Gefeuert wegen Kirchenaustritt

Das Kolleg der Schulbrüder in Illertissen.

Augsburger Allgemeine

Immer mehr Gläubige kehren der katholischen Kirche derzeit den Rücken und reagieren damit auf die nicht enden wollenden Diskussionen um die Missbrauchsfälle in ganz Deutschland. Scharenweise laufen den Kirchen die Schäfchen davon. Einer Schülerin aus Illertissen kommt ihr Kirchenaustritt jetzt teuer zu stehen.

Die Zehntklässlerin des Gymnasiums „Kolleg der Schulbrüder“, das sich in der Trägerschaft des Schulwerks der Diözese Augsburg befindet, muss am Ende des Schuljahres gehen. Der Grund: Mit ihrer Entscheidung, aus der Kirche auszutreten, verstößt sie gegen den Schulvertrag.

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Ist Gott schizophren?

Als vor Tagen die jetzige Ministerin für Soziales, in Niedersachsen, postulierte : „keine Kruzifixe und keine Kopftücher in staatlichen Schulen“ wollte man meinen eine Art von intelligenter Vernunft hätte bei den Christ-Demokraten Einzug gehalten. Weit gefehlt.

Aygül Özkan sah sich in den nachfolgenden Stunden, nach ihrer Aussage, einem schon fast medialen Kesseltreiben ausgesetzt. Nahezu jeder Politiker will die Exekutionsvorrichtung der Römer in seinem Leben nicht missen. Das Kreuz ist heilig, dabei ist es nichts anderes als eine Guillotine oder ein elektrischer Stuhl, mit einem Unterschied, der Heiland soll am Kreuz gestorben sein. Gottes Sohn. Selbst Gott musste sich zur Zeugung seines Sohnes eines irdischen Wesens bedienen, nix mit Lehm, und dann den göttlichen Atem durch die Nase eingeblasen, Maria wurde neuronal-göttlich befruchtet und Joseph hatte die göttlichen Stierhörner zu tragen. Ist eine geklaute Geschichte, der lebenslustige Zeus, vor dem keine schöne Frau sicher war, hat sich so ganz einfach durch die Antike gevögelt.

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Wahl Dodo des Monats April 2010

Dodo des Monats April 2010

Folgende Kandidaten für das Votum des April-Dodos stehen in der Auswahl:

  1. Otto Rössler: „STRAFANZEIGE: LHC Genf produziert Miniquasar.“
  2. Albert Käuflein: „Neuer Atheismus – alte Schläuche.“
  3. FoxNews: „Das säkulare Europa als Ursache der Wirtschaftskrise.“
  4. Franz Overbeck: „Homosexualität ist eine Sünde.“
  5. Franz Hirn: „Die Entrüstung eines Wurms.“

Die Wahl ist bis zum 05.05.2010 18:00 Uhr möglich. Danach abgegebene Stimmen können nicht mehr gezählt werden.

Es können mehrere Kandidaten ausgewählt werden. (allow multiple selections)

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STRAFANZEIGE: LHC Genf produziert Miniquasar

Tübingen, 19. April 2010

Betrifft: Bombenalarm in Genf mit Auswirkungen auf die Schweiz, Europa und die
Welt.

Ich habe wissenschaftliche Beweise, dass am CERN bei Genf ein
Apparat in Betrieb ist, der mit einer hohen (circa 8-prozentigen)
Wahrscheinlichkeit einen die Erde in wenigen Jahren vernichtenden
sogenannten ‘Miniquasar’ produzieren wird bzw. möglicherweise schon
produziert hat.

Ich stelle daher Strafanzeige gegen den Betreiber wegen
‘Vorbereitung und Durchführung eines Anschlags auf das Leben der Bürger
der Schweiz, Europas und der Welt’.

Ich reiche diese Anzeige bei meiner örtlichen Polizei ein mit der
Bitte, sie auf dem Dienstweg an alle Polizeidienststellen Europas
und der Welt weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto E. Rössler
Abteilung für Theoretische Chemie der Universität Tübingen
Auf der Morgenstelle 8
720’76 Tübingen, Deutschland“

Scharia-konforme Halal-Erotik aus Amsterdam

Damen links, Herren rechts: El Asira präsentiert sich dezent

Der Islam ist nicht gerade für seinen freizügigen Umgang mit Sexualität bekannt. In Amsterdam hat jetzt ein Erotik-Shop für Muslime eröffnet, dessen Produkte „halal“, also mit islamischem Recht vereinbar sind.

Deutsche Welle

Abdelaziz Aouragh, 29 Jahre, praktizierender Muslim und gebürtiger Amsterdamer, ein Mann mit marokkanischen Wurzeln und niederländischem Handelssinn, sieht auf den ersten Blick nicht unbedingt so aus, als würde er kleine Kapseln „zur Verbesserung der sexuellen Leistungs- und Erlebnisfähigkeit sowie der Libido“ verticken: Lust steigernde Pillen, Gleitmittel auf der Basis von Kakaobutter, Wasser oder Silikon und diverse andere Stimulanzien für sie und ihn.

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Neuer Atheismus – alte Schläuche?

Konradsblatt

Aus dem angelsächsischen Bereich kommt die Bewegung eines „neuen“ Atheismus auch nach Deutschland. Zwar müssen Kirche und Theologie die Argumente nicht fürchten – Auseinandersetzung tut trotzdem not.

Zweifel an der Existenz Gottes hat es immer gegeben. Bereits in Psalm 53 ist von der Torheit der Gottesleugner die Rede: „Die Toren sagen in ihrem Herzen: / ‚Es gibt keinen Gott.‘ / Sie handeln verwerflich und schnöde; / da ist keiner, der Gutes tut.“
Für das Alte Testament stellt der Atheismus – die Auffassung, dass es keinen Gott gibt – trotzdem noch keine wirkliche Herausforderung dar. Glauben war das Festhalten an der Verheißung Gottes, Unglauben entsprechend das Infragestellen seiner Treue und der Ungehorsam gegenüber seinen Geboten.
Das Neue Testament bezieht Glauben und Unglauben ganz auf die Person Jesu Christi. Unglauben ist die Ablehnung des Sohnes Gottes. Auch hier begegnet einem noch kaum eine theoretische Leugnung der Existenz Gottes. Das setzt sich im Mittelalter fort. Atheistische Positionen spielten kaum eine Rolle. Im Zeitalter der Aufklärung und der Französischen Revolution und in der Zeit der Säkularisation ändert sich das. Der Atheismus wird zu einer möglichen öffentlichen Position. Marxismus und Leninismus knüpfen daran an.
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Die Leib -und Lustfeindlichkeit des Katholizismus

Ralf König. Foto: AP

Heute Abend nimmt Comiczeichner Ralf König im Friedenssaal den Rosa-Courage-Preis entgegen. Was er über Preise, Religion und den Missbrauchskandal in der katholischen Kirche denkt, verrät er vorab im Interview.

Von Anne ReinertOsnabrücker Zeitung

Herr König, herzlichen Glückwunsch zum Rosa-Courage-Preis. Was bedeutet es Ihnen, eine Auszeichnung zu bekommen?

So ein Preis bedeutet, dass meine Comics etwas bewirken, das freut mich natürlich. Momentan ist bei mir Preiszeit, keine Ahnung, woran das liegt. Vielleicht daran, dass die Leute bemerken, dass ich seit über 30 Jahren Comics zeichne. Demnächst bekomme ich in Köln die Kompassnadel des Schwulen Netzwerkes, und in München gab’s im letzten Jahr die Gache Wurzn des Bundes für Geistesfreiheit. Vielleicht liegt’s auch an meinem neuen Thema, der Religionskritik.

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Angst vor „schwuler“ Weltverschwörung

Protest gegen die Todesstrafe für Homosexuelle in Uganda

Uganda droht Homosexuellen mit der Todesstrafe, auch anderswo in Afrika ist Homophobie auf dem Vormarsch – mit Unterstützung durch evangelikale Gruppen aus den USA.

Deutsche Welle.de

US-Präsident Barack Obama hatte sich in die Höhle des Löwen gewagt, um in ungewöhnlich scharfer Form den Gesetzentwurf eines fremden Staates zu kritisieren. „Abscheulich“ sei die vom Parlament von Uganda erwogene Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle, sagte Obama vor den 3500 Gästen des National Prayer Breakfast. Das alljährlich am ersten Donnerstag im Februar stattfindende Nationale Gebetsfrühstück ist so etwas wie die Jahreshauptversammlung der konservativen evangelikalen Christen in den USA.

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Die Verschmutzung des Geistes durch das Internet

Quelle. golem.de

Das Internet führt zur „Verschmutzung des Geistes“

Kirchenoberhaupt spricht von intellektuellem und moralischem Relativismus. Der Papst sieht in der Erweiterung der elektronischen Kommunikation die Gefahr eines „intellektuellen und moralischen Relativismus“, der in einer „Verschmutzung des Geistes“ münde.

golem.de

Der Papst hat beklagt, dass im Zeitalter der allgegenwärtigen elektronischen Kommunikation die Akzeptanz der Dogmen der Kirche sinke. „Die Wahrheit wird reduziert auf ein Wechselspiel der Meinungen“, sagte Papst Benedikt XVI auf der Konferenz Digital Witness – Gesichter und Sprachen im Multimediazeitalter, die von der italienischen Bischofskonferenz organisiert wurde.

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Wie Herman Braun wurde

Bild: (c) AP (FRITZ REISS)

Von ANNE-CATHERINE SIMON (Die Presse)

In „Das Eva-Prinzip“ kritisierte Eva Herman die Frauen-Emanzipation, Kritiker warfen ihr Nähe zum Nationalsozialismus vor. Nun beschreibt die ehemalige Moderatorin am eigenen Beispiel, wie Rufmord funktioniert.

Wer erinnert sich an Eva Herman? Vor wenigen Jahren noch machte sie Schlagzeilen mit ihren Büchern „Das Eva-Prinzip“ und „Prinzip Arche Noah“. Die Nachrichtensprecherin der norddeutschen „Tagesschau“ war mit 35 Jahren Mutter geworden und hatte begonnen, ihre Karriere infrage zu stellen. Nun trat sie mit erzkonservativen Thesen gegen die Frauen-Emanzipation an, mit Sätzen wie: „Aufgrund ihrer Veranlagung sind Frauen viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen und Apfelkuchen zu backen.“ Frauen seien besser als Männer für Haushalt und Kindererziehung geeignet, Mütter sollten länger bei ihren Kindern bleiben und „das Recht auf die traditionelle Rolle als Frau und Mutter“ haben.

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Kraftörtliches Schamanentum

a-z.ch

Von Thomas Pfanna-z.ch

Heilender Stein aus der Römerzeit, vielleicht gar von Obelix

Das Emma-Kunz-Zentrum in Würenlos ist ein Geheimtipp – wobei dieser Begriff gleich in verschiedener Weise zutrifft. Etwas geheimnisvoll verborgen liegt der Steinbruch aus der Römerzeit am südlichen Ausläufer des Gmeumeriwaldes zwischen Würenlos und Wettingen. Autofahrer nehmen die Stätte auf der kleinen Furt zwischen den Ortschaften kaum wahr. Es sei denn, die Strassentafel und die kleine Bergstrasse hinauf zum alten Bergwerk weisen ihm den Weg – weg von der Strasse in eine eigene Welt.

Besonders eindrücklich ist die grosse Grotte – die Kathedrale aus gelblichem Stein fasziniert als energiereicher Kraftort. Ein Besuch des Zentrums und der Ausstellung von Emma Kunz’ Schaffen ist gleichzeitig eine Reise in die Welt einer Frau mit besonderen Fähigkeiten – und an einen Ort mit magischer Ausstrahlung.

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South Park vs. Islam

Der ideale Besuch

Erster Papstbesuch seit 28 Jahren: Bendedikt XVI. wird im September in Großbritannien erwartet

Wenn der Papst zu Besuch kommt, könnte er doch eine Abtreibungsklinik einweihen, fanden britische Regierungsbeamte. London entschuldigte sich für den „dummen“ Vorschlag.

Zeit Online

Die Eröffnung einer Abtreibungsklinik, die Absegnung einer Homo-Ehe, ein Duett mit der Queen und zu guter Letzt noch Kondome der Marke „Benedikt“: Im britischen Außenministerium kursierten einige kurios anmutende, aber tatsächlich ernst gemeinte Vorschläge, wie der anstehende Besuch des Papstes im Vereinigten Königreich aussehen könnte.

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Darwin im Depot

Prof. Dr. Reinhold Leinfelder – Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin

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Vom islamischen Humanismus

Einen kleinen Teil seiner Bücher hat Mouhanad Khorchide schon eingeräumt. Seine Studenten haben ihn sehr freundlich empfangen, sagt er. Foto: (Matthias Ahlke)

Borkener Zeitung

Als sein Name erstmals im Zusammenhang mit seinem neuen Job fiel, war die Rede vom „Mann für den heißen Lehrstuhl“. Jetzt ist Dr. Mouhanad Khorchide in Münster, hat ein winziges Dachstübchen im Centrum für religiöse Studien bezogen, die wichtigsten seiner arabischen Bücher ordentlich in die Regale gestellt. Die Fragen nach dem Gefahrenpotenzial seiner neuen Stelle, der Professur für islamische Religionspädagogik, kennt der 38-Jahre alte Theologe und Soziologe zur Genüge. Khorchide, der die Stelle übernimmt, die seinem Vorgänger und jetzt ganz vom Islam abgewandten Prof. Sven Kalisch großen Ärger bis hin zu Morddrohungen von muslimischer Seite einbrachte, lächelt und winkt ab: „Ich stelle bestimmte Grundsätze des Islam nicht infrage“, betont er, „nicht den Koran und nicht die historische Existenz des Propheten“.

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K.u.K Reichsmutter oder Gottesstaat

Barbara Rosenkranz, Quelle: wikipedia

VON RUDOLF GRUBER – RP-Online

In Österreich bewirbt sich eine Holocaust-Zweiflerin um das höchste Amt im Staat. Barbara Rosenkranz, die 55-jährige Kandidatin der extremen Rechtspartei FPÖ, will dem Sozialdemokraten Heinz Fischer nachfolgen und sorgt damit für reichlich politischen Wirbel.

Der Bundespräsident ist in Österreich ein Ersatzkaiser. Nicht nur, weil er wie einst die Habsburger auch als republikanisches Staatsoberhaupt inmitten des barocken Prunks der Wiener Hofburg residiert. Neben seinen Machtbefugnissen – namentlich bei Regierungsbildungen – ist er vor allem moralische Höchstinstanz; erst recht in Zeiten, in denen das Ansehen politischer Parteien stetig sinkt und das der dominierenden Landeskirche schwer angeschlagen ist.

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Keine Kruzifixe, keine Kopftücher

Aygül Özkan, dpa

Künftige Ministerin Özkan für Kruzifixverbot an Schulen
Auch Kopftücher haben „in Klassenzimmern nichts zu suchen“

heute.de/politik

Die künftige Sozialministerin von Niedersachsen, Aygül Özkan (CDU), hat sich für ein Verbot von Kruzifixen an öffentlichen Schulen ausgesprochen. Anders sei dies bei Schulen in kirchlicher Trägerschaft. Auch Kopftücher seien tabu.

„Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen“, sagt Aygül Özkan dem Münchner Nachrichtenmagazin „Focus“. „Die Schule sollte ein neutraler Ort sein.“

Ein Kind soll selbst entscheiden

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Mohammed ist kein Weihnachtsmann – oder doch?

Screenshot Brightsblog

Die Androhung von Gewalt vernichtet die Meinungsfreiheit: Zwei Folgen von „South Park“, die den Propheten angeblich im Bärenfell zeigen, werden nicht mehr ausgestrahlt,

Von Michael HanfeldFAZ.NET

Die Islamisten haben gewonnen. Sie können sich brüsten, ein weltweit ausstrahlendes Fernsehnetzwerk eingeschüchtert zu haben: Die Folgen 200 und 201 der Zeichentrickserie „South Park“, die in den Vereinigten Staaten Mitte der Woche gelaufen sind, werden nicht mehr gezeigt. Nicht mehr in Amerika und auch nicht in den anderen Ländern, in denen „South Park“ im Programm ist. Auch auf den Internetseiten zur Serie, die eigentlich sämtliche Episoden vorhalten, kann man sich nicht mehr ansehen, welchen Reim sich die Macher von „South Park“, Trey Parker und Matt Stone, auf religiösen Wahn, Intoleranz und fanatische Bilderverbote machen. Dafür haben die Islamisten gesorgt, welche die Internetseite RevolutionMuslim.com bestücken und sich daran reiben, dass bei „South Park“ angeblich der Prophet Mohammed in einem Bärenkostüm auflief.

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Totentaufe in der Geisterwelt

Missionar in der Geisterwelt

Von Dirk GrupeSZON

Genealogische Forschungsstelle der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Weingarten hat ein neues Lesegerät. Unspektakulär? Mitnichten, das Gerät ermöglicht nicht weniger als die Rettung der Seele. Ein Ortstermin zwischen Himmel und Hölle.

Die Rettung von Lebenden wie Toten geht vom Gewerbezentrum Hähnlehof aus. Im Erdgeschoss werden Motorroller verkauft, auf den Stockwerken machen Versicherer und Immobilienmakler ihre Geschäfte, unterm Dach sitzt Reinhard Staubach. Ein Heiliger.

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18 Strafanzeigen gegen „Titanic“

Quelle: yakfo.com

Von Ron Steinkesueddeutsche.de

Noch wächst beim Deutschen Presserat in Berlin der Stapel der Beschwerden über das aktuelle Titelbild der Satirezeitschrift Titanic, da hat der Streit um die auf dem Umschlag abgedruckte Karikatur bereits einen zweiten Anlaufpunkt erreicht: Bei der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main sind 18 Strafanzeigen gegen Titanic eingegangen, wie eine Sprecherin mitteilte. Ob daraus ein Strafverfahren wird, soll in der kommenden Woche entschieden werden.

Das April-Titelbild der Zeitschrift, eine Karikatur unter der Überschrift „Kirche heute“, spielt auf die bekannt gewordenen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche an: Der Hinterkopf eines Kirchenmannes befindet sich auf Höhe der Leistengegend eines heftig errötenden Jesus am Kreuz. „Nur ein sehr einfältiges Gemüt“ könne dies anders deuten denn als Fellatio am Heiland, schrieb der CSU-Politiker Norbert Geis kürzlich in einem Zeitungsbeitrag, der für eine Bestrafung der Satiriker plädierte.

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Hähnchen und Fritten machen schwul

Boliviens Staatschef Evo Morales mag kein Hähnchen - erst recht nicht mit Fritten. - Foto: dpa

Der Tagesspiegel

Boliviens linksgerichteter Staatschef Evo Morales hat einen „Hähnchenstreit“ vom Zaun gebrochen. Bestimmte Lebensmittel könnten Männer schwul machen, behauptet er – und wartet beim alternativen Klimagipfel mit einer verblüffenden Erklärung auf.

Das Geflügelfleisch sei mit weiblichen Hormonen behandelt und der Verzehr von Genkartoffeln führe zu Haarausfall und Glatzen, wurde der erste gewählte Indio-Präsident des südamerikanischen Landes am Donnerstag von nationalen Medien wiedergegeben. In Brasilien, dem weltweit größten Hähnchenfleischexporteur, löste er damit erboste Reaktionen aus: „Herr Morales zeigt damit seine Unkenntnis über dieses wichtige tierische Protein, das nicht wegzudenken ist vom Tisch aller Völker, besonders der weniger begünstigten Bevölkerungsschichten, die der bolivianische Präsident sagt zu verteidigen“, kritisierte der Präsident des brasilianischen Hähnchenverbandes (ABEF), Francisco Turra, in einer Erklärung in São Paulo.

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Mohammed im Bärenkostüm – South Park

Screenshot Brightsblog

Wegen der Darstellung Mohammeds im Bärenkostüm würde den Machern der Serie das Schicksal des Filmemachers Theo van Gogh drohen, schreibt eine Website. Van Gogh wurde wegen seiner Islamkritik ermordet.

Die Presse.com

Eine radikale muslimische Organisation hat die Schöpfer der US-Zeichentrickserie „South Park“ indirekt mit dem Tod bedroht, weil der Prophet Mohammed in der jüngsten Episode in einem Bärenkostüm aufgetreten ist. Ein Beitrag auf der US-Islamisten-Website RevolutionMuslim.com von Abu Talhah Al Amerikee warnte die „South Park“-Erfinder Trey Parker und Matt Stone, sie könnte dasselbe Schicksal ereilen wie Theo van Gogh. Der niederländische Filmemacher war 2004 wegen eines islamkritischen Films von einem radikalen Muslim ermordet worden.

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Nicht jede Sekte ist schlecht

Georg Otto Schmid. (ü)

Georg Otto Schmid ist ein unbequemer Zeitgenosse – für Sekten. Er befasst sich seit langem mit deren Innenleben und betreibt in Rüti eine öffentliche Religionsinformationsstelle.

ZO-Online.ch

Ein kleines, vergilbtes Zettelchen mit der verblassten Aufschrift «Relinfo» neben der Türklingel: Das ist der erste Eindruck, den man von der Informationsstelle Kirchen, Sekten, Religionen – kurz Relinfo – bekommt. Georg Otto Schmid, der die Stelle leitet, ist nicht viel an einer perfekten Verpackung seiner Info-Stelle gelegen. Vielleicht liegt das daran, dass er sich vielmehr für die Dinge hinter der Fassade interessiert, für das Versteckte, das nicht Offensichtliche und schwer Zugängliche: das Innenleben von Sekten.

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Wie hast du’s mit der Religion, Europa?

Kollision oder Kollusion der Werte? In Frankreich wird heftig über das Kopftuchverbot debattiert. (Bild: Imago)

Der französische Politologe Olivier Roy zählt zu den herausragendsten Islamexperten in Europa. Sein neues Buch, «Heilige Einfalt – Über die politischen Gefahren entwurzelter Religionen», erscheint demnächst auf Deutsch. Eren Güvercin befragte ihn zu aktuellen Themen in der Debatte um den Islam.

Die Mehrheit der Schweizer Wähler hat sich unlängst für ein Minarettverbot ausgesprochen; in Frankreich und Belgien diskutiert man das Verbot von Burkas; auch in Deutschland ist der Islam ein Dauerthema. Was irritiert die Europäer so sehr an religiösen Symbolen oder «fremden» Religionen?

NZZ-Online

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Christliche Elite-Universitäten

Quelle: wikipedia

Der Tagesspiegel

Bushs christliche Colleges

Streng religiöse Unis sind auf dem Vormarsch in Amerika. Ihr Einfluss reicht sogar bis in die Regierung, Kritiker befürchten eine Ilfitration. Wer von der richtigen Uni kommt, wird leichter Praktikant im Weißen Haus.

Kaum eine Politikerrede kommt in den USA heute ohne den Rekurs auf Religion und christliche Werte aus. In beiden Parteien überbieten sich die Anwärter auf die Nachfolge George W. Bushs darin, ihren Glauben unter Beweis zu stellen. Was für einen deutschen Abgeordneten der politische Frühschoppen ist, ist für Hillary Clinton und ihre Kollegen das „prayer breakfast“.

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Von schwulen Tieren und moralischen Werten

Quelle: Welt Online

Von Jon MooallemWelt Online

Forscher berichten von weiblichen Koalas, die andere Weibchen besteigen. Von männlichen Flussdelfinen ist bekannt, dass sie sich durchs Atemloch penetrieren. Die Frage ist bloß, ob das natürlich ist oder nicht? Wie Biologen, Moralisten und Aktivisten das Sexleben der Tiere für ihr Weltbild nutzen.

Der Laysanalbatros ist ein flaumiger Seevogel mit zwei Meter Spannbreite und einem gekerbten, blassgelben Schnabel. Jedes Jahr im November versammelt sich eine Kolonie dieser Vögel an einem Ort namens Kaena Point, zu Füßen einer Gebirgskette über dem Pazifik am nordwestlichen Zipfel Oahus, der Hauptinsel Hawaiis. Die vergangenen sechs Monate haben die Vögel in Einsamkeit verbracht. Zu ihrer Brutstätte zurückgekehrt sind sie, um sich erneut mit ihrem Partner zu vereinen.

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Gott weiß ich will kein Engel sein!

Von Volker GerhardtWelt Online

Lauter gefallene Engel

Robert Spaemanns gesammelte Reden und Aufsätze bezeugen: Er unterschätzt die Moderne, indem er die Bedeutung der Skepsis überschätzt

Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Sammelband bietet eine fesselnde Lektüre. Vielfältig in den Themen, scharfsinnig in der Analyse, brillant in der Darstellung und prononciert in der leitenden Überzeugung behandeln die aus fünf Jahrzehnten stammenden Texte große Fragen der Philosophie. Das geschieht mit sicherem historischem Zugriff und in kaum zu überbietender systematischer Pointierung. So schreibt derzeit kein anderer Denker deutscher Sprache. Ob man ihm deshalb auch zustimmt, ist eine andere Frage.

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Der Stein im Kopf, Beinlängenausgleich und Evolutionsmedizin

Mit Drahtkrone: Die Magierin Merson-Lanskaja aus St. Petersburg. Foto: bes

Von Benno Schirrmeister - taz-Bremen

Der Markt für Übersinnliches ist ziemlich eng: Um sich da zu behaupten, muss man sich schon mal eine Drahtkrone ins Haar stecken und auch gut mit Engeln können.

Die Drehtür entlässt eine Frau in die Birkenstraße. Sie mag ihre Augen nicht von ihrer rechten Hand wenden: Auf dem Handteller glänzt ein Kristall. Behutsam trägt sie ihn, wie eine rohes Ei, „ein Stein“, murmelt sie halblaut, „für meine innere Klarheit“, geht ihres Wegs, und: gut, dass du beiseite gesprungen bist, denkst du. Sonst hätts gescheppert.

Sie nämlich kommt von der Esoterikmesse im World Trade Center. Und da gehts jetzt rein. Ob du auch so verstrahlt wieder rauskommst? Und wird sie unbeschadet die Straße überqueren?

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Ein aufgeregtes Pontifikat

Benedikts XVI. Kirche steht im Generalverdacht der Falschheit und des Anachronismus. Kein leichter Job.

MICHAEL PRÜLLER (Die Presse)

Seit fünf Jahren ist Joseph Ratzinger Papst – ein Anlass, um Bilanz zu ziehen. Aber was ist die Richtschnur? Kämpferische Atheisten wie Richard Dawkins werden ihm sein Festhalten am gemeingefährlichen Glauben vorwerfen. Die römische Stadtverwaltung wird ihm zugutehalten, dass so viele Pilger kommen wie nie zuvor. Die moderne Gesellschaft nimmt ihm übel, dass er ihrer Lebensweise hartnäckig seinen Sanktus vorenthält, der konservative Katholik dankt ihm dafür, dass er nichts verwässert hat. In manchen Weltgegenden hat die Zahl der Priester und Gläubigen zugenommen, in manchen ab – ob das nun gut oder schlecht ist, und wie viel der Papst damit zu tun hat, ist dem Betrachter überlassen.

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Der Piranesi-Stich und das Strafrecht

Sind Walter Mixas Finanzgebaren auch strafrechtlich relevant?

Von Albert Schäffer – MünchenFAZ.NET

Im Fall des katholischen Augsburger Bischofs Walter Mixa drohen sich in der öffentlichen Debatte zwei Handlungsstränge zu verwirren. Zum einen geht es bei den Vorwürfen gegen den Geistlichen darum, wie er es in der Vergangenheit mit körperlicher Gewalt gegenüber Kindern gehalten hat. Hier besteht noch einiger Aufklärungsbedarf, zumal Mixa seine ursprünglichen Angaben korrigieren musste.

Zunächst hatte er ausgeschlossen, jemals gegen Kinder Gewalt „in irgendeiner Form angewandt“ zu haben; am vergangenen Freitag gab er dann „Watsch’n“ zu, die zu ihrer Zeit aber „vollkommen normal“ gewesen seien.

Der zweite Handlungsstrang sind die Vorwürfe finanzieller Unregelmäßigkeiten – und hier muss der Verdacht, dass sich Mixa über Jahre des strafrechtlichen Tatbestands der Untreue schuldig gemacht hat, als sehr konkret und substantiiert bezeichnet werden.

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Historischer Vertrauensverlust

Hans Küng, Quelle: wikipedia

Ein offener Brief von Hans Küng „Historischer Vertrauensverlust“ in der Süddeutschen Zeitung vom 15.04.2010

Leere Kirchen – und jetzt auch noch ein Skandal: Fünf Jahre nach der Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. steckt die katholische Kirche in der tiefsten Vertrauenskrise seit der Reformation.

Verehrte Bischöfe,

Joseph Ratzinger, jetzt Benedikt XVI., und ich waren 1962-1965 die beiden jüngsten Konzilstheologen. Jetzt sind wir die beiden ältesten und einzigen noch voll aktiven. Mein theologisches Schaffen verstand ich stets auch als Dienst an der Kirche. Deshalb wende ich mich am 5. Jahrestag der Amtseinsetzung von Papst Benedikt in einem Offenen Brief an Sie, in Sorge um diese unsere Kirche, die in der tiefsten Vertrauenskrise seit der Reformation steckt. Eine andere Möglichkeit, an Sie zu gelangen, habe ich nicht.

Ich habe es sehr geschätzt, dass Papst Benedikt mich, seinen Kritiker, bald nach seinem Amtsantritt zu einem vier Stunden langen Gespräch einlud, das freundschaftlich verlief. Dies hat mir damals Hoffnung gemacht, dass Joseph Ratzinger, mein früherer Kollege an der Universität Tübingen, doch den Weg finden würde zur weiteren Erneuerung der Kirche und ökumenischen Verständigung im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Verpasste Gelegenheiten

Meine Hoffnungen und die so vieler engagierter Katholikinnen und Katholiken wurden leider nicht erfüllt, und ich habe dies Papst Benedikt in unserer Korrespondenz auch verschiedentlich wissen lassen. Er hat zweifellos seine alltäglichen päpstlichen Pflichten gewissenhaft erfüllt und uns auch drei hilfreiche Enzykliken über Glaube, Hoffnung und Liebe geschenkt.

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Scheiß Tigerente

Ein nachdenklicher Janosch in seiner Ausstellung im Grass-Haus. Der vielseitige Künstler wurde 1931 in Hindenburg (heute: Zabrze) in Oberschlesien geboren. Fotos: LUTZ ROESSLER

Lübecker Nachrichten

Er ist groß, schlank, und in seinen Augen blitzt der Schalk. Der Autor und Zeichner Janosch, der eigentlich auf Teneriffa lebt, war anlässlich seiner Sonderausstellung in Lübeck und spricht im LN-Interview über Gott, schöne Mädels und den Tod.

Lübecker Nachrichten: Wie soll ich Sie anreden? Janosch? Herr Janosch? Oder Herr Eckert?

Janosch: Sagen Sie einfach Hallo.

LN: Hallo, wie gefällt es Ihnen in Deutschland?

Janosch: Bestens. Ich habe mir gestern schon einiges in Lübeck angesehen.

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Das säkulare Europa als Ursache der Wirtschaftskrise – FOX News

Fox News ist sich sicher: Die Europäer sind ein Haufen von Heiden und Säkularisten, welche die Wirtschaftskrise zu verantworten haben.

Dem meist gesehenen TV-Sender in den USA ist es sehr ernst, wenn er über die Wirtschaftskrise im alten Europa berichtet. Der Säkularismus und die Aufgabe Gottes werden als Ursache der Misere angesehen.

Fox-News illustriert eine kulturelle Kluft zwischen den USA und Europa.
Übernommen von Europa Chez Soi

Kein christlicher Staat

Menschenrechtsexperte Adrian loretan «In der Schweiz hat der demokratische Entscheid mehr Gewicht als der Rechtsstaat»

tachles.ch

Interview mit Adrian Loretan

Die Schweiz zankt sich um Minarette und Friedhöfe, Knabenbeschneidung und Ganzkörperkleidung. Zeit, das Verhältnis zwischen Staat, Religion und Menschenrechten neu zu deuten – mit dem Menschenrechtsexperten und Staatskirchenrechtler Adrian Loretan.

TACHLES: Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat auf Initiative der islamischen Staaten eine Resolution verabschiedet, die die Diffamierung von Religion verurteilt und den islamischen Rechtskodex, die Scharia, unter Menschenrechtsschutz stellt. Das erscheint absurd.

ADRIAN LORETAN: Diese Resolution wird auch von muslimischen Stimmen kritisiert, das sollte man nicht vergessen. Aber Sie haben Recht: Es ist nicht möglich, sich auf die Religionsfreiheit zu berufen, um die Menschenrechte so radikal einzuschränken. . Religionsfreiheit gibt es immer nur im Kontext der Grundrechte, und diese sind die Basis des säkularen Rechtsstaats. Wird diese Basis aufgegeben, sehe ich den Religionsfrieden gefährdet. Diese Institution, der Rechtsstaat, hat Europa nach den Religionskriegen befriedet.

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Was tun gegen Kindesmissbrauch?

Quelle: starke-meinungen.de

Es müsste sich inzwischen herumgesprochen haben, dass der sexuelle Missbrauch weder ein rein katholisches noch ein reformpädagogisches Problem ist.

Von Alan Posenerstarke-meinungen.de

Dem ist aber nicht so.

Die Leute von „Wir sind Kirche“ reiten immer noch auf dem Zölibat herum, als sei jeder Mann, der keusch leben will, ein potenzieller Päderast. Josef Kraus, Erika Steinbach und andere konservative Bildungspolitiker reiten ihrerseits auf dem pädagogischen Eros herum, als sei jeder Lehrer, dem das Kind wichtiger ist als der Stoff, ein potenzieller Gerold Becker.

Dem ist aber nicht so.

Von der schlicht und einfachen Tatsache, dass alle sechs Minuten in Deutschland ein Kind missbraucht wird, in den allermeisten fällen in seiner eigenen Familie, wird so eisern geschwiegen wie im Vatikan Joseph Ratzingers über die Regensburger Domspatzen und in Gerold Beckers Berliner Wohnung über die Odenwaldschule.

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