Allen einen tollen Rutsch ins Neue Jahrzehnt!

Feuerwerk aus London (2009) von der BBC – spektakulärer geht’s nahezu nicht!

Ein schönes Motto, das zu diesem Blog und seinen Intentionen auch im Neuen Jahr passt, stammt von Jean Paul: Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist – und hinterlasse eine Spur.

Das Experiment mit dem Schweinsfuß

Silvester ist ein tolles, populäres Fest, kaum jemand der da nicht feiert. Und das eigene Feuerwerk zum Jahresausklang gehört für viele dazu. Dennoch gibt’s da Dinge, die man noch nie erlebt hat. Vielleicht zum Glück. Feuerwerk aus „Schmuggelware“  ist z.B. so eine Sache. Den Rest des Beitrags lesen »

Briten rappeln gegen China

Dass die Chinesen sich den Europäern und universalen Menschenrechts-Vorstellungen stur widersetzen, das ärgert manche westlichen Leute schier maßlos. Das erste Mal seit 1951 (Guardian) ist am 29.12. ein europäischer Staatsbürger in China (wegen Heroin-Schmuggels) hingerichtet worden. Was fällt diesen „Emporkömmlingen“ nur ein? Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Gesellschaft, Humanismus, Medien, Meinungsbeitrag, Recht, Säkulares. Tags: , , , . Kommentare deaktiviert

Einen guten Rutsch ins Jahr 2010

Quelle:www.bigfoto.com/

All unseren Lesern, Freunden und Mitstreitern einen „Guten Rutsch ins neue Jahr“.

Gesundheit, persönliches Wohlergehen und immer den kritischen Blick in die Medien.

Grüße gehen nach:

Germany (DE) 189,851
Switzerland (CH) 14,199
Austria (AT) 13,231
United States (US) 4,443
France (FR) 1,192
United Kingdom (GB) 1,025
Netherlands (NL) 734
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God’s own Country Ghost

Quelle: witchboard.net

Von Florian Rötzertp

Zwar verliert der christliche Glauben in den USA an Bedeutung, aber damit scheint die Religiosität oder der Wunsch nach Wiederverzauberung der Welt nicht der Aufklärung zu weichen

Der christliche Gottesstaat USA löst sich allmählich auf (Gottesstaat des Westens). Die Aufklärung kommt verspätet, könnte man denken, wie bereits berichtet, und könnte auch den amerikanischen Traum schwächen, der auch immer darin bestand, dass God’s own Country den Rest der Welt ins Glück führen wird – und sei es mit Gewalt und Krieg. Ob es sich allerdings wirklich um einen Fortschritt in Richtung Aufklärung handelt, muss nach einer Umfrage des Pew Forum on Religion and Public Life bezweifelt werden. Zwar löst sich die Bindung an die christliche Religion, dafür steigt das Bedürfnis nach übersinnlichen Erfahrungen an. Der kirchliche Glaube weicht nicht der Aufklärung, sondern dem Wunsch nach Wiederverzauberung.

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Margot Käßmann und der gerechte Krieg in Afghanistan

Margot Käßmann, Quelle: Uni Göttingen

Von Alan Posenerstarke-meinungen.de

Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat den Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan „gefordert“. Nun hat Frau Käßmann, wie jeder Bürger und jede Bürgerin dieses Landes selbstverständlich das Recht auf freie Meinungsäußerung; allerdings erfordert das Amt, dass sie erstens davon sparsam Gebrauch macht und zweitens, dass sie dann so argumentiert, dass es für die Mitglieder ihrer Kirche nachvollziehbar ist.

Frau Käßmann begründet ihre Forderung in der „Berliner Zeitung“ aber wie folgt: „Es gibt keinen gerechten Krieg“. Nun gut, wenn man das meint, dann erübrigt sich jede konkrete Diskussion um konkrete Kriege. Gesinnungsethik schlägt Verantwortungsethik, und damit basta.

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Marburgs Oberstadt Silvester ohne Feuerwerk

Marburgs Altstadt heißt Oberstadt und ist berühmt für ihre zahlreichen schönen Fachwerkbauten. Genau die zwingen nach neuester Gesetzeslage die Bewohner nun zum Verzicht auf sämtliche Böller und Silvesterraketen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Sarkozys Klima-Heuchelei gekippt

Der Klima-Großsprecher und Staatschef Nicolas Sarkozy steht puterrot blamiert da. Die französischen Verfassungsrichter verwarfen am Dienstag (29.12.) sein CO2-Steuer-Gesetz wegen „zu vieler Ausnahmen“. Zwei Tage vor dem beabsichtigten Inkrafttreten zwingt diese couragierte  Entscheidung den Pseudo-Klimapolitiker nun zu erheblichen Nachbesserungen. Den Rest des Beitrags lesen »

Kreationismus auf dem Vormarsch

Christoph Lammers

Christoph Lammers ©Brightsblog

Hintergrund. Darwins Gegner machen mobil

Von Christoph Lammersjw

Heute, 150 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Charles Darwins (r)evolutionärem Hauptwerk »On the Origin of Species« (»Über den Ursprung der Arten«), steht die Evolutionstheorie, trotz aller wissenschaftlicher Belege, immer noch unter Beschuß. Eine wachsende Zahl bibeltreuer Christen sieht sich dazu berufen, einen heiligen Krieg gegen die Vertreter des rational begründeten Weltbildes der Naturwissenschaften zu führen. Lange Zeit galt die Sorge vor einer Rückkehr irrationaler Erklärungsmuster als unbegründet. Inzwischen wächst jedoch die Zahl derer, die sich als Verlierer der Modernisierung sehen und die auf die wachsende Komplexität der Gesellschaft mit Zuwendung zu irrationalen und religiös-fundamentalistischen Ideologien reagieren. Daraus resultierend hat sich der Kreationismus, gemein der Schöpfungsglaube, als derzeit stärkster Widerpart zur wissenschaftlich fundierten Evolu­tionsbiologie in Europa breitgemacht. Die Gefahr, daß wir in ein neues Zeitalter der Gegenaufklärung eintreten, ist nicht von der Hand zu weisen.

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Vom Assassin zum Propheten

Ali Agca, Quelle: derwesten.de

Von Gerd Höhlerder westen.de

Fast 28 Jahre später öffnen sich jetzt für Agca die Gefängnistore. Am 18. Januar soll der Türke aus dem Hochsicherheitsgefängnis Sincan bei Ankara entlassen werden.

In der Haft ergraut, setzt der heute 52-Jährige auf ein neues Leben: zwei Millionen Dollar habe ihm ein internationaler Fernsehsender für ein Exklusiv-Interview angeboten, in dem er die wahren Hintergründe des Papst-Attentats enthüllen werde.

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Ein zweifelhafter Preis

Screenshot: ksta.de

ksta.de

Eine Auszeichnung sorgt für Zoff innerhalb der Evangelischen Kirche in Thüringen. Die rechtsgerichtete Zeitschrift „Junge Freiheit“ hatte den Chef der evangelikalen Nachrichtenagentur „idea“ mit einem Preis geehrt.

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat den Leiter der evangelikalen Nachrichtenagentur „idea“, Helmut Matthies, zur Rückgabe des Gerhard-Löwenthal-Preises aufgefordert.

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Die schweinegrippale Verschwörung der poehsen Pharma-Mafia

Dr. Anke Martiny, Quelle: Uni Göttingen

Esowatch

Anke Martiny von Transparency International kritisiert in einem DAPD-Interview die Ständige Impfkommission wegen einer zu starken Nähe zur Pharmaindustrie. Sie macht das am aktuellen Beispiel der Impfung gegen die Schweinegrippe fest, die aus ihrer Sicht „im Wesentlichen den Anbietern der Impfstoffe genützt hat“.

http://www.epochtimes.de/articles/2009/12/26/531294.html

Es ist die Aufgabe von Transparency International auf Korruption hinzuweisen und die Äußerungen von Frau Martiny in diesem Interview sind ansonsten auch vernünftig. Dennoch lässt sich an diesem Beispiel ganz gut zeigen, dass es leicht ist als Beobachter Kritik zu üben wenn man selbst nicht verpflichtet ist zu handeln.

Frau Martiny weiter: „Impfen ist ja grundsätzlich vernünftig. Aber man braucht das Vertrauen der Bevölkerung. Wenn man, wie im Fall der Schweinegrippe, eine Sache katastrophenmäßig aufbauscht, die sich hinterher als Papiertiger entpuppt, dann untergräbt man dieses Vertrauen.“

Das sind bemerkenswerte hellseherische Fähigkeiten. Die Hauptgrippezeit kommt erst noch, aber Frau Martiny weiß bereits jetzt, dass sich die Schweinegrippe als Papiertiger erweisen wird. Und von den Wissenschaftlern verlangt sie, dass sie das schon im Frühjahr hätten wissen müssen, als es grade mal ein paar Fälle gab.

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Darwin und Weltbilder ein Jahr später – gibt es ein Fazit?

Quelle: Ach Du lieber Darwin!

Von Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin

Fazit: Selbstbeschränkung und Kooperation

Aus den Diskussionen und Debatten im Darwin-Jahr 2009 kann man vieles lernen. Den Naturwissenschaften ist dringend eine notwendige Selbstbeschränkung anzuraten: Naturwissenschaften sind zuständig für das Verständnis des „Wie funktioniert die Natur“? Wenn sie vom „Zweck“ reden, machen sie keine existenziell sinnhaften Aussagen, sondern sprechen über biologische Funktionen. Naturwissenschaftler sollten auch akzeptieren, dass es noch offene, vielleicht sogar wissenschaftlich nie lösbare Fragen gibt. Aber auch die Religionen sollten Selbstbeschränkung üben. Wo nachgefragt sind sie zuständig für Sinnfragen und „Metaphysik“. Religionen liegen für mich auf anderen Ebenen als Naturwissenschaften und kommen sich deshalb in aller Regel mit den Naturwissenschaften nicht in die Quere.

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Juden ohne katholischen Respekt

Gilt als konservativ: der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller. Foto: ddp

Bischof wirft Zentralrat “Hassausbrüche“ vor

Der Zentralrat der Juden fordert von Papst Benedikt XVI. mehr Respekt, der Regensburger Bischof Müller kontert scharf – und auch die Piusbrüder schalten sich ein.

sueddeutsche.de

Drei Interviews der Nachrichtenagentur ddp haben die Kontroverse zwischen katholischer Kirche und dem Zentralrat der Juden neu entfacht.

Den Anfang machte der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer. Vor Weihnachten hatte Kramer auf die Ankündigung des Vatikans, die Seligsprechung des umstrittenen Papstes Pius XII. voranzutreiben, mit starken Worten kommentiert.

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Das Beinahe-Attentat in Detroit – ein Celler Loch?

Seit Weihnachten gibt es endlich neuen Grund, vor bösen Terror-Attentätern wieder Angst zu haben. Schließlich ist mit dem 23-jährigen islamistischen Nigerianer mal wieder einer medienwirksam vorführbar. Als mitdenkender Zeitgenosse wundert man sich aber, wie passend der auftauchte und offenbar durchgelassen wurde. Den Rest des Beitrags lesen »

Vic Chesnutts Freitod

Der bekannte Singer-Songwriter Vic Chesnutt ist tot. Der 45-jährige gelähmte Rollstuhlfahrer und Trotzdem-Musiker konnte seine US-Arztrechnungen nicht mehr bezahlen. Er nahm vor dem 25. Dezember eine Überdosis Schmerztabletten. Das unzureichende US-Health-Care-System hat diesmal ein prominentes Opfer gefordert. Den Rest des Beitrags lesen »

O Scott! Die Religion ist zurück

Von Alan Posener – Welt-online

Von Karl Marx bis John Lennon waren sich die Propheten der Moderne einig: Die Religion war dem Untergang geweiht.Alan Posener fragt, warum es anders gekommen ist. Als John Lennon 1966 sagte, die Beatles seien beliebter als Jesus, reagierte die britische Öffentlichkeit mit einem Schulterzucken.Das schien so offensichtlich, dass es keines Kommentars bedurfte.Schließlich waren alle Propheten der Moderne davon ausgegangen, dass die Religion im Kern Aberglaube sei, der „Geist geistloser Zustände“, wie Karl Marx sagte. Sigmund Freud dachte über die „Zukunft einer Illusion“ nach und meinte, sie werde zusammen mit der sexuellen Repression verschwinden, die sie erst hervorbringe.

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Wahl Dodo des Monats Dezember 2009

Dodo des Monats Dezember 2009

Folgende Kandidaten stellen sich der Wahl zum Dodo des Monats Dezember 2009:

  1. Hans-Hermann Pompe, „Dopamin fürs Volk, mehr Spiritualität“.
  2. Ulrich Blum, „Mit Ethik-Steuer gegen Kirchenaustritte“.
  3. Marianne Birthler, „Versuchte Stasifizierung des Humanismus“.
  4. Horst Köhler, „Herr Köhler, Sie sind arm dran!
  5. BVerfG., „Der Sonntag ist heilig“.

Die Wahl läuft bis zum 04.01.2010 18:00, danach abgegebene Stimmen können nicht mehr gezählt werden. Der Sieger wird am 05.10.2010 in einer Laudatio hier auf dem Blog gewürdigt.
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Hagencords Institut für Theologische Zoologie

Quelle. Birghts-MarburgVon Kuro SarwaiBrights-Marburg

Nach der feministischen Theologie sind jetzt findige Pioniere des christlichen Populismus auf ein brandneues Missionsfeld gekommen, die Tierschutz-Theologie. In Erstaunen versetzt dabei nur die Tatsache, dass es sich um einen umtriebigen, jungen Katholiken-Priester handelt.

Sowas wie gemeinsame Segnung von Herrchens Frauchen zusammen mit ihren liebsten Familienmitgliedern, nämlich dem Tierreich Angehörige, das vermutete man doch eher aus der Evangelen-Ecke. Doch Rainer Hagencord, Theologie-Prof. und Biologe (Zweistudium),  hat offenkundig die Rückendeckung des Münsteraner Bischofs Reinhard Lettmann.

Mit Sicherheit wird das 2008 formal gegründete und nun am 15. Dezember 2009 eröffnete Institut für Theologische Zoologie den Studierenden-Zahlen der Katholischen Theologie im westfälischen Münster mächtig Auftrieb verschaffen. Wird sich die Protestanten-Fakultät noch lange um ein Analogon drücken können?

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Gott als Kulturleistung

Den Bann brechen. Religion als natürliches Phänomen 2008. 531 S. 18 cm Einband: Gebunden Verlag: Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag ISBN: 9783458710110 Produktart: Sachbuch

Spektrum der Wissenschaft

Die Idee von Gott als Kulturleistung

Aus aktuellem Anlass greift der Philosoph Daniel Dennett eine skeptische Grundidee der Aufklärung wieder auf. Viele Menschen sind religiös, und viele Menschen haben beruflich mit Naturwissenschaft zu tun. Da bleibt es schon aus statistischen Gründen nicht aus, dass es viele Wissenschaftler gibt, die religiös sind. Die Frage ist, wie beides sich verträgt.
Eine verbreitete Antwort beruft sich darauf, dass die Wissenschaft vieles erklären kann, sogar immer mehr, aber niemals alles. Es gibt nun einmal Bereiche, die sich empirischem Faktensammeln und logischem Schließen entziehen, und dafür fühlt sich traditionell die Religion zuständig. Insbesondere sind moralische Werturteile nicht einfach aus bloßen Fakten abzuleiten. Allein aus der Tatsache, dass in einer Löwenherde das männliche Oberhaupt seine Machtstellung einschließlich des sexuellen Verfügungsrechts über alle weiblichen Mitglieder durch Gewaltanwendung oder Drohung mit derselben aufrechterhält, folgt noch nicht, dass ich diese natürliche Ordnung der Dinge in meiner eigenen Umgebung praktizieren soll.
Solche Fehlschlüsse vom Sein zum Sollen hat der schottische Philosoph David Hume (1711 – 1776) schon im 18. Jahrhundert kritisiert – doch von der Vorstellung, das Sollen werde dem Menschen durch übernatürliche Offenbarung mitgeteilt, hielt dieser skeptische Aufklärer noch viel weniger.

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What I want for Christmas:

Robert Ingersoll

Gefunden bei Atheismus/Theismus

Wenn ich die Macht hätte, genau das zu schaffen was ich mir zu Weihnachten wünschte, würde ich alle Könige und Kaiser abtreten lassen und dem Volk erlauben sich selbst zu regieren.

Ich würde alle Adeligen dazu veranlassen ihre Titel aufzugeben und ihren Landbesitz dem Volk zurückzugeben.

Ich würde den Papst veranlassen seine Tiara wegzuwerfen und seine heiligen Gewänder abzulegen und zuzugeben, daß er nicht der Vertreter Gottes und nicht unfehlbar, sondern nur ein gewöhnlicher Italiener(Anm.Deutscher) ist.

Ich würde alle Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester und Kleriker dazu bewegen zuzugeben, daß sie nichts von Theologie, nichts über Hölle oder Himmel, nichts vom Schicksal der Menschen, nichts über Teufel, Geister, Götter oder Engel wissen.  Ich würde sie dazu bewegen ihrer Gemeinde zu sagen, daß alle für sich selbst denken sollten, Männer als Männer und Frauen als Frauen, und alles in Ihrer Kraft stehendes tun sollen um das Glück aller zu vergrößern.

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Missionieren bis der Arzt kommt

Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Kardinal-Höffner-Kreis: Mit frohem Herzen für unsere Glaubensüberzeugung werben. Quelle: CDU.de

Es ist über ein halbes Jahr, dass A. Merkel im Kardinal-Höffner-Kreis diese Rede gehalten hat. Ich finde sie soll nicht im (C)hristlichen Archiv der DU untergehen.

cdu.de
Merkel: Christen müssen für ihre Überzeugungen werben

Wie ist es um das „C“ in der CDU bestellt? Wie groß ist der Einfluss der Christen auf unser gesellschaftliches Zusammenleben? Wie weit müssen Christen Kompromisse eingehen? Diese Fragen erörterte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen des Kardinal-Höffner-Kreises der CDU/CSU-Fraktion unter dem Vorsitz von Georg Brunnhuber am Mittwoch in Berlin.

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Pius XII. und das Judentum

Papst Benedikt XVI. unter Druck: Die jüdische Gemeinschaft wehrt sich gegen die Seligsprechung von Papst Pius XII. © EPA/Tony Gentile/dpa

„Kein feindseliger Akt gegenüber dem jüdischen Volk“

Zeit -online

Der jüngste Schritt im Prozess der Seligsprechung von Pius XII. ist auf Ablehnung gestoßen. Der Vatikan versucht nun, jüdische Kritiker zu besänftigen – mit wenig Erfolg.

Dass Benedikt XVI. die Seligsprechung des umstrittenen Papstes der Holocaust-Jahre vorangetrieben hat, „sollte nicht als feindseliger Akt gegenüber dem jüdischen Volk angesehen werden“, erklärte der Vatikan. Jüdische Organisationen hatten zuvor Benedikts Schritt zur Seligsprechung Pius XII. (1939-1958) kritisiert. Von jüdischer Seite wird Pius vorgeworfen, zum Holocaust geschwiegen und den Juden nicht genug geholfen zu haben.

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In dubio pro ecclesia

Von Ingolf Bossenz – ND

Der Sonntagsstreit und andere Streiflichter eines Kulturkampfes

Pünktlich zum Beginn der Weihnachtszeit konnten die beiden christlichen Großkirchen einen wichtigen juristischen Sieg verbuchen. Am 1. Dezember gab das Bundesverfassungsgericht den Beschwerden der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und des Erzbistums Berlin gegen die Ladenöffnungsmöglichkeiten in Berlin speziell an allen vier Adventssonntagen statt und verwarf diese Praxis als nicht verfassungsgemäß.

Auch die Gewerkschaften begrüßten das Urteil und in den Medien wurde es überwiegend positiv kommentiert. Ein Riegel gegen hemmungslosen Konsumismus, gegen immer rigorosere Ausbeutung der im Handel Beschäftigten – was wäre an einer solchen »vernünftigen« Entscheidung der Karlsruher Richter auszusetzen?

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Weihnachten Anno 0000 – Jesus und der Terminator

Weihnachten gehört verboten

Der einflussreiche islamische Gelehrte Yussuf al-Qaradawi hetzt gegen die Christen. In der islamischen Welt müsse das Weihnachtsfest verboten werden, fordert der 83-Jährige in einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten. Die Hassrede des Predigers ist in einem Video auf YouTube zu sehen.

Welt-Online

Scheich Yussuf al-Qaradawi gilt als einer der einflussreichsten Gelehrten der islamischen Welt. Er hält Selbstmordattentate der Palästinenser gegen Israel für gerechtfertigt. Kurz vor Heiligabend sagt er nun dem Christentum den Kampf an. Al-Qaradawi fordert ein Verbot des Weihnachtsfestes in muslimischen Ländern gefordert.

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Religion versackt in der Beliebigkeit – Dodo bleibt Dodo

(v.l.) Sängerin Nina Hagen und die bekennende Atheistin Assunta Tammelleo, Foto ARD/WDR

pro Medienmagazin

Über Himmel, Hölle und alles, was sonst noch nach dem Tod kommen könnte, haben am Dienstag die Gäste von Sandra Maischberger in der ARD gesprochen. Zu Gast war neben Vertretern von Buddhismus, Islam und Katholizismus auch eine, die kürzlich noch zu Shiva betete: Die mittlerweile getaufte Nina Hagen.

Nina Hagen bleibt Nina Hagen. Soviel steht nach der gestrigen ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ zum Thema „Himmel, Hölle und Nirwana – wozu brauche ich Gott?“fest. Die frisch getaufte Punk-Ikone schaffte es auch in dieser Sendung, die Runde aufzumischen, wenn auch weniger draufgängerisch als beim letzten Mal.

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Pause über die Feiertage

Ab 28. Dezember dann wieder Neues bei den Brights Marburg.  Bis dahin wünsche ich allen erholsame, entspannte Feiertage!

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Dopamin fürs Volk, mehr Spiritualität

Foto: ekir.de Hans-Hermann Pompe

Die Evangelische Kirche hat ein Netzwerk von Missionszentren an den Standorten Dortmund, Greifswald und Stuttgart gegründet. Damit dürfte sie für interreligiöse Spannungen sorgen. Missionsleiter Hans-Hermann Pompe erklärt WELT ONLINE, warum sich Atheisten, Moslems und Buddhisten für Jesus öffnen sollten.

Von Till-Reimer Stoldt - Welt-Online

WELT ONLINE: Herr Pompe, braucht Deutschland ein neues Missionszentrum? Stiften Missionare nicht zu oft Unfrieden, indem sie Andersgläubigen ihren Heiland aufdrängen?

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Mit Ethik-Steuer gegen die Kirchenaustritte

Karfreitag, 2007: Tausende feiern einen Gottesdienst auf der Zechenhalde Haniel des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop. Foto: ap

Der Ökonom Ulrich Blum schlägt eine Ethiksteuer vor, „um die Austrittswelle aus der Kirche bremsen“. Konfessionslose bezeichnen das als „dreisten Vorschlag“, die Hintergründe als „Weihnachtsmärchen“.

taz

„Wer aus der Kirche austritt und keine Kirchensteuer zahlt, sollte eine andere Abgabe an eine soziale Einrichtung wie das Rote Kreuz entrichten“, sagte Blum (Institut für Wirtschaftsforschung Halle) der Bild-Zeitung.

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Lord’s Resistance Army

Ein Kämpfer der Lord's Resistance Army. Foto: dpa

Sie kommen in kleinen Gruppen, hacken Gliedmaßen ab und metzeln Flüchtende nieder. Die Lord’s Resistance Army hat im Kongo Hunderttausende vertrieben – nun wollen die UN den Terror stoppen.

Von Judith RauppSueddeutsche.de

Sie kommen in kleinen Gruppen, töten mit Messern, Macheten und erschießen alle, die flüchten wollen, mit Maschinengewehren. Sie hacken Beine ab und reißen den Opfern die Zähne aus. Die Kämpfer nennen sich „Widerstandsarmee des Herrn“ (Lord’s Resistance Army), und ihr Anführer Joseph Kony behauptet, er wolle einen Gottes-Staat auf Basis der zehn Gebote gründen.

In Wahrheit ist die LRA, in den achtziger Jahren in Uganda gegründet, eine der brutalsten Terrorgruppen Afrikas. Die jüngsten Gräueltaten dieser Mörder hat das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte am Montag in zwei Berichten in Genf veröffentlicht.

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Hagencords Institut für Theologische Zoologie

Nach der feministischen Theologie sind jetzt findige Pioniere des christlichen Populismus auf ein brandneues Missionsfeld gekommen, die Tierschutz-Theologie. In Erstaunen versetzt dabei nur die Tatsache, dass es sich um einen umtriebigen, jungen Katholiken-Priester handelt.

Sowas wie gemeinsame Segnung von Herrchens Frauchen zusammen mit ihren liebsten Familienmitgliedern, nämlich dem Tierreich Angehörige, das vermutete man doch eher aus der Evangelen-Ecke. Doch Rainer Hagencord, Theologie-Prof. und Biologe (Zweistudium),  hat offenkundig die Rückendeckung des Münsteraner Bischofs Reinhard Lettmann. Den Rest des Beitrags lesen »

Buchtipp: Günther Anders Ketzereien

Wenn jemand im Winterurlaub mal Muße zum Lesen und nicht schon Stapel von Neuerscheinungen „abzuarbeiten“ hat, für den habe ich einen ernsthaften, säkularen Buch-Tipp. Es handelt sich um ein phänomenal kurzweiliges, obwohl anspruchsvolles Lesevergnügen. Den Rest des Beitrags lesen »

Roebers Statement zu Lützens "Gott"-Buch

Da ich aus meiner Statistik sehe, dass nur wenige Leser Zeit „haben“, die bei mir durchaus wichtigen Beleg-Verlinkungen zu lesen, habe ich dieses schöne, klare Statement von Frank Roebers, da unter CC-Lizenz, einfach mal crossgepostet. Auf dass es die verdiente größere Verbreitung finde. – Kuro Sawai Den Rest des Beitrags lesen »

Heroischer Tugendgrad für Hitlers Papst

Die gestrige Unterschrift von Papst Ratzinger unter ein Vatikan-Dekret, das ausgerechnet dem hoch umstrittenen Pius XII (1939-1958) „heroische Tugend“ zuschreibt, ist ein Skandalon. Er hat das seit 2007 auf Eis liegende Papier trickreich in die Tage vor Weihnachten lanciert, um die erwartete Kritik auszumanövrieren. Nebenbei wird Pius XII auch noch mit Johannes Paul II zeitlich analog geführt.

Ob das fiese Kalkül aufgeht, dass nach den medial auf „Harmonie“ eingeschworenen Feiertagen die Kritiker keine Aktualität mehr gelten machen können? Tricky Ratzinger und seine Berater greifen zu solchen Manövern, um den nicht grundlos als „Hitlers Papst“ verrufenen Eugenio Pacelli letzten Endes irgendwann zum römisch-katholischen „Heiligen“ ernennen zu können. Was tun? Den Rest des Beitrags lesen »

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