Christen spüren Gegenwind

VON WOLFGANG THIELMANN – Rheinischer Merkur

PRORELI / Nach der verlorenen Abstimmung müssen sich die Kirchen neu aufstellen

Die Niederlage der Kirchen beim Kampf um „Pro Reli“ in Berlin hat ein Schlaglicht geworfen auf ihre gesellschaftliche Stellung in der Gegenwart. Die Spanne reicht in Deutschland von gewachsener und geprägter Volkskirchlichkeit im Süden, Südwesten und Nordwesten bis zur Randrolle alles Christlichen und Religiösen in Teilen der neuen Bundesländer. Die Volksabstimmung wurde in den östlichen Bezirken Berlins verloren. Nun mag Berlin religiös ein Sonderfall sein, doch er fokussiert die Lage: In den letzten zwei Generationen ist ein großer Abstand gewachsen zu der überkommenen Religion. Ihr öffentlicher Stellenwert reibt sich mit der Abwesenheit im eigenen Leben.

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Nonstop Nonsens

 Das kooperative Gen: Abschied vom Darwinismus (Gebundene Ausgabe) von Joachim Bauer (Autor)

Das kooperative Gen: Abschied vom Darwinismus (Gebundene Ausgabe) von Joachim Bauer (Autor)

Sachbuch-Bestseller mit kruden Ideen

Prof. Axel Meyer, D.,Ph., Evolutionsbiologe,  Zoologe, Universität Konstanz

Was ist Evolution? Die unterschiedliche Reproduktion von Genen. Das ist nicht nur die Lehrbuchdefinition, die unsere Studenten in der Evolutionsklausur als richtige Antwort herunterbeten, sondern auch das in tausenden von Studien belegte beste Modell des evolutionären Prozesses. Einige Individuen haben mehr Nachkommen als andere und so werden deren Gene in höherer Frequenz in der nächsten Generation repräsentiert sein als die Gene der weniger erfolgreichen Reproduzierer. Gene sollten also egoistischerweise versuchen, den Organismus, der ihnen dabei hilft, dahingehend zu gestalten, dass dies auch in ihrem Sinne so passiert. Dabei arbeiten sie manchmal zusammen mit anderen Genen und manchmal auch nicht. Soweit so klar, oder?

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CDU-Forum: Homosexualität eindämmen!

Quelle: Abendzeitung.de

Quelle: Abendzeitung.de

Auf der offiziellen Homepage der CDU dürfen Extremisten von einer Welt ohne Homosexuelle träumen.

Abendzeitung.de

„Keine Utopie oder Vision mehr“: Der Hetzbeitrag eines Parteimitglieds sorgt für Proteste im Internet – und stößt in der Union teilweise auch auf Zustimmung.

„Die Homosexualität als gesamtgesellschaftliches Problem könnte bald eingedämmt werden. Eine Welt ohne sie ist keine Utopie oder Vision mehr. Nun kommt es darauf an, die Forschungen auf dem Gebiet voranzutreiben“, heißt es euphorisch im Internet. Propaganda fundamentalistischer Christen, rechtsradikale Vernichtungsphantasien gar? Nein, der Beitrag steht auf cdu.de, der offiziellen Homepage der Christlich Demokratischen Union, der Partei der Bundeskanzlerin. Über eine Woche sind die hetzerischen Passagen online – und sorgen für Unruhe im Internet.

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Die subversive Kraft der Evolution

Philip Kitcher Mit Darwin leben NEU  Evolution, Intelligent Design und die Zukunft des Glaubens Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Mit Abbildungen  Erschienen: 25.01.2009 224 Seiten, Gebunden  Euro 24,80 [D] / Euro 25,50 [A] / sFr 42.50

Philip Kitcher Mit Darwin leben NEU Evolution, Intelligent Design und die Zukunft des Glaubens Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Mit Abbildungen Erschienen: 25.01.2009 224 Seiten, Gebunden Euro 24,80 [D

Seit Jahren herrscht in den USA ein Kulturkampf zwischen Vertretern der Evolutionstheorie und den Kreationisten oder Anhängern des sogenannten Intelligent Designs. Sie behaupten, Darwin habe Unrecht, die Evolutionslehre sei falsch. Die Entstehung der Welt und des Menschen folge einem intelligenten Plan und sei nicht Ergebnis zufälligen Mutationen und Selektion. Der Wissenschaftsphilosoph Philip Kitcher hat eine Art Handbuch gegen die Argumentation der Anhänger des Intelligent Designs geschrieben.

Deutschlandradio Kultur

Der in den USA erbittert geführte Kampf zwischen Kreationisten und Vertretern der Evolutionstheorie wirkt in Europa eher befremdlich. Doch das Handbuch des Wissenschaftsphilosophen Philip Kitcher, das die falsche Argumentation des Intelligent Designs entlarvt, ist auch bei uns alles andere als überflüssig.

Vertreter der Theorie des Intelligent Designs glauben, eine intelligente Macht – und nicht allein die Gesetze von Darwins Evolutionstheorie – hätten das Leben, wie wir es kennen, erschaffen. Es ist leicht, darüber herablassend den Kopf zu schütteln und das Kreationismus-Phänomen zu belächeln. Etwas ganz anderes und gar nicht Triviales ist es, wirklich überzeugende Argumente gegen Kreationismus und Intelligent Design bereit zu haben. Diese Argumente findet man in diesem Buch.

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Avida-ED— die Simulation

Robert T. Pennock, Quelle: MSU.edu

Robert T. Pennock, Quelle: MSU.edu

Programm simuliert Darwins Theorie.

The Independent Collegian

Studenten an der Michigan State University können nun die Evolution aktiv, auf den Desktops ihrer Computer, verfolgen.

Das Programm Avida-ED ermöglicht es den Studenten, Schritt für Schritt, die Evolution in einer virtuellen Petrischale zu verfolgen.

Robert Pennock, Professor für Philosophie, Biologie und Informatik an der Michigan State University, hat am letzten Freitag, gemeinsam mit seinen Studenten und anderen Mitgliedern der Gemeinschaft, anlässlich einer Gedenkfeier für Charles Darwin,  das Programm vorgestellt.  Avida-ED zeigt den Stundenten den Prozess der Evolution durch natürliche Selektion.

Natürliche Selektion ist die Auslese durch die Umwelt, Organismen die ein kleinwenig besser im Überleben und in der Reproduktion sind,  können ihren Fortbestand sichern, so Penncock.

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Rückblick: Polizei für Pro Reli

Bericht von der Kirche des Fliegenden Spaghetti Monsters Berlin – Brandenburg

Gut sah es aus für uns von der KdFSM BB. Auf der letzten Nudelmesse hatten wir 3 Transparente gebastelt, die Demo vor der Gedächtniskirche ordentlich angemeldet und auch die Anmeldebestätigung in der Tasche.Also konnte wir gut lachen, als die Polizei unsere Plakate mit ganz deutlichem Missfallen betrachtete. Die waren aber von der Genehmigung wenig beeindruckt und wollte uns auf die andere Straßenseite, weg von jeder Wahrnehmbarkeit verweisen. Das auf der Grundlage des Satzes aus der Anmeldebestätigung: Die Zuweisung des genauen Versammlungsortes erfolgt in Absprache mit der Polizeieinsatzleitung vor Ort.“ Nur das der handelnde Polizist 24026680 nicht die Einsatzleitung war und vor allem von gemeinsamer Absprache nicht das Mindeste hielt. Er erteilte Anweisungen im Befehlston.“

Klar das wir uns das nicht gefallen ließen und weiter auf unserem Recht beharrten, auf dem Breitscheidplatz zu demonstrieren. Den Rest des Beitrags lesen »

Von den Ley(ai)en aus dem Guttenbergischen

Quelle: BMFSFJ

Quelle: BMFSFJ

Eine Woche ist es her, dass der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor zu Guttenberg, im Kabinett, die Gesetzesvorlage zur Sperrung von pädophilen Internetseiten, beim gleichzeitigen mitloggen der Verbindungen, durch das BKA, eingebracht hat. Initiator Frau von der Leyen, ihres Zeichens Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Da das Internet aber etwas technisches ist, fällt es in den Zuständigkeitsbereich des Wirtschaftministers, eben Technologie. Dass das so ist, kann unser aller Glück bedeuten, auch fallen mir jede Menge Blondinenwitze ein, wenn ich das nachfolgend Gesagte interpretieren muss. Die Witze verkneife ich mir, dass nachfolgend Gesagte ist schlimm genug.
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Re-Christianisierung gescheitert

Quelle: geschichte-s-h.de

Quelle: geschichte-s-h.de

Die Zahlen sind bekannt. „Pro“-Reli ist gründlich gescheitert. Gescheitert in einer Stadt, die durchaus ein Schmelztiegel der Kulturen genannt werden kann. Die Initiatoren haben zum Volksentscheid gerufen und nur wenige gehen hin, das Volk verweigert sich dem pfäffischen Klüngel. Die Missionierung der Evangelikalen und der konservativen Katholiken ist gegen die Wand gelaufen. Das Wahlvolk hat wohl, intuitiv, den Versuch des Mißbrauchs staatlicher Autorität, durch religiöse Fundamentalisten, gespürt. An prominenter Fürbitte hatte es nicht gemangelt. Zollitsch, Huber und Jauch wollten ihre bigotte christliche Moral und Ethik ins Schulbuch geschrieben haben. Selbst Frau Merkel, unser aller Kanzelerin, bettelte um physikalisch-evangelikale Zustimmung beim Wahlvolk, Ohrfeige. Das ist Demokratie. Die Muslime ahnten es, es ist besser einen gemeinsamen Ethikunterricht zu haben, als christliche Indoktrination, gleichbedeutend mit Missionierung. So läuft das in einer Stadt, die in ihrer Geschichte oftmals zum Spielball der Mächtigen geworden ist. Und „ER“ auch noch entsprechendes Wetter schickt, damit das Publikum einen erholsamen Sonntag geniessen kann.

Es ist was es ist, die Pfaffenclique und ihre Handlanger sind gescheitert! Glückwunsch und Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Und Darwin fuhr Slalom

Quelle:Naturkundemuseum Berlin

Quelle:Naturkundemuseum Berlin

2009 ist „Darwinjahr“ und außerdem „Jahr des Gorillas“. Die Gorillaexpertin Julia Voss sprach mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ über die Entstehung der Evolutionstheorie und den Gorilla als Frauenräuber.

Kölner Stadt-Anzeiger

KÖLNER STADT-ANZEIGER: Frau Voss, Sie bezeichnen den Gorilla als „Maskottchen“ in der Debatte um die Evolutionstheorie. Warum?

JULIA VOSS: Mir fiel die Gleichzeitigkeit auf: 1859 erschien Darwins „Entstehung der Arten“. Und 1861 erschien im gleichen Verlag ein Buch von Paul Belloni Du Chaillu, dem ersten westlichen Augenzeuge eines lebenden Gorillas. Er beschrieb das Tier als Bestie: haarig, dumm, schwarz, brutal, absolut niedrig stehend – so ungefähr alles, was der koloniale Engländer nicht sein wollte.

Und was folgt daraus?

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Mit Günter Jauch in den Gottesstaat

Quelle: ld-dresden

Quelle: ld-dresden

„Religion ist nicht Privatsache“: In Berlin wollen Konservative den Religionsunterricht per Volksentscheid aufwerten

Rüdiger Suchslandtelepolis
Berlin war Vorreiter. Als die Hauptstadt den verbindlichen Ethikunterricht für alle einführte, war das die längst überfällige Angleichung an die im aufgeklärten Westen üblichen Modelle, der Abschied vom Deutschen Sonderweg der engen Verknüpfung von Staat und Kirche. Es war auch der erste Schritt in ein wirklich modernes, republikanisch-laizistisches Verständnis von Religion. Dass nämlich Religion Privatsache ist, und der Staat und die öffentlichen Schulen und Institutionen zu strikter Neutralität in religiösen Fragen verpflichtet sind, egal ob einer an die Wiederauferstehung der Toten glaubt oder an die Sinnlosigkeit des Lebens. Schon die Uno-Kinderrechts-Charta garantiert auch Kindern Religionsfreiheit, das heißt das Recht, ihren Glauben selbst zu bestimmen und den Schutz vor dem Einfluss missionierender Glaubensgemeinschaften. Genau das will jetzt die vom CDU-Bundestagsabgeordneten und Charlottenburger Rechtsanwalt Christoph Lehmann geleitete, von den Mehrheiten der beiden christlichen Kirchen unterstützte Initiative „Pro Reli“ (siehe Spiritual-Spezial – einmal voll tanken, bitte!) ändern, und Religion wieder als Wahlpflichtfach an Berliner Schulen einführen. Heute wird in einem Volksentscheid darüber entschieden. Mit dem Argument der Freiheit wird die Einschränkung der Freiheit zum Religionsunterricht kaschiert. Soll jetzt in Berlin der erste (Rück-)Schritt in den Gottesstaat gelegt werden?

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Das Brights’ Net ist eine Gemeinschaft der Brights…Punkt

Quelle: brightsblog

Quelle: brightsblog

Ein Essay von Mynga Futrell und Paul Geisert

Die Internet-basierende Gemeinschaft der Brights wird oft, durch die Medien, populäre Blogs und Andere, in unrichtiger Art und Weise charakterisiert.

Das Brights’ Net als eine atheistische Organisation zu identifizieren ist der häufigste Fehler.

Beachte: Ist das Brights’ Net eine Organisation von Humanisten? Nein, obwohl Humanisten sehr gut in der Gemeinschaft der Brights vertreten sind. Ist das Brights’ Net eine jüdische oder skeptische Organisation? Die Antwort ist nochmals „Nein“. Die Gemeinschaft beinhaltet aber eine große Anzahl säkularer Juden und Skeptiker. Atheisten sind in Hülle und Fülle vertreten, deswegen sind die Brights noch keine atheistische Organisation. Um eine so mannigfaltige Gemeinschaft von Individuen richtig zu kennzeichnen, ist es besonders wichtig, sie an den gemeinsam benutzen Attributen, aller Mitglieder, zu identifizieren. Für die Brights-Gemeischaft heißt das: Alle Individuen haben erklärt: “ Ich habe eine naturalistische Weltanschauung (frei von übernatürlichen/mystischen Elementen).“

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L. Ron Hubbard – Bestseller

Quelle: lermanet.com

Quelle: lermanet.com

Mit 185 Hörbüchern hat L. Ron Hubbard gerade seinen dritten Weltrekord aufgestellt, wie es von Guinness World Records auf der Londoner Buchmesse bestätigt wurde. Das offizielle Zertifikat besagt: „Die meisten Hörbücher eines einzelnen Autors sind von L. Ron Hubbard (USA), aufgestellt am 21. April 2009, mit 185 Hörbüchern”.

WebService – Lothar Kiessl

„Die letzten Guinness Rekorde, die wir erhielten waren für den ‚meist übersetzten Autor’ und ‚den Autor mit den meisten Veröffentlichungen’, sagte Gunhild Jacobs, Trade Operations Manager von der Literaturagentur Authors Services, Inc. in Hollywood, welche die gesamten schriftstellerischen Werke von L. Ron Hubbard vertritt, als sie von dem Rekord erfuhr.

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Don’t mess with Texas

In Texas konnten die Kreationisten einen kleinen Sieg erringen

In Texas konnten die Kreationisten einen kleinen Sieg erringen

Evolutionstheorie im Unterricht

Kreationismus durch die Hintertür -von Katja Gelinsky- FAZ.NET

Zunächst sah es nach einem Sieg für die Wissenschaft aus. Der Bildungsausschuss von Texas votierte unlängst dafür, dass nicht länger die „Stärken und Schwächen“ naturwissenschaftlicher Theorien im Schulunterricht analysiert werden müssten. Die kontroverse Klausel „strengths and weaknesses“ gehört zum Instrumentarium amerikanischer Kreationisten. Unter dem Deckmantel wissenschaftlichen Diskurses sollen die Ergebnisse der Evolutionsbiologie, Geologie und Kosmologie revidiert und durch eine vorgebliche „Wissenschaft“ ersetzt werden, „die mit christlichen und theistischen Überzeugungen übereinstimmt“, so die Vision des Discovery Institute in Seattle, des Flaggschiffs der Anti-Darwinisten.

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Wahl Dodo des Monats April 2009

Dodo des Monats April 2009

Dodo des Monats April 2009

Folgende Kandidaten stellen sich der Wahl für den Dodo des Monats April 2009:

  1. Bundesagentur für Arbeit – „Staatl. anerkannter Schamane.
  2. Arbeitsgericht Köln -“ Pilgern erlaubt.“
  3. Herbert Grossarth – „Hassprediger.“
  4. Walter Mixa – „Katholische Obsessionen.“
  5. Robert Zollitsch – „Katholische Feindbilder.
  6. Dieter Broers – „Menstruationszyklus vs. Sonnenzyklus.

Die Abstimmung für den Dodo des Monats April 2009 läuft bis zum 01.Mai 2009, 20:00

Danach abgegebene Stimmen können nicht mehr gezählt werden. Der Preisträger wird am 02. Mai 2009 mit der Laudatio bekanntgegeben.

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Beten auf Bestellung

Quelle: Healing Rooms Toronto West

Quelle: Healing Rooms Toronto West

Beten auf Bestellung – «Healing Rooms» in Hessen versprechen Heilung durch Gebet – Evangelikale Christen ahmen US-Vorbild nach –Von ddp-Korrespondentin Kathrin Hedtke
Am Gartenzaun vor dem schlichten Flachdachbau in Hanau sind neongelbe Plakate befestigt: «Yes God Can» und «Wir beten für Sie» steht da zu lesen. Drinnen fassen sich fünf Frauen und drei Männer an den Händen. Mitarbeiterin Doris Schank schließt die Augen, mit kräftiger Stimme preist sie Jesus: «Wir beten dich an!» Eine Frau mit kurzen Haaren wippt vor und zurück, sie nickt und murmelt «ja». Jeden Donnerstag und Samstag treffen sich in den «Healing Rooms» – zu deutsch «Heilungsräume» – bibeltreue Christen, um Krankheiten durch Gebete zu heilen. Laut Homepage gibt es in Deutschland über 20 Standorte der «Healing Rooms», drei davon in Hessen.

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Seltsame Toleranz

Quelle: LVBB-IBKA

Quelle: LVBB-IBKA

IBKA-Transparent unter Polizeischutz

23.4.09, Kranzler-Eck Nähe Gedächtniskirche(Berlin): Gegen 18.30 greifen jüngere Teilnehmer aus einem Pro-Reli – Umzug („Aktionslauf“) ein LVBB-Transparent an. Die Aufschrift

NEIN zu „Pro Reli“ – Freiheit für Gemeinsamkeit!

war für die lautstarken „Pro Reli“ – Anhänger offenbar nicht mehr zu tolerieren. Der anwesende LVBB-Vorstandssprecher konnte verhindern, dass das Transparent aus der Verankerung gelöst wurde. Unsere Aktiven erlitten keinen Schaden.

Marko Roczen

Vom imaginären α-Männchen

 Susi Neunmalklug erklärt die Evolution: Ein Buch für kleine und große Besserwisser (Gebundene Ausgabe) von Michael Schmidt-Salomon (Autor), Helge Nyncke (Illustrator)

Susi Neunmalklug erklärt die Evolution: Ein Buch für kleine und große Besserwisser (Gebundene Ausgabe) von Michael Schmidt-Salomon (Autor), Helge Nyncke (Illustrator)

Mit einem „Buch für kleine und große Besserwisser“ pöbeln Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke wieder einmal gegen Gott und die religiöse Welt

Von Willem Warnecke

Gläubige Menschen sind dumm. Und sie erzählen dumme Geschichten. Insbesondere über einen Gott, den es nicht gibt. Schlicht peinlich ist solch völlig bescheuerter Unsinn! Schließlich hätte ein Gott, der meint, sein Werk sei gut, riesige Tomaten auf den Augen: Einen so doofen Gott, der die Welt absichtlich so gemacht hätte wie sie ist – den kann es gar nicht geben! Und wenn religiöse Menschen einmal nachdächten, würden sie das vielleicht auch erkennen.

So – in authentischer Wortwahl! – der Tenor des Bilderbuches, das Michael Schmidt-Salomon, Initiator und Vorstandssprecher der „Giordano Bruno Stiftung“, zusammen mit Illustrator Helge Nyncke gerade veröffentlicht hat. Die Stiftung verfolgt das Ziel, „die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen“. Dafür wendet sie sich etwa „in aller Entschiedenheit gegen die religiöse Fundierung von Bildung und Erziehung“.

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Gott, Sex und Darth Vader

Darth Vader Supreme Edition Costume, www.geekologie.com

Darth Vader Supreme Edition Costume, www.geekologie.com

Gedanken eines Häretikers

Ich habe mich nur gefragt, wie zum Teufel (sorry Satan) sich Gläubige wie die Karnickel vermehren, Ungläubige dafür (gehemmt ? komdomgeplagt ?)  nicht in diesem Maße imstande sein sollten.
Gläubige “treibens” im Bett kaum anders als Ungläubige. Der große Unterschied ist nur, dass Gläubige diese Tat theoretisch nur zum Zweck der Vermehrung durchführen (sollten). Die Religionsführer wünschen sich das jedenfalls so. Gottvertrauen ? Nur, wenn im Bett ein kleiner Gottgläubige rauskommt. So soll es geschrieben sein… im Buch der Bücher oder in der Papyrusrolle der Papyrusrollen.
Ob dies der Grund für die “wunderbare” Vermehrung der Gläubigen ist ? Kann man daran festmachen, dass Ungläubige sich “weniger gut” verbreitet haben und die Gläubigen noch nicht als “gefährdete Spezies” in der roten Liste auftaucht ? .

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Pilgern erlaubt

Quelle: amazon.de

Quelle: amazon.de

Kündigung ungerechtfertigt bei unerlaubter Pilgerfahrt

M i GAZINBeta

Einem Urteil des Arbeitsgerichts Köln zufolge, darf einem Arbeitnehmer, auch wenn er unerlaubt eine Pilgerfahrt antritt, nicht gekündigt werden.

Dem Urteil liegt ein Fall zugrunde, in der einer beim Schulamt tätigen Muslima, die trotz nicht genehmigten Urlaubs eine Pilgerreise antrat, gekündigt wurde. Die Muslima erhob Klage vor dem Arbeitsgericht ihn Köln. Die für jeden Muslim vorgeschriebene Pilgerfahrt nach Mekka gehört zu den fünf Säulen des Islams und ist für jeden gesunden Muslim, der über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, verpflichtend.

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Habermas Papam

(der Heilige Geist weht wo er will – neuerdings im Feuilleton)

Von Klaus D. Höfer(Ennigerloh) – Aufklärung und Kritik 1/2009

Das Feuilleton ist hoch entzückt
wenn Habermas und Benedikt
mit philosophischen Intrigen
erfolgreich die Vernunft verbiegen.

In den kulturellen Spalten
preist man sie als Lichtgestalten
einer Rekonziliation
von Vernunft und Religion.

Die Crème der deutschen Journalisten
verklärt den smarten Oberchristen
zur größten geistigen Ikone
seit langem auf St. Peters Throne.

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Religion und Evolution

Quelle: br-online.de

Quelle: br-online.de

Von Darwin bis Dawkins

Seit über 100 Jahren sind Evolution und Religion ein Reizthema. Auch heute ist Religion, trotz eines fortschreitenden Evolutionsprozesses, immer noch nicht ausgestorben und sorgt für hitzige Debatten.

Ein Feature von Daniel Knopp br-online.de

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Mama schießt scharf

(c) Die Presse (Breuss)

(c) Die Presse (Breuss)

Bei der ersten Eltern-LAN konnte eine Handvoll Mütter, Väter und Großeltern selbst erfahren, womit ihre Sprösslinge sich die Zeit vertreiben. Vielen fehlt das Verständnis, was ihre Kinder an Computerspielen mögen.

Daniel Breuss (Die Presse)

Feuer frei! Der potenziell kontroverse Part kam aber erst. Gegen Ende der Eltern-LAN wurde nämlich der Ego-Shooter Counter-Strike gestartet. Nach einer kurzen Einschulung ging es dann auch mitten ins Gefecht. Viele waren aber mit der Steuerung heillos überfordert. „Das ist ganz schön schwer“, gibt Christine zu. Sie ist als Vertretung für ihre Schwiegertochter hier. „Mein Enkel spielt sehr viel“, erklärt sie. Sie wollte herausfinden, „was Kinder so süchtig danach macht“. Diese Antwort fand sie zwar nicht. Dennoch ist sie überzeugt, dass sich Eltern stärker mit Computerspielen auseinandersetzen sollten.

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D’r Zoch kütt: Evolutions-Straßenbahn rollt durch Köln

Quelle: KVB-Museum

Quelle: KVB-Museum

Studierende der Kunst an der Universität zu Köln gestalten Wagen der Kölner Verkehrs-Betriebe – Roll-out am heutigen Montag, 20. April 2009 – Eröffnung der begleitenden Kunstausstellung am Sonntag, 26. April 2009

juraforum

„Nächste Haltestelle: Kreidezeit. Achten Sie beim Aussteigen auf Dinosaurier.“ So oder so ähnlich klingt es während der Sonderfahrten einer Straßenbahn, die seit heute auf dem Kölner Schienennetz unterwegs ist. Die Bahn ist Ergebnis des von der VolkswagenStiftung im Zuge des Darwin-Jahres geförderten Projekts „Evolution erfahren“; sie ist innen wie außen zum Thema „Evolution“ gestaltet. Bis zum Jahresende wird das von den Kölner Verkehrs-Betrieben zur Verfügung gestellte Fahrzeug in der Dom-Stadt unterwegs sein und dort auf Evolution neugierig machen und zum Nachdenken wie Mitfahren anregen.

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Wo ist der HvD?

Quelle: Bundesverband HVD

Quelle: Bundesverband HVD

Mit dem Humanistischen Verband verbindet mich nicht nur Sympathie sondern auch Persönliches. Aus diesem Grunde habe ich bisher noch nicht über meine Wut geschrieben, in die mich die indifferente Haltung des HvD Berlin bringt.

Nics BlogHaus

Wie bekannt, bietet der HvD Berlin in den berliner Schulen das Fach Lebenskunde an. Als (freiwillige) Alternative zum (freiwilligen) Religionsunterricht (und nicht als Alternative zum Ethikunterricht!). In diesem Sinne sollte der HvD großes Interesse daran haben, in der Pro-Reli-Diskussion seine Stimme zu erheben. Und zwar laut und vernehmlich und in der ersten Reihe! Und das auch völlig unabhängig von diversen Anfeindungen in der letzten Zeit.

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Hassprediger:“Unwertes Leben wird vernichtet“

Eröffnung am Ostermontag mit Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler.

Eröffnung am Ostermontag mit Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler.

SPRING 2009: Friede, Freude – und Frontlinien

Ermutigung, frohe Gemeinschaft, weitere Horizonte und viel Freizeit sind drin im GemeindeFerienFestival SPRING, das nach Ostern im bayerischen Ruhpolding mit 3’000 Teilnehmern über die Bühne ging. In Seminaren wurden brandheisse Themen verhandelt.

www.jesus.ch
Der Atheismus des britischen Biologen und Zoologen Richard Dawkins führt, wenn konsequent zu Ende gedacht, zum Sozialdarwinismus. Das sagte Pfarrer Herbert Grossarth in einem Seminar. „Dann haben wir das, was wir im Dritten Reich hatten, nämlich Vernichtung unlebenswerten Lebens.“ Für Dawkins, Autor des Buchs, „Der Gotteswahn“, sei letztlich nur gut, was einen selbst am Leben erhalte.

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Katholische Feindbilder!

Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch wirft dem rot-roten Senat Religionsfeindlichkeit vor. Foto: AP

Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch wirft dem rot-roten Senat Religionsfeindlichkeit vor. Foto: AP

Eine Woche vor dem Volksentscheid über die Zukunft des Religionsunterrichts in Berlin wird der Ton schärfer. Jetzt hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, dem rot-roten Senat Religionsfeindlichkeit und „Tricksereien“ vorgeworfen. Er fühle sich an den Kommunismus erinnert, sagte der Freiburger Erzbischof.

Berliner Morgenpost

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat dem rot-roten Berliner Senat „Trickserei“ vorgeworfen. Der Freiburger Erzbischof verwies am Sonntag auf das Verhalten des Senats zu dem von den Kirchen unterstützten Volksentscheid über Religion als ordentliches Unterrichtsfach an den Berliner Schulen. Am 26. April stimmen die Berliner darüber ab, ob die Schüler von der ersten Klasse an zwischen den Fächern Ethik und Religion wählen können. Derzeit ist nur Ethik von der siebten Klasse an in Berlin Pflichtfach, Religion dagegen – anders als in anderen Bundesländern – lediglich ein freiwilliges Zusatzfach.

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„Mord“ bei und an Tieren?

Franz M. Wuketis

Franz M. Wuketis

Gesellschaft für kritische Philosophie – Heft 28 Oktober 2007 14. Jahrgang Nr. 2
In der letzten Ausgabe dieser Zeitschrift kritisiert Norbert Hoerster die Tierethik Karlheinz Deschners, die auf das (moralische und rechtliche) Verbot jeglichen Tötens von Tieren zum Fleischverzehr hinausläuft (vgl. Hoerster 2007). Ich möchte diese Kritik zum Anlaß einiger weiterer Überlegungen nehmen und darf gleich zweierlei vorausschicken: Erstens bin ich kein Vegetarier, sondern typischer Allesfresser. Zweitens trete ich selbstverständlich dafür ein, das Leid der Tiere zu lindern. Das ist zunächst sehr allgemein gesagt, denn es bleibt zu klären, welche Tiere überhaupt leidensfähig sind. Radikale Tierschützer und Tierrechtler wollen allen Tieren die gleichen Rechte einräumen und fordern als moralisches Ideal vom Menschen ein veganes Leben ohne jegliche Nutzung auch tierlicher Produkte, etwa Bienenhonig (vgl. Balluch 2005). Dieser Forderung steht die Realität der Massentierhaltung und der Schlachthöfe gegenüber. Beides darf als Ausdruck einer jeweils extremen Position von Menschen zu nichtmenschlichen Kreaturen gelten.

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Das ist das Ziel!

NEIN zu "Pro"-Reli

NEIN zu "Pro"-Reli

Der »1-Prozent-Mythos« und die Evolution des Menschen

© Walter Schels  Kein anderes Lebewesen steht dem Homo Sapiens so nahe wie der Schimpanse, fast scheint er unseresgleichen zu sein (aus Heft 09/2003, Schimpanse - Mensch)GEO.de

© Walter Schels Kein anderes Lebewesen steht dem Homo Sapiens so nahe wie der Schimpanse, fast scheint er unseresgleichen zu sein (aus Heft 09/2003, "Schimpanse - Mensch")GEO.de

M. Neukamm – © AG Evolutionsbiologie des VdBiol

Wie weit sind Mensch und Schimpanse genetisch wirklich voneinander entfernt?

Genetischen und serologischen Untersuchungen zufolge ist der Schimpanse der nächste Artverwandte des Menschen. Ihre Entwicklungslinien trennten sich nach neueren Erkenntnissen vor etwa 5-7 Millionen Jahren. Hierfür spricht auch der geringe genetische Unterschied von etwa 1,5%; diese Zahl beziffert die Mutationsereignisse in beiden Linien seit der Trennung vom gemeinsamen Vorfahren. Das heißt, Mensch und Schimpanse sind auf genetischer Ebene zu etwa 98,5 Prozent identisch (vgl. Dennett 1996, S. 337). Der Prozentsatz der Differenzen zwischen dem gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Schimpanse und dem Menschen beträgt sogar nur die Hälfte, nämlich rund 0,8%. Wie wenig dies tatsächlich ist, macht ein Vergleich deutlich: Zwei Menschen unterscheiden sich in der Regel bereits um 0,2 Prozent!

Aus dieser Erkenntnis ergeben sich zwei wesentliche Konsequenzen, die für die Gegner der Evolutionstheorie höchst unerfreulich sind: Erstens lässt sich die These von der „Sonderstellung“ des Menschen, der sich der biblischen Urgeschichte zufolge seinem Wesen nach grundlegend von allen tierischen Formen unterscheiden soll, nicht mehr aufrecht halten. So werden die Menschenaffen heute nicht mehr als gesonderte Gruppe der Pongidae geführt, sondern sind in der Gruppe der Hominidae (Menschenartigen) aufgegangen.

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Ein Platz für Tierfilme

Gedenkmarke der Deutschen Post zum 100. Geburtstag von Bernhard Grzimek (2009) Quelle:wikipedia

Gedenkmarke der Deutschen Post zum 100. Geburtstag von Bernhard Grzimek (2009) Quelle:wikipedia

Prof. Axel Meyer, D.,Ph., Zoologe, Evolutionsbiologe Universität Konstanz

Bernhard Grzimek (1909 – 1987) wäre nächste Woche 100 Jahre alt geworden. In meiner Jugend war er ein Vorbild für heranwachsende Naturforscher. Soviele exotische Tiere und solche Abenteuer in Afrika wünschte ich mir auch!

Zu Zeiten, als es nur zwei oder drei Fernsehsender gab, war seine Sendung „Ein Platz für Tiere“ ein Fernseherlebnis, zu dem sich die ganze Familie vor dem Flimmerkasten versammelte. Ich bin sicher, dass sich jeder Zuschauer meiner Generation – und nicht nur meiner, denn die Sendung lief 30 Jahre lang im deutschen Fernsehen – immer noch lebhaft an sie erinnert.

Dabei war Grzimek weit mehr als nur ein Fernsehonkel und Tierfilmer. Er war auch ein ganz gewiefter PR- Mensch, der die Fernsehsendungen nicht machte, um die Zuschauer zu unterhalten, sondern um den Tieren zu helfen. Das tat er auch als Direktor des Frankfurter Zoos sowie für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und durch sein ganz persönliches Engagement in Ostafrika.

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„Allahs Töchter“ vor Gericht

Nedim Gürsel, Quelle: en.wikipedia.org

Nedim Gürsel, Quelle: en.wikipedia.org

„Ich habe einen Roman geschrieben, und mein ganzes Leben hat sich verändert“, sagt Nedim Gürsel. Angenehm ist diese Veränderung für Gürsel möglicherweise nicht – denn sein Roman könnte ihn ins Gefängnis bringen. Viele Muslime empfinden das Werk als Beleidigung.

Der Tagessspiegel von Thomas Seibert

Mit bis zu drei Jahren Haft muss der türkische Schriftsteller rechnen, weil er mit seinem Buch namens „Allahs Töchter“ die religiösen Gefühle von Muslimen verletzt haben soll. Gürsel, im deutschsprachigen Raum vor allem durch seinen Istanbul-Roman „Der Eroberer“ bekannt, ist nicht nur wegen der Haltung der Justiz geschockt:

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„Das einzige religiöse Gefühl ist Wehleidigkeit“

Als Anti-Christ versteht sich Laizismus-Initiator Niko Alm nicht. Er will nur, dass die katholische Kirche ein Verein wie jeder andere in Österreich wird.

Als Anti-Christ versteht sich Laizismus-Initiator Niko Alm nicht. Er will nur, dass die katholische Kirche "ein Verein wie jeder andere in Österreich" wird.

Niko Alm, Gründer der Laizismus-Initiative, will die völlige Trennung von Staat und Kirche – Das Konkordat teile die Menschen in Privilegierte und Benachteiligte

derStandard.at-Interview

„Wir trennen jetzt Staat und Religion!“, lautet die Ansage von Niko Alm. Der Geschäftsführer einer Werbeagentur gründete eine Laizismus-Initiative. Seine Forderung richtet sich dezidiert nicht gegen die katholische Kirche, sondern gegen überkommene Privilegien der anerkannten Religionsgemeinschaften in Österreich. Zentrale Forderung: die Abschaffung des Religionsunterrichts.

derStandard.at: Die mediale Präsenz der katholischen Kirche schnellt zu Ostern und Weihnachten regelmäßig in die Höhe. Stört Sie das, wenn Benedikt XVI. über ORF2 seinen Segen spendet?

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Papst laut TV-Gericht „schuld an Aids-Toten“

Papst Benedikt XVI. ist schuldig im Sinne der TV-Anklage. - Foto: dpa

Es ist noch gar nicht lange her, da sorgte Papst Benedikt XVI. weltweit für Aufsehen: Während einer Afrikareise sagte er, Kondome würden das Aids-Problem verschlimmern. Ein TV-Gericht sprach ihn nun für den Tod Millionen Aids-Toter schuldig.

Der Tagesspiegel

Papst Benedikt XVI. ist in einer Gerichts-Show des öffentlich-rechtlichen Fernsehens der Niederlande für Millionen von Aids-Toten verantwortlich gemacht worden. Eine fünfköpfige „Bürger-Jury“ befand dabei in der Nacht zum Donnerstag, der Papst sei „schuldig“, weil er mit seinen Äußerungen gegen den Gebrauch von Kondomen die Ausbreitung der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids fördere.

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Die Krankheit hat einen Namen:Mixamatose

Quelle:www.thueringerblogzentrale.de

Quelle:www.thueringerblogzentrale.de

Bischof Mixa hat recht: Eine Gesellschaft ohne Glauben an Götter ist die Hölle auf Erden.

antitheismus.de

Denn den Himmel bevölkern massenmordende Kreuzfahrer, katholische wie protestantische nordirische Bombenwerfer sowie moslemische Selbstmordattentäter nebst jeweils 72 Jungfrauen (wobei die Islamisten wohl konsterniert sein werden, wenn sie erfahren, daß es sich bei den Jungfrauen selbstredend um christliche Nonnen handelt – woher sollten solche Unmengen an Jungfrauen auch sonst kommen?). Kindervergewaltigende katholische Priester (ein wenig beichten genügt). Ronald Reagan und George Bush. Die Lourdespilgerin, die kürzlich auf Geheiß von Mixas Gott ihre Mutter mit der Axt erschlug. Und natürlich der Katholik Adolf Hitler (der nie aus der Kirche austrat, geschweige denn exkommuniziert wurde – weshalb Papst Benedikt ihn, anders als andere Nazis, nicht in den Schoß der Mutter Kirche zurückholen kann oder muß). Bemerkenswert, daß Mixa erneut ausgerechnet (in den Fußstapfen von Martin Hohmann) verlogen das Naziregime als gottlos bezeichnet, Hitler Atheismus unterstellt. Adolf Hitler, der das Führerprinzip ja nicht er- sondern dem (von ihm als Kirchenchorknabe erlernten) katholischen Führerprinzip nachempfunden hat.

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Ausnahmegenehmigung für „Pro“-Ethik(IBKA-Landesverband Berlin-Brandenburg“)

Pro-Ethik-Plakat

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Liebe Mitglieder des IBKA-Landesberbandes und Interessenten,

Die Berliner Verkehrsbetriebe gestatten uns, auf den U-Bahnlinien

U2 (Pankow – Ruhleben)
U6 (Alt Tegel – Alt Mariendorf)
U8 (Wittenau – Hermannstr.)

in den Zeiträumen

Freitag 17.4. – Sonntag 19.4.09 und
Freitag 24.4. – Sonnabend 25.5.09

unser Informationsmaterial zu verteilen.

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