Teilchenspuren von bisher unbekannter Materieform endeckt?

© CERN

Am LHC, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt, haben Physiker Verknüpfungen zwischen Teilchenbahnen entdeckt, wie sie bei Protonen-Kollisionen bisher noch nie gesehen wurden. Möglicherweise sind sie ein Indiz für einen Zustand der Materie noch vor der Erzeugung eines Quark-Gluon-Plasmas, eines kurz nach dem Urknall vorliegenden extrem dichten und heißen Materiezustands.

scinexx

Schneller als erwartet liefert das Experiment CMS am Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf aufsehenerregende Ergebnisse. CMS ist eines von zwei Vielzweckexperimenten am LHC, die für die Suche nach neuen physikalischen Erkenntnissen gebaut wurden. Es ist ausgelegt, verschiedenste Teilchen und Phänomene nachzuweisen, die bei den hochenergetischen Proton-Proton- und Schwerionenkollisionen am LHC entstehen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Lakeside-Church – öffentliche Förderung?

Quelle: see-online.info

Linke Liste Konstanz fordert Streichung von möglichen städtischen Zuschüssen – Catchup und Lakeside Church als religiöse Eiferer verschien

see-online.info

Die Linke Liste Konstanz ist empört, weil zwei Erzieherinnen, die in Konstanz Kindertagespflege anbieten,  angeblich fundamentalistische Glaubensinhalte vermitteln möchten und Geld von der Stadt bekämen. Die geplante private Kinderbetreuung durch zwei Erzieherinnen werde laut Linke vom Sozial- und Jugendamt der Stadt Konstanz finanziell unterstützt. Das werfe Fragen auf, denn diese Erzieherinnen seien  eng verwoben mit der Freikirche „Lakeside Church“, die ihre Gottesdienste in den Räumlichkeiten der Rieter-Werke abhält,  behauptet die Linke. Richtig ist aber nur, dass die Erzieherinnen tatsächlich einen Zuschuss erhalten, wie er ihnen aufgrund der gesetzlichen Regelung zusteht. Einen Ermessensspielraum der Stadt gibt es gar nicht. Religiöse und weltanschauliche Überzeugungen spielen keine Rolle.

Den Rest des Beitrags lesen »

Atheisten sind Religions-Experten

Quelle: heidentum.com

Institut befragte über 3.400 Erwachsene in den USA – es offenbarten sich erstaunliche Wissenslücken

Washington – Man kann ihnen offenbar nicht vorwerfen, dass sie der Religion aus Unwissenheit abhold wären – eher im Gegenteil: Atheisten in den USA wissen einer neuen Umfrage zufolge nämlich besser über die Inhalte der Weltreligionen Bescheid als praktizierende Christen.

derStandard.at

Den Rest des Beitrags lesen »

Wahl Dodo des Monats September 2010

Dodo des Monat September 2010

Folgende Kandidaten stehen für die Wahl des Dodos September 2010 zur Auswahl:

  1. Werner Gitt, „JVCI-syn.1.0 – Unverstandene Genetik.“
  2. Walter Kasper, „Der arme Kasper.“
  3. Humboldt-Universität Berlin, „Wenn Theologie zum Zwang wird.“
  4. Manfred Lütz, „Kinder sind nie Atheisten.“
  5. Gerhard L. Müller, „Vermüllerter Totalitarismus.“
  6. Universität Magdeburg, „Kreationismus an der Uni Magdeburg.“
  7. Norbert Lammert, „Innenansichten eines präsidialen Katholiken.“

Die Wahl ist bis zum 06.10.2010 18:00 befristet. Mehrfachnennungen sind möglich.

Den Rest des Beitrags lesen »

Kreationismus an der Uni Magdeburg – Bericht

In der Höhle der Adventisten

Von Wolfgang Bueschelwolfgang-bueschel.de

Gestern Abend fand in einem Hörsaal der Uni Magdeburg eine Filmvorführung statt, die bereits im Vorfeld für eine Kontroverse [1] gesorgt hatte. Die Adventgemeinde-Magdeburg, lokale Gruppe der Siebenten-Tag-Adventisten, zeigte den Film “Die Schöpfung – Die Erde ist Zeuge” von Henry Stober (der anwesend war). Im Rahmenprogramm wurde zudem ein Teil einer Vortragsreihe von Prof. Dr. Walter Veith gezeigt. Der Saal war prall gefüllt (offensichtlich hatten die Theisten kräftig die Werbetrommel gerührt) und auch ich war dabei.

Den Rest des Beitrags lesen »

Katholischer Glaube wird kaum toleriert

Bernard-Henri Lévy, Quelle: brightonfestival.com

Der katholische Glaube ist die in Europa am wenigsten tolerierte Religion, kritisiert der französische Philosoph Bernard-Henri Levy, der sich selbst als Atheist bezeichnet.

KATH.NET

Der katholische Glaube ist die in Europa am wenigsten tolerierte Religion. Das sagt der bekannte Intellektuelle Bernard-Henri Lévy in einem Interview mit der spanischen Zeitung „ABC“.

Der prominente französische Intellektuelle, der sich selbst als Atheist bezeichnet, bedauerte außerdem die vielen ungerechtfertigten Angriffe gegen den Papst. „Die Stimme des Papstes ist sehr wichtig, aber wir sind diesem Papst gegenüber sehr ungerecht“, sagte er wörtlich gegenüber „ABC“. „Ich bin nicht katholisch, aber ich glaube, es gibt Vorurteile und insbesondere einen starken Antiklerikalismus, der enorme Ausmaße in Europa annimmt“, fuhr Lévy fort.

Den Rest des Beitrags lesen »

Kein Weichei

Matthias Matussek, Quelle: wikipedia

Er ist Spiegel-Autor, schrieb Bestseller und sein Video-Blog ist Kult: Matthias Matussek, einer der begabtesten und streitbarsten Journalisten der Republik. Nach der „Vaterlosen Gesellschaft“ und „Wir Deutschen“ ist Religion das Thema seines neuen Buches. Im Gespräch mit Christopher Lesko spricht der 56-Jährige über Testosteron-gesteuerte Bullen in Großredaktionen, Sarrazin, Glauben und die Wundertüte Kulturteil. Für Matussek ist weder das Leben noch Journalismus eine „Zimperlieschen-Veranstaltung“.

Von Christopher Leskomeedia.de

Sie waren Spiegel Kulturchef, Theaterkritiker, sind Autor, Moderator, Videoblogger und Gesprächspartner  Prominenter. Sie sind Ehemann und Vater, waren Marxist und sind bekennender Katholik. Bei Facebook haben Sie mehr als 1200 Freunde. Wie viele Freunde haben Sie denn im „richtigen Leben“?

Den Rest des Beitrags lesen »

Atheismus: oft primitiv oder grausam

Tomas Halik, Quelle. wikimedia.org

Der tschechische Professor Thomas Halik, Romano-Guardini-Preisträger 2010, hat den Atheismus als „Reinigung des Glaubens“ bezeichnet. Viele Atheisten seien Menschen, die ihre eigenen Vorstellungen von Gott zurückweisen würden, sagte Halik anlässlich der Preisverleihung am Montag dem Münchner Kirchenradio. Diese Vorstellungen seien aber oft grausam oder primitiv. Durch den Dialog zwischen Atheisten und gläubigen Christen könne man aber der Wahrheit auf die Spur kommen.

Münchner Kirchenradio

Den Rest des Beitrags lesen »

LIFE: Projekt Volkskrankheiten

Blut- und Zellproben in derr Biobank. Foto: Alexander Kiel

Was nun krank oder was gesund macht, ist auch immer ein Thema für jeden Stammtisch. „Mein Opa“, heißt es da, „hat jeden Tag seine Zigarre geraucht, Schnaps und Bier getrunken. 95 Jahre alt ist er damit geworden. Und der Onkel Peter, der hat schon mit 59 das Zeitliche gesegnet. Lungenkrebs, dabei hat er weder geraucht noch getrunken. Da staunt die Wissenschaft, was?“

Von Matthias WeidemannLeipziger Internet Zeitung

Und weil sie nicht mehr staunen, sondern, wie es der Name schon sagt, Wissen schaffen will, haben sich Leipziger Ärzte und Forscher vorgenommen, mit einem der zurzeit größten neuen deutschen Forschungsprojekte namens LIFE der Ursache für Volkskrankheiten auf den Grund zu gehen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Die ökumenische CDU

"Ich kenne keine andere Partei, in der über Fragen der Menschenwürde so stark gerungen wird", sagt Hermann Kues. Foto: dpa

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion beginnt am Montag mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Das C ist für uns Programm“. Zu den profiliertesten Köpfen in der Unions-Fraktion zählt Hermann Kues (59). Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium ist Vorsitzender des nach dem früheren Kölner Erzbischof benannten Kardinal-Höffner-Kreises.

K. Rüdiger DurthGeneral-Anzeiger

General-Anzeiger: Hat die CDU ihr katholisches Profil verloren?

Hermann Kues: Die CDU war nie auf ein katholisches Profil beschränkt. Im Gegenteil. Sie war von Anfang an nach der fürchterlichen Katastrophe des Nationalsozialismus ein ökumenisches Projekt. Übrigens war die Partei in der Ökumene schneller und konsequenter als die christlichen Kirchen. Es hilft auch nicht, einer Vergangenheit nachzutrauern, die es so nie gegeben hat. Deutschland galt nach dem Krieg als „Missionsland“.

Den Rest des Beitrags lesen »

EU nimmt kirchliche Steuerprivilegien unter die Lupe

Brüssel setzt Italien wegen Steuerprivilegien zugunsten des Vatikans unter Druck. Die EU-Kommission plant eine Untersuchung gegen Rom wegen unerlaubten Staatshilfen zum Vorteil des Heiligen Stuhls. Diese widersprechen den Wettbewerbsgesetzen. Das Verfahren wird Mitte Oktober in die Wege geleitet, berichtete EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

Von MICAELA TARONIwirtschaftsblatt.at

Den Rest des Beitrags lesen »

Behördliche Arschkriecherei

Quelle:kasberlin

Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof:

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof ist auf dem Gebiet des Staatsschutzes die oberste Strafverfolgungsbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Er übt das Amt des Staatsanwalts in allen schwerwiegenden Staatsschutzstrafsachen aus, die die innere oder äußere Sicherheit in besonderem Maße berühren.

Die innere Sicherheit wird durch politisch motivierte Delikte, insbesondere durch terroristische Gewalttaten, die äußere Sicherheit durch Landesverrat und Spionage tangiert. Zuständig ist der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof auch für die Verfolgung von Straftaten nach dem Völkerstrafgesetzbuch.

Soweit so gut.

Den Rest des Beitrags lesen »

Glückliche Gottlosigkeit

Mission als Event, Glaube als Spaßfaktor? Ottmar Hörls Wittenberger Luther-Installation «Hier stehe ich ...» hat als Beitrag zur Reformationsdekade jüngst für viel Gesprächsstoff gesorgt. (FOTO: ACHIM KUHN)

Von Andreas HillgerMitteldeutsche Zeitung

Auf dieses Echo war Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) wohl nicht gefasst gewesen: Als er vor einer Woche den Zuzug von katholischen Familien forderte, um die demografische Entwicklung in Deutschland positiv zu beeinflussen, erntete er im eigenen Land vor allem Kritik und Häme. In Leserbriefen und Internetforen wurde der Zusammenhang von religiösem Bekenntnis und Kinderreichtum diskutiert – und immer wieder auf die Trennung von Staat und Kirche verwiesen. Fast zeitgleich war in Magdeburg die Debatte um Domprediger Giselher Quast in einen Kompromiss gemündet: Der Pfarrer darf fünf weitere Jahre im Amt bleiben, obwohl ihm seine Kritiker vorwerfen, das geschichtsträchtige Gotteshaus wie „eine Dorfkirche zu DDR-Zeiten“ zu führen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Schiff nach Gaza

Die Besatzung der "Irene" will gegen die Blockade des Gazastreifens protestieren. (Foto: REUTERS)

Rolf Verleger, Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost
Ein Jüdisches Schiff nach Gaza verlässt den Hafen von Zypern

Presseerklärung

Ein Schiff, organisiert von jüdischen Gruppen weltweit und beladen mit Hilfsgütern für die Bevölkerung Gazas, hat den Hafen von Zypern heute, am Sonntag, dem 26. September 2010 um 13.30 Uhr Ortszeit verlassen.

Das Schiff mit dem Namen Irene (Frieden) segelt unter britischer Flagge und hat einschließlich der Crew 10 Personen an Bord. Unter ihnen befinden sich Juden aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Israel, sowie zwei britische Journalisten.

Zum Zeitpunkt einer Krisensituation der Friedensgespräche fordern Juden und Israelis die Beendigung der Blockade und der Okkupation.

Den Rest des Beitrags lesen »

Von der Hisb’Allah zum Judentum

Quelle: haolam.de

haOlam.de

Ehemaliger Hisbollah-Offizier, der zum Judentum uebertrat:

“Die Wahrheit liegt im Judentum und in Israel”

Liebe Hisb’Allah und andere Islamisten, Israelhasser und Antisemiten, hoert euch diese Geschichte an. Da es gerade Chol HaMoed Sukkot ist und wir von der Torah verpflichtet sind uns sieben Tage lang zu freuen, werde ich mal alle angefangenen negativen Artikel versuchen draussen zu lassen und auf ein paar positive Punkte hinweisen. Und so halt auch diese Geschichte, wo ein hoeherer Hisb’Allah Kaempfer die Wahrheit und seinen Frieden im Judentum und in Israel fand…

Eigentlich eine Geschichte, die besser zu Schawuot passt, aber sie kam halt gerade ueber das hebraeische Ynet.

Ich denke, alle die ‘tapferen’ Kaempfer Allahs, die der “Partei Allahs” (Hisb’Allah) anhaengen, sollten gut mitlesen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Todesstrafe, Gerechtigkeit und Religion

Brian Evans / Bild: (c) Teresa Zötl

Von TERESA SCHAUR-WÜNSCHDie Presse

Brian Evans, Todesstrafenexperte von Amnesty International in den USA, über gerechte Strafen, den Einfluss der Religion und warum er sich während Hinrichtungen Zeichentrickfilme anschaut.

In Österreich war man jedes Mal schockiert, wenn Arnold Schwarzenegger sich geweigert hat, einen zum Tod Verurteilten zu begnadigen. Warum tut er das nicht?

Brian Evans: Weil er gewählt werden will. Bei den meisten Entscheidungen rund um die Todesstrafe steckt Politik dahinter. Schwarzenegger baut einen Todestrakt, der 400 Millionen Dollar kosten wird, obwohl Kalifornien pleite ist.

Von außen wirkt Kalifornien sehr liberal.Warum ist die Todesstrafe trotzdem wichtig?

In Kalifornien gibt es viele Konservative mit Geld. Und wer das Geld hat, bestimmt genauso sehr, wer gewählt wird wie die Zahl der Stimmen. Kalifornien hat die meisten Insassen in Todestrakten in den USA. Von 3000 Todeskandidaten sitzen 700 in Kalifornien. Anderswo sinken die Verurteilungsraten, nicht in Südkalifornien. Nur finden Exekutionen nicht statt, weil sie durch Verfahren aufgehalten werden. Es gibt keine Gegenströmung zur Todesstrafe. Den Rest des Beitrags lesen »

„Ich, der Jude aus der Türken-Gang“

Arye Sharuz Shalicar, Bild: brightsblog

Ayre Sharuz Shalicar wuchs als jüdischer Deutsch-Iraner in Berlin-Wedding auf. Er musste erleben, wie sehr die dortigen Muslime jemanden hassen, der einen Davidstern trägt. Doch er konnte sich gegen alle Widerstände Respekt im Kiez verschaffen. Heute ist Shalicar Armeesprecher in Israel. Auszüge aus seiner Autobiografie

Von Arye Sharuz ShalicarWELT Online

Im jüdischen Morgengebet heißt es: „Gesegnet seiest Du, Herr, unser Gott, König der Welt, dass Du mich nicht als Heiden erschaffen hast.“ Täglich danken mehrere Millionen gläubige Juden in der Welt Gott dafür, dass sie nicht als Heiden, als Menschen ohne Religion, das Licht der Welt erblickt haben. Ich hätte bis vor einigen Jahren noch denjenigen gehasst, dem ich es zu verdanken hatte, nicht als Heide zur Welt gekommen zu sein.

Den Rest des Beitrags lesen »

Weg mit dem Schleier

In vielen arabischen Ländern wird die Vollverschleierung verboten. Foto: afp

In der arabischen Welt verliert die Verschleierung der Frau an Rückhalt. Ägypten, Syrien und Saudi Arabien verbannen die Schleier mehr und mehr aus der Öffentlichkeit.

Von Martin GehlenDERWESTEN

Ausgelöst hat die Debatte vor einem Jahr der inzwischen verstorbene Großscheich Mohammed Said Tantawi, als er bei einem Schulbesuch in Kairo ein verschleiertes zwöljähriges Mädchen rüde abkanzelte und aufforderte, ihr Gesicht zu zeigen. Ihre Kopfbedeckung habe nichts mit dem Islam zu tun, schimpfte der Chefgelehrte und ließ dann Campus und Wohnheime der Universität Al-Azhar für voll verhüllte Studentinnen sperren. Zahlreiche Unis, Restaurants und Clubs schlossen sich dem Verbot an. Im Wintersemester will Erziehungsminister Hany Helal verschleierte Professorinnen aus allen Hörsälen verbannen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Wissen und Bildung – nicht nur für alle, sondern durch alle

Quelle:vielfalter-blog.de

Eine echte Wissensgesellschaft sollte durch partizipative Wissenschaftsprojekte sowie einen Zivildienst 2.0 gefördert werden. Biodiversitäts- und Umweltthemen bieten sich hierfür ebenfalls an.

Prof.Dr. Reinhold LeinfelderVielfalter-Blog

Wir leben in einer Wissensgesellschaft, Wissen sei unsere wertvollste Ressource, so hört man oft und gerne. Warum aber sind dann die Klimaverhandlungen in Kopenhagen gescheitert, warum haben wir die UN-Biodiversitätsschutzziele für 2010 nicht erreicht, warum plündern wir die Meere weiterhin in einer ungesunden Mischung aus Steinzeitmentalität und Hochtechnik? Wäre nicht in einer Wissensgesellschaft nachhaltiges Wirtschaften und generationenübergreifende Zukunftsvorsorge eine automatische Konsequenz? Wir wissen, dass dem vieles entgegensteht, dass insbesondere nach wie vor der Satz von Karl Valentin gilt: „Der Mensch ist gut, bloß die Leute sind schlecht“. Damit drückte der Volksphilosoph und Komiker bereits vor annähernd 100 Jahren aus, wofür Elinor Ostrom letztes Jahr den Wirtschaftsnobelpreis bekommen hat: die „Tragik der Allmende“. Sie bedeutet, dass gemeinsame Nutzung von Gemeingütern wider aller Vernunfterkenntnis meist am Misstrauen der Beteiligten untereinander scheitert. Wenn ich mich richtig verhalte, wird das bestimmt der andere ausnutzen und auf meine Kosten profitieren, also mache ich da lieber nicht mit. Hilfreich sind dann natürlich Selbstentschuldigungsmechanismen – die Debatten um die Umwelt- und Klimawissenschaften nach dem Motto „Wir wissen doch noch längst nicht genug“, „Die Wissenschaft ist sich nicht einig“ oder „Molche oder Menschen – was ist wichtiger?“ könnten hier angeführt werden.

Den Rest des Beitrags lesen »

Kreationismus in Lünen?

Quelle: waldvogel.de

(Lünen) Die Einladung zu einem Kongress über die Evolutionstheorie im Hansesaal, die dieser Tage kursiert, sieht auf den ersten Blick harmlos aus. Über den Veranstalter schweigt diese sich allerdings aus. Dabei handelt es sich um die „Wissenschaftliche Forschungsstiftung“, ins Leben gerufen von Adnan Oktar, der unter dem Synonym Harun Yahya eine Reihe umstrittener Bücher vertreibt und zumindest in der Vergangenheit als Holocaust-Leugner galt. Den Hansesaal dafür vermietet hat die Stadt – offenbar in Unkenntnis darüber, wen genau sie sich ins Haus holt.

DERWESTEN

Das Veranstaltungsplakat ist freundlich gestaltet, es lädt zu einer Konferenz mit dem Titel „Die Evolutionstheorie im Lichte der Wissenschaft ein“ – bei freiem Eintritt und bei mediterranem Essen. Außerdem sollen Fossilien ausgestellt werden, die viele Millionen Jahre alt sind. Es weist allerdings vieles darauf hin, dass es sich tatsächlich um eine Veranstaltung handelt, welche versucht, die Evolutionstheorie zu widerlegen und stattdessen Gott – oder in diesem Falle Allah – als Schöpfer allen Lebens darzustellen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Religiöser Versicherungs-Rassismus

Quelle: kn-prestige.de

Die Gothaer Versicherung spart durch interkulturelle Kompetenz Versicherungsleistungen.

Aber der Reihe nach. Nehmen wir einen guten Christen, katholisch. Sonntags zelebriert er den Tag des Herrn, da soll er ruhen, das ist sein Feiertag, da geht er Vormittags mit seiner Familie in die Kirche, alles was einigermaßen mobil ist hat sich zu bewegen. Es regnet in Strömen, die Kinder wollen nicht aus den Betten, Opa daddelt mit der Konsole und will auch nicht vor die Tür. Da entscheidet sich unser guter Christ zum Bäcker zu fahren um seiner Familie ein opulentes Frühstücksbuffet zu kredenzen. Auf dem Weg zu Bäcker passiert es, von rechts kommend knallt ihm ein Kleinbus heftig in die Seite. Bewusstlos, Koma, wochenlang im Krankenhaus zahlt ihm die Gothaer Versicherung 100.000 Euro Kranken-und Schmerzensgeld. Der Christ hatte 160.000 Euronen gefordert. Der ausstehende Rest sollte für den enstandenen Haushaltführungsschaden gezahlt werden.

Auf seinen Einspruch hin teilt ihm die Gothaer mit, dass die Summe für den Haushaltführungsschaden nicht ausgezahlt werden könne, da sie ihm nicht zustünde, da ein guter Christ eben zur Zeit den Unfalls eigentlich sich in seiner Kirche befinde.

Hier gehts zur wahren Geschichte

Vom Genom zum Organismus

Quelle: n24.de

Max-Planck-Forscher untersuchen den Einfluss von Proteinen auf die DNA

»In den Genen liegt unser Schicksal«, hieß es noch vor 20 Jahren: Denn egal ob sich jemand kriminell verhalte, ob er hetero- oder homosexuell sei oder stark dem Alkohol zuneige – all dies werde vorrangig von seinen Erbanlagen bestimmt. Eingedenk der enormen Vielfalt des Menschlichen fielen auch die Schätzungen über die Zahl der menschlichen Gene anfangs recht hoch aus. Von 100 000 war die Rede, dann von 60 000. Dass es deutlich weniger sein könnten, hielt seinerzeit kaum ein Biowissenschaftler für möglich.

Von Martin KochND

Den Rest des Beitrags lesen »

Geheuchelte Neutralität

Quelle: hu-berlin.de

Jahrzehntelang hat der deutsche Staat auf die komplizierte Gretchenfrage: „Wie hast du’s mit der Religion?“ die sehr einfache Antwort gegeben: „Entspannt.“ Diese Haltung entsprach durchaus den realen Verhältnissen. In diesen hatten es sich der Staat und die christlichen und jüdischen Religionsgemeinschaften auskömmlich eingerichtet – der Staat durch seine Verpflichtung zur religiösen Neutralität, die Religionsgemeinschaften durch ihre Anerkennung als Körperschaften öffentlichen Rechts und andere staatlich gewährte Privilegien.

Frankfurter Rundschau

Mit der Entspanntheit ist es jedoch seit längerer Zeit vorbei. Nicht nur leiden die christlichen Kirchen unter galoppierendem Bedeutungsverlust, mit Millionen Migranten muslimischen Glaubens haben sie auch Konkurrenz bekommen.

Den Rest des Beitrags lesen »

Kreationismus an der Uni Magdeburg

Im November letzten Jahres hatte die Uni Magdeburg erfolgreich den Dodo gewonnen. Grund hierfür war die Tatsache, dass Apotheker und Ärzte einen Masterstudiengang  für Homöopathie belegen können. Nun scheinen den Verantwortlichen der Universität die letzten Intelligenz-Partikelchen abhanden gekommen zu sein. Da bleibt nur noch die Frage, wann der erste Dipl. Kreationist an einer Uni sein Examen macht?

So findet am Montag dem 27.09.2010 an der Universität ein Vortrag zum Thema:

Die Schöpfung – Die Erde als Zeitzeuge

statt.

Dazu gibt es einen 30minütige HD-Projektion mit Prof. Dr. Walter Veith (Zoologe, der sich von der Evolutionstheorie zugunsten des Kreationismus verabschiedet hat und seinen Lehrstuhl an der Uni in Kapstadt verlor). Die Uni-Leitung wurde über den Inhalt informiert, leider war eine Absage offenbar nicht mehr möglich.

Eigentlich genau das, was Kreationisten wollen, Eingang finden in die wissenschaftlichen Bildungsstrukturen. Kein ernsthafter Evolutionsbiologe und Naturwissenschaftler würde sich auf der Basis des Buches Genesis der Bibel äußern.

Ein unkommentierter Vortrag über Kreationismus gehört an keine Universität.

Den Rest des Beitrags lesen »

Macht Abkehr von der Religion wirklich krank?

Quelle: GeoGraffitico

Von Jürgen SchönsteinGeoGraffitico

Mal wieder eine Frage als Überschrift*, dazu noch eine, auf die ich selbst erst mal mit der Gegenfrage „Wer behauptet denn sowas?“ reagieren würde. Diese Gegenfrage jedenfalls ist ziemlich klar zu beantworten: Laut der Pressemitteilung der Penn State University ist dies der Tenor des Papers, das der Soziologe Christopher Scheitle in der aktuellen Ausgabe des Journal of Health and Social Behaviour (während ich das schreibe, steht auf der Journal-Website leider noch der Inhalt der letzten Ausgabe – mehr als die Pressemitteilung habe ich daher nicht verfügbar) untergebracht hat.

* Als Journalist soll man Fragezeichen in Headlines ja grundsätzlich vermeiden, aber als Blogger nehme ich mir gerade diese Freiheit des Nachfragens sehr gerne.

Den Rest des Beitrags lesen »

Janosch reif fürs Museum

Das sind die anderen Welten des Illustrators Janosch. Kuratorin Jasmin Blankenburg hat die Schau zusammengestellt.

Die Ludwig Galerie im Schloss Oberhausen zeigt neben Bär und Tiger auch unbekanntere Seiten des Kinderbuchillustrators Janosch. So thematisiert er das schwierige Verhältnis zwischen Mann und Frau und übt Religionskritik.

DERWESTEN

Wer Bilder von Janosch sehen möchte, braucht nur auf einen Spielplatz zu gehen: Vom Rucksack grinst der Bär und der Fahrradhelm ist schwarz-gelb gestreift wie der Tiger. Oder die Tigerente. Selten werden Bilderbuch-Illustrationen so gewinnbringend ans Kind gebracht. – Warum dann noch eine Ausstellung? Die Ludwig Galerie eröffnet am Sonntag eine solch populäre Schau mit über 200 Aquarellen, Zeichnungen und Radierungen: „Panama und andere Welten“. Und diese anderen, eher unbekannten Welten können sehr erwachsen wirken, verzweifelt und ermahnend.

Den Rest des Beitrags lesen »

Oktoberfest: saufen und beten

Quelle: dpa

Im Festzelt Hippodrom: Erzbischof Agostino Marchetto aus dem Vatikan hat zum 200-jährigen Bestehen des Oktoberfestes am Donnerstag den traditionellen Wiesn-Gottesdienst zelebriert.

Abendzeitung

Im Festzelt Hippodrom, wo sonst die Gäste schunkeln, flirten und trinken, feierte der Geistliche ein festliches Pontifikalamt. Hunderte Schausteller, Wirte, Budenbesitzer und Gäste aus der Bevölkerung nahmen teil. Dabei wurden auch ein Bub und ein Mädchen aus einer Schaustellerfamilie getauft.

Den Rest des Beitrags lesen »

Wenn man zuviel glaubt

Anhänger der "Laskar Jihad" in Jakarta, einer militant-islamistischen anti-christlichen Gruppierung. Auch die FPI agiert offen gegen Christen.

Von Anett KellerQantara.de

In Indonesien häufen sich Gewalttaten der extremistischen FPI gegen religiöse Minderheiten. Trotz der verfassungsmäßig garantierten Religionsfreiheit agieren die Behörden ambivalent und Präsident Yudhoyono reagiert zögerlich auf die jüngsten Konflikte.

Der Schock nach dem jüngsten gewalttätigen Übergriff auf die Vertreter einer religiösen Minderheit in Indonesien saß tief. Kurz nach dem Sonntagsgottesdienst wurde am 12. September Hasian Lumbantoruan Sihombing, ein führender Vertreter der Batak Christian Protestant Church (HKBP) in der Großstadt Bekasi östlich von Jakarta, niedergestochen. Sihombing musste auf der Intensivstation behandelt werden.

Den Rest des Beitrags lesen »

Von Teebeuteln und Hexen

i.i.com

Quelle: i.i.com

Christine O’Donnell kämpft für die Waffenlobby und hält Masturbation für Ehebruch. Im November will die ultrakonservative Republikanerin in den US-Senat. Doch nun taucht ein altes Video auf – in dem sie erklärt, „mit Hexerei experimentiert“ zu haben.

Von A. Hildsueddeutsche.de

Das Parteiestablishment kann sie nicht leiden, aber Christine O’Donnell schien lange nichts zu stoppen. Vorläufiger Höhepunkt: Der Sieg bei der Vorwahl der Republikaner im US-Bundesstaat Delaware.

Den Rest des Beitrags lesen »

Meinungsfreiheit

Quelle: uni-due.de

Muslime sind dumm, Auschwitz hat nie stattgefunden, die Kanzlerin ist eine Zicke und der Klimawandel eine Erfindung. Das sind so Meinungen, die derzeit durch die Talkshows und Kolumnen geistern. Alles nur spaßig gemeint, behauptet Minister Rösler, wenn er als Komödiant danebengreift, alles missverstanden, rudert Thilo Sarrazin zurück, wenn ihm endlich einer Kontra gibt. Alles nicht so gemeint – ich red’ ja nur, ich sag ja nix, hat Odön von Horvath diese haltlose Schwätzerei einmal treffend bezeichnet.

Von Claus LeggewieDeutschlandradio Kultur

Es ist interessant, wofür derzeit alles Meinungsfreiheit reklamiert wird und wie damit Beleidigung und Volksverhetzung salonfähig werden, im Namen eines hehren Prinzips, das bei uns unter Artikel 5 im Grundgesetz niedergelegt ist.

Den Rest des Beitrags lesen »

Ehebruch ist Menschenrecht!

Die Kündigung des katholischen Organisten Bernhard Schütt wurde von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gerügt. Foto: Kerstin Kokoska/WAZ FotoPool

Die Kündigung des Essener Kirchenangestellten Bernhard Schütt wurden vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gerügt. Die Katholische Kirche hatte den 53-jährigen Organisten entlassen – weil er Ehebruch begangen haben soll.

DerWesten

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Kündigung eines Organisten wegen Ehebruchs durch die Katholische Kirche in Deutschland als unrechtmäßig bezeichnet. Deutschland habe damit gegen das Grundrecht auf Schutz des Privatlebens verstoßen, befand das Straßburger Gericht am Donnerstag. Die Kirche hatte dem 53-jährigen Bernhard Schütt aus Essen gekündigt, nachdem er seine Frau verlassen hatte und eine außereheliche Beziehung eingegangen war.

Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Glückskeks in Bayern

Karma oder Kebab?
Hanswurstiaden heute: Der Dalai Lama holte sich in Passau einen Preis ab

Von Colin GoldnerJW

Was den Dalai Lama ausgerechnet in die ostniederbayerische Provinz verschlagen hat, dahin, wo Deutschland mit Abstand am schwärzesten ist?Vielleicht kam er sich ja gerade in dem Passauer Mief aus gefühlt tausendjähriger Herrschaft von CSU und katholischem Klerus wie zuhause vor.

Jedenfalls nahm er mit Begeisterung die Einladung an, als Ehrengast dem niederbayerischen Forum »Menschen in Europa« beizuwohnen, das, gesponsort von der Passauer Neuen Presse (PNP), alljährlich Politprominenz sogenannter wertekonservativer Ausrichtung zu einem »Austausch jenseits des Protokolls« auf die Bühne bittet. Helmut Kohl war schon dagewesen, auch Gerhard Schröder oder Horst Köhler, vor ein paar Jahren sogar Michail Gorbatschow. In diesem Jahr also der Dalai Lama, der, wie Angela Merkel oder Madeleine Albright vor ihm, mit dem sogenannten MiE-Award ausgezeichnet werden sollte.

Den Rest des Beitrags lesen »

Lichtnahrung – total vegan

Gefahr oder Erleuchtung? Ein Film über Menschen, die behaupten, nur von Licht zu leben, entzweit Anhänger und Zweifler. Physiker raufen sich die Haare. Der Regisseur P.A. Straubinger fühlt sich missverstanden.

Den Rest des Beitrags lesen »

Religion darf nicht zur Randfichte werden

Prof. Dr. Franz Bölsker BILD: Privat

Schule Bölsker: Religionsunterricht wichtig für Gesellschaft und den Einzelnen

NWZ Online

Der katholische Schulexperte Professor Dr. Franz Bölsker vom Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta hat die unvollständige Versorgung mit Religionsunterricht an staatlichen Schulen in Niedersachsen kritisiert. Im Vorfeld des 13. Oldenburger Religionslehrertages am Donnerstag, 23. September, in der Universität Vechta erinnert Bölsker an die Pflicht des Staates, katholischen und evangelischen Schülern die Fächer Katholische beziehungsweise Evangelische Religion zu erteilen.

„Auch die einzelne Schule muss dafür Sorge tragen, dass der vom Gesetz geforderte Religionsunterricht tatsächlich erteilt werden kann“, betont der Hochschullehrer, der die kirchliche Abteilung Schule und Erziehung des Bischöflichen Offizialats im oldenburgisch-niedersächsischen Teil des Bistums Münster leitet. Dies bedeute, „dass eine Schule ausreichend Lehrpersonal und Lehrerstunden für den Religionsunterricht bereitstellt, dass Religion gegenüber anderen Fächern nicht als „Randstunde“ schlechter gestellt wird und dass Lehrer mit dem Lehrfach Religion nicht einseitig nur oder überwiegend in anderen Unterrichtsfächern eingesetzt werden, so lange im Religionsunterricht eine Unterversorgung besteht “.

Den Rest des Beitrags lesen »

Religiöse Rechte USA: beitreten oder sterben

Photo Credit: copyright © 2010 Chip Berlet for Public Eye

Religious Right to Tea Party: Join Us or Die!
At the Values Voter Summit, religious-right leaders offered Tea Partiers a Faustian bargain: Embrace our theocratic agenda, or lose big-time in November.

Von Adele M. StanAlterNet

Many leaders of the Tea Party movement would have you believe theirs is a secular movement, one based on a free-market vision of the economy forged in the fires of our nation’s founding documents. But with control of the Congress up for grabs this November, the secular veil is growing a bit tattered in the tussle for power between Tea Party and religious right leaders. If the speakers at last weekend’s Values Voters Summit, an annual Washington conference for religious-right activists, have anything to say about it, Tea Party personalities had better drop that secular talk and walk slowly, with their hands up, toward the church door.

„[A]s I travel around the country, someone will tell me, ‘I’m a fiscal conservative, but I’m not a social conservative,’“ Sen. Jim DeMint, R-S.C., a Tea Party booster, told the Values Voter audience. „I want to straighten them out a little bit this morning, because the fact is you cannot be a real fiscal conservative if you do not understand the value of having a culture that’s based on values.“

Den Rest des Beitrags lesen »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 7.133 other followers