Wird Luther katholisch?

Die Ökumene steht weiter vor großen Herausforderungen, aber da und dort ist sie weiter als gedacht. So ist die Verdammung Martin Luthers (1483-1546) durch die katholische Kirche längst aufgehoben. Der Reformator wird vielmehr als „Lehrer im Glauben“ anerkannt. Gute Voraussetzungen für das Gespräch der Konfessionen beim bevorstehenden Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. sowie für eine ökumenische Prägung des Reformationsjubiläums 2017.

Von K. Rüdiger Durthevangelisch.de

Ist Luther, der von Papst Leo X. exkommuniziert wurde, ein „irrsinniger Häretiker“, wie Papst Pius VI. noch 1791 meinte, oder aber ein „Lehrer im Glauben“, wie Papst Johannes Paul II. 1980 bei seinem ersten Deutschlandbesuch gegenüber dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) betonte? Und ist der Papst für die Protestanten noch der Antichrist oder ein „vermummter und leibhaftiger Teufel“, wie Luther nicht müde wurde zu betonen – oder doch der Mann, von dem die evangelische Kirche im Rahmen des Deutschlandbesuches von Papst Benedikt XVI. im September ein deutliches Zeichen hin zur Einheit der Christenheit erwartet?

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SPD-Laizist Rolf Schwanitz lässt sich durch Kritik nicht beirren

Quelle: profile.ak.fbcdn.net

Wir werden unseren Weg fortsetzen
Aufgrund seiner Haltung, nicht an der Papstrede teilzunehmen, steht der ehemalige Kanzleramtsminister Rolf Schwanitz in der Kritik. Von verschiedenen Seiten wird dem Sprecher der LaizistInnen in der SPD aggressiver Atheismus und Kirchenfeindlichkeit unterstellt. In der aktuellen Ausgabe erklärt Rolf Schwanitz seine politischen und persönlichen Beweggründe, warum aus dem untergeordneten Thema der Weltanschauung eine Politikum werden musste.

Von Rolf SchwanitzDiesseits.de

In letzter Zeit werde ich oft gefragt, weshalb ich mich seit nunmehr einem Jahr um die stärkere Trennung von Staat und Religion sowie um die Interessen der Konfessionsfreien bemühe und dafür einen eigenen Arbeitskreis in der SPD fordere.

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Busfahrer mit evangelikalem Missions-Auftrag der Firma Chick Gospel Literatur

Jack Chick tract Quelle: fazigu.org

Messias am Bus-Steuer
Ein Busfahrer im Limmattal verteilt während seiner Arbeitszeit fundamentalistische Traktate. Die Botschaft: Wer nicht den Weg zu Jesus einschlägt, kommt in die Hölle.

Von Christoph LandoltTages Anzeiger.ch

Adrian Koller*, Verkäufer im Shoppiland in Spreitenbach, steigt wie üblich in den Bus der Linie 303, der ihn zum Bahnhof Killwangen bringt. Dort angekommen ruft ihn der Chauffeur nach vorne, drückt ihm ein kleines Heft in die Hand und entlässt ihn mit einem «Gott beschütze Sie» aus dem Bus.

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Politik und Bevölkerung: Wertevorstellungen völlig anders

Die Besucher der Bundestags-Kuppel beobachten die Arbeit ihrer Parlamentarier aus der Distanz. Ähnlich weit entfernt voneinander sind die jeweiligen Wertvorstellungen. Foto: Ana Paula Hirama/flickr

Wie weit haben sich Politik und Bevölkerung voneinander entfernt? Eine Studie des Kölner Marktforschungsinstituts „YouGov“ offenbart: Gerade bei den wichtigen Aspekten Werte und Tugenden haben die Volksvertreter zum Teil ganz andere Vorstellungen als das Volk.

pro medienmagazin

Die gute Nachricht zuerst: Sowohl für die Politiker als auch für die Bevölkerung steht „Ehrlichkeit“ ganz oben auf der Werte-Skala. 38 Prozent der Parlamentarier nannten diese Tugend auf die Frage: „Welche Werte sind aus Ihrer Sicht für unsere Gesellschaft besonders wichtig?“ Allerdings bezeichnete mit 60 Prozent ein deutlich größerer Anteil der Bürger „Ehrlichkeit“ als Eigenschaft, die ihnen besonders am Herzen liegt.

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B16 kontaminiert Twitter

Screenshot: brightsblog

Papst startet neue Vatikan-Internetseite
Das Oberhaupt der katholischen Kirche geht neue Wege: Papst Benedikt XVI. verschickte seine erste Nachricht über das Internetportal Twitter. Er kündigte den Start der neuen Vatikan-Website an.

FOCUS ONLINE

„Der Finger des heiligen Vaters höchstpersönlich gab am Dienstag den Start für die neue Internetseite des Vatikan frei. Beim Surfen mit dem iPad hatte Papst Benedikt XVI. gleich mehrere Ratgeber an seiner Seite. Sie zeigten dem Obersten Hirten der Katholiken unter anderem, wie er Botschaften im Internet verschicken kann. Und prompt twitterte Benedikt Lob und Dank dem Herrn Jesus Christus für den neuen Dienst News.va. Das neue Portal des Vatikan, hat aber noch mehr Gimmicks für die Gläubigen in petto.

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Joachim Meisner: Der katholische Super-Gau

Meisner: Deutschland in der Barbarei“Abtreibung ist Super-Gau“
Die Atomkraft ist für den Kölner Erzbischof Kardinal Meisner keine existenzbedrohende Gefahr mehr, zumal die noch arbeitenden deutschen Meiler mit die sichersten der Welt sind. Was die Gesellschaft „in die Barbarei geführt“ hat, ist die Abtreibepraxis. Wer um die Zukunft Deutschlands besorgt sei, „sollte sich mehr um dieses Thema kümmern als um die sogenannte Energiewende“.

n-tv

Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat die Abtreibungspraxis in Deutschland scharf kritisiert. Es handele sich um den „täglichen, beschwiegenen Super-Gau“, schrieb Meisner in einem Beitrag der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Wer um die Zukunft Deutschlands besorgt sei, „sollte sich mehr um dieses Thema kümmern als um die sogenannte Energiewende“. Atomkraft stelle keine existenzbedrohende Gefahr mehr dar: „Wir steigen aus der Kernkraft aus, und die noch arbeitenden Meiler gehören zu den sichersten der Welt.“ Durch Schwangerschaftsabbrüche dagegen würden „jeden Tag mehr als zehn Klassenzimmer ausgelöscht“.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

In Costa Rica geht das klerikale Dreckspack gegen die Einführung der künstlichen Befruchtung vor, wann werden sie diese wohl in Deutschland verbieten wollen??
[...] Am letzten Wochenende verstärkte die Katholische Kirche in Costa Rica eine Kampagne gegen die „In-vitro-Fertilisation“, die in diesem mittelamerikanischen Land gesetzlich eingeführt werden soll. Durch verschiedene Medien der Kirche wie Radiosender und Zeitungen betonte sie, dass IVF Menschenselektion repräsentiere und in Costa Rica weiterhin verboten bleiben müsse. Auch in Gesprächen von Spezialisten mit Lehrern und Schülern wurde von Seiten der Kirche klar darauf hingewiesen, dass die assistierte Reproduktion eine Methode sei, menschliches Leben zu eliminieren und über das Leben anderer Menschen zu entscheiden, die während der Befruchtung entweder getötet oder eingefroren würden. Eine Meldung im costaricanischen Rundfunk unter der Schirmherrschaft der Kirche lässt mit der Stimme eines Mädchens sagen: „Hallo, ich bin Sophie, die dritte von drei Geschwistern, und obwohl meine Eltern mich von ganzem Herzen lieben, weiß ich, dass sieben meiner Geschwister in einem Labor sterben mussten, damit ich auf die Welt kommen konnte.“ Dann sagt die Stimme des Ansagers abschließend: „Wer hat das Recht, über das Leben anderer zu entscheiden? In-vitro-Fertilisation bedroht das Leben!“ Jason Granados, Direktor von „Radio Fides“, einer der Radioanstalten, die seit einigen Wochen im gesamten Gebiet von Costa Rica zu hören sind, erklärte, dass die Meldungen von dieser Radiostation produziert und von der Erzdiözese San José genehmigt worden seien. Granados wies darauf hin, dass die Kampagne „auf Grund eines Gesetzesentwurfes der Regierung zur Legalisierung der IVF und des durch die Interamerikanische Menschenrechts-Kommission ausgeübten Drucks zu ihrer Approbation“, gestartet worden sei[...]

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Frauenfußball-Team Nigeria: Trainerin mit Voodoo und Gott gegen Lesbentum

Trainerin Eucharia Uche Quelle: channelstv.com

Mit Voodoo und Gott gegen Homosexualität
Nigerias Trainerin ist stolz auf ihr „lesbenfreies“ Team

Frauenfussball.zdf.de

Die WM 2011 hat ihren ersten Aufreger. Der Ausschluss lesbischer Spielerinnen aus dem Nationalteam von Deutschlands Gruppengegner Nigeria sorgt allenthalben mindestens für Kopfschütteln. Doch der Weltverband FIFA und das WM-OK halten sich bedeckt.

„Ja, die Lesben in unserer Mannschaft waren wirklich ein großes Problem. Aber seitdem ich Trainerin der Falcons bin, hat sich das erledigt. Es gibt keine lesbische Spielerin mehr in meinem Team. Ich kann diese dreckige Lebensweise nicht tolerieren“, sagte Nigerias Trainerin Eucharia Uche und sorgte damit allenthalben für Fassungslosigkeit.

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EU-Vorsitz: Antisemitismus-Skandal in Polen

Wenige Tage vor der Übernahme des EU-Ratsvorsitzes durch Polen sorgt dort ein Skandal um angeblich antisemitische Äußerungen eines Priesters für Aufregung. Das Außenministerium sandte erstmals in der Geschichte des Landes eine Beschwerde an den Vatikan, in der es den Geistlichen Tadeusz Rydzyk beschuldigt, das Ansehen Polens im Ausland zu schädigen.

de.yahoo.nachrichten

Vatikansprecher Federico Lombardi sagte der polnischen Nachrichtenagentur PAP am Montag, Rydzyk habe in seinem eigenen Namen gesprochen und seine Äußerungen stünden in keiner Verbindung zum Heiligen Stuhl oder der polnischen Kirche. Ob es eine formelle Reaktion des Vatikans geben wird, sagte er nicht.

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PID: Warnung, diese Rechtsanwälte sollte man boykottieren

RA Stefan Kirchner Quelle: content.grin.com

Rechtsanwalt ruft zum Gebet wegen PID-Abstimmung auf Deutschland steht vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Zulassung der PID. Mit dem Projekt „12 Tage für das Leben“ startet eine hessische Anwaltskanzlei dazu eine eigene Aktion.

Kath.net

Berlin (kath.net/pm) Deutschland steht vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Zulassung der PID. Mit dem Projekt „12 Tage für das Leben“ startet der Rechtsanwalt Stefan Kirchener aus Antrifttal-Ruhlkirchen/Hessen und seine Kanzelei Kanzlei humanrightslawyer.eu eine eigene Aktion. Im Vorfeld der Abstimmung im Deutschen Bundestag über die Präimplantationsdiagnostik ruft er zu Gebet und Aktion gegen die Zulassung der PID auf.

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CDU rückwärts gewandt

Hermann Gröhe, Quelle: idea.de

In der Debatte um den Kurs der CDU hat der Generalsekretär der Partei, Hermann Gröhe, in einem Gastbeitrag für das evangelische Wochenmagazin ideaSpektrum (Wetzlar) Stellung bezogen. In den vergangenen Wochen war innerparteilich Kritik laut geworden, die Union rücke nach links und vernachlässige ihr „C“.

idea.de

Es sei „absurd“, von einem Linksruck zu sprechen, schreibt Gröhe: „Wir können durchaus selbstbewusst darauf hinweisen, dass wir uns mehr als jede andere politische Kraft zur christlichen Tradition unseres Landes bekennen.“ So unterstütze die CDU Schulen, Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, einschließlich des kirchlichen Arbeitsrechts, während die rot-grünen bzw. grün-roten Koalitionsverträge in Mainz und Stuttgart von großer Distanz zu Schulen in freier Trägerschaft geprägt seien. Die CDU stehe zum Religionsunterricht und zur Präsenz christlicher Symbole im öffentlichen Raum und setze sich für verfolgte Christen in aller Welt ein. Ehe und Familie fördere die CDU in besonderer Weise. Gröhe: „Ein umfassendes Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften lehnen wir ab.

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Wenn Politik zu Kreuze kriecht

Das Kreuz verbindet: Volker Kauder und Wolfgang Huber (r.) lehnen die PID ab. Foto: pro

Politiker und Christen diskutieren über Lebensschutz
Der Lebensschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Christen – in diesem Punkt zeigten sich Politiker und Kirchenvertreter wie der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, die Unions-Abgeordnete Julia Klöckner oder der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder am Montag einig. Über PID, Sterbehilfe und Organspende diskutierten sie bei einem Unions-Kongress zur christlichen Ethik.

pro Medienmagazin

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Williamson: „Holocaust-Leugner“ will nicht freigesprochen werden

Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson (Bild: AP)

Am kommenden Montag steht der als Holocaust-Leugner bekannt gewordene Pius-Bruder Richard Williamson in Regensburg wegen seiner Äußerungen zum Judenmord vor Gericht. Um Freispruch gehe es Williamson dabei nicht, sagt Günther Bernd Ginzel, sondern um das Recht, den Holocaust anzuzweifeln.

Günther Bernd Ginzel im Gespräch mit Katrin HeiseDeutschlandradio Kultur

Katrin Heise: In erster Instanz war Bischof Richard Williamson wegen Leugnung des Holocausts vom Amtsgericht Regensburg zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt worden. Am kommenden Montag steht Richard Williamson erneut vor Gericht in Regensburg, dann ist die Revisionsverhandlung vom Landgericht anhängig. Williamson beharrt auf der Holocaustleugnung und baut sich mehr und mehr zur Ikone des europäischen Rechtsextremismus auf. In der Neonaziszene wird er als Heldenbischof gefeiert. Der scharfe Antisemitismus von Williamson und seine Anhängerschaft geht auch in der erzkonservativen traditionalistischen Piusbruderschaft Vielen, sehr Vielen, zu weit, zumal sie in aller Ruhe am kommenden Wochenende eine Priesterweihe durchführen möchten. Günther Bernd Ginzel ist freier Journalist und hat im Februar dieses Jahres einen Film über die Piusbruderschaft gedreht. Ich grüße Sie, Herr Ginzel!

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Micky Maus Tweet verärgert islamische Fundamentalisten

Einer der reichsten Männer Ägyptens, der Telekom-Mogul Naguib Sawiris ist wegen Verunglimpfung des Islam zur Zielscheibe von Islamisten geworden, nachdem er Cartoons die Micky und Minni Maus in konservativer muslimischer Kleidung zeigen, auf Twitter veröffentlicht hatte.

Sawiris entschuldigte sich für die Bilder auf Twitter, doch mehrere islamische Juristen haben eine formelle Beschwerde eingereicht, und es gibt Aufrufe zum Boykott seiner Unternehmen.

Der Aufschrei kommt zu einer Zeit der Spannungen zwischen Ägyptens Christen und Muslimen. Es gibt auch Besorgnis über den wachsenden Einfluss der ultra-konservativen Salafisten in Ägypten.

Die Cartoons zeigen Micky Maus in einem traditionellen islamischen Gewand mit Vollbart und Minni mit dem Ganzkörperschleier Niqab, der nur Augenschlitze freilässt – dazu eine aufgesteckte rosarote Schleife.

Via: BBC News

Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum – Papst-Rede spezial: enthält Updates von heute

Die Vatikan- Stasi ist aktiv, dem Denunziantenpack entgeht nichts
[...]Osnabrück (kath.net) Es habe sich eine Art Denunziantentum entwickelt. Dies beklagte Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück, bei einer Veranstaltung über das II. Vatikanische Konzil in Lingen. Gläubige würden sich im Vatikan beklagen, wenn ihnen die Entwicklung in der eigenen Umgebung nicht gefalle. Auch gehe die durch das II. Vatikanische Konzil veranlasste Entwicklung, mehr Verantwortung auf die Ortskirchen zu übertragen, wieder zurück: „Heute stellen die Bistümer viele Einzelfragen direkt in Rom, weil es schnell den Vorwurf gibt, man sei nicht mehr katholisch.“ Dies berichtete der „Kirchenbote“ des Bistums Osnabrück. Bischof Bode erzählte vom Katechetischen Prozess, bei welchem derzeit in seiner Diözese Projekte ausprobiert werden, wie die Gemeindemitglieder ihren Glauben offen leben und weitergeben können. Kommunikation sei der Schlüssel.Auch über die Zelebrationsrichtung äußerte er sich, bei manchen Priestern sei die Sorge entstanden, dass sie bei verstärkter Hinwendung zum Volk ihre Autorität verlieren könnten. „Ich sehe das anders: Ich gewinne erst Autorität, wenn ich Menschen neben mir zulasse“, zitierte der “Kirchenbote“ den Bischof.Erst vor wenigen Tagen hatte Msgr. Charles Scicluna von der Kongregation für die Glaubenslehre gesagt: „Jeder Gläubige hat das Recht, seine Sorge um die Diözese direkt dem Heiligen Stuhl mitzuteilen, und zwar durch den Nuntius, der für die örtliche Gemeinde die Nähe des Heiligen Vaters repräsentiert.“ Kath.net hat berichtet.[...]

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Polnische Bischöfe: Abtreibung muss komplett verboten werden, die Mutter kann ruhig verrecken

Quelle: bpb.de

Polnische Bischöfe für Reform des Abtreibungsrechts
Bischofskonferenz-Vorsitzender Michalik versteht nicht, dass Abtreibungen nach Vergewaltigungen oder Diagnose einer Behinderung erlaubt sind

Kath.net

Warschau (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Jozef Michalik, hat sich für eine Reform des Abtreibungsrechts ausgesprochen. Er verstehe nicht, dass Abtreibungen nach Vergewaltigungen oder nach der Diagnose einer Behinderung beim Fötus erlaubt seien, sagte Michalik am Wochenende der polnischen katholischen Nachrichtenagentur KAI. Hier müsse das Gesetz „verbessert“ werden.

Die Familienkommission der Bischofskonferenz unterstützt eine Volksinitiative für ein totales Verbot von Abtreibung. Ein Bürgerkomitee hatte im April rund eine halbe Million Unterschriften für ein solches Gesetz dem Parlament übergeben. Michalik begrüßte diese Initiative ebenfalls. Allerdings schloss er sich nicht einem Appell an das Parlament an, die Volksinitiative umzusetzen.

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Pfäffisches Sozial-Geschwätz

Die Sozialwörter der Bischöfe haben eine lange Tradition (©ddp)

Die Freiheit als sozialpolitisches Prinzip
Das neue Sozialwort der Bischöfe gibt der Politik Empfehlungen

domradio.de

Mit ihrem neuen Sozialwort „Chancengerechte Gesellschaft“ meldet sich die katholischen Bischöfe in Deutschland nach gut einem Jahr der internen Probleme auf der politischen Bühne zurück. Das als „Leitbild für eine freiheitliche Ordnung“ bezeichnete Papier setzt einen überraschenden Akzent.

Nach Finanz- und Wirtschaftskrise, nach den Unsicherheiten durch die Globalisierung fordert die Kirche jetzt angesichts des neuen Wirtschaftsaufschwungs die Wiederentdeckung der Freiheit als sozialpolitisches Prinzip. Die Freiheit werde nicht genügend geschätzt, schreiben die Bischöfe. Freiheit sei „ein zentraler Begriff des christlichen Glaubens“, der „moralisch „durchbuchstabiert““ werden müsse.

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Scharia-Eherecht in der Schweiz?

Quelle: ips.org

Wissenschaftler wollen Polygamie für Muslime in der Schweiz zulassen und ihr Heiratsalter auf 16 senken. Fachleute kritisieren die Vorschläge scharf.

von Désirée Pomper20min.ch

Das christlich geprägte Familienrecht könne bei Zugewanderten aus anderen Kulturkreisen zu Problemen führen: So lautete der Tenor an einer kürzlich durchgeführten internationalen Tagung des Center for ­Islamic and Middle Eastern Legal Studies an der Universität Zürich. Dort betreut Professorin Andrea Büchler eine Dissertation, die vorschlägt, in gewissen Fällen Polygamie in der Schweiz zu erlauben, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. Auch soll es Muslimen möglich sein, bereits mit 16 Jahren zu heiraten. Ausserdem glaubt der Dissertant, die Integration verbessere sich, wenn Brautpaare beim Imam oder Rabbiner statt auf dem Zivilstandsamt heiraten dürften.

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Christen bedrohlicher als Muslime

Großbritannien: die Bereitschaft, sich wegen seiner Religion beleidigt zu fühlen, sei bei den evangelikalen Christen am höchsten, doch tatsächlich diskriminiert werden eher Muslime.

kath.net

Christen seien für den Religionsfrieden gefährlicher als Muslime, behauptete der Vorsitzende der britischen Kommission für Gleichstellung und Menschenrechte, Trevor Phillips. Ein Opfer religiöser Diskriminierung zu werden sei in Großbritannien aktuell am wahrscheinlichsten für einen Muslim, sagte er in einem Interview mit dem Daily Telegraph, doch wer sich am wahrscheinlichsten wegen seiner Religion beleidigt fühle, das sei ein evangelikaler Christ.

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Islam in Deutschland: Nazis, CIA und Kalter Krieg

Besucher bei einer Führung durch das islamische Zentrum in München (Archivbild) © Peter Kneffel / dpa

Die geheime Islampolitik in der frühen BRD – Wie die abenteuerliche Geschichte einer Münchner Moschee die Entwicklung des politischen Islam hierzulande aufzeigt.

Von Andrea NüsseZEIT ONLINE

Das ist ein Stoff für John le Carré, den Meister der Agententhriller: Ausgediente NS-Funktionäre, das Vertriebenenministerium, deutsche und amerikanische Geheimdienstler und andere schillernde Gestalten raufen sich um Muslime, die im Zweiten Weltkrieg gegen die Sowjetunion gekämpft und sich anschließend in Deutschland niedergelassen haben. Es gibt Verschwörungen und Verrat – die Muslime aus Zentralasien sollen instrumentalisiert werden, um die Sowjetunion zu destabilisieren.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum – Papst-Rede spezial

Quelle: bruedergemeinde.de

Au weia: „Papstbesuch wird Sternstunde des Parlaments“
[...]Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), erwartet, dass die Rede des Papstes im Bundestag eine «Sternstunde des Parlaments» wird.Den Boykottaufruf aus den Reihen der SPD kritisierte der CDU-Politiker scharf: «Es ist mehr als peinlich, dem Heiligen Vater schon bevor er angereist ist, zu signalisieren, dass er im Deutschen Bundestag nicht willkommen ist», sagte Bosbach der «Rheinischen Post» (Montagsausgabe) … Die Führung der SPD-Bundestagsfraktion wies am Wochenende einen Boykottaufruf aus den eigenen Reihen zurück. Zuvor war ein Papier bekannt geworden, in dem der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz seine Fraktionskollegen dazu auffordert, der Rede des Papstes im Parlament fernzubleiben.Bosbach sagte der Zeitung: «Ich kenne kein vernünftiges Argument, weshalb man es dem Papst untersagen sollte, im Bundestag zu sprechen. Das wird eine Sternstunde des Parlaments werden, nicht nur für katholische Christen.» Auch SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann hatte am Wochenende erklärt, er freue sich auf die Rede des Papstes. «Dadurch wird in keiner Weise infrage gestellt, dass unser Staat religiös und weltanschaulich neutral ist», sagte er der Zeitung «Bild am Sonntag». Es sei aber jedem Abgeordneten freigestellt, an der Veranstaltung teilzunehmen[...]

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Bachmann for President

Michele Bachmann

Matt Taibbis scheinbar verleumderischer „Rolling Stone“-Artikel über Michele Bachmann, ist seine schiere Verachtung für die Politikerin aus Minnesota mehr als deutlich anzusehen. Der Artikel tanzt zwischen Angriffen auf Bachmanns Image und Widerspruch über ihre frühere Politik, aber den meisten Platz nimmt Taibbis offene Empörung über Bachmanns religiöse Ansichten ein.

Die vorherrschende Meinung sagt, dass Michele Bachmann die republikanischen Vorwahlen gewinnen könnte, aber sich in den Wahlen zum US-Präsidenten niemals durchsetzen wird. Und doch, wie PZ Myers vor kurzem daran erinnert, sollten die Wahlen von Reagan und George W. Bush zu denken geben. Umfragen im Vorfeld der Wahlen 2000 sagten vorraus, es gäbe keine Möglichkeit, dass das amerikanische Volk George W. wählen würde. Und obwohl sie ihn eigentlich nicht gewählt haben, wurden im Jahre 2004 alle Zweifel ausgeräumt. Am Ende könnte es eine Präsidentin Michele Bachmann geben.

Wie würde eine Bachmann-Administration aussehen? Das ist eine sehr unbequeme Frage, aber wahrscheinlich eine, die man sich fragen sollte.

Michele Bachmann ist eine echte christliche Extremistin. George W. hatte zweifellos seine eigenen extremistischen Tendenzen, aber er kam aus einem einigermaßen gemäßigten Zweig des evangelikal-fundamentalistischen Christentums. Es gibt nichts gemäßigtes bei Bachmann. Sie vertritt christlichen Dominionismus und Theokratie.

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Buch: „Warum Katholiken Recht haben“ – nichts als Lug und Trug

Quelle: frumforum.com

DIE KATHOLISCHE KIRCHE VERTEIDIGEN
Ein neues Buch gegen die Desinformation über Missbräuche, Kondome, Kreuzzüge und Inquisition

Von Pater John Flynn - Zenit.org

Der Antikatholizismus ist möglicherweise das letzte übergebliebene Vorurteil in der heutigen Gesellschaft, aber nach Ansicht des kanadischen Autoren und Journalisten Michael Coren darf man ihn nicht unterschätzen.

In seinem kürzlich veröffentlichten Buch „Warum Katholiken Recht haben“ (McClelland und Stewart) nimmt der Autor eine Reihe der gewohnten Kritiken gegen die Kirche in Angriff. Coren, geboren in einer nicht praktizierenden Familie mit jüdischem Vater bekehrte sich zum Katholizismus, als er zwanzig Jahre alt war.

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Broderline Gebrabbel: Blödsinn

Quelle: queer.de

Der Journalist Henryk M. Broder ist dafür bekannt, dass er seine berühmt-berüchtigten Texte in die Tasten haut, ohne vorher groß nachzudenken. Das könnte uns weitestgehend egal sein, wenn sich der 64 Jahre alte bekennende Hetero in letzter Zeit nicht verstärkt an schwul-lesbischen Themen abarbeiten würde.

queer.de

Erst vor wenigen Wochen forderte Broder im Berliner radioeins allen Ernstes einen „Hetero Pride“, weil sich die gemischtgeschlechtlich orientierten Mitbürger immer mehr ausgegrenzt und diskriminiert fühlten. Womit er wohl vor allem sich selbst meint. Nun legte Broder, offensichtlich genervt von Gay Prides, schwulen Politikern und lesbischen Fußballerinnen, in der Tageszeitung Die Welt nach und erklärte die schwul-lesbische Emanzipation kurzerhand für vollendet – zumindest in Deutschland.

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B16-RatzeBene: „Eucharistie ist das Heilmittel der Intelligenz und Gegenmittel zum Individualismus“

Quelle: simianfarmer.blogs.com

Die Eucharistie – das pochende Herz der Kirche
Benedikt XVI.: Die Eucharistie ist das Heilmittel der Intelligenz und das Gegenmittel zum Individualismus, um den Geschmack der Wahrheit und des Gemeinwohls wiederzufinden.

Von Armin SchwibachKath.net

Rom (kath.net/as) Die Eucharistie ist das Heilmittel der Intelligenz und das Gegenmittel zum Individualismus, um den Geschmack der Wahrheit und des Gemeinwohls wiederzufinden. Mit diesen wirksamen Bildern zu einem wesentlichen Inhalt des katholischen Glaubens wandte sich Papst Benedikt XVI. vor dem traditionellen Gebet des Angelus an die zehntausenden von Pilgern auf dem Petersplatz.

Der Papst erinnerte daran, dass in Italien und weiteren Ländern das Fronleichnamsfest am heutigen Sonntag gefeiert wird, und nahm dies zum Anlass, die Wichtigkeit des Sakraments der Eucharistie zu betonen. In einer immer individualistischeren Kultur wie jener der westlichen Gesellschaften, die dazu tendiere, sich in der Welt zu verbreiten, „bildet die Eucharistie eine Art ‚Gegenmittel’, das im Geist und im Herzen der Gläubigen wirkt und ständig in ihnen die Logik der Gemeinschaft, des Dienstes, des Teilens, also die Logik des Evangeliums sät“. Dabei seien die ersten Christen in Jerusalem ein deutliches Zeichen dieses neuen Lebensstiles gewesen, da sie in Brüderlichkeit gelebt und alles gemeinsam gehabt hätten, damit keiner Not leide.

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Frauen-Fußball-WM im christlichen Missbrauch

Quelle: idea.de

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen wird es an vielen Austragungsorten christliche Begleitprogramme geben. Die Programme reichen von der Beteiligung an Fan-Meilen über Seelsorgeangebote bis zu einer Notfallnummer für die WM-Fußballerinnen. Zudem wird die Weltmeisterschaft mit einem ökumenischen Gottesdienst in die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eröffnet.

idea.de

Wie der Sportbeauftragte des Rates der EKD, Prälat Bernhard Felmberg (Berlin), gegenüber idea sagte, bestehe zwischen dem Deutschen Fußballbund (DFB) und den beiden großen Kirchen spätestens seit 2006 ein Konsens darüber, dass Großereignisse mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet werden sollten. Es gehe darum, dass der Segen Gottes auf dem Zusammenkommen so vieler Nationen und Menschen liege, sagte Felmberg. An der 6. FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft vom 26. Juni bis 17. Juli nehmen 16 Nationalmannschaften teil. Die 32 Spiele sind auf neun Austragungsorte verteilt. Favorit ist die deutsche Mannschaft, die bereits 2003 und 2007 den Weltmeistertitel errang. Das Turnier stößt auf großes Interesse: Von 800.000 frei gehandelten Eintrittskarten sind bereits 720.000 vergeben.

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Maasburg: Anzeige gegen „Missio“-Nationaldirektor

Leo Maasburg

Leo Maasburg soll eine Frau zu sexuellen Handlungen genötigt haben, der Nationaldirektor von „Missio Austria“ bestreitet diese Vorwürfe. Schönborn soll laut Sachverhaltsdarstellung informiert gewesen sein.

Die Presse

Gegen den Leiter der Päpstlichen Missionswerke („Missio“), Leo Maasburg, ist Anzeige wegen sexueller Nötigung erstattet worden. Mutmaßliches Opfer ist eine heute 45-jährige ehemalige Vertraute des prominenten Geistlichen. Die Frau, die vom Wiener Anwalt Werner Schostal vertreten wird, hat dieser Tage eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien übermittelt. Darin heißt es auch, dass Kardinal Christoph Schönborn über die Vorfälle informiert gewesen sein soll. Eine weitere Anzeige richtet sich gegen einen Schulseelsorger in Tirol, der die Frau als Minderjährige missbraucht haben soll.

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Gott: Das begriffliche Missverständnis?

Von hs -The Intelligence

Wer sich tiefer mit der Yoga-Lehre auseinandersetzt, kann nicht umhin, sich auch mit einer Gottesvorstellung zu befassen. Die meisten Menschen scheinen sich diesbezüglich einer unveränderlichen Meinung verschrieben zu haben. Doch ungeachtet, ob jemand die Existenz eines intelligenten Schöpfers voraussetzt oder nicht, die Kernfrage sollte eigentlich gar nicht lauten, ob es einen Gott gibt, sondern was Gott ist. In praktisch allen Fällen, in denen Menschen von der Nichtexistenz Gottes überzeugt sind, liegt dies an der Art, in der dieser Gott von einer bestimmten Religion dargestellt wird. Zum Glück sind wir schon lange nicht mehr von einer einzigen Lehre abhängig. Verschiedene Religionen in Vergleich gesetzt, entspricht das Vorhandensein einer geistigen Komponente der Schöpfung durchaus der Logik.

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Gegen die Homophobie der Kirchen

FDP-Mann Löning sieht die Haltung der Kirchen kritisch. - Foto: dpa

Anlässlich des Christopher Street Days hat der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte, Markus Löning (FDP), ein Ende der Attacken auf Homosexuelle in vielen Staaten gefordert.

Von Hans MonathDer Tagesspiegel

„Weltweit werden Millionen von Menschen wegen ihrer sexuellen Identität verfolgt und diskriminiert“, sagte Löning dem Tagesspiegel: „Das ist unerträglich.“ Scharf wandte sich der Politiker in diesem Zusammenhang gegen die Hetze religiöser Gruppen gegen diese Minderheiten. Am Christopher Street Day, der in Berlin am Sonnabend begangen wird, demonstrieren Schwule, Lesben und andere sexuelle Minderheiten für Gleichstellung und gegen Ausgrenzung.

Die schlimmste Situation ist nach Meinung Lönings in Ländern zu finden, die Menschen wegen ihrer Identität mit einem homophoben Strafrecht verfolgen. 80 Staaten weltweit drohten Strafen für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle an.

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Präventionsgipfel Islam – Islamismus

Sprachen über die Prävention von Islamismus: (v.l.) Murat Kayman (DITIB), Hans-Peter Friedrich und Aiman Mazyek (ZMD) Foto: pro

Islamischer Radikalismus ist vor allem eine Jugendbewegung, entspringt größtenteils dem Salafismus und es ist Aufgabe von Familien und Gemeinden, Jugendliche am Abrutschen in den Fundamentalismus zu hindern. Das haben Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Vertreter der Islamverbände und Sicherheitsexperten am Freitag im Rahmen eines „Präventionsgipfels“ in Berlin erklärt – und Taktiken der Gegenwehr beschrieben.

pro-Medienmagazin

„Wer die Mitte stärkt, schwächt die Ränder“, diese Worte des Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, fassen die Zielsetzung des lange angekündigten Präventionsgipfels unter Federführung von Innenminister Friedrich wohl am besten zusammen. Um über Sicherheitspartnerschaften zwischen Moscheevereinen und deutschen Behörden zu sprechen, hatte der CSU-Politiker unter anderem den Verfassungsschutz, das Bundeskriminalamt (BKA), den ZMD und die türkisch-islamische DITIB an einen Tisch geholt. So war der „Mainstream-Islam“ also Teil der Beratungen darüber, welches Vorgehen gegen Randerscheinungen wie den Salafismus wohl ratsam ist. Die Antwort: Muslime selbst sollen darauf achten, wenn junge Menschen in ihren Reihen seltsame Verhaltensweisen zeigen oder sich plötzlich abschotten – um letztendlich gemeinsam mit den Behörden gegen Militanz vorzugehen.

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Gott und Homosexualität

Von Hartwig HohnsbeinOssietzky

Der Deutsche Bundesjugendring ist das Netzwerk der deutschen Jugendverbände. Unter seinem Dach sind 45 konfessionelle, ökologische, kulturelle und politische Zusammenschlüsse mit etwa 5,5 Millionen Jugendlichen vereint, unter denen der Bund der Deutschen Katholischen Jugend mit 650.000 Mitgliedern und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland mit 1,2 Millionen Mitgliedern mehr Jugendliche vertreten als jeder andere Verband. Unter den 36 Organisationen der Evangelischen Jugend ist wiederum der CVJM-Gesamtverband in Deutschland mit seinen 330.000 Mitgliedern, seinen 850 hauptamtlichen Mitarbeitern und weiteren 500.000 Jugendlichen, die jährlich an seinen Veranstaltungen teilnehmen, die weitaus größte Jugendorganisation in Deutschland. Seit April hat der Christliche Verein Junger Menschen einen neuen Generalsekretär, Roland Werner. Er will die Zusammenarbeit des CVJM mit den Amtskirchen verstärken, das Bibellesen unter seinen Mitgliedern mit Kampagnen fördern und seine Arbeit mehr als bisher in den Medien präsentieren.

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Papstrede-Boykott durch SPD-Mitglieder

Mehrere Bundestagsabgeordnete der SPD wollen offenbar die Rede von Papst Benedikt XVI. am 22. September im Bundestag boykottieren und eine Erklärung veröffentlichen, in der sie dem Oberhaupt der katholischen Kirche Missionierung und eine Mitschuld an der Unterdrückung von Millionen Menschen vorwerfen.

RP-Online

Das geht aus dem Textentwurf des SPD-Bundestagsabgeordneten Rolf Schwanitz hervor, der mit der Bitte um Unterzeichnung an alle 146 Abgeordnete verschickt wurde und unserer Zeitung vorliegt. „Wir lehnen die dem Papst eröffnete Möglichkeit einer Rede vor dem Bundestag ab und werden uns an diesem Ereignis nicht beteiligen“, heißt es darin. Die Rede sei mit dem „Grundsatz der religiösen Neutralität des Staates unvereinbar“.

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Österreichische „Kirchenspalter“ – Schisma

Kirchenspalter machen mobil und veröffentlichen einen ‘Aufruf zum Ungehorsam’ – Gefordert werden Priesterinnen – Aushilfspriester werden dafür abgelehnt, lieber möchte man „selbstgestaltete Wortgottesdienste“

kath.net

Die umstrittene Vereinigung „Pfarrer-Initiative“ ruft in einem neuen Schreiben zum Ungehorsam in der Kirche auf. Das Pamphlet wurde vor einigen Tagen am Dreifaltigkeitssonntag veröffentlicht. Die Anti-Rom-Initiative möchte ab sofort auch die Hl.Messen missbrauchen und in jedem Gottesdienst „eine Fürbitte um Kirchenreform“ sprechen. Geschieden-Wiederverheiratete, Mitglieder anderer christlicher Kirchen und fallweise auch für Ausgetretene möchte man in Zukunft die Hl. Eucharistie geben. Dann möchte man möglichst vermeiden, „an Sonn- und Feiertagen mehrfach zu zelebrieren“ oder „durchreisende und ortsfremde Priester“ einzusetzen. Besser ist für die Gruppe ein „selbstgestalteter Wortgottesdienst“ als „liturgische Gastspielreisen“. Wortgottesdienste mit Kommunionspendung möchte man auch als „priesterlose Eucharistiefeier“ ansehen.

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Serbischer Ex-Priester beschuldigt Bischof der Pädophilie

Bischof Vladika Vasilije Kacavenda Quelle: spc.rs

Bischof von Tuzla und Zvornik: Gerechtigkeit soll vor Gericht gesucht werden.

tt.com

Belgrad/Sarajevo – Ein ehemaliger serbisch-orthodoxer Priester hat schwere Pädophilie-Vorwürfe gegen den Bischof von Zvornik und Tuzla (Ostbosnien), Wladika Vasilije (Kacavenda), erhoben. „Ich kann nicht mehr schweigen“, erklärte der 36-jährige Ex-Priester Bojan Jovanovic am Donnerstag in einer langen Aussage gegenüber dem Radiosender Sarajevo, die anschließend auch von lokalen Printmedien aufgegriffen wurde.

Der ehemalige Priester Bojan Jovanovic, der drei Jahre im Bistum von Tuzla und Zvornik tätig war, behauptet, dass Wladika Kacavenda versucht hat, auch ihn zu vergewaltigen. Er berichtete in seiner Aussage über regelmäßige Feste im luxuriösen Amtssitz vom Wladika in Bijeljina, zu welchen auf Auftrag Kacavendas hin Buben, die nicht älter als elf Jahre alt gewesen sein sollen, gebracht worden seien. Auch soll es sich um Kinder aus ärmlichen Verhältnissen oder Waisenkinder gehandelt haben. Einer der Priester, der nicht mit Kacavenda schlafen wollte, soll laut derselben Quelle durch eine Bombe ums Leben gekommen sein. Jovanovic erklärte, dass es sich für die Kirche um Selbstmord gehandelt hat. „Das stimmt mit Gewissheit nicht“, so der einstige Priester, der inzwischen in seiner Heimatstadt Belgrad lebt und im September ein Buch über die Geschehnisse im Bistum herausgeben will.

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