Von Minaretten und Kirchtürmen

Sekten-Blog Hugo Stamm

Der französische Philosoph und Politologe Olivier Roy hat sich intensiv mit religiösen Fragen beschäftigt und ist ein ausgewiesener Islam-Kenner. In einem Interview mit der SonntagsZeitung äussert er provokative Thesen, die eine Diskussion wert sind.

Roy erklärt, dass Religion immer bedeutender werde, weil die Gesellschaft säkularer wird. Den vermeintlichen Widerspruch erklärt Roy so: Früher war Religion in den Alltag eingebetet und deshalb nicht aufgefallen. Es war normal, religiös zu sein, „Religion war überall und nirgends“. In unserer säkularisierten Welt fallen Gläubige hingegen auf, „sie werden zu Exoten“. Religion werde auch immer sichtbarer.

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Für Frieden und Demokratie: Freidenker und Muslime

Modell der Frankfurter Fatima Zehra Moschee, Quelle: photobucket.com

Deutscher Freidenker-Verband
Der Imam der Frankfurter Fatima Zehra Moschee, Hudschat-ul-Islam Sabahattin Türkyılmaz, wurde Opfer einer unerhörten Hetzkampagne der pro-zionistischen Kriegslobby. Am 21. Februar trat er zurück, um, wie er in seiner Erklärung betont, die Gemeinde, die Moschee, die beteiligten Familien, die Muslime der Stadt und den „wenn auch nunmehr beschädigten“ Dialog vor weiterem Schaden zu bewahren. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Freidenkerverbands, Klaus Hartmann, schrieb ihm am 24. Februar:

Sehr geehrter Herr Türkyilmaz,

gestatten Sie, dass ich Ihnen meine Solidarität und Sympathie ausdrücke.

Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich keiner Religion oder Konfession angehöre, sondern “im Gegenteil” dem Deutschen Freidenker-Verband, dessen Bundesvorsitzender ich bin. Wir propagieren eine weltliche und wissenschaftliche Weltanschauung, zugleich respektieren und achten wir gläubige Menschen. Wir suchen mit ihnen den Dialog und die Zusammenarbeit.

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Dänische Dummheiten

Stephan Hebel, Quelle: fr online

Eines muss man den Dänen lassen: Wie man die Auseinandersetzung um Islam und Islamismus auf keinen Fall führen sollte, das führen sie seit Jahren beispielhaft vor.

FR-online.de

Es begann vor vier Jahren mit dem PR-Gag der Zeitung Jyllands-Posten: Als gezielte und unverhohlene Provokation der dänischen Muslime druckte sie die mittlerweile berühmten Mohammed-Karikaturen. Das Blatt hatte die Freiheit dazu, und gegen jeden, der den Abdruck verbieten wollte, mit Gewalt protestierte oder gar einen Zeichner bedrohte, wurde diese Freiheit mit Recht verteidigt. Aber was erlaubt ist, muss nicht klug sein. Der Abdruck war dumm, weil er die Auseinandersetzung mit dem Islamismus durch Provokation ersetzte.

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Überprüfung der Priesterausbildung

Stephan Ackermann, Quelle: tagesschau.de

tagesschau.de

Im Missbrauchsskandal verspricht die katholische Kirche Aufklärung. „Wir werden den Dingen offensiv nachgehen“, sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann als neuer Sonderbeauftragter für sexuelle Missbrauchsfälle in Trier. Die Opfer hätten „ein Recht darauf“, dass jeder Hinweis geprüft werde. „Wir wollen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zur Aufklärung beitragen.“ Der Bischof begrüßte, dass sich jetzt auch „Opfer vergangener Jahrzehnte“ meldeten. „Wobei wir von dem Ausmaß und der Wucht, mit der das jetzt auf uns zukommt, überrascht sind.“ Ackermann war von der Deutschen Bischofskonferenz zum Beauftragen für Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche ernannt worden.

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Dschihad gegen die Schweiz

Quelle: dailyprobe.com

Muammar Abu Minyar al-Gaddafi, der Staatschef von Libyen hat zum „Heiligen Krieg“ gegen die Schweiz aufgerufen. Der Michael Jackson des Islam spielt in selbigen die Figur eines Jumping Jack. Der Kasper auf einer Bühne die klar umrissen hat, wer zum „Heiligen Krieg“ aufrufen darf. Der geringste aller Mullahs dürfte sich in die Hose machen.

Vielleicht schickt Gaddafi seine Leibgarde, alles Frauen, gen Helvetia, Gaddafi ante portas, die Schweizer in Lugano dürften angesichts des libyschen Großmauls beruhigt ihren Latte schlürfen.

In der Dschihad-Lehre des Korans und der Sunna hat das Wort Gaddafis keinerlei Bedeutung. Die Gelehrten des Islam winken müde ab, kein Handlungsbedarf.

Hintergrund der großmäuligen Verlautbarungen aus Lybien ist der Volksentscheid zum Minarett-Verbot in der Schweiz. Darüber hinaus wurde die Blage des Herrn Gaddafi im Jahre 2008 in der Schweiz inhaftiert. Vorwurf, tätliche Körperverletzungen gegen Hausbedienstete. Daraufhin wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern abgebrochen. So schwelt es also seit Monaten.

Was bleibt ist die Erkenntnis, der Verbrecher Gaddafi, er bekannte sich 1999 zum Anschlag auf die Pan-Am-Flug 103, die Maschine stürzte über der schottischen Stadt Lockerbie ab, macht mal wieder Schlagzeilen.

Liebe Schweizer, er ist ein Großmaul, es darf gelacht werden.

Zur Information

Aufklärung tut Not

Koran im Gebetsraum einer Schweizer Gemeinschaft. Bild: Urs Jaudas

Von Kari Kälintagblatt.ch

Hassprediger, Zwangsehen, Verschleierung, Mädchenbeschneidungen: Der Bundesrat will wissen, wie verbreitet diese Phänomene in der Schweiz sind – und wie gross die Angst davor ist.

Seit das Volk am 29. November 2010 mit 57,5 Prozent dem Minarettverbot zugestimmt hat, dürfen Moslems auf ihren Sakralbauten keine Türme mehr errichten. Hinter diesem Ergebnis steckt jedoch mehr als eine architektonische Einschränkung für eine Religionsgemeinschaft. Themen wie Zwangsheiraten, Mädchenbeschneidungen, Hassprediger, Verhüllungszwang, Sharia, Gewalt, Terror oder das Fernbleiben vom Schwimmunterricht prägten den Abstimmungskampf.

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Saufen, rauchen – Jesus

Quelle: DiePresse.com

Jesus mit Bier und Zigarette in Schulbuch: „Versehen“

Nach heftigen Protesten hat der indische Verlag die ungewöhnliche Abbildung von Jesus in einem Schulbuch bedauert: Eine Design-Agentur habe das Bild aus dem Internet geholt.

DiePresse.com

Ein indischer Verlag hat den Abdruck einer Abbildung, die Jesus mit Bierdose und Zigarette in der Hand in einem Schulbuch zeigt, als „menschliches Versehen“ bezeichnet. Der Leiter des Verlagshauses Skyline, Inder Mohan Jha, sagte der Zeitung „Indian Express“ vom Mittwoch, dass eine Design-Agentur für den Fehler verantwortlich sei. Diese sei mit Gestaltung und Inhalt des Buches betraut gewesen. „Es scheint, als hätten sie ein anstößiges Foto aus dem Internet geholt“, sagte er.
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Katholische Arroganz der Macht

Hans-Jochen Jaschke,Quelle: bild.de

Von Arno WidmannFR-online.de

Die oben brauchen den Sozialstaat nicht. Die oben bilden sich auch ein, sie kämen ohne den Rechtsstaat aus. Das war gestern abend bei „Hart aber fair“ wieder einmal zu erleben. Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, Jahrgang 1941, wurde 1974 von Professor Ratzinger promoviert, seit 1994 ist er Weihbischof in Hamburg. In der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet er vor allem an Fragen der Ökumene und im interreligiösen Dialog. Als geborener Oberschlesier ist er auch tätig im Stiftungsrat Flucht, Vertreibung, Versöhnung.

Ein Mann also, der den Umgang mit Problemen gewohnt ist. Vielleicht hat er sich dabei angewöhnt, wann immer er etwas sagt, dazu zu lächeln. Ein einnehmendes Lächeln für die einen. Andere finden es aufgesetzt, unglaubwürdig. Bei Plasberg durfte man auch auf die Idee kommen, es für ein verlegenes Grinsen zu halten. Jedenfalls war es auffallend.

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Neurotisches von den Katholiken

Tuscheln: Erzbischof Robert Zollitsch (l.) und Bischof Walter Mixa. Foto: dpa

Blanke Nerven der Oberhirten

In Freiburg tagt die Bischofskonferenz. Wie diskutieren die Bischöfe die Missbrauchsfälle, was werden sie entscheiden? Die Situation ist sichtlich angespannt.

Von Philipp Gesslertaz

Auf 1.520 Euro kommt der Bischofsstab, silbern glänzend mit goldenem Ring unterhalb der Krümmung. Besonders stolz ist der Verkäufer auf das Messgewand im Schaufenster, beige und handgewirkt, mit einer mächtigen goldenen Borde in der Mitte, die vom Hals bis zu den Füßen reicht. Dafür muss ein katholischer Priester 1.300 Euro berappen, kriegt aber noch eine passende Stola und ein Kelchtuch dazu. Am Dienstag, so erzählt der Paramente-Verkäufer mit badischen Singsang, habe er Besuch von einigen hohen Herren aus dem Hotel gegenüber gehabt. Einer hätte ihm erklärt, dass er ein Kreuz in Brusthöhe auf dem Messgewand nicht so gern habe, weil dann sein Bischofskreuz nicht mehr so gut zur Geltung komme – weshalb er nun dieses Messgewand, ohne Kreuz, ins Schaufenster gehängt habe. Vielleicht kommt es ja heute zu einem Geschäft.

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Homöopathie verbieten

dpa

Deutsche Ärztezeitung

Ein Ausschuss des britischen Unterhauses kommt in einem 275-seitigen Gutachten zu dem Ergebnis, dass die Homöopathie nichts weiter als ein Placebo sei. Der Gesetzgeber wird aufgefordert, die Mittel aus dem Leistungskatalog des staatlichen Gesundheitsdienstes (NHS) zu streichen.

Die Zulassungsbehörde (MHRA) solle homöopathische Medikamente nur noch zulassen, wenn die Wirksamkeit in randomisierten klinischen Studien belegt ist, also niemals. Angesichts der Fülle von Belegen zur Unwirksamkeit seien weitere Untersuchungen zur Wirksamkeit der Homöopathie nicht notwendig. Punkt.

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Evolution ist Ideologie

Einen Sturm der Empörung löste der leitende Wissenschaftler des israelischen Bildungsministeriums aus. Er zog die Wissenschaftlichkeit von Evolution und Erderwärmung in Frage.

Mehrere Umweltaktivisten und Wissenschaftler forderten daraufhin seine Entlassung. Nicht zuletzt durch seine führende Position im israelischen Bildungswesen, sehen sie die Freiheit der Forschung in Gefahr.

faktum-magazin.ch

„Wenn Lehrbücher ausdrücklich behaupten, der Mensch stamme vom Affen ab, denn hätte ich gerne, dass unsere Studenten sich auch mit anderen Ansichten befassen“, erklärte Dr. Gavriel „Gabi“ Avital, „Es gibt viele Leute, die der Evolutionstheorie keinen Glauben schenken.“ Gleichzeitig beklagte er, dass es Leute gebe, „für die Evolution eine Religion ist“, und die deshalb „nicht bereit sind, irgendetwas anderes zu hören“.

Eine weitere heilige Kuh des modernen Zeitgeistes tastete der 51-jährige Luftfahrtexperte aus Rehovot an, als er meinte: „Wenn in unseren Schulbücher steht, dass die Erde wärmer wird wegen des Kohlenstoffdioxidausstoßes, bestehe ich darauf, dass dies nicht der Fall ist.“

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Bennys Märchenstunde

Quelle:blackwinged.net

Die Feuer der Hölle sind reell und für die Ewigkeit, warnt B16.

Im Norden Roms, einer kleinen Vorstadt war wieder einmal ganz großes Märchen angesagt. Eine kleine Gruppe von Gläubigen versammelte sich dort um den derzeit gewaltigsten Geschichtenerzähler zu lauschen.

Und er verkündete eines seiner schlimmsten Märchen. Die Hölle ist der Platz an dem die Sünder, was auch immer diese sein sollen, im ewigen Feuer brennen. Da es sich um ein Märchen handelt konnte der Erzähler sich die genaue Lokalisierung des Ortes sparen. Wäre aber spannend geworden über die entsprechenden Koordinaten mit Google-Earth oder Marble die Hölle zu finden. So also lief dasselbe analoge Stück ab, wie es seit nahezu 2000 Jahren immer wieder erzählt wird.

Die Schuldigen sollen versprechen nie mehr zu sündigen und vor allem ihre Sünden anzuerkennen, ansonsten riskieren sie die ewige Verdammnis – das Inferno. Das Märchen also ein ganz schwaches Web0.5 Stück.  Der Märchenonkel führte weiter aus, dass Gott dem Mann und der Frau den freien Willen gegeben habe, um sich ganz spontan für die Erlösung zu entscheiden. Der christliche Glaube wird niemanden aufgezwungen, er ist ein Geschenk, ein Angebot an die Menschheit. Oja, wenn es ginge, müsste man all jene fragen, die wegen des Geschenks ihr Leben verloren haben in mannigfaltiger Art und Weise. Nun also droht er wieder mit der Hölle, den Limbus infantium, also jenen Teil, wo die Seelen der ungetauften Kinder sich aufhalten, hat er im Oktober 2006 abgeschafft.

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Vom yogischen Quantengleiten

Regisseur David Sieveking, meditierend

Cicero

Die „Transzendentale Meditation“ ist die größte New-Age-Sekte der Welt, ihr Gründer Maharishi Mahesh Yogi war Guru der Beatles und von David Lynch. Auf dessen Spuren hat sich der junge Filmemacher David Sieveking ins Herz der ominösen Organisation begeben, und bizarres zutage gefördert. Ein Interview über die Schattenseiten einer scheinbaren Friedensbewegung.

Herr Sieveking, es heißt, bei der 4jährigen Recherche zu ihrem Dokumentarfilm über die Transzendentale Meditation folgten sie den Spuren David Lynchs, um an die Quelle seiner Inspiration zu kommen. Bei allem Respekt: Aber der letzte Ort an dem man sein will, ist doch der, an dem David Lynchs Höllenfantasien entspringen, oder nicht?

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Die Janusköpfigkeit des Katholizismus

Nach den Mißbrauchsfällen in Irland wendet sich Benedikt XVI. auf einer außerordentlichen Zusammenkunft mit einigen ermahnenden Worten an die irischen Bischöfe (Vatikan, 15.2.2010)

Von Uta Ranke-HeinemannJW

Der Papst weint Krokodilstränen

Hintergrund. Die Geheimschreiben aus dem Vatikan und die Vertuschung der Pädophilieverbrechen

Im Moment werden wir mit einer Welle von Pädophiliefällen in der katholischen Kirche konfrontiert. Warum in der katholischen Kirche? Sind Protestanten weniger pädophil veranlagt als Katholiken? Neigen Homosexuelle mehr zur Pädophilie als Heterosexuelle? Die Zusammenhänge kann man nur verstehen nach einem kurzen historischen Überblick.

Gott, der Urheber des Universums, hat Heterosexuelle und Homosexuelle geschaffen. Und es steht niemandem zu, den Urheber des Universums zu korrigieren. Aber das Christentum hat, sobald es zur Macht kam, versucht, die Homosexuellen mit Bibelworten, z. B. im 3. Buch Mose, Kapitel 20, auszurotten. Dort heißt es: »Wenn einer bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, sollen sie getötet werden.« Der christliche Kaiser Theodosius bestimmte 390, daß alle Homosexuellen verbrannt werden sollten (Codex Theodosianus 9,7,6). Dies Gesetz führte sofort zu dem größten Massaker der Antike: dem Blutbad von Thessalonike im Jahr 390. Der oberste Militärbefehlshaber Butherich war von einer aufgebrachten Menge ermordet worden, als er einen beliebten Wagenlenker verhaftete, der ein Verhältnis mit Butherichs Mundschenk hatte. Daraufhin ließ Theodosius 7000 ahnungslose Kinder, Frauen, Männer, Greise unter einem Vorwand in den Zirkus locken und dort abschlachten.

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Die elegante „Seidnitzer-Sekte“

Marian Eleganti

Die dunkle Vergangenheit von Bischof Eleganti

Von Michael MeierTages Anzeiger Zürich

Der neue Zürcher Weihbischof gehörte 15 Jahre lang einer kirchlich verbotenen Gemeinschaft in Österreich an. Geleitet wurde sie von einem suspendierten Priester und Seher.

Unter Zürichs Katholiken ist der neue Weihbischof Marian Eleganti ein Unbekannter. Selbst im Vatikan soll man über den Wunschkandidaten von Bischof Huonder nicht erfreut sein, heisst es in gut informierten Kreisen. Auch im Kloster Einsiedeln rieb man sich die Augen, als die Ernennung publik wurde. Denn einige Benediktiner erinnern sich noch, wie Eleganti 1976 nach drei Jahren Noviziat das Kloster Hals über Kopf verliess, um sich einer «überspannten Gemeinschaft» anzuschliessen.

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Christentum ist Privatsache!

Quelle: medienwerkstatt-online.de

Jesus um Jesus, Kreuz um Kreuz

Von Gideon BössWelt online

Wieder einmal geht es um das Kruzifix. Jetzt in nordrhein-westfälischen Gerichtssälen. Das Düsseldorfer Landgericht ist umgezogen und hat keine Kreuze mehr an den Wänden. Zwar gilt das mittlerweile für die meisten Gerichtssäle, doch wird von christlicher Seite dennoch um jeden Jesus gekämpft.

Die Argumente sind dabei immer wieder erstaunlich. Da fallen zum Beispiel von CDU-Seite solche Sätze: „Das Christentum ist keine Privatsache.“ Wie bitte? Selbstverständlich ist das Christentum Privatsache. Den einen bedeutet diese Religion etwas, den anderen ist sie egal oder vielleicht sogar verhasst. Jeder hat eben andere Hobbys. Es muss ja nicht immer Briefmarkensammeln sein. Gott ist auch okay. Mehr aber auch nicht. Er sollte eigentlich nur innerhalb seiner Kreise eine privilegierte Stellung einnehmen und ein Gerichtssaal gehört da sicher nicht dazu. Für was gibt es denn Kirchen?

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Aufklärung verlangt – ohne polemische Flucht

Ein Priester hält einen Rosenkranz und eine bischöfliche Erklärung zu den Missbrauchsfällen durch Jesuiten-Pater in der Hand. (Archivbild) © dpa

Web.de

Mindestens sechs weitere katholische Einrichtungen sind mit neuen Vorwürfen konfrontiert, wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Die Bundesregierung habe die deutschen Bischöfe zum Handeln aufgefordert, schreibt das Magazin. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser- Schnarrenberger sagte dem „Spiegel“: „Ich erwarte von der katholischen Kirche konkrete Festlegungen, welche Maßnahmen für eine lückenlose Aufklärung ergriffen werden.“ Die FDP-Politikerin schlug Ombudsleute und einen Runden Tisch aus Staats-, Kirchen- und Opfervertretern vor.

Ein solches Gremium sei „ein guter Weg, um die zahlreichen Missbrauchsfälle aufzuklären und der katholischen Kirche Gelegenheit zu bieten, mit den Opfern über freiwillige Entschädigungen ins Gespräch zu kommen“, sagte die Ministerin. Gleichzeitig übte Leutheusser-Schnarrenberger scharfe Kritik am Augsburger Bischof Walter Mixa, der die sogenannte sexuelle Revolution mit verantwortlich für den Missbrauch gemacht hatte.

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Käufliche Christdemokraten

Jürgen Rüttgers, Quelle: Spon

Matthaeus 21:12

Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer.

Von René Pfister -SpOn

Jürgen Rüttgers gerät durch eine Finanzaffäre unter Druck: Nach SPIEGEL-Informationen bietet die nordrhein-westfälische CDU zahlungskräftigen Sponsoren exklusive Gesprächstermine mit dem Ministerpräsidenten an – für Tausende Euro.

Diese Geschichte wird Jürgen Rüttgers wohl noch viel Ärger bereiten: Interne Unterlagen der nordrhein-westfälischen CDU belegen, dass Unternehmen für den Landesparteitag der NRW-CDU Mitte März nicht nur Ausstellungsfläche erwerben können – sondern auch vertrauliche Unterredungen mit den Mitgliedern der Landesregierung.

Atheistische Tierpfleger für „entrückte“ Christen

Foto: Tiare Scott. Lizenz: CC-BY 2.0

Eine Website vermittelt Amerikanern, die an eine „Entrückung“ glauben, Atheisten, die sich bei einer plötzlichen und massenhaften Aufnahme der Gerechten in den Himmel um ihre Haustiere kümmern

Von Peter Mühlbauertp

Das aus dem Lukasevangelium und zwei Paulusbriefen abgeleitete Konzept der „Entrückung“ (englisch: „Rapture“) besagt, dass bei der Wiederkunft Christi alle Gerechten mit einem Schlag in den Himmel aufgenommen werden, während die Sünder auf der Erde verbleiben. Bis zum 19. Jahrhundert spielte diese Vorstellung kaum eine Rolle – was in Europa auch heute noch so ist. In den USA dagegen entwickelte sie sich zu einem zentralen Punkt der Mythologie des dortigen Protestantismus und fand über den Left-Behind-Topos auch Eingang in die Populärkultur.

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Sex mit Satan ohne Kondom ist illegal

dpa

Die amerikanische „College Times“ hat eine Reihe von Sexgesetzen veröffentlicht, die an Unsinnigkeit kaum noch zu überbieten sind. Wer Sex mit Satan ohne Kondom hat und beim Orgasmus schießt, verhält sich illegal.

suedkurier.de

Ein aktueller Bericht der amerikanischen College-Zeitung „College Times“, lieferte eine Liste der unsinnigsten US-Gesetze zum Geschlechtsverkehr. Damit sollen den prüden Amerikanern die Augen geöffnet und Gesetzesänderungen endlich durchgesetzt werden.

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Ohne Evolution keine Religion!

Bestimmte Gehirnareale bestimmen laut einer italienischen Studie die spirituelle und religiöse Haltung eines Menschen. Foto: ktsdesign

Medienmagazin „pro“

In den vergangenen Jahren haben verschiedene Wissenschaftsdisziplinen versucht, neue Antworten auf die Frage zu geben, woher Begriffe wie Moral und Sünde stammen. „Die Frage nach der Herkunft der Moral werden Menschen wohl nie abschließend beantworten können“, erklärt der Frankfurter Biologe Jürgen Bereiter-Hahn auf „Spiegel Online“. Viele Forscher glauben, dass die menschlichen Wertvorstellungen auf die Prozesse natürlicher Auslese zurückzuführen sind.

Der Evolutionsbiologe Pascal Boyer von der Washington University in St. Louis etwa deutet Religion als hilfreiches Konstrukt des menschlichen Geistes. Seine These lautet: Wer glaubt, kommt besser durchs Leben. Religiöse Menschen hätten sich deshalb in der Geschichte gegen  Nichtreligiöse durchgesetzt und Gläubige in der Selektion über Ungläubige triumphiert. Ein weiterer Faktor, der den Menschen „fast zwangsläufig zum Glauben bringt“, sei auch die Fähigkeit zum kausalen Denken. Bei allem, was geschehe, suche der Mensch nach einem Grund, so der Wissenschaftler.

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Katholischer Totenkult

Gemälde von Francisco de Zurbarán, um 1640, Quelle: wikipedia

Vatikan-Theologe warnt vor ‚abergläubischer’ Reliquienverehrung

kath.net

Zehntausende Menschen besuchen derzeit die Reliquien des heiligen Antonius von Padua. Monsignore Principe: „Wir riskieren heutzutage, die Grenze zwischen volkstümlicher Verehrung und Aberglauben zu überschreiten.”

In der Antoniusbasilika von Padua ist bis kommenden Samstag das vollständig erhaltene Skelett des Heiligen in einem Glasschrein zu sehen, rund 200.000 Gläubige werden dazu erwartet, kath.net hat berichtet. Aus diesem Anlass hat der vatikanische Bibeltheologe Monsignore Pietro Principe gegenüber der italienischen links-liberalen Tageszeitung La Stampa gemeint, dass die Reliquienverehrung Gefahr laufe, den „authentischen Glauben“ durch „Aberglauben“ zu ersetzen. Das meldet cathnews.

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Neue, deutsche Frömmigkeit – evangelisch,katholisch oder politisch?

Sven Speer, Quelle: religionspolitik. blogspot.com

Religionspolitik in Deutschland

Rechristianisierungsprojekt ohne Christen

Als Martin Lohmann im November 2009 mit seiner Initiative an die Öffentlichkeit ging, einen Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) in der Union zu gründen, war ihm die Aufmerksamkeit der Medien sicher. Der AEK sollte eine Vereinigung von christdemokratischen Katholiken werden, wie es der Evangelische Arbeitskreis (EAK) in der Union schon seit 1952 für die Protestanten ist. Für manche war dies ein Zeichen einer „neuen Frömmigkeit in der deutschen Politik“. Der tatsächliche Erfolg des AEK ist jedoch bescheiden: Während der Evangelische Arbeitskreis nach eigenen Angaben mehr als 203.000 Mitglieder hat, sind es beim Katholischen Arbeitskreis gerade einmal 1.000 – CDU und CSU kommen zusammen auf über 680.000 Mitglieder (Wikipedia).

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Evolution, Urknall, Schöpfung frei nach Gitt

Ausbrechen aus den Opferrollen

Plakat der Veranstaltung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

nicht erst seit den aktuellen Veröffentlichungen über den Missbrauch von Schutzbefohlenen in einem katholischen Internat ist die christliche Sexualmoral in der Kritik: Kondomverbot, Zölibat, Rolle der Frauen in Kirche und die Dämonisierung der Homosexualität sind Streitfragen zwischen moderner Gesellschaft und kirchlichen Traditionalismus. Die kirchlichen Amtsträger haben offenbar ein Problem mit der menschlichen Sexualität.

Das Projekt „Dialog mit Kirchen“ nutzt den Rahmen der Veranstaltungsreihe LASS UNS REDEN… am 18.2. um 20 Uhr im Dachcafé der Zeilgalerie, Zeil 112 diese Fragen am Beispiel der Rolle von Lesben und Schwulen in Kirchen zu diskutieren:

„Ausbrechen aus den Opferrollen

– neue Perspektiven für Lesben und Schwule

in Ihrem Verhältnis zu Kirche“

Der Fernsehjournalist Meinhard Schmidt-Degenhard moderiert das Podiums- und Publikumsgespräch. Der Moderator der HR3 Sendung „Horizonte“ ist Fachmann für Fragen zwischen Philosophie, Ethik und Religion.

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Herr Mixa – sexuell, revolutionär?

Die hasserfüllten Augen des Herrn Mixa, Quelle: HFR.

Die Fraktion der Autoerotiker hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Sachdienlich und kompetent stellt sie fest, am sexuellen Missbrauch von Kindern, in der katholischen Kirche, ist auch die sexuelle Revolution schuldig.

Es ist ein Zeichen von Klugheit einfach mal die Schnauze zu halten, wenn man von einer Sache keine Ahnung hat. Oder Dr. Sommer fragen!

Stern.de

Der sexuelle Kindesmissbrauch an katholischen Einrichtungen ist nach Überzeugung des Augsburger Bischofs Walter Mixa auch eine Folge der zunehmenden Sexualisierung der Öffentlichkeit. „Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig“, sagte Mixa in einem Interview mit der „Augsburger Allgemeinen“. Er nannte die Übergriffe von Geistlichen auf Jugendliche ein „besonders abscheuliches Verbrechen“. Als Seelsorger mache es ihn „zutiefst betroffen“, wie selbst Priester in „entsetzlicher Weise schuldig werden können“.

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Medizinische Verschwörung bei Wikipedia

Screenshot Brightsblog

openPR.de

Wikipedia-Artikel zum Thema Alternativmedizin und Komplementärmedizin sind mit großer Vorsicht zu genießen. Dies ist das Fazit einer Recherche des Hamburger Arztes Dr. med. Hans Barop und des Journalisten Claus Fritzsche.

Dr. med. Hans Barop analysierte die Qualität des Wikipedia-Artikels „Neuraltherapie“ und kam zu einem vernichtenden Ergebnis: „Der Eintrag wurde von nicht hinreichend qualifizierten Personen vorgenommen. Die Informationen über die Neuraltherapie sind veraltet, in weiten Teilen sachlich falsch und tendenziös dargestellt.“

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Mit dem Mars zum Olympiasieg

Quelle: wikimedia.org

Von Martin Koch - ND

Wissenschaft contra Astrologie

Studie enthüllt: Geburtsmonat beeinflusst Sportlerkarriere

Um Anerkennung in der Wissenschaft zu finden, bemühen Astrologen gern die Statistik. Denn sie hoffen, dadurch signifikante Übereinstimmungen zwischen dem Stand der Planeten und den Verhaltensweisen von Menschen »objektiv« nachweisen zu können. Auch der französische Psychologe Michel Gauquelin unternahm vor Jahren einen solchen Versuch und entdeckte dabei den sogenannten Mars-Effekt. Danach wurden berühmte Sportler überdurchschnittlich oft zu einer Zeit geboren, da der Planet Mars gerade aufgegangen war oder seinen höchsten Punkt am Himmel erreicht hatte.

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Ultraorthodoxes Paralleluniversum

Quelle: estb.msn.com

Von Ulrike PutzSpiegel Online

Sie bewohnen ein Paralleluniversum, abgeschottet von der Moderne: Die 550.000 ultraorthodoxen Juden Israels führen in eng geknüpften Gemeinschaften ein ganz auf Religion fixiertes Leben. Nur wenige wagen den Ausstieg – wie die 24-jährige Mayan. Sie zahlen einen hohen Preis dafür.

Als sie ging, ließ sie alles zurück, selbst ihren Namen. Sie mochte nicht mehr Sarah heißen, wie ihre Eltern sie gerufen hatten. Zu lange hatte sie sich von ihnen eingesperrt gefühlt, fremdbestimmt. Deshalb begann sie ihr neues Leben mit einem neuen Namen: Mayan, hebräisch für „Quelle“.

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Zahlt für Eure DNA, Ihr Schmarotzer

Animiertes Strukturmodell einer DNA-Helix in B-Konformation. Die Stickstoff (blau) enthaltenden Nukleinbasen liegen waagrecht zwischen zwei Rückgratsträngen, welche sehr reich an Sauerstoff (rot) sind. Kohlenstoffatome sind grün dargestellt. Das Modell dreht sich rechts herum; kräftige Farben sind weiter vorne, blasse Farben weiter hinten.

yeRainbow and its world Antwort auf

DNA Patents Create Monopolies on Living Organisms

Sehr geeehrter Herr XX,

wie wir bei unserer letzten Reihenuntersuchung festgestellt haben, sind Sie Träger des seit dem letzten Jahr von uns im Patent gehaltenen Genabschnittes STG-3Vr.
Wir können nicht zulassen, daß Sie diese Genvariante nutzen, ohne uns Lizenzgebühren zukommen zu lassen.

Wir werden ihnen mit der nächsten Post unsere Rechnung zustellen lassen.
Bitte teilen Sie uns umgehend mit, ob schon Abkömmlinge von Ihnen existieren, diese müssen ohne Verzögerung von uns getestet werden, um etwaige Lizenzeinhaltungen zu gewährleisten.

Dazu gehören auch illegitime Abkömmlinge.
Selbst wenn Ihnen diese aus organisatorischen Gründen nicht bekannt sein sollten, haften Sie für die uns vorenthaltenen Informationen.
Daher fordern wir sie auf, sämtliche in Frage kommenden Partnerinnen aufzulisten, die wir dann direkt kontaktieren werden.

Für legitime Abkömmllinge mit der patentierten Gensequenz haben Sie als Sorgeberechtigter die Lizenzgebühr zu tragen.

Sollte Ihnen aus finanziellen Gründen der Erwerb der Lizenz von uns als Lizenzgeber nicht möglich sein, so sind wir gehalten, Sie oder einen Ihrer Abkömmlinge als Gegenwert in unseren Bestand zu übernehmen. Eine Berechnung eines entsprechenden Gegenwertes wird Ihnen dann von uns ausgefertigt werden.
Die Personen in unserem Bestand werden selbstverständlich entsprechend der gesetzlichen Richtlinien und Einhaltung ehthischer Vorschriften gehalten und nur zu den tatsächlich nötigen Verrichtungen angehalten bzw. an durch die Ethikkommission genehmigten Versuchsanordnungen hinzugezogen.

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Angriff auf den Darwinismus?

What Darwin Got Wrong (Gebundene Ausgabe) von Jerry A. Fodor (Autor), Massimo Piatelli-Palmarini (Autor)

Neuer Angriff auf den Darwinismus!

forum-grenzfragen.de

Nein, diesmal sind es nicht die Kreationisten, die gegen Darwin ins Feld ziehen. Der Angriff gegen die glühend verfochtene Vormachtstellung der „Selektion“ als Hauptfaktor der Evolution wird von zwei atheistischen Autoren geführt. Ein Strohfeuer oder eine Wende in dem Disput um die Evolutionstheorie?

Die Kognitionswissenschaftler Jerry Fodor und Massimo Piattelli-Palmarini haben ihr darwinismuskritisches Buch „What Darwin Got Wrong“ auf Internetseiten des New Scientist zusammen gefasst und bereits eine anfanghafte Diskussion ausgelöst. Wenn das Buch bei Gegnern wie Befürwortern angekommen ist, dürfte die Debatte inhaltlich spannend werden. Auf dieser Seite möchte ich die Entwicklung der Diskussion sukzessive in Schlaglichtern einfangen.

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Geister, Hexen, Teufel und Bischöfe

In Brasilien glauben viele an Geister. (Bild: AP)

Von Klaus HartDeutschlandradio Kultur

In Brasilien ist der Glaube an böse Geister, Spuk und Hexerei sehr lebendig, Sekten praktizieren Wunderheilungen und Exorzismus. Der katholische Priester Oscar Quevedo ist ein streitbarer Gegner der Scharlatane – doch an Wunder glaubt auch er. In Sao Paulo betreibt er ein Institut für Parapsychologie.

„Jetzt geschehen Wunder, wird die Hölle in ihren Fundamenten erschüttert, werden Krebskranke geheilt und können Querschnittsgelähmte wieder gehen!

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Hartz IV für Gott?

Die Kirchen bangen um ihre Einnahmen. (Bild: dpa)

FR-online.de

Die beiden großen Kirchen in Deutschland erwägen Widerstand gegen die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung für eine Reform der Einkommensteuer. Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtete vorab, der im Koalitionsvertrag vereinbarte Stufentarif könne nach Schätzungen in den Finanzabteilungen der Kirchen bis zu einer Milliarde Euro weniger Kirchensteuern pro Jahr führen. Auf die evangelische Kirche bezogen, entspreche ein solcher Rückgang den Ausgaben für die Entlohnung der halben Pfarrerschaft.

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Macht korrumpiert jeden, nicht nur Scientology

Am 31. März sendet die ARD den SWR-Spielfilm "Bis nichts mehr bleibt" aus. Schon während der Dreharbeiten seien sie von Scientology beobachtet worden, berichten die Filmemacher. Foto: SWR/Christine Schroeder

pro-Medienmagazin

Die ARD wagt sich im März an ein heißes Thema. Unter strenger Geheimhaltung hat der Sender einen Film über die Scientology-Sekte gedreht, der am 31. März um 20.15 Uhr gezeigt werden soll. „Bis nichts mehr bleibt“ lautet der Titel des 90-minütigen Spielfilms, der eindeutig Position gegen die Organisation bezieht.

Angelehnt ist der Filmstoff an die Berichte mehrerer Scientology-Aussteiger. Dazu gehört auch die Lebensgeschichte Heiner von Rönns, die als Vorbild für die Umsetzung des Stoffes dient. „Die fiktive Geschichte kommt der Realität erschreckend nahe“, verdeutlicht die bekannte Scientology-Expertin Ursula Caberta. Bei den Sektenanhängern stößt die Verfilmung erwartungsgemäß auf wenig Gegenliebe.

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Vom katholischen Horror

Von Alexander KisslerDie Tagespost

Ein Jahr ist es her, da sprach Martin Mosebach einen Satz aus, dessen Abgründigkeit sich in diesen Tagen erweist: „Der Katholizismus“, sagte er, „ist die unbekannteste Religion der Welt, speziell in Deutschland.“ Er kommentierte die damals hochschlagenden Wellen der Empörung wider den Papst im Zuge der „Affäre Williamson“. Benedikt XVI. hatte sich bekanntlich durchgerungen, vier Weihbischöfe der Bruderschaft St. Pius X. auf deren Bitten hin vom Makel der Exkommunikation zu befreien. Die säkulare Welt vergalt es ihm mit Gift und Galle, Katholiken maßregelten ihn. Der Papst habe die Grundregeln des zivilreligiösen Anstands verletzt. Mit „Ultratraditionalisten“ rede man nicht, einem Wirrkopf reiche man nicht die Hand. Kaum anders verhält es sich heute aus Anlass einiger Fälle sexuellen Missbrauchs, dessen sich deutsche Jesuiten in den siebziger und achtziger Jahren schuldig gemacht haben. Die beklagenswerten und schändlichen Einzelfälle liefern den Anlass, aus dem Souterrain des moralischen Empfindens die alten Bilder hervorzuholen.

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