Papst fordert Weltautorität als Wirtschaftskontrolle
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Papst Benedikt XVI. hat die Schaffung einer Weltautorität als Antwort auf die globale Wirtschaftskrise ins Gespräch gebracht. In seiner ersten Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ nennt das katholische Kirchenoberhaupt die Krise eine Chance für ein radikales Umdenken. Und er weiß, was die Wirtschaft braucht.
Die Kirche reagiert auf die Wirtschaftskrise: Papst Benedikt XVI. hat einen Tag vor dem G-8-Gipfel in Italien eine „echte politische Weltautorität“ zur Krisenbewältigung gefordert. Zugleich pochte er auf ein Wirtschaften, das sich an ethischen Zielen und am Gemeinwohl aller Menschen ausrichtet. In seiner in Rom veröffentlichten ersten Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ (Die Liebe in der Wahrheit) plädierte das Oberhaupt der Katholiken für eine „ganzheitliche Entwicklung aller Völker“. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wie auch die Globalisierung sollten dabei als Chance genutzt werden, eine Welt in Gerechtigkeit und Solidarität zu schaffen.
Die Enzyklika kam einen Tag vor dem Beginn des G-8-Gipfels der sieben führenden Industriestaaten und Russlands heraus, der sich mit der Wirtschaftskrise, mit dem verschärften Hunger in der Welt und den Klimazielen im Kampf gegen die Erderwärmung befasst. Benedikt hatte seine insgesamt dritte Enzyklika mehrfach verschoben, um sie, beraten von Wirtschaftsexperten, in der Weltwirtschaftskrise zu aktualisieren und dann mit führenden Staatenlenkern diskutieren zu können.
Danke für den Tipp Mareike







































































Juli 10, 2009 um 7:02
[...] „Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wie auch die Globalisierung sollten dabei als Chance genutzt werden, eine Welt in Gerechtigkeit und Solidarität zu schaffen.
Die Enzyklika kam einen Tag vor dem Beginn des G-8-Gipfels der sieben führenden Industriestaaten und Russlands heraus, der sich mit der Wirtschaftskrise, mit dem verschärften Hunger in der Welt und den Klimazielen im Kampf gegen die Erderwärmung befasst.“ [...]
Dem stimme ich zu und unterbreite dem Vatikan und der Kirche doch gleich dazu den Vorschlag, dass sie hierfür z.B. schnell und unbürokratisch die Hälfte ihres gesamten Vermögens zum Kampf gegen den Hunger in der Welt und für den Klimaschutz zur Verfügung zu stellen soll.
Juli 10, 2009 um 12:48
Bisher dachte ich, der Papst wäre die Weltautorität. Aber er hat natürlich recht: tatsächlich ist er ja nur der CEO eines multinationalen Milliardenunternehmens mit strenger corporate identity.
Was soll denn aber eine „über die UN hinausgehende Weltautorität“ sein?
Eine Art Super-Diktator? Gar der heilige Geist? Oder muß Obama schon wieder alles alleine machen?
Juli 10, 2009 um 12:59
Das sind doch schöne Neuigkeiten für die Extrem-Evangelikalen. „Weltautorität“, der Papst, G8-Gipfel in Italien… da werden Prophezeiungen erfüllt. Wer mal nach „Rapture Ready“ googelt kann herlich verfolgen, dass sich bei so „eindeutigen Zeichen“ schon wieder einige Leute aufs „hochbeamen“ fertig machen. Ist jedenfalls meiner Meinung nach n herrlicher Spaß, in der Mittagspause die Show da mitzuverfolgen.