Qui tacet, consentire videtur

Richard Williamson: Unbelehrbarer Bischof, Quelle.DPA

Spiegel-Online Panorama

Unbelehrbarer Bischof: Auch ein Jahr nach seiner Holocaust-Leugnung hält der Brite Richard Williamson nach SPIEGEL-Informationen an seinen umstrittenen Thesen fest. Aus Mails der erzkonservativen Piusbruderschaft geht hervor, dass Williamson „die sechs Millionen Vergasten“ für „eine Riesenlüge“ hält.

Hier sollte nun der Vatikan eindeutig, klar und bestimmend reagieren. Wer schweigt stimmt anscheinend zu! Dieser Mann gehört mit Schimpf und Schande aus der katholischen Kirche gejagt. Die Pius-Bruderschaft gehört verboten. Tut der Vatikan nichts gegen solche Fundamentalisten, stellt er sich mit diesen auf eine Stufe. Der Apfel der Pius-Bruderschaft fällt nicht weit vom vatikanischen Stamm. Dieser Mann gehört hinter weltliche Gitter.

„Neue Medizin“ – Quacksalberei „naturnah“

Geerd Ryke Hamer, Quelle: anaximperator.wordpress.com

Von EsoBlog

NATURNAH

„Lernen, verstehen, anwenden
Das Naturnah-Seminar ist die größte regelmäßige Veranstaltung zum Thema „Neue Medizin“ im deutschsprachigen Raum. Seit Jahren ist das Seminar Treffpunkt für Kenner und Interessierte der Entdeckung Dr. Hamers und bietet Raum zum Lernen und Kennenlernen.

Mit erfahrenen Referenten, vielschichtigen Themen und viel Spaß ist das Naturnah-Seminar einzigartig“

Wie sollte es anders sein? Die Referenten sind natürlich alles alte Bekannte:

Nicolas Barro, Marco Pfister, Ursula Homm und Stefan Lanka. Fehlt nur noch Helmut Pilhar, dann wäre die Elite der GNM Ideologen perfekt vereint.

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Von der „Nobelpreiskrankheit“

Literatur-Nobelpreis-Goldmedaille, Quelle: ekronshage.eu

Von Prof. Axel Meyer, D., Ph., Evolutionsbiologe Universität Konstanz

Was machen Nobelpreisträger eigentlich nach dem Nobelpreis?

Den Nobelpreis kennt jeder. Nobelpreisträger hingegen (fast) niemand. Oder wissen Sie noch, wie der letzte deutsche Nobelpreisträger heißt (Antwort unten)? Die relative Unbekanntheit von Wissenschaftlern ist ein weltweites Problem. Die „New York Times“ erwähnte in einem Rückblick auf die Berühmtheiten, die im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts verstorben sind, zwar viele Schauspieler,
Schriftsteller und Politiker, aber nur zwei Wissenschaftler – den Anthropologen
Claude Lévi-Strauss und den Genetiker Francis Crick. Der hatte zusammen mit James Watson 1953 als Doktorand die Struktur der Erbsubstanz DNS aufgelöst und dafür 1962 als 42-Jähriger den Nobelpreis erhalten. Crick ist ein Beispiel für ein Phänomen, das besonders junge Nobelpreisträger zu betreffen scheint.

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Wissenschaft und Religion, heikle Mission

Sinkender Zuspruch. Die theologischen Fakultäten (hier eine Vorlesung für evangelische Theologie in Bochum) sind oft nicht ausgelastet. Größere Nachfrage verzeichnen dagegen die Religionswissenschaften, die aber deutlich weniger Professuren haben. Foto: picture-alliance/epd epd-bild

Von Claudia KellerDer Tagesspiegel

Theologie und staatliche Universitäten stehen in einem Spannungsverhältnis. Jetzt nimmt sich der Wissenschaftsrat des Themas an

Zwei Jahre hat die Arbeitsgruppe gebrütet und ein Papier erarbeitet, das äußerst diskret behandelt wird. Seit Mittwoch tagt der Wissenschaftsrat – hinter verschlossenen Türen. Denn das Thema enthält Zündstoff: Wie kann der Islam an den deutschen Universitäten integriert werden? Ist es noch zu rechtfertigen, dass die christliche Theologie einen Sonderstatus hat und die Kirchen Einfluss auf die Universitäten nehmen? Wie können Theologie und Religionswissenschaft weiterentwickelt werden, um Antworten auf gesellschaftspolitische Fragen zu geben?

Heute will der Wissenschaftsrat die Empfehlungen der Arbeitsgruppe zu diesen Fragen verabschieden, am Montag sollen sie der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Die Empfehlungen enthalten Überraschungen“, sagt der Trierer Historiker Lutz Raphael, der die Gruppe geleitet hat. Und wenn ein besonnener, respektvoller Wissenschaftler von „Überraschungen“ spricht, kann man durchaus kleine Revolutionen erwarten.

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Evangelikale Mission, um jeden Preis

Burka ja, Burka nein

Burka-Girl, Quelle: patdollard.com/

Von Steven GeyerFR-online

Burka ächten, aber nicht verbieten

Nachdem ein fraktionsübergreifendes Parlamentsgremium in Frankreich ein Verbot von Ganzkörperschleiern in öffentlichen Einrichtungen empfohlen hat, sprechen sich auch Politiker in Deutschland verstärkt gegen die Burka aus. Ein gesetzliches Verbot wird aber von den Bundestagsfraktionen nicht erwogen.

Zu den schärfsten Kritikern zählt die Publizistin und einstige SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün. „Die Burka ist ein Ganzkörpergefängnis, das die Menschenrechte tief verletzt“, sagte Akgün der FR. „Es wäre ein wichtiges Zeichen, die Burka in Deutschland zu verbieten.“

Ein Verbot ließe sich zwar im öffentlichen Raum schwer durchsetzen. Zumindest in Schulen, Universitäten und an sicherheitssensiblen Orten wie Banken oder Flughäfen könnte man sich auf ein Verbot berufen.

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Eine katholische Tragödie

RP-online

Interview Gerhard Ludwig Müller, Bischof von Regensburg, spricht über die Unionsparteien und Missbrauchsvorwürfe gegen die Priesterschaft. Zudem prangert der Geistliche den Atheismus und Feindseligkeiten gegenüber Christen an und nennt die Kirchenspaltung eine „Tragödie“.

Gibt es, wie Benedikt XVI. beklagt, im Westen eine „neue Feindseligkeit“ gegen Kirche und Christentum?

Müller Die den Ton angeben wollenden politisch-kulturellen Kreise Europas sind oft peinlich berührt, wenn sich jemand als gläubig und kirchennah zu erkennen gibt. Nicht überall in Europa werden alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandelt. Wenn Christen beleidigt oder angegriffen werden, wird das von Gerichten oft nicht so geahndet, als wenn das anderen Religionen gegenüber geschieht.

Werden Sie bitte konkret.

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Verharmlosung der Nazi-Diktatur?

Die Nazi-Regierung habe «die Achtung vor der Autorität des Staates einfordern» dürfen: Joseph Ratzinger 2004. Bild: Keystone

Von Michael MeierBasler Zeitung

Der Publizist Alan Posner wirft Benedikt XVI. in der Zeitschrift «Cicero» vor, die Deutschen als Opfer des Nationalsozialismus darzustellen. Ausserdem habe er die Vergangenheit seiner Familie beschönigt.

Alan Posener nennt Papst Benedikt in seinem Umgang mit dem Nationalsozialismus einen «Deutschen von vorgestern». «In seinem autoritären Denken ebenso wie in seiner Unfähigkeit, Schuld zu benennen und Verantwortung zu übernehmen, ist Benedikt geradezu prototypisch für eine deutsche Geisteshaltung, mit der erst die Rebellion von 1968 aufräumte», so der Korrespondent der «Welt».Wie viele Deutsche seiner Generation habe Joseph Ratzinger es nie wirklich vermocht und nie wirklich versucht, den Nationalsozialismus aus dem Blickwinkel der Opfer anzuschauen.

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Wahl Dodo des Monats Januar 2010

Dodo des Monats Januar 2010

Folgende Kandidaten stellen sich der Wahl zum Dodo des Monats Januar 2010:

  1. Muslim-Markt, „Kölle Allah“.
  2. Jürgen von Hagen, „Die Jesus-Christus Haftpflicht“.
  3. Alois Ratzinger, „Homoehe ist ein Attentat auf die Schöpfung“.
  4. Reinhard Marx, „Parteifreund Jesus Christus“.
  5. Bistum Münster, „Putsch-Kardinal in Deutschland willkommen“.
  6. BMFSFJ, „Staatlich geförderte Indoktrination“.
  7. Ludwig Müller, „Juden ohne katholischen Respekt“.

Die Wahl ist bis zum 05.02.2010 18:00 Uhr  möglich. Danach abgegebene Stimmen können nicht mehr gezählt werden. Der Gewinner wird in einer Laudatio, am 06.02.2010 hier auf dem Blog, gewürdigt.

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Aktuell lohnende Weblinks (004)

Nicht nur wegen diesem klerikal-juristischen Abmahn-Wahnwitz, sondern auch weil bei mir eine unbedeutende, lästige Erkrankung mitspielt, nicht wie gewohnt eine fließende Folge neuer Blog-Postings. Sorry, geht momentan nicht besser. Den Rest des Beitrags lesen »

Systematischer, jahrelanger Missbrauch durch Jesuiten

Das Canisius-Kolleg in Berlin-Tiergarten. Foto: Sergej Glanze

Von Jens Anker und Michael BehrendtBerliner Morgenpost

Am Berliner Canisius-Kolleg, einem von Jesuiten betrieben Elitegymnasium, sind über Jahre hinweg Schüler von mindestens zwei Lehrern sexuell missbraucht worden. Nachdem sich Opfer bei der Schule gemeldet haben, hat sich Rektor Rektor Pater Klaus Mertes jetzt mit einem Brief an weitere ehemalige Schüler gewendet – insgesamt 600. Viele frühere Absolventen der Schule sind heute in führenden Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tätig.

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Die allgemeine Schulpflicht muss erhalten bleiben

Quelle: evangelisch.de

Von Henryk Schmitzevangelisch.de

Schulverweigerer haben in den USA „politisches Asyl“ erhalten. Tatsächlich fügt die Schulpflicht in Deutschland einzelnen Eltern Unrecht zu. Dennoch muss sie bestehen bleiben.

„Politisches Asyl“ hat nun ein Richter in den USA einem deutschen Ehepaar und dessen fünf Kindern gewährt. Die Eltern, die sich als evangelikale Christen bezeichnen, hatten sich geweigert, ihre Kinder auf eine deutsche Schule zu schicken und diese stattdessen zu Hause unterrichtet. Die USA scheinen immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein. Es ist schon bemerkenswert, dass man – verkürzt formuliert – in einem Land politisches Asyl erhalten kann, nur weil man den Biologieunterricht im Heimatstaat nicht mag. Oder, dass man Asyl erhält, weil man Gesetze übertritt, die – wie die Schulpflicht – nun nicht gerade die allgemeinen Menschenrechte verletzen.

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Ameisen twittern nicht

Neurotiker-Ameise: „Antz” ©CINETEXT

Von Helmut MayerFAZ.NET

Beginnen wir mit einer einfachen Feststellung: Ameisen twittern nicht. Sie haben das auch gar nicht nötig, denn soziale Netzwerke werden bei ihnen seit ungefähr hundert Millionen Jahren verwendet und fortentwickelt. Keine der bekannten Ameisenarten lebt solitär, alle haben sie erstaunliche Formen der Sozialität ausgebildet, zu denen effiziente Kommunikationssysteme innerhalb der Kolonien gehören. Von Eusozialität sprechen die Biologen, und deren fortgeschrittene Form bedeutet, dass sich die Koloniemitglieder in fortpflanzungsfähige und weitgehend nicht reproduktive Kasten differenzieren. Wobei diese von der Fortpflanzung ausgeschlossenen Arbeiterkasten, denen nicht zuletzt die Pflege des Nachwuchses obliegt, sich wiederum in unterschiedliche Formen aufspalten können, um verschiedene Aufgaben in der Kolonie optimal zu erfüllen.

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Vergiftetes Weihwasser: Gott liebt seine Gemeinde nicht

Erlöserkirche Irkutsk, Quelle:geo.reisecommunity.de

Weihwasser finden wir bei Wikipedia wie folgt definiert:

Weihwasser ist ein Segenszeichen. In der katholischen und orthodoxen Kirche dient es zur Tauferinnerung, hat aber seine Ursprünge im Brauchtum der antiken Lustration und dient lebenden und toten Dingen zur Befreiung von negativen (dämonischen) Mächten.

Es ist Wasser, über das vom Priester ein Segensgebet gesprochen wurde. Vor der Liturgiereform wurde dem Wasser Salz und Chrisam hinzugefügt, heute kann ihm Salz hinzugefügt werden.

Das in der Feier der Osternacht in einem eigenen Ritus geweihte Taufwasser nennt man auch Osterwasser.

Die symbolische Bedeutung des Weihwassers ist die des Wassers überhaupt: Leben, Reinigung, Gefährdung und Rettung. Durch das Segensgebet werden diese Bedeutungen mit dem Durchzug des Volkes Israel durch das Rote Meer (Exodus) und der Taufe Jesu Christi im Jordan verknüpft. So symbolisiert das Weihwasser zugleich Gedächtnis und Erneuerung der eigenen Taufe.

Für Interessenten hier noch die Definition bei der katholischen Kathpedia.

Und dann passiert, was per definitionem überhaupt nicht vorkommen darf:

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Sekte 1023: Kollektiver Selbstmord am Samstag

Quelle: 1023.org.uk

Homöopathie und nichts drin. Eine Gemeinde skeptischer Menschen will  in einem kollektiven Selbtversuch zeigen, dass homoöpathische Präparate wirkungslos sind.

Ausgestattet mit einer gehörigen Portion britischer Renitenz wollen sie ganze Flaschen, also deren Inhalte schlucken. Globulis, dem Blog sind auch deutsche Pillendreher bekannt, die sie ganz einfach Glaubulis nennen, mit ihren unsäglich wirksamen Giften, sollen eingenommen werden.  Ohne Beisein von Rettungssanitätern, Notärzten, Polizei, bis jetzt gibt es noch nicht einmal einen richterlichen Beschluss, der solches Tun verbietet oder die potentiellen Selbstmörder in eine Klappse zwangseinweist.

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Mit Pornos gegen Schwule für die Todesstrafe

Fordert den Tod für Schwule: Der evangelikale Pfarrer Martin Ssempa, Quelle: queer.de

queer.de

Der ugandische Pfarrer Martin Ssempa hat bei einer Pressekonferenz Ausschnitte aus Schwulenpornos gezeigt, um die Anwesenden von der Notwendigkeit der Todesstrafe für Schwule zu überzeugen.

Wie die Zeitung „Daily Monitor“ berichtet, präsentierte der evangelikale Christ auch einen „ehemaligen Schwulen“ sowie eine „ehemalige Lesbe“. Diese seien durch ihren Glauben von ihrer Homosexualität geheilt worden. Er erklärte, da die 19-jährige „Ex-Lesbe“ ein Baby zur Welt gebracht habe, sei bewiesen, dass sie nun „geheilt“ sei.

Die Vorstellung der Pornos führte allerdings zum vorzeitigen Abbruch der Pressekonferenz, da viele der Teilnehmer die Veranstaltung verließen. Ein junger Amerikaner soll nach Angaben des „Daily Monitor“ nach dem Ansehen der Pornoszenen geweint haben. Er gehörte einer Gruppe von US-Studenten an, die von einem Parlamentsabgeordneten zur Pressekonferenz eingeladen worden waren. Seine Kommilitonen mussten ihn nach der Veranstaltung trösten.

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Glaube, Aberglaube, Esoterik

Das Enneagramm-Symbol, Quelle: wikipedia

RatgeberNewsblog

Fortbildung des Diözesan-Caritasverbandes, die sich an die pädagogischen Mitarbeiter richtet und von einem Diplom Theologen durchgeführt wird:

Das Enneagramm

Leitende und moderierende Aufgaben sicher und authentisch gestalten

Das Enneagramm ist ein 2000 Jahre altes und bewährtes Instrument der Leitung und Persönlichkeitsbildung. Es schafft für viele Teilnehmerinnen oft erstmals ein Raster, in welches eigene Erfahrungen, Widerfahrnisse, Angst, Ärger, Wut, Trauer, Langeweile, Loyalität, Motivation o.ä. beruflicher wie privater Herkunft eingeordnet werden können. In neun Typen (ennea=neun, gramma=Typ, Buchstabe) werden Chancen und Grenzen diverser Persönlichkeitsstrukturen angegangen, auf die Sie sowohl in Ihrer Einrichtung als auch in Ihrer Elternschaft und Ihren Gremien treffen. Unter Mithilfe der Teilnehmerinnen werden verkrustete Muster Schritt für Schritt verwandelt. In der Beratung kommt ein Prozess des genauen Hinschauens auf mein Verhalten, meine Handlungen und Reaktionen in Gang (Selbstreflexion): Vermeidungsstrategien, Fallen, in die selbst ich immer wieder hinein tappe und meine »Wurzelsünde« (sund = Kluft), das Gefährlichste und zugleich Vitalste in mir, werden verdeutlicht.

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Vom Glauben und metaphysischen Humanismus

Joachim Wanke, Quelle: wikipedia

Glaube kein ethischer Garant des Guten

katholisch.de

Experten diskutieren über „Humanismus mit und ohne Gott“

Berlin - Die christliche Ethik der Nächstenliebe wird nach Überzeugung des Erfurter Bischofs Joachim Wanke wesentlich für die humane Gestaltung der Gesellschaft. Die „Empathiebereitschaft“ des Christen aus dem Glauben an Gott habe eine große Bedeutung, erklärte Wanke am Freitagabend in Berlin. Diese Haltung sei auch wesentlich für das „angehende Weltgespräch der Religionen“ sowie den Austausch mit säkularen Ethiken. Wanke, der die Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz leitet, äußerte sich bei einer Veranstaltung der Katholischen Akademie zum Thema „Humanismus mit und ohne Gott“ im Bundespresseamt.

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Crosspost: Wir alle sind gierig! Ach ja?

Wir alle sind gierig! Ach ja? Zum intellektuellen Niedergang der Plasberg-Shows „Hart aber fair“

Geschrieben von Holdger Platta (CC-by-nc-sa/2.5/de)
Täuscht mein Eindruck, oder werden die Talkshows unter Plasberg immer schwachsinniger? Den Rest des Beitrags lesen »

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Unterdrückte Evangelikale

Quelle: Gemeinde Netzwerk

Gemeinde Netzwerk

Interview mit Dr. Benjamin W. Bull, Vizepräsident des Alliance Defense Fund

Seit vielen Jahren tritt der amerikanische „Alliance Defense Fund“ (ADF) für das Recht auf freie Religionsausübung von Christen ein, wie es inzwischen auch in der westlichen Welt immer größeren Einschränkungen unterliegt. Der ADF beläßt es dabei nicht bei bloßen Stellungnahmen und Appellen. Vielmehr unterstützt er Christen aktiv bei der Wahrnehmung ihrer Rechte – in Amerika und immer mehr auch weltweit. Dr. Benjamin W. Bull, mit dem wir das folgende Gespräch geführt haben, ist Vizepräsident des ADF und zugleich der Leiter von dessen internationaler Abteilung. Bull wurde 1975 an der University of South Carolina in Jura promoviert und hat sein Studium danach noch an so prominenten amerikanischen Universitäten wie Harvard und Stanford abgerundet. Bull hat inzwischen mehr als 300 Prozesse geführt, von denen mehrere das höchste amerikanische Gericht, den Supreme Court, beschäftigt haben. Tätig geworden ist er jedoch ebenso am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg wie auch bei der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Der ADF ist dabei auf der Suche insbesondere nach geeigneten europäischen Juristen, die bereit und in der Lage sind, sich für „Christenrechte“ zu engagieren.

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SVP: deutsche Professoren als Feinbild

Quelle: maskworld.com

Quelle: maskworld.com

Die Schweizer Volkspartei macht Stimmung gegen deutsche Professoren

Prof. Axel Meyer, Ph., D., Evolutionsbiologe Universität Konstanz

Hier in Konstanz ist die Grenze zur Schweiz so nah, dass es nur genau drei Tankstellen
gibt für die 75 000 Einwohner der Stadt. Denn mehrere Dutzend Tankstellen in Kreuzlingen auf der anderen Seite der Grenze reichen auch noch für uns. Das Benzin ist wegen der niedrigeren Steuern viel billiger in der Schweiz. Aber fast alles andere  ist sehr viel teurer dort, wegen der EU-Subventionen bei uns.

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Scientologische Voodoo-Heilkunst

Quelle: Die Presse.com

80 ehrenamtliche Scientologen und 50 Ärzte aus Los Angeles sind in Prot-au-Prince gelandet. Sie bieten den Erdbebenopfern ihre Hilfe durch Handauflegen an. So sollen durchtrennte Nervenverbindungen geheilt werden.

Die Presse.com

Nach dem schweren Erdbeben mischen sich in Haiti auch Anhänger von Scientology unter die Krisenhelfer. Ein privater Spender hat ein Flugzeug organisiert, das 80 Ehrenamtliche und 50 Ärzte aus Los Angeles zu den Erdbebenopfern brachte. In der Hauptstadt Port-au-Prince bieten die Scientology-Anhänger in gelben T-Shirts den Überlebenden, die unter Plastikplanen im Hof eines Krankenhauses kauern, nun ihre Hilfe an – durch Handauflegen. Mit der Therapie namens „Assist“ würden gekappte Nervenverbindungen wieder zusammengefügt, erklärt Sylvie, eine Scientology-Heilerin aus Paris.

Der virtuelle Nudelauflauf ist trefe

Ultraorthodoxe Juden beim Gebet, ©Associated Press

Ultraorthodoxe Juden beim Gebet, ©Associated Press

Kulturkampf ums Internet

Von Joseph CroitoruFAZ.NET

Das Internet war bei den Ultraorthodoxen, vor allem bei den aschkenasischen, in Israel lange Zeit tabu. Teufelszeug sei es, wetterten ihre Wortführer, eine Zone der Sünde und der Verderbnis. Als sich 2006 herumgesprochen hatte, dass junge strenggläubige Männer in Jerusalem ein säkulares Internet-Café im Stadtzentrum unweit von einem Wohnviertel der Haredim (Gottesfürchtigen) frequentierten, wurden sie von den eigenen Sittenwächtern nicht nur verwarnt, sondern auch heimlich fotografiert. Nachdem die Drohungen, man werde die Aufnahmen publik machen, nicht halfen, wurde das Lokal von Eiferern gestürmt und verwüstet.

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Jürgen Becker und der Glauben

Jürgen Becker, Foto: pd

weiterJürgen Becker, Foto: pd

Münstersche Zeitung.de

Jürgen Becker ist einer der beliebtesten deutschen Kabarettisten. Seit fast 20 Jahren moderiert er die TV-Sendung „Mitternachtsspitzen“ und tourt durch die Republik.

Als Ihre Agentur unseren Interviewtermin bestätigte, erfuhren wir, dass gestern in Ihrem Terminkalender „Geburtstag Mama“ eingetragen war. Wie war er?
Becker: Soso, das wissen Sie also (lacht). Ja, meine Mutter ist 76 geworden. Etwa 20 Leute waren da, Nachbarn, mein Bruder, meine Schwägerin, meine Frau und meine Tochter. Wir haben Kuchen gegessen. Es war sehr nett.

Nun kommen Sie mit dem Programm „Ja, was glauben Sie denn?“ ins katholische Münsterland. Haben Sie Muffensausen?
Becker: Nein, in katholischen Gegenden funktioniert Kabarett am besten. Da finden ja auch die meisten Karnevalsveranstaltungen statt. In Niedersachsen ist Diaspora, im Münsterland und in Bayern wird gefeiert.

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Gott, nackt auf der A96

Quelle: photobuckett.com

tz-online.de

Ein verwirrter Mann aus München (33) ist nach einem Unfall auf der A96 bei Freiham nackt geflohen. Als die Polizei ihn aufgriff, gab er an, er sei Gott.

„Nun gehet hin und tötet Euch“

Am Sonntag(18.01) Nachmittag gegen vier Uhr ging bei der Autobahnpolizei Fürstenfeldbruck eine Mitteilung über einen Verkehrsunfall auf der A 96 bei der Ausfahrt Freiham-Süd ein. Nach der ersten Meldung stünden zwei Autos auf dem Standstreifen. Ein Fiat soll die Leitplanke gestreift haben.

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Religionsfreiheit – auch für Muslime

Gegenüber den gesetzestreuen Muslimen der Schweiz war das Abstimmungsergebnis des Minarettverbotes nichts anderes als eine präventive Kassierung der Religionsfreiheit durch die Mobilisierung eines Verdachts. Foto: ddp

Von Lothar Müllersueddeutsche.de

Feinde der Meinungsfreiheit und Frauenunterdrücker, so werden Muslime in der Radikalkritik dargestellt. Falsch. Ein Plädoyer gegen die Einschränkung der Religionsfreiheit.

Zum Erbe der westeuropäischen Aufklärung gehört sowohl die radikale Religionskritik wie die Ausweitung der Religionsfreiheit. Für die radikale Religionskritik steht Voltaire mit seinem Misstrauen gegen den Aberglauben des Pöbels wie mit seinen Polemiken gegen Juden, Mohammedaner und Katholizismus. Für die Ausweitung der Religionsfreiheit über die Toleranz-Bestimmungen des Westfälischen Friedens von 1648 hinaus steht hierzulande Gotthold Ephraim Lessing.Zum Erbe der westeuropäischen Aufklärung gehört sowohl die radikale Religionskritik wie die Ausweitung der Religionsfreiheit. Für die radikale Religionskritik steht Voltaire mit seinem Misstrauen gegen den Aberglauben des Pöbels wie mit seinen Polemiken gegen Juden, Mohammedaner und Katholizismus. Für die Ausweitung der Religionsfreiheit über die Toleranz-Bestimmungen des Westfälischen Friedens von 1648 hinaus steht hierzulande Gotthold Ephraim Lessing.

Als im Oktober 1781, wenige Monate nach Lessings Tod, Kaiser Joseph II. das sogenannte „Toleranz-Edikt“ erließ, schrieb Moses Mendelssohn in der Vorrede seiner Neuausgabe der Schrift „Rettung der Juden“ (1656) des Amsterdamer Rabbiners Manasseh ben Israel: „Was aber auch über Toleranz bisher geschrieben und gestritten ward, ging bloß auf die drei im römischen Reiche begünstigten Religionsparteien und höchstens auf einige Nebenzweige derselben. An Heiden, Juden, Mahomedaner und Anhänger der natürlichen Religion ward entweder gar nicht oder höchstens nur in der Absicht gedacht, um die Gründe für die Toleranz problematischer zu machen.“

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Wie religiös ist die Linke schon?

Quelle: der Freitag

Von Alexander UlfigDer Freitag

Die Kritik, die von linker Seite am Christentum geübt wurde, wird gegenüber dem Islam kaum geäußert. Ein Beitrag nicht nur zum Zustand der Religionskritik

Die Linken standen früher an vorderster Front im Kampf gegen die Religion. Sie haben den modernen Atheismus erfunden und setzten sich auch politisch mit allem Nachdruck für die Beseitigung der Religion ein. Karl Marx schreibt am Anfang seines berühmten Buches Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie: „Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik“. Marx bestimmt Gott in Anlehnung an Feuerbach als ein Produkt des Menschen, genauer: ein Produkt der Projektion menschlicher Fähigkeiten und Wünsche. Die Religion ist für ihn Ideologie, falsches Bewusstsein. Sie lenkt als „Opium des Volks“ die Menschen von ihren eigentlichen Problemen ab. Mit ihrer Hilfe wird das Volk von der herrschenden Klasse unterdrückt. Ein Ziel des Kommunismus ist daher die Abschaffung der Religion.

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Aktuell lohnende Weblinks (003)

Obschon dieser Abmahn-Wahnwitz des Regensburger Bistums von uns nach eigener Einschätzung vor Gericht nur gewonnen werden kann, drückt es eben doch die Stimmung, neue Artikel zu schreiben. :( Wir verhandeln und suchen eine breitere Öffentlichkeit, aber wir geben dem Ansinnen, uns mit einer Unterlassungserklärung zu knebeln, nicht nach. – Daher ersteinmal eine neue Folge der „Aktuell lohnenden Weblinks“, also jene, die wohl leider nicht zu eigenen Postings weiterverarbeitet werden. Den Rest des Beitrags lesen »

Fachpersonal-Selektion durch fdp: Klientel-Politik

Die Partei fdp kennt einmal in der Regierung offenkundig keine Scham und keine Grenzen mehr, die Industrie-Lobbys zu bedienen. Die heutige Entscheidung, den bewährt unkorrupten Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Peter T. Sawicki, durch einen der Pharma-Lobby zugänglicheren Nachfolger zu ersetzen, spricht Bände. Ein fadenscheiniger Vorwurf , mit seinem Dienstwagen sei nicht alles formal sauber gelaufen, soll die Durchstecherei der Lobbykraten verschleiern. Den Rest des Beitrags lesen »

Religion als kollektive Zwangsneurose

Quelle: nrhz.de

Von Hubertus GärtnerMindener Tageblatt

An der Fachhochschule Bielefeld gilt Heinz Gess (65) als unbequemer und kritischer Geist. Seit 1978 lehrt der Professor dort Soziologie und Gesellschaftstheorie. Rassismus, Antisemitismus und Religionskritik sind Themenfelder, die Gess mit seinem analytischen Verstand immer wieder beackert. Nun hat er auch den Islam scharf aufs Korn genommen.

Die Folgen sind heftig: Gess sieht sich einer Kampagne durch die Islamische Religionsgemeinschaft ausgesetzt. Er fühlt sich verfolgt und bedroht und hat deshalb bereits den polizeilichen Staatsschutz um Hilfe gebeten. Der wiederum hat nach Informationen dieser Zeitung die Bielefelder Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Dort werden nun unter dem Aktenzeichen 46 Js 24/10 erste Ermittlungen geführt.

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Kölle Allah!

Fundamentalisten aller Länder, vereinigt Euch!

Screenshot Brightsblog

Gefunden im Muslim-Markt:

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Abmahnung: Berichterstattung über pädophilen Priester unerwünscht

Von Brights – Marburg

Ich bin abgemahnt worden. Find ich klasse.

Es geht um diesen unseren Post, das beanstandete Element sind die Sätze “Das Oberlandesgericht Nürnberg hatte nach der Verurteilung eines pädophilen Pfarrers wegen Ministranten-Missbrauchs deutlich vor der Wiedereinsetzung des Priesters in der Jugendarbeit gewarnt. Das Bistum Regensburg ignorierte das Statement des Gerichts und der heimlich sexhungrige Pfarrer von Riekhofen wurde 2007 prompt rückfällig.”, die nicht den Tatsachen entsprächen (!).

Zunächst sollte man erwähnen, dass der Satz im Wesentlichen aus dem Handelsblatt übernommen wurde. Das Handelsblatt hat bis dato keine Abmahnung erhalten.

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Sind Polizeiausbilder mit Kabuler Bedingungen vereinbar?

Der Kundus-Untersuchungs-Ausschuss des Bundestags hat sich heute (21. Jan. 2010) konstituiert. Das sind stolze viereinhalb Monate nach den von Oberst Klein durchgesetzten Luftschlägen, die, wie erst nach und nach eingestanden wurde, Dutzende afghanischer Zivilisten das Leben kostete. Nennt man das „auf die lange Bank schieben“ oder „Amts-Mühlen mahlen halt langsam“?

Typisch „Politiker“ daran ist jedenfalls, dass weder jener schlimme Zwischenfall noch die anstehende Afghanistan-Konferenz mit der NATO-Forderung nach mehr deutschen Soldaten dort, und schon gar nicht die künftige Rolle der Bundeswehr und des „State Building„-UN-Auftrags und die Exit-Strategie bisher auch nur in Ansätzen geklärt worden sind. Welch eine tolle Leistung, Frau Kanzlerin Merkel. Den Rest des Beitrags lesen »

Eine Kritik des kolonialen Feminismus

Das Minarettverbot brachte Schweizer Feministinnen und die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei zusammen. Foto: dpa

Von Brigit Rommelspacher -taz

Ungebrochene Selbstidealisierung

Beispiel Minarettverbot: Wie kommt es, dass Feministinnen mit den Rechten koalieren? Eine Kritik des kolonialen Feminismus.

Immer häufiger machen Feministinnen mit Rechten gemeinsame Sache. So kämpfte Julia Onken, eine der bekanntesten Feministinnen der Schweiz, gemeinsam mit der rechtspopulistischen Schweizer Volkspartei erfolgreich für das Minarettverbot. Alice Schwarzer zeigt viel Verständnis dafür, drückt sich in dieser Abstimmung doch ihrer Meinung nach das ganze Unbehagen an einem emanzipations- und demokratiefeindlichen Islam aus. Ebenso war sie voll des Lobes für Ayaan Hirsi Ali, die niederländische Feministin aus Somalia, die, kaum dass sie ihre antiislamischen Positionen öffentlich gemacht hatte, von der rechtsliberalen Partei VVD (Volkspartij voor Vrijheid en Democratie) zur Kandidatur aufgefordert wurde und diese mehrere Jahre als Abgeordnete im niederländischen Parlament vertrat. Feministinnen müssten inzwischen auch mit den Rechten koalieren, so argumentierte kürzlich die Publizistin Halina Bendkowski in einer Radiodiskussion im rbb, da die Linken sich aus Angst vor den Muslimen nicht mehr trauten, sich für die Gleichberechtigung der Frauen einzusetzen.

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Auf Befehl Gottes

Er machte eine religiös motivierte Politik: Der spätere US-Präsident George W. Bush im Jahr 2000. | Foto: afp

Badische Zeitung

Eine endgültig bessere Welt

„Gott befahl mir, Al-Qaida anzugreifen, und ich habe es getan. Er befahl mir, Saddam anzugreifen, und ich habe es getan.“ So zitiert John Gray Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush. Europäische Reaktionen auf solche Äußerungen sind meist von hilflosem Moralismus, Unverständnis oder Entsetzen geprägt. Solche Gefühle helfen aber nicht weiter und geben keine Erklärungen.

Eine solche wäre etwa: Der amerikanische Präsident, durch das Volk der USA als oberste exekutive Autorität legitimiert, befolgt den Befehl einer noch höheren Autorität. Voraussetzungen dafür sind etwa: Gott spricht mit dem Befehlsempfänger, der Gegner Gottes ist böse, der Diener Gottes ist gut. Dann führt der Präsident einen religiös-moralisch gerechtfertigten Kampf – wobei sich auch der Gegner mit satanischen Beschwörungen nicht zurückhält. In der Konsequenz hat damit die Willkür gesiegt, Wahrheit und Rechtsstaat haben das Nachsehen.

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