Konfirmationsritus in der norwegischen evangelisch-lutherischen Staatskirche, Quelle: wikipedia
Konfi-Unterricht beginnt künftig früher
Der Konfirmandenunterricht in Tuttlingen wird sich ändern: Wer künftig konfirmiert werden will, beginnt nicht erst in Klasse 8, sondern mit einem zusätzlichen Angebot in der dritten Klasse – mit „Konfi 3″. Damit will die evangelische Gesamtkirchengemeinde möglichst frühzeitig das Interesse der Schüler an Religion wecken.
Die meisten Kinder, zeigt die Erfahrung der Landeskirche, werden als Säuglinge getauft. Dabei versprechen Eltern und Paten, für die christliche Erziehung Sorge zu tragen. Ein Angebot von Seiten der Kirche allerdings gibt es zwischen Taufe und Konfirmation nicht. Dabei, haben die Pfarrer Gerd Mohr und Dieter Raschko laut einer Pressemitteilung festgestellt, sind gerade jüngere Schüler wiss- und fragebedürftig, offen auch gegenüber religiösen Fragen. „In der dritten Klasse“, weiß Mohr, „erwacht das Interesse.“
Genau dort setze die Landeskirche nun an: War die Konfirmandenvorbereitung bisher allein Sache der Zwölf- bis 14-Jährigen, die zwei Jahre und zuletzt nur ein Jahr lang jeden Mittwochnachmittag den Konfirmandenunterricht besuchten, beginnt der erste Schritt zur Konfirmation nun mit einem zusätzlichen Angebot in der dritten Klasse. „Konfi 3″ heißt das Modell, das bei immer mehr Kirchengemeinden in Baden-Württemberg Anklang findet. Unter anderem haben Ravensburg, Ulm und Reutlingen diesen alternativen Weg in der Konfirmandenarbeit gewählt – mit Erfolg.
Raschko: „Kollegen erzählen, dass gerade auch die Eltern gut mitziehen, neue Erfahrungen machen und dabei ungeahnte Fähigkeiten entdecken. Das ist sehr gewinnbringend für alle.“






































































Juli 15, 2009 um 11:33
Wenn man sie mit 9 Jahren nicht hat, kriegt man sie mit 14 auch nicht mehr, so weit kann sogar die evangelische Kirche denken.
Juli 14, 2009 um 3:17
Ist doch klar warum sie das machen, umso jünger desto wehrloser.
Natürlich haben neugierige Kinder Fragen, aber entscheidend ist doch, wer die Fragen beantwortet.