Anti-Religion Satanismus

Pentakel

Symbol-Unfug (CC-by-sa/3.0 by Manowarwarrior)

Seit Jahren habe ich nichts mehr von Satanismus in den Medien gefunden. Hat offenbar keine Konjunktur mehr. Schätzungsweise handelt es sich um ein Komplementär-Phänomen zu der klerikalen Antichrist-Propaganda, die zuletzt im frühen 20. Jahrhundert und den Epochen davor Hochzeiten hatte.

Was an psychopathischen Morden wie etwa von der Manson-Sekte dem „Satanismus“ zugeschrieben wurde, dürfte faktisch dem realen Phänomen psychischer Erkrankung zuzuordnen sein. Die Fähigkeit, Anhänger um sich zu scharen, ist nicht an geistige Gesundheit gebunden. Schwache, suggestible Menschen, die sich von Anderen beherrschen lassen, gibt es wie Sand am Meer. Den Rest des Beitrags lesen »

Petition gegen die Globuli

Petition, Skulptur

Petitions-Skulptur (CC-by-sa/3.0 by Kastey)

Florian Rötzer, telepolis

Der Kampf um die Globuli

Nachdem der Streit in der Politik kurz aufloderte, ob homöopathische Mittel von Krankenkassen bezahlt werden dürfen, gibt es nun auch eine Petition für ein entsprechendes Verbot

Ein gutes Thema, um eine lebhafte, wenn nicht hitzige Diskussion zu provozieren, ist die Homöopathie. Hier stoßen gerne ideologische Lager aufeinander, vor allem wenn es darum geht, ob und wie homöopathische Mittel wirken (sollen).

Einem rationalen, naturwissenschaftlichen Geist kann nicht mehr zuwider sein als diese zuckerhaltigen, mit Wasser und Alkohol hochverdünnten Globuli, in denen nachweislich kein Wirkstoff mehr vorhanden ist, während die Homöopathie-Gläubigen dann gerne von irgendwelchen Energien sprechen, die man halt noch nicht nachweisen könne, die aber den medizinischen Effekt verursachen sollen. Den Rest des Beitrags lesen »

Ich bin eine Nomadin

Ich bin eine Nomadin: Mein Kampf für die Freiheit der Frauen [Gebundene Ausgabe

Und der Islam ist doch das Problem

THE European Circle

Sie ist wohl die bekannteste Islamkritikerin der Welt – nicht nur durch die an sie gerichtete Morddrohung, die an die Leiche des niederländischen Filmemachers Theo van Gogh geheftet war. Sondern vor allem durch ihre beeindruckende Autobiografie „Mein Leben, meine Freiheit“, in der sie ihren Weg von der gläubigen Muslima zur säkularen Staatsbürgerin schilderte. Nun liegt ihr nächstes autobiografisches Buch vor, dessen Mittelteil sich bei der Lektüre als argumentativ starker politischer Essay gegen den Islam herausstellt.

Der Islam ist eine gewalttätige Lebensweise

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Schwedens Sonderweg

Laura Agustín, thelocal.se

Big claims, little evidence: Sweden’s law against buying sex

Every Swede knows that the famed law against buying sex – sexköpslagen – is a hot potato. Few politicians have commented one way or another on the evaluation of the law announced on 2 July, and only one government official claimed it proves the law is a success. Given that the report has been strongly criticised as empty of evidence and methodology but full of ideology in its very remit, debate has been curiously muted, even for the time of year. Den Rest des Beitrags lesen »

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Silberstreif der Vernunft?

Kirchentag

Aufmarsch der Robenträger (Foto: Karl Gunnarsson, flickr)

Peter Mühlbauer, telepolis

Vier Bundesländer wollen Zahlungen an Kirchen verringern. Als Druckmittel für Vertragsänderungen könnten die umfassenden Steuerbefreiungen für Religionsgemeinschaften dienen.

Vor den im Juni beschlossenen Sparplänen der Bundesregierung war kaum jemandem bekannt, dass jenseits der Kirchensteuer Milliardenbeträge aus der Staatskasse in die Taschen der staatlich privilegierten Religionsgemeinschaften fließen.

Unter anderem bezahlen die Bundesländer fast 500 Millionen für Gehälter und Pensionen von Kardinälen, Bischöfen, Pfarrern, Küstern und anderen Kirchenangestellten. Den Rest des Beitrags lesen »

Shorts: Kulturkampf im Vatikan

microkitten.com

Dem einen endet die westliche Freiheit bei der Burka, dem Anderen bei den Shorts und unbedeckten Armen. Da es sich in diesem Falle um den Vatikan handelt, sollte eigentlich ein knackiger Männerarsch hier als Bild erscheinen. Die homosexuellen Neigungen von Priestern im Vatikan sind bekannt. Ein ordentlicher Frauenhintern ist in meinen Augen aber ästhetischer, mea culpa.

Die Lüstlinge im Vatikan sind den Kirchenoberen suspekt. Also organisiert man eine ordentliche Verbotsrichtlinie, damit man selbst nicht in Versuchung kommt, denn Gott dürfte es egal sein, wenn es ihn denn gibt. Sieht er seine Schöpfung doch eh ohne irgendwelche Bekleidungsstücke.

Spärliche Bekleidung ist dem Vatikan ein Ärgernis, besonders in heißen Sommern wie diesen, im Petersdom, wo der Antichrist verkehrt geht es eh etwas strenger zu. Die Apotheke und die Post des Vatikans dürfen nun nicht mehr in ärmellosen Kleidern, Shorts und Miniröcken betreten werden.

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Müller: Kirchen nicht alimentiert

Kirchen nicht „privilegiert oder alimentiert“
Bischof Müller warnt vor „Stimmungsmache“ in Zuschuss-Debatte

domradio.de

Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller weist Forderungen nach geringeren staatlichen Zuschüssen an die Kirchen zurück. Eine Kürzung der sogenannten Dotationen würde zu Steuererhöhungen führen, sagte der katholische Theologe der „Passauer Neuen Presse“.

Wenn die Kirchen bestimmte Leistungen nicht mehr erbringen könnten, müsse der Staat sie selbst finanzieren. Für einen Schüler an einer Schule in kirchlicher Trägerschaft bringe der Staat ein Drittel weniger auf als an einer staatlichen Schule, sagte Müller und warnte vor „populistischer Stimmungsmache gegen die Kirche“.

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Warum die Welt Wikileaks braucht!

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Wahl Dodo des Monats Juli 2010

Dodo des Monats Juli 2010

Der Monat Juli war reich an Plattitüden, Irrationalen und Widersinnigen. Hier sind die Kandidaten:

  1. Hubert Hüppe, „Recht auf Behinderung„.
  2. Renate Künast, -“die grüne Esotante„.
  3. Jörg-Dietrich Hoppe, „Der Glaubuli-Schamane als Präsident„.
  4. Beate Merk, „Merk(befreit) durchs Sommerloch„.
  5. Eva Herman, „Sex-u.Drogenorgie Loveparade„.

Die Wahl läuft bis zum 04. August 2010 um 18:00 Uhr. Mehrfachnennungen sind möglich. Der Gewinner wird am 05. August 2010 in einer Laudatio auf dem Blog gewürdigt werden.

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»Bild«, Papst und Geld

"Bild"-Chef Kai Diekmann hat wieder einmal neue Ideen - doch worauf will er hinaus?  (© ag.ddp)

"Bild"-Chef Kai Diekmann hat wieder einmal neue Ideen - doch worauf will er hinaus? (© ag.ddp)

Bigott: Wie »Bild« mit dem Papst Geld verdient

„Bild“-Chef Kai Diekmann berät „Zapp“ – in eigener Sache. Das investigative NDR-Magazin solle doch mal gegen seine Zeitung recherchieren. Soll das ein Witz sein?

Von Marc Felix SerraoSueddeutsche.de

Wenn einer zwei Mal ungefragt eine E-Mail schickt, dann könnte das für den Empfänger lästig werden. Julia Stein, Redaktionsleiterin des NDR-Medienmagazins Zapp in Hamburg, erhält seit April regelmäßig Post von einem Mann aus Berlin. Sieben Mal hat er ihr selbst geschrieben. Einmal ließ er schreiben. Immer ging es um ein Thema: Bild beziehungsweise die Skandale, die den Weg der größten deutschen Boulevardzeitung in jüngster Zeit angeblich pflastern.

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Bischof bekniet Mafia

Region Kalabrien

Kalabrien (Grafik: Public Domain)

Dass die römisch-katholische Kirche neben ihren obskuren Exorzismus-Dienstleistungen auch (für welche Notfälle auf Gegenseitigkeit eigentlich?) beste „geheime“ Beziehungen zu diversen italienischen Mafia-Clans unterhält, ist bekannt.

Erst kürzlich war wiedermal ein nicht allzu niedrig gestellter Kleriker aus ihren Reihen ins Visier der italienischen Staatsanwälte geraten, weil er Geldwäsche und Grundstücksgeschäfte mit der kriminellen Unterwelt betrieb.

Nun aber hat ein möglicherweise weniger zynisch oder gar naiv ehrlich eingestellter kalabresischer Katholikenbischof ein Zeichen der kirchlichen Distanzierung markiert. In einem Offenen Brief an die in seiner Region beheimateten  N’drangheta bittet er die Kriminellen inständig, fürderhin keine christlichen Schreine mehr mit ihren Gruppen-Ritualen zu „besudeln“.  Den Rest des Beitrags lesen »

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Loveparade: Sündenbock gesucht

OB Adolf Sauerland als Sündenbock

Adolf Sauerland (Zweiter von rechts). Foto: xtranews. Lizenz: CC-BY-2.0

Auch am vierten Tag nach dem Loveparade-Desaster am Samstag sind die Medien voll mit Meldungen darüber. Die Gemüter haben sich nicht beruhigt – wie eigentlich erwartet. Das ist angesichts der 21 Getöteten, zwei weitere schwer Verletzte sind gestorben, aber leicht nachvollziehbar. Vor allem die Fragestellung nach der moralischen, der sogenannten „politischen Verantwortung“ beschäftigt die Journalisten und das Publikum.

Ist es aber wirklich die sachliche Klärung der zugrunde liegenden Verhaltens-Fehler und der dafür Verantwortlichen, die das Publikum umtreibt? Man kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass es eher der Wunsch nach einem Schuldigen ist, den man „opfern“ möchte, um psychologisch Entlastung zu finden. Das ist der uralte Sündenbock-Mechanismus.

Der heutige Bericht des aus Duisburg stammenden Landesinnenministers Ralf Jäger (spd) belastet mit vielen Indizien die Lopavent GmbH um den Fitnessunternehmer Rainer Schaller, also die offiziellen Veranstalter schwer. In den Tagen zuvor waren vor allem belastende Details und Rücktrittsforderungen gegen den Duisburger Oberbürgermeister (OB) Adolf Sauerland (cdu) laut geworden. Zudem wurden auch die Polizei sowie der Panik-Forscher Prof. Schreckenberg beschuldigt, Fehler gemacht zu haben. Den Rest des Beitrags lesen »

Ted Haggard: Die evangelikale Form von Tiger Woods

Ted Haggard will weiter das Wort eines Gottes verkünden, der von Schwulen nicht viel hält.

Ted Haggard will weiter das Wort eines Gottes verkünden, der von Schwulen nicht viel hält.

QUEER.de

Der umtriebige Pfarrer Ted Haggard, der nach eigenen Angaben von seiner Homosexualität „geheilt“ wurde, sieht sich als evangelikale Version von Golfprofi Tiger Woods.

Der 54-Jährige, der früher Anführer von 30 Millionen „wiedergeborenen Christen“ war, sieht sich weiter als amerikanischer Kleinstadt-Mesias: „Herr Haggard muss eine Kirche anführen“, sagte er nach Angaben des „Wall Street Journal“ bei einem selbstorganisierten Gottesdienst in Colorado Springs. Er verglich sich dabei mit einem der erfolgreichsten Sportler der Welt, der ebenfalls tief gefallen war: „Tiger Woods muss schließlich auch Golf spielen.“

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Loveparade-Katastrophe war der Zorn Gottes

Andreas Brönnimann, einziger Nationalrat der Eidgenössischen Demokratischen Union (EDU). (ZVG)

Berner Nationalrat: «Duisburg-Katastrophe war Gottes Wille»

Halbnackt tanzende Techno-Fans im Drogenrausch: ein gottloses Volk, findet EDU-Politiker Andreas Brönnimann. Kein Wunder also, schlug Gott strafend zu.

Von Simon HehliBlick.ch

Die frühere ARD-Tagesschau-Sprecherin Eva Herman sorgt für Wirbel: Auf der Internetseite ihres Verlages erklärte sie am Sonntag, der Tod von 20 jungen Menschen an der Duisburger Loveparade sei gottgewollt gewesen (Blick.ch berichtete).

Die Entrüstung in Deutschland ist gross. Doch mit ihrer religiösen Wertung der Katastrophe steht Herman unter den Bibel-Fundis nicht alleine da – selbst in der Schweiz findet sie Unterstützung.

So erklärt der evangelikale EDU-Nationalrat Andreas Brönnimann (55) gegenüber Blick.ch, dass Techno-Paraden «schon in die Richtung von Sodom und Gomorrha» gingen. «Auf einer solchen Veranstaltung liegt sicher nicht Gottes Segen», betont der Mann aus Belp BE, angesprochen auf das tragische Ende des Grossanlasses.

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Pecunia non olet – Staatsknete sowieso

bilder.net

Staatskirchenverträge und das Reichskonkordat sichern Einigen wenigen eine sorglose Lebensperspektive. In fast allen Bundesländern  erfolgen Zahlungen an die Kirchen, die angesichts der Sparmaßnahmen durch die Bundesregierung grotesk erscheinen, oder aber den Ruch der Religions-Subvention tragen.

Bremen und Hamburg sind die einzigen kommunalen Strukturen, die keine Transferleistungen an die Kirchen leisten. Nordisch-hanseatische Renitenz macht sich bezahlt.

2010 sind in den übrigen Bundesländern rund 459 Millionen Euro für die Zahlungen an die Kirchen geplant. Diese Summe ist zusätzlich zu den ohnehin öffentlichen Milliardenhilfen für die kirchlichen Sozialwerke Diakonie und Caritas.

Die Zuwendungen werden als Ausgleich für die Enteignungen von Kirchenbesitz Anfang des 19. Jahrhunderts gerechtfertigt. Bestimmte Beiträge gehen sogar auf die Zeit der Reformation zurück. Noch nie ist es einem Land gelungen, den Zahlungsverpflichtungen gegenüber den Kirchen zu entkommen, bzw. sich derer zu entledigen.

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Chinesen lieben Feng Shui

Chinesischer Balanceakt

Ausbalancieren (CC-by-sa/2.0 by Craig Nagy)

Als Luxusladen-Mitarbeiter hat man ein sorgenfreies Leben, glauben die neidischen Zeitgenossen. Nichts könnte entfernter von der Realität sein.

Neuerdings strömen die Neureichen aus China in die superb teuren Einkaufsmeilen der westlichen Welt – und laufen dem russischen „Geldadel“ den Rang ab. Das aber schmerzt alsbald. Denn Russen sind ja so viel leichter zu kalkulieren als die Chinesen.

Denn in den chinesischen Traditionen haben exotische, im Westen weniger bekannte Religions- und Esoterik-Rituale viel Bedeutung. Besonders die Feng Shui-Berater haben in der Gegenwart Einfluss auf die Reichen im Reich der Mitte. Der Aberglauben überhaupt  genießt eine geradezu bizarre Marktmacht in diesen Kreisen. Die Geld-Religion ist beliebig kombinierbar mit Esoterik.

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Scientology: Anklage Extremismus

Russischer Bär

Russischer Bär (CC-bysa/2.0 by Julie R)

Die Scientology-Sekte wird in Russland jetzt mit harten Bandagen bekämpft. Wie die Moscow Times berichtete, werfen Gerichte und Staatsanwaltschaften den Anhängern der Pseudo-Religion Hasspredigten und gewalttätigen Extremismus vor.

Im Oktober 2009 hatten die Sektierer vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte allerdings einen Erfolg gegen die russische Regierung erzielt. Ihre Nichtanerkennung als Religionsorganisation mit der Begründung, sie seien nicht etabliert sondern invasiv, war nicht gelten gelassen worden. Den Rest des Beitrags lesen »

Umstrittene Aufklärung

Kants Manifest

Kants Manifest (Public Domain)

Manche Themen sind für den gewöhnlichen Alltag einfach zu groß. Daher finden sie im Gespräch der heutigen Zeitgenossen kaum mehr wirklich statt. Dazu gehört leider, verflixtermaßen die AUFKLÄRUNG.

Gemeint ist nicht die Geschichtsepoche von Voltaire, sondern das was heutige Humanisten das unvollendete Projekt der „Leitkultur von Aufklärung und humanistischer Ethik“ nennen. Diese steht in einem Spannungs- und Wettbewerbsverhältnis zu den diversen Religionen einerseits und der Arbeitsdysstress- und Konsumismus-Tendenzen der westlichen Alltagskultur andererseits.

Zu den wenigen Berührungspunkten, die der von seinen diversen Arbeitspflichten gehetzten Gegenwartsmensch mit dem Begriff der Aufklärung hat, gehört die Bildungslektüre. Es ist anders als im üblichen TV-Programm ein zwar bekanntes Genre, nämlich „TALK“. Aber ausnahmsweise hat er wie im folgenden, andokumentierten Streitgespräch tatsächlich gedanklichen Tiefgang und Genuss. Gönnen wir als Brights (oder Brights-Gegner) uns das gelegentlich mal. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Erklärung des christlichen Gewissens

Gemeindenetzwerk.org

Westminster 2010 – Erklärung des christlichen Gewissens

Dem Schutz des menschlichen Lebens, der Ehe und der Gewissensfreiheit kommt grundsätzliche Bedeutung zu. Dadurch werden starke Familien, fürsorgliche Gemeinschaften und eine gerechte Gesellschaft geschaffen und erhalten. Unser christlicher Glaube verpflichtet uns, für solche Rechte in Wort und Tat einzustehen.

Unser Glaube und unsere Werte

Als Christen bekräftigen wir den historischen Glauben an Gott den Vater (der uns erschaffen und uns den Bauplan für das gemeinsame Leben gegeben hat); an Gott den Sohn, Jesus Christus, unsern Heiland (wir anerkennen seine Menschwerdung, Lehre, seine göttlichen Ansprüche an uns, seine Wunder, sein Tod, seine Auferstehung sowie seine Wiederkunft zum Gericht); und an Gott den Heiligen Geist (der ins uns wohnt, uns leitet und befähigt). Wir verpflichten uns, Gott anzubeten, ihn zu ehren und ihm zu gehorchen.

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Christen und Demokratie

www.wolfgang-schaeuble.de

Schäuble: Christen wichtig für Demokratie
Ohne Christen wäre die politische Kultur in Deutschland „um vieles ärmer“. Das betonte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Dienstag bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Stuttgart. Kirchen trügen zum Funktionieren der Demokratie in Deutschland bei, so Schäuble weiter.

Medienmagazin pro

Wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mitteilt, sprach Schäuble nach dem Eröffnungsgottesdienst am Dienstag zu Delegierten aus 140 Mitgliedskirchen des Weltbundes. Noch bis zum kommenden Dienstag tagen sie unter dem Motto „Unser tägliches Brot gib uns heute“ in Stuttgart.

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Toronto: Vikar spendet Hund Hostie

Jolly Communion

Liturgia (Foto: wikimedia commons pd)

Ein aktuell im kanadischen Toronto stattgefundene Teilhabe eines Hundes an der „Heiligen Kommunion“ erregt die Gemüter der Christen. Seltsamerweise sind es nahezu keine Mitglieder der Gemeinde vor Ort, sondern vornehmlich ortsfremde Empörte. Die Menschen der St Peter’s Anglican Church verstehen den medial entfachten Wirbel eher nicht.

Dass ein freundlicher Hund vermenschlicht und als vollwertiges Familienmitglied behandelt wird, findet man nicht eben selten. Die gleiche Aufnahme eines vierbeinigen Freunds in der Kirchengemeinde inklusive Teilnahme an der Liturgie und Hostienausteilung, das dürfte hohen Seltenheitswert besitzen. Ei, warum eigentlich? Den Rest des Beitrags lesen »

Wikileaks: Afghanistan Aufklärung

Vertrauen auf Befehl

Glauben technokratisch (CC-by.2.0 von wahlkampf09)

Die Internetseite Wikileaks hat wiederum einen großen Coup gelandet. Über 90.000 brisante US-Militär-Berichte aus dem NATO-Krieg am Hindukusch wurde ihnen zugespielt -  und damit der Weltöffentlicheit zugänglich gemacht.

Die New York Times, der britische Guardian sowie Spiegel online haben die Dokumente gegengecheckt und für authentisch, also glaubwürdig befunden. Das Pentagon ist schwer begeistert. Obamas wie Merkels Regierung sind in eine missliche Image-Lage geraten.

In Afghanistan stehen die Zeichen auf Sturm, der Krieg scheint unumkehrbar verloren zu gehen. Die aus vielen tausend Indizien vor Ort gewonnenen Erkenntnisse lassen keinen anderen Schluss zu. Aber es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf. Noch ein Vietnam-Trauma? Für westliche „Patrioten“ scheint diese Vorstellung unerträglich. Den Rest des Beitrags lesen »

Sex-und Drogenorgie Loveparade

Nachfolgender Artikel von Eva Herman war zwischenzeitlich vom Kopp-Verlag gelöscht worden. Der Artikel ist jetzt wieder online verfügbar info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sex-und-drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg.html. Wir veröffentlichen ein Abbild des Textes aus dem Google-Cache.

Von Eva HermanKopp-Verlag

Die Loveparade in Duisburg ist zu einem Sodom und Gomorrha mit katastrophalen Folgen geworden: Mindestens neunzehn Tote, über 340 Verletzte. Bei einer Massenpanik wurden die jungen Menschen zertrampelt, stürzten von meterhohen Gerüsten herunter, über die sie sich hatten retten wollen, sie fielen bewusstlos um und gingen in den wildgewordenen Massen unter. Zu Recht werden die Toten und Verletzten nun beklagt, eine derartiges Unglück hatte es noch nie zuvor gegeben. Der frischgebackene Bundespräsident Wulff stellte in einer eiligen Reaktion schon kurz darauf „bestürzt“ fest, dass eine solche Katastrophe, die während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen aus vielen Ländern Tod, Leid und Schmerz verursacht, furchtbar sei“. Friedliches Fest fröhlicher junger Leute? Wer die Loveparade kennt und wer der Berichterstattung am Samstagabend über mehrere Stunden im Fernsehen gefolgt ist, kommt allerdings zu einem völlig anderen Ergebnis:

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Frauen sind wie Pädophile

Die katholische Kirche hat ein Problem mit den Frauen. Sie ist gleichzeitig eine der wohl wenigen Institutionen die sich aus diesem Grunde nicht mit Vorwürfen der Diskriminierung auseinander zusetzen hat. Positive Aspekte des II. Vatikanischen Konzils treten immer mehr in den Hintergrund. Das römische Papsttum auf dem Weg ins geistige Mittelalter, allen voran der Herr Ratzinger. Der folgende Artikel zeichnet eine schon beängstigend zu nennende Situation des Katholizismus auf.

Von Tana GanevaAlterNet

It’s hard work keeping an institution stuck in the 1400s. Sometimes, reversing centuries of social progress requires taking unpopular stands, like comparing uppity women to abusive pedophile priests. From the Guardian:

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Die Natur des Bösen

pcfreunde.de

Von Thomas KunzeNordkurier.de

Ist Macht ein Fluch oder ein Segen? Was ist Glück? Philosophen beschäftigen sich mit J. R. R. Tolkiens Fantasy-Roman „Der Herr der Ringe“.

„Der Herr der Ringe“ ist der Vater aller Fantasy-Romane. Er gehört zu den meist gelesenen Büchern der Gegenwart. J.R.R. Tolkien (1892-1973) hat darin eine eigene Welt erschaffen, in der kleinwüchsige Hobbits, edle Elben, mächtige Zauberer, grässliche Orks und andere seltsame Wesen leben. Sie alle kämpfen um einen magischen Ring, der scheinbar grenzenlose Macht verspricht…

Doch was macht Tolkiens Saga für die Wissenschaft interessant? Was verbindet sie mit den Philosophen Platon, Nietzsche und mit demKirchenvater Augustinus? Und was kann man darin über den Umgang mit Macht und für ein glückliches Leben lernen? Die überaus erfolgreiche Verfilmung der „Herr der Ringe“-Reihe durch Peter Jackson hat Tolkiens Opus noch populärer gemacht. An den alten Konfliktlinien ändert das nichts: Während Fans den „Herr der Ringe“ als Meisterwerk preisen, lassen die Gegner daran kaum ein gutes Haar.

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Zur Kritik des herrschenden Biologismus

Von Martin KochND

Das Verhältnis von Naturforschern und Philosophen war in der Geschichte des öfteren von Misstrauen geprägt. So auch in der frühen DDR, als überzeugte Anhänger des sowjetischen Agrarbiologen Trofim D. Lyssenko die Genetik weisungsgemäß zum »reaktionären Mendelismus-Weismannismus« stempelten. Denn der deutsche Zoologe August Weismann hatte bereits 1883 die später von Lyssenko sanktionierte »Vererbung erworbener Eigenschaften« strikt verworfen. Aus diesem Grund sei über Weismann seinerzeit viel Unsinn geschrieben worden, erinnert sich der Wissenschaftsphilosoph Rolf Löther, der von 1953 bis 1958 an der Leipziger Universität Philosophie und im Nebenfach Biologie studierte.

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Gott ist ein leeres Wort

Religion und Alltag – Theologe zeigt auf, wie der Glaube den Menschen verändert

PR-inside.com

Die Existenz Gottes hat unmittelbare Auswirkungen im Leben – ebenso wie die Annahme, es gebe keinen Gott, denn auch ein unreflektierter Atheismus hat moralisch-ethische Folgen. Wem fühlt sich der Mensch in seinem Handeln dann verantwortlich? Und an welchen Werten orientiert er sich? Angesichts dieser Unsicherheiten ist der Glaube an Gott die bessere Wahl, meint der Theologe Peter Schallenberg. „Wer ist Gott und was machen wir, wenn es ihn gibt?“ lautet, bewusst provokant, der Titel seines neuen Buches, das soeben im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erschienen ist.

Anhand der einzelnen Sätze des Apostolischen Glaubensbekenntnisses legt der Autor dar, wie sich christlicher Glaube im Alltag umsetzen lässt. Was bedeutet es eigentlich, wenn Christen Gott als allmächtig bekennen? Was folgt aus der Tatsache, dass sie Jesus als Richter der Lebenden und der Toten anrufen? Und was hat es mit dem Bekenntnis zur „heiligen katholischen Kirche“ auf sich? Peter Schallenberg zeigt auf, dass ein gelebter christlicher Glaube das ganze Leben verändert. Wer das Glaubensbekenntnis nicht nur aufsagt, sondern sein Leben daran ausrichtet, der wird ein neuer, ein besserer Mensch.
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Rette mich Xenu!

uncyc.org

Die neue Scientology Kirche Pasadena wurde am 18. Juli 2010 eingeweiht, die von mehr als 4.200 Gästen besucht war.
Mehr als 4.200 Mitglieder, Behörden- und Kirchenvertreter versammelten sich zur Neueröffnung vor der Scientology Kirche in Pasadena. Das neue 5.388 Quadratmeter große, historische Gebäude wurde am 18. Juli eingeweiht.

DailyNet.de

Eine große Blaskapelle begrüßte die über 4.200 Menschen zur großartigen Eröffnung der neuen Scientology Kirche von Pasadena. David Miscavige, Vorstandsvorsitzender des RTC (Religious Technology Center) und geistliches Oberhaupt der Scientology Kirche, hieß alle Gemeindemitglieder, Würdenträger und Gäste vor der neuen 5.388 Quadratmeter großen Kirche willkommen.

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Liberale oder konservative Moral?

Wolf und Geisslein

Wolf und Geisslein

PsyPost

Liberals and conservatives have different moral foundations, according to research published in Journal of Personality and Social Psychology in 2009.

The research was conducted by Jesse Graham, Jonathan Haidt, and Brain A. Nosek of the University of Virginia.

Graham and his colleagues conducted four separate studies to investigate the relationship between people’s political affiliation and their moral foundations. Den Rest des Beitrags lesen »

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Aufklärung statt Gift

Apollofalter

Apollofalter (CC-by-sa/2.0 by Eddy Van 3000)

„Hier sangen früher Vögel“, war der Titel eines Öko-SF-Buchtitels der 1970er. Viele Schmetterlingsarten drohten auszusterben, das konnte man spätestens in den 1980ern wahrnehmen. Ziemlich genau 30 Jahre nach Erscheinen der Studie „Global 2000″ ist zu fragen, was war und was blieb.

Die meisten der  Schreckensszenarien sind obsolet und aus heutiger Sicht übertrieben gewesen. Andererseits hat die Zahl der (armen) Menschen, der Hunger, die Zerstörung der Urwälder und der bebaubaren Ackerflächen weltweit tatsächlich wie prognostiziert zugenommen. Entwarnung Fehlanzeige. Es sieht so aus, als seien die westlichen Menschen (Medienkonsumenten) eher dümmer (gemacht) worden. Die Medien sind ganz sicher seichter und weniger aufklärerisch als damals. Den Rest des Beitrags lesen »

Merk(befreit) durchs Sommerloch

Bayerns Justizministerin Merk (CSU): "Laissez-faire-Politik der FDP bei Kinderpornos". DDP

CSU-Ministerin macht Spiele und FDP für Missbrauch verantwortlich

Von Christian StöckerSPON

Bayerns Justizministerin Merk hat einen Verantwortlichen für die Fälle sexuellen Missbrauchs in einem Ferienlager auf Ameland ausgemacht: den eigenen Koalitionspartner. Weil die Liberalen Kinderpornografie im Internet lieber löschen als sperren wollen.

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Square – katholisch

spiegel.de

Gardisten treffen Papstbruder auf Bayerntour

Radio Vatikan

Es gibt viele Gläubige, die auf den Spuren des Papstes unterwegs sind, Wallfahrten etwa zu dem Geburtshaus des Papstes in Marktl am Inn unternehmen – aber wer bekommt schon Zutritt in das ehemalige Wohnhaus des Papstes, in dem er während seiner Professorentätigkeit lebte, oder wird vom Bruder Georg Ratzinger willkommen geheißen?

„Wir sind schließlich die Schweizer Garde.“
Das sagt der Schweizer Gardist Mauro Preite mit einem breiten Grinsen und wird dann ernst:

„Wir haben das vor langer Zeit geplant, Schritt für Schritt, und jetzt war es möglich all diese interessanten Leute kennenzulernen und diese interessanten Orte zu sehen.“ Den Rest des Beitrags lesen »

BP: Photoshop-Dilettantismus

Die Kombo zeigt den Kontrollraum mit den manipulierten Bildschirmen (oben) und eines der Bilder, die in einen der leeren Bildschirme kopiert wurden. Quelle: ap

Kaum hat BP das Ölleck im Golf von Mexiko ansatzweise unter Kontrolle, da blamiert sich der Konzern mit einer deftigen PR-Panne: Um das eigene Krisenmanagement zu schönen, wurden Bilder aus einem Kontrollzentrum manipuliert.

handelsblatt.com

BP kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus: Hatte es bislang vor allem Kritik gehagelt an der Unfähigkeit, das Ölleck im Golf von Mexiko zu schließen, so sieht sich der Konzern jetzt auch noch dem Vorwurf der Medienmanipulation ausgesetzt. Das Unternehmen hatte manipulierte Fotos veröffentlicht, die offenbar große Geschäftstätigkeit im Kampf gegen die Ölpest demonstrieren sollten.

Die Bilder zeigen einen Kontrollraum mit insgesamt zehn großen Monitoren. Drei davon waren auf den Originalfotos schwarz, auf den übrigen liefen aktuelle Bilder von Unterwasserkameras. Auf den veröffentlichten Aufnahmen waren dagegen auch auf den eigentlich leeren Monitoren Bilder zu erkennen, wie John Aravosis auf „Americablog.com“ berichtete.

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Protestantische „Sumpfkulturen“

Stinkwanze

Alles ist möglich! (CC-by/3.0/en by Darius Baužys)

Es funktionierten im evangelischen Nordelbien die gleichen Mechanismen wie in der katholischen Kirche: Der Wunsch, die Institution zu schützen, trübte den Blick für die Opfer.

Der Täter konnte sich zum Opfer stilisieren. Als er aus der Gemeinde versetzt wurde, hatte er weiterhin Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Zehn Jahre lang hielt die Kirche still, die Opfer mussten das Schweigen brechen.

Auch demokratisch organisierte Gemeinschaften ohne Zölibat können Sumpfkulturen entwickeln, in denen Missbrauch ungestraft gedeiht. Sexuelle Gewalt geschieht überall, Missbrauch durch Geistliche vergewaltigt in besonderer Weise die Seelen der Kinder und Jugendlichen. Den Rest des Beitrags lesen »

Katholische Kernschmelze angesagt

Haselnuss

Harte Nuss? (CC-by-sa/3.0/de by Horst Frank)

„Macht ist Macht – auch in der Kirche“ … aber wie lange wollen die Männer sie den Frauen noch vorenthalten? Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode räumt ein, dass die Machtfrage nach dem „Desaster im Missbrauchsskandal“ neu zu stellen sei.

Die Theologin Marianne Heimbach-Steins warnt vor einer „Kernschmelze“ der Kirche, wenn sie ihr Verhältnis zu Frauen nicht ändert. Schluss mit der Männerkirche – das haben namhafte Katholikinnen am Samstag in der Frankfurter Rundschau gefordert. “Das ging mir nahe“, sagt Bischof Bode dazu. Ein Streitgespräch. Den Rest des Beitrags lesen »

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