Das braucht Afrika - wirklich?

Trans World Radio startet neuen Sender für Westafrika

P a r a k o u (idea) - Die internationale evangelikale Radiomission Trans World Radio (TWR) hat am 1. Februar einen neuen Mittelwellensender für Westafrika in Betrieb genommen. Für rund 1,2 Millionen Euro ist dazu eine Sendeanlage in der Nähe der Stadt Parakou in Benin erstellt worden.

Von den rund 7,5 Millionen Einwohnern Benins sind 50 Prozent Anhänger von Naturreligionen, 30 Prozent Christen und 20 Prozent Muslime. Der heidnische Voodoo-Kult, der früher Staatsreligion war, ist weit verbreitet. Der christliche Staatspräsident Mathieu Kérékou hatte TWR im Jahr 2003 um den Bau einer Sendestation gebeten und erteilte eine Lizenz für einen Kurz- und einen Mittelwellensender. Die Station verbreitet christliche Programme für die gesamte Region Westafrika. Dazu gehören Staaten wie Algerien, Burkina Faso, Ghana, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, und Togo, in denen es viele Muslime gibt. Im Programm finden sich bekannte Sendereihen wie „Durch die Bibel“ des US-amerikanischen Pastors Vernon McGee (1904-198 8) und „Frauen der Hoffung“.

Neben Verkündigungssendungen werden auch Programme im Rahmen des Projektes „Afrika soll leben“ produziert, die Hilfe im Umgang mit und zur Prävention von Aids vermitteln. Die meisten Sendungen werden in Französisch ausgestrahlt, einige auch in Regionalsprachen. TWR sendet in Afrika bisher über zwei Kurzwellenanlagen in Swasiland und Südafrika. Weltweit strahlt TWR Programme in über 200 Sprachen aus.

Eine Antwort zu “Das braucht Afrika - wirklich?”

  1. MartinM sagt:

    Ich habe dazu was auf meinem Blog gesenft: Ein Sender, den die Welt nicht braucht - auch nicht in Afrika-

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