Muslime und Christen im Kreationismus vereint?

Prof. Horst Beck: Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes gibt der christlichen Schöpfungslehre ihre besondere Ausprägung.

Muslimische Kreationisten werben um christliche Verbündete

L o n d o n / S o e s t / B a i e r s b r o n n (idea) – Muslimische Kreationisten sind offenbar bestrebt, mit christlichen Evolutionsgegnern eine strategische Allianz zu bilden.

Dies schreibt der Philosophieprofessor Peter C. Kjärgaard (Aarhus/Dänemark) in der Zeitschrift New Humanist (Ausgabe Mai-Juni) mit Bezug auf einen Bericht der Europäischen Union (EU) vom Oktober 2007. Dieser Report warnt vor den vielfältigen Ausprägungen des europäischen Kreationismus (Schöpfungslehre) in Großbritannien, der Schweiz, Polen, Griechenland, Serbien, Russland und nimmt auch den Aufstieg einer türkischen Variante dieser Weltanschauung ins Visier.

Obwohl der EU-Report es nicht ausdrücklich so formuliere, legten seine Verfasser doch den Schluss nahe, dass Evolutionsgegner aus verschiedenen Glaubensrichtungen in Europa zusammenarbeiteten oder dies bald tun könnten, so Kjärgaard. In Spanien, Frankreich, der Schweiz, Dänemark und der Türkei gebe es klare Anzeichen für die zunehmenden finanziellen Möglichkeiten und das wachsende Selbstbewusstsein muslimischer Kreationisten. Eine Schlüsselrolle spiele der Türke Adnan Oktar, der unter dem Pseudonym Harun Yahya publiziere. Sein Schöpfungsatlas sei seit 2006 an unzähligen Schulen und Universitäten in ganz Europa aufgetaucht. Zudem habe der Verfasser sein Werk an eine Reihe protestantischer Pastoren in Europa und an Universitäten in den USA versandt. Seine Botschaft: Im Kampf gegen die Evolutionstheorie müssten Christen und Muslime zusammenstehen.

Die Türkei als „Hauptquartier des Kreationismus“?
Der Professor für Molekularbiologie an der Universität Istanbul, Haluk Ertan, bedauert, dass die Türkei zum Hauptquartier des Kreationismus im Mittleren Osten geworden sei. Ertan vertritt eine gemäßigte Form der Evolutionslehre. Die überwiegende Mehrheit der türkischen Hochschullehrer lehnt den Kreationismus von Adnan Oktar ab, so Salim Abdullah, Herausgeber der in Soest (Westfalen) erscheinenden Zeitschrift Moslemische Revue gegenüber idea. Die islamische Schöpfungslehre kenne zwar auch das Sechs-Tage-Werk (Sure 32,4) – Gottes Erschaffung der Welt in sechs Tagen – lasse aber offen, ob sich die einzelnen Arten im Laufe größerer Zeiträume verändern. Zentral sei für den Islam die Sonderstellung des Menschen: Gott habe den Menschen in einem speziellen Schöpfungsakt „aus Wasser und Schlamm“ hervorgebracht (Sure 32,8.9).

4 Antworten zu “Muslime und Christen im Kreationismus vereint?”

  1. tötetreligionihrdeppen Sagt:

    diese verdammten religiösen vollidioten.
    abschaum der menschheit-

  2. folgsam Sagt:

    Soll auch Nicht-muttersprachler geben die sich mal am deutschen versuchen.
    Hast doch verstanden was er meint, oder?

  3. ein Gast Sagt:

    Du brauchst in deine Kopf, dringend eine neue Rechtschreibung und Interpunktion.

  4. N-Atheist Sagt:

    Wir brauchen in unsere Welt, dringend eine zweite Renaissance.


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