Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg Mitglied im Bündnis gegen Homophobie
[...]Die Evangelische Kirche ist dem Bündnis gegen Homophobie beigetreten. Der Initiative, die nach mehreren schwulenfeindlichen Überfällen vom Berliner LSVD ins Leben gerufen wurde, gehören bereits über 30 Verbände, Vereine und Unternehmen an. Mitglieder sind etwa der Deutschen Fußballbund, die Deutsche Bank, Coca-Cola oder die Berliner Polizei. Als erste Glaubensgemeinschaft hat sich nun die evangelische Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz für eine Mitgliedschaft entschieden. Superintendent Carsten Bolz führte aus, dass die Kirchenleitung bereits im Sommer 1991 gegen gewalttätige Angriffe auf das Frühlingsfest von Lesben und Schwulen im Gründerzeitmuseum von Charlotte von Mahlsdorf reagiert habe. Schon damals hätten die Protestanten eingestanden, dass „auch die christliche Kirche eine erhebliche Mitschuld“ an der Ausgrenzung von homosexuellen Menschen habe. „Es ist uns seither ein Anliegen, gegen Homophobie einzutreten und sie auch in den eigenen Reihen zu überwinden“, sagte Bolz. Ziel des Bündnisses ist es, gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für Anerkennung und Respekt gegenüber Homo-, Bi- und Transsexuellen.[...]

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SPD – Causa Sarrazin: Gegen biologischen Dilettantismus

Quelle: proll.files.wordpress.com

Entscheidung im Parteiausschlussverfahren: Verrat an unseren gemeinsamen Grundwerten. Sarrazin, seine Thesen und warum das Vorgehen der Parteispitze ein Verrat an unseren Grundwerten ist.

Von Yacine GhoggalVorwärts.de

Schon vor tausenden Jahren schotteten sich Menschen gegen andere Menschen ab, weil sie sie als anders, minderwertig ansahen. Anders waren diese Menschen, weil sie einer anderen Religion angehörten, besondere kulturelle Rituale hatten, die sich von den eigenen Unterschieden oder weil sie einfach unterschiedliche Sprachen artikulierten. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal war jedoch für viele immer die Hautfarbe und andere äußerlich unterschiedliche Merkmale.

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Die Gottespest

Bildmontagen: HF, scharf-links.de

Der Papst hatte zugestimmt, endlich. Der Kardinal war hochzufrieden. Dies war sein Lebenswerk zum Wohlgefallen Gottes, es würde seinen Namen unsterblich machen.

Als Verantwortlicher für die geheimen Genlabore der katholischen Kirche in den polnischen Karparten war er derjenige, auf dessen Initiative DAS PROJEKT zurückging, so nannten es alle, DAS PROJEKT.

Von Yuriko Yushimatascharf-links.de

Er stand auf der leicht baufälligen Außentreppe der alten Klosteranlage, in deren geheimen Kellerräumen die katholische Kirche die modernste biotechnologische Forschungseinrichtung der Welt unterhielt. Das Kloster lag weit ab jeder modernen Zivilisation in einem Teil Polens, der sich seit dem Zusammenbruch des Sozialismus noch weiter entvölkert hatte. Nachts war das Heulen der Wölfe zu hören. Niemand ahnte etwas von dem, was hier vorging. Selbst die Spitzel des Opus Dei wussten nichts von dieser Anlage.

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Hans Küngs Abrechnung mit JP2 und B16-RatzeBene

Quelle: osiander.de

Interview mit Hans Küng
«Er hat gewiss Lob verdient als Mann von Charakter»

Joachim Frank – Mitteldeutsche Zeitung

Professor Küng, hat es Johannes Paul II. verdient, selig gesprochen zu werden?


Küng: Er hat gewiss Lob verdient als Mann von Charakter, als Vorkämpfer für Frieden und Menschenrechte. Aber das war nur die eine Seite. Denn was er nach außen propagierte, stand in völligem Widerspruch zu seiner Innenpolitik: In der Kirche hat er ein autoritäres Lehramt ausgeübt, er hat die Menschenrechte von Frauen und Theologen unterdrückt. Er ist somit der zwiespältigste Papst des 20. Jahrhunderts und taugt nicht dazu, den Gläubigen als Vorbild präsentiert zu werden.

Markante Persönlichkeiten wie Johannes Paul II. werden immer Widerspruch hervorrufen.

Es geht ja auch nicht darum, fehlerlose Menschen selig zu sprechen. Die Mängel sollten nur nicht wesentliche Teile des gesamten Wirkens betreffen. Aber die dunklen Seiten sind im Seligsprechungsprozess ganz und gar unberücksichtigt geblieben. Kein Wunder also, dass der Vatikan kritische Zeitzeugen wie mich nicht anhören wollte.

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Fußballgott Karol: Gehaltener Elfmeter

„Heiliger“ Tipp für Cracovia-Torhüter Marcin Cabaj: So sieht der Karikaturist Olaf Thielsch das „Wunder“ von Krakau

„Fußballgötter“ stehen in der Bundesliga regelmäßig auf dem Platz. Und selbst in der Oberliga skandieren noch eingefleischte Fans des VfL Osnabrück diesen Ehrentitel, wenn Oldie Thomas Reichenberger – nach dem Ende seiner Profikarriere – mit dem U-23-Nachwuchsteam aufläuft. „Fußballheilige“ sind dagegen Mangelware, doch die Seligsprechung des im April 2005 verstorbenen Papstes Johannes Paul II. könnte dem Sport einen populären Patron bescheren.

Von Hermann QueckenstedtNeue OZ

Schon im Januar 2010 hatte Kardinal José Saraiva Martins den Vorstoß unternommen, Johannes Paul zum Schutzheiligen der Sportler und damit auch der Fußballer zu ernennen. Als ehemaliger Präfekt der vatikanischen Heiligsprechungskongregation ist er ein ausgewiesener Experte in solchen Fragen, der den Vorstoß wohl bedachte: Immerhin hat das Herz des Papstes zeitlebens für den Sport und seine Akteure geschlagen.

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Rechte Strategie: Tauscht Antisemitismus gegen Islamophobie

Logo von "Pro NRW", die sich inzwischen auch deutschlandweit versuchen.

Kritische Betrachtung einer „deutsch-israelischen Konferenz“ in Gelsenkirchen und der damit verbundenen Strategie von „Pro NRW“…

Von Heiko Klare, Bernhard Steinke und Michael SturmhaGalil.com

Am 4. April 2011 veranstaltete die rechtspopulistische „Bürgerbewegung Pro NRW”[01] unter dem Motto: „Islamisierung stoppen – Demokratie durchsetzen“ eine „deutsch-israelische Konferenz“, die im Schloss Horst in Gelsenkirchen stattfand. Der folgende Beitrag basiert auf einem Analysepapier der Mobilen Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie (www.mobim.info), das im Vorfeld der Tagung veröffentlicht wurde. Beleuchtet werden soll die  Strategie der selbsternannten „Pro-Bewegung“, sich als „erste wählbare deutsche Rechte ohne Antisemitismus“ darzustellen und gleichzeitig gesellschaftliche Ängste vor einer angeblichen „Islamisierung“ zu instrumentalisieren.

Ein ideologischer Bruch mit der extremen Rechten?

Der von „Pro NRW“ vorab veröffentlichten Presseerklärung zufolge sollte es bei der Veranstaltung „vor allem um die Frage der Bewahrung von Identität und Tradition gehen.”[02] So sei angesichts der „Umwälzungen in Nordafrika“ damit zu rechnen, dass „eine weitere Welle der Islamisierung über uns hereinbrechen werde.“ Doch „Pro NRW“ sorgt sich nicht nur um die Verhältnisse in der Bundesrepublik. Der deutsch-schwedische Unternehmer Patrik Brinkmann[03], der die Konferenz maßgeblich organisiert hat, sieht „Israel als einzige Demokratie im Nahen Osten“ in einem „viel stärkeren Maße“ gefährdet. Daher unterstütze die „Pro- Bewegung“ das „Selbstbestimmungsrecht Israels“.[04]

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USA: Atheisten, Humanisten wollen Seelsorger werden

Gottesleugner streben Anerkennung als Militärseelsorger an

kath.net

Es klingt wie ein Widerspruch: Atheisten wollen Geistliche werden. Doch in den USA streben Atheisten und Humanisten danach, Seelsorger in die Streitkräfte zu entsenden.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Großbritannien: Gericht verbietet Diskriminierung homosexueller Paare bei Adoptionsanfragen
[...]Leeds (kath.net) Das britische Gericht, das für Angelegenheiten der Wohlfahrt in erster Instanz zuständig ist (Charity Tribunal), hat entschieden, dass die katholische Adoptionsvermittlungsstelle „Catholic Care“ Kinder auch an homosexuelle Paare als Adoptiveltern vermitteln muss. Catholic Care war die letzte katholische Adoptionsstelle, die sich dieser Auflage bisher nicht gebeugt hatte. Das meldet die britische Zeitung The Guardian[...]

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Veröffentlicht in Ökonomie, Esoterik, Fundamentalismus, Gesellschaft, Gesundheit, Katholizismus, Kultur, Medien, Parawissenschaften, Protestantismus, Radikalismus, Recht, Religion, Säkulares, Soziales, Wissenschaften. Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . Kommentar schreiben »

Die SPD sarraziniert sich

Quelle: www.n24.de

Die Kapitulation der SPD-Spitze vor dem Populismus und der Popularität Thilo Sarrazins offenbart das wählerverachtende Politikverständnis Sigmar Gabriels.

Von Florian Güßgenstern.de

Es ist armselig, was die SPD-Spitze in der Causa Thilo Sarrazin veranstaltet hat, eine Farce in einer ohnehin heruntergewirtschafteten Partei. Da kündigt Sigmar Gabriel gerade noch mit heißem Herzen den Rauswurf des irrlichternden Noch-Genossen an, beschwört mit Inbrunst die Werte der Partei – nur, um all das im nächsten Moment kleinlaut zu kassieren. Der Oster-Friede der SPD mit Sarrazin, der Verzicht auf den Rauswurf, ist deshalb nichts anderes als eine Kapitulation der Ober-Genossen, eine Kapitulation vor den kleinteiligen, juristischen Mühen des Parteiausschlussverfahrens, eine Kapitulation aber vor allem vor dem Populismus und der Popularität des Ex-Finanzsenators und Ex-Bundesbankvorstands. Das kann auch der nun allenthalben in Anschlag gebrachte Wortnebel von der Meinungsvielfalt, die eine Volkspartei angeblich aushalten müsse, nicht übertünchen.

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Pater Werenfried: Der Feind schlug zu

Nach dem Schussattentat auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 regte Pater Werenfried van Straaten in einer Predigt an, über die Existenz des Teufels und die Konsequenz dieser Existenz für jeden Gläubigen nachzudenken. Der im Jahr 2003 verstorbene „Speckpater“ ruft seinen Zuhörern zu: „Zieht die Waffenrüstung Gottes an!“ Die gesamte Predigt ist jetzt als Audio-CD von Kirche in Not erhältlich.

kath.net

„64 Jahre nachdem die Gottesmutter in Fatima die weltweite Drohung des Kommunismus ankündigte und die Christenheit zu Buße und zum Rosenkranz aufrief, wurde in Rom ein Mann niedergeschossen, der sein Leben in den Dienst des Friedens gestellt hat“, ruft Pater Werenfried gleich zu Beginn seiner Predigt aus und stellt klar: „Weder der türkische Killer, noch die unbekannten Männer im Hintergrund, sondern ‘der Feind’ hat es getan.“

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Gott greift nur ein, wenn es nötig ist

George Coyne im Park des Sidney Sussex College in Cambridge. Foto: Ulrich Pontes

Die Wissenschaft hat die Natur weitgehend entzaubert. Wie lassen sich also Glauben und Naturwissenschaft zusammenbringen – mit Blick auf alltägliche Gebetsanliegen, auf die großen Fragestellungen der Wissenschaft, auf zentrale Glaubensinhalte wie Ostern und Auferstehung? Fragen an einen Mönch, der gleichzeitig ein renommierter Forscher ist: George Coyne, langjähriger Direktor der Vatikanischen Sternwarte

Von Ulrich Pontesevangelisch.de

Auf wissenschaftlichen Kongressen trägt nicht einmal sein priesterliches Kollar: Wie er forscht und was er als Wissenschaftler tut, darin unterscheidet sich George Coyne kein bisschen von einem x-beliebigen Astronomen – das betont er. Trotzdem ist er kein Forscher wie jeder andere: Coyne, Jahrgang 1933, ist Jesuit und war nach Stationen in verschiedenen Observatorien fast 30 Jahre lang Direktor der Sternwarte, die der Heilige Stuhl im US-Staat Arizona betreibt.

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Das folgenreiche Mordgeständnis

Darwin-Ausstellung MfN Berlin, Quelle: brightsblog

Charles Darwin zeigt sich von seiner Erkenntnis geschockt: „Schließlich kamen Lichtschimmer, und ich bin fest überzeugt (ganz im Gegenteil zu der Ansicht, mit der ich begonnen habe), daß die Arten nicht (es ist wie einen Mord gestehen) unveränderlich sind. Ich glaube, das einfache Mittel entdeckt zu haben, durch das die Spezies so ausgezeichnet an verschiedene Zwecke angepaßt werden.“ Dies schreibt er am 11. Januar 1844 an seinen Freund Joseph Dalton Hooker. Sein epochales, wirkmächtiges Werk „The Origin of Species“, in dem er seine Evolutionstheorie entfaltet, erscheint fünfzehn Jahre später.

Von Josef Bordatliteraturkritik.de

Darwins Evolutionstheorie gehört zu den wissenschaftlichen Theorien, die einerseits die Fachdisziplin verändert haben (Theodosius Dobzhanskys oft zitiertes Diktum „Nothing in biology makes sense except in the light of evolution.“ spricht diesbezüglich eine deutliche Sprache), anderseits Auswirkungen auf unser Weltbild und unser Selbstverständnis zeitigen. Dazu gehört im Fall der Evolutionstheorie auch die Art und Weise, wie wir forschen, so dass sich hier eine sich selbst verstärkende Tendenz zum evolutionären Paradigma einstellt, wie in zahlreichen Büchern zum Darwinjahr 2009 deutlich zu erkennen ist.

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Glaube und Geld

Via della Conciliazione, Blick vom Petersdom, Quelle: wikipedia

Souvenirs von Johannes Paul II. verkaufen sich vorzüglich in diesen Tagen / Die Händler rund um den Petersplatz bieten auch Dinge an, deren Sinn sich nicht unbedingt erschließt

Von Stefan Küppermorgenweb

Auf der Via della Conciliazone ist der Kreuzweg nachgestellt. Bronzefiguren zeigen die Stationen der Leiden von Jesus. Es sind schöne, schwere Bronzen. Wer sich zum Petersplatz schieben lässt, von all diesen Menschen, der kann sie kaum übersehen. Genauso wenig wie das Schild einer der Kreuzweg-Sponsoren: „European Brokers – Assicurazioni“. Wohl eine Versicherung.

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Interessant heißt nicht relevant

Achtung, Kamera. Ende März kannte der Pastor Terry Jones kein Halten mehr und führte seine Idee aus, den Koran in Florida öffentlich zu verbrennen. Wenn nicht ein Praktikant davon berichtet hätte, hätte die Welt von der Aktion aber wohl nicht erfahren. Foto: AFP

Koran-Verbrennung, Missbrauch, Sarrazin: Medien können der falschen Sensation den Sauerstoff entziehen.

Von Caroline FetscherDer Tagesspiegel

Obskur, sektiererisch, fanatisch. So wurde jener Pastor charakterisiert, der seine Mission in einem kleinen Provinznest im US-Bundesstaat Florida darin sah, ein Exemplar des Koran, des heiligen Buchs der Muslime, zu verbrennen. Seine Tat kündigte der Pastor Anfang September 2010 öffentlich an, und weil sie so obskur, sektiererisch und fanatisch klang, stürzten die Medien sich auf Mann und Mission, als gelte es, ein wichtiges Weltereignis zu dokumentieren. In Gainesville, Florida, drängte sich die Meute mit Mikrophonen und Kameras, aus dem Inland, aus dem Ausland reisten sie an, um über den Skandalkleriker Terry Jones und seine winzige Gemeinde zu berichten, alle, ganz offensichtlich, in Erwartung der züngelnden Flammen.

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Bischof Andreas Laun: „Evolutions-Theorie ist Absurdität und Vergottung des Zufalls“

A. Laun, Quelle: brightsblog

Warum sich Europa von seinen ideologischen ‘Göttern’ trennen muss KLARTEXT von Bischof Andreas Laun: Ein Angriff auf die Vernunft ist auch die Behauptung, alle Religionen seien gleich

Kath.net

[...]Der Abfall von Gott führt ins Verderben, er bleibt nicht ohne Folgen, es gibt Zeichen der Warnung, aber es kann für die Verantwortlichen auch schon zu spät sein! Daher die Frage für das heutige Europa: Könnte die Hauptgefahr, in der unser Europa schwebt nicht auch der Abfall von Gott sein? Und dieser Abfall beginnt nicht erst dort, wo jemand nicht an Gott glaubt, sondern schon beim Abfall von dem, was man früher die „gesunde Vernunft“ nannte! Man denke nur, mit welch ideologischer Verhärtung man Absurditäten verteidigt und sogar mit politischer Gewalt den Menschen auferlegen will: Es beginnt mit der totalitären Form der Evolutions-Theorie mit ihrer Vergottung des „Zufalls“ und damit Leugnung der Vernunft im Seienden, es geht weiter mit Umschreibung von Geschichte und vor allem auch mit der Leugnung höherer Gerechtigkeit als der des Staates!

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Exiltibeter: Gewählter Premierminister!

Foto: brightsblog

Vor einigen Wochen hatte der Dalai Lama angekündigt, seine politischen Aufgaben als Oberhaupt der Tibeter abzugeben. Nun steht sein Nachfolger fest: Lobsang Sangay (43). Der Harvard-Absolvent gewann die Wahl im indischen Dharamsala deutlich mit 55 Prozent der abgegebenen Stimmen. Er war bereits vor der Abstimmung als aussichtsreichster Kandidat gehandelt worden.

evangelisch.de

Die Abstimmung markiert einen politischen Umbruch: Ein demokratisch gewählter Premierminister ersetzt erstmals den bislang von einem religiösen Orden bestimmten politischen Führer der Tibeter. Der Dalai Lama zieht sich aus der politischen Verantwortung zurück und konzentriert sich allein auf seine Funktion als spiritueller Führer und Religionsoberhaupt. Der buddhistische Mönch hatte dies schon seit längerem angekündigt. Der Schritt des Dalai Lama wird nicht von allen Tibetern begrüßt. Viele fürchten, dass die Exilgemeinde viel an politischem Einfluss und moralischer Autorität verlieren könnte.

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„Wer an Jesus glaubt, lebt länger“ – fragt sich nur wie und wofür?

Quelle: jesus-christus-evangelium.de

Medizinische Studie: Wer an Jesus glaubt, lebt länger
Warnung: Nicht mit gesundheitlichen Vorteilen für den Glauben werben

Kath.net

London (kath.net/idea) Wer an Jesus glaubt, lebt länger und gesünder. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Christian Medical Fellowship (CMF/Christliche Mediziner-Gemeinschaft) mit Sitz in London. Dafür haben die Ärzte Alex Bunn und David Randall rund 1.200 internationale Studien und 400 medizinische Fachartikel ausgewertet. Rund 81 Prozent dieser Untersuchungen zeigen gesundheitliche Vorteile durch den Glauben und vier Prozent negative Einflüsse. Die übrigen Ergebnisse sind neutral.

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Radioaktivität: Der Mensch als Versuchstier

Im Kinderheim Nr. 1 in Minsk betreut eine Krankenschwester ein Kind mit so genannten Flossenhänden. Derartige Behinderungen haben nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 zugenommen. Die gesundheitlichen Folgen über mehrere Generationen hinweg sind noch nicht abzusehen. Foto: epd-bild / Hermine Oberück

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren waren tausende Menschen ungeschützt dem radioaktiven Fallout ausgesetzt. Bekannte Folgen für die Gesundheit sind unter anderem Schilddrüsenkrebs und Fehlbildungen. Zwei Organisationen haben in einer Studie Daten und Zahlen zusammengetragen, um Erkrankungen durch die radioaktive Strahlung zu dokumentieren.

Von Thomas Klattevangelisch.de

Die 80-seitige Studie wirkt, als sei sie phasenweise von dem Science-Fiction-Autor Douglas Adams („Per Anhalter durch die Galaxis“) inspiriert gewesen: Nicht die Menschen beherrschen die Erde und führen in den Laboren ihre Experimente durch, sondern die Erde selbst, zumindest die nordwestliche Halbkugel ist seit dem 26. April 1986 zu einem einzigen großen Experimentallabor geworden. Die Versuchstiere sind jetzt nicht Ratten, Mäuse oder Kaninchen, sondern die Menschen selbst, und zwar millionenfach.

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New York: evangelikale Boom-Town

In New York wachsen evangelikale Gemeinden enorm schnell, berichtet die "New York Times" Foto: kaysha (flickr)

In manchen Gegenden von New York hat sich die Zahl evangelikaler Gemeinden in den vergangenen Jahrzehnten verzehnfacht. Ein Kirchenforscher spricht von einem „Silicon Valley der Gemeindegründung“. Die „New York Times“ hat dem Phänomen am Sonntag einen ausführlichen Artikel gewidmet.

pro-Medienmagazin

„The God Squad“ – „Die Gottes-Mannschaft“ lautet die Überschrift des Artikels in der gedruckten „New York Times“. Online lautet die Überschrift „Die Evangelikalen-Mannschaft“. Der Artikel porträtiert die „Trinity Grace Church“, eine christliche Gemeinde im Stadtteil East Village als Beispiel für enormen Gemeindewachstum in der Millionen-Metropole.

Guy Wasko, 33 Jahre alt, verließ seinen gut bezahlten Job in Pittsburgh und startete die evangelikale Gemeinde in East Village, einer Gegend, die eher als wüst gilt. Jeden Mittwochabend trifft er sich mit anderen Pastoren und betet für die Gemeinde, für die Nachbarschaft und die ganze Stadt. „Sie beteten für Bürgermeister Michael R. Bloomberg und seine Entscheidungen. Sie beteten für Lehrer, Obdachlose und die Titanen der Wall Street“, erklärt die überregionale amerikanische Tageszeitung mit einer Auflage von über einer Million.

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Positiv denken macht dumm

Quelle: www.runnersworld.de

BR2 via Ratgeber News Blog

Die unterschätzten Nebenwirkungen

„Glaube versetzt Berge.“ Mit Weisheiten im Stil dieses Bibelzitats versuchen Motivationstrainer, den Menschen das positive Denken schmackhaft zu machen. Doch eine zu positive Denkweise kann ernsthafte Probleme verursachen.

„Sorge dich nicht, lebe!“ – so heißt der Bestseller von Dale Carnegie, dem Urvater der modernen Motivatoren. Sein Motto: Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach’ daraus Limonade. Wer nur fest genug an sich und seinen Erfolg glaubt, der kann alles erreichen. Der bekommt den begehrten Managerposten, der findet in der Stadt immer sofort einen Parkplatz und der verwirklicht all seine Träume im Handumdrehen. Zumindest in der Theorie.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Diesen Kuttenträgern möchte man doch glatt eine wirkliche Diktatur wünschen, die ihre Religionsausübung verbietet
[...]Heiligenkreuz (kath.net) Der Benediktinermönch Gregor Graf Henckel von Donnersmarck befürchtet, dass ganz Europa im Begriff sei, sich abzuschaffen und es in zweihundert Jahren keine Europäer „in unserem Sinne“ mehr geben könne. „Der Europäer, wie wir ihn kennen, hat sich quasi in einen Suizid gestürzt und zwar in Gestalt der Destabilisierung von Ehe und Familie, Verhütung, Tötung ungeborener Menschen und der Gleichberechtigung von nicht auf Fortpflanzung angelegter Lebensgemeinschaften“, sagt er im Interview mit der Wochenzeitung „Junge Freiheit“. „Diskriminierung bedeutet nicht nur, dass man Gleiches ungleich stellt, sondern ebenso dass man Ungleiches gleich stellt“ … Einen Ausweg aus dem säkularisierten, diktatorischen Relativismus, der sich in Europa breitmache und den er als die eigentliche Gefahr unserer Zeit identifiziert, sehe er in naher Zukunft nicht, so Henckel von Donnersmarck. Hoffnung mache aber, dass das Christentum weltweit im Aufschwung begriffen sei[...]

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Veröffentlicht in Demokratie, Fundamentalismus, Gesellschaft, Islam, Judentum, Katholizismus, Kultur, Medien, Politik, Protest, Protestantismus, Radikalismus, Recht, Religion, Säkulares, Soziales. Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . 1 Kommentar »

Trauung durch freie Theologen

Alternative Trauung

Der Bezug zur Kirche ist längst verloren gegangen oder der Partner kommt aus einer anderen Kultur. Dennoch ist der Wunsch nach mehr als einer Unterschrift beim Heiraten oft groß. Freie Theologen bieten eine Alternative zur kirchlichen Trauung.

Von Britta SchmeisMärkische Allgemeine

Mit den Hochzeitsplanungen kam auch die Frage: Reicht uns eine standesamtliche Trauung? Isabel Zuhl hatte seit ihrer Konfirmation nichts mehr mit der neuapostolischen Kirche, in die sie hineingeboren war, zu tun. Ihr heutiger Mann Helge Hermann war gar nicht getauft. „Wir wollte aber trotzdem mehr, als einen Vertrag im Standesamt zu unterschreiben, etwas Traditionelles“ erzählt die 30-Jährige. Da erinnerte sich ihr Mann an Jochen Jülicher, freier Theologe in Köln. Der hatte schon die Trauerrede bei der Beerdigung seiner Oma gehalten. Nach dem ersten Treffen stand fest: Die beiden wollten sich nach der standesamtlichen Hochzeit noch von Jülicher trauen lassen.
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Evangelikale Studentenmission in Deutschland von SPD-Oberbürgermeister Klaus Herzog gewürdigt

Quelle: studikon.de

Neue Glaubensschritte wagen
Aschaffenburg (idea) – Unter den Studierenden an deutschen Hochschulen gibt es ein wachsendes Interesse an religiösen Fragen. Wie man dieses Interesse auf den christlichen Glauben lenken kann, dafür ließen sich über 1.000 Studenten auf der Konferenz „Studikon“ der SMD (Studentenmission in Deutschland) von Gründonnerstag bis Ostermontag in Aschaffenburg schulen. Die meisten gehören zu einer von 70 SMD-Hochschulgruppen, in denen insgesamt 1.200 Mitarbeiter ehrenamtlich aktiv sind. Das Treffen stand unter dem Motto „[Strg + Alt + Entf] alles neu“ und verstand sich nach den Worten den SMD-Generalsekretär Pastor Gernot Spies (Marburg) als „Mobilisierungskonferenz, um als Christen an den Hochschulen zu leben“.

Idea.de

Wie Spies gegenüber idea sagte, habe er unter den Teilnehmern dieser alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz in diesem Jahr „eine sehr große Kreativität und Bereitschaft festgestellt, mit Jesus Christus neue Glaubensschritte zu wagen“. Noch niemals zuvor sei die Konferenz so gut besucht gewesen.

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B16: Wo ich bin ist vorn, auch wenn ich hinten bin!

In seiner Gründonnerstagpredigt beklagte Papst Benedikt einen Verlust des christlichen Glaubens und eine Abkehr von Gott. Die Menschen seien wohl gelangweilt von ihrer eigenen Kultur und Geschichte. Er scheint immer noch nicht erkannt zu haben, dass die Katholiken eher gelangweilt sind von den Zuständen in der katholischen Kirche. Trotz vieler Aktionen und Protestbewegungen, an denen sich auch viele namhafte Theologen beteiligen, sträubt sich Rom mit allen Mitteln, sich zu erneuern und sich den Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts zu öffnen.

Von Wilhelm Kleinhubbert- wnoz.de

Schon Sören Kiergegaard warf Mitte des 19. Jahrhunderts der Kirche Versagen vor und sagte: „Das echte Christentum sei außerhalb der Kirche.“ Dieser Satz klingt sehr aktuell. Die Liste der Kritik ist erschreckend lang. Es sollen hier nur einige Punkte aufgeführt werden, die die Menschen schon lange und besonders heute wieder beschäftigen.

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Sigmund Freud: Ein homophober Phallokrat?

Familienkomplex. Sigmund Freud analysierte auch die eigene Tochter Anna. Neun Jahre lang, in fünf bis sechs Sitzungen pro Woche. Anna wurde später Kinderanalytikerin. Unser Bild... - Foto: akg-images/p-a

Der Anti-Freud: Der Philosoph Michel Onfray spricht Sigmund Freud jede Seriosität ab. Onfrays Polemik, ein Bestseller in Frankreich, ist jetzt auf Deutsch erschienen.

Von Gudrun Mangold - Der Tagesspiegel

Nichts geht mehr in Ollioules, einem Küstennest nahe Toulon, die Straßen verstopft, alle Parkplätze überfüllt. 900 Leute lässt man in die örtliche Sporthalle. Um weiteren Andrang abzuwehren, kommt die Polizei. Kein Jahrmarkt, keine Messe, es treten auch keine Popstars an diesem Abend auf, lediglich zwei Intellektuelle zum Thema „Kritik und Verteidigung der Psychoanalyse“. Der eine ist Boris Cyrulnik, einer der bekanntesten Verhaltensforscher und Psychiater Frankreichs. Eingeladen hat er Michel Onfray, dessen „Anti- Freud“ sich 2010 in kürzester Zeit auf Platz eins der französischen Bestseller- Listen katapultiert hat. Vergangene Woche ist das Buch auf Deutsch erschienen.

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Rechtspopulisten und Israel: Falsche Freunde – echter Rassismus

Logo von "Pro NRW", die sich inzwischen auch deutschlandweit versuchen.

„Pro NRW“ oder die „Freiheit“ propagieren aktuell gern ihr Liebe zu Israel. Das rechtspopulistische Bekenntnis zu Israel erfüllt mehrere Zwecke. Allerdings hat keiner davon wirklich viel mit Israel zu tun.

Von Sebastian WehrhahnNetz-gegen-Nazis.de

„Die islamistische Bedrohung agiert weltweit. Und der Crash der Kulturen bedroht uns alle. Und die Freunde in Israel müssen ihre Hausaufgaben machen, aber auch wir in Deutschland dürfen nicht zulassen, dass die islamistischen Parallelgesellschaften das Bild unserer Städte zukünftig prägen.“

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Online-Petition gegen den Verbleib Sarrazins in der SPD

Quelle: dkp-lsa.de

Berliner Erklärung zur Beendigung des Parteiordnungsverfahrens gegen Dr. Thilo Sarrazin

Von: Aziz Bozkurt aus Berlin

An: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) in Deutschland

Viele Menschen in Berlin, in der gesamten Bundesrepublik und auch im Ausland haben kein Verständnis für das Ergebnis und den Verfahrensablauf des Parteiordnungsverfahrens gegen Genossen Dr. Thilo Sarrazin. Nicht nachvollziehbar erscheint vor allem der Zickzackkurs der Partei. Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich durch diese Haltung verletzt oder enttäuscht fühlen. Wir appellieren an die Genossinnen und Genossen unserer Partei, die sich mit dem Gedanken eines inneren Rückzuges oder gar Austritts tragen: Jetzt gerade nicht! Wir brauchen Euch! Die Partei braucht Euer politisches Rückgrat!

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Genossen-Aufstand gegen Sarrazin-Deal

Quelle: tagesschau.de

Genossen meutern gegen Sarrazin-Deal
Der Aufstand gegen die Sarrazin-Entscheidung der SPD-Spitze erreicht das Internet: Führende Berliner Sozialdemokraten haben eine Online-Petition gestartet. Der Parteiführung werfen sie einen „Zickzackkurs“ vor, besonders die Generalsekretärin steht in der Kritik.

Von Veit MedickSpiegel-online

Berlin – Seit die Sozialdemokraten vor Ostern das Ausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin kassiert haben, ist die Partei in Aufruhr. Ein jüdischer Genosse hat seinen Parteiaustritt erklärt, Landesvorsitzende grollen, Generalsekretärin Andrea Nahles steht unter Druck. Jetzt macht die SPD-Basis im Internet mobil. Führende Berliner Sozialdemokraten haben eine Online-Petition gestartet, in der sie die eigene Parteiführung attackieren.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

England: Thronfolge für Katholiken ausgeschlossen
[...]London (kath.net/KAP) Eine Öffnung der britischen Thronfolge für Anwärter, die mit einem Katholiken verheiratet sind, ist anscheinend von der „Church of England“ abgeblockt worden. Nach Informationen der britischen Tageszeitung „Daily Telegraph“ (Sonntag) argumentiert die anglikanische Kirchenleitung mit dem katholischen Kirchenrecht.
Vom katholischen Partner in Mischehen wird im Kirchenrechts-Codex verlangt, sich für eine katholische Taufe und Erziehung der Kinder einzusetzen. Das könne zu der Situation führen, dass künftig möglicherweise ein katholischer Monarch an der Spitze der anglikanischen Staatskirche stehe, fürchten die anglikanischen Verantwortlichen … Der sogenannte „Act of Settlement“ von 1701 legt fest, dass ein Thronanwärter seinen Anspruch auf die Krone verliert, wenn er „Gemeinschaft mit dem Sitz oder der Kirche von Rom hält oder sich zur päpstlichen Religion bekennt oder einen Papisten heiratet“.[...]

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Klerikale Anmaßung zu Ostern: Klerus droht Politikern

Quelle: imageshack.us

Politikern die Leviten gelesen
Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche haben zu Ostern Politikern die Leviten gelesen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch verlangte eine neue Solidarität auch im politischen Leben.

FOCUS-online

Zu Ostern haben Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche den Politikern die Leviten gelesen. Vor Tausenden von Gläubigen mahnten die Kirchenvertreter, Lehren aus der Atomkatastrophe in Japan zu ziehen und sich für gerechten Frieden in Libyen, Syrien und Ägypten einzusetzen. Gentests an künstlich erzeugten Embryos dürften keinesfalls der Auswahl zwischen „wertvollem“ und „unwertem“ Leben dienen.

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Bischof Ackermanns Verteidigung des Zölibats

Quelle: volksfreund.de

„Verheiratete Priester? Theoretisch ginge das!“
Seit 2009 ist Dr. Stephan Ackermann Bischof von Trier. Im Chilly-Interview spricht er über Glaube, Kirche, Werte und Gesellschaft. Im dritten von sechs Teilen der Interview-Serie spricht er über das Zölibat. Ackermann empfindet das Zölibat für Priester als die angemessenere Lebensform, räumt aber auch ein, dass das Zölibat für die heutige Gesellschaft schwer nachzuvollziehen sei und die Kirche auch ohne Zölibat existieren könne.

Chilly Redaktion

Warum sind Sie Priester geworden?

Ich war in meiner Heimatgemeinde stark in der Jugendarbeit engagiert. Aus dem Rückblick würde ich sagen, es gab zwei Hauptmomente, die für mich wichtig waren. Das Eine: Ich habe mich immer für Jesus Christus interessiert. Jesus hat mich schon immer fasziniert, auch das Neue Testament, die Bibel insgesamt. Das Zweite: Ich bin in einem Elternhaus groß geworden, das kirchlich war, nicht übertrieben kirchlich, das aber mein Engagement in der Kirche mitgetragen hat. Und in meiner Heimatpfarrgemeinde habe ich erlebt, dass man sich im Raum der Kirche auf vielfältige Weise entfalten kann. Ebenso konnte ich erleben, ein Priester ist jemand, der sich ganz einsetzt für das, was er tut. Er ist jemand, der nicht nur seinen Beruf macht und dann in sein Privatleben geht. Priestersein ist etwas, was mich als Mensch ganz fordert. Deshalb sprechen wir ja von Berufung. Das hat mich angezogen.

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Göring-Eckardt: „Das C gehört zur Tradition , aber nicht einer Partei“

Foto: ap

Aus Angst vor den Flüchtlingsströmen aus Nordafrika erwägt Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nach französischen Medienberichten, das Schengenabkommen zur Reisefreiheit in Europa einzuschränken. B.Z. am Sonntag sprach mit Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Bundestagsvizepräsidentin und Präsidentin des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentags über Gott und die Welt.

BZ

Afrikanische Flüchtlinge streben nach Deutschland. Was sagt der Christ?Christinnen und Christen sagen deutlich „Ja“ zum anderen, nicht „Ja, aber“. Denn das Christentum sagt ausdrücklich: Du bist als Mensch angenommen, so wie du bist.Setzt die Realität da nicht Grenzen?Bei Flüchtlingen, die aus humanitären Gründen kommen, geht es nicht um Grenzen, sondern darum, dass sie menschlich, entsprechend der Menschenrechte, behandelt werden.Bei Anne Will sprach Thilo Sarrazin zu Ihnen von Barmherzigkeit. Provoziert Sie das?Über die Flüchtlinge meinen Sie? Er sucht sich sehr genau aus, wem gegenüber er in welcher Situation barmherzig sein möchte, ohne seine eiskalte Kosten-Nutzen-Rechnung zu gefährden. Aber Barmherzigkeit gilt allen Menschen.Auch die Union ist in der Flüchtlingsfrage restriktiv. Ist das C Etikettenschwindel?Das C gehört wohl zur Tradition, aber es gehört nicht einer Partei. Ich frage mich aber an vielen Stellen, wie glaubwürdig es ist.Grüne sind gegenüber Muslimen oft toleranter als gegenüber Katholiken.Das kann ich so nicht bestätigen.

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Leeres Grab, keine Wunder, aber Auferstehung

Die Wundmale Jesu waren für den zunächst ungläubigen Thomas der Beweis für die Auferstehung. Foto: iStockphoto

Die Vorstellung von einer körperlichen Auferstehung Jesu und damit verbunden vom leeren Grab teilen nicht alle Christen. Der liberale Theologe Andreas Rössler versucht, die Auferstehung ohne übernatürliche, wunderhafte Elemente zu denken. Gleichwohl sagt er: Um die Botschaft von der Auferstehung plausibel zu begründen, muss ein Maßstab gelten – und der kann für alle Christen nur Christus selbst sein.

Von Andreas Rösslerevangelisch.de

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Jesu Wiederkehr ein Facebook und YouTube-Ereignis

Franklin Graham, Bild: youtube,brightsblog

Wenn Jesus wiederkommt, werden die Menschen ihre Mobilfunktelefone auf ihn richten und die Videos bei YouTube veröffentlichen. Der Sohn des weltbekannten Predigers Billy Graham, Franklin, ist überzeugt, dass die Wiederkunft Jesu ein „YouTube-Ereignis“ wird.

pro-Medienmagazin

„Wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein“, sagte Jesus laut Matthäus 24,27. Wenn das passiere, würden die Besitzer eines Mobilfunktelefon sicher alles filmen. Franklin Graham, wie sein Vater bekannter amerikanischer Evangelist, sagte in einem Interview mit einem der größten US-Fernsehsender, ABC, dass das Internet eine Bibelprophezeiung erfüllen könnte. In Deutschland griff auch „Spiegel Online“ die Aussage in einem Artikel auf.

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Francis S. Collins: Gläubiger Naturwissenschaftler

Francis S. Collins, Foto: jesus.ch

Francis S. Collins leitete das Human Genome Project, dem 2000 die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes gelang – und ist bekennender Christ. In seinem Buch geht er auf das Dilemma ein, in dem sich jeder befindet, der an Gott glaubt und die naturwissenschaftliche Weltsicht nicht ablehnt: Muss, wer der vernunftgeleiteten Wissenschaft vertraut, den Gottesglauben verwerfen? Francis S. Collins nimmt seine Leser mit auf eine spannende Reise und zeigt, wie die strenge Logik der Wissenschaft und der weite Raum des Glaubens zusammenpassen. – Eine Buchbesprechung von Rolf Geiser, Chemielehrer und Katechet.

jesus.ch

Am 26. Juni 2000 stand Francis S. Collins neben Präsident Clinton im Weissen Haus und gab die Entschlüsselung des menschlichen Genoms mit den folgenden Worten bekannt: «Es ist ein glücklicher Tag für die Welt. Es macht mich demütig und es erfüllt mich mit Ehrfurcht, dass wir den ersten Blick auf unsere Bauanleitung erhaschen konnten, die vorher nur Gott bekannt war.» Bei diesen Worten wird dem Leser schon zu Beginn des Buches klar, dass Collins Wissenschaftler und Glaubender ist.

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