Umsetzung Kinder-Porno-Sperrung

Wirksamer Kinderschutz, Quelle: titanic

Wirksamer Kinderschutz, Quelle: titanic

RUS-CERT-Meldung

Am 2009-06-18 hat der Bundestag das Zugangserschwerungsgesetz beschlossen, das allen Diensteanbietern mit mehr als 10.000 Benutzern unter Androhung einer Geldbuße die Sperrung von durch das BKA in einer Sperrliste zur Verfügung gestellten Adressen auferlegt. Entgegen dem ursprünglichen Entwurf vom 2009-05-05 müssen auch Hochschulen diese Auflagen gegebenenfalls erfüllen und die Sperrung implementieren.

Das beschlossene Gesetz

Am 2009-06-18 hat der Bundestag das Zugangserschwerungsgesetz beschlossen, nach dem künftig alle Diensteanbieter, die den Zugang zum Internet für mindestens 10.000 Teilnehmer oder sonstige Nutzungsberechtigte bereitstellen, Maßnahmen zur Erschwerung des Zugangs zu bekannten, jedoch noch nicht abgeschalteten, Angeboten kinderpornographischen Inhalts ergreifen müssen. Die zu sperrenden Angebote werden dabei in einer Sperrliste vom Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt, und sind dort von den Diensteanbietern abzuholen. Spätestens sechs Stunden nach einer Aktualisierung der Sperrliste müssen die Änderungen in der lokalen Sperrimplementierung umgesetzt sein. Darüberhinaus ist dem BKA wöchentlich eine anonymisierte Statistik über die Zugriffe auf die gesperrten Seiten zur Verfügung zu stellen.

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Amerikas Evangelikale und der Antisemitismus

Billy Graham: US-amerikanischer Baptistenpastor, Prediger und Erweckungsprediger (©United States Library of Congress)

Billy Graham: US-amerikanischer Baptistenpastor, Prediger und Erweckungsprediger (©United States Library of Congress)

Nixon-Tonband belastet US-Prediger Graham

domradio.de

Billy Graham, der wohl einflussreichste US-Fernsehprediger, steht mit 90 Jahren erneut in der Kritik. Eine jüngst veröffentlichte Tonbandaufnahme eines Telefonats des früheren US-Präsidenten Richard Nixon mit dem Baptistenprediger wirft ein Schlaglicht auf die Haltung US-amerikanischer Evangelikaler zum Judentum und auf Graham selber.

In dem Telefonat am 21. Februar 1973 warnten Nixon und Graham, den Juden in den USA drohe „eine schlimme Welle des Antisemitismus“, wenn sie sich „nicht benehmen“ lernten. Und zwar schnell, sagte Graham.

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»Es gibt auch ein Recht auf Mission«

Günter Nooke, CDU, Quelle: wikipedia

Günter Nooke, CDU, Quelle: wikipedia

Menschenrechtsbeauftragter der deutschen Bundesregierung kritisiert Diskussion um Tod zweier junger deutscher Bibelschülerinnen im Jemen

kathweb.at

Der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Günter Nooke, hat die Debatte über den Mord an zwei deutschen Entwicklungshelferinnen im Jemen kritisiert. Die Diskussion drohe in die falsche Richtung zu gehen, sagte Nooke der Zeitung „Rheinpfalz am Sonntag“. Es sei absurd, den beiden jungen Frauen vorzuwerfen, sie hätten durch eine „missionarische“ Tätigkeit selbst Schuld an ihrem Tod. Wenn man das akzeptiere, dann hätten auch die Toten an der Berliner „Mauer“ selbst Schuld getragen, weil sie sich in Gefahr begeben hätten.

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Mission Gottesreich

 Mission Gottesreich - Fundamentalistische Christen in Deutschland (Broschiert) von Oda Lambrecht (Autor), Christian Baars (Autor)

Mission Gottesreich - Fundamentalistische Christen in Deutschland (Broschiert) von Oda Lambrecht (Autor), Christian Baars (Autor)

Eine Rezension

»Bei Gott gibt es keine Begrenzungen. Wir haben viele Fälle, das sind Rundum-Erneuerungen, komplett, total!

[...]

Tumore weicht in Jesu Namen! Krebs verschwinde in Jesu Namen! HIV-positiv werde HIV-negativ! In Jesu Namen! In Jesu Namen. Sei geheilt von deiner Lungenkrankheit, Asthma! Sei geheilt von Epilepsie! Sei geheilt von allen Hautkrankheiten! In Jesu Namen. Alle Infektionen, Neurosen, ich breche die Kette aller Depressionen, in Jesu Namen! Die Freude am Herrn wird deine Stärke sein und deine Medizin sein.«

(Prediger Reinhard Bonnke im Mai 2008 in der „Freien Christengemeinde Bremen“.)

Spätestens hier, auf Seite 17 des Buches, wird dem Leser klar, wohin die Reise geht. Lambrecht und Baars entführen uns in eine parallele Welt. Nicht in die oft beschworenen subkulturellen Bereiche der Migranten, nein, es geht in das Universum Jesu. Die Bibel, das einzig wahre Buch, nach dem es sich lohnt zu leben. Im 21. Jahrhundert werden wir konfrontiert mit dem Kampf gegen den Teufel, erfahren den Alltag zwischen Wundern und Dämonen. Heilung und Exorzismus stehen auf der Tagesordnung. Unwillkürlich denkt man an mittelalterliche Geschichtsschreibung. 2000 Jahre Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, Aufklärung, Errungenschaften von Wissenschaft und Technik verschwinden im Obskurantismus evangelikaler Weltsicht.

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Christlich-konservative Bankrott-Politik in Kalifornien 2009

Drohen den Deutschen durch die staatlichen Milliarden für die Banken und die faktische Aufgabe der Haushaltshoheit des Bundestags bald kalifornische Staatsbankrott-Verhältnisse?
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Wahl Dodo des Monats Juni 2009

Dodo des Monats Juni 2009

Dodo des Monats Juni 2009

Folgende Kandidaten stellen sich der Wahl zum Dodo des Monats Juni 2009:

  1. Gwen Shamblin, „Die Gottes-Diät“.
  2. IGFM, „Menschenrecht auf Missionierung“.
  3. Eberhard David, „Katholenprotest gegen Papst-Spott“.
  4. Christel Bergmann, „Vom Nachwuchs der Untoten“.
  5. Dr. Gero Winkelmann, „Gottloses München“.
  6. Wikipedia, „Wikipedia sperrt Scientology-Autoren aus“.
  7. Werner Henning, „Weg frei für Klosterschule“.

Die Wahl ist bis zum 03.07.2009, 20:00 befristet. Danach abgegebene Stimmen können nicht mehr gezählt werden.  Der Gewinner des Preises wird am 04.07.2009 in einer Laudatio gewürdigt.

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Religion und das US-Militär

Quelle: aljazeera.net

Quelle: aljazeera.net

Die Vereinigten Staaten sind ein zutiefst religiöses Land. Mehr als 90% der Bevölkerung des Landes sagen, dass sie an einen Gott glauben, während 80% beteuern an Wunder zu glauben.
Der Umgang mit der eigenen religiösen Identität wurde für das US-Militär ein interner Kampf. Der ansteigende Einfluss der evangelikalen Christen ist an einer wachsenden Anzahl von Vorfällen erkennbar. Alles zu einer Zeit in der zwei Kriege, mit kennzeichnenden religiösen Untertönen, in muslimischen Ländern toben, die zu ernsthaften Konsequenzen für die amerikanische Mission führen könnten.

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Kunst-Installation "Die Sache mit dem Kreuz"

Auf der am Freitag (19. Juni) gelaufenen Marburger „Nacht der Kunst 2009″ hatte auch eine kleine Ausstellung im Schwanhof (PhotoDuo-Atelier) Vernissage, die noch bis inklusive Sonntag (28. Juni) täglich 16-19 Uhr zu sehen sein wird. Die Titel „Die Sache mit dem Kreuz“ und „Der sündige Blick“ für die von drei beteiligten Künstlern  geschaffenen Teile der Schau weisen durchaus in die treffende Richtung. Den Rest des Beitrags lesen »

Aufklärung gründlich schief gegangen – im Hygiene-Museum

Die Ausstellung „Arbeit, Sinn und Sorge“ im Hygiene-Museum in Dresden ist ein Sammelsurium locker zusammenhängender Exponate und Phantastereien. Die „Zukunft der Arbeit“ wollte man sich vornehmen. Ein großes Thema, zu dem es viel Kritisches und Aufklärendes zu untersuchen und zu sagen gäbe.
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Homo-Exorzismus

Ausgerechnet zum 40-jährigen CSD-Jubiläum haben US-Schwulenverbände Grund zum Ärger über ein Youtube-Video: Es zeigt die Austreibung eines «Homosexuellen-Dämons» in einer Kirche. Die Pfarrerin versteht die Aufregung nicht.

Netzeitung

Schwulen- und Lesbenverbände in den USA feiern an diesem Wochenende den 40. Jahrestag der «Stonewall Riots», der Aufstände in der New Yorker Christopher Street, als sich Homosexuelle bei einer Razzia in der Schwulen-Bar Stonewall Inn gegen Repressalien zur Wehr setzten – der Beginn einer selbstbewussten Homosexuellen-Bewegung. Doch die Feierlaune, etwa am kommenden Sonntag in Manhattan, wird getrübt: Die Verbände sind empört über ein Video auf Youtube, das einen «Schwulen-Exorzismus» in einer Kirche im US-Bundesstaat Connecticut zeigt.

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Mein Wille, mein Tod

Leidvermeidung durch aktive Sterbehilfe kann ein Patient in Deutschland auch jetzt nicht verlangen. Gefahren der Euthanasie sind in den nachstehenden Überlegungen daher kein Thema. Wohl aber geht es um den liberalen Status der nunmehr gesetzlich geregelten Patientenverfügung .

Von Joachim GünterNZZ Online

Wie stelle ich mir mein Sterben vor? Ehrlich gesagt – am liebsten gar nicht. Und wenn doch, dann bevorzuge ich moderate Visionen. Kein Leib, der sich in Schmerzen windet, keine verschleimte Lunge, die mühsam um Luft kämpft, kein Magen, worin eine Sonde liegt, kein dementes Verdämmern und auch kein «apallisches Syndrom», zu Deutsch: kein Wachkoma, in das ich nach einem schweren Unfall falle, um darin für Jahre zu verbleiben, bis jemand erlösend Stecker und Schläuche zieht. Der Arzt und Bewusstseinsforscher Paolo Mantegazza meinte zum Tod: «Es genügt, nicht an ihn zu denken.» So mag es mancher halten. Als Wesen aber, das mit Zeitbewusstsein geschlagen ist, kann der Mensch diese Ignoranz schwerlich ungebrochen praktizieren.

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Aufgegebene Haushaltshoheit

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Tod durch Exorzismus

© sxc, Quelle oe24.at

© sxc, Quelle oe24.at

oe24.at

Wegen des Todes eines jungen Burschen bei einer Teufelsaustreibung sind im südamerikanischen Französisch-Guayana vier Mitglieder einer religiösen Gruppierung zu drei bis zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Cayenne befand die Angeklagten am Mittwoch (Ortszeit) für schuldig, fahrlässig den Tod des 15-Jährigen Roger Bosse herbeigeführt zu haben. Der Jugendliche, der unter Epilepsie und psychischen Störungen litt, war 2005 tot an ein Kreuz gebunden entdeckt worden. Er war drei Tage lang von den Gemeindemitgliedern mit Händen, Ästen und Gürteln geschlagen worden. Eine Autopsie ergab, dass das geknebelte Opfer vermutlich erstickt ist.

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In 30 Tagen „brights“

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Der folgende Post ist eine Parodie auf das esoterische Buch »In 30 Tagen Optimist«

Von EsoFee

Buchvorstellung: „In 30 Tagen Bright“

Ein Auszug

INHALT:

Seite 1: Widmung – „Ich danke …“

Seite 2: Inhalt

Seite 3: Vorwort

Theoretischer Teil:

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Fluchtreflex wird zum Verhängnis

Epetron tentaculatum (asiatische Wasserschlange) Screenshot Brightsblog

Epetron tentaculatum (eine asiatische Wasserschlange) Screenshot Brightsblog

Prof. Axel Meyer, Ph., D., Evolutionsbiologe, Zoologe, Universität Konstanz

Reflexe sind stereotypische, angeborene, extremschnelle Verhaltensweisen. Sie werden sozusagen am Gehirn vorbei ausgelöst, um auf Gefahren schnell reagieren zu können. Für den freien Willen bleibt in manchen Leben-oder- Tod-Situationen nicht genug Zeit.
Bei Fischen haben sich evolutionär besonders schnelle Fluchtmechanismen zum Schutz vor Fressfeinden entwickelt. Beim sogenannten C-Start krümmen sich Fische innerhalb nur weniger Millisekunden in die Form eines C und schnellen dann weg vom Jäger.

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Nachwäsche: Evangelikale-reaktionär und fundamentalistisch

Für Gott in den Tod

Bibelschule Brake, Quelle: wikimedia commons

Bibelschule Brake, Quelle: wikimedia commons

Harald NeuberTelepolis

Nach Morden im Jemen: Deutsche Bibelschule leugnet Missionsauftrag ihrer Schülerinnen. Doch das Dementi ist wenig glaubwürdig

Vier Monate vor ihrem Tod verfassten Anita Grünwald und Rita Stumpp zwei verhängnisvolle Dokumente. Am 12. Februar legten die 24- und 25-jährigen Mitglieder des Vereins Bibelschule Brake den Vorsitzenden dieser evangelikalen Gruppierung eine Tätigkeitsbeschreibung für ein Praktikum im Jemen vor. Ausgerechnet im Norden dieses Landes wollten die jungen Frauen in einem Krankenhaus arbeiten, in dem seit über drei Jahrzehnten die christliche niederländische Stiftung Worldwide Services (WWS) aktiv ist. Die WWS ist eine der größten international agierenden Organisationen zur Missionierung. Das Al-Dschumhuri-Krankenhaus in der Provinz Sa’ada ist das renommierteste Projekt der 1979 gegründeten Missionierungsgruppe. Der Einsatz im Jemen sollte die letzte Reise der beiden jungen Frauen werden. Exakt vier Monate nach dem Antrag wurden Gründwald und Stumpp von Unbekannten im Jemen entführt und – ebenso wie eine 34-jährige südkoreanische Missionarin – wenig später erschossen. Ihr tragischer Tod hat nun eine Debatte um Missionswerke ausgelöst.

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Die Gottes-Diät

Abnehmen mit Gottes Hilfe: Gwen Shamblin bietet „Weigh down“-Workshops an

Abnehmen mit Gottes Hilfe: Gwen Shamblin bietet „Weigh down“-Workshops an

Von FOCUS-Online-Autorin Louise Stein

Wer glaubt, nimmt ab

Zur Bikini-Figur durch Bibelverse, Rosenkränze und Ave Marias? Society-Reporterin Louise Stein hat den neuesten Schlankheits-Trend ausprobiert: die Gottes-Diät.

Alle Jahre wieder im Frühsommer plage ich mich wie Millionen Frauen mit ein paar bikini-untauglichen Pfunden zu viel und suche eine magische Blitzdiät, welche den lästigen Hüftfettröllchen noch vor Augustende zu Leibe rückt. Ob Kohl-, Trennkost-, Eier-, Schlank-im-Schlaf- oder Glyx-Diät – alles schon ausprobiert, allein es fehlt der Glaube. Genützt hat die Plackerei bislang wenig, der Urlaub rückt näher, der teure Pariser Erès-Bikini zwackt, jetzt hilft nur noch ein Wunder. Oder aber Gott.

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Erosion rechtsstaatlichen Denkens

Norman Paech, Quelle: hintergrund.de

Norman Paech, Quelle: hintergrund.de

Von Norman Paechhintergrund.de

Der Untersuchungsausschuss hat mit seinem Abschlussbericht eine der längsten und umfangreichsten Untersuchungen der Tätigkeit der Regierung und seiner Geheimdienste abgeschlossen. Das Ergebnis ist ein klareres Bild der Regierungspolitik im Bereich Sicherheit und Terrorismusbekämpfung seit dem 11. September 2001. Es zeigt vor allem eine erschreckende Erosion rechtsstaatlichen Denkens und rechtsstaatlicher Maßstäbe im Zuge des nach 2001 ausgerufenen „Krieg gegen den Terror“.

Der Grund dafür lag in der falsch verstandenen Bündnisverpflichtung gegenüber dem NATO-Partner USA, dem sie nicht nur pauschale Überflugrechte und logistische Unterstützung für die Verschleppung Terrorverdächtiger gewährte, sondern auch konkrete und aktive Beihilfe in ihrem Krieg gegen Irak im Jahr 2003 leistete.

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Doku Entsorgte Väter

Der deutsche Kinostart eines kleinen Dokumentarfilms über den prekären Stand der Geschlechter-Verhältnisse und der Justiz hierzulande ist zu vermelden. Am Donnerstag (11. Juni) kam Douglas Wolfspergers Dokumentarfilm „Der entsorgte Vater“ in die Lichtspieltheater (Arthouse-Kinos). Er zeigt an fünf Beispiel-Fällen, was mit den beteiligten Kindern und Vätern geschieht, wenn die Mütter nach der Trennung mehr oder minder erfolgreich den „Umgang“ (Juristensprache für „direkten Kontakt“) zwischen den Sprösslingen und ihren jeweiligen Vätern verhindern.
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Der KRYON-Kult

Quelle: server4customer.de

Quelle: server4customer.de

Eine gefährliche Psycho-Sekte der Neuen Zeit

Von EsoFee

Kryon-Konferenz in Freiburg
Bei den bisherigen Grenzenlos-Messen waren auch Vertreter sogenannter „Kryonschulen“ mit ihren Info- und Verkaufsständen präsent. Dies waren die Aussteller Karin O´Shana Kandziora und Ilona Majana Zimmer.

Auch bei anderen Esoterik-Messen treten Propagandisten des Kryon-Kultes regelmäßig in Erscheinung. Was steckt dahinter?

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Joseph war schwul und nichts als Wortstaub

«Als Maria Gott erfand» nennt Jürgen Wertheimer seine neue Parodie der biblischen Ereignisse. (FOTO: DPA)

«Als Maria Gott erfand» nennt Jürgen Wertheimer seine neue Parodie der biblischen Ereignisse. (FOTO: DPA)

Mitteldeutsche Zeitung

Zürich/dpa. Schon der Titel lässt die einen schmunzeln, während sich die anderen ärgern: «Als Maria Gott erfand» nennt Jürgen Wertheimer seine neue Parodie der biblischen Ereignisse, mit der er zwischen hinreißend schwarzem Humor, Blasphemie und Neuem Testament hin und her balanciert.
Der Vergleich mit der Bibel hinkt natürlich: Bei Wertheimer stellt sich nach der Hochzeit Marias heraus, dass Joseph schwul ist. Sie flüchtet sich in eine Affäre mit dem Wanderprediger Johannes – und wird schwanger. Grund genug, sich auf die Begegnung mit einem Engel zu berufen. Wertheimer lässt auch die weitere Lebensgeschichte des Heilands von einem gebildeten Griechen namens Didymos völlig anders erzählen. Dieser ist Doppelgänger des Tübinger Autors, denn das griechische Didymos bedeutet «Zwilling».

Sterben muß sich wieder lohnen!

Operation Tapferkeit: Bundes-Wehrdienstkreuz , Quelle: indymedia.org

Operation Tapferkeit: Bundes-Wehrdienstkreuz , Quelle: indymedia.org

Das Tatzenkreuz der Deutschritter ist wieder da. Die Urform hierfür stammt von den koptischen Christen aus Ägypten. Man findet sie noch heute auf einer Reihe von Kirchen. Entworfen wurde das „Eiserne Kreuz“ von Friedrich Wilhelm III. Bewußt wurde die Assoziation zu jenen Christenkriegern geschaffen, die in der Vergangenheit deutscher Geschichte maßgeblich an der Erorberung des Ostens beteiligt waren.
In der Wikipedia lesen wir dazu:

Der Deutsche Orden, auch Deutschherren- oder Deutschritterorden genannt, ist eine geistliche Ordensgemeinschaft. Neben dem Johanniter- bzw. Malteserorden ist er einer der noch heute bestehenden Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge. Die lateinische Bezeichnung lautet Ordo Teutonicus, abgekürzt OT. Der Langname war Orden der Brüder vom Deutschen Haus St. Mariens in Jerusalem, lateinisch Ordo fratrum domus Sanctae Mariae Theutonicorum Ierosolimitanorum.

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Islam-Gemeinden Kirchen gleichstellen

Wolfgang Schäuble (c) Reuters (Johannes Eisele)

Wolfgang Schäuble (c) Reuters (Johannes Eisele)

Langfristig soll der Islam in Deutschland den christlichen Kirchen gleichgestellt werden, findet Innenminister Schäuble (CDU). Derzeit fehle aber noch eine anerkannte islamische Religionsgemeinschaft. Bayerns Ex-Ministerpräsident Beckstein (CSU) lehnt die Idee als Vergleich von „Äpfeln mit Birnen“ ab.

Welt Online

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) will dem Islam langfristig ähnlich umgehen wie mit den christlichen Kirchen. „Mein Ziel ist eine gewisse Gleichstellung des Islam“, sagte Schäuble. Es gehe ihm um eine ähnliche Form der staatlichen Kooperation mit den Muslimen in Deutschland wie mit anderen Religionsgemeinschaften.

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Menschenrecht auf Missionierung?

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Der erste christliche Märtyrer.

Menschenrechtsverein verteidigt Missionare in Jemen

Osnabrück (AFP) — Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat die in Jemen entführten Missionare vor Kritik in Schutz genommen. Zwar seien Hilfstätigkeiten mit missionarischem Bezug in Krisengebieten äußerst gefährlich, sagte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Doch „das Recht, seinen Glauben öffentlich zu bekunden, ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben“. Die beiden getöteten Pflegehelferinnen hätten selbstlos gehandelt. Dafür gebühre ihnen „größter Respekt und Anerkennung“.

Einem „Spiegel“-Bericht zufolge könnte die Entführung der deutschen Christen im Jemen mit ihrer möglichen Missionierungstätigkeit zusammenhängen. Unbekannte hatten die fünfköpfige deutsche Familie, zwei junge deutsche Pflegehelferinnen, eine südkoreanische Lehrerin und einen britischen Ingenieur entführt. Die beiden Helferinnen und die Südkoreanerin wurden von den Geiselnehmern getötet. Von den übrigen Geiseln fehlt bislang jede Spur.
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Wer glaubt wird selig (8)

Die kürzlichen Mord-Geschehnisse im Jemen sind zwar längst nicht so plakativ und dauerpräsent in den Medien wie die im Iran. Dafür haben sie mindestens soviel mit hiesiger, deutscher Aberratio zu tun wie mit jemenitischer.

Dass dort ständig Lösegelddramen und Entführungen passieren, daran hatten sich alle schon gewöhnt. Niemand kann so tun, als hätte man nichts davon wissen können. Die Visa-Wege dorthin sind für jeden Einreisenden mit offiziellen Warnungen gepflastert. Dass christliches Missionieren in islamischen Staaten lebensgefährlich ist, pfeifen auch jede Menge Spatzen von den Dächern.

Doch es gibt offensichtlich eine spezielle Gruppe Menschen, denen solche Tatsachen völlig „schnuppe“ sind, das sind die Evangelikalen. Die deutschen Entführungsopfer sowie die Südkoreanerin kommen aus solchen „Kreisen“, wie mittlerweile bestätigt wurde. Ihr „Sendungsbewußtsein“, genauer: ihr Wunsch Muslime zu missionieren, machte sie blind für die damit verbundenen Gefahren.

Die Morde der Muslim-Fundamentalisten dort an den Frauen sind und bleiben abscheulich. Doch ebenso irrsinnig und verantwortungslos sind Menschen, die wider besseren Wissens  sich selbst in eine solche Lage bringen. Nicht zu vergessen jene Hinterleute, die diese als Krankenpflegehelferinnen eingesetzten Bibelschülerinnen dorthin geschickt haben. Christliche Fundamentalisten dieser Art sind kein bißchen sympathischer und vernünftiger als muslimische.

Ihr „Glaube“ hat ihnen entgegen ihren Hoffnungen nicht geholfen, sondern sie blind gemacht für die Welt. Auf die schlimmste mögliche Weise haben diese jungen Opfer ihrer Verblendung das Wort erfüllt, „Wer glaubt wird selig“.

Stillos

Noch 150 Jahre nach seinem Tod löst Hermann Müller heftige Debatten aus. Quelle: pflichtlektuere.com

Noch 150 Jahre nach seinem Tod löst Hermann Müller heftige Debatten aus. Quelle: pflichtlektuere.com

Kreationismus: Studenten kritzeln Gästebuch voll

Von Michelle Röttgerpflichtlektüre

Das Gästebuch der Ausstellung über Hermann Müller, Naturforscher und früher Anhänger von Charles Darwins Lehren, sorgt für Aufregung. Neben rassistischen Kommentaren, die von Unbekannten herausgerissen wurden, melden sich Kritiker der Evolutionstheorie heftig zu Wort. Sie machen das Buch in der Dortmunder Universitätsbibliothek zum Forum für radikale Meinungen: Die Evolutionstheorie wird als falsch hingestellt, Darwin beleidigt. Ihre Ablehnung begründen die Schreiber entweder gar nicht oder religiös: Sie können nicht akzeptieren, dass sie mit Tieren gemeinsame Vorfahren haben sollen.

Mal schreiben die Evolutions-Gegner verhältnismäßig harmlos: “[...] beschäftigen wir uns weiter mit langweiligen THEORIEN, denn nicht mehr ist sie die Evolutionstheorie” , mal radikaler in gebrochenem Deutsch: “Er [Darwin] hat die Theorie auf die Welt gesetzt, damit der Glaube in Vergessenheit geräht.” Dies habe er mit Erfolg in die Seele der Menschen “ebranntmalt!!!”. Die Evolutionstheorie sei außerdem “nicht LOGISCH”, “eine dumme Theorie, die unsere Ursprung von Adam und Eva wiederspricht”. Die Verfasser werden in ihrer Wut auf die weitgehend akzeptierte Lehre beinahe poetisch: “Wenn die erste Zelle von nichts entschtand hast, ist gleich wie ein Boieing 747 aus Schrott allein entschtehen konnte. Schöpfungstheorie ist die einzige wahre Realität.”

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Nachruf

ak-zensur.de

ak-zensur.de

Der Kampf ums Dasein – Übersetzungsfehler

Der "Kampf ums Dasein" ist im deutschen einer der Schlüsselbegriffe der Evolutionstheorie. Quelle: oe1.ORF.at

Wenn eine Pflanze am Rande der Wüste alles versucht, mit dem vorhandenen Wasser auszukommen, dann kämpft sie ums Überleben. Das ist eines der ersten Beispiele, die Charles Darwin anführt, als er in seiner „Entstehung der Arten“ die Rolle des „Struggle for Existence“ in der Evolution beschreibt.

ORF.at

Das Beispiel hat wenig gemein mit der brutalen, kämpferischen Natur, in der nur der Stärkste überlebt, die oft mit der deutschen Version des „Struggle for Existence“, des „Kampfes ums Dasein“ assoziiert wird. Gerade der martialische Unterton dieser Übersetzung hat im Lauf der Geschichte aber zu vielen Fehlinterpretationen und Missverständnissen rund um die Evolutionstheorie geführt.

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Denken tut weh!

Elke ReihlRatgeberNews-Blog

Esoterik Messen

Da sich Esoterik Messen, auch Esoterik-Tage genannt, zunehmender Beliebtheit erfreuen, wollen wir doch mal sehen, was da so alles angeboten wird.

Herrlich!!!

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Quelle: evolutionsbiologen.de

Quelle: evolutionsbiologen.de

:die Argumentation von Wort und Wissen

Ein Kommentar zur Rezension des Buchs „Und Gott schuf Darwins Welt“

Von Andreas BeyerAG Evolutionsbiologie des VdBiol

Unlängst haben Reinhard Junker und Henrik Ullrich von der Studiengemeinschaft „Wort & Wissen“ das Buch „Und Gott schuf Darwins Welt“ von Hansjörg Hemminger (Hemminger 2009)  rezensiert (Junker & Ullrich 2009). Wie erwartet fiel diese Rezension sehr negativ aus, denn Hemminger teilt das biblizistisch-literale Textverständnis von Wort & Wissen nicht. Aus diesem Grund kann es seitens der Studiengemeinschaft kein auch noch so kleines Zugeständnis an Personen oder Positionen geben, die z. B. die moderne Evolutionstheorie vertreten und somit logischerweise – wenn sie so wie Hemminger Christen sind - eine nicht-literale / nicht-wörtliche Lesart des Bibeltextes befürworten.

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Das Wunder einer Metamorphose

Quelle: michaelgrandt.de

Quelle: michaelgrandt.de

von Gerhard

Es gibt bestimmte Begebenheiten, denen man als aufgeklärter Mensch nur mit dem größtmöglichen Kopfschütteln begegnen kann. Auslöser einer derartigen Reaktion ist zum Beispiel ein unvorhersehbarer Gesinnungswandel eines geschätzten Menschen, dessen Haltung man Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit unterstellte. Wenn es sich dann noch um eine Person handelt, die ihre Meinung seit Jahren publiziert bzw. enthüllt und man plötzlich festsellen muss, dass vom altbekannten und unterstützenswerten Denken nichts mehr übrig ist, zweifelt man erstmal an der eigenen Menschenkenntnis.

Zusehen zu müssen wie ein einst intaktes Gehirn verfällt und nur noch Blödsinn fabriziert und verbreitet, schmerzt.

Die Rede ist leider nicht von einer Demenzerkrankung, sondern von Michael Grandt, dem freien Journalisten und Autor, der Ende letzten Jahres mit seinem „Schwarzbuch Waldorf“ für Furore sorgte.

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Botschaft vom Erzengel Michael

Was ist es eigentlich, das die Esoteriker in ihren Annahmen und ihrem Glauben so sicher macht?

Was ist es eigentlich, das diesen Menschentypus so resistent sein lässt gegen wissenschaftliche Fakten?

Was ist es eigentlich, das Anhänger im Speziellen an Schwingungen, Energien und einen Aufstieg der gesamten Erde festhalten lässt, obwohl realistisch gesehen alles dagegen spricht?

Um diese Fragen zu beantworten, genügt es die „Glaubenszeugnisse“ der Esos zu lesen, die von sogenannten „Channel-Medien“ in die Welt gesetzt werden und als Beweis für die Existenz von Engeln gelten.

Erhabene „Lichtwesen“, wie z.B. Erzengel Michael sprechen durch ein Medium zu den Menschen. Diese Botschaften werden veröffentlicht und dienen als Lebenswegweiser, Newsticker und Ratgeber, man könnte sagen es handelt sich um eine Art Bibel-Ersatz.

Hier ein schönes und aktuelles Beispiel, das man gelesen haben muss, um zu verstehen, wie sich die esoterische Wahrheit hinter den Dingen verhält:

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Katholen-Protest gegen Papst-Spott


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VON ANSGAR MÖNTERnw-news.de

Bielefeld. „Aufs Schärfste“ protestiert das Dekanat Bielefeld-Lippe der katholischen Kirche gegen den Auftritt der Aids-Hilfe mit einem Mitarbeiter des städtischen Gesundheitsamts beim „Carnival der Kulturen“ am 6. Juni. Bei dem Umzug hatte ein als Papst verkleideter Mann aus einem Papamobil sowie weitere als Kleriker kostümierte Herren Kondome, Broschüren und Gummibärchen verteilt sowie Schlagerlieder mit anzüglichen Texten gesungen. Das Dekanat erwartet eine Entschuldigung. Vom Oberbürgermeister ist eine solche für das Verhalten des städtischen Mitarbeiters ausgesprochen worden.

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Vom Nachwuchs der Untoten

Glauben ist Alles, auch bei den Esos! ©Brightsblog

Glauben ist Alles, auch bei den Esos! ©Brightsblog

Von freelancer

Es stand bereits am 25.02.09 in den „Schaumburger Nachrichten“:

Gemeinde Bad Eilsen will Esoterik-Messe veranstalten !
Offizieller Veranstaltungskalender von Bad Eilsen, Sept. 2009

Für mich war der Artikel in den „Schaumburger Nachrichten“ der Anlaß, um mich mit der Eventmanagerin von Bad Eilsen, Elke Dralle, telefonisch in Verbindung zu setzen. Ich informierte sie kurz über die Vorgänge um die SPD-Bürgermeisterin Gisela Stang, wie sie im Blogbeitrag „Neuigkeiten über die Untoten“ nachzulesen sind. Ich erwähnte u.a. auch, dass sich der SPD-Oberbürgermeister von Hockenheim, Dieter Gummer, seinerzeit von mir überzeugen ließ, die Schirmherrschaft für die Grenzenlos-Messe 2009 zurückzugeben. Die Bürgermeisterin von Bad Eilsen, Frau Christel Bergmann, wäre folglich gut beraten, die von der Gemeinde geplante Esoterik-Messe abzusagen.

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