Falsche Übersetzungen des Koran machen Islam zum Buhmann

Quelle: ecx.images-amazon.com

Der Islam ist nicht Schuld am Prügeln
Jahrelang wurde Katja Schneidt von ihrem türkischen Freund geschlagen und gegängelt. Das Buch Gefangen in Deutschland ist ihre Geschichte – und der Blick in eine Parallelgesellschaft. Schneidt erklärt news.de, warum der Islam keine Schuld hat.

Von Isabelle WiedemeierNews.de

Auszug daraus:

[...]Was so fesselt an «Gefangen ist Deutschland» ist nicht nur die Spannung, wie die Frau den Absprung schaffen wird, es ist nicht nur der Voyeurismus, den uns Schneidt erlaubt und mit dem sie uns ihre bittere Beziehung miterleben lässt. Es ist der tiefe Blick in eine Gesellschaft, die wir alle von außen kennen. Aber fast niemand von innen. Die Nähe der Frauen zueinander, die sich gegenseitig stützen gegen die Gewalt ihrer Männer. Die Geborgenheit, die Katja Schneidt in Mahmuds Familie erlebt hat. Das Gefühl der Nähe in der Moschee, das die Autorin in keiner christlichen Kirche je gespürt hatte.

Falsche Übersetzungen machen Islam zum Buhmann

Nichts liegt ihr ferner, als Öl ins Feuer der Islampolemik à la Sarrazin zu gießen: «Der Islam ist eine friedliche Religion, die die Frau in keinster Weise benachteiligt. Ich finde es unfair, etwas zur Verantwortung zu ziehen, was nichts damit zu tun hat. Was da passiert, hat nur einen Hintergrund: gelebte Tradition.» 20 Jahre ist Katja Schneidts Beziehung mit Mahmud inzwischen her, sie hat sich viel mit dem Islam beschäftigt. Davon, dass Männer ihre Frauen züchtigen dürften, stehe in der arabischen Originalfassung des Koran zum Beispiel nichts. Weil es für viele arabische Worte keine deutsche Entsprechung gibt, sind Übersetzungen Interpretationen – und da wird aus «strafen» im weitesten Sinne auch mal «züchtigen».

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Frankreich: Landesreligionen treten für die Trennung von Kirche und Staat ein
[...]Während die französische Regierung an einem sakrosankten Prinzip der Nation, dem Laizismus, rüttelt, setzen sich die großen Landesreligionen für die Trennung von Kirche und Staat ein. Die katholische Bischofskonferenz, die protestantische Föderation, die orthodoxe Kirche, der muslimische Dachrat sowie Oberrabbiner Gilles Bernheim und Buddhisten-Reverend Olivier Wang-Genh haben am Mittwoch einen gemeinsamen Appell erlassen, in dem sie sich von der geplanten Islam- und Laizismus-Debatte der Regierungspartei UMP distanzieren. Die sechs Unterzeichner mit Kardinal André Vingt-Trois an ihrer Spitze schreiben, der französische Laizismus sei als Folge jahrhundertealter Religionskriege ein „Grundpfeiler der Republik“ und ein „wertvolles Gut“ , das man nicht verwässern dürfe[...]

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Steht Papst Benedikt XVI auf Männer?

Quelle: online-artikel.de

Der inzwischen geoutete hohe katholische Würdenträger David Berger ging im Vatikan ein und aus. Er berichtet über seine Einblicke in innerste Kirchenkreise

Von Markus PfalzgrafFRESH

Dr. phil. Dr. theol. David Berger war als konservativer katholischer Theologe im Vatikan zuhause und Herausgeber der Zeitschrift „Theologisches“, bis er sich im Mai 2010 outete. Das Fass zum Überlaufen brachten die Äußerungen des Essener Bischofs Overbeck zum Thema Homosexualität, dass sie Sünde sei. In seinem Buch ‚Der heilige Schein‘, das bereits in vierter Auflage erscheint, beschreibt der promovierte Theologe die katholische Kirche als System der Heuchelei und Repression. Ein Großteil der Würdenträger und Priester- selbst der Papst in Rom – seien homosexuell veranlagt. FRESH sprach mit ihm über seine persönlichen Einblicke in das Innenleben der katholischen Kirche.

Nachdem Bischof Overbeck im Fernsehen Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte (FRESH berichtete), hast Du Dich in der Frankfurter Rundschau geoutet. Warum zu diesem Zeitpunkt?
Bis zu dem Ausspruch von Overbeck hatte sich ziemlich viel aufgestaut. Overbeck hat dann zum Ausdruck gebracht, was sich in der katholischen Kirche abzuzeichnen beginnt: Dass wir eine Radikalisierung der Positionen im Hinblick auf Homosexualität haben. Nicht mehr ‚nur‘ die ausgeübte Sexualität wird als Sünde betrachtet, sondern schon die Veranlagung an sich wird verurteilt.

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Claudia Roth: Auch christliche Werte verbindet man mit den Grünen

Quelle: wfg-gk.de

„Eine neue Offenheit“
Grünen-Chefin Claudia Roth: Die Menschen in Baden-Württemberg hatten genug vom arroganten Politikstil

Interview – Augsburger Allgemeine

Augsburg Die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth (Augsburg), hat den Wahlausgang in Baden-Württemberg als „historisches Ereignis“ bezeichnet. Dabei sei es jedoch nicht nur um politische Inhalte, sondern auch um eine „Mischung aus Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit“ gegangen, sagte Roth im Interview mit unserer Zeitung.
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Anleitungen zur christlichen Indoktrination von Kindern

Quelle: spielundzukunft.de

Wer ist Gott? Mit Kindern über Religion sprechen

Von Christiane Löll, dpa – Maerkische Allgemeine

Tübingen (dpa/tmn) – Was kommt nach dem Tod, und wieso geht man in die Kirche? Eltern fällt es oft schwer, solche Fragen ihrer Kinder zu beantworten. Statt religiöse Überzeugungen zu präsentieren, sollten Erwachsene vor allem ehrlich bleiben.

Wie sieht Gott eigentlich aus? Warum gibt es einen Gott und einen Allah? Wieso hängt in der Kirche ein Mann am Kreuz? Kinder können viele Fragen haben, die sich um das Thema Religion und Glaube ranken. So wie sie andere Dinge in ihrer Umwelt wahrnehmen, fallen ihnen religiöse Symbole auf. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit Themen, die die „sichtbare Welt überschreiten“, wie es die evangelische Religionspädagogin Petra Freudenberger-Lötz von der Uni Kassel nennt. Doch wie und wann kann man mit Kindern anfangen, über Religion zu sprechen?

„Je nach religiöser Prägung des Elternhauses tauchen die Fragen schon früh auf und beeinflussen das Kind, bevor es sprechen kann“, sagt der Pädagoge und katholische Theologe Michael Schnabel vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. „Sie erforschen auch schon früh, was gut und was böse ist. Sobald ein Kind Fragen sprachlich ausdrückt, kann man mit ihm auch darüber sprechen.“
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Beichtgeheimnis: Wenn der Kaplan plaudert

Foto: Matthias Graben / WAZ FotoPool

Wurde in einer Oberhausener Gemeinde das Beichtgeheimnis gebrochen? Der Vatikan beauftragt das Bistum Essen mit der Untersuchung eines brisanten Falles.

Von Klaus BrandtDERWESTEN

Das Bistum schweigt. Kein Sterbenswörtchen. Die hohen Würdenträger bleiben stumm. Doch hinter den Kirchenmauern ist der Fall in aller Munde. Das Beichtgeheimnis soll gebrochen worden sein. Eine Anzeige liegt seit Monaten vor. Beschuldigt: ein Kaplan der Großgemeinde St. Clemens in Oberhausen. Sollte er verurteilt werden, droht die Exkommunikation, der Ausschluss aus der Kirche. Das Erzbistum Köln ermittelt, auf Anordnung des Vatikans.

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Warum ein großes Gehirn

Schluckauf, Leistenbrüche und genetische Gemeinsamkeiten verraten, dass wir den Tieren näher stehen, als wir glauben. Die Abbildung zeigt ein menschliches Embryo im Mutterleib (l.) und einen Mäusefötus. AFP

Elefanten, Primaten, Wale und Menschen haben große Hirne: Forscher haben herausgefunden, welchen Preis Mensch und Tier dafür bezahlen.

WELT ONLINE

Die Größe des Gehirns ist bei Säugetieren eng mit der Länge der Tragedauer und Stillzeit verknüpft. Diesen Zusammenhang zeigen die Analysen zweier britischer Evolutionsbiologen zu den Daten verschiedener Säugetierarten inklusive dem Menschen.

Sie verglichen die Spezies bezüglich vieler körperlicher Faktoren und Verhaltensweisen. Dabei wurde eine eindeutige Verknüpfung deutlich: Je größer das Gehirn, desto mehr müssen Muttertiere in ihre Nachkommen investieren.

Offenbar ist der Nutzen einer starken Hirnleistung für den Erfolg einer Tierart den Aufwand wert, sagen die Forscher. Über ihre Ergebnisse berichten Robert A. Barton von der Durham University und Isabella Capellini von der University of Belfast im Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

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Kristina Schröder: Mogel-Diss?

www.readers-edition.de

Bereits am 17.2.2011, als der zu Guttenberg-Doktor-Skandal noch hohe Wellen schlug, berichtete die Süddeutsche (SZ) über die fragwürdigen Umstände, unter denen die Ministerin Kristina Schröder im Jahre 2009, damals noch mit Namen Köhler, bei dem bekannten Professor Dr. Falter an der Universität Mainz ihren Doktortitel erhielt.

Von Rolf Ehlers - READERS EDITION

Der hochtrabende Titel der Arbeit “Gerechtigkeit als Gleichheit? Eine empirische Analyse der objektiven und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten” lässt nicht erkennen, welch minimalistischer wissenschaftlicher Ansatz damit gepflegt wurde. Es ging um nichts anderes als durch Meinungsumfrage festzustellen, wie ähnlich oder unähnlich die Wertevorstellungen der CDU-Mitglieder des Deutschen Bundestages im Vergleich zu den Wertevorstellungen der CDU-Wähler sind.

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Aufklärung auf Neulateinisch

Ungarns erste Zeitung erschien in Neulatein

Lateinische Texte aus der Renaissance sind zahlreich, aber kaum erforscht – Ein neues Ludwig-Boltzmann-Institut will diesen Schatz nun heben, um das moderne Europa besser zu verstehen

Von Sascha AumüllerderStandard.at

Der niederländische Universalgelehrte, Herausgeber, Textkritiker und Begründer der modernen Philologie Erasmus von Rotterdam gilt heute als wichtigster Wegbereiter des europäischen Humanismus; und als ziemlich schreibwütig mit einem errechneten Pensum von eintausend täglich zu Papier gebrachten Wörtern. Erstaunlich nur: Die Empfänger seiner Briefe – mehr als 2000 davon sind noch erhalten – lobten ihn trotz dieser Wortsalven durchwegs für seinen elaborierten Stil.

Verfasst hat er seine Schriften häufig in Neulatein, also in einer Sprache, die nach ihrer schlampigen Verwendung im Mittelalter zu Beginn der Neuzeit erst rehabilitiert werden musste. Erasmus war der festen Überzeugung, dass formale Aspekte der Sprache auch den Charakter ihrer Benutzer prägen. Schöngeistige Gedanken zur humanistischen Bildung, wie sie 1600 Jahre vor ihm Cicero artikulierte, wollte er nur in einem Latein formulieren, das der vorbildlichen Form der Antike wieder näher war. Neulatein ist also gewissermaßen klassisches Latein.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Gottesstaat Deutschland: Kirchenrecht hat Vorrang
[...]Staat will sich nicht in Arbeitsregelungen einmischen … Die Bundesregierung sieht keinen Grund, jene Regelungen im Grundgesetz in Frage zu stellen, wonach es in kirchlichen Einrichtungen keine Streiks geben darf und die Kirchen ein eigenes Arbeitsrecht schaffen dürfen … Es sei ‘ausschließlich Sache der Kirche zu bestimmen, welche Ämter in ihr bestehen, welche Anforderungen an die Person des Amtsinhabers zu stellen sind und welche Rechte und Pflichten mit dem Amt verbunden sind’, heißt es in der Antwort. Das Arbeitsrecht sei ‘im Licht des verfassungsrechtlichen Selbstbestimmungsrechts der Kirchen auszulegen’, zum Beispiel, wenn es um die Konfessionszugehörigkeit gehe. Wenn ein Beschäftigter ‘sich in seiner privaten Lebensführung nicht an die tragenden Grundsätze der kirchlichen Glaubens- und Sittenlehre hält’, könne er entlassen werden. Zudem sei es den Kirchen unbenommen, ein eigenes kollektives Arbeitsrecht zu schaffen[...]

Günther Beckstein: Die Bibel als Maßstab für die Politik
[...]„Die Zehn Gebote – Anspruch und Herausforderung“ heißt Becksteins Buch. Auf knapp 200 Seiten hat der CSU-Mann und evangelische Christ aufgeschrieben, wie ihn Bibel und Gebote in seinem langen politischen Leben begleiten. „Die Zehn Gebote stellen nachgerade eine Gebrauchsanweisung für die Freiheit dar. Sie sind Leitplanken des Lebens.“ Mit dem Buch wolle er einen Einblick geben in seinen Versuch, „zwischen politischem Denken und christlicher Grundüberzeugung die richtigen Entscheidungen zu treffen“. Wobei er die Unterschiede zwischen dem Handeln in Kirche und Politik durchaus deutlich macht. „In der Kirche geht es um Liebe und Wahrheit, in der Politik oft um die jeweils zweckmäßigere Lösung. In der Kirche geht es um die letzten Fragen, in der Politik nur um die vorletzten – Gott sei Dank, muss man sagen“, schreibt Beckstein[...]

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Islamkonferenz gescheitert?

Quelle: deutsche-islam-konferenz.de

SICHERHEIT ALS ZENTRALES ANLIEGEN
Friedrich fährt Deutsche Islam Konferenz gegen die Wand
Bundesinnenminister Friedrich sieht Kampf gegen islamische Extremisten als zentrales Anliegen der Deutschen Islam Konferenz. Dafür erntet er heftige Kritik. Generalverdacht, Stigmatisierung und Frechheit sind nur einige der Vorwürfe.

MIGAZIN

Über die Zusammensetzung der Deutschen Islam Konferenz (DIK) diskutiert man bereits seit der ersten Verkündung der Teilnehmerliste durch den damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Die Zusammensetzung, so die Kritik, repräsentiere nicht die Muslime. Seit Hans-Peter Friedrich (CSU) das Amt des Bundesinnenministers innehat, verlagert sich die Kritik nach der Repräsentanz in Richtung Hausherr.

„Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt“, hatte er kurz nach seiner Amtseinführung gesagt und damit seinen Vorgängern und dem Bundespräsidenten widersprochen. Daran hielt er auch am Dienstag nach der Konferenz fest – im Historischen Museum.

Islam und Muslime – untauglicher Trennungsversuch
„Selbstverständlich sind die vielen Muslime, die in diesem Land leben, ein Teil dieser Gesellschaft“, sagte er, und fügte hinzu: „Dieses Land ist ein christlich-abendländisch geprägtes Land, … daran bestand und besteht hoffentlich auch kein Zweifel.“ Es sei bedauerlich, dass das „bei den Einzelnen falsch angekommen“ sei. Der Satz, „der Islam ist Teil Deutschlands“, wollte ihm aber nicht über die Lippen kommen.

Vor und neben ihm saßen Muslime, die der Hausherr für befähigt hält, für über vier Millionen Muslime zu sprechen, von denen zwei Millionen deutsche Staatsbürger sind. In den Händen hielten sie einen Pressezettel des Bundesinnenministeriums, in der von „Einbindung des Islams“ die Rede ist. Hinter ihm war „Deutsche Islam Konferenz“ zu lesen.

Kampf gegen islamische Extremisten zentrales Anliegen der DIK

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Tiroler FPÖ fordert Lehrer-Rausschmiss, weil er staatliche Neutralität in der Schule einfordert

Quelle: freigeisterchen.de

Schüler durfte nicht mit ‘Grüß Gott’ grüßen
Vater: Der Lehrer habe den Schülern erklärt, „dass Fabelwesen nichts in einer Grußformel zu suchen haben“ – Schulbehörde ermittelt – Tiroler FPÖ fordert sofortige Ablöse des Lehres

Kath.net

Innsbruck (kath.net) Ein Lehrer hat an einem Innsbrucker Gymnasium einem Schüler verboten, den Gruß „Grüß Gott“ zu benutzen. Der Vater sagte: „Er hat den Kindern erklärt, dass Fabelwesen nichts in einer Grußformel zu suchen haben.“ Die Eltern haben ihren Sohn deshalb trotz guter Schulleistungen vor zwei Jahren von der Schule genommen. Inzwischen ermittelt die Schulbehörde. Dies berichtet TT.com.

Der Lehrer teilte in einem Leserbrief vor wenigen Tagen mit, dass seiner Auffassung nach in einer säkularisierten Gesellschaft Religion Privatsache sei und religiöse Symbole und Riten in öffentlichen Institutionen nicht zu suchen hätten. Der Vater des Jungen führte aus: „Er fordert von allen Toleranz ein, ist aber selbst gegenüber anderen Wertvorstellungen unglaublich intolerant“. Aus den Erfahrungen mit diesem Gymnasialprofessor formulierte der Vater dann: „Es darf nicht sein, dass ein Lehrer ungebremst seine persönliche Weltanschauung zur Norm erhebt.“
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Studie: Es gibt weder „den Islam“ noch „die Muslime“

Quelle: almaty.diplo.de

MUSLIME IN DEUTSCHLAND
Herkunft, Glaubensrichtung, Bildung, Partizipation
In der Diskussion um muslimische Zuwanderer wird selten auf die Vielschichtigkeit des muslimischen Lebens in Deutschland eingegangen. Ein Blick auf die verfügbaren Daten kann hier aufschlussreich sein und dient zudem der Versachlichung.

Von Prof. Dr. Sonja HaugMIGAZIN

Im Rahmen einer bundesweit repräsentativen Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wurden im Jahr 2008 im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz 6.000 Haushalte aus fünfzig muslimisch geprägten Herkunftsländern befragt.

Muslime in Deutschland kommen aus einer Vielzahl von Herkunftsländern
Die Ergebnisse belegen, dass zum Teil erhebliche Anteile der Personen mit Migrationshintergrund aus den untersuchten Herkunftsländern sich selbst nicht als Muslime betrachten. Beispielsweise gehören fast 40 Prozent der Migranten aus Iran gar keiner Religionsgemeinschaft an. Aus anderen überwiegend muslimisch geprägten Herkunftsländern wie etwa dem Irak oder afrikanischen Ländern sind verstärkt Angehörige religiöser Minderheiten wie Christen zugewandert. Aus der religiösen Zusammensetzung der Bevölkerung des Herkunftslandes kann daher nicht automatisch auf die Religion der in Deutschland lebenden Migranten geschlossen werden.
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Genealogie: Ahnenforschung leicht gemacht?

Quelle: www.ahnenforschung-europa.de

Wie viele Geschwister hatten Oma und Opa eigentlich und wo kamen sie ursprünglich her? Bis sich Enkelkinder diese Fragen stellen, ist es oft schon zu spät, die Großeltern persönlich zu fragen. Die Familiengeschichte zu erforschen, interessiert inzwischen viele Menschen. Daher war der 4. Westfälische Genealogentag am Samstag in Altenberge gut besucht.

Von Sigrid TersteggeRuhr Nachrichten

„Mit heute über 1.000 Besuchern und jetzt 52 Ausstellern im Bereich Vereine, Verlage, Archive und Serviceanbietern hat sich das Interesse von Jahr zu Jahr gesteigert“, freute sich Christian Loefke von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie.

Spannende Geschichten

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Unwirkliche Wirklichkeiten

www.perilog.net

Zur Wissenssoziologie von Verschwörungstheorien

Von Andreas Anton – Perilog.net

Wie entstehen Verschwörungstheorien? Wie werden sie verbreitet? Und wie wirken sie? Auf diese und ähnliche Fragen antwortet ein neues wissenssoziologisches Modell verschwörungstheoretischen Denkens. Das unterliegende theoretische Konzept wird im Band ausführlich vorgestellt und am Beispiel der verschwörungstheoretischen Deutungen der Ereignisse des 11. September 2001 praxisnah erläutert.

In den Blick genommen wird dabei nicht nur das Zusammenspiel zwischen orthodoxen und heterodoxen Überzeugungssystemen, sondern auch der Prozess der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit in modernen Gesellschaften generell. Ziel des Bandes ist es, mithilfe verschiedener wissenssoziologischer bzw. diskurstheoretischer Ansätze (Peter Berger und Thomas Luckmann, Michel Foucault, Ulrich Oevermann, Reiner Keller) eine theoretisch plausible wie empirisch tragfähige wissenssoziologische Theorie zur Entstehung und Verbreitung sowie zu den Funktions- bzw. Wirkungsweisen von Verschwörungstheorien zu entwickeln. Hierfür wird zunächst aufgezeigt, dass die wenigen wissenschaftlichen Arbeiten, die sich generell mit Verschwörungstheorien beschäftigen, in der Regel wirkungsorientierte deskriptive Ansätze verfolgen und in erster Linie um historisch-politische Einordnungen und Problematisierung bemüht sind.

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Jahresbericht: Sekten-Info NRW

Besucher der Website

Insgesamt wurden im Jahr 2010 1.296 Anfragen beim Sekten-Info Nordrhein-Westfalen e.V. registriert. Zusätzlich zu diesen Anfragen nutzten viele Bürger die Webseite des Sekten-Info Nordrhein-Westfalen e.V. als Informationsquelle. Im Jahr 2010 konnten 281.516 Besucher gezählt werden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dies ein weiterer Anstieg und zeigt, dass das Informationsbedürfnis zu neuen religiösen Bewegungen nach wie vor sehr hoch ist und viele Bürger es schätzen, sich selbständig und anonym mit Hilfe des Internets zu informieren (vgl. Diagramm 1). Aus diesem Grund bieten die MitarbeiterInnen des Sekten-Info Nordrhein-Westfalen e.V. seit 2006 zusätzlich zur bisherigen persönlichen Beratung die Möglichkeit der Online-Beratung an. Diese Möglichkeit wurde im letzten Jahr immerhin 25 Mal genutzt, bei weiteren 192 Fällen begann die Beratung mit einer E-Mail, wurde dann aber in einer persönlichen Beratung fortgesetzt.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Wie die Religioten gewählt haben:
[...]In Baden-Württemberg stimmte fast jeder vierte evangelische Wähler (23 Prozent) für Bündnis 90/Die Grünen … Von den Katholiken entschieden sich 21 Prozent für die Ökopartei (plus 11). Bei den Konfessionslosen und Andersgläubigen wurde sie stärkste Partei (34 Prozent/plus 15). Die SPD liegt bei den Protestanten über ihrem Gesamtergebnis (26 Prozent/minus 3). Von den Katholiken wählten 20 Prozent „rot“ (minus 1) und von den Konfessionslosen/Andersgläubigen 25 Prozent (minus 4). Die CDU erlitt bei den Katholiken die größten Verluste (48 Prozent/minus 8). Von den Evangelischen votierten 37 Prozent (minus 2) für die Christdemokraten. Bei den Konfessionslosen/Andersgläubigen ist sie nur noch drittstärkste Kraft (23 Prozent/minus 3). Die FDP schnitt bei Protestanten (6 Prozent) leicht besser ab als bei Katholiken (5 Prozent) und Konfessionslosen bzw. Wählern mit anderer Religionszugehörigkeit (4 Prozent)[...]

Die Glaubenspraxis der Annette Schavan
[...]Berlin (kath.net) „Ich bete seit 30 Jahren täglich das Stundengebet“. Dies bekennt Annette Schavan (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, in einem Interview mit „Cicero“. Dies bedeute für die Politikerin täglich einen Zeitaufwand von eineinhalb Stunden. Hatte sich Annette Schavan mit einigen ihrer Entscheidungen durchaus auch den Unmut mancher Katholiken zugezogen (Befürwortung der Priesterweihe für verheiratete Männer und den Kompromiss in der Verschiebung des Stichtags für die Nutzung embryonaler Stammzellen), so befindet sie sich mit ihrer Einstellung zur PID inzwischen doch wieder auf katholischem Kerngebiet: Sie wolle nicht, „dass sich bei uns einmal Menschen für ihre Behinderungen rechtfertigen müssen“[...]

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Katastrophen und die Höllen- und Öko-Predigten der Theologen

Quelle: blogs.ethz.ch

Fukushima, Öko-Theologen und die deutsche Höllenpredigt.
Theologische Trittbrettfahrer der Katastrophen. „Natur“ und „Schöpfung“ sind keine geeigneten Wegweiser in die Energiezukunft.

(Gastkommentar) Von Hans WinklerDie Presse

Unter den Bedingungen der modernen Medienwelt sind Zeiten großen Unglücks immer auch Zeiten großer Hysterie und vorschneller politisch-populistischer Reaktionen. Da passiert in Japan ein MAU, ein mittelgroßer anzunehmender Unfall in einem Atomkraftwerk, und im 15.000 Kilometer entfernten Deutschland werden sofort sieben Atomkraftwerke abgeschaltet.

Ein Theologe beklagt trotzdem die „Apokalypse-Blindheit“ seiner Landsleute. Anscheinend meint er, die Leute fürchteten sich immer noch zu wenig. Da wird das alte Instrument der Höllenpredigt wieder aus dem Sack gezogen, mit der die Kirche den Menschen früher Angst einzujagen pflegte. Dass die Deutschen schon das „Ende des Atomzeitalters“ einläuten, beeindruckt allerdings ihre Nachbarn wenig. Der französische Präsident sagte sofort, sein Land denke gar nicht daran, die Atomkraftwerke abzustellen, sondern werde im Gegenteil an einer weiteren Verbesserung der Sicherheitsstandards arbeiten. Schweden und Finnland haben eben die Eröffnung von Endlagerstätten bekannt gegeben.

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Bundesinnenminister Friedrich und Islamwissenschaftler im Interview

Vor der ersten Plenarsitzung der Islamkonferenz:
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Islamwissenschaftler Abdelmalik Hibaoui sind sich einig, dass ein deutscher Islam am Grundgesetz orientiert sein muss. Im Gegensatz zu Hibaoui hält Friedrich kopftuchtragende Lehrerinnen für „problematisch“.

Hans-Peter Friedrich und Abdelmalik Hibaoui im Gespräch mit Stephan DetjenDeutschlandfunk

Stephan Detjen: Das Interview der Woche im Deutschlandfunk – heute in einer besonderen Form, nämlich mit zwei Gesprächspartnern, die ich beide in unserem Hauptstadtstudio in Berlin begrüße. Zum einen der neue Bundesinnenminister. Hans-Peter Friedrich, guten Tag Herr Minister Friedrich.

Hans-Peter Friedrich: Grüß Gott.

Detjen: Und an seiner Seite Abdelmalik Hibaoui. Er ist Islamwissenschaftler, Imam in Stuttgart und Mitglied der Deutschen Islamkonferenz, also dem 2006 vom damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble gegründeten Diskussionsforum der Bundesregierung mit Vertretern der Islamischen Religion und Kultur in Deutschland. Willkommen Herr Hibaoui.

Abdelmali Hibaoui: Vielen Dank

Detjen: Herr Minister, die Islamkonferenz tritt am kommenden Dienstag zu ihrer ersten Plenarsitzung unter Ihrer Leitung zusammen. Wie werden Sie den Mitgliedern erklären, dass die Religion von vier Millionen Menschen in Deutschland nach Ihrer Auffassung nicht Teil dieses Landes ist?

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Kreuz auch Symbol der Unterdrückung

Das Kreuz mit den Religionen

„Die zwei Urteile sind zu akzeptieren“, sagt die grüne Abgeordnete Daniela Musiol. „Es steht uns nicht an, diese in Frage zu stellen.“ Gemeint sind die sogenannten Kreuz-Urteile in den vergangenen Tagen. Erst hatte der Verfassungsgerichtshof in Wien das Anbringen von Kreuzen in Kindergärten als zulässig beurteilt. Dann hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg der italienischen Regierung Recht gegeben: Kreuze in Schulklassen sind keine Menschenrechtsverletzung.

Von Lukas KapellerderStandard

Dennoch will Grünen-Verfassungssprecherin Musiol die „Initiative Religion ist Privatsache“ unterstützen, wie sie bei einer Pressekonferenz am Donnerstag klarmachte: „Man muss sensibel mit der Frage umgehen, ob sich Minderheiten in ihren Rechten beeinträchtigt sehen.“ Konkret heißt das für Musiol: Die Verfassungsrichter würden die Kreuze in Kindergärten und Schulen zwar nicht verbieten. Es gebe aber auch kein Gebot, diese aufzuhängen – und somit politischen Spielraum.

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Senfölglykoside als chemische Waffen

ag-evolutionsbiologie.de

Im evolutionären Wettlauf reichen manchmal kleine Veränderungen, um einen Vorsprung vor dem Feind zu gewinnen. So stammt ein Enzym, mit dessen Hilfe Kreuzblütler „Senfölbomben“ gegen die Angriffe von Raupen herstellen, von einem Enzym mit ganz anderer Wirkung ab. Das haben Forscher am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena herausgefunden. Während der Urahn für die Bildung der Aminosäure Leucin zuständig ist, stellt der Nachfahre Senfölglykoside her, mit denen sich die Pflanze effektiv gegen Raupenfraß verteidigt. Nur kleine Änderungen in der chemischen Struktur haben dazu geführt, dass das Enzym eine völlig neue Aufgabe übernommen hat, die das Überleben der Pflanze sicherstellt.

AG Evolutionsbiologie

Pflanzen sind ständig Attacken durch Fraßfeinde ausgesetzt. Um sich davor zu schützen, haben sie ausgeklügelte chemische Verteidigungssysteme entwickelt. Kreuzblütler wie die Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) schützen sich mit Senfölglykosiden vor Raupenfraß. Forscher kennen viele verschiedene Arten dieser Moleküle, die eine ähnliche Grundstruktur aufweisen und sich in ihren Seitenketten unterscheiden. Im Falle eines Raupenangriffs setzen die Senfölglykoside giftige Isothiocyanate frei. Chemiker sprechen von einer „Senfölbombe“.

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Apokalypse jetzt

AFP/JGSDF

Wir sollten uns schämen: Nirgends sonst wird so rücksichtslos und falsch über das Atomunglück in Japan geredet wie hier. Eine Empörung.

Von Reinhard ZöllnerWELT ONLINE

Wir haben die Freundschaft der Japaner in ihrer größten Krise nach dem Zweiten Weltkrieg bitter enttäuscht. Es stimmt: In vielen Ländern reagierten die Medien und die Menschen verstört, schockiert, ungläubig auf die Ereignisse in Japan. Aber Hysterie, Unprofessionalität und vor allem Gefühl- und Taktlosigkeit bis zum Zynismus: das war das ganz besondere Markenzeichen der deutschen Reaktion. Und zwar nicht nur der Medien. Die deutsche Haltung zu Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe war eine Aneinanderreihung von peinlichen Desastern.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

 

Die GRÜNE Täuschung: Winnfried Kretschmann, ein schwarzer Religiot
[...]Er ist zudem überzeugter Katholik: Mitglied im Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin zu Beuron, Mitglied im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken, Mitglied im Diözesanrat der Erzdiözese Freiburg, und Mitglied im Kirchenchor Laiz. Mehr Kirche geht nicht. Da vergleicht er sich schon mal mit Moses, der seinen Grünen den Weg zur Regierung weist, aber selbst am Ende nicht mehr dabei sein wird. Oder sagt, wenn es um das Personal für sein neues Kabinett geht, der Papst habe ja auch immer ein paar Kardinäle in der Hinterhand. „In pectore heißt das“, sagt er – und die Nichtchristen googeln los.
Im Ländle heißt es, er habe die Partei mehr verändert als sie ihn. Und weil Kretschmann eigentlich ein Schwarzer ist, hat er im Wahlkampf auch kaum um die Stimmen der Schwachen geworben, etwa die 500.000 Hartz-IV-Empfänger in Baden-Württemberg. Oder bei den hier mächtigen Gewerkschaften.
Bemüht hat Kretschmann sich vor allem um die konservativen Wähler. „Niemand braucht Angst haben“, hat er jenen zugerufen, die 58 Jahre lang nichts anderes wählen mochten als die CDU. Es werde neue Ideen geben, aber das Rad müsse man nicht neu erfinden.“Wir sind orientiert, wir wissen was wir wollen. Wir können Orientierung geben.“Und damit auch alle wissen, wer auch so ist wie er, zitiert er gerne mal einen anderen Politiker: den Ex-Ministerpräsidenten Erwin Teufel, CDU[...]

Früherer Kardinal Sterzinsky vertuschte Missbrauchsfall
[...]Kurz nach der Tat „beichtete“ der mutmaßliche Lüstling seine Tat Georg Kardinal Sterzinsky, Oberhaupt des Erzbistums Berlin. Der unternahm offenbar erstmal: nichts. Denn V. durfte weiter als Pfarrer wirken, seine Arbeit als Seelsorger, von der er mittlerweile suspendiert ist, fortsetzen. Förner: „Die Vorwürfe waren in der katholischen Kirche bekannt.“ Und wurden offenbar totgeschwiegen[...]

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Zuviel Weihrauch in der Vertretung des Vatikan bei der UN

Quelle: sueddeutsche.com

Zu den Äußerungen des Vertreters des Vatikans bei der UN, Erzbischof Tomasi, wonach Staaten das Recht hätten homosexuelles Verhalten zu verfolgen und Kritik an Homosexuellen sei ein Menschenrecht, erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher:

volkerbeck.de

„Offenbar wird in der Vertretung des Vatikans bei der UN zu viel Weihrauch verbrannt. Nur mit geistiger Vernebelung lassen sich diese Äußerungen erklären. Mir sind keine Mobs von aufgebrachten Schwulen und Lesben gegen katholische Prediger bekannt. Aber es ist Tatsache, dass beispielsweise in Uganda evangelikale Gruppen versuchen, eine Progromstimmung gegen Schwule und Lesben zu erzeugen. Hier hätte der Vatikan eine Verpflichtung zu handeln.

Der Vatikan zeigt in seinen Äußerungen ein tiefes Unverständnis für die menschenrechtliche Dimension von homosexuellem Verhalten, wenn der Vatikan den Staaten das Recht zuspricht, homosexuelles Verhalten zu regulieren und Homosexualität wieder in einem Atemzug mit Pädophilie nennt. Die Staaten haben nur das Recht sexuelles Verhalten zu regulieren, d.h. auch strafrechtlich zu verbieten, wenn dieses Verhalten die Rechte anderer beeinträchtigt.

Einvernehmliches homosexuelles wie heterosexuelles Verhalten beeinträchtigt aber nicht die Rechte anderer, daher sind Verbote und Benachteiligungen hier ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Pädophile sexuelle Verhaltensweisen schädigen Kinder und Kinder sind daher mit dem Strafrecht hiervor zu schützen.“

Die neuen Strategien der Evangelisation, Datenschutz ade!

Quelle: ekhn.de

Am Anfang stand das Rundschreiben
Ein Dutzend Familien informiert sich über die erstmals geplanten Tauffeste der Westgemeinde.

Von Anja BochtlerBadische Zeitung

Auszug daraus:

[...]Ähnlich läuft es in vielen Familien: Die Taufe wird erstmal aufgeschoben, aus Zeit-, Geld- oder sonstigen Gründen. Darum kam die Westgemeinde (in der sechs früher eigenständige evangelische Gemeinden zwischen Stühlinger und Hochdorf zusammengeschlossen sind) auf die Idee, bei den Eltern ungetaufter Kinder nachzuhaken (die BZ berichtete). Die Namen und Adressen konnte Petra Eschmann, die Sekretärin der Gemeinde, problemlos heraussuchen: Das Standesamt übermittelt evangelischen und katholischen Gemeinden automatisch die Daten von Kindern und Ehepartnern ihrer Mitglieder – ganz egal, ob Partner und Kinder selbst zur Kirche gehören oder nicht. Von den 474 angeschriebenen Familien mit 597 ungetauften Kindern unter elf Jahren haben zwischen 40 und 50 Familien reagiert. Davon haben auch einige geantwortet, obwohl für sie keine gemeinsame Tauffeier in Frage kommt, zum Beispiel weil sie ihr Kind katholisch oder zu einem anderen Zeitpunkt taufen lassen.
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Armut und medizinische Forschung

Flüchtlinge im Sudan. Die große Armut in Afrika zwingt Menschen, an medizinischer Forschung teilzunehmen. Foto: AFP

Nachdenken über Afrika: Ein gelungener Testlauf für das Humboldt-Forum

Von Christina TilmannDer Tagesspiegel

In Susanne Biers gerade mit dem Auslandsoscar ausgezeichnetem Film „In einer besseren Welt“ arbeitet ein dänischer Arzt in einem afrikanischen Flüchtlingscamp. Großartige Bergpanoramen, staubige Straßen, fröhlich spielende Kinder, malariakranke Erwachsene und ein finsterer Warlord, der schwangeren Frauen bei lebendigem Leib das Kind aus dem Bauch schneidet. Welches Land genau das sein soll, erfährt man nicht. Oder Ulrich Köhlers auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichneter Film „Schlafkrankheit“. Da zieht es deutsche und französische Ärzte nach Kamerun, korrupte Polizei- und Grenzbeamte gibt es, profitgierige Europäer, man lebt in gated communities, und das Hilfsprojekt gegen Schlafkrankheit entpuppt sich am Ende als Subventionsbetrug.

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Evangelikale Werte durch Sonntagsarbeit

Stiftung Christliche Medien

Der evangelikale Millärdär Friedhelm Loh möchte vor Gericht erwirken, dass seine Mitarbeiter auch sonntags arbeiten müssen. Hier rangiert eindeutig das Geld über dem Wort Gottes, das sagt: “Du sollst den Ruhetag heiligen.” Auch sonst scheint beim evangelikalen Geldgeber vieler Stiftungen manches im Umgang mit seinen Mitarbeitern im Argen zu liegen. Nachfolgend ein Bericht aus der Wetzlarer Neuen Zeitung.

Der Träger des Bundesverdienstkreuzes möchte unternehmerisches Engagement mit einer Selbstverpflichtung zur Leistungsbereitschaft verbinden und bekennt sich als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Christliche Medien zur Orientierung an “christlichen Werten“. Weiterhin engagiert er sich im BFeG und weiteren freikirchlichen Vereinigungen.

Man kann nur wünschen, dass diese “Orientierung” in Zukunft stärkeres Gewicht sowohl bei der Firmenpolitik, wie auch der inhaltlichen Ausrichtung diverser Zeitschriften (Aufatmen, Faszination Bibel et.) erhält…

Quelle: apologet.de

Mönche als Kulturrevolutionäre

Quelle: wikipedia

Der Einfluss der Franziskaner auf Bildung und Kultur in Brasilien war beträchtlich. Im Kloster von Penedo am brasilianischen Nordost-Strom Rio Sao Francisco entstehen derzeit ein Museum und ein Forschungsarchiv, um das Wirken der Franziskaner besser zu verstehen.

Von Klaus Hart – Deutschlandradio Kultur

Laut geht es zu im quirligen Zentrum der Bischofsstadt Penedo. Aus -zig Lautsprechern vor den Geschäften und in aufgeklappten Kofferräumen der Autos dringt Werbung und regionaltypische Forró-Musik. Über eine holperige Gasse gelangt man rasch zu einem hochwillkommenen Fluchtpunkt und Refugium, dem „Convento de Nossa Senhora dos Anjos“, in dem jetzt während der Restaurierung indessen kräftig gehämmert, gesägt und geschliffen wird.

Klostervorsteher José Teixeira Rodrigues, mager, agil, humorig und um die fünfzig, führt seine Besucher deshalb in einen abgeschiedenen Raum mit Blick auf den exotischen Palmengarten und den blaugrünen Rio Sao Francisco:

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Die Angst vor dem Bösen

Das Gesicht des Krieges, S. Dali 1940

Es sind die Abgründe der menschlichen Natur, die Eugen Sorg erforscht. Dem Kriegsreporter und Rotkreuz-Delegierten enthüllen sich auf seinen Reisen in die Krisengebiete unserer Zeit unvorstellbare Grausamkeiten.

Von Antje StiebitzND

Ob im zerfallenen Jugoslawien, in Liberia oder Sudan – überall ist er mit den destruktiven Kräften des Menschen konfrontiert, die zügellos wüten, sobald es die Umstände erlauben. Der Autor, eigentlich Psychotherapeut, beobachtet, spricht mit Tätern, Opfern und kommt zu dem Schluss, dass Ideologie und Religion nicht primäre Ursachen von rauschhafter Brutalität seien, sondern die meisten Menschen solche Anschauungen lediglich nutzten, um ihren Rausch zu legitimieren. »Man bestiehlt und tötet den anderen aus konkreten Gründen: Habgier, Eifersucht, Rache und Lust, zur Selbstverteidigung, weil man dazu gezwungen wird, weil man glaubt, nicht erwischt zu werden – aber kaum aus einer abstrakten Idee heraus.«

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Gerade „Gläubige“ neigen zu Verschwörungstheorien, wen wundert’s?

Quelle: izgmf.de

Verschwörungstheorien breiten sich unter Frommen aus – Evangelikaler Theologe: Teil der endzeitlichen Verführung – Die meisten Verschwörungstheorien stammen aus fünf Quellen: von Sozialisten, Rechtsextremisten, Esoterikern, Islamisten und erzkatholischen

Kath.net

Berlin (kath.net/idea)
Vor der Übernahme von Verschwörungstheorien in „bibeltreuen“ Kreisen hat der evangelikale Theologe Johannes Pflaum (Neu St. Johann/Kanton St. Gallen) gewarnt. Er werde in Gemeinden immer häufiger mit solchen Theorien konfrontiert, die „angeblich die Erfüllung der endzeitlichen Prophetie sein sollen“, schreibt er in der Zeitschrift des deutschen Bibelbunds (Berlin).

So werde etwa behauptet, dass hinter den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA, der Schweinegrippe oder der Weltfinanzkrise Geheimbünde wie die Freimaurer und die Illuminaten steckten, die die Vereinten Nationen, die Weltpolitik und die Massenmedien für ihre Zwecke benutzten. Die meisten Verschwörungstheorien stammen laut Pflaum aus fünf Quellen: von Sozialisten, Rechtsextremisten, Esoterikern, Islamisten und erzkatholischen Kreisen.

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Die charismatischen Katholikalen innerhalb der Katholischen Kirche

Quelle: pfarrei-michelbach.de

Wer es immer noch als schlechten Scherz ansieht, wenn man vom Gottesstaat Deutschland spricht, der verkennt die Lage komplett.

Über die fundamentalistischen Evangelikalen, die über die Evangelische Kirche Deutschlands auch politisch Einfluss nehmen und deren Lobbyisten bei Regierungspolitikern ein und aus gehen, haben wir schon uferlos berichtet. Vernachlässigt wird jedoch in der öffentlichen Wahrnehmung, dass es auch innerhalb der katholischen Kirche immer mehr fundamental-dogmatische Christen gibt, die den Evangelikalen in nichts nachstehen. Die Hauptanliegen: Anti-Abtreibung, Anti-Sexualkundeunterricht, gegen gelebte Homosexualität, Evangelisation bis zur Bekehrung der gesamten Weltbevölkerung, Abschaffung der Demokratie und Gründung von Glaubens-Diktaturen, aufbauend, auf der wörtlichen Auslegung der Bibel, sind bei beiden vollkommen identisch.

Von der Piusbruderschaft und von Opus Dei wissen wir ja, aber wie sieht es denn mit der katholischen charismatischen Erneuerung aus?

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Esoterik-Guru Rüdiger Dahlke und sein neuster Fasten-Bullshit

Quelle: images-amazon.com

Die Fastenzeit steht für stille Einkehr und Enthaltsamkeit. So will es die christliche Tradition. Doch auch ohne diesen Hintergrund nutzen Menschen die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern für ihre persönliche Art des Verzichts. Hanno Müller sprach darüber mit dem Fastenarzt Ruediger Dahlke.

Von Hanno MüllerTLZ.de

Wieder ein Fastenbuch von Ruediger Dahlke – wieso sollte es jemand, der es schon mit Ihrem „Großen Buch vom Fasten“ nicht auf die Reihe bekommen hat, es nun mit dem 7-Tage-Programm schaffen?

Im großen Buch stecken Erfahrungen aus 30 Jahren Fasten, entsprechend dick ist es geworden. Mein „7-Tage-Programm“ passt in jede Jacken- oder Schürzentasche, ist schnell gelesen und kostet weniger. Da gibt es nun wirklich keine Ausreden mehr.

Richtiges Fasten schlösse eine Änderung alter Gewohnheiten ein. Danach sollte es keiner Fastenzeit mehr bedürfen.

Ich lebe seit 40 Jahren vegetarisch, seit einem Jahr sogar veganisch. Trotzdem kann man seine Ernährung immer noch verfeinern. Andere fasten gar nicht. Um jeden da abzuholen, wo er ist, braucht es verschiedene Programme.

Fasten ist immer ein Ausdruck von Unzufriedenheit, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, mit dem Lebenswandel, zu viel Süßem, zu viel Alkohol – wieso leben Menschen ständig mit einem schlechten Gewissen?

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Der Gott der kleinen grünen Männchen

Quelle: www.sv-kandel.de

Geraten die Religionen in eine Glaubenskrise, wenn auf einem der vielen Exoplaneten außerirdisches Leben entdeckt wird?

Von Alexander Stirnsueddeutsche.de

Man kann der Menschheit vieles vorwerfen – aber sicherlich nicht, dass sie zu bescheiden ist. Besonders in der westlichen Welt bezeichnen sich die Menschen gerne als Krone der Schöpfung. Sie sind stolz darauf, sich die Erde untertan gemacht zu haben. Sie haben Wertesysteme und Weltanschauungen rund um ihre vermeintliche Sonderstellung im Universum entwickelt.

Ganz langsam jedoch gerät der Thron ins Wanken. Die Menschen müssen sich darauf einstellen, ihre Krone künftig mit anderen Geschöpfen zu teilen – mit Wesen, die nicht von dieser Welt sind: „Nachdem mittlerweile mehr als 500 Planeten in fremden Sonnensystemen entdeckt worden sind, gehört die Existenz anderer Welten und vielleicht sogar anderer Erden längst nicht mehr in den Bereich der Science Fiction“, sagt Jennifer Wiseman, Astrophysikerin bei der US-Weltraumbehörde Nasa.

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Opfer von Geistheilern, Wahrsagern, Kartenlegern und Gurus

Kartenleger, Wahrsager, Gurus: Immer mehr Leute fallen den Methoden der Esoterik-Branche zum Opfer - und wachen mit einem Schuldenberg auf. Das Essener Sekten-Info-Büro hilft in solchen Fällen.

Um 25 Prozent stieg der Beratungsbedarf im Essener Sekten-Info-Büro im vergangenen Jahr an. Besonders auffällig sei hierbei die Zunahme der Opfer von Geistheilern, Wahrsagern, Kartenlegern und Gurus. Diese nutzen vor allem Notlagen gezielt aus.

Von Claudia Pospieszny - DERWESTEN

Das Essener Sekten-Info-Büro verzeichnete im vergangenen Jahr einen mit 25 Prozent sprunghaften Anstieg der Ratsuchenden. Während Beratungen zur Organisation Scientology wie bereits in den Vorjahren das „Ranking“ anführen, zeigt die Statistik, dass besonders esoterische Gruppierungen auf dem Vormarsch sind. Dabei ähneln sich die Fälle der Esoterik-Opfer, denn meist sind es Verzweiflung und Einsamkeit, die Menschen nach Geistheilern, Kartenlegern, Gurus suchen lassen auf der Suche nach Halt und spiritueller Sinngebung.

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Biologische Baustelle Mensch!

Foto: Welt Online Infografik. So veränderten sich die Knochen

Was geht in uns vor? Eine neue Schlagader bahnt sich den Weg durch den Arm, Fingerabdrücke ändern sich. Möglicherweise hat die Frau der Zukunft kaum noch Brüste.

Von Jörg ZittlauWELT ONLINE

Sich größer machen als man ist – fast jeder kennt den Napoleon-Komplex. Dabei war der französische General gar nicht so klein. Mit seinen 167 Zentimetern Körpergröße lag er im Größendurchschnitt seiner Zeit. Heute würde er zwar weit unter den üblichen 180 Zentimetern seiner Geschlechtsgenossen liegen, doch dafür war Napoleon immer noch deutlich größer als der Alpen-Ötzi mit seinen knapp 158 Zentimetern. Denn seit Beginn der Zivilisation ist der Mensch immer größer geworden, und das ist nicht die einzige Veränderung, die sein Körper erfahren hat. Hormone, Knochen, Haut, Immunsystem, alles ist anders, und einigen Exemplaren des Homo sapiens wachsen sogar neue Arterien.

Würden sich Steinzeit- und Gegenwartsmensch heute begegnen, würde man kaum glauben, dass sie der gleichen Spezies angehören. Nicht nur wegen der Größe, auch wegen der verschieden geformten Köpfe. Unsere Vorfahren mussten viel kauen, und das regte bei ihnen, wie Evolutionsbiologe David Lieberman von der Harvard University im US-amerikanischen Cambridge erklärt, „das Kieferwachstum an, sodass auch den Zähnen ausreichend Platz geschaffen wurde“.

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