konsumenten der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben, beispielsweise…
Da Menschen ohnehin nur das glauben, was sie glauben wollen, wird dieser Park zweifellos in kürzester Zeit seine begeisterten Besucher haben. Daran ist nichts zu ändern.
Wenn es auch noch so unerträglich ist, mitansehen zu müssen, wie die “Rennaissance des Religiösen” immer lauter und unverschämter, wenngleich nicht unbedingt zahlreicher, daherkommt, man kann sie nicht verhindern.
Aber man kann ihr überall da, wo sie politisch Einfluß zu nehmen versucht, mit aller gebotenen Entschiedenheit und unmißverständlicher Schärfe entgegentreten.
Dies scheint das Gebot der Zeit zu sein.
Dezember 17, 2007 um 11:09
PZ Myers dazu:
Dezember 17, 2007 um 10:36
Sehe ich genauso. Das Geschäft mit der Bibel bringt immer gute Renditen und das auf lange Zeit, ob nun in Hollywood, in solchen Museen oder anderswo. Als besonders schlimm erachte ich die Tatsache, dass der Kreationismus damit institutionell in Europa ankommt und damit die Plattform der Diskussion über ihn verlassen wird. Es ist also kein amerikanisches Problem mehr, es wird ein europäisches.
Dezember 17, 2007 um 10:34
Gings darum bei Religion nicht schon immer grundsätzlich?
Dezember 17, 2007 um 10:26
“Die Investoren erhoffen sich jährliche Einnahmen in Höhe von 4,8M britische Pfund.”
Ich werde den Eindruck nicht los, das es diesen Leuten (und anderen) mehr darum geht Geld zu scheffeln als den Menschen die Bibel näher zu bringen.