Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Das Katholiban-Abenteuer geht weiter …
[...]„Deutschland pro Papa“ ruft zur Beuevangelisierungsaktion „Benedetto 16″ auf. Diese startet am 8. Oktober in Berlin, Sprecher sind Peter Seewald, Matthias Matussek, Michael Hesemann und Bernhard Meuser Papst Benedikt XVI. hat auf seiner Deutschlandreise eine von Glaubenskraft beseelte Kirche eingefordert. „Deutschland pro Papa“ (DpP) möchte jetzt einen Beitrag zur Umsetzung des Papstwunsches durchführen. Daher lädt die Initiative am 8. Oktober nach Berlin zu einer Veranstaltung im Rahmen der Neuevangelisierungskampagne „Benedetto 16“ ein. Dazu werden die drei bekannten katholischen Bestsellerautoren Matthias Matussek (Das katholische Abenteuer), Michael Hesemann (Herausgeber des neuen Buches von Georg Ratzinger „Mein Bruder der Papst“) und Peter Seewald (Licht der Welt) erwartet, diese werden sowohl über Ihre persönlichen Glaubenserlebnisse als auch über ihre Begegnungen mit Papst Benedikt XVI berichten. Erstmalig wird an diesem Tag der Geschäftsführer des St. Ulrich-Verlag aus Augsburg, Bernhard Meuser, das Missionsprojekt „YOUCAT“ (benannt nach dem gleichnamigen Jugendkatechismus der Katholischen Kirche) vorstellen[...]

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Veröffentlicht in Ökonomie, Demokratie, Fundamentalismus, Gesellschaft, Islam, Judentum, Katholizismus, Kultur, Medien, Protest, Protestantismus, Radikalisierung, Recht, Religion, Säkulares, Soziales. Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . Kommentar schreiben »

Missbrauchsopfer werden verhöhnt

Quelle: intercsm.de

Der Runde Tisch gegen sexuellen Missbrauch tagt ohne die Betroffenen. Er setzt dem Täterschutz kein Ende, und die Entschädigungen fallen lächerlich niedrig aus.

Von Norbert DenefFrankfurter Rundschau

Als Anfang 2010 eine Reihe neuer Missbrauchs- und Misshandlungsfälle bekanntgeworden waren, standen vor allem die römische-katholische Kirche und ihre Institutionen, im Brennpunkt.

Der Öffentlichkeit war nicht bewusst gewesen, wie viele Täter es gibt, die Kinder und Jugendliche in ihre Gewalt bringen, oft jahrelang, in Institutionen und in der Familie. Es handelt sich nicht allein um sexualisierte Gewalt, sondern auch um psychische und physische Gewalt.

Den Opfern gelingt es selten, diesen Strukturen zu entkommen. Die akuten und chronischen Folgen beschreibt die Wissenschaft als Komplexes Posttraumatisches Belastungsyndrom. Die Formen der Leiden und Qualen sind so mannigfaltig wie die Perversionen der Täter. Diese missbrauchen Macht, Ansehen und Vertrauen. Es sind häufig Serientäter. Die Gesellschaft war sich des Massenverbrechens nicht bewusst.

Es war in der römisch-katholischen Kirche gängige Praxis, die bekanntgewordenen Täter stillschweigend zu versetzen. Verantwortliche der Institution Kirche verharmlosen diese Verbrechen auch heute noch ebenso wie die Folgen. Auch eine eigene Verantwortung lehnen die Zuständigen ab. Es fehlt das wirkliche Unrechtsbewusstsein. Aufgrund der bestehenden Verjährungsfristen leben die Täter bis heute unbelangt, selbst wenn sich noch Opfer melden.

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PI – ein verlängerter Arm des Verfassungsschutzes?

Auf dem islamfeindlichen Blog „Politically Incorrect“ gibt man sich staatstragend, nachdem die Gefahr besteht, zum Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes zu werden

Laut Berichten des Spiegels und der Frankfurter Rundschau beraten heute die Behördenleiter der Verfassungsschutzämter aus Bund und Länder darüber, ob das islamfeindliche Blog Politically Incorrect (PI) von dem Ämtern künftig beobachtet werden soll. Während einzelne Bundesländer das demnach befürworten, scheint das Bundesamt weiter an seiner Einstufung festhalten, dass das Hetz-Blog nicht verfassungsfeindlich ist. Die Blog-Betreiber haben unterdessen einen Tag vor dem Amtsleitertreffen erklärt, sie selbst würden sich als „verlängerte[r] Arm des Verfassungsschutzes“ ansehen.

Von Michael KlarmannTelepolis

Vor Wochen hatten die DuMont-Blätter und der Spiegel über interne Mails aus der PI-Führungsriege berichtet und aufgedeckt, dass hinter dem nach außen eher strukturlos firmierenden PI-Blog ein Netzwerk steckt. Seitdem kontern die Blog-Macher und werfen den Journalisten, die darüber berichteten, wahlweise Nazi- oder Stalinismus-Methoden vor (Islam- und Linkengegner pöbeln gegen kritische Medienberichte). Unterdessen haben sowohl der Spiegel als auch die DuMont-Blätter nachgelegt und unter anderem aus Skype-Protokollen der PI-Führungsriege am Tag des Attentats in Oslo zitiert. Anhand der im Spiegel publizierten Zitate wird deutlich, dass PI-Autoren sich aktuell intern weitaus radikaler und menschenverachtender über Muslime und politische Gegner – Linke oder „Gutmenschen“ – äußern, als in den meisten Artikel.

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B16-RatzeBene, der autokratische „Wahrheitswächter“

Quelle: wissen-glaube.homepage.t-online.de

Papst warnt vor selbstgemachtem Glauben – und wird nicht gehört
Der Papst sagte auf seiner Deutschlandreise, was er von einer autonomen persönlichen Religiosität hält: nämlich gar nichts. Doch eine gleichgeschaltete Kirche kann es in der modernen Welt nicht mehr geben – erst Recht nicht in Deutschland, meint der Journalist Nikolaus German.

Von Nikolaus GermanDeutschlandradio Kultur

Für Benedikt XVI., den autokratischen Glaubenswächter auf dem päpstlichen Thron, sind sie im Grunde alle Häretiker: diese Reformer, Kritiker und Selbstdenker im deutschen Katholizismus – von Hans Küng bis zur rebellischen Bewegung „Wir sind Kirche“.

Da ist zum Beispiel Professor Magnus Striet – einer von über 300 Theologen, die in einem Memorandum kirchliche Reformen dringend fordern. Er sagt, ein moderner, aufgeklärter Christ kann heute redlicherweise nicht mehr glauben wie seine Vorväter. Ja, nicht einmal wie Jesus, der in einer ganz anderen Zeit und Welt gelebt hat als wir. Wir müssen heute neu und anders glauben lernen.

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Zollitsch: Im Heute wissen(glauben)

DBK-Vorsitzender: Die Auftaktveranstaltung des kirchlichen Gesprächsprozesses im Juli in Mannheim habe genau diese Hervorhebung des Glaubens, wie sie Papst Benedikt betonte, auf die Formel gebracht: „Im Heute glauben“.

kath.net

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, hat beim Michaelsempfang des Katholischen Büros in Berlin ein erstes Resümee zum Papstbesuch gezogen. Mit Blick auf die Rede von Papst Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag sagte Erzbischof Zollitsch am Mittwochabend in Anwesenheit von Bundespräsident Christian Wulff und Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Medien: „Respekt vor dem Menschen, eine integrale Sicht der Natur und das Eingeständnis der Grenzen, die der Politik und dem Mehrheitsprinzip gesetzt sind: das sind und bleiben Merkmale einer humanen, im besten Sinn des Wortes natur- und vernunftrechtlich vertretbaren Politik.“
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Lammert: Glaube ist wichtig

Quelle: pro

Durch die Kirchen vermittelte Werte spielen für viele Bundestagsabgeordnete bei ihrer Entscheidungsfindung eine wichtige Rolle. Dies betonte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) bei der Auftaktveranstaltung der 20. „Tage der Begegnung“ in Berlin.

pro Medienmagazin

Lammert erklärte, dass er persönlich gerne bereit sei, über seinen christlichen Glauben zu sprechen – allerdings gebe es in seinem politischen Arbeitsfeld Momente, in denen das kontraproduktiv sein könne. „Als ich beispielsweise den Papst im Bundestag begrüßt habe, habe ich das nicht als gläubiger Katholik, sondern in meiner Rolle als Parlamentspräsident getan – in dem Wissen, dass es im Haus auch Menschen gibt, die mit der Rede nicht einverstanden sind.“

Auf die Frage nach dem „allgemeinen Werteverfall“ in Deutschland antwortete Lammert, dass dieser eine „Massensuggestion“ sei: „Werte werden den Menschen nicht unwichtiger. Es ist aber ein zunehmender Spagat zwischen der Kirchenbindung der Menschen und ihrer Werteorientierung zu beobachten. Werte sind auch denen wichtig, die nicht zur Kirche gehen.

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Die Hohlräume des Kölner Hasspredigers

Kölner Erzbischof ist dem Papst dankbar für die Freiburger Rede im Konzerthaus: Wenn die Kirche vergesse, dass sie von Christus gesandt sei, dann pervertiere sie eventuell zu einem humanistischen Verein.

kath.net

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat sich hinter die Mahnung von Papst Benedikt XVI. an die Kirche gestellt, sich von einer Verweltlichung zu lösen. In einem vorab veröffentlichten Beitrag für die Kölner Kirchenzeitung (Freitag) bekundet der Erzbischof Dankbarkeit für die Papstrede am vergangenen Sonntag im Freiburger Konzerthaus. Wenn die Kirche vergesse, dass sie von Christus gesandt sei, dann pervertiere sie eventuell zu einem humanistischen Verein, so Meisner.

«Noch so perfekte Strukturen, noch so ausgefeilte Konzepte sind für die Kirche letztlich sinnlos, wenn sie nicht beseelt sind von unserer Glaubenskraft», erklärt der Kardinal. Wenn die Kirche darum wisse, dass sie von Gott und nicht von der Welt sei, dann werde sie «ständig ihren Apparat abklopfen müssen, ob dort Hohlräume entstanden sind».

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Katholiban Schick, der alte Pharisäer …
[...]Missionarisch Kirche sein, bedeute „ganz nah bei Jesus und seinem Evangelium“ zu sein und zugleich „nah bei den Menschen mit ihren Freuden und Sorgen, so wie es Jesus war.“ Eine missionarische Kirche ist eine Kirche der Heiligen, die sich für das irdische Wohl und ewige Heil ihrer Mitmenschen mit allen Kräften einsetzen. Solche Heilige sollen wir sein und solche Heiligkeit fördern“, sagte Schick. Dies gelte weltweit. Eine missionarische Kirche vermittle den Menschen das Leben Gottes, das „Leben in Fülle.“ Der Bamberger Erzbischof wies darauf hin, dass eine missionarische Kirche eine „fromme Kirche“ sein müsse. Schick ermutigte die Priester und Diakone ihre Spiritualität täglich zu pflegen. „In der Eucharistie, im Stundengebet, in der Schriftbetrachtung können wir frömmer werden, damit wir im Vertrauen auf Gott missionarisch Kirche sein können.“[...]

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3. Wörishofener Esoterik-Fliege(n)-Dreck Herbst

 

Quelle: ticket-web.de

Der Kongress, über den ganz Deutschland spricht!!!
Flieges 3. Wörishofener Herbst 2011
„Ehrfurcht vor dem Leben”
Es geht nicht nur um den Menschen

Woerishofener-Herbst

Der 3. Wörishofener Herbst (28. Oktober –1. November 2011) steht unter dem Motto „Ehrfurcht vor dem Leben“ und geht der Frage nach, was diese Haltung in unserem Leben heute bedeuten kann
Täglich verschwinden für immer hunderte von Tierarten von unserer Erde, täglich zerstören Bagger riesige Regenwälder, täglich verhungern Tausende Kinder: Mit der Ehrfurcht vor dem Leben – eine Haltung, in der man noch etwas wahrnimmt, das Geheimnis der Dinge und die Werte ihrer Existenz – scheint es nicht mehr weit her zu sein. Getrieben von einer wahnsinnigen Ökonomie zerstören wir ungerührt, was lebt auf Erden. Auch uns selbst. Und gerade deshalb brauchen wir sie heute dringender denn je: die Ehrfurcht vor dem Leben. Jürgen Fliege: „Albert Schweitzer, der große Theologe, Musiker und Arzt lässt grüßen. Er verkörpert -wie letztes Jahr Sebastian Kneipp- den Geist, dem wir in unserem Leben begegnen wollen, die therapeutische Seite des Christentums. Das Volk der Patienten und Gläubigen macht sich auf die Suche nach eigenen Heils- und Heilungserfahrungen jenseits der Dogmen und Krusten. Es wird wieder ein Fest mit Vorträgen, Workshops und Zeremonien, mit Ärzten, Lehrern, Meistern, Musikern und Schauspielern, mit Ketzern und Engeln, mit Zeremonien, Gottesdiensten, Filmen und Konzerten. Wir haben die beliebtesten Gäste der vergangenen Jahre gefragt, ob sie auch ein drittes Mal da sein wollen. Und sie wollen! Bert Hellinger, Eva Aschenbrenner, Dr. Rüdiger Dahlke, Wolf-Dieter Storl und viele andere. Aber auch neue Gesichter tauchen auf: Adolf Holl und Gottfried Hasenhüttel, die aus der Kirche geworfen wurden oder konsequent selber gingen. Eine Nacht der Engel mit den Top- Engelslehrerinnen unseres Landes, Sabrina Fox und Alexa Kriele. Und Ärzte und Geistheiler, die mittlerweile rund um die Welt einen Namen haben, Eric Pearl und Dr. Master Sha aus Kanada, der die Seelen auf seine Weise heilt, wird kommen. Die Zahl der prominenten Gäste nimmt jeden Monat zu. Und deshalb haben wir auch einen Tag mehr ins Programm genommen. Wir feiern von Freitag bis Dienstag, den 1.November, dem Allerheiligentag.“

Programm

Ganz besonders peinlich, der angekündigte Auftritt von Karen Duve.  „Duve gehört dem wissenschaftlichen Beirat der religionskritischen Giordano Bruno Stiftung an“

Das Buch Nephi und das US-Präsidentenamt

Wer den Wahlkampf um das US-Präsidententamt verstehen möchte, muss sich auf eine neue religiöse Textgrundlage einlassen. Sie ist in Europa weithin unbekannt, findet sich dafür zuweilen in amerikanischen Hotelzimmern neben der Bibel.

Von Lorenz JägerFAZ.NET

Im Schränkchen des Marriott-Hotels von Stamford, Connecticut, liegt neben der Bibel das „Buch Mormon. Ein weiterer Zeuge für Jesus Christus“. Eine so gute Gelegenheit, sich mit der drittstärksten Glaubensgemeinschaft der Vereinigten Staaten und einem der merkwürdigsten Zeugnisse religiöser Einbildungskraft zu beschäftigen, kommt nicht wieder. Die Familie Marriott gehört den „Heiligen der letzten Tage“ an. Dass Amerika Gottes auserwähltes Land sei, ist in den Vereinigten Staaten keine exzentrische Meinung; auf die eine oder andere Weise hängt man an der Idee von „God’s own country“.

Aber über die Konkretion, die der Gedanke bei den Mormonen findet, staunt der Europäer doch. Die Geschichte also beginnt um 600 vor Christus. Der hebräische Prophet Nephi wird verfolgt. Inmitten der Nachstellungen und Verderbnisse wird Nephi eine Vision zuteil: Gott gebietet ihm, ein Schiff zu bauen. Die Getreuen folgen ihm bei der Fahrt ins verheißene Land. Der Leser ahnt, wo es liegt; die beigegebene Illustration zeigt eine Art Pilgerväter-Mayflower mit Passagieren, die aussehen wie die Leute in „Ben Hur“.

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Islamophobe Pfarrerin Christine Dietrich und ihr Engagement für „Politically Incorrect“

Wie naiv darf eine Pfarrerin eigentlich sein?
Niemand wirft Christine Dietrich vor, sich selbst islamfeindlich
geäussert zu haben. Unter Beschuss steht sie «nur» wegen des
zweifelhaften Kontextes, in dem sie dies getan hat.

Von Beat Kuhn - Bieler Tagblatt

Die Szene ist symptomatisch:  Christine Dietrich erklärt in einem Videointerview, Leute, die islamkritisch seien, müssten nicht automatisch rassistisch oder rechtsextremistisch sein.  Das sagt sie aber an einem «Anti-Islamisierungskongress» in Köln, der von der rechtsextremen «Bürgerbewegung pro Köln» organisiert worden ist. So geschehen am 9. Mai 2009.

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Erzbischof Zollitsch würdigt Bundesverfassungsgericht

Aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums des Bundesverfassungsgerichts hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, heute das Verfassungsorgan gewürdigt. Zum Jubiläum des Gerichts erklärt Erzbischof Zollitsch:

Dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und seinen Richterinnen und Richtern spreche ich zum 60-jährigen Jubiläum meine herzlichen Glückwünsche aus.

Das Jubiläum gibt Anlass zu einem dankbaren und achtungsvollen Blick auf die Institution Bundesverfassungsgericht, dessen Errichtung und Wirken als ein Glücksfall der deutschen Geschichte gelten darf und dessen nunmehr 60‑jähriges Bestehen seinerseits ein Ausweis der Stabilität unserer Verfassungsordnung insgesamt ist. Das Bundesverfassungsgericht ist einer der Grundpfeiler und der Garanten der mit dem Grundgesetz geschaffenen staatlichen Ordnung. Es ist eine Ordnung, die mit ihrer Verpflichtung auf Freiheit, Demokratie, Recht, Sozialstaatlichkeit und eine föderale Gestalt zu Recht weltweit höchstes Ansehen genießt und als Vorbild gilt. Die katholische Kirche ist dem Bundesverfassungsgericht im Interesse aller Menschen in unserem Staat dafür dankbar, dass es in 60 Jahren ganz maßgeblich dazu beigetragen hat, diese Grundorientierung zu sichern und die unveräußerlichen Menschenrechte jedes einzelnen zu wahren.

Diese Anerkennung erstreckt sich nicht zuletzt auch auf die Wahrung des vorbildlichen Systems des Verhältnisses von Staat und Kirche in Deutschland durch das Bundesverfassungsgericht, das grundsätzliche Trennung von Staat und Kirche mit einem Verhältnis wohlwollender Partnerschaft und Kooperation zu verbinden weiß und so seinerseits dem Interesse beider Partner an Unabhängigkeit und zugleich einem förderlichen Miteinander in hervorragender Weise entspricht. Zugleich bleibt zu wünschen, dass in der Auslegung des Grundrechts der Religionsfreiheit die positive Religionsfreiheit nicht weiter gegenüber der negativen Religionsfreiheit in den Hintergrund tritt.

Ich bin dankbar, dass es seit den Anfängen einen regelmäßigen und guten Austausch zwischen der Deutschen Bischofskonferenz und dem Bundesverfassungsgericht gibt, seit einigen Jahren auch in institutionalisierter Form durch das Karlsruher Foyer Kirche und Recht als ökumenischer Kontaktstelle der beiden Kirchen zu den obersten Bundesgerichten in Karlsruhe. Die Begegnung einiger Richter des Bundesverfassungsgerichts mit Papst Benedikt XVI. im Rahmen von dessen Deutschlandbesuch war ein erneuter Höhepunkt dieser Kontakte. Die Kirchen, die nach wie vor für etwa zwei Drittel der Bevölkerung Deutschlands sprechen, nehmen nicht zuletzt in diesen Kontakten ihre Rolle als Akteure im öffentlichen Diskurs unserer demokratischen Gesellschaft wahr. Und sie legen auch deshalb Wert auf dieses Gespräch, weil auch eine säkulare Verfassung wie das deutsche Grundgesetz „die kulturell vermittelten und historisch verwurzelten Wertüberzeugungen und Einstellungen nicht abstreifen kann, auf denen der gesellschaftliche Zusammenhalt beruht. Der christliche Glaube und die christlichen Kirchen sind insoweit von überragender Prägekraft.“ (Hans-Jürgen Papier)

Schavan will Jugend auf Bibel neugierig machen

Quelle: wikipedia

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (CDU), will sich als neue Kuratoriumsvorsitzende der ökumenischen Stiftung Bibel und Kultur für die Verbreitung der Heiligen Schrift einsetzen.

jesus.de

Die Stiftung werde sich in den nächsten Jahren darum bemühen, «vor allem junge Menschen neugierig auf die Bibel zu machen», sagte Schavan laut einer Mitteilung der in Stuttgart beheimateten Organisation vom Dienstag.

Die Ministerin löst den ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Manfred Kock, als Kuratoriumsvorsitzenden ab. Kock schied nach seinem 75. Geburtstag turnusgemäß aus dem Gremium aus. Die Stiftung Bibel und Kultur wurde 1977 mit dem Ziel gegründet, Bemühungen zu fördern, die die kulturelle Bedeutung der Bibel öffentlich bewusst machen.

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Philipp Rösler: Der liberal-katholische Sonderfall

Betont einig: Angela Merkel stellte am Dienstag ein Porträt-Buch über Philipp Rösler vor. Foto: pro

Pausen müssen sein, auch bei der Euro-Rettung. Angela Merkel und Philipp Rösler nutzten eine solche am Dienstag, um ein neues Buch vorzustellen. Der Journalist Michael Bröcker hat sich an einem Porträt des FDP-Politikers versucht und zeichnet Rösler als gläubigen und demütigen Katholiken, der mehr kann, als nur nett zu sein.

pro Medienmagazin

In Zeiten der päpstlichen Deutschlandreise, so scheint es, gehört es in der Bundeshauptstadt ein wenig zum guten Ton, stolz seine katholischen Wurzeln zu bekennen. So präsentiert das Porträt-Buch „Glaube. Heimat. FDP“ auch den Parteichef Rösler als streitbaren Gläubigen. Passend, dass ausgerechnet die Kanzlerin am Dienstag in Berlin zur Tat schritt, um das Werk gemeinsam mit dem Autor Michael Bröcker und dem Beschriebenen selbst vorzustellen. Denn ein wenig gesellschaftliche Anerkennung tut auch der Bundesregierung derzeit gut – ebenso wie eine Demonstration der Einigkeit. So gaben sich Angela Merkel und Philipp Rösler in der Katholischen Akademie und vor der Hauptstadtpresse betont verbunden, witzelten, zwinkerten sich auf dem Podium zu und zeigten Gemeinsamkeiten in ihren Biografien auf: Eine davon, so erklärte Merkel, sei ihre christliche Herkunft.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Antisemitismus und Klerikalfaschismus sind doch kein Problem für B16-RatzeBene
[...]Die Priesterbruderschaft St. Pius X. begibt sich vom 7.–8. Oktober 2011 in der Nähe Roms in Klausur, um über die „Doktrinelle Präambel“ zu beraten. Von deren Annahme hängt die volle Einheit mit der katholischen Kirche ab. Nachdem Msgr. Fellay, der Generalobere der Piusbruderschaft, vor zwei Wochen von Kardinal William Levada die „Präambel“ ausgehändigt bekam, versammelt er nun den Generalrat der Bruderschaft in der italienischen Stadt Albano Laziale. Dort befindet sich der Sitz des italienischen Distrikts Es wird darum gehen, den „harten“ Flügel der Bruderschaft davon zu überzeugen, daß ein endgültiger Frieden und eine Versöhnung mit Rom nicht nur möglich, sondern ein Gebot der Stunde ist. Es geht nicht zuletzt um die Chance, die Wunde der fehlenden Einheit mit Rom, die konstitutioneller Teil der Katholizität ist, ein für allemal schließen zu können. In der römischen Kurie geht die Rede, daß es mögliche Auswirkungen auf Assisi 3, das interreligiöse Treffen für den Weltfrieden geben könnte. Für den 27. Oktober hat Papst Benedikt XVI. Vertreter aller Religionen und auch Atheisten in die umbrische Heimatstadt des heiligen Franziskus eingeladen. Sollte die Einigung der Piusbruderschaft mit Rom vor dem 27. Oktober besiegelt werden, überlegen jüdische Vertreter dem Treffen in Assisi fernzubleiben. Sie wollen damit gegen die Rückkehr der traditionalistischen Piusbruderschaft in den Schoß der katholischen Kirche protestieren. Begründet werden solche Gedankenspiele in jüdischen Kreisen – derzeit sind es nur solche – mit der Behauptung, die Lefebvrianer seien “Gegner” des Dialogs zwischen der Kirche und den “älteren Brüdern”. Bereits bisher löste jede Geste des Heiligen Stuhls zur Wiederherstellung der vollen Einheit Econes mit Rom heftige Reaktionen auf jüdischer Seite aus. Zuletzt die Rücknahme des Exkommunikationsdekrets der vier Bischöfe der Piusbruderschaft Anfang 2009. Nicht minder aber auch das Karfreitagsgebet für die Bekehrung der Juden und eine mögliche Seligsprechung Papst Pius XII. Entsprechende Kritik deponierten die Vertreter des deutschen Judentums auch bei der Begegnung mit Papst Benedikt XVI. am 22. September 2011 im Reichstag, nach dessen historischer Rede vor dem Bundestag. Rom hält an seiner Linie der strikten Trennung der verschiedenen Themen fest. Die jüdische Kritik wird im Vatikan im Bemühen um ein gutes Verhältnis ernst genommen, manche Reaktion jedoch als überzogen betrachtet und in der Regel einfach überhört. Daß Benedikt XVI. noch am selben Tag in seiner Predigt im Olympiastadion ausdrücklich Papst Pius XII. positiv erwähnte, wurde als elegante Antwort auf unangemessene jüdische Kritik gewertet[...]

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Homophobe Evangelen-Religioten in Kampfstellung gegen EKD-Pfarrdienstgesetz

Quelle: koptisch.files.wordpress.com

Wo steht der Protestantismus?
Innerevangelische Diskussion: Pfarrdienstgesetz steht im Widerspruch zum Wort Gottes. Der Theologe Bernhard Kaiser: „Es wird nicht nur gegen Gottes Wort geglaubt, sondern auch gehandelt; das nennt die Bibel Sünde“

Kath.net

Castell/Siegen/Bielefeld (kath.net/idea) Scharfe Kritik am geistlichen Zustand der evangelischen Kirche wurde auf Glaubens- und Besinnungstagen geübt, die der Gemeindehilfsbund (Walsrode) am 24. September an sechs Orten veranstaltete. Daran nahmen nach Angaben des Veranstalters insgesamt rund 1.100 Christen teil. Widerspruch erfuhr vor allem das Pfarrdienstgesetz, das die EKD-Synode im vorigen November verabschiedet hatte. Es gibt den Landeskirchen die Möglichkeit zuzulassen, dass schwule oder lesbische Geistliche in eingetragenen Lebensgemeinschaften im Pfarrhaus zusammenleben. Dies stehe im Widerspruch zum Wort Gottes, beklagte der Leiter des Gemeindehilfsbunds, Pastor Joachim Cochlovius (Walsrode), in einer Resolution, die an den Versammlungsorten mit großer Zustimmung aufgenommen wurde. An die EKD richte sich die Frage, welche Autorität die evangelische Kirche noch der Heiligen Schrift beimesse, so Cochlovius.

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Herr Zollitsch und die Kirchensteuer

Quelle: wikipedia

Die Kirchensteuerdebatte kocht wieder hoch: „Augsburger Allgemeine“ übt Kritik an Interpretation der Papstworte durch Freiburger Erzbischof Zollitsch

kath.net

Die „Augsburger Allgemeine“ übt in einem Kommentar Kritik an der Interpretation der Papstworte in Freiburg durch Erzbischof Robert Zollitsch. Papst Benedikt hat bei seiner Ansprache am Sonntag vor den „engagierten Laien“ von einer „Ent-Weltlichung der Kirche gesprochen. „Die von materiellen und politischen Lasten befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein.“ KATH.NET hat berichtet. Zollitsch hatte anschließend via Medien gemeint, dass der Papst nichts gegen die deutsche Kirchensteuer einzuwenden habe.

Daniel Wirsching schreibt in der „Augsburger Allgemeinen“ dazu: „Salopp zusammengefasst bedeutet es ein radikales ‚Zurück zu den Wurzeln‘ – und liest sich unter anderem als Kritik an der Deutschen Bischofskonferenz, die oft an einem Strang zieht, mitunter aber an unterschiedlichen Enden.“ Wirsching erinnert dann daran, dass das, was der Papst gesagt hat, nicht so neu sei und dies auch für die Passagen zur Streichung von staatlichen Privilegien gelte. „Benedikt ist hier recht eindeutig, die Interpretation seiner Worte durch Erzbischof Zollitsch dagegen etwas fragwürdig. Wäre es dem Papst nur um ein Signal zum Innehalten gegangen, hätte er das Thema nicht derart ausbuchstabiert. Nein, der Papst – bekanntermaßen kein Freund der Kirchensteuer – meint es ernst mit seiner Botschaft: Inhalt vor Strukturen. Welche konkreten Folgen das haben könnte, wird sich zeigen“, betont Wirsching.

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Intellektuelles Niveau der Politik und vieler Medien in Deutschland einfach unterirdisch

Quelle: hpd.de

Prädikat: „Besonders peinlich!“
BERLIN. (gbs/hpd) Es war die größte kirchenkritische Demonstration, die in Deutschland je stattgefunden hat: Rund 15.000 Menschen gingen in Berlin auf die Straße, um gegen reaktionäre Dogmen, diskriminierende Sexualpolitik und verfassungswidrige Privilegien der katholischen Kirche zu protestieren. Auch bei den beiden anderen Stationen des Papstbesuches in Erfurt und Freiburg regte sich massiver Widerstand. In den deutschen Leitmedien wurden die lautstarken Proteste jedoch, wenn überhaupt, nur am Rande erwähnt.

Humanistischer Pressedienst

Stattdessen feierten sie die Papstrede im Bundestag als „intellektuelles Großereignis“, obgleich Benedikt XVI. vor dem Parlament längst widerlegte Positionen aus der philosophischen Mottenkiste herauskramte, die letztlich auf eine Aufhebung säkularer Rechtsnormen hinauslaufen.

„Keine Macht den Dogmen!“ lautete das Motto der Berliner Großdemonstration, zu der rund 70 Organisationen, darunter der Lesben-und-Schwulenverband Deutschland, der CSD Berlin, pro Familia und die Giordano-Bruno-Stiftung, aufgerufen hatten. Die fröhliche, bunte Demonstration führte vom Potsdamer Platz, auf der u.a. Uta Ranke-Heinemann sprach, zur Abschlusskundgebung auf dem Bebelplatz, wo David Berger („Der Schein des Heiligen“), gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon und Mina Ahadi („Zentralrat der Ex-Muslime“) die Forderungen der Protestierenden auf den Punkt brachten. Besonderen Beifall erhielt Michael Schmidt-Salomon, als er die deutschen Politikerinnen und Politiker dazu aufforderte, den „falschen Respekt vor der Amtskirche abzulegen“ und „endlich den Job zu erledigen, für den sie in einer modernen, offenen Gesellschaft bezahlt werden“. Die „duckmäuserische Haltung“, die viele Politiker gegenüber dem Papst an den Tag legten, sei „eines demokratischen Rechtsstaates unwürdig“.

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Malta: Keine Entschädigung fürs Missbrauchsopfer

Quelle: diesseits.de

Die katholische Kirche in Malta lehnt die Verantwortung für den Missbrauch mehrerer Minderjähriger durch zwei Priester ab. Am vergangenen Freitag gab sie bekannt, dass sie Missbrauchsopfern keine Entschädigung zahlen will.

Von Thomas Hummitzschdiesseits.de

Während sich Papst Benedikt XVI. in Deutschland mit Missbrauchsopfern traf, erteilte seine Kirche Opfern von Priestergewalt in Malta, denen Joseph Ratzinger im vergangenen Jahr Hilfe und Unterstützung zugesagt hatte, eine bittere Absage. Die katholische Kirche in Malta gab am vergangenen Donnerstag bekannt, dass sie an die Opfer dieser Missbräuche keine Entschädigungszahlungen leisten will. Eine außergerichtliche Einigung zwischen der Kirche und den Opfern kommt daher nicht zustande. Die Opfer streben nun einen Zivilprozess an.

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Die Bibel verändert das Leben

Der Leiter der Aktion ProChrist, Pfarrer Ulrich Parzany.

Bis zu 500 Besucher täglich zählte eine einwöchige Veranstaltungsreihe ProChrist, die am 25. September zu Ende ging.

idea.de

Unter dem Motto „Eine Hoffnung, die nicht zerbricht“ lud der Leiter der Aktion ProChrist, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), zum Glauben an Jesus Christus ein. Veranstalter war die Evangelische Allianz Frankfurt am Main. Wie idea erfuhr, wurden etwa 20 Besucher Christen. Sie bekannten dies, indem sie in der Heiliggeistkirche dem Aufruf Parzanys folgten und nach vorne kamen. Darüber hinaus hätten viele Besucher neu Zugang zum christlichen Glauben gefunden und Antworten auf ihre Sinn- und Lebensfragen gefunden, teilte Pressesprecher Günter Hübner mit. Wie Parzany sagte, könne die Bibel das Leben ihrer Leser verändern. Voraussetzung sei, dass man sie ernstnehme. Die Bibel sei dabei „auf schmerzhafte Weise aktueller, als es uns oft in den Kram passt“. Er lud die Besucher ein, seine Aussagen und die der Bibel kritisch zu überprüfen, „denn Leichtgläubigkeit hilft nicht“. Auch die hessen-nassauische Pröpstin Gabriele Scherle und der katholische Stadtdekan Johannes zu Eltz wirkten im Programm mit. Es wurde simultan auf Englisch, Spanisch, Griechisch und Koreanisch übersetzt.

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Papstbesuch: Evangelikale und Freikirchen ziehen Bilanz

Die evangelischen Reaktionen sind weithin positiv – Bekennende Gemeinschaften: Ein Gewinn für alle

kath.net

Ein weithin positives Fazit des Deutschlandbesuchs von Papst Benedikt XVI. haben führende Vertreter der theologisch konservativen Protestanten und der Freikirchen gezogen. Sie äußerten sich in Beiträgen für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), würdigte das „unerschütterliche Eintreten“ des Papstes für die Erneuerung des Glaubens und der Umkehr zu Gott. Damit sei der Besuch für alle Christen in Deutschland bei aller konfessioneller Verschiedenheit Ermutigung und Gewinn gewesen. Kein Papst habe den Reformator Martin Luther (1483-1546) so gewürdigt wie Benedikt XVI., sagte Rüß zur Begegnung mit evangelischen Kirchenvertretern am 23. September im Erfurter Augustinerkloster, wo Luther sechs Jahre als Mönch lebte. Dort bekannte der Papst, dass auch ihn die zentrale Lebensfrage des Reformators „Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“ immer wieder neu treffe.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Katholiban Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst:
[...]In seiner Predigt ließ er den Papstbesuch gedanklich Revue passieren und nannte drei Erkenntnisse, die ihm die Begegnungen mit dem Heiligen Vater neu ins Bewusstsein gerufen hätten: Zum einen, so Tebartz-van Elst brauche die Erde den Himmel des Glaubens und die Gesellschaft könne ohne Gott nicht sein. Im Gespräch mit Politikern habe der Papst auf beeindruckende Weise deutlich gemacht, dass die Erde an sich eine Würde in sich habe. Der Mensch dürfe daher nicht alles tun, was er kann. „Die Gesellschaft braucht Gott, weil der Mensch nicht unter die Räder kommen darf“, betonte der Bischof. Es brauche Christen, die Zeugnis geben, und es brauche das Evangelium, damit es dem Menschen gut gehe. Der Kirche in Deutschland fehlt es nach den Worten des Bischofs am Mut zur Mission. Ohne Arroganz, aber mit einer erkennbaren Gewissheit und einem demütigen Selbstbewusstsein, gelte es heute mehr denn je, vom Glauben an den lebendigen Gott zu sprechen. Die Gesellschaft traue der Kirche diese Aufgabe zu, denn bei ihr suche man immer wieder nach Antworten auf die Fragen der Menschen.[...]

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Die kognitive Dissonanz des Wolfgang Thierse: „KK, Bündnispartner für eine gerechte Politik und damit unersetzlich“

 

Quelle: mainpost.de

[...]„Papst Verbündeter für gerechte Politik“

Kathweb.at

Der deutsche Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) sieht in Benedikt XVI. einen wichtigen Verbündeten für eine verantwortungsvolle und gerechte Politik. „Ich teile seine Meinung, dass die Welt nicht durch Märkte und Börsen zusammen gehalten wird, sondern durch fundamentale Vorstellungen über Werte, Würde und Solidarität“, sagte der sozialdemokratische Politiker der „Saarbrücker Zeitung“ (Montag). Vor diesem Hintergrund seien „die Kirchen, auch die katholische, Bündnispartner für eine gerechte Politik und damit unersetzlich“.

Als positiv wertete Thierse auch, dass Benedikt bei seinem Deutschland-Besuch „die Gemeinsamkeit des Glaubens von katholischen und evangelischen Christen betont“ habe. Dies sei ein ganz wichtiger Vorgang. „Auf der Basis dieser grundlegenden Gemeinsamkeit des Glaubens kann man weiter gehen – bis zur gemeinsamen Feier des Reformationsjubiläums im Jahr 2017″, meinte Thierse, der auch Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) ist.

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Was deutsche Christen von Afrika lernen können

Quelle: idea.de

Christen in Deutschland sollten sich mutiger zu Jesus Christus bekennen. Das hat der Pastor der „New Life Church“ in Düsseldorf, Richard Aidoo, am 24. September beim Allianztag im thüringischen Bad Blankenburg gefordert.

idea.de

Wie der gebürtige Ghanaer vor den rund 80 Besuchern sagte, können Deutsche diesbezüglich von den Christen in Afrika lernen. „Dort predigen die Menschen einfach. Sie machen nicht erst eine Ausbildung oder eine Studium.“ Sie sagten das weiter, was sie glauben. Deutsche hingegen versuchten in allem, was sie tun, perfekt zu sein. Das spiegle sich auch in den unzähligen Qualitätsprodukten wider, für die Deutschland in aller Welt bekannt sei. Die Kehrseite dieses Perfektionismus sei, dass es für fast alles Spezialisten gebe. Es sei aber nicht nur Aufgabe von Pfarrern, den Glauben an Jesus Christus weiterzugeben. Aidoo ermutigte Pastoren und Gemeindeleiter dazu, möglichst viele Laien und Ehrenamtliche in die Gemeindearbeit einzubinden. In seiner Gemeinde habe er allein zwölf Personen ausgebildet, die Gottesdienste leiten könnten. Die „New Life Church“ besteht seit 1989. Sie ist Heimat für Menschen aus 41 Nationen. Es findet täglich ein Gottesdienst statt; sonntags werden sechs Gottesdienste gefeiert.

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Katholiban triumphiert nach B16-Besuch, Dialogprozess adieu!

Quelle: wir-sind-kirche.de

Die ‘Revolution Benedikt’
Game over: Entweder die deutsche Kirche folgt dem Wort des Papstes oder sie festigt ein bereits bestehendes de-facto-Schisma.

Von Armin SchwibachKath.net

Es besteht kein Zweifel: die Deutschlandreise Papst Benedikts XVI. war ein historisches Ereignis. Was der Papst gesagt und getan hat, ist wie ein glühender Stein, der in einen trüben Tümpel geworfen wurde, der so nicht umhin kam, sich zu erhitzen, zu brodeln, aufgewühlt zu werden. Der Stein ist so glühend, dass er auch unter dem morastigen Wasser weiterleuchtet. Es geht darum, den schlammigen Tümpel zu reinigen, um das Licht der altneuen Glut des Glaubens, den der Papst verkündet, zum Mittelpunkt des Seins und der notwendigen Erneuerung zu machen. Natürlich gilt das Wort des Papstes nicht allein der Kirche in Deutschland. Der Papst spricht immer auch an die Weltkirche. Nur nimmt sein Wort in einem säkularisierten Land einen besonderen Geschmack an, zumal wenn es an eine Kirche gerichtet wird, die in ihrem Innern mit einer fortschreitenden Selbstsäkularisierung zu kämpfen hat.

Jenseits der Worte, der Inspirationen und Lehren, die diesen entnommen werden könnten – so sie denn gehört und angenommen werden, verdeutlichte sich während der Reise gleichsam in einem Crescendo ein Abstand zwischen der Wahrheit des Glaubens, die der Papst predigt, und der kirchlichen Wirklichkeit, die ihn umgab: angefangen bei zweifelhaften „Demokratiespielchen“ im „Vorprogramm“ zur Jugendgebetsvigil in Freiburg am Samstag Abend bis hin zur Art des Kommunionempfangs während der heiligen Messe. Der Unterschied zwischen dem eucharistischen Feiern des Papstes und dem der anderen dürfte wohl nie so klar zutage getreten sein wie in diesen Tagen.

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Über Afrika lacht die Sonne, über Laun die ganze Welt

Die Medien berichteten oft mehr über die Papstprotestierer als über das, was er sagte und mit welcher Freude er von vielen Menschen, auch von Nicht-Katholiken, empfangen wurde.

Von Andreas Laun - kath.net

Als der Besuch Papst Benedikts XVI. in Deutschland angekündigt wurde, meldeten sich sofort die Feinde der Kirche und militanten Atheisten und kündigten ihre Proteste an. Und als der Papst dann in Deutschland ankam, berichteten die Medien mit großem Eifer über die Protestierer, viele von ihnen mehr und zuerst über die Proteste gegen den Papst als über das, was er sagte und mit welcher Freude und mit welchem Respekt er von vielen Menschen, auch von Nicht-Katholiken, empfangen wurde. Die zu den Protesten gehörigen Bilder zeigten lächerliche Karikaturen, gehässige Fratzen, Vermummte, Verkleidete im Stil einer Loveparade. All dies ist (wie auch der Papst selbst anmerkte) in einer Großstadt wie Berlin eigentlich „normal“ und sicher nicht der Rede wert.

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Er kam, sprach und enttäuschte

(© Reuters)

Vergesst Gott nicht! Mit dieser Botschaft ist Benedikt XVI. vier Tage durch Deutschland gereist. Als Gelehrter hat er dabei überzeugt – als Papst jedoch enttäuscht. Nicht nur die Protestanten, sondern vor allem die Anhänger seiner Konfession. Der Besuch wird die Gräben in der katholischen Kirche des Landes vertiefen.

Von Matthias Drobinskisueddeutsche.de

Die Sonne schien über dem Besuch von Papst Benedikt XVI., die Gottesdienste mit dem Pontifex waren ergreifend, zu ihnen kamen 300.000 Gläubige, mehr als erwartet. Und doch ist dieser dritte Papst-Besuch in Deutschland alles in allem eine Enttäuschung.

Im Bundestag hat Joseph Ratzinger, der Gelehrte, klug geredet und jene beschämt, die ihm nicht zuhören wollten. Als Papst Benedikt jedoch hat er die evangelischen Christen, vor allem aber viele Katholiken brüskiert. Er hat ihnen vorgeworfen, glaubensschwach und strukturverfettet zu sein; die Bemühungen der deutschen Bischöfe, mit den Gläubigen in einen Dialog zu kommen, hat er nicht erwähnt. Der Besuch wird die Gräben in der katholischen Kirche des Landes eher vertiefen. In England hat der Papst die Skepsis ihm gegenüber in Begeisterung verwandeln können – in Deutschland nicht.

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Benny fordert mehr Laizismus

Es war die letzte Rede des Papstes während seines Deutschlandbesuches – und eine mit überraschendem Inhalt. Im Freiburger Konzerthaus hat Benedikt XVI. das Bild einer neuen katholischen Kirche gezeichnet: „entweltlicht“, abgekoppelt von Staat und politischen Privilegien.

SpON

Papst Benedikt XVI. hat die katholische Kirche in Deutschland überraschend aufgefordert, auf staatliche Privilegien zu verzichten. Bei einer Rede vor 1500 Gästen im Freiburger Konzerthaus sagte der 84-Jährige am Sonntag: „Die von materiellen und politischen Lasten und Privilegien befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein. Sie kann ihre Berufung zum Dienst der Anbetung Gottes und zum Dienst des Nächsten wieder unbefangener leben.“

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Die naiven Katholen …
[...]Mehr als ein Dutzend Predigten und Ansprachen hat Papst Benedikt in Deutschland gehalten. Doch nach dem viertägigen Besuch in seinem Heimatland bleiben offene Fragen und enttäuschte Hoffnungen. Kirchenkritiker äußerten sich am Montag ebenso desillusioniert wie Vertreter der evangelischen Kirche. Dagegen werteten die Bischöfe und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken den viertägigen Besuch in Berlin, Thüringen und Freiburg als großen Erfolg. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, sagte mit Verweis auf den großen Zuspruch bei den Papstmessen: «Die Behauptung, dass die deutschen Katholiken Rom und dem Papst kritisch gegenüberstehen, ist nun wirklich widerlegt.» Auch bei der Ökumene habe es Fortschritte gegeben. «Jetzt besteht die Chance, dass beide Kirchen das Reformationsjubiläum 2017 gemeinsam gestalten können», sagte Glück der «Passauer Neuen Presse» … Der Tübinger Theologe Hans Küng schrieb in einem Gastbeitrag für die «Freie Presse» (Montag), Papst Benedikt XVI. habe ein offenes Ohr und ein «hörendes Herz» versprochen. Tatsächlich habe er aber mit versteinertem Herz auf die Reformanliegen der meisten deutschen Christen reagiert und sei zudem ein Haupthindernis für die ökumenische Verständigung mit der evangelischen Kirche. Der frühere EKD-Ratsvorsitzende Manfred Kock kritisierte den Papstbesuch als «Demonstration des römischen Zentralismus». Die von Benedikt repräsentierte Kirche «entzieht sich in einer bedrückenden dogmatischen Verengung sogar Diskussionen über Fragen, die gar keine ewigen Glaubenswahrheiten sind», sagte Kock dem «Kölner Stadt-Anzeiger»[...]

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Wie unvernünftig ist der Glaube?

Ulrich Kutschera, Quelle: wikipedia

Wissenschaft und Religion stehen in einem spannungsreichen Verhältnis. Eine Umfrage unter sechs führenden Wissenschaftlern liefert interessante Ansichten zur Visite des Pontifex in Berlin.

Der Tagesspiegel

Religiöser Glaube basiert auf übernatürlichen Wundern, Mythen und Offenbarungen, die der Vernunft widersprechen und irrational sind. Die Behauptung des Papstes, diese Glaubensinhalte wären vernünftig, ist schlichtweg eine verantwortungslose Irreführung seiner Schäfchen, die mit dieser dogmatischen Hirnwäsche beruhigt werden sollen, nach dem Motto: Biblische Märchen von der Schöpfung, dem auferstandenen Jesus usw. sind logisch-rationale Ereignisse und daher mit dem Verstand begreifbar. Das ist falsch – biblische Wundergeschichten widersprechen dem kausalen, logischen Denken, da in dieser mystischen Fantasy-Welt Wirkungen ohne reale Ursachen vorausgesetzt werden. Glauben heißt: nicht Wissen, und archaische Märchen sollten in den Kirchen bleiben, wo sie als Lebenshilfe für verzweifelte Gläubige durchaus ihre Berechtigung haben.

Vatikan: Was Sie schon immer wissen sollten

Quelle: hpd.de

Die Beiträge der Fachtagung zum Vatikan (am 10.9.2011) vor dem Papstbesuch in Berlin sind komplett aufgezeichnet worden und die Vorträge stehen nun komplett – mit Anmoderation, Vortrag und anschließenden Fragen – dank Marco Gerhardt im Netz.

Humanistischer Pressedienst

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Glaube keine Privatsache

Die öffentliche Religion ist ein wichtiger Faktor, um das kulturelle Gedächtnis Europas zu erhalten. Diese Meinung vertritt der "FAZ"-Autor Daniel Deckers in seinem Leitartikel. Foto: Mike Mcbride/flickr

„Um die Religion in Deutschland ist es vermutlich anders bestellt, als es die Gebildeten unter den Verächtern lange als unabänderlich bezeichnet haben.“ Diese Bilanz zieht FAZ-Autor Daniel Deckers in einem Beitrag in der Samstagsausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dies bewiesen nicht nur die Bilder vom Papstbesuch in Deutschland.


pro Medienmagazin

Die Bilder wollten so gar nicht zur Erzählung passen, dass die „Modernität eines Staates und einer Gesellschaft sich darin erweist, dass sich die Sphären von Politik und Religion trennen und religiöse Überzeugungen bestenfalls Privatsache sind. Auch in den säkularisierteste Gesellschaften sind religiös begründete Gewissheiten stets wirkmächtig gewesen.“

Kirchen bestenfalls Kulturmächte

Noch ehe der Umgang mit muslimisch geprägten Bevölkerungsgruppen zu einem Thema europäischer Integrationspolitik geworden sei, sei die Religion bereits da gewesen. Vor allem die EU-Erweiterung hätte den zunächst „lateinisch-westlich“ geprägten Staatenbund in eine – politisch fragile – Ökumene von Ost und West verwandelt. Aus Sicht Deckers ist die Religion einem historischen Gestaltwandel ausgesetzt: „Dieser zeigt sich nicht nur in der Aggressivität, mit der in vermeintlich liberal-aufgeklärten Gesellschaften auf die öffentliche Manifestation von Religion reagiert wird“, meint Deckers.

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Islam-Unterricht: FDP-Politiker provoziert CDU

Bild: © picture-alliance/dpa - Archiv

Im Streit um den Islam-Unterricht provoziert FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn die Kritiker in der CDU. Er deutete an, auch der christliche Religionsunterricht könnte in Frage stehen. Der Regierungssprecher sieht darin keine Kontroverse.

hr-online

In der vergangenen Woche hatte Hahn zunächst von CDU-Fraktionschef Christean Wagner hören müssen, dass die CDU den Koalitionsvertrag mit der FDP im Punkt Islamunterricht doch eher widerwillig umsetzt. Dann sagte der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hans-Jürgen Irmer, der „Frankfurter Neuen Presse“ (FNP), nach seiner festen Überzeugung komme der bekenntnisorienierte islamische Religionsunterricht in dieser Wahlperiode nicht mehr.

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Kodex, Pontifex und Podex

Von Wiglaf Droste - jW

Vorm Spiegel steht Papst Benedikt

Er ist ganz von sich selbst entzückt

und ruft: »Herrje, wie steht mir gut

das Schuhwerk rot wie Ochsenblut!

Und dann mein Haar, so weiß wie Schnee!

Bin ich nicht schön, Herrjemine!

Herrjemine? – Herrjeminesters!

Noch schöner als Johannes Heesters!

Ernst Jünger wird im Grab rotieren,

Der kann sich nie mehr so frisieren!«

So lauthals von sich selbst betört

Hat Benedikt auch Gott gestört

In dessen heil’gem Mittagsschlummer.

Wie dumm, von so was kriegt man Kummer.

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Stuttgart 21 und katholische Gemeinsamkeiten

Papst Benedikt trifft Winfried Kretschmann in Freiburg, dpa

Missbrauchs-Opfer: Treffen „scheinheilig und nutzlos“

Der Papst interessiert sich auch für weltliche Konflikte. Beim Treffen mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kretschmann fragte er nach dem Stand von Stuttgart 21. Der Heilige Vater sieht darin offenbar Paralellen zur Kirche.

ZDFheute

Laut Winfried Kretschmann (Grüne) hat der Papst den Konflikt um das Bahnprojekt sogar mit dem Streit in der katholischen Kirche verglichen. Er habe dem Papst geschildert, wie er als Ministerpräsident sich bemühe, dass der Konflikt nicht die Gesellschaft spalte, sagte Kretschmann in der ARD. „Ja, das Problem habe ich auch, wie ich eine pluralistisch werdende Kirche zusammenhalte“, habe der Papst geantwortet.
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