Bundesinnenminister Friedrich: Gottesstaat ist ein Muss, Ungläubige darf es nicht geben

Quelle: lh4.ggpht.com

Friedrich: Religion kann Schlüsselrolle spielen
„Wir dürfen und wollen in unseren europäischen Gesellschaftsmodellen die prägende Kraft von Religion nicht leugnen, sondern sie fruchtbar machen als Brücke zwischen den Menschen.“ Diese Ansicht vertritt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) in einem Gastbeitrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Montag. Ziel müsse es sein, dass sich alle Bürger mit unserer Gesellschaft und ihren Werten identifizierten. Religion könne dabei eine Schlüsselrolle spielen.

Pro-Medienmagazin

Um seiner Freiheitlichkeit willen sei der Staat darauf angewiesen, so Friedrich, „dass seine Bürger ein ethisches Fundament, einen staatstragenden Ethos gemeinsamer Maßstäbe haben“.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Leitspruch: „Wer dem Klerus hinterherläuft, hat nur Ärsche im Blickfeld“ (subkuttan)

Christliche Gewerkschaften: Staatsanwälte ermitteln in der Leiharbeitsbranche
[...]Die Staatsanwaltschaft in Dortmund ermittelt gegen ein führendes Unternehmen der Leiharbeitsbranche, weil es jahrelang illegal christlichen Gewerkschaften Mitglieder zugeführt haben soll. Den Angaben zufolge wurde den Arbeitern ein Gewerkschaftsbeitrag vom Lohn abgezogen, ohne dass sie dies bemerkt hätten. Der Tatverdacht gegen die Geschäftsführer der Dortmunder Unternehmensgruppe Artos lautet „Veruntreuung von Sozialleistungen“. Artos hat mit einer christlichen Gewerkschaft Stundenlöhne von unter fünf Euro ausgehandelt – kein Einzelfall in Deutschland … Auch mit der nun von den Dortmunder Staatsanwälten in Visier genommenen Unternehmensgruppe Artos hat eine christliche Gewerkschaft tarifliche Stundenlöhne von unter fünf Euro vereinbart. Ob die Staatsanwälte ihre Ermittlungen auf den Tarifpartner von Artos, die christliche Einzelgewerkschaft BIGD (Beschäftigtenverband Industrie, Gewerbe, Dienstleistung) ausweitet, ist noch offen. Wenn sich bei dem Zeitarbeitsunternehmen der Verdacht der Untreue erhärten sollte, werde die Frage der Beihilfe durch Vertreter der Gewerkschaft BIGD geprüft[...]
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Veröffentlicht in Fundamentalismus, Gesellschaft, Katholizismus, Kultur, Medien, Politik, Protest, Protestantismus, Radikalismus, Religion, Säkulares, Soziales, Wissenschaften. Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . Kommentar schreiben »

Diakonie pocht auf Kirchenrecht bei Fusion mit Kreiskrankenhaus Hagenow

Kreiskrankenhaus Hagenow Quelle: ladiges.de

Krankenhausfusion: Kampf der Weltanschauungen
Offiziell ist mit der Fusion des Kreiskrankenhauses Hagenow mit dem Stift Betlehem eigentlich alles in Ordnung. Hinter den Kulissen brodelt es jedoch mächtig in der Belegschaft.

Von Mayk Pohle - Schweriner Volkszeitung

HAGENOW/LUDWIGSLUST – Offiziell ist mit der Fusion des Kreiskrankenhauses Hagenow mit dem Stift Betlehem eigentlich alles in Ordnung. Hinter den Kulissen brodelt es jedoch mächtig in der Belegschaft.

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Zollitsch: Der Zölibat ist für die katholische Ewigkeit

Diskussion mit dem Erzbischof (von links): Otto Hitzelberger (Mosbach, Vorsitzender des Dekanatsrates), Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Dekan Johannes Balbach und Regionaldekan Michael Vollmert. Foto: Fritz Weidenfeld

Unter dem Motto „Leben teilen – Glauben feiern“ stand das große Dekanatsfest am Wochenende mit einer Vielzahl von Einzelveranstaltungen in allen Seelsorgeeinheiten. Höhepunkt war am Sonntag der Festgottesdienst (siehe Bericht unten) und die Diskussion über drängende Kirchenfragen mit Erzbischof Dr. Robert Zollitsch im großen Innenhof der Stadtwerke in Buchen. Dabei gaben die katholischen Christen dem Dialog suchenden Erzbischof allerlei Fragen mit auf den Weg nach Rom, denn am Abend flog Dr. Zollitsch zum Papst in die Heilige Stadt.

RNZ – Online

In Buchen wurde er mit einer Menge Fragen konfrontiert, beispielsweise die Rolle der Frau in der Kirche, die künftige Arbeit in der Seelsorge, die Öffnung der Kirche, das Zusammenleben mit Muslimen, die soziale Aufgabe der Kirche. Und schließlich wurde danach gefragt, wie man den Glauben an Kinder und Jugendliche weiter geben kann.

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Schwangere verweigert Tumortherapien, stirbt und wird dafür Heilig gesprochen

Quelle: 3.bp.blogspot.com

Jüngste Tochter der hl. Gianna Molla wird bei US-Konferenz sprechen
Für diese Tochter hatte die heilige Gianna Molla ihr Leben geopfert und sich in der Schwangerschaft gegen Tumortherapien entschieden, welche das Leben des Kindes beendet hätten.

Kath.net

Kansas City (kath.net/CC) Die jüngste Tochter der heiligen Gianna Molla wird in den USA bei einer Konferenz über katholische Einstellungen zum Lebensende einen Vortrag über die Spiritualität, das Leben und das geistliche Vermächtnis ihrer Mutter halten. Der Kongress mit dem Titel „Being Faithful, Even Unto Death“ [Treu sein, sogar bis in den Tod] wird sich am 23. Juli in Kansas City mit der katholischen Perspektive auf medizinischen, ethischen und spirituellen Fragen rund um das Lebesende beschäftigen, unter den Rednern befindet sich beispielsweise Raymond Kardinal Burke, der Präfekt der Apostolischen Signatur.

Gianna Emanuela Molla ist die jüngste Tochter der heiligen Gianna Molla (1922-1962). Für das Leben dieser Tochter hatte die italienische Heilige, eine Ärztin und praktizierende Katholikin, ihr Leben geopfert. Gianna Molla war mit ihrem vierten Kind im zweiten Monat schwanger, als in ihrer Gebärmutter ein das Leben von Mutter und Kind bedrohender Tumor entdeckt wurde.

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Légion Étrangère: Soldaten ohne Vergangenheit

Siebenflammige Granate: Abzeichen der Légion Étrangère, Quelle: wikipedia

Manche haben noch pubertäre Pickel im Gesicht, viele schauen finster. Im Auswahlzentrum der Fremdenlegion im südfranzösischen Aubagne werden alle jungen Männer empfangen, die in die Legion eintreten wollen. Die „Blauen“ werden sie im Legionärsjargon genannt, wegen der blauen Anzüge, die sie tragen müssen. Sie warten im Gang des Zentrums, alle sind sichtlich angespannt. Denn hier entscheidet sich, ob sie ein neues Leben als Legionäre beginnen.

Von Martina Zimmermannevangelisch.de

Wer in die Fremdenlegion eintritt, lässt die Vergangenheit hinter sich. Unter Umständen kann er später französischer Staatsbürger werden und wenn er will, einen anderen Namen und eine andere Identität annehmen. Es ist die Legion der Ausländer, die für Frankreichs Interessen kämpfen, seit König Louis Philippe am 9. März 1831 die Truppen für die Kolonisierung Algeriens gründete. Mit der Einrichtung einer aus Ausländern bestehenden Freiwilligentruppe bekam der König zudem eine schlagkräftige Berufsarmee, die später in fast allen Kolonialkriegen eingesetzt wurde – unter anderem im Algerienkrieg (1954-1962), berüchtigt für die extreme Brutalität französischer Einheiten.

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Palästinenserstaat anerkennen!

Quelle. www.kopi-endederbesatzung.de

Öffentliche Vertreter und Intellektuelle aus Israel haben sich bei europäischen Führern für einen palästinensischen Staat eingesetzt. Falls die Palästinenser einen eigenen Staat bei der UNO beantragten, sollten ihn die Europäer anerkennen, heißt es in einem Schreiben, das mehr als ein Dutzend prominente Israelis unterzeichnet haben.

jesus.de

Der Friede ist zu einer Geisel des Friedensprozesses geworden“, schreiben die Israelis laut der Zeitung „Ha´aretz“. „Als israelische Staatsbürger geben wir bekannt, dass wir, falls die Palästinenser die Unabhängigkeit eines souveränen Staates erklären, der neben Israel in Frieden und Sicherheit bestehen wird, eine solche Erklärung des palästinensischen Staates unterstützen werden, mit Grenzen auf Grundlage der Linien von 1967, mit dem erforderlichen Austausch von Land im Verhältnis 1:1.“ Und weiter: „Wir fordern die Länder der Welt auf, ihre Bereitschaft zu erklären, einen souveränen palästinensischen Staat nach diesen Grundsätzen anzuerkennen.“

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Gottlose outen sich in München

Michael Wladarsch, Sprecher des Bundes für Geistesfreiheit, diskutiert mit bayerischen Staastminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Heubisch (FDP), über Blasphemie. Foto: Andreas Sturm

Während am kommenden Wochenende rund 100.000 Protestanten zum Evangelischen Kirchentag in Dresden reisen werden, plant der „Bund für Geistesfreiheit“ eine Veranstaltung ganz anderer Art: In München lädt die Gruppe am kommenden Sonntag zum „Gottlosentreffen“ ein. Die Organisatoren wollen zeigen, dass Konfessionslose auch ein Herz haben.

pro Medienmagazin

„Ein Treffen von Atheisten kann zeigen, dass es viele Menschen gibt, die mit dem religiösen Aberglauben aufgeräumt haben und trotzdem keine kleinen Kinder fressen. Lassen wir die Dogmatiker in ihrem eigenen Saft schmoren und zeigen das fröhlich lachende Gesicht der Ungläubigen.“ So fasst der „Bund für Geistesfreiheit“ zusammen, worum es beim „Ersten Münchner Gottlosentreffen“ am Sonntag, 5. Juni, ab 11 Uhr gehen soll. Laut Sprecher Michael Wladarsch ist es das erste Zusammenkommen seiner Art in Deutschland. Vorbild ist die „Out Campaign“ des wohl bekanntesten Atheisten-Aktivisten der Welt: Richard Dawkins. Im Rahmen seiner Kampagne kommen Atheisten zusammen, um sich auszutauschen und öffentlichkeitswirksam aufzutreten. Dawkins machte 2007 Schlagzeilen, als er erklärte, mit seiner Kampagne ausgerechnet im amerikanischen Süden, dem „Bible Belt“, auftreten zu wollen.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Leitspruch: „Wer dem Klerus hinterherläuft, hat nur Ärsche im Blickfeld“ (subkuttan)

Scheidung in Malta geht durch
[...]Beim Referendum über die Einführung der Ehescheidung in Malta zeichnet sich eine Mehrheit von 52 bis 54 Prozent der abgegebenen Stimmen für die Scheidungsbefürworter ab. Wie maltesische Medien am Sonntagmittag von der Auszählung berichteten, liegt das „Ja“ in den meisten Wahlbezirken in Führung. Ministerpräsident Lawrence Gonzi erklärte, das Ergebnis entspreche nicht seinen Wünschen[...]

Religiotie in der Politik
[...]Wiesbaden (idea) – Parteiübergreifend treffen sich Abgeordnete des Hessischen Landtags in den Plenumswochen mittwochs zu einer überkonfessionellen Morgenandacht – ähnlich wie im Deutschen Bundestag oder beim Nationalen Gebetsfrühstück in den USA. Der evangelische CDU-Politiker Tobias Utter (Friedberg) hat die geistlichen Versammlungen in Wiesbaden 2009 ins Leben gerufen. Wie er gegenüber idea sagte, nehmen meist „um die 20“ der 118 Abgeordneten daran teil. Vertreten seien bisher Parlamentarier aus den Reihen von CDU, SPD und FDP. Politiker von Bündnis 90/Die Grünen und der Linken hätten Interesse bekundet, seien aber bisher verhindert gewesen. Die Zusammenkunft sei wertvoll, weil man sich nicht nur als Politiker, sondern als „Mitchrist mit einer geistlichen Dimension“ wahrnehme[...]

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Von einem despotischen Möchtegern-Freigeist

Beklagter - Professor Dr. Theodor Ebert, erster Vorsitzender des bfg Quelle: nrhz

Im Erlangener Amtsgericht fand am Montag(23.05.2011) erneut eine Gerichtsverhandlung zum Thema „Meinungsfreiheit“ statt. Der Klägerantrag von Bertram Margraf hat das Ziel, nicht aus dem Bund für Geistesfreiheit (bfg) ausgeschlossen zu werden. Die Aufgabe des zuständigen Richters Moser war, zu entscheiden, ob dieser Ausschluss aus dem Verein gerechtfertigt sei. Anlass zum Ausschluss vom bfg war eine Rund-E-Mail vom 16. August 2010, in der Margraf sich solidarisch mit Frau Dr. Sabine Schiffer, Leiterin des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen, erklärte. Margraf signalisierte in der E-Mail, dass es für den bfg an der Zeit wäre, sich bei Frau Schiffer zu entschuldigen.

Eine geistlose Provinzposse.

Von Franziska SchneiderNeue Rheinische Zeitung

Pia Thomas – esoterische Bullshistic auf hohem Niveau?

Pia Thomas HP, Screenshot Brightsblog.

Wie wir wissen, boomt der Esoterik-Markt unaufhaltsam. Dass auch noch der größte Irrsinn und schwachsinnigste Theorien und Methoden, wie z.B. die Aura-Chirurgie, in der Gesellschaft Anerkennung finden, bzw. mittlerweile Mainstream sind, haben wir einerseits dem NICHT vorhandenen Psycho-Markt-Verbraucherschutz, der weltweit einmaligen gesetzlichen Regelung des Nicht-Berufs „Heilpraktiker“ und andererseits der zum größten Teil völlig unseriösen Präsentation von Esoterik, alternativen Heilmethoden, Heilern, etc. in den Medien zu verdanken . Kritische Auseinandersetzungen mit der Thematik sind auch im TV eine Seltenheit und somit laufen die meisten Berichterstattungen darauf hinaus, Volksverdummung zu betreiben und die Apologeten der Esoterik-Abzocke zu bewerben. Dass ausgerechnet in Deutschland, einem Staat, der nahezu für alles Regularien festlegt, vom Entfernen der Hundescheiße im Freien, bis zur Fahrradhelmpflicht, die Quacksalberei im Gesundheitswesen unbegrenzte Entfaltung finden kann, ist unbegreiflich. Gründe dafür lassen sich jedoch in der ausgezeichneten Lobbyarbeit homöopathischer und anthroposophischer Anhänger und Anbieter in Politik und Wirtschaft finden.

Ratgeber-News-Blog

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Niederlande: Ultra-Christliche Taliban

Kopftücher für Frauen, Strafen für Schwule: Niederländische Ultra-Christen wollen den Gottesstaat. Und ihre Macht wächst

Von Thorsten ThissenWELT ONLINE

Es gibt ein Ritual im Leben von Wilm Hoefnagel: Nach dem Gottesdienst, jeden Morgen um 10 Uhr nimmt er seine Dogge an die Leine und macht einen kleinen Spaziergang durch das alte Zentrum von Urk, läuft bis zum Deich und wieder zurück, am Hafen vorbei, an den kleinen ehemaligen Fischerhäusern, die jetzt Geschäfte, Kneipen und Cafés sind, am alten Rathaus, das heute ein Heimatmuseum ist, an der kleinen Kirche, der großen Kirche, der Bethelkirche.

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L. Schick: Auf den Heiligen Geist hören

Heiliger Geist, Quelle: andachten.blogspot.com

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat dazu aufgerufen, mehr von Gott zu reden und vor allem auf den Heiligen Geist zu hören. „Wenn wir mehr auf den Geist Gottes hören würden, dann gäbe es auch mehr gottgeweihtes Leben, dann gäbe es auch mehr Verständnis für den Zölibat, dann gäbe es auch mehr christliche Ehen und Familien, die ein Leben lang Bestand haben“, sagte der Bamberger Oberhirte bei einem Festgottesdienst am Sonntag in Coburg-Creidlitz anlässlich des 50-jährigen Kirchweihjubiläums.

DER NEUE WISENTBOTE

Erzbischof Schick mahnte zwei Wochen vor dem Pfingstfest aber auch den Geist der Unterscheidung an: „In der Kirche halten zur Zeit nicht wenige ihren eigenen Vogel für den Heiligen Geist.“ Es sei deshalb wichtig zu hören und zu horchen, „damit wir in der Kirche nicht tun, was wir tun wollen, sondern damit wir tun, was der Geist Gottes will“.

In der Verkündigung, im Religionsunterricht, in der Predigt sowie in der Kommunion- und Firmvorbereitung müsse vermittelt werden, was der Geist eingebe. Deswegen sei es wichtig, dass alle Sitzungen von kirchlichen Gremien mit einem Gebet begonnen und möglichst auch abgeschlossen werden sollten.

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Evangelikale Sicht auf die Integration

Der Religionssoziologe Thomas Schirrmacher hat sich am Freitag mit Chancen und Risiken der multikulturellen Gesellschaft befasst. Foto: Bucer-Seminar

Über die Chancen und Gefahren einer „multikulturellen Gesellschaft“ hat der Religionssoziologe Thomas Schirrmacher bei einem Vortrag in Limburg am Freitag referiert. Um die Herausforderungen, Chancen und Risiken des Multikulturalismus zu verdeutlichen, sei eine sehr differenzierte Diskussion notwendig, so der Theologe.

pro Medienmagazin

Schirrmacher belegte statistisch, dass Deutschland seit Ende des Zweiten Weltkrieges das führende Einwanderungsland in Europa sei. Selbst Roderich Egeler, der Präsident des Statistischen Bundesamtes, der sich ansonsten eher mit politischen Aussagen zurückhalte, habe davon gesprochen, dass Deutschland die Zuwanderer dringend benötige, wenn es nicht ausdünnen und vergreisen wolle: „Der Rückgang der Bevölkerung vollzieht sich ausschließlich bei den Deutschen ohne Migrationshintergrund.“
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B. Ramelow: Der christliche Sozialist

Linker und Christ: Bodo Ramelow (r.) setzt auf sozialistische und christliche Werte – hier bei einem feierlichen Gottesdienst in Berlin mit Prälat Bernhard Felmberg. Foto: epd/Andreas Schölzel

Unter dem Titel Perspektiven veröffentlicht die Sächsische Zeitung kontroverse Essays, Kommentare und Analysen zu aktuellen Themen. Heute: Der Linken-Politiker Bodo Ramelow über Glaube, Kirche, Sozialismus und den evangelischen Kirchentag. Religion kann Teil der Lösung gesellschaftlicher Probleme sein. Ein Plädoyer für den Dialog von Sozialisten und Christen.

Von Bodo RamelowSächsische Zeitung

Empfänge, vor allem die zum Jahresstart, sind meistens eher dröge Veranstaltungen. Die Gäste sehen es häufig als Pflichtveranstaltung an, den Einladern beim Formulieren ihrer Wünsche für das Jahr zuzuhören. Es geht ums Sehen und Gesehen-werden.

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Raus aus jeglicher Institution der Caritas, aber schnell!

Quelle: hiram7.files.wordpress.com

‚Caritas’ ist mehr als Philanthropie
Benedikt XVI. mahnt die ‚Caritas Internationalis’ zur vollen Harmonie mit dem Heiligen Stuhl und warnt vor schädlichen Ideologien.

Von Armin SchwibachKath.net

Rom (kath.net/as) Pflicht der „Caritas Internationalis“ ist es, ein starkes Band mit dem Lehramt der Kirche zu bewahren. Mit dieser Mahnung wandte sich Papst Benedikt XVI. am heutigen Freitag an die Teilnehmer der Vollersammlung der „Caritas Internationalis“ anlässlich des 60. Jahrestages ihres Bestehens. Der Papst forderte die Laiengläubigen dann auf, die „nicht verhandelbaren Werte“ zu fördern.

Die Identität und Kraft der „Caritas Internationalis“ bestehe im Aufruf zur Nächstenliebe und in ihrer Verbindung mit der Kirche, so Benedikt XVI., der den Beitrag betonte, den die Einrichtung zu einer gesunden anthropologischen Sicht leiste, die sich an der katholischen Lehre nähre und im Einsatz für die Verteidigung der Würde eines jeden menschlichen Lebens befinde.

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Papstbesuch in Deutschland: Vatikanisches Lullaby

Der Papst kommt nach Berlin. Das politische Berlin formuliert schon einmal seine Erwartungen. Aber sollten nicht Offenheit und Respekt anstelle des üblichen (kirchen-)politischen Geschäftes dieses Ereignis prägen?

kath.net

Es ist ein Spiel der Erwartungen, das im politischen Berlin vor dem Staatsbesuch von Papst Benedikt XVI. im September gespielt wird. Das öffentliche Spiel mit Erwartungen ist ein höchst effektives Instrument der politischen Steuerung und Einflussnahme. Es ist ein dialektisches Spiel mit unzähligen Möglichkeiten.

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Missbrauch an Kindern: Muster der Misshandlungen

Quelle: noows.de

Canisius-Kolleg, Odenwaldschule, Heime, Kasernen und Jugendstrafanstalten – unterschiedliche Missbrauchsfälle haben ähnliche Ursachen. Was ist zu tun aus Sicht der Kriminologie?

Von Arthur KreuzerZeit-online

Ein Jahr lang wurden körperliche, seelische und sexuelle Misshandlungen in unterschiedlichen Einrichtungen entdeckt: im Canisius-Kolleg, in der Odenwaldschule („OSO“), der Benediktinerabtei Ettal, in Fürsorgeerziehungsheimen in der Bundesrepublik und in der DDR, in Kasernen, Ferienlagern und Sportvereinen. Daneben wurden Foltervorfälle in Jugendstrafanstalten strafgerichtlich aufgearbeitet. Die öffentliche Skandalisierung durchbrach ein Tabu und damit die Sprachlosigkeit der Opfer und die Mauern des Schweigens der Einrichtungen.

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Kirchentag: Politische Eitelkeiten

Quelle: pro Medienmagazin

Politprominenz jeglicher Couleur wird sich wieder beim Deutschen Evangelischen Kirchentag ein Stelldichein geben – von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bis zu Gregor Gysi von der Linkspartei. Doch Politik ist nicht alles beim Protestantentreffen, zu dem vom 1. bis 5. Juni in Dresden rund 110.000 Dauerteilnehmer erwartet werden. Welchen Platz hat der Glaube? Verantwortliche des Kirchentags, der sächsischen Kirchenleitung und aus der evangelikalen Bewegung erwarten, dass in einer weitgehend kirchenfernen Umgebung die Bedeutung des christlichen Glaubens herausgestellt wird.

pro Medienmagazin

Als Kirchentagspräsidentin amtiert eine Spitzenpolitikerin der Grünen: Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt. Sie rechnet damit, dass die Veranstaltung gerade bei solchen Menschen Neugierde weckt, die mit dem Glauben bislang nichts zu tun haben. Eine „Missionierung“ lehnt sie jedoch ab. Es würden keine Passanten angesprochen, um im Stil von Zeitungswerbern auf einen Kirchenbeitritt zu drängen, sagte sie der „Sächsischen Zeitung“. Ihrer Ansicht nach wird sich die Leidenschaft der Christen für ihren Glauben auf die Bevölkerung übertragen. Göring-Eckardt steht auch als Präses der EKD-Synode vor.

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Mieses Image – für Papst und Bischöfe

deal wäre volksnah und modern: Die Realität sieht laut Umfrage anders aus - ©VOL Live/Steurer

Die Berndt- Umfrage beschert der Katholischen Kirche ein Wechselbad der Gefühle: Der Glaube nimmt an Bedeutung ab. Andererseits hielten 74 Prozent der Katholiken auch im Krisenjahr 2010 ohne Austrittsgedanken zu ihrer Kirche. Die Popularitätswerte von Bischof und Papst sackten in den Keller. Aber an ihren künftigen Oberhirten knüpfen die Vorarlberger konkrete Erwartungen: Modern soll er sein und nah am Volk.

Von Thomas MattVorarlberg Online

Glaube verliert an Bedeutung

Wie wichtig ist den Menschen ihr Glaube? 2005 gaben noch 53 Prozent der Befragten an, dass er ihnen wichtig, sogar sehr wichtig sei. Dieser Wert schwindet. Er lag heuer nur mehr bei 47 Prozent. Bei den unter 30- Jährigen kann nur noch jeder Dritte etwas mit Glauben anfangen. Der Glaube wird einerseits mehr und mehr zum Unterschichtthema, er ist andererseits in Dörfern bis 3000 Einwohner mit 55 Prozent stärker verankert als in der Stadt mit 42 Prozent. 4709 Vorarlberger traten 2010 aus der Katholischen Kirche aus. Sie taten das der Umfrage zufolge freilich nur zu 28 Prozent wegen der Skandale bzw. zu 16 Prozent, weil die Kirche zu rückständig sei. 67 Prozent der befragten Ausgetretenen gaben an, dass sie wegen des Kirchenbeitrags die Katholische Kirche verlassen haben. Der noch immer als „Kirchensteuer“ im Volksmund geläufige Kirchenbeitrag hat ein beträchtliches Imageproblem.

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Neue Bischöfe braucht das Land?

Quelle: www.katholisches.info

Einundzwanzig französische Priester fordern in einem aufsehenerregenden Brief an Kardinal Marc Quellet neue Bischöfe für das Land.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

In einem dramatischen Appell erklären die Priester, daß es so nicht weitergehen könne. Der katholische Glauben schwinde in Frankreich dramatisch. Verantwortlich dafür seien nicht zuletzt die Oberhirten. Diese hingen zum Großteil noch immer dem Geist von 1968 an oder seien unfähig, eine katholische Erneuerung voranzubringen. Die Lage sei jedoch nicht aussichtslos, denn es gäbe inmitten der geistlichen Wüste ausreichend lebendige Gruppen, die die Kraft hätten für einen lebendigen Wiederaufbau. Um diese Erneuerung zu stützen und voranzubringen, brauche es jedoch neue Bischöfe. Andernfalls bestehe die Gefahr, auch diese lebendigen Pfanzen, die die Zukunft der Kirche seien, zu ersticken. Die Priester beschlossen, bewußt keine Seminaristen das Schreiben unterzeichnen zu lassen, obwohl es entsprechende Anfragen gab, um sie nicht in Schwierigkeiten zu bringen, wie Osservatore Vaticano berichtet.
Der Brief der französischen Priester in deutscher Übersetzung von katholisches.info :

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Leitspruch: „Wer dem Klerus hinterherläuft, hat nur Ärsche im Blickfeld“ (subkuttan)

Wie doof ist das denn???
[...]Natürliche Empfängnisregelung senkt das Risiko der Ehescheidung! Bischof Andreas Laun gibt zusammen mit Maria Eisl ein Buch zur natürlichen Empfängnisregelung heraus … Dass es so ist, beweist die „Rhomberg-Studie“. Das Arztehepaar Walter und Michaela Rhomberg untersuchte in einer internationalen Studie Fragen in diesem Zusammenhang und stellt hier die Ergebnisse vor … Die Dynamik der Liebe Neue Gesichtspunkte zur Natürlichen Empfängnisregelung nach Rötzer[...]

Anglikaner: Homo-Hetze, das verbindende Element der Religioten
[...]Die anglikanische Kirche von England will offenbar die Ernennung homosexueller Bischöfe durch hohe Anforderungen an die Kandidaten verhindern. Nach Angaben der Wochenzeitung „Church Times“ (Freitag) stellten die Bischöfe auf einem geheimen Treffen am Mittwoch eine Liste von Voraussetzungen für das Bischofsamt auf, die eine Berufung Homosexueller in das Leitungsamt so gut wie unmöglich machen soll. Die Bischöfe reagierte damit laut der Zeitung auf eine im vergangenen Jahr eingeführte Gleichberechtigungsrichtlinie der britischen Regierung, die eine Diskriminierung auf Grund sexueller Orientierung verbietet. An diese Richtlinie ist auch das Gremium gebunden, das die Bischöfe der Kirche von England nominiert. Demnach müsste ein homosexueller Kandidat entweder lebenslang keusch gelebt oder seinem früheren Lebensstil abgeschworen haben, so die „Church Times“. Eine stabile Partnerschaft genüge bei Homosexuellen nicht als Zulassungsvoraussetzung[...]

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Katholische Kirche: Sekte unterwerfungssüchtiger und sexualneurotischer Sonderlinge

Quelle: austria-lexikon.at

Laienchef geht: Attacken auf Papst und Bischöfe
Ex-Volksanwalt Kohlmaier legt sein Amt als Sprecher der Laieninitiative zurück. Für Kohlmaier kann Christentum nur noch in völliger Loslösung von der römischen Hierarchie gelebt werden.

Die Presse

Wien/Red. „Die Kirche ist auf dem Weg zu einer lateinische Formeln murmelnden Sekte unterwerfungssüchtiger und sexualneurotischer Sonderlinge. Wir stehen unter dem Diktat einer verstockten vatikanischen Bürokratie, die weder gewillt noch fähig ist, den Auftrag des Herrn in unserer Zeit zu erfüllen.“

Polternd verlässt der frühere Volksanwalt und VP-Politiker Herbert Kohlmaier in einem Rundschreiben das Amt des Sprechers der von ihm gegründeten Laieninitiative. Er sieht unter den derzeitigen Gegebenheiten keine Chance mehr für eine echte Reform der katholischen Kirche.

„Nicht satisfaktionsfähig“

Für Kohlmaier kann Christentum nur noch in völliger Loslösung von der römischen Hierarchie gelebt werden. Heftige Angriffe richtet er gegen Papst und Bischöfe: Benedikt XVI. sei von seiner Aufgabe „auf jämmerliche Weise“ überfordert. Es sei unfassbar, wie dieser die verzweifelten Mahnungen besorgter Katholiken ignoriere, darunter sehr vieler aus Wissenschaft und Klerus. Mehr noch, Rom steuere sogar den Kurs zurück in die Vergangenheit.

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Laieninitiative

Kritik an Israel ist Antisemitismus = kognitive Dissonanz

"Mögliche antisemitische und israelfeindliche Positionen" der Linkspartei waren am Mittwoch Thema einer Aktuellen Stunde im Bundestag. Foto: Fabian Bromann / flickr

Der Deutsche Bundestag hat sich in einer aktuellen Stunde mit möglichen antisemitischen Tendenzen in der Partei „Die Linke“ befasst. Abgeordnete von Union, SPD, FDP und Grünen warfen der Partei vor, im „Spektrum des Antisemitismus nach Wählerstimmen zu fischen“. Die Linkspartei wies die Anschuldigungen zurück.

pro Medienmagazin

„Die Linkspartei fährt eine Doppelstrategie: Während Gregor Gysi auf der Vorderseite des Linken-Hauses vor Antisemitismus warnt, gibt es im Hinterhof Linken-Politiker, die sich als Antisemiten immer wieder in Erscheinung bringen“, sagte Hans-Peter Uhl, Innenexperte der Unionsfraktion. Es gelte, diese Doppelstrategie zu brandmarken, weil die Linkspartei „im Spektrum des Antisemitismus nach Wählerstimmen“ fische. Uhl präsentierte einen Ausdruck des antisemitischen Flugblattes, das Ende April auf der Website des Kreisverbandes Duisburg der Linkspartei entdeckt worden war. Es zeigt ein in einen Davidstern eingewobenes Hakenkreuz und spricht von einer „moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust“.

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Esoterik-RKK weist Katholiken in den Umgang und das Erkennen von Engeln ein

Quelle: media.buch.de

ENGEL FÜR ALLE LEBENSLAGEN
Dorothea Burtscher sprach bei der katholischen Erwachsenenbildung
„Engel: Weisheit – Schutz – Heilung“ lautete das Thema eines Vortrags von Dorothea Burtscher am Mittwoch. Sind Engel heute noch zeitgemäß? Brauchen wir Engel als Begleiter in wichtigen Lebenssituationen? Darauf versuchte Burtscher Antworten zu geben.

Von Carmen PaulerNeckar-Chronik

Die Katholische Erwachsenbildung Rohrdorf hatte zu diesem Vortrag eingeladen und Magda Schäfer begrüßte über 20 Frauen aus Rohrdorf und den umliegenden Ortschaften.

Die Göttelfinger Katholikin Burtscher beschäftigt sich schon lange intensiv mit dem Thema „Engel“ und ist seit vielen Jahren in der Kirchengemeinde engagiert. Dass und wie Engel ihren Lebensweg begleiten, brachte sie spannend und anschaulich zum Ausdruck. Themen waren: Kann man Engel sehen oder spüren? Wie zeigen sie uns ihre Gegenwart? Wie können sie uns helfen? Hatte ich bereits eine Begegnung mit einem Engel?

Interessiert und gespannt lauschten die Besucher den Ausführungen. Doch eher zurückhaltend und nur sehr zögerlich kamen Fragen und Erfahrungsberichte aus der Runde zur Sprache. Im Nachhinein hatte fast jede schon eine „Gott sei Dank, da hab ich einen guten Schutzengel gehabt“ -Erfahrung gemacht.

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Dorothea Burtscher

Instruktionen zur »Alten Messe«

Alte Messe, Speyer 2009, Quelle: wikipedia

Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“ behauptet: Dokument unterläuft ureigenste Kompetenzen der Bischöfe

kath.net

Um die Mitte Mai veröffentlichte vatikanische Instruktion „Universae Ecclesiae“ zur Messfeier im vorkonziliaren „außerordentlichen“ Ritus ist in einigen theologischen Fachkreisen eine Debatte um Für und Wider entflammt. Dabei überwiegt unter den deutschsprachigen Theologen und theologischen Kommentatoren die kritisch-ablehnende Haltung gegenüber dem Schreiben, in dem die Bestimmungen des päpstlichen Erlasses „Summorum Pontificum“ aus dem Jahr 2007 weiter ausgeführt werden.

Nachdem bereits der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft katholischer Liturgiewissenschaftler, der Erfurter Theologe Prof. Benedikt Kranemann, in einer ersten Stellungnahme kritisiert hatte, dass die Instruktion „von der Mehrheit der Gläubigen und Bischöfe als Rückschritt empfunden“ wurde, so schlägt der Chefredakteur der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“, Johannes Röser, nun in die selbe Kerbe und macht gar einen „eklatanten“ Verstoß gegen die katholische Lehr- und Rechtstradition in der Instruktion aus.

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Kriminalgeschichte des Atheismus?

Michael Schmidt-Salomon, Bild: Brightsblog

Sind AtheistInnen die besseren Menschen?

Dass „gute ChristInnen“ nicht unbedingt auch „gute Menschen“ sind, ist kein Geheimnis. Gerade diejenigen, die sich besonders stark um eine buchstabengetreue Umsetzung der biblischen Botschaft bemühen, sind selten in der Lage, tolerant und liebevoll auf ihre (oft andersgläubigen) Mitmenschen zuzugehen. Auch die rigorosen Verfechter des Korans und der Thora fallen nicht unbedingt durch ihre grenzenlose Nächstenliebe auf. Selbst der ewig lächelnde Dalai Lama hat – glaubt man den Darlegungen der in der letzten Zeit sich mehrenden Buddhismuskritiker – so manche Leiche im Keller.

Von Michael Schmidt-Salomon

Im Wettstreit um den ultimativen „Gutmenschen-Status“ scheinen die Atheisten dank der Disqualifizierung ihrer religiösen Kontrahenten also auf den ersten Blick gute Karten zu besitzen. Doch sind Atheisten wirklich die „besseren Menschen“, wie so mancher Konfessionslose glaubt? Oder handelt es sich hierbei nur um eine selbstwertdienliche Wahrnehmungsverzerrung? Wäre eine Menschheit, die sich von den jenseitigen Verheißungen der Weltreligionen losgesagt hat, wirklich eine geläuterte, eine bessere Menschheit? Werfen wir, um diese Frage beantworten zu können, einen Blick auf die in konfessionslosen Kreisen gern übersehenen (1) dunklen Seiten der Religionskritik.

Die Kriminalgeschichte des Atheismus

Es gibt sicherlich nicht wenige AtheistInnen, die die „moralische Überlegenheit“ ihres Denkansatzes mit einem schlichten Verweis auf Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“ begründen. Doch: So richtig es auch ist, die frohe Botschaft des Christentums an ihren wenig erfreulichen Früchten zu messen, ein solcher Schuss kann durchaus nach hinten losgehen: Viele AtheistInnen übersehen nämlich allzu gerne, dass zahlreiche „Staatsatheisten“ in der Vergangenheit kaum ein besseres Bild abgaben als z.B. der Initiator des ersten Kreuzzugs, Papst Urban II.

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Ethikpreis für Paola Cavalieri und Peter Singer

Peter Singer 2009, Quelle: wikipedia

Die italienische Philosophin Paola Cavalieri und der australische Philosoph Peter Singer erhalten den mit 10.000 Euro dotierten „Ethik-Preis der Giordano-Bruno-Stiftung“. Der Festakt zur Preisverleihung findet am 3. Juni 2011 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt.

kobinet-nachrichten

Cavalieri und Singer werden für ihr engagiertes Eintreten für Tierrechte ausgezeichnet, insbesondere für die Initiierung des Great Ape Project (GAP), teilt die Stiftung mit: Unterstützt von renommierten Primatologen wie Jane Goodall fordert das Great Ape Project für Orang-Utans, Gorillas, Bonobos und Schimpansen einige jener Privilegien ein, die bisher nur für Menschen gelten: Recht auf Leben, Recht auf Freiheit und ein Verbot der Folter.

Die Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt derartige Bestrebungen, da sie sich „folgerichtig aus den Prämissen des evolutionären Humanismus ergeben“, wie Stiftungssprecher Michael Schmidt-Salomon betont: „Wir Menschen sind nicht die Krone der Schöpfung, sondern evolutionär entstandene Organismen wie andere auch. Das sollte sich in einem verantwortungsvolleren Umgang mit der nichtmenschlichen Tierwelt niederschlagen, speziell in unserem Verhältnis zu jenen Lebewesen, mit denen wir unsere Evolutionsgeschichte seit Jahrmillionen teilen.“

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Geistheiler Karma Singh: „Schutzmethoden vor Radioaktivität“, abartige Abzocke

Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Leitspruch: „Wer dem Klerus hinterherläuft, hat nur Ärsche im Blickfeld“ (subkuttan)

Oberpolitiker Präses Schneider in Brüssel
[...]EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider bei einem Besuch der EU-Institutionen in Brüssel … Schneider hob die Aufgabe der Kirchen hervor, politische Entscheidungen kritisch zu begleiten: „Eine Politik, die nicht dem Frieden dienen will, die nicht nach Strukturen der Gerechtigkeit fragt und die nicht nachhaltig versucht, Gottes Schöpfung zu bewahren“, könne nicht mit kirchlicher Unterstützung rechnen. Die Loyalität der Kirchen bestehe aus Einmischen und Mitmischen in politischen Prozessen. Mängel gebe es etwa bei der Beteiligung von Bürgern, Kommunen und Regionen an Entscheidungsabläufen. Die EU müsse ihr Demokratiedefizit abbauen. Schneider plädierte für eine Stärkung des Europäischen Parlaments und der nationalen Volksvertretungen bei wichtigen Weichenstellungen[...]

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Regierung Holland: Neben Wilders nun auch frauenfeindliche, homophobe und Pro-Todesstrafe „SGP“ Calvinisten beteiligt

Quelle: trouw.nl

Frauenfeindliche SGP kann in Holland mitregieren
Sie sind frauenfeindlich, homophob und für die Todesstrafe. Jetzt bindet Hollands Premier Rutte die religiöse Nischenpartei SGP in die Regierungsarbeit ein.

Von Rob SavelbergWelt-online

Die ultraorthodoxe SGP ist eine religiöse Nischenpartei in der niederländischen Politiklandschaft. Sie hat gerade einmal 27.000 Mitglieder und wettert gegen Emanzipation der Frauen und die Rechte von Homosexuellen, Letztere dürfen nicht beitreten, Erstere keine politischen Ämter übernehmen. Die Partei strebt einen Gottesstaat an, befürwortet die Todesstrafe und lehnt Abtreibung, Sterbehilfe und pränatale Diagnostik ab.

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Gottesknechte der Bundestagsfraktionen: Glaubens-Superstar heißt SPD

Quelle: leipziger-montagsdemo.de

Staat und Kirche: Wie eng darf ihr Verhältnis sein?
Fast alle religionspolitischen Sprecher im Bundestag sind mit dem Status Quo zufrieden

Kath.net

Berlin (kath.net/idea) Das Verhältnis von Staat und Kirche gerät wieder vermehrt in die gesellschaftliche Diskussion. Anlass geben Forderungen, Staat und Religion stärker zu trennen. So drängen Kritiker des Staatskirchenrechts darauf, den Einzug der Kirchensteuer durch die Finanzämter zu beenden und die Staatsleistungen an die Kirchen von etwa 460 Millionen Euro pro Jahr abzuschaffen. Doch nach Ansicht der meisten religionspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen hat sich das deutsche Modell einer Partnerschaft zwischen Staat und Kirche bewährt.

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Kirchentag mit religionsfreier Zone

Quelle: idea.de

Eine religionsfreie Zone wollen Atheisten während des Deutschen Evangelischen Kirchentags vom 1. bis 5. Juni in Dresden einrichten.

idea.de

Im Filmtheater Schauburg soll ein viertägiges Alternativprogramm unter dem Motto „…und da wird dein Hirn sein“ – angelehnt an die Kirchentagslosung „…da wird auch dein Herz sein“ (Matthäus 6,21) – stattfinden. Das teilten die Veranstalter mit – die Dresdner Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung und die Gesellschaft zur Förderung von Aufklärung, Humanismus und Religionsfreiheit. „Den etwa 50 ehrenamtlichen Aktivisten ist klar, dass viele der teils fanatisch Bibelgläubigen in ihrer sächsischen Heimat einen Anker auswerfen und versuchen wollen, den naiveren Mitgliedern der kirchenfernen Bevölkerung ihre persönlichen Mythen als Wahrheiten zu verkaufen“, heißt es in einer Pressemitteilung auf dem Internetportal wissenrockt.de. Allerdings werde man sich der Bekehrung nicht widerstandslos unterwerfen. Die christliche Botschaft, dass die Hinwendung zu Lehren „um den legendären Jesus Christus“ ein Mittel für die Lösung von Problemen wäre, sei „höchst problematischer Unsinn“.

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Religion im säkularen Staat

Speyer, Synode, Christian Schad - Foto: Ev. Landeskirche Pfalz

Gegen laizistische und antikirchliche Strömungen in der Gesellschaft hat sich der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, gewandt. In seinem Bericht vor der in Speyer tagenden Landessynode sprach er von Strömungen, die „gezielt die Öffentlichkeit suchen, um ihre Angriffe und Forderungen vorzutragen“.

Saarländische Online-Zeitung

In seiner Rede befasste sich der Kirchenpräsident mit aktuellen Entwicklungen, die für ihn „Teil eines gesellschaftlichen Veränderungsprozesses im Verhältnis zur Religion“ seien. Auch in den politischen Parteien würden einzelne Stimmen lauter, die Religion und Religionsgemeinschaften aus dem öffentlichen Raum verdrängen wollten. Die „säkularen Humanisten“, „Bekenntnisfreien“ oder „Neuen Atheisten“ nähmen zwar für sich in Anspruch, für alle zu sprechen, die nicht Mitglied einer Kirche oder Religionsgemeinschaft seien, ihr tatsächlicher Organisationsgrad sei jedoch noch gering, so Schad.

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Fleischgewordene Idiotie

Papst und Pariser, versöhnt! Quelle:weltraumpapst.at

In der amtlichen vatikanischen Tageszeitung „L’Osservatore Romano“ ist ein Artikel erschienen, in dem Kondome für die Ausbreitung von Aids mitverantortlich gemacht werden.

queer.de

In dem am Dienstag erschienenen Artikel argumentiert der Geistliche Juan Pérez-Soba, dass Präservative ein falsches Gefühl der Sicherheit erzeugen würden, weil sie nicht zu 100 Prozent die Übertragung von HI-Viren verhindern würden. Die Kampagnen der Aids-Hilfen betrachtet der Professor an einer katholischen Universität in Rom mit Abscheu: „Diese Organisationen laden Menschen dazu ein, Kondome wahllos zu benutzen. Das hat einen gegenteiligen Effekt: Es wird die Meinung verbreitet, die Nutzung sei gefahrlos, in Wirklichkeit wird aber die Wahrscheinlichkeit erhöht, sich zu infizieren.“

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