
Quelle: bruedergemeinde.de
Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg Mitglied im Bündnis gegen Homophobie
[...]Die Evangelische Kirche ist dem Bündnis gegen Homophobie beigetreten. Der Initiative, die nach mehreren schwulenfeindlichen Überfällen vom Berliner LSVD ins Leben gerufen wurde, gehören bereits über 30 Verbände, Vereine und Unternehmen an. Mitglieder sind etwa der Deutschen Fußballbund, die Deutsche Bank, Coca-Cola oder die Berliner Polizei. Als erste Glaubensgemeinschaft hat sich nun die evangelische Kirche Berlin-Brandenburgschlesische Oberlausitz für eine Mitgliedschaft entschieden. Superintendent Carsten Bolz führte aus, dass die Kirchenleitung bereits im Sommer 1991 gegen gewalttätige Angriffe auf das Frühlingsfest von Lesben und Schwulen im Gründerzeitmuseum von Charlotte von Mahlsdorf reagiert habe. Schon damals hätten die Protestanten eingestanden, dass „auch die christliche Kirche eine erhebliche Mitschuld“ an der Ausgrenzung von homosexuellen Menschen habe. „Es ist uns seither ein Anliegen, gegen Homophobie einzutreten und sie auch in den eigenen Reihen zu überwinden“, sagte Bolz. Ziel des Bündnisses ist es, gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für Anerkennung und Respekt gegenüber Homo-, Bi- und Transsexuellen.[...]
































































































