
Evelyn Hecht-Galinski, Quelle:bsozd.com
Der Zentralrat der Juden hat sich zum Sprachrohr der israelischen Regierung gemacht. Ein Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski
Interview: Peter Wolter – Junge Welt
Die Publizistin Evelyn Hecht-Galinski ist Tochter des früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski
Ist es für Sie antisemitisch, zum Boykott israelischer Exportwaren aufzurufen, wie es Hermann Dierkes, der Duisburger OB-Kandidat der Linkspartei gemacht hat? Er ist am Donnerstag nach massiven Angriffen auch aus der eigenen Partei als Fraktionsvorsitzender zurückgetreten.
Warum sollte das antisemitisch sein? Ich rufe schon seit langem dazu auf. Ein Boykott ist solange angebracht, wie Israel fremde Gebiete besetzt hält und zum Teil besiedelt, wie es UN-Beschlüsse mißachtet und wie es immer wieder Kriege gegen das palästinensische Volk anzettelt.
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