Religiöse Asymmetrie

Gebet-islam
Von Jörg Laublog.zeit.de
Gericht: Berliner Schulen müssen Gebetsräume für Muslime einrichten

Ein Schüler des Diesterweg-Gymnasiums in Berlin-Wedding hat vor dem Verwaltungsgericht Berlin erwirkt, daß ihm ein Gebetsraum bereitsgestellt werden muss, weil er seiner Pflicht zum fünfmaligen Gebet nachkommen müsse.
Das Verwaltungsgericht entschied gestern zugunsten des Schülers. Die Begründung findet sich hier. Ich finde das stark, besonders angesichts der Politik des Berliner Senates, den Religionsunterricht aus den Berliner Schulen zu verdrängen und durch “Ethik” zu ersetzen. Eine Verfassungsbeschwerde gegen die Einführung von Ethikunterricht an Stelle des Religionsunterricht wurde abgewiesen. Während es also von höchsten Gerichten unterstützt wird, den christlichen Religionsunterricht aus den Berliner Schulen zu verdrängen, wird eine Schule im Wedding gegen den erklärten Willen der Leitung verpflichtet, einen islamischen Betraum einzurichten.

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Die Frau im „Führer“

Hitler, Foto:flickr

Hitler, Foto:flickr

Sowjets hatten falschen Führer-Schädel. Zweifel am Kopfteil im Kreml bestätigt. Zu klein für den „Führer“. Jetzt enthüllen amerikanische Forscher: Es war eine Frau

Von Uki Goñi freitag.de

In unzähligen Hitler-Biographien wird die Geschichte der letzten Stunden immer gleich erzählt: Er habe am 30. April 1945 unter dem Eindruck der Bombardierung Berlins durch die Rote Armee mit Eva Braun Selbstmord begangen, eine Zyanid-Kapsel geschluckt und sich dann erschossen. Nach Zeugenaussagen seinen die Leichname Hitlers und Brauns in Laken gewickelt, nach draußen, in den direkt vor dem Bunker befindlichen Garten gezogen, in einen Bombenkrater gelegt, mit Benzin übergossen und schließlich in Brand gesetzt worden.

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Die Evolution ist unumkehrbar

Quelle:Naturkundemuseum Berlin

Quelle:Naturkundemuseum Berlin

Von Matthias Gräbner – tp

Welche Wege geht die Natur?

Evolution ist nicht zielgerichtet, also hat sie auch keine bestimmte Richtung. Trotzdem kann man fragen, ob sie reversibel ist – nämlich in diesem Sinn: Wenn die Bedingungen, die zur Herausbildung bestimmter Features führen, wieder ihre ursprüngliche Form annehmen – nähert sich die Natur dann ebenfalls wieder ihrem Ausgangszustand?

Die Frage ist nicht nur theoretischer Natur: Der Mensch ist derzeit dabei, die Bedingungen für die meisten Lebewesen auf diesem Planeten recht deutlich zu ändern, inklusive die für seine eigene Art. Gelingt es nun tatsächlich, diese unerwünschten Veränderungen rückgängig zu machen, passt sich das Leben auf der Erde dann problemlos wieder an die Ausgangsbedingungen an? Muss Mutter Natur sich etwas völlig Neues ausdenken, oder kann sie an Altbekanntes anknüpfen?

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Ex-Miss California: homophob – Schönheit vergeht…

  Will sich gegen die Homoehe starkmachen: Miss California.    Foto: ap

Will sich gegen die Homoehe starkmachen: Miss California. Foto: ap

Gottes Auserwählte – Perez Hilton gibt den Scharfrichter

Carrie Prejean hätte fast die Miss-Wahl gewonnen – doch bei Jurymitglied Perez Hilton kamen ihre Ansagen gegen Homosexuelle nicht gut an. Jetzt legt sie noch einen drauf.

Von Sebastian Erbtaz

Sie war Miss Kalifornien, wollte die schönste Frau im Universum werden – und sie ist sehr umstritten. Denn Carrie Prejean, 22, macht Stimmung gegen die Rechte von Homosexuellen.

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Nocebo: Ich werde schaden

Quelle: planet-wissen.de

Quelle: planet-wissen.de

Von Magnus HeierFAZ.NET

Der 26-jährige Derek Adams wollte seinem Leben ein Ende setzen. Seine Freundin hatte ihn verlassen. Er schluckte 29 Kapseln eines Antidepressivums und bekam Todesangst. Nach der massiven Überdosis sackte sein Blutdruck ab, er kam in die Klinik und konnte trotz intravenöser Infusionen nicht stabilisiert werden.
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Bundestagswahl: kein Weltuntergang nirgends

Die alte Regierung ist tot, es lebe das neue Theater-Ensemble. Es wird rauher, buntgescheckter, rüpelhafter und unterhaltsamer werden. Für die Medien brechen goldige Zeiten an. Denn von nun an gilt es, von viel mehr Fronten zu berichten. Neue Geschäftsmodelle werden möglich, noch mehr guidokonforme Spaß-Gesellschaft für alle.  Den Rest des Beitrags lesen »

Die Evolution ist fatal

Mag. Dr. Martin Lödl, Naturhistorisches Museum Wien

Mag. Dr. Martin Lödl, Naturhistorisches Museum Wien

INTERVIEW / Martin Lödl über die Frage nach der Intelligenz der Schöpfung.

Von Thomas Jorda – NÖN.at

NÖN: In Ihrem neuen Buch „Fatales Design“ beschreiben Sie die Evolution nicht sehr freundlich.
Lödl: Wir reden über das, was sich in 3,8 Milliarden Jahren auf dem Planeten zugetragen hat. Ein qualvoller Prozess, den ich immer mit einem Fleischwolf beschreibe. Ein Durchschleusen von unzähligen Lebewesen, die alle Keimzellen in sich tragen und ausschließlich das Ziel haben, möglichst rasch ihr genetisches Material weiterzugeben. Da kommt es natürlich zu unglaublich vielen, sehr qualvollen Verzahnungen. Das Fressen und Gefressen-Werden. Die unzähligen qualvollen Tode in der Natur sind ja das Kennzeichen der Evolution. Dabei kommt es nicht zur Optimierung, sondern es genügt, gerade gut genug angepasst zu sein. Wer‘s bis zur Fortpflanzung schafft, überlebt auch. Darum sehen wir in der Evolution unglaublich viel Schrott.

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Wahl Dodo des Monats September 2009

Dodo des Monats September 2009

Dodo des Monats September 2009

Folgende Kandidaten stellen sich der Wahl zum Dodo des Monats September 2009

  1. Franz Josef Jung, Für CSU, Gott und Vaterland.
  2. taz, „Die taz – anthroposophisch sediert„.
  3. Mathias Mattussek, „Goethe und die vulgären Biologen„.
  4. ZDF, „Beim ZDF nachgefragt„.
  5. Werner Gitt, „Evolution geGITTet„.

Die Abstimmung läuft bis zum 03.10.2009 18:00 Uhr. Danach abgegebene Stimmen können nicht mehr gezählt werden. Der Gewinner wird in einer Laudatio am 04. Oktober auf dem Blog gewürdigt.

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Religiöse Anomalien

(c) REUTERS (STRINGER/BRAZIL) - Albino Twins

(c) REUTERS (STRINGER/BRAZIL) - Albino Twins

Verstoßene Kinder in Afrika: Im Bann des bösen Zaubers

Von Irene Zöch – Die Presse.com

Tausende Kinder werden in Afrika verstoßen, gefoltert oder getötet, weil ihre Eltern glauben, dass sie über dämonische Kräfte verfügen. Die Wirtschaftskrise hat die Hexenverfolgungen noch verstärkt.

Ich habe 110 Hexen getötet. Sie hatten große Kräfte“, erklärt der Mann, der sich Bischof Sunday Ulup-Aya nennt, vor laufender Kamera. „Zwei Wochen lang musste ich jede Nacht Kindern böse Geister austreiben.“ Er mischt einen Trank aus Alkohol, Beerensaft und einigen Tropfen Blut. Diesen verabreicht er den Besessenen während der langen, schmerzhaften und oft tödlichen Prozeduren, in denen er aus ihren Körpern böse Geister vertreibt.

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Evolution geGITTet

Werner Gitt, Quelle: Creation Wiki

Werner Gitt, Quelle: Creation Wiki

»Evolution und Schöpfung sind unvereinbar«

kath.net

Diese Ansicht vertrat der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, Prof. Werner Gitt, bei einer Feier zum 115-jährigen Bestehen des Bibelbunds

Evolution und Schöpfung sind unvereinbar. Diese Ansicht vertrat der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, Prof. Werner Gitt, bei einer Feier zum 115-jährigen Bestehen des Bibelbunds. Wer versuche, beides miteinander zu vermischen, sei auf einem Irrweg, sagte der Informatiker am 19. September vor rund 800 Besuchern in Siegen. Die „theistische Evolution“ behaupte, Gott habe die Evolution als Arbeitsmethode benutzt.

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Betrogene Parteien-Spender

Eine inhaltlich lesenswerte und zugleich witzig geschriebene Untersuchung, wie die großen Parteien mit ihren Online-Spendern umgehen, ließ mich laut auflachen. Joachim Jakobs Datenschutzbildung für die Parteien! Knast für Seehofer! ist nicht brandneu, sondern erschien schon am 1.9. auf telepolis, aber sie bringt hübsch in Stimmung in Hinblick auf morgen.

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Theologie, Anthroposophie, Freimaurer und etwas Irrenhaus

Prof. Dr. Herbert Vorgrimler, Quelle: idw

Prof. Dr. Herbert Vorgrimler, Quelle: idw

Von David Berger

„Man könnte meinen, man sei im Irrenhaus“

In Zeiten, in denen die Theologie sich auf weite Strecken von einem philosophischen und emotionalen Subjektivismus bestimmen lässt bzw. die anthropozentrische Wende vollzogen hat, spielt die Biographie des jeweiligen Theologen natürlich als Verständnisschlüssel zu seinem Werk eine große Rolle. Während die traditionelle Theologie sich ganz der Objektivität der natürlichen und übernatürlichen Wahrheit hingibt und so die meisten Theologen sich in ihrem Werk vornehm zurücknehmen resp. auf das Verfassen von Selbstbiographien mit wenigen Ausnahmen verzichten, ist dies in den letzten Jahrzehnten anders geworden: Bedeutende Theologen und jene, die sich für solche halten oder von der öffentlichen Meinung gehalten werden, schreiben ihr Lebenserinnerungen oder lassen sich Biographien nach ihren Vorstellungen verfassen. So verwundert es nicht, dass auch der ehemals in Münster an der Universität tätige Herbert Vorgrimler während seiner ruhigen Tätigkeit als Klinikseelsorger vom September 2005 bis zum Juni 2006 seine Lebenserinnerungen aufgeschrieben hat, die nun unter dem ganz passenden Titel „Theologie ist Biographie“ im Aschendorff-Verlag Münster erschienen sind.[1] Der Verlag kündigt das Buch entsprechend an: „Herbert Vorgrimler gehört zu den großen deutschen Theologen, die die Ära nach dem II. Vatikanischen Konzil geprägt haben.“

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„Den Kommunismus noch in den Köpfen“

Miloslav Kardinal Vlk, Quelle: wikipedia

Miloslav Kardinal Vlk, Quelle: wikipedia

Prager Kardinal Vlk zu seinen Erwartungen an den Papstbesuch

domradio.de

Benedikt XVI. besucht ab Samstag mit Tschechien einen jungen EU-Staat, in dem die Kirche nach den Jahrzehnten des Kommunismus um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen muss. Im Interview zeichnet der Prager Kardinal Miloslav Vlk ein kritisches Bild der sozialen Wirklichkeit Tschechiens und spricht über seine Erwartungen an den Papstbesuch.

KNA: Herr Kardinal, die Kirche hat vor 1989 wesentlich zum Sturz des Kommunismus beigetragen: Aber die Hoffnung in Ihrem Land auf ein Anwachsen der christlichen Gemeinde hat sich danach nicht erfüllt. Ist das Gedenken an den Sturz des Kommunismus vor 20 Jahren deshalb nicht etwas zwiespältig?
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Charles Darwin war ein Dämon

Quelle: promipranger.joinr.de

Kirk Cameron, Quelle: promipranger.joinr.de

Kirk Camerons Anti-Evolutionstheorie: Charles Darwin war ein Dämon!

promipranger.joinr.de

Es klingt unglaublich dämlich, aber leider gehört diese Diskussion in den USA schon zum traurigen Alltag: Soll man die Herkunft des Menschen auf wissenschaftliche oder biblische Weise an den Schulen unterrichten?! Ausgerechnet der ehemals so sympathische “Mike Seaver-”Darsteller aus der Sitcom “Unser lautes Heim” gehört zu dem fanatischen Kreis der Idioten, welche die Evolutionstheorie von Charles Darwin am liebsten aus den Schulen verbannen würden. Deswegen hat Kirk Cameron eine Anti-Kampagne gestartet, in der er den Wissenschaftler mit Hitler vergleicht und als Frauenhasser bezeichnet.

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Kinderpornografie – christlich, sozial geklärt

Wegen Kinderpornos verurteilt: Der Beamte Matthias S. (Foto: ddp)

Wegen Kinderpornos verurteilt: Der Beamte Matthias S. (Foto: ddp)

Der CSU-Politiker Matthias S. saß drei Jahre lang im Bundestag, jetzt verliert er seine Stelle im Sozialministerium – wegen Kinderpornographie.

Von Ekkehard Müller-Jentsch - Sueddeutsche.de

Abgeordneter für die CSU im Bundestag und dort unter anderem in der Kinderkommission, hoher Beamter im bayerischen Sozialministerium, Spitzenämter in der Sudetendeutschen Landsmannschaft, katholisch, verheiratet: Mit dieser Vita glänzte ein heute 50-jähriger Münchner. Doch inzwischen ist er rechtskräftig per Strafbefehl verurteilt worden: Auf dem privaten Computer in seiner Wohnung wurden vor geraumer Zeit Dateien mit Kinderpornografie sichergestellt.

Am Freitag hätte sich der Volljurist Matthias S. vor einer Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts München mit einer Klage seines Dienstherrn konfrontiert gesehen: Der Freistaat wollte die Entfernung dieses Beamten aus dem Dienst durchsetzen. Soweit wollte es der Mann offenbar nicht kommen lassen: Am Mittwoch zog er selbst die Konsequenz und quittierte freiwillig den Dienst.

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Wen sollen Forscher wählen?

Quelle: kreis-ohne-grenzen.de

Quelle: kreis-ohne-grenzen.de

Prof. Axel Meyer, Ph.,D., Evolutionsbiologe, Zoologe, Universität Konstanz

Niemand, den ich kenne, weiß, wen er wählen soll. Nach langen Ausführungen über das Für und Wider der Parteien oder die fehlenden Tugenden und Kompetenzen der Politiker folgt ein resigniertes Achselzucken. Der nicht stattfindende Wahlkampf hilft auch nicht. Alle Politiker bekennen sich zu „mehr Bildung“ und betonen, wie wichtig Forschung sei. Die Köpfe als Deutschlands einziger Rohstoff blah, blah. In den Fernsehdebatten kommen Bildung und Forschung höchstens am Rande vor. Weil es niemanden wirklich interessiert?

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Psychiater und Afghanistan

Laut einem aktuellen Bericht der Süddeutschen Zeitung online vom 23. 09., der noch am gleichen Abend von der ARD-Tagesschau aufgegabelt wurde, glänzt die Bundeswehr wiedermal durch haarsträubendes Missmanagement. Knapp die Hälfte der Mentalmediziner-Stellen sind nicht besetzt. In Afghanistan kommen nur ein einziger Psychiater und zwei Truppenpsychologen auf 4500 deutsche Soldaten im Einsatz. Zugleich ist das seit Jahrzehnten kriegsversehrte Land am Hindukusch auch ohnedies mentalmedizinisches Notstandsgebiet. Den Rest des Beitrags lesen »

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Opel-Gesundbeterei à la Antwerpen

Manche Gewerkschafter gerieren sich neuerdings wie die Kirchen. Was als „Demonstration für den Erhalt aller europäischen Opel-Standorte“ ettikettiert wurde, war in Wirklichkeit schönfärberisches Gesundbeten und im Hinblick auf die gegenläufigen Interessen der Standorte ausgesprochen unehrlich. Am meisten stieß mir das im Vergleich zu echten Demos wie „Freiheit statt Angst“ unverhältnismäßig große Aufhebens der Medien von diesem bloßen Spektakel auf. Den Rest des Beitrags lesen »

Reiner Körper – Klares Denken

Quelle: AZ  Lizenz der Scientology-Kirche: Inhaberin Yvonne Steimer vor ihrem neu gegründeten Center. (Bild: AW)

Quelle: AZ Lizenz der Scientology-Kirche: Inhaberin Yvonne Steimer vor ihrem neu gegründeten Center. (Bild: AW)

Scientology jetzt in Hermetschwil

Im Mai wurde das «Reiner Körper Klares Denken»-Center in Hermetschwil-Staffeln eröffnet. Das Konzept dahinter stammt vom Gründer der Scientology.

Von Andrea Weibel - a-z.ch

Ein Flugblatt sorgte in der vergangenen Woche für Aufsehen in Hermetschwil-Staffeln. Mit einem Zitat von L. Ron Hubbard, dem Begründer von Scientology, warb das im Juni im Industriegebiet von Hermetschwil eröffnete «Reiner Körper Klares Denken»-Center für einen Vortrag. Thema: die ebenfalls von Hubbard entwickelte Dianetik.

Inhaberin Yvonne Steimer hat die Lizenz von der Scientology Kirche International, bestimmte Dienste zu liefern, worunter auch ein Reinigungsprogramm gehört. «All diese Dienste zielen darauf ab, geistige Barrieren wie Stress und Angstzustände zu bewältigen und ein höheres geistiges Bewusstsein zu erlangen. Doch wir binden die Leute nicht an uns. Sie kommen einmal den Film anschauen und brauchen uns dann im Prinzip nicht mehr.»

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Satan macht dich schwul

Kirchenfürst Bruce Hafen hält nichts von satanischen Schwulen.

Kirchenfürst Bruce Hafen hält nichts von satanischen Schwulen.

Einer der Anführer der mormonischen Kirche hat erklärt, dass Satan persönlich Menschen in die Homosexualität führe.

queer.de

Kirchen-Präsidiumsmitglied Bruce Hafen erklärte auf dem Kongress einer mormonischen Homoheiler-Organisation Evergreen International in Salt Lake City, dass Homosexualität „nicht in eurer DNS“ angelegt sei. Das berichtet die Tageszeitung „Tribune“. Satan habe aber ein Interesse an Homosexualität. Man dürfe sich daher nicht vom Teufel überzeugen lassen, dass man von Natur aus schwul oder lesbisch sei: „Wenn Sie nur fest glauben, werden Sie am Morgen der Wiederkehr von Jesus aufwachen und sich wie ein normaler Mensch vom anderen Geschlecht angezogen fühlen“, prophezeit Hafen.

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Und Jesus kauft bei Aldi ein

Tunichtgut.    Foto: ap

Tunichtgut. Foto: ap

Wo besorgt eigentlich Jesus seine Lebensmittel? Bei Aldi selbstverständlich. Das meint zumindest der Bischof der Anglikanischen Kirche, Stephen Cottrell.

taz.de

In einem Interview der Times erklärte der Gottesmann gestern, dass die Church of England keine Kirche für Menschen sein sollte, die nur bei dem gehobenen Warenhaus Marks & Spencer einkaufen. „Wir wissen doch im Grunde unseres Herzens, dass Jesus genauso gut bei Aldi in der Schlange stehen würde“, sagte der Bischof. Fragt sich nur, ob bei Aldi Nord oder Aldi Süd?

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Kreationistische Thesen: So a Schmarrn

Pastor Randall Price, Quelle: Grace Bible Church

Pastor Randall Price, Quelle: Grace Bible Church

Von Sabrina MehlerFuldaer Zeitung

Nimmt man die Bibel beim Wort, dann saß Jona drei Tage lang im Bauch eines Fisches, bis er wieder ausgespuckt wurde.

Die Arche Noah landete nach der Sintflut am Berg Ararat, Moses teilte das Meer, und Jesus ging übers Wasser. Für den US-Amerikaner und Kreationisten Randall Price ist es gar keine Frage, ob es sich so zugetragen hat; für ihn steht es fest. Das machte der Archäologe in einem Vortrag vor der Bibelgemeinde Hünfeld deutlich, wo er versuchte, den Wahrheitsgehalt der Heiligen Schrift und seiner Wunder zu beweisen.

Die katholische wie auch die evangelische Kirche stehen den Kreationisten und Anhängern des „intelligent design“, die die Schrift wortgetreu auslegen, kritisch gegenüber. Diese aus den USA kommende Bewegung lehnt die von Charles Darwin begründete Lehre von der Entstehung der Welt ab. Eine ihrer zentralen Forderungen ist die Verankerung der biblischen Schöpfungsgeschichte im Schulunterricht im Fach Biologie. Prominente Politiker unterstützen die kreationistische Ansätze: Der ehemalige US-Präsident George W. Bush bekennt sich zu den erstaunlichen Aussagen. 2007 wollte Hessens frühere Kultusministerin Karin Wolff (CDU) die biblische Schöpfungsgeschichte im Biologie-Unterricht behandeln lassen. SPD und Grüne befürchteten aber, dass davon ein wachsender Einfluss der Kreationisten an Schulen ausgehen könne.

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Fazit einer Mitgliedschaft in einem christlichen Forum

Wahrscheinlich gibt es keinen Gott, sorge dich nicht, erfreu dich an deinem Lebensmpressedienst

Als „Selbstversuch“ gestartet ist nach fast 700 Beiträgen Schluss. Der Versuch in einem christlichen Forum mit teils atheistischen, humanistischen und kritischen Gedanken zu „überleben“.
Das Forum befindet sich auf der Seite livenet.ch, nach eigenem Bekunden einem „Portal der reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz“.
O-Ton: Der Verein Livenet wurde im Juli 2000 gegründet und will das Medium Internet nutzen, um christliche Grundwerte in zeitgemässer und möglichst unreligiöser Art zugänglich zu machen.
Das gelingt im dazugehörigen Forum leider nicht. Kritikern und Andersdenkenden wird sehr schnell klargemacht das keinerlei Kritik am Christentum erwünscht ist.
Das ist bis zu einem gewissen Punkt ja durchaus verständlich, handelt es sich ja nunmal um ein christliches Forum.
Gleichzeitig ist man aber sehr inkonsequent wenn christliche Demagogen aller couleur ihre doch teils abstrusen und gefährlichen Ansichten unkommentiert verbreiten.
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Schwierige Zivilcourage

Die brutale, tödliche Prügelattacke am Münchner S-Bahnhof Solln fördert bei der Aufarbeitung manches zu Tage. Gänzlich unbekannt war mir der stichhaltig klingende Zusammenhang mit gar nicht weit zurückliegenden Gerichtsurteilen in der bayrischen Landeshauptstadt. Auf diesen Konnex machte dankenswerterweise Peter Mühlbauer in der Telepolis von Dienstag (22. September) aufmerksam: Münchner Urteile gegen Zivilcourage. Auf einige notwendige Gedanken jenseits des Kosten-Nutzen-Kalküls kommt Jörg Lau im Essay „Pathos des Eigensinns – Zivilcourage und Heldentum“ aus der aktuellen Merkur-Doppelnummer September/Oktober 2009.   Den Rest des Beitrags lesen »

Keine atheistische Werbung in Luzern

Plakat der Atheisten in der Schweiz Quelle: geniess-das-leben.ch

Plakat der Atheisten in der Schweiz Quelle: geniess-das-leben.ch

„pro“-Medienmagazin

In der Schweiz wollen Atheisten nun mit einer Plakat-Kampagne Zweifel an der Existenz Gottes streuen. Es ist nicht die erste Aktion dieser Art: bereits in Großbritannien, den USA und Deutschland hatten Atheisten mit Schriftzügen auf Bussen gegen Gott geworben.

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Über die Liebe

Tigerente aus Holz, handbemalt, Quelle: wikipedia

Tigerente aus Holz, handbemalt, Quelle: wikipedia

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, man hat ihn oder eben nicht. Der eine mag einen „Pornobalken“ unter der Nase, den anderen stören die Essensreste.

Über die Figur der Kanzlerin lässt sich streiten. Ich persönlich finde, sie könnte etwas mehr für ihre Figur tun, für Janosch ist sie jedoch bildhübsch. So das Mitglied des Beirates der Giordano Bruno-Stiftung. Er liebt sie. Unklar bleibt, liebt er die Kanzlerin als Frau, als Kanzlerin oder als Politikerin mit christlich-demokratischer Grundeinstellung. Blendet Janosch das christlich subalterne Verhalten der Kanzlerin, z.B. gegenüber dem Papst, aus oder ist es ihm egal. Wir erfahren im Interview

Janosch:

Ich glaube, Frau Merkel ist hochintelligent. Sie geht Themen ernsthaft an. Ich habe das Gefühl, dass sie bei allem, was sie tut, vorher nachdenkt

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Evolutionäre und philosophische Ethik – ein Unterschied

Kurt Bayertz, Quelle: ethik-forum.net

Kurt Bayertz, Quelle: ethik-forum.net

sueddeutsche.de

Dass die evolutionäre Ethik „Moral“ mit einer bestimmten Art von Verhalten, nämlich mit altruistischem Verhalten, gleichsetzt, liegt natürlich auch an der Tatsache, dass Verhalten ein empirisch zugängliches Phänomen ist. Zumindest bei Tieren gibt es kein anderes empirisch zugängliches Phänomen, anhand dessen ihre (Proto-)Moral untersucht werden könnte.

Beim Menschen ist das aber anders. Menschen verhalten sich nicht nur moralisch; sie verfügen auch über moralische Normen, nach denen sie ihr Handeln wechselseitig bewerten. Wenn im Alltag von „Moral“ die Rede ist, meinen wir oft gerade die moralischen Normen.

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Gysi schmeichelt den Kirchen

Mit Verwunderung höre ich, dass Gregor Gysi kürzlich in einer Rede auf der protestantischen Kirchenkanzel von Berlin-Johannisthal tradierte Moral-Thesen verfocht. Vor Gottlosigkeit müsse man sich fürchten, weil es ohne Kirchen-Gläubigkeit keine allgemein verbindliche Moral gäbe.  Den Rest des Beitrags lesen »

Braucht Moral ausgerechnet Christen-Glauben?

Eine ziemlich verbreitete aber trotz aller Wiederholungen nicht wirklich einleuchtende Hypothese behauptet, dass ohne (christlichen)  Glauben keine verbindende Moral unsere Gesellschaft befrieden würde. Dem entgegen ein Veto vernünftigen Nachdenkens. Den Rest des Beitrags lesen »

„Sklaverei ermöglicht das otium“

Friedrich Nietzsche, 1882 (Photographie von Gustav-Adolf Schultze) Quelle: wikipedia

Friedrich Nietzsche, 1882 (Photographie von Gustav-Adolf Schultze) Quelle: wikipedia

„Will man Sklaven, so ist man ein Narr, wenn man sie zu Herren erzieht“

Reinhard Jellen - tp

Gespräch mit Domenico Losurdo über die politische Philosophie Friedrich Nietzsches

Wenn man die minutiöse Studie Domenico Losurdos Nietzsche. Der aristokratische Rebell mit dem gängigen Nietzsche-Bild im offiziellen philosophische Diskurs vergleicht, in welchem der deutsche Geistesakrobat vor allem als Anti-Metaphysiker, Über-Ästhet und Gottsucher; als Wald- und Wiesenphilosophen gesehen wird, der auf Baumwipfeln und Berggipfelnd nackt sitzend fröhlich über Philosophie, Kunst, Religion und Sprache vor sich hin spintisiert, drängt sich der Eindruck auf, als wäre Philosophie die Meisterschaft, am Kern der Dinge vorbeizusehen.

Losurdo liest den deutschen Philosophen als konsequent politischen Denker, dessen verschiedene philosophischen Etappen unterschiedliche Wege und Weisen darstellen, den sozialen und demokratischen Bestrebungen der subalternen Schichten, insbesondere der politischen Arbeiterbewegung, jegliche Legitimation zu entziehen. Gleichzeitig mit der Elementarkritik an Fortschrittsglaube, Demokratie und Humanität hat Nietzsche jedoch ideologische Mechanismen herausgearbeitet, welchen sich auch heutzutage noch eine scheinbar im Interesse aller agierende Politik bedient. Losurdo berücksichtigt bei seiner Untersuchung nicht nur das offizielle Oeuvre des Philosophen, sondern arbeitet unveröffentlichte Textvarianten, dessen Korrespondenz und die damalige sozialen und politischen Entwicklungen sowie die diese Ereignisse reflektierenden politischen und philosophischen Debatten mit ein.

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„Wir brauchen keine Heiligen“

#  Wir plündern einen Wertespeicher, den unsere Vorfahren angehäuft haben und besitzen wenige Institutionen, die glaubwürdig für Werte eintreten. # Artikelbild

"Wir plündern einen Wertespeicher, den unsere Vorfahren angehäuft haben und besitzen wenige Institutionen, die glaubwürdig für Werte eintreten." Artikelbild

derstandard.at

Der evangelische Bischof Bünker über religiöse Tabus als gesellschaftlichen Zündstoff und warum er keine Mitglieder der katholische Kirche abwirbt

„Es kommt an, wenn man sagt: ‘Abendland in Christenhand’, auch wenn die Menschen oft nicht wissen, was damit gemeint ist“, sagt der evangelische Bischof Michael Bünker im Gespräch mit derStandard.at. Vermehrt werde Religion als emotionaler Aufreger von der Politik missbraucht – „Das hat Zündstoff“. Die Fragen stellte Saskia Jungnikl.

derStandard.at: Sie sagten bei Ihrem Amtsantritt, Sie wollen „ein politischer Bischof“ sein. Wie weit soll und darf sich Kirche in politische Belange mischen?

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Falsche Folgen aus FsA09

Auf der gestrigen Nachttanzdemo in Dresden wurden Filmer aus den Reihen der 900 Demonstranten von der Polizei eingebuchtet. Sie hatten nichts weiter getan, als das Verhalten der Beteiligten beider Seiten zu dokumentieren, während wegen irgendwelcher Beanstandungen Verhaftungen passierten.

Das sind definitiv Folgen der medialen Begleitmusik zu den Übergriffen während der Berliner „Freiheit statt Angst“-Demo am 12. September. Leider sind es die falschen Lehren. Den Rest des Beitrags lesen »

Kann ein Atheist Präsident der USA werden?

Quelle: derstandard.at

Quelle: derstandard.at

der standard.at

Das ist mal wieder so ein Fall, wo ein grandios gutes Buch unter den Erwartungen der LeserInnen leiden könnte. Also am besten alles vergessen, was man vom (wahl-)kanadischen Star-Autor Robert Charles Wilson bislang gewohnt war, zurücklehnen und genießen – der Meister der Ideen-SF hat sich diesmal nicht für kosmophysikalische Phänomeme interessiert und statt dessen ein Experiment gewagt. Wilson ist ein bekennender Fan von Abenteuerromanen aus dem 19. Jahrhundert – auch solchen der schundigeren Art. Gewidmet hat er „Julian Comstock“ William Taylor Adams, der als „Oliver Optic“ einige Jugendromane verfasste, und der Ich-Erzähler von „Julian Comstock“ hat sich ein Gutteil seines Weltbilds aus den ähnlich gestrickten Abenteuergeschichten des fiktiven Autors Charles Curtis Easton zusammengezimmert. Der Roman ist in fünf Akte unterteilt und etabliert bereits im launigen Vorwort den speziellen Tonfall zwischen Draufgängertum und augenzwinkernder Großmäuligkeit, in dem damals so gerne erzählt wurde.

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Adam als grunzender Blödian

Den Apfel essen oder nicht? Adam trifft Lutz, die teuflische Schlange. Foto: Ludwig Galerie

Den Apfel essen oder nicht? Adam trifft Lutz, die teuflische Schlange. Foto: Ludwig Galerie

Von Bettina Jäger - Halterner Zeitung.de

Comiczeichner Ralf König zeigt den „Eros der Nasen“

Ralf König? Das ist doch der mit den Knollennasen. Der den „Bewegten Mann“ gezeichnet hat. Das stimmt. Aber König ist auch der Künstler, der sich in den letzten Jahren mutig mit Christentum, Islam und den „Mohammed-Karikaturen“ auseinander gesetzt hat.

„Eros der Nasen“ heißt seine Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen – die überhaupt erste Schau, die ein Museum dem heute 49-Jährigen widmet. Überfällig nannte Direktorin Christine Vogt gestern eine Werkschau des „wichtigsten deutschen Comiczeichners“. Währenddessen staunte Ralf König  über das Schloss Oberhausen: „Das ist ja so seriös und mondän hier.“

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Polizeigewalt in Bayern neuerdings Thema

Der Tod des Regensburger Studenten Tennessee Eisenberg durch Polizeikugeln wirft  Wellen. Es ist kein Wahlkampfthema aber enorm brisant. Erst Monate nach den Todesschüssen Ende April diesen Jahres ist durch die Süddeutsche Zeitung eine Debatte entstanden. Zwei privat finanzierte Gutachten haben diese Wendung bewirkt, nachdem die Behörden versagten. Den Rest des Beitrags lesen »

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