Der Widerspenstigen Volkszählung

Zensus 2011 – Wissen, was morgen zählt

„Ermöglicht die hiesige Wohnung die Führung eines eigenen Lebenshaushalts?“, „Wohnen Sie in Ihrer Wohnung mit einem Partner/einer Partnerin in einer Lebensgemeinschaft zusammen, die weder Ehe noch eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft ist?“ oder „Haben Sie in den letzten vier Wochen etwas unternommen, um Arbeit zu finden?“ So und noch schlimmer lauten die Fragen, die Vater Staat Ihnen beim sogenannten „Zensus 2011“ stellt. Aber nur, wenn Sie zu den zehn Prozent der auserwählten Bevölkerung gehören.
In einer Verordnung von 2008 verpflichtet die Europäische Union alle Mitgliedsländer, Daten über die Bevölkerung zu sammeln.

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Reconquista Deutschland 2020?

Liebe Altersgenossinnen- und Genossen der Generation 50 plus (undogmatisch) links. Dass wir DAS noch erleben durften! Unser Papst (Blöd-Zeitung) gibt mehr als 3.000 Jahre nach der ersten Benutzung einer Art von Kondom durch den kretischen König Minos – Althistoriker berichten von einer groben, aber festen und gerade deshalb gleich mehrfach verwendbaren Ziegenblase – die bislang von Rom geächteten Pariser frei, wenn auch nur für katholische Prostituierte (male). Die Klerikalen im Gottesstaat Vatikan sind eben die letzten Romantiker der Liebe (Kardinal Marx). Wow!

Von KLAUS-PETER KLINGELSCHMITTtaz

Ohnehin reckt der siech geglaubte Katholizismus überall in Europa wieder frech sein Haupt. Im Gottesstaat Polen etwa stellten Mitglieder dieser obskuren Sekte gerade eine gigantische hohle (!) Statue des von ihnen verehrten galiläischen Wanderpredigers Jesus Christ Superstar auf. Die Katholischen dort beten sie jetzt an.

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Wahl Dodo des Monats November 2010

Jesus als Familienfeind

Foto: Gütersloher Verlagshaus

«Vorsicht Satire!» schreibt das Gütersloher Verlagshaus gefettet extra ganz oben über die Pressemitteilung zu dem Werk. Zur Sicherheit, auf dass niemand bei der Lektüre in seinem Glauben erschüttert werde oder sich beleidigt sehe.

Von Herbert Mackertnews.de

Denn mit Ironie, vor allem wenn sie auf Religionen zielt, ist das so eine Sache. Schnell kann die beabsichtigte satirische Wirkung in ihrer Gegenteil umkippen und zum blutigen Ernst werden – wie im Fall der Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten oder des islamkritischen niederländischen Filmemachers Theo van Gogh, der auf offener Straße erstochen wurde.

Für Zander war Jesus ein Revolutionär, einer der ersten, der sich öffentlich als «Familienfeind» outete und deshalb «seine» Religion mit lauter Junggesellen, nämlich «Jüngern und Jüngerinnen» gründete.

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Xavier Naidoo und das Gotteslobgenuschel

Quelle: titel-magazin.de

Psalmen sind über 3000 Jahre alt. Popsternchen meist unter 30. Wenn letztere nun erstere interpretieren – wer ist da wohl wem überlegen? Das fragt sich DR. RANDY WEINHEIMER beim Hören der CD Das Psalmenprojekt – Wasser des Lebens. Moses Pelham, Xavier Naidoo, Castingshowfinalist Thomas Enns und andere Geistesgrößen geben sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten Mühe.

Titel-Magazin

Mit Religion ist es so eine Sache: Der eine glaubt´s, der andere nicht. Spätestens seit Ben Becker hat die Verwurstung religiöser Inhalte im Fleischwolf der Aufmerksamkeitsökonomie ihren Platz in der Popkultur. Wenn da die Interpretation weit unter der Qualität der Vorlage bleibt – wen stört´s? Das war bei Ben Beckers Bibelmachenschaft schließlich auch egal. Hauptsache man war rechtzeitig wieder aufgewacht, um die Standing Ovations nicht zu verpassen.

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Wikileaks und der Vatikan

Radio Vatikan

Die Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten auf der Webseite „Wikileaks“ betrifft auch den Vatikan. Aus den Geheimpapieren des US-Außenministeriums, die an diesem Montag bekannt wurden, geht u.a. hervor, dass US-Diplomaten beim letzten Konklave 2005 am ehesten mit der Wahl eines lateinamerikanischen Papstes rechneten – „angesichts der hohen Zahl der Katholiken dort“. Dass sich die Kardinäle für Joseph Ratzinger entschieden, werten die Papiere als „Überraschung für viele“ bzw. als „Schock“. Doch obwohl der bislang „mächtige Kardinal“ von den Medien „wie ein autokratischer Despot“ beschrieben werde, sei er im direkten Gespräch „überraschend demütig, spirituell und angenehm“. Das Pontifikat werde im Zeichen der Kontinuität stehen und europäisch geprägt sein, so die Geheimpapiere weiter.

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Krank im Kopf!

Die Strafe im Grab.

Schauspieler ermordet seine Mutter, weil sie „von Dämon besessen war“

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»Innocence in Danger«: Dunkle Finanzen, dubiose Methoden

v.u.z.Guttenberg, wikipedia

Eigentlich mag Freifrau Stephanie zu Guttenberg nicht in der Öffentlichkeit stehen. Behauptet sie. Sie wolle ihre Möglichkeiten für ein „echtes Anliegen“ nutzen: für den Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch. Wer sollte dagegen etwas einwenden, nach all den schrecklichen Berichten aus Kirchengemeinden und Internaten?

Von Matthias Thieme und Katja TichomirowaBerliner Zeitung

Für Stephanie zu Guttenbergs Engagement gibt es oberflächlich betrachtet eine Menge Hinweise: Sie hat einen Ratgeber geschrieben für Eltern. „Schaut nicht weg“, heißt das Buch. Seit es erschien, ist zumindest ein Übersehen der Freifrau kaum mehr möglich, weil sie allerorten ihr Anliegen vertritt.

Wohin fließt das viele Geld?

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Bibel Bullshistic vs. Eso-Bullshistic

Eckart Haase, jesus.ch

Gottes neue Welt versus Neues Zeitalter der Esoterik- und New Age- Szene.

Wir erleben hautnah mit, wie sich hier ein Kampf abspielt. Es ist ein geistiger Kampf, der aber größte Auswirkungen auf unser irdisches Leben hat. In diesem Kampf beziehen auch wir Menschen Position. Es gibt hier keine neutrale Zone. Wem werden wir uns anschließen? Den verführerischen Mächten der Finsternis oder dem Retter, der in Macht und Herrlichkeit wiederkehren wird? Wir möchten mit dieser Präsenz wichtige Entscheidungshilfen liefern.

Ratgeber-News-Blog

Diese Äußerung stammt von Eckart Haase, einem bibeltreuen Christen, der es sich als ehemaliger Esoteriker schon länger zur Aufgabe gemacht hat, die Eso-Szene zu „Evangelikalisieren“

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Kirchen als Touristenattraktion

Viele Menschen betrachten die Kirche nicht als Gotteshaus, sondern als Sehenswürdigkeit. In manche Kirchen kommen weit mehr Touristen als Gottesdienstbesucher. Die Pfarrer könnten sich darüber freuen, dass es so viele Besucher gibt. Doch lassen diese sich auch für Gott begeistern?

Von Josefine JanertDeutschlandradio Kultur

Vor der Frauenkirche in Dresden treffen sich Touristen. Ein Paar beugt sich über einen Reiseführer. Ein junger Mann fummelt an seiner Kamera herum. Rund 10 Millionen Menschen haben das Bauwerk seit seiner Wiedereinweihung im Jahr 2005 besichtigt.

Christoph Wetzel: „Liebe Gäste der Frauenkirche! Wir laden Sie ein, kurz inne zu halten und Platz zu nehmen …“

Auch jetzt sitzen Besucher in den Bänken oder schlendern herum, bewundern architektonische Details. Christoph Wetzel ist auf die Kanzel gestiegen, ein hagerer, älterer Herr mit Brille. Der pensionierte Pfarrer ist einer der vielen ehrenamtlichen Kirchenführer. Seine Stimme übertönt das Gemurmel, das schnell verebbt.

Christoph Wetzel: „Wir wollen einen Augenblick der Andacht, Besinnung, des Insichgehens halten.“

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Religion verletzt ursächlich Frauenrechte

Jimmy Carter: Religion ist eine der Hauptursachen für die Verletzung von Frauenrechten.

No Taxes 4 Butts

wikipedia

Die Neuenburger Kirchen verlieren eine ihrer wichtigsten Geldquellen. Der Zigarettenkonzern Philip Morris bezahlt ab diesem Jahr keine Kirchensteuern im Kanton mehr.

frei denken.ch

Weil der Zigarettenkonzern Philip Morris ab sofort keine Kirchensteuern mehr bezahlt, müssen die Kirchen im Kanton Neuenburg mit 10 bis 20 Prozent weniger Einnahmen auskommen.

Wer finanziert nun die Kirchenleistungen?

Das Unternehmen habe die Kirchen anlässlich eines Treffens mit der Neuenburger Regierung informiert, teilten die katholische, die reformierte sowie die christlich-katholische Kirche des Kantons mit. Der Entscheid betreffe nicht nur die Zukunft, sondern auch das laufende Jahr, in dem die Kirchen die Einnahmen bereits fest verplant hätten.

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Naturschutz für Christen

Europaparlament fordert fast einstimmig Schutz für Christen im Irak – Vertreter der Linken im Straßburger Plenum wollten den Begriff der Christenverfolgung nicht in den Mund zu nehmen

KATH.NET

In einer fast einstimmig verabschiedeten Dringlichkeitsentschließung, die die CSU-Europaabgeordneten Bernd Posselt und Martin Kastler gemeinsam mit ihrem italienischen Kollegen Mario Mauro initiiert hatten, hat das Europäische Parlament am Freitag seine „tiefe Besorgnis über die jüngsten Angriffe auf Christen und andere religiöse Gemeinschaften im Irak“ zum Ausdruck gebracht und „den Mißbrauch der Religion durch die Angreifer“ scharf mißbilligt.

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Normen und Werte – die Krise der Moderne

mc-securitysystems.de

Die markantesten Normen und Werte der hochtechnisierten abendländischen Moderne sind ihr hohes wissenschaftliches und technisches Niveau. Doch die Entwicklungen, die zu diesem hohen Standard führten, können nicht grenzenlos weitergeführt werden. Der damit verbundene Wunsch, die Welt durch wachsendes Wissen in ein geordnetes Verhältnis zu bringen, hat jedoch Folgen mit sich gebracht, die heute eher Unordnung repräsentieren. Die Existenz scheint zunehmend unüberschaubarer zu werden: Klimakatastrophe, Probleme der Müll- und Atommüllentsorgung und so weiter sind beispielhaft hierfür.

Von Britta KanacherVNR.de

Durch die negativen Folgen der technischen Entwicklung erlebt der westliche Mensch statt der Transparenz, der Durchschaubarkeit seiner Existenz, die Herrschaft totaler Lebens- und Seins-Unterworfenheit. Der Mensch in der Moderne macht zunehmend die Erfahrung, dass sein Dasein experimentell und hypothetisch ist. Er lebt in der von Soziologen formulierten Krise der Moderne.

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Nobelpreis für Theologie

Quelle. katholisches.info

Katholisches – Magazin für Kirche und Kultur

Die neue Vatikanische Joseph Ratzinger – Papst Benedikt XVI.-Stiftung nahm offiziell ihre Arbeit auf. Zu den vorrangigen Zielen gehört die Auslobung eines “Theologienobelpreises”, wie Camillo Kardinal Ruini bei der Vorstellung der Stiftung heute im Vatikan sagte. Die Ratzinger-Preise werden zwar offiziell nicht den Namen des schwedischen Preisstifters tragen, sie sollen jedoch eine Lücke schließen, die durch die Nichtberücksichtigung der Theologie durch Alfred Nobel entstanden ist.
Die Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI.-Stiftung will Symposien und Tagungen zur Verbreitung und Erforschung der Theologie Joseph Ratzingers veranstalten. Dazu sollen Stipendien vergeben und eine Gastprofessur eingerichtet werden. Die Schaffung eines Dokumentations- und Studienzentrums soll diesen Zielen und der Pflege des theologischen Werks von Papst Benedikt XVI. dienen.

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Zwischen Intrige und Erkenntnis

wikipedia

Vor 350 Jahren wurde in London die Royal Society gegründet

Von Martin KochND

In seinem utopischen Werk »Nova Atlantis« (1627) schilderte der englische Philosoph Francis Bacon einen Inselstaat, in dem eine Vereinigung von Gelehrten die Menschheit zu einem glücklichen Leben führt. Von dieser Idee inspiriert, trafen sich ab 1644 mehrere britische Forscher regelmäßig in London und gründeten das »Invisible College«, das »Unsichtbare Kollegium«. Aus dieser privaten Vereinigung ging am 28. November 1660 die »Royal Society« hervor, zu deren Gründervätern die Naturforscher Robert Boyle und Robert Hooke, der Mathematiker John Wallis und der Ökonom William Petty gehörten. Ein weiteres prominentes Mitglied war der Architekt Christopher Wren, der später die St. Paul’s Kathedrale entwarf, die zwischen 1675 und 1710 in London erbaut wurde.

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Der naturtrübe Geist der Royals

Charles Mountbatten-Windsor, Prince of Wales, Foto: wikipedia

Als 1688 die Gegner der Monarchie am Thron des englischen Königs sägten, riefen sie: »Was hat der Absolutismus aus der Welt gemacht? Ein Gefängnis.« Gut dreihundert Jahre später dreht Prinz Charles den Spieß um und fragt: Was hat die glorreiche Revolution, der Glaube an Fortschritt und Aufklärung, aus der Welt gemacht? Seine Antwort: eine Müllkippe. Die siegreiche Vernunft, so schreibt der Prince of Wales in seinem Buch Harmonie (Riemann Verlag, 24,95 €), habe den Glauben an die göttlich beseelte Schöpfung zerstört und die Erde zur Ausplünderung freigegeben. Allen Errungenschaften zum Trotz – bis heute verwüste der Atheismus der Aufklärung das Antlitz der Erde. Ohne die »mechanistischen Wissenschaften« stünde die Kuh noch glücklich im Stall und die Kirche noch majestätisch im Dorf.

Von Thomas AssheuerZEIT ONLINE

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Pappa ante portas – B16 im Bundestag

Laut Medienberichten will Papst Benedikt XVI. bei seinem Besuch in der Bundesrepublik im nächsten Jahr eine politische Grundsatzrede im Bundestag halten. Schon jetzt zeichnen sich Konflikte ab, weil Benedikt auf Einladung von Bundespräsident Christian Wulff erstmals als Staatsoberhaupt des Staat Vatikanstadt nach Deutschland reisen will.

blu.fm

Laizistische Kreise, die eine noch striktere Trennung von Staat und Kirche fordern werden Sturm laufen, sollte sich der Pontifex vor dem Parlament auch zu moralischen Fragen äußern wollen.

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Mittelalter in der Oberpfalz

Neualbenreuth-Marktplatz, Foto: wikipedia

Sodom und Gomorrha – Sünde, Unzucht, Hurerei in der Oberpfalz, genau, in Neualbenreuth

Pachtvertrag für Veranstaltungshaus mit Wohnung: Keine Unterschrift für Unverheiratete

Von Uli PiehlerOberpfalznet.de

Er kochte bereits in der renommierten „Graugans“ in Köln, im mit fünf Sternen dekorierten Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe bei Heilbronn und zuletzt im Gourmetrestaurant „Yosh“ in Stuttgart. Der in Pleußen (Kreis Tirschenreuth) aufgewachsene Vittorio Capezzuto (24) hat eine steile Karriere hingelegt, bis er sich im Sommer als Pächter der Bruder-Claus-Stuben in Neualbenreuth beworben hat.

Der junge Mann wollte dem Restaurant, das dem Neualbenreuther Kursaal mit rund 200 Sitzplätzen angeschlossen ist, neues Leben einhauchen. „Ein Glücksfall für uns“, wie Bürgermeister Albert Köstler (CSU) meint. Doch die Übernahme der Lokalität durch den 24-Jährigen entwickelt sich für die Gemeinde immer mehr zu einer Farce.

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Der Protest der evangelischen Taliban

Logo DEA

Als vor einigen Wochen die Internet-Plattform der SPD, „Vorwärts“, einen Post veröffentlichte, der die Bedrohung der Demokratie durch religiösen Fundamentalismus zum Inhalt hatte, war klar, dass die evangelischen Taliban wehklagen würden. Galt die Kritik doch ihnen.

Im Gegensatz zu den katholischen Fundamentalisten, zwischenzeitlich durch den Begriff „Katholiban“ hinreichend definiert, wollen die evangelikalen Fundamentalisten nicht als solche benannt werden. Fürchten sie doch, dass ihre Zurechnungsfähigkeit in Frage gestellt werden würde. Mit Recht. Während sich die Katholiban zu ihrem Fundamentalismus bekennen, erfinden die Evangelikalen diplomatische Wortverdrehungen um nicht als solche etikettiert zu werden. Die Programmatik der evangelikalen Bewegung, ihre grundlegenden religiösen Auffassungen werden wortreich und euphemistisch umschrieben. Mit Homophobie, fragwürdigen Interpretationen der Menschenrechte und Missionierung, auch unter Zwang oder gerade mit Zwang wird  eine christliche Kontamination des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland verwirklicht. Während islamistische Fundamentalisten in der Regel keinen Zugang zu den Machtzentren westlicher Politik haben, sind christliche Fundis überall dort anzutreffen, wo es um Macht geht, und um die Umsetzung politisch-religiöser Lobbyarbeit.

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Die Schöpfung geht weiter

Das erste Licht, Quelle: firstgalaxies.org

Existiert Gott? Ist es überhaupt möglich, ihn zu erkennen und an ihn zu glauben? Dies sind häufige Fragen. Obwohl die katholische Kirche immer wieder den Versuch unternimmt, die Übereinstimmung von Glauben und Vernunft zu erklären und darzulegen, bestehen neben anderen militante Atheisten nach wie vor auf einer absoluten Unvereinbarkeit zwischen Wissenschaft und Glauben.

ZENIT

Ein Mitglied der vatikanischen Sternwarte, der Jesuitenpater Sabino Maffeo SJ., erläuterte in einem Interview mit ZENIT seinen Standpunkt zur Entstehung der Welt. Nach seiner Auffassung kann der menschliche Verstand auf drei Ebenen zu Erkenntnissen gelangen:

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Buschkowskys Bullshistic

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD). Foto: Wikipedia

Die deutsche Gesellschaft muss deutlich machen, dass sie ihre Zivilisation christlichen Werten und christlichem Glauben verdankt.

idea.de

Diese Ansicht vertrat der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), bei einem Pressegespräch mit dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, am 25. November in Berlin. Buschkowsky zufolge betont das Christentum die Würde des Individuums und steht für Werte wie Nächstenliebe, Freiheit und Ächtung von Gewalt. Er sei außerordentlich dankbar für den Dialog, den evangelische Pfarrer mit den Neuköllner Moscheen führen. In Teilen des Stadtbezirks gebe es Verhaltensweisen, die nicht mit dem Geist des Grundgesetzes vereinbar seien, etwa die Diskriminierung von Frauen.

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Das Wunder des Theismus

Das vorliegende Werk des australischen Philosophen John Leslie Mackie (1917-1981) setzt tiefer an als viele geläufige Texte des zeitgenössischen Atheismus. Mackie arbeitet mit einer sich jedem Argument ernsthaft nähernden, es gründlich auf logische Zulässigkeit und empirische Plausibilität hin prüfenden, unpolemischen Geltungsreflexion.

Von Ingo ElbeRote Ruhr Uni

Die Diagnosen eines säkularen, schon post-atheistischen bürgerlichen Zeitalters sind gescheitert. Nicht nur Esoterik und anderer Neo-Mystizismus, sogar der traditionelle Gottesglaube scheint wieder en vogue. In Zeiten, in denen christlicher und islamischer Fundamentalismus weltweit auf dem Vormarsch sind, in denen der Papst von den Medien besinnungslos als (deutscher) Popstar abgefeiert wird, die EU-Kommission sich nicht zu einer Ablehnung des Kreationismus durchringen kann, in Deutschland Ex-Muslime und in den USA Abtreibungsärzte um ihr Leben fürchten müssen oder in denen wieder und wieder die Lüge vom christlichen Ursprung der bürgerlich-demokratischen Rechtsordnung kolportiert wird, in solchen Zeiten ist man schon für jedes Zeichen klassischer bürgerlicher Aufklärung und offensiven Atheismus dankbar – selbst in dem Bewusstsein, dass diese selten zu den Ursachen des neo-archaischen Denkens vordringen.

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Kleinbürgerliche Kirchlichkeit

Autor Pfarrer Oliver Albrecht, zuständig für Bildung und Evangelische Identität in den Dekanaten Bad Schwalbach und Idstein,

ADVENT Gott kommt wieder – durch die zerbröselnden Fassaden kleinbürgerlicher Kirchlichkeit

Wiesbadener Tagblatt

Gott wird wieder kommen“ schrieb Dietrich Bonhoeffer 1944 aus dem Gestapo-Gefängnis in Berlin an einen Freund. „Gott wird wiederkommen, das ist nicht die Frage“, schrieb er in der Mitte des letzten, eines sehr gottfernen Jahrhunderts. „Die Frage ist: wie wird er wiederkommen; werden wir uns freuen oder erschrecken?“

In diesen Zeiten ist es soweit: Gott kommt wieder. Etwas Neues bricht hervor, kommt durch die zerbröselnden Fassaden kleinbürgerlicher Kirchlichkeit, seltsam unabhängig von allen ängstlichen amtskirchlichen Reformversuchen. Gott ist wieder da. Die einen freuen sich. Die anderen erschrecken. Und ein paar wenige haben es noch nicht bemerkt.

Zuerst bemerkt wurde er von manchen, die gar nicht an Gott glauben wollten, von Atheisten gar. Von Michail Gorbatschow ist neben dem schönen Ausspruch über das Zuspätkommen noch eine andere Weisheit überliefert: „Gott sei Dank; Gott existiert nicht. Wenn aber – was Gott verhüten möge! – Gott doch existiert?! Was dann ?“

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Baptisten ohne Gottvertrauen

Von shadowchaser

Feiges Misstrauen in die Macht einer Gottheit zur Schau stellend, die sie angeblich verehren wie einen allmächtigen allwissenden Meister, flüchteten Mitglieder der Westboro Baptist Church vor einer wütenden Menschenmenge als sie versuchten auf einem Soldatenbegräbnis in Harrisonville, Missouri zu demonstrieren.

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Apple mag evangelikale Fundis

pcgames.de

pcgames.de

Die iPhone-App Manhattan Declaration sorgt momentan für hitzige Diskussionen im Internet. Unterstützt Apple indirekt die Propaganda fundamentalistischer Christen?

pcgames.de

Im Gegensatz zu Google beispielsweise, unterzieht Apple Minianwendungen zumindest einer rudimentären Prüfung, bevor sie für den unternehmenseigenen App-Store freigegeben werden. Dabei werden die Programme nicht nur auf technische, sondern durchaus auch auf inhaltliche Aspekte hin überprüft. Durchs Apple’sche Raster gefallen sind bislang beispielsweise Anwendungen wie das, für europäische Verhältnisse, eher harmlose iBoobs und sogar ein Wörterbuch, in dem naturgemäß auch das ein oder andere unsaubere Wort vorkam (Ninjawords).

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Gottes Antifa singt Halleluja

Foto: dpa

Nina Hagen hat sich taufen lassen und singt in der Berliner Gethsemanekirche Gospel. Mit protestantischer Botschaft: Obrigkeit und Pfaffen sind ihr gleich suspekt.

Von Ulrich Gutmair – taz

In einer Viertelstunde soll ihr Konzert losgehen, da rauscht Nina Hagen in den Vorraum des Klos der Gethsemanekirche und ruft: „Grüß Gott, ich muss noch mal pissen.“ Diese Frau gibt mit 55 immer noch die Rotzgöre. Aber trotzdem scheint die Dame, die spirituell immer etwas eigenwillig gepolt wirkte, nun heimgekehrt zu sein.

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Kirchliche Vollbeschäftigung für Kinderschänder

Bild: (c) Bilderbox

325 Opfer haben sich bei der laut Eigendefinition kirchenunabhängigen Hotline gemeldet: 59 % erlebten sexuelle Gewalt. 12 % waren jünger als sechs Jahre. Insgesamt ergibt das 836 bisher bekannte Fälle.

Die Presse.com

„Die Kirche gab als einzige Institution Kinderschändern eine Jobgarantie.“ Dies ist das Resümee, das der Psychologe Philipp Schwärzler zieht. Er hat am Mittwoch einen Bericht über die bisherige Arbeit der laut Eigendefinition kirchenunabhängigen Opferschutzplattform präsentiert.

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Wenn Gott schwindet, werden wir von den Weltmächten versklavt

Quelle: kath.net

In Regensburg kann man lachen. Das zweite offizielle Bild, welches ich zu sehen bekommen habe, mit einem lächelnden Regensburger Hirten. Das macht die Botschaft nicht freundlicher, aber einen netten Gesamteindruck. Glückwunsch Herr Müller.

Ok, here we go.

Bischof Müller von Regensburg warnt am Christkönigssonntag vor aktuellen Versuchen, die Kirche zu entrechten mit dem Ziel, das Land zu entchristlichen.

kath.net

Vor aktuellen Entwicklungen, deren Ziel die „Entchristlichung Deutschlands“ sei, warnte der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller in seiner Predigt am Christkönigssonntag vor mehr als tausend Gläubigen. Aus kirchenfernen und kirchenfeindlichen Kreisen werde das Ziel verfolgt, die Kirche als unglaubwürdig darzustellen.

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Religionsfreiheit grenzenlos

standard.at

Präses Nikolaus Schneider hat die islamische Gemeinschaft in Deutschland aufgefordert, mehr gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. „Ich wünsche mir durchaus muslimische Kindergärten – die dann aber allen offen stehen“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei einer Podiumsdiskussion über Religionsfreiheit am 17. November in der Evangelischen Studierendengemeinde Trier.

eifelzeitung.de

Die Muslime in Deutschland seien herausgefordert, einen europäischen und akademischen Islam auszubilden, der sich dem Grundgesetz verpflichtet fühle. „Die Basis unserer Verfassung ist nicht verhandelbar“, sagte der Präses Schneider. An dem Gespräch, zu dem das Ökumenische Instituts für interreligiösen Dialog an der Universität Trier eingeladen hatte, nahmen Vertreter von Juden, Bahai sowie katholischer und evangelischer Kirche teil.

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»Ein Volk, ein Reich, ein Führer«

sywol.org

Godfrey Bloom hat am Mittwoch im EU-Parlament für einen Eklat gesorgt. Der britische Europa-Skeptiker wollte SPD-Fraktionschef Martin Schulz mit dem Nazi-Spruch „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ provozieren. Schließlich brachte Bloom das gesamte Plenum gegen sich auf.

FOCUS Online

Der britische Europa-Skeptiker Godfrey Bloom hat am Mittwoch im EU-Parlament für einen Eklat gesorgt: Mit dem Nazi-Spruch „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ wollte er SPD-Fraktionschef Martin Schulz provozieren, brachte damit aber das gesamte Plenum gegen sich auf.

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Pressefreiheit und Religion

Foto: flickr/Mypoorbrain

Seit elf Jahren tobt in den Gremien der Vereinten Nationen ein Kampf zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Regelmäßig stimmt die UN-Generalversammlung über eine Resolution gegen die „Diffamierung von Religionen“ ab. Regelmäßig wird sie, trotz der Bedenken zahlreicher Experten, angenommen. Doch die Unterstützung schwindet.

pro-Medienmagazin

Es war noch vor dem 11. September 2001, dem für das Verhältnis zwischen westlicher Welt und Islam wohl schicksalhaftesten Datum der neueren Geschichte, als Pakistan als Mitglied der Organisation islamischer Länder (OIC) zum ersten Mal eine Resolution in die UN einbrachte, die der „Diffamierung von Religionen“ vorbeugen sollte. Bis heute hat sich der Wortlaut dieses Schreibens kaum verändert.

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Und ich rufe aus dunkler Zelle!

Erstmals nimmt ein amtierender Papst in einem ausführlichen Interviewbuch Stellung zu kirchlichen und gesellschaftlichen Fragen. Der Journalist Peter Seewald hat im Sommer in Castel Gandolfo mehrere Stunden lang mit Benedikt XVI. gesprochen. Die Äußerungen des katholischen Kirchenoberhaupts zur Kondomfrage haben bereits für heftigen Wirbel gesorgt. In dem Buch „Licht der Welt“ äußert sich der Papst nicht nur zu Empfängnisverhütung und Aids, sondern auch zu vielen weiteren kirchlichen und gesellschaftspolitischen Themen. Hier einige Auszüge.

Auszüge von Bernd Buchnerevangelisch.de

Papst Benedikt XVI. über…

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Feldgottesdienst im Hubschrauber

Prof. Fouad Ibrahim (r., hier im Gespräch mit dem koptischen Priester Boulos Shehata) stellte das Koptentum in Ägypten vor. (alle Fotos: Oliver Ernst)

Von Oliver ErnstKonrad Adenauer-Stiftung

Das 11. Mülheimer Nahostgespräch führte Christen und Experten aus der Region zusammen.

Aus islamischer Sicht ist der Nahe Osten die „Welt des Friedens“, da dort der Islam herrscht – doch für die 17 Millionen Christen im Nahen Osten ist die „Wiege des Christentums“, die sich von der heutigen Türkei, über Ägypten und das Heilige Land bis hin zu den Golfstaaten erstreckt, eine oftmals sehr unsichere Heimat geworden.

Der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung war einst sehr hoch, in manchen Ländern gab es deutliche christliche Bevölkerungsmehrheiten. Doch schon im Jahre 1900 betrug der Anteil nur noch etwa 25 Prozent, heute ist er auf fünf Prozent zurückgegangen.

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Die neuen Herrenmenschen

Quelle: static.cosmiq.de

Von Iranopoly - Der Freitag

Dem Chef des Axel Springer Verlages, scheinen die ideologischen Sicherungen durchzubrennen. In einem für DieWelt beispiellos langen Artikel ernennt er Kommunismus, Nationalsozialismus, Al-Qaida und Iran zu geistigen Geschwistern die es zu bekämpfen gilt. Dabei spart Döpfner nicht mit bushistischer Rhetorik und holt zum Rundumschlag gegen alles aus, was seiner Meinung nach die „Freiheit des Westens“ gefährdet.

Was sich liest wie ein billiger Hetzartikel aus dem Hause Fox News, ist dem Döpfner bitterer Ernst. Einleiten tut Döpfner seine Hassschrift mit der Festnahme deutscher Journalisten im Iran und nennt die Vorwürfe seitens der iranischen Justiz „absurd“. Was daran absurd ist Ausländer festzunehmen die unter falschem Vorwand in das Land eingereist sind um nicht genehmigte Interviews nachzugehen und somit das laufende Verfahren im Fall Ashtiani zu behindern, erklärt Döpfner natürlich nicht.

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