Homöopathie & Co Bullshistic, ein uferloses Thema

Quelle: cimddwc.net

“Alternativmedizin” – wirklich eine Alternative?

Von Bernd HarderGWUP-Blog

Die Zeitschrift Arzneiverordnung in der Praxis wird herausgegeben von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

In der aktuellen (Juli-) Ausgabe findet sich ein bemerkenswertes Editorial von Prof. Dr. med. Klaus-Dietrich Bock (Kreuth) und Prof Dr. med. Manfred Anlauf (Bremer­haven) zu der Fragestellung “Ist die alternative Medizin eine Alternative”?

Darin fordern sie unter anderem ein Pflicht- und Prüfungsfach “Theorie der Wissenschaftli­chen Medizin” im Studium.

Der Beitrag streift überdies zahlreiche Stichworte und Überlegungen, die auch in den Skeptiker-Blogs schon diskutiert worden sind, deshalb im Folgenden einige Auszüge.

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Gottgeweihtes Leben nötig, arme Kirche!

Erzbischof Schick über die Bedeutung der Orden: „Wenn das gottgeweihte Leben zunimmt, wird auch die christliche Bevölkerung wieder wachsen.“

kath.net

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick ist trotz der Nachwuchssorgen der Klöster und Orden von deren Zukunft überzeugt. „Das gottgeweihte Leben gehört wesentlich zur Kirche dazu“, sagte der Bamberger Oberhirte am Samstag in Vierzehnheiligen (Dekanat Lichtenfels) im Rahmen eines Festgottesdienstes anlässlich des goldenen Professjubiläums von elf Ordensschwestern.

„Die Kirche kann ohne gottgeweihtes Leben nicht sein, es ist für die Zukunft unabdingbar. Der Herr der Kirche wird uns Ordensnachwuchs schenken, wenn wir ihn darum bitten und unseren Beitrag dazu leisten.“

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Wenn Christen streiten, reden die Katholiban von innerchristlicher Christianophobie

Quelle: neuer-weg.com

Wenn Christen streiten …
… geht bald ein Riss durch die Christenheit, gibt es Fraktionen, Spaltungen und die Fragen der Konfessionalität können gar Kriege entfesseln – zu allen Zeiten des Christentums. Ein Phänomen, das sich auch als innerchristliche Christianophobie beschreiben lässt. In Deutschland ist das an der Tradition der Rom- und Papstkritik gut zu illustrieren, bis zum heutigen Tag.

Von Stefan MeetschenTagespost

Als „schwärzesten Abschnitt der europäischen Neuzeit“, als „schauerliche Paradoxie, die die gesamte Geschichte der christlichen Völker befleckt“, mit diesen Worten hat der österreichische Schriftsteller, Feuilletonist und Schauspieler Egon Friedell in seiner „Kulturgeschichte der Neuzeit“ die Periode von der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts bis in den Dreißigjährigen Krieg hinein bezeichnet. Die Zeit der Religionskämpfe, die Zeit einer schier unendlichen Bartholomäus-Nacht zwischen Katholiken und Protestanten. Wobei der Hauptskandal aus Sicht von Friedell nicht so sehr in der dabei offenbar werdenden Zerstörungswut lag, als vielmehr das „Schwelgen in erbarmungsloser Rachsucht, tückischer Bosheit und allen jenen teuflischen Trieben, um deren Vertilgung der Heiland das Kreuz auf sich genommen hatte“. Die Christen des Zeitalters der Gegenreformation kämpften nicht nur brutal gegeneinander, sondern mit höchstem geistigen Raffinement und einer geradezu vollendeten Kunstfertigkeit der Infamie. Es ging nicht nur um die Wahrheit, es ging auch um Macht, die eigenen Ansprüche im Namen Gottes.

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Christliche Antworten braucht die Welt nicht

"Eine christliche Lehre, die nicht mehr vom ewigen Leben sprechen kann, ist wie ein Essen ohne Speise." Dies hat der ehemalige Bischof der Evangelischen Landeskirche Württemberg, Gerhard Maier, bei einem Vortrag in Bad Liebenzell betont. Foto: Evangelische Landeskirche Württemberg

„Ohne eine kontinuierliche theologische Lehre ist es unmöglich, christliche Antworten auf die Fragen der Zeit zu geben.“ Dies hat Gerhard Maier, der ehemalige Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, bei seinem Festvortrag zur Eröffnung der Internationalen Hochschule Liebenzell (IHL) betont. Er sprach dort über „die Bedeutung theologischer Lehre für Mission und Gemeinde“.



pro Medienmagazin

„Kontinuierliche Lehre bewahrt uns davor, glaubenslose Antworten zu geben, die niemand nützen. Wir werden noch einmal vorsichtig, wenn wir uns bewusst machen, dass alles Reden Gottes auch ein Geheimnis Gottes bleibt. Die Lehre enthüllt dieses Geheimnis nicht einfach, sondern leitet zu Achtung und Respekt vor ihm an, sonst werden wir farblos Mitschwimmende im Strom der Zeit“, machte Maier deutlich.

Ein Strom ohne Ufer

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Costa Rica: In-vitro-Fertilisation, Opus Dei und Höllenqualen

Devote Katholikin: Costa Ricas Präsidentin Laura Chinchilla. Bild: reuters

In Costa Rica tobt ein Kulturkampf um die In-vitro-Fertilisation. Dem Land droht eine Menschenrechtsklage, die Regierung lässt sich von Opus Dei vertreten.

von C. ROMERO & T. KEPPELERtaz

„Hallo, ich bin Sofí, die jüngste von drei Geschwistern“, stellt sich die Mädchenstimme im Radio vor. „Meine Eltern lieben mich von ganzem Herzen. Aber ich weiß, dass meine sieben Geschwisterchen in einem Labor sterben mussten, damit ich zur Welt kommen konnte.“ Der Spot wurde von der katholischen Kirche in Costa Rica geschaltet und quäkte mehrmals täglich auf vielen Sendern. Er ist Teil einer Kampagne gegen die Befruchtung von Eizellen im Reagenzglas.

Costa Rica soll weiterhin das einzige Land der westlichen Welt bleiben, in dem In-vitro-Fertilisation verboten ist. Das Land wird deshalb am 31. Juli vor dem Interamerikanischen Menschenrechtsgericht verklagt.

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Ground Zero: Atheisten klagen gegen Kreuz

Das Kreuz des Anstoßes - hier 2005 am Ground Zero. Foto: Urban (Wikimedia)

Eines der wenigen Überbleibsel des World Trade Center in New York ist ein großes Stahlkreuz aus Trümmern der Zwillingstürme. Atheisten klagen nun dagegen, dass das Kreuz in die Gedenkstätte am Ground Zero in Manhattan integriert werden soll.

pro Medienmagazin

„Es ist eine unzulässige Vermischung von Kirche und Staat, dass die Regierung dieses Kreuz ‘verehrt’“, schreiben die „Amerikanischen Atheisten“ in einer Pressemitteilung. Es sei illegal, dass in einer staatlich finanzierten Anlage eine Religion gepriesen würde. Der Verband fordert, das Kreuz aus einem geplanten Museum innerhalb der Gedenkstätte am Ground Zero zu entfernen, es sei denn, die atheistische Weltanschauung werde ebenfalls mit einem Symbol in der Ausstellung vertreten sein. Wie der Nachrichtensender CNN berichtet, umfasst die Klage die Stadt New York samt ihrem Bürgermeister Michael Bloomberg sowie den Staat New Jersey mit seinem Gouverneur Chris Christie.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Subkuttan geht in den wohlverdienten Sommerurlaub, Castel Gandolfo ruft :mrgreen:

Quelle: bruedergemeinde.de

Historiker Althoff macht katholische Kirche für fundamentalistische Gewaltfantasien mitverantwortlich
[...]Berlin (dts) – Der Historiker und Mittelalter-Experte Gerd Althoff schreibt der katholischen Kirche eine Mitverantwortung für fundamentalistische Gewaltfantasien zu. Sie habe “durch Untätigkeit Raum gelassen für eine Legitimierung und Heiligung von Gewalt”, schreibt Althoff in der “Frankfurter Rundschau” (Freitagausgabe). Der “verhängnisvolle Mythos der Kreuzzüge”, auf den sich auch der Attentäter von Oslo, Anders Breivik, bezog, hätte erst gar nicht entstehen müssen, wenn die Kirche “das Unchristliche am Tun der Kreuzfahrer mehr in den Vordergrund gestellt hätte”, so Althoff.
Auch die von christlichen oder christlich geprägten Forschern dominierte Geschichtswissenschaft habe die distanzierte Behandlung “gerade der erschreckenden Seiten kirchlich legitimierter Gewalt” vermissen lassen. Das habe zu einer verklärten Sicht auf die Kreuzritter geführt, zu einer “Romantisierung und Mythisierung, die nun fatale Konsequenzen hatte”. Althoff, der auch Sprecher des Exzellenz-Clusters “Religion und Politik” an der Universität Münster ist, betonte die entscheidende Rolle der mittelalterlichen Päpste für religiös motivierte Gewalt im Christentum. Die Kreuzritter hätten die Erlaubnis zu Gewaltexzessen gegen “Ungläubige” sowie deren Rechtfertigung unmittelbar und ausdrücklich von Rom erhalten.[...]

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Veröffentlicht in Ökonomie, Bildung, Demokratie, Fundamentalismus, Gesellschaft, Judentum, Katholizismus, Kultur, Medien, Politik, Protest, Protestantismus, Radikalisierung, Radikalismus, Recht, Religion, Säkulares, Soziales. Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . 1 Kommentar »

Vorbereitung auf den Papstbesuch: Heilige Katholiban-Ausbildung nach Opus Dei

Quelle: lesestoff.ch

Der Papst in Deutschland – eine einmalige Chance!
„Wir können sicher sein, dass Papst Benedikt XVI. eine Botschaft mitbringen wird, die uns aufrüttelt.“ Wie der Besuch Papst Benedikts uns Deutsche aus unserer Zaghaftigkeit befreien kann.

Von Prälat Christoph Bockamp,  Regionalvikar des Opus Dei in Deutschland - Kath.net

Vom 22. bis zum 25. September kommt der Papst zu uns nach Deutschland. Nach Berlin, Freiburg und Erfurt sind wir alle eingeladen. Jetzt gilt es, uns gut darauf vorzubereiten.

„Ich bin überzeugt, dass diese Reise einen belebenden Schwung in unsere Kirche und unser Land trägt“. Die Zuversicht von Erzbischof Robert Zollitsch teile ich.

Wobei wir wissen: „Gott kann nur bis Eins zählen.“ – Die Frucht des Besuches hängt davon ob, was jeder einzelne von uns daraus macht.

Eine einmalige Chance für mein Leben

Wir können sicher sein, dass Papst Benedikt XVI. eine Botschaft mitbringen wird, die uns aufrüttelt. So hat er es bei seinem Besuch in England getan. Erstaunlich waren seine Worte an die Schüler der katholischen Schulen Englands, Schottlands und Wales. Er sagte, dass er es als eine einmalige Chance ansehen würde, nun zu diesen vielen jungen Leuten zu sprechen, die ihm direkt oder im Fernsehen zuhören. Er wolle ihnen etwas Entscheidendes für das Leben mitgeben.

Und dann kam die Überraschung: „Ich hoffe, dass einige von euch, die mir heute zuhören, die künftigen Heiligen des 21. Jahrhunderts sind. Was Gott am meisten von einem jeden von euch wünscht, ist, dass ihr Heilige werden sollt. Er liebt euch viel mehr, als ihr euch je vorstellen könnt, und er will das allerbeste für euch. Und das bei weitem Beste für euch ist es, an Heiligkeit zuzunehmen.“

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H+: The Digital Series

Neue Science Fiction TV-Serie vom X-Man Produzenten Bryan Singer (Erstausstrahlung in 2011).

In einer nahen apokalyptischen Zukunft ist der Durst nach fortgeschrittener Technologie außer Kontrolle geraten. H+ ist der neue Renner, ein implantiertes Computersystem, dass es dem eigenen Geist und Nervensystem erlaubt, 24 Stunden am Tag direkt mit dem Internet verbunden zu sein. Über 33 % der Weltbevölkerung haben schon Handys und Laptops abgeschworen und nutzen H+.

Doch niemand ahnt, was vor der Tür steht. Innerhalb von Sekunden sind plötzlich mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt tot. Die politische und soziale Landschaft verändert sich radikal und die Überlebenden müssen dahinter kommen, was überhaupt vorgefallen ist.

Webseite: http://www.facebook.com/HplusTheDigitalSeries

Homo-Hetzer Bradlee Dean will Schmerzensgeld

Homo-Hetzer verlangt Schmerzensgeld

Der evangelikale Jugendpfarrer Bradlee Dean aus Minnesota verlangt vom Fernsehsender MSNBC 50 Millionen Schmerzensgeld, weil die lesbische Moderatorin Rachel Maddow seine extreme Homophobie öffentlich gemacht hat.

Schwulissimo

In ihrer „Rachel Maddow Show“ hatte die 38-jährige Journalistin den Jugendpfarrer zwei Mal erwähnt – und dabei hauptsächlich Radiointerviews mit Dean abgespielt, in denen er Christen zu mehr Aktionen gegen Homosexuelle aufruft: „Muslime fordern die Hinrichtung von Homosexuellen in Amerika.

Das zeigt, wie sie die Gesetze aufrecht erhalten, die sogar in der Bibel des judeo-christlichen Gottes stehen, aber sie scheinen sogar moralischer zu sein als die amerikanischen Christen, weil diese Leute es mit der Vollstreckung der Gesetze ernst meinen. Sie wissen, dass Homosexualität eine Abscheulichkeit ist.“ Maddow wies in ihrer Sendung darauf hin, dass sich Dean später gegen die Todesstrafe für Homosexuelle ausgesprochen habe. „Wie nett von ihm“, kommentierte die Journalistin süffisant.

Für Dean dennoch Anlass zur Millionen-Klage. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch in New Yor erklärte der Pfarrer, dass er Homosexuelle nicht hasse, wie es Maddow behauptet hatte: „Ich will [die Homosexuellen] nicht verurteilen, ich will sie erlösen.“

„Kann denn Einkaufen Sünde sein?“ Einkaufstüte mit dem Konterfei des Teufels

Quelle: radiobremen.de

Einzelhandel wehrt sich gegen Kirchenklage um Sonntagsöffnung
„Kann denn Einkaufen Sünde sein?“

Domradio

Im Streit um die erweiterte Sonntagsladenöffnung in Schleswig-Holstein stützt der Deutsche Gewerkschaftsbund die Position der Kirchen, die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage auf 36 zu reduzieren. Doch Einzelhandel, Tourismus und Gastronomie laufen dagegen Sturm. Eine Reportage von Sabine Kleyboldt.

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Camel and Christ accept their burdens kneeling(A. Bierce)

Quelle: fatima.blogspot.com

Präfekt der Liturgiekongregation: „Ich glaube, dass es für die ganze Kirche notwendig ist, die Kommunion auf Knien zu empfangen.“ Bischöfe tragen die Verantwortung, Liturgiemissbräuche durch eine gute Ausbildung zu korrigieren.

kath.net

„Es ist empfehlenswert, dass die Gläubigen die Kommunion in den Mund und auf Knien empfangen.“ Das sagte Kardinal Antonio Cañizares Llovera, Präfekt der päpstlichen Kongregation für Gottesdienst und Sakramentenordnung, gegenüber der Agentur ACI Prensa.

Die Gläubigen, welche die Eucharistie von Papst Benedikt empfangen, tun dies in den Mund und auf Knien. Diese Haltung sei der Anbetung Gottes, der Anerkennung Gottes, geschuldet, die es zurück zu gewinnen gelte.

„Es ist einfach das Wissen, dass wir vor Gott selbst stehen und dass Er zu uns gekommen ist und wir ihn nicht verdienen“, führte der Kardinal weiter aus. „Ich glaube, dass es für die ganze Kirche notwendig ist, die Kommunion auf den Knien zu empfangen.“ „In der Tat – fügte er hinzu – muss man, wenn man stehend kommuniziert, eine Kniebeuge oder eine tiefe Verbeugung machen, was nicht geschieht“.

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Geistige Brandstifter: Wort und Mord

Frei zugänglich. Bevor er auf die Insel Utoya kam, war der Mörder in fremde Gedankenwelten eingedrungen. - Foto: dpa

Nach dem Attentat von Norwegen ist die Diskussion um die ideologische Aufladung des Täters Breivik voll entbrannt. Peter von Becker beschreibt, wie nun auch Thilo Sarrazin oder Henryk M. Broder in dessen Nähe geraten.

Von Peter von BeckerDer Tagesspiegel

Der norwegische Massenmörder Anders Behring Breivik hat mit seinem 1500-seitigen, im Internet veröffentlichten Manifest offenbar auch eine riesige Falle gestellt. Und alle, die nun in Breiviks Konvolut aus Ressentiments, Hass, fehlgeleitetem Idealismus, fundamentalistischer Ideologie und kaltblütiger Selbstinszenierung nach kurzen Schlüssen auf vermeintliche Kronzeugen, geistige Anstifter und direkte Tatfolgen suchen, drohen in diese Falle zu tappen.

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Necla Kelek/Monika Maron: Wenn das Feindbild zum Lebensinhalt wird

Necla Kelek will Missstände im Islam auch weiterhin anprangern. Das sagte sie in einem gemeinsamen Interview mit der Schriftstellerin Monika Maron. Foto: pro

Islamkritik darf auch nach den Anschlägen von Norwegen nicht tabuisiert werden. Darüber waren sich die Schriftstellerinnen Monika Maron und Necla Kelek in einem gemeinsamen Interview mit der „Welt“ einig. Sie sprachen auch über die neuen Kontroversen um Thilo Sarrazin, der jüngst bei Dreharbeiten aus dem Berliner Stadtteil Kreuzberg vertrieben worden war.

pro Medienmagazin

„Ich bin fassungslos über diesen Terror, und mich bewegt das unendliche Leid der Menschen in Norwegen“, sagte die islamkritische Autorin Necla Kelek in dem Gespräch. „Leider nimmt die Debatte in Deutschland trotz anfänglicher Zurückhaltung nun wieder bittere Züge an“, so Kelek. „Jahrelang haben die Parteien das Thema Integration kleingeredet, jetzt versucht man, die Auseinandersetzung mit einer Weltreligion wieder einmal zu tabuisieren. Und stereotyp wird das Kitschbild einer friedlichen multireligiösen Gesellschaft gezeichnet, das angeblich von ein paar unbelehrbaren Panikmachern und Hasspredigern mit Dreck beworfen wird.“

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Wie gefährlich sind die neuen Rechten?

Talibanisierung der christlichen Rechten

Quelle: photobucket.com

Weltbild des norwegischen Attentäters
Rechter Bruder der Dschihadisten
Die Welt ist krank, sie braucht eine radikale Kur: Mit dieser Logik richtete Anders Breivik ein Blutbad an. Sein Manifest des Grauens spiegelt Positionen europäischer Rechter, die für eine „Konservative Revolution“ trommeln. Ihre Argumente entsprechen denen von islamischen Dschihadisten.

Von Volker WeißSpiegel.de

Nein, Anders Behring Breivik ist kein Nazi. Alle Versuche, den Mörder von Oslo und Utøya in diese Form zu pressen, entspringen nur eingeübten Reflexen. Doch der Attentäter hat ein Manifest verfasst, das wichtige Hinweise gibt: Die Erklärung ist eine Mischung aus taktischem Handbuch und politischem Programm. Wiederholt positioniert sich der Autor als „Konservativer Revolutionär“ – und damit reklamiert er ein bestimmbares Weltbild für sich.

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PI-News: Der Hetzblog der Rechtspopulisten

Das Regierungsgebäude in Oslo nach Breiviks Anschlag © Thomas Winje Oijord/AFP/Getty

„Nicht schuldig“. Mit diesen Worten äußert sich der Attentäter von Oslo und Utoya, Anders Behring Breivik, erstmals vor der norwegischen Justiz. Was bringt jemanden dazu, den Massenmord an 76 Menschen als moralische Notwehr zu begreifen?

Von Ario Ebrahimpour MirzaieZEIT ONLINE

„Nicht schuldig“. Mit diesen Worten äußert sich der Attentäter von Oslo und Utoya, Anders Behring Breivik, erstmals vor der norwegischen Justiz. Was bringt jemanden dazu, den Massenmord an 76 Menschen als moralische Notwehr zu begreifen? Das islamfeindliche Weltbild des modernen europäischen Rechtspopulismus bietet Antworten. Die wichtigste Online-Plattform der Islamhasser in Deutschland nennt sich Politically Incorrect (PI). Aber welches Netzwerk steckt hinter der Webseite, die die ideologische Munition für Menschen wie Breivik liefert?

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Alan Posener: „Geert Wilders ist ein Antisemit“

Alan Posener Quelle: profile.ak.fbcdn.net

Am 28. Juni stimmte das holländische Parlament für ein Verbot des rituellen Schächtens. Binyomin Jacobs, Oberrabbiner der Niederlande, verglich den Beschluss des Parlaments mit der antisemitischen Gesetzgebung der Nazis: „Eine der ersten Maßnahmen nach der Besatzung war die Schließung koscherer Schlachthöfe“, sagte Jacobs.

Von Alan Posener - starke-meinungen.de

Pinchas Goldschmidt, Präsident der Konferenz europäischer Rabbiner, meinte, Holland habe damit „Jahrhunderte des Liberalismus, der Menschenrechte, der Offenheit und Toleranz gegenüber Juden weggeworfen“. Juden seien „in den Niederlanden nicht mehr willkommen“.

Recht haben die Rabbiner. Ich persönlich finde das Schächten abscheulich, hauptsächlich, weil ich meine Steaks blutig mag; aber wenn die Torah nun einmal vorschreibt, dass nur geschächtetes Fleisch koscher ist, dann ist das ein Problem der gesetzestreuen Juden, nicht der Nichtjuden. Das holländische Parlament hat ein eindeutig antisemitisches Gesetz verabschiedet.

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Die Homophobie christlicher Standesbeamter

Quelle: www.hochzeit-tipp.de

New York erlaubt die Homo-„Ehe“. Christliche Standesbeamte kündigen. Und neue Probleme um das Sorgerecht der Kinder treten auf, wenn sich die gleichgeschlechtlichen Partner wieder trennen.

Von Edith Breburdakath.net

Das neue New Yorker Gesetz zur homosexuellen „Ehe“ vom 24. Juli 2011 wurde euphorisch gefeiert. Das Standesamt blieb den ganzen Tag offen. Wer in New York heiraten will, muss sonst zwischen der Ausstellung der Ehelizenz und der Ehe-Zeremonie 24 Stunden warten. Doch am Sonntag war alles anders.

Mehr als 60 Richter und viele Freiwillige boten 823 homosexuellen Paaren an, sie zu „verehelichen“, und zwar ohne Wartezeit. Eigentlich ist das Standesamt am Sonntag geschlossen, aber viele Beamte machten eine Ausnahme, um – wie sie sagen – diesen „historischen Tag“ zu feiern.

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Bildung und Glauben – Wer ist klüger?

Untersuchungen in Amerika und Europa zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Sind Ungläubige wirklich klüger als Gläubige? Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Hamburg) berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, dass Atheisten gebildeter und toleranter seien.

idea.de

Grundlage sind Untersuchungen US-amerikanischer Institute. Im Unterschied dazu legt eine Studie im Auftrag des britischen Bildungsministeriums andere Schlüsse nahe. Danach sind atheistische Jugendliche am wenigsten an höherer Bildung interessiert; junge Leute mit christlichem Hintergrund schneiden allerdings auch nicht viel besser ab. Am bildungshungrigsten sind Hindus, Sikhs und Muslime. Wie die Londoner Zeitung The Telegraph schreibt, ergab eine Befragung von mehr als 13.000 Jugendlichen, dass 77 Prozent der 15-jährigen Hindus später weiterführende Schulen besuchen. Bei den Sikhs sind es 63 Prozent und bei den Muslimen 53 Prozent. Nur 45 Prozent der gleichaltrigen Christen und 32 Prozent der Atheisten streben einen höheren Schulabschluss an.

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Religionsunterricht: Werbung für Abmeldung

Der Verweis der neunjährigen Muslimin Zeynep von einer evangelischen Grundschule in Mönchengladbach hat erste Folgen. Die Klage des Vaters, der seine Tochter vom evangelischen Religionsunterricht abmelden wollte, liegt zwar noch beim Verwaltungsgericht, dafür handelte jetzt der Türkische Elternverein. Er lässt 5000 Formulare zur Abmeldung vom Religionsunterricht drucken und auslegen. „Die ausgefüllten Bögen können Eltern, die es wollen, sofort bei der Schulanmeldung ihrer Kinder abgeben“, sagt Levent Ulus, Geschäftsführer des Mönchengladbacher Elternvereins. Damit könnten spätere Konflikte mit der Schule von vornherein vermieden werden. Ulus und seine Mitstreiter glauben, dass etliche muslimische Kinder gegen den Willen ihrer Eltern an das christliche Glaubensbekenntnis herangeführt werden. „Viele Familien haben sich bisher nicht gemeldet, weil sie Nachteile für ihre Kinder befürchteten.“

VON LESLIE BROOK UND GABI PETERSRP ONLINE

Nach Bekanntwerden des Vorfalls haben bereits 15 weitere Familien Abmeldungen vom Religionsunterricht beim Elternverein eingereicht. Weitere türkische Eltern in anderen Städten könnten dem Beispiel folgen, meint die Vorsitzende des Elternvereins NRW, Regine Schwarzhoff. Dass muslimische Eltern auf eine Anmeldung an Bekenntnisschulen verzichten werden, glaubt sie indes nicht. „Häufig wird an diesen Schulen guter Unterricht gemacht“, sagt sie.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Italienisches Parlament lässt Anti-Homophobie-Gesetz abblitzen
[...]Der lange Arm der römisch-katholischen Kirche ist in Rom offenbar allgegenwärtig: Das italienische Parlament hat ein Gesetz zur Bekämpfung von Homophobie abgelehnt. So hat die Abgeordnetenkammer den Entwurf mit Mit 293 Stimmen gegen 250 und 21 Enthaltungen einen Entwurf abgelehnt, nach dem „sexuelle Intoleranz“ bei Verbrechen gegen eine Person als erschwerender Umstand gewertet worden wäre. Das Gesetz wurde von Paola Concia von der oppositionellen Demokratischen Partei (PD) eingebracht. Die Ministerin für Chancengleichheit, Mara Carfagna, unterstützte den Oppositionsentwurf. Anlass für die Initiative waren mehrere Angriffe gegen Lesben und Schwule in der italienischen Hauptstadt. Dementsprechend kritisiert Concia auch, dass das Gesetz abgeblitzt ist: „Italien hat die Chance verpasst, sich im Kampf gegen Homophobie europäischen Standards anzupassen“, ärgert sich die Parlamentarierin. Doch der Entwurf war nicht einmal in ihrer eigenen Partei unumstritten. So kritisierte der katholische Flügel der PD rund um die Abgeordnete Paola Binetti den Entwurf scharf. Auch die katholische Oppositionspartei UDC lehnte den Entwurf ab. Sie behauptete, das Gesetz verletzte das in der italienischen Verfassung verankerte Gleichheitsprinzip. Der linke Flügel der PD unterstützte das Gesetz hingegen aktiv. Concia vermutete gegenüber der italienischen Presse, dass der Entwurf am starken Druck katholischer Kreise im Parlament gescheitert ist. Paolo Patane, Chef der Lesben- und Schwulenorganisation Arcigay möchte nun, dass die EU „uns hilft, diesem extrem gefährlichen Anstieg an Homophobie, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenzustehen, den das italienische Parlament beschlossen hat, zu legitimieren“.[...]

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„Nicht wundern, wenn wahnsinnige Christen das Waffenarsenal der Heiligen Schrift einsetzen“

Quelle: amazon.com

Gewalt im Christentum
Der norwegische Terrorist Anders Behring Breivik hat sich als konservativer Christ bezeichnet und auch damit seine Gewalttat begründet. Das hat Tradition.

Von Gerd LüdemannFrankfurter Rundschau

Die ältesten Christen waren Juden und betrachteten das „Alte Testament“ als heilige Schrift und Wort Gottes. Den darin bezeugten Gott Israels, Jahwe, hielten sie für Jesu himmlischen Vater, der auch ihr Vater war. Innerhalb weniger Jahrzehnte schlossen sich zahllose Griechen der christlichen Bewegung an. Zwar hatten Juden viele Berührungspunkte mit der griechisch-römischen Welt, doch besaßen sie durch den Glauben an Jahwe, der Israel als sein Volk erwählt hatte, eine eigene Identität. Daher wird eine sachgemäße Beschäftigung mit dem frühen Christentum stets einen Blick auf das Judentum werfen.

Das erste Gebot mit seiner Forderung, allein Jahwe anzubeten, prägt – ebenso wie die Androhung und Durchführung von schweren Strafen im Falle des Ungehorsams – über weite Strecken das „Alte Testament“, so wie es uns heute vorliegt. Als Mitte des Alten Testaments gilt vielen das 5. Buch Moses. Seine priesterlichen Verfasser sehen sich als Werkzeuge Jahwes und fordern strenge Kultzentralisation, die Reinheit des Kultus sowie die rigorose Abgrenzung von anderen Völkern. Gekoppelt mit dem Gedanken der Einheit und Reinheit ist die Doktrin der Erwählung. Als Kehrseite davon herrscht nach außen die Abgrenzung und ein rituell begründeter Hass gegen alles vor, was nicht zu Israel gehört.

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Texas: Kein Intelligent Design an Schulen

Im letzten Jahr versuchte die republikanische Mehrheitsfraktion des US-Bundesstaats Texas „ihre“ Schulbücher mit polit-theologischem, kreationistischem Unsinn umzumodeln.

Der zweite Knall

Jetzt gab es eine Niederlage für den Kreationismus! Letzten Freitag stimmte das Texas State Board of Education (SBOE) einstimmig dafür, wissenschaftstreue Lehrbücher für Biologiekurse an öffentlichen Schulen zu genehmigen. Durch eine 14-0 Abstimmung gab das Board zusätzlichen Lehrbüchern aus neutralen Verlagen den Vorzug, nicht Kreationismus-basierten Empfehlungen von Anbietern aus der religiösen rechten Ecke.

Americans United for Separation of Church and State drängte das Board auf Flehen des Discovery Institute und International Databases nicht einzugehen. Beide Gruppen schlugen Lehrbücher vor, die Evolution aus einer religiösen Perspektive darstellen.

Quelle: National Center for Science Education

Kardinal Marx: „Glaube ist größtes Abenteuer des menschlichen Geistes und Ratze ist großartig“

Quelle: ddpdirect.de

Welch großartigen Papst wir haben, wird sich auch in der Heimat zeigen
Kath.Net-Exklusiv-Interview mit Kardinal Marx: Bei der Neuevangelisierung geht es um „Erfahrung, dass der Glaube das größte Abenteuer des menschlichen Geistes ist“; Öffentliches Kreisen um Zölibat ist „intellektuelles Armutszeugnis“

Von Roland NoéKath.net

München (kath.net/rn) „Für mich steht völlig außer Frage, dass der Papst mit seinen Predigten und auch mit seiner Rede im Deutschen Bundestag wichtige Akzente setzen wird. Er wird das Unverwechselbare und Großartige der christlichen Botschaft deutlich machen. Und fast die ganze Gesellschaft wird zuhören. Auch diejenigen, die suchen und zweifeln.“ Das sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Interview mit kath.net.

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Th. Goppel: Fundamentalistische Christen gibt es nicht

CSU-Politiker Thomas Goppel: Dass der Attentäter von Oslo und Utøya ein „fundamentalistische Christ“ gewesen sei, kann nur sagen, wer ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben hat.

kath.net

Thomas Goppel, der Sprecher des „Gesprächskreis der ChristSozialen Katholiken“ in der CSU, hat in einer Stellungnahme mediale Behauptungen zurückgewiesen, dass der Attentäter von Oslo und Utøya, Anders Behring Breivik, ein „fundamentalistischer Christ“ gewesen sei.

kath.Net dokumentiert den Beitrag im Wortlaut:

Dankbar für das Wort zum Sonntag in der ARD am vergangenen Samstag äußert sich der Sprecher der ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU, Dr. Thomas Goppel, MdL: „Pfarrerin Adelheid Ruck-Schröder aus Saarbrücken hat recht: Fundamentalistische Christen gibt es nicht, kann es nicht geben. Zu einer solchen Schlussfolgerung kann jemand nur kommen, wenn er ein völlig falsches Bild vom christlichen Glauben hat.“

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G.Beck und Sommercamp Utøya: Klingt wie Hitlerjugend

Auf der Suche nach Aufmerksamkeit? Moderator Glenn Beck. Bild: Keystone

In letzter Zeit wurde es ruhig um US-Moderator Glenn Beck. Mit einer Äusserung zum Massaker in Norwegen gerät der Amerikaner wieder ins Rampenlicht und sorgt für einen «neuen Tiefpunkt».

Tages Anzeiger

Er galt über zwei Jahre als Aushängeschild des rechtskonservativen Senders Fox-News: Glenn Beck, der auf Rupert Murdochs konservativem Kanal zur Hatz auf den politischen Feind blies und seine grosse Fan-Gemeinde dabei mit hanebüchenen Verschwörungstheorien unterhielt.

Im Juni wurde seine Show abgesetzt. Im Zuge des Massakers auf der norwegischen Insel Utöya, bei dem dutzende Menschen ums Leben kamen, bringt sich der TV-Talker wieder ins Gespräch. Wie der «Daily Telegraph» berichtet, verglich der 47-Jährige das Ferienlager offenbar mit jenen der Hitlerjugend.

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Bundestagsabgeordneter: Über Glauben reden, nicht über Demokratie

Michael Roth, MdB, Quelle: OsthessenNews

Michael Roth MdB lädt junge Menschen zu „Tagen der Begegnung“ im September in Berlin ein. Interessierte junge Erwachsene im Alter zwischen 17 – 27 Jahren können sich jetzt dafür anmelden

osthessenNews.de

Gespräche über Glauben und Werte stehen im Mittelpunkt einer ungewöhnlichen Gesprächsreihe im Deutschen Bundestag. Unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert bieten die Berliner „Tage der Begegnung“ jungen Menschen fernab von der alltäglichen Politik ein Forum, um mit Bundestagsabgeordneten über ihren Glauben und ihre Verantwortung zu diskutieren.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

 

Quelle: bruedergemeinde.de

David Berger:
[...]Berger: Erst jüngst gab es Bestrebungen, etwa von Christoph Kardinal Schönborn in Wien, darüber nachzudenken, ob man homosexuelle Partnerschaften, wenn sie auf einen langen Zeitraum ausgelegt sind und ähnlich wie heterosexuelle Ehen funktionieren, tatsächlich als Sünde bezeichnen könne – also, ob man seinen Segen dazugibt. Doch sein Chef wollte es gänzlich anders: Joseph Ratzinger hat, bevor er Papst geworden ist, als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre einen Weg zurück eingeschlagen, in dem er dazu übergangen ist, allein die bloße homosexuelle Veranlagung als widergöttlich und satanisch zu bezeichnen. Eine deutliche Tendenz dazu ist in einer seiner ersten päpstlichen Erklärungen von 2005 gegeben, die besagt, dass homosexuell Veranlagte auf keinen Fall Priester werden dürfen, auch wenn sie den Zölibat halten. Begründung: Homosexuelle seien unfähig, ein gesundes Verhältnis zu anderen Menschen aufzubauen. Ähnliche Aussagen, die bereits die homosexuelle Veranlagung als widergöttlich und sündhaft bezeichnen, finden sich in in seinem Ende 2010 veröffentlichten Buch „Licht der Welt“[...]

Kardinal Marx: „Homosexuelle sind nicht gescheiterte Menschen, aber welche, die pastorale Begleitung brauchen“ ????
[...]Homosexuelle sind keine gescheiterten Menschen. Das betont Kardinal Reinhard Marx in einem aktuellen Interview mit der Münchner Kirchenzeitung. Chris­ten leb­ten in dem Glau­ben, dass für Men­schen immer wie­der ein Neu­an­fang mög­lich sei. Le­bens­ent­wür­fe könn­ten schei­tern, nicht aber der Mensch als Eben­bild Got­tes. Zwar sage die Kir­che klar, dass die Se­xua­li­tät in die Ehe von Mann und Frau ge­hö­re. Sie nehme aber auch wahr, dass das vie­len nicht ge­lin­ge. Diese Men­schen müsse man auf ihrem Le­bens­weg po­si­tiv pas­to­ral be­glei­ten, so Marx.[...]

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Anschläge in Norwegen und Internetforen wie „Politically Incorrect“

Die kruden Homo-Theorien des Anders Breivik

Das Manifest des Attentäters hat das Kreuz des Templerordens auf dem Titel

Anders Breivik beschreibt in seinem Manifest, warum auch Homosexuelle Verräter sein können und bestraft gehören. Dabei hat er schwule Freunde. Und er erklärt, wie man sich als Schwuler ausgibt, um nicht aufzufallen.

Von Norbert BlechQUEER.de

Der mutmaßliche Attentäter von Oslo und Utøya, Anders Behring Breivik, hat am Samstag Abend ein Teilgeständnis abgelegt. Der 32-Jährige hatte am Freitag im Osloer Regierungsviertel eine Bombe gelegt und dabei mindestens sieben Menschen getötet, wenig später schoss er auf einer Insel bei einem Sommercamp der Jungsozialisten gezielt auf hauptsächlich Jugendliche und tötete mindestens 85 von ihnen.

Zugleich wurde am Samstag ein vom mutmaßlichen Attentäter geschriebenes Manifest bekannt. „2083. A European Declaration of Indepence“ hat 1516 Seiten und beschreibt recht konkret die Vorbereitungen zum Attentat und gibt auch Tipps für andere, wie sie die Welt vor Islamismus und „Kulturmarxismus“ retten können.

Der beschworene Sieg des Islam in Europa führe unter anderem zum „Mord an Minderheiten, etwa an Schwulen“. Das zeige bereits der „spirituelle Führer“ des norwegischen Islamrats, der eine entsprechende Tötung debattiere. Allerdings gehörten Schwule selbst teilweise zu den Kulturmarxisten, auch würden diese Multikulturalisten mit angeblich Inhalten pro Minderheiten, pro Schwule, gegen Krieg, für die Umwelt etc. Schwule für sich gewinnen (obwohl es ihnen in Wirklichkeit um die Zerstörung der Werte Europas gehe). So notiert der Attentäter, wie etwa Antifaschisten beim Stockholmer Pride dabei waren. Ebenso wie die (ehemalige) Anführerin der schwedischen Solzialdemokraten, Mona Sahlin. „Wird Sahlin und die anderen Sozialdemokraten sicherstellen, dass homosexuelle Paare in Moscheen heiraten dürfen?“, fragt er ironisch.

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„Wer lügt – Gott oder die Kirche? – …oder worüber die Kirche schweigt!“

Quelle: neuebuecher.de

Der Wagner Verlag präsentiert ein neues, provokantes Sachbuch des Kirchenkritikers Leo Piral. Der Titel „Wer lügt – Gott oder die Kirche?“ gewährt bereits erste Einblicke in die scharfen Gegensätze, die Piral in diesem Werk offenlegt.

ptext.de

Leo Piral veröffentlicht mit „Wer lügt – Gott oder die Kirche? … oder worüber die Kirche schweigt!“ sein drittes kirchenkritisches Buch im Wagner Verlag. Tief gehende, persönliche Erfahrungen mit den menschlichen Härten des Kirchengerichts regten ihn dazu an, intensive Studien zur Geschichte der katholischen Kirche zu betreiben. In seinen Büchern zieht er ein umfangreiches, ernüchterndes Fazit dieser langjährigen Recherche.

Pirals neues Sachbuch hat vor allem die Kirchendogmen und katholischen Glaubenssätze zum Thema, die er mittels systematischer Analyse als katholische Machtbausteine entlarvt. Dass päpstliche Botschaften zuweilen den festgelegten, kirchlichen Glaubenssätzen widersprechen, ist ein besonderes Kuriosum, das dem Autor ins Auge fällt. Den katholischen Gläubigen ist das Hinterfragen von Kirchendogmen, die vorgeblich auf göttlicher Inspiration beruhen, de facto verboten: Zweifler werden nach Kirchenrecht ausgeschlossen und damit der ewigen Verdammnis preisgegeben. So entsteht ein Druckmittel, um das kritische Denken der Kirchenmitglieder zu unterbinden. Piral verfolgt die katholische Dogmenpolitik zurück bis in das Jahr 381, als der römische Kaiser Theodosius im Konzil von Konstantinopel die göttliche Trinität als unfehlbare Wahrheit proklamierte: ein erster Meilenstein der Kirchengeschichte, die sich damit selbst zu einer Art „Sachverwalter Gottes“ erklärt.

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Taxifahrer, Gott und der gruppenbezogene Unterschied

„Die vielen Erfolgreichen wenden sich ab, wenn sie wieder über ihre Religion definiert werden” - schreibt Armin Laschet

Schwaben sind klüger, Katholiken sind dümmer, und alle Einwanderer sind Muslime, wenn sie aus Afrika kommen: Thilo Sarrazin denkt sich „gruppenbezogene Unterschiede“ aus, die Migrationsforschung überflüssig machen.

Von Armin LaschetFAZ.NET

Thilo Sarrazin ist wieder da. Diesmal als gefühlter BBC-Reporter, der über den „wahren Frontverlauf“ der „Integrationsfront“ berichtet und für sich und Necla Kelek in Anspruch nimmt, von dem Migrationsforscher Klaus Bade und dessen Kollegen der „Integrationskraftzersetzung“ angeklagt zu werden. „Wollen sich, um im Bilde zu bleiben, Klaus Bade und Kollegen wirklich in die Rolle des ,Reichsfunks‘ begeben, der in kühnen Bildern Probleme kleinredete und die baldige Wende des Kriegsglücks beschwor?“ So fragte Sarrazin am 7. Juli an dieser Stelle. Warum greift der inzwischen schiedsgerichtlich bestätigte Sozialdemokrat Sarrazin stets auf Sprachbilder aus der Zeit des Dritten Reiches zurück, um für seine Thesen zu werben? Integrationspolitik ist kein Krieg mit Frontverläufen, sondern ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit nach fünfzig Jahren „defensiver Erkenntnisverweigerung“ (Bade).

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Bomben im Kinderzimmer

Soll den Krieg ins Kinderzimmer bringen: Ein Jihad-Comic Foto: Quilliam

Mit bunten Bildern, coolen Sprüchen und spannenden Geschichten haben es schon Spider-, Super-, oder Batman in Kinderzimmer und -herzen geschafft. Nun versuchen ausgerechnet Islamisten, an den Erfolg von Marvel und Co. anzuknüpfen. In einem Comic-Film wollen sie die vermeintlichen Heldentaten ihrer Mitstreiter erzählen.

pro Medienmagazin

Sie tragen Tarnfarbe, Maschinengewehr oder Raketenwerfer und das Gesicht ist durch schwarzes Tuch vermummt. Auch wenn diese Islamisten mit den großen Helden unserer Kindheit, Spiderman, Catwoman oder dem Hulk, wenig zu tun haben: Für den Nachwuchs der Al Qaida sollen sie zu Idolen werden. Der in London ansässige anit-islamistische Think Tank „Quilliam“, hat kürzlich Informationen zu einer neuen Comic-Strategie der Al Qaida veröffentlicht. Demnach soll ein radikaler Moslem, der sich Abu al-Laith al-Yemeni nennt, auf der arabisch-jihadistischen Webseite „al-Shamouk“ die Entwürfe für einen Islamisten-Comic veröffentlicht haben. Dieser soll zeigen, „wer den Islam und den Propheten verraten hat, und inwiefern die arabischen Führer Vertreter des Westens sind“, zitiert „Quilliam“ aus dem passwortgeschützten Forum.

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Spontanheilungen gar nicht so selten

Quelle: www.krebscafe.de

Wahrscheinlichkeit bei Krebs größer als ein Sechser im Lotto. Regelmäßige Kirchgänger hätten eine längere Lebenserwartung; Menschen, die an einen Gott der Liebe glauben, kämen mit Krankheiten besser zurecht; das gelte selbst für Aids-Kranke.

kath.net

Sogenannte „Spontanheilungen“ selbst von schwersten Erkrankungen reten häufiger auf als vielfach angenommen. Die Chancen, dass beispielsweise Krebs auf medizinisch unvorhersehbare Weise verschwindet, stehen günstiger als ein „Sechser“ im Lotto. Etwa 1 zu 14 Millionen beträgt die Wahrscheinlichkeit des Höchstgewinns, die Häufigkeit von Spontanheilungen bei Krebs hingegen nur 1 zu 60.000 bis 100.000. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ (München) in einem Artikel mit der Überschrift „Das Wunder der Heilung“. Dabei geht es unter anderem um die vielfach unterschätzten Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers: Das Gros aller Krankheiten verschwinde ohnehin von selbst, etwa Schnupfen, kleine Wunden, Schmerzen und Infektionen. „Die biologischen Mechanismen der Selbstheilung könnten bedeutende Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Therapien liefern“, erklärt der Krebsspezialist Herbert Kappauf (Starnberg), der sich seit 30 Jahren mit überraschend erfreulichen Verläufen.

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