Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Ratze, Du kannst uns mal mit Deiner Fundi-Religiotie!
[...]Denn die Wiederbelebung des christlichen Glaubens in säkularisierten Ländern müsse nach Worten von Papst Benedikt XVI. ein gemeinsames Anliegen von katholischen und orthodoxen Christen sein. Das gegenwärtige kulturelle, wirtschaftliche und politische Umfeld stelle Katholiken und Orthodoxe vor «exakt die gleiche Herausforderung», hebt Benedikt XVI. hervor. In den «zahlreichen» einst christlich geprägten und heute weitgehend säkularisierten Regionen der Welt sei eine Verkündigung der Botschaft Jesu auf neuen Wegen besonders dringend. Die Verdrängung der Religion habe den Menschen seiner «tiefsten Dimension» beraubt. Zugleich würdigte Benedikt XVI. die gemeinsamen Bemühungen um den interreligiösen Dialog[...]
Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Ökonomie, Demokratie, Fundamentalismus, Gesellschaft, Gesundheit, Katholizismus, Kultur, Medien, Orthodoxe Kirchen, Politik, Protestantismus, Radikalisierung, Recht, Religion, Säkulares, Soziales, Wissenschaften. Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , . Kommentar schreiben »

„Monopol-Privatschulen statt Staatsschulen möglich“; hieße Waldorf- und Religiotenschulen für alle!!!

Quelle: wiwo.de

„Monopol können wir auch“
Im Streit um die Finanzierung gehen freie Träger in die Offensive: Ein Rechtsgutachten des Verfassungsrechtsexperten Professor Bodo Pieroth von der Universität Münster bricht ein Tabu.

Von Thorsten MetznerPotsdamer Neueste Nachrichten

Potsdam – Der Streit um freie Schulen in Brandenburg spitzt sich zu. Auch vor dem Hintergrund der umstrittenen Kürzungen der Zuschüsse durch Brandenburgs SPD/Linke-Koalition wurde am Montag in Berlin ein Rechtsgutachten des Verfassungsrechtsexperten Professor Bodo Pieroth von der Universität Münster präsentiert. In der Expertise, die für ganz Ostdeutschland von Bedeutung sein könnte, bricht Piroth mit einem Tabu: Er halte es für mit dem Grundgesetz vereinbar, dass es in Regionen mit schrumpfenden Einwohner- und Kinderzahlen künftig nur noch freie Schulen gibt – und keine öffentlichen mehr, erklärte Piroth am Montag in Berlin. Thomas Langer vom von den freien Schulen getragenen Institut für Bildungsforschung und Bildungsrecht an der Universität Bochum warf den ostdeutschen Ländern eine abgestimmte Strategie vor, um das Wachstum freier Schulen zu bremsen.

Piroths Expertise ist besonders für Brandenburg brisant – da er aus Sicht der freien Träger den Spieß umdreht: Denn die rot-rote Koaltion hatte die massiven Kürzungen bei den freien Schulen mit der wachsenden Bedrohung für die staatlichen durch die freien Schulen begründet. Nun heißt es in der Pieroth-Expertise zu dieser Konkurrenz: „Dass einem privaten Schulträger in Zukunft eine Monopolstellung zukommen kann, wird grundgesetzlich nicht ausgeschlossen.“ Und: „Er erfüllt dann die Aufgabe einer öffentlichen Schule.“ Piroth kommt zu dem Schluss, dass der Staat auch in solchen Gegenden freien Schulen nicht die Genehmigung zur Gründung verweigern dürfe. „Wenn man das will, muss man vorher das Grundgesetz ändern“, sagte Pieroth. Allerdings sei dann, so Langer, eines klar: „Es muss so sein, dass solche Schulen ohne Schulgeld frei für alle zugänglich sind.“

Die Pieroth-Expertise liest sich weniger eindeutig. Die Privatschule habe dann zwar „sämtliche Schüler bis zur Erschöpfung der Kapazität aufzunehmen“, aber das Recht „zur Erhebung von Schulgeldern wird durch die Monopolstellung grundsätzlich nicht berührt“. Doch seien Zuschläge für Schüler, „die der Privatschulträger im Normalfall nicht genommen hätte, ausgeschlossen“. Es erscheine „naheliegend“, dass der Staat – wie für eine staatliche – auch die „Kosten einer privaten Monopolschule zu decken hat, da sie dann eine hoheitliche Aufgabe des Staates übernimmt und ihn so entlastet“.

weiterlesen

Kreationismus im Islam

Muslimische Studenten, darunter angehende Ärzte, die Evolutionsvorlesungen boykottieren: Was hat diese Meldung aus England mit uns zu tun?

evangelisch.de

Aus aktuellem Anlass mal ein Blick über den christlichen Tellerrand: Das britische Massenblatt „Daily Mail“ hat heute berichtet, dass islamische Studenten in Großbritannien – darunter auch künftige Ärzte – zunehmend Vorlesungen über Evolution boykottierten.

Offensichtlich hat das Christentum also kein Monopol auf den leidigen Streit um Schöpfung und Evolution. Nicht nur die ersten Seiten der Bibel können offenbar mit einem naturwissenschaftlichen Lehrbuch verwechselt werden, auch im Koran gibt es entsprechende Stellen. Zwar wird dort die Schöpfung weniger systematisch als in der Genesis geschildert, aber über den Koran verstreut finden sich doch viele Elemente wieder. Etwa die Erschaffung von Himmel, Erde, Gestirnen, Tag und Nacht (Sure 21, 30-33), die Erschaffung des Menschen aus Lehm (Sure 15, 26-33) oder die Zeitangabe „sechs Tage“ für den gesamten Schöpfungsprozess (32, 4). Dabei ist dies nur eine willkürliche Auswahl der Textstellen zum Thema. (Nachzulesen, in verschiedenen deutschen Übersetzungen, ist der Koran übrigens unter www.koransuren.de -> Sure im Feld „DER VERGLEICH“ auswählen.)

weiterlesen

Kapitalanlagebetrug in der evangelischen Kirche, bravo!

Quelle: kirchensumpf.to

Riskante Geldanlage kostet Kirche 20 Millionen Euro
Die evangelische Kirche hat ihren eigenen Skandal: Beim Beihilfe- und Bezüge-Zentrum, das die Abrechnung für Kirchenpersonal abwickelt, ermittelt der Staatsanwalt wegen Kapitalanlagebetrug. Die Kirche muss mit Millionen einspringen.

Von Joachim FrankFrankfurter Rundschau

Ein Finanzskandal bei einer kircheneigenen Firma kostet die Evangelische Kirche im Rheinland mindestens 20 Millionen Euro. Hochriskante und möglicherweise betrügerische Anlagegeschäfte brachten das „Beihilfe- und Bezüge-Zentrum“ (bbz) in Bad Dürkheim an den Rand der Insolvenz. Die Kirche als Alleingesellschafterin musste mit eigenem Kapital und weitreichenden Bürgschaften einspringen, wie der leitende Kirchenjurist Christian Drägert in Düsseldorf mitteilte. Ausbleibende Erträge aus Anlagegeschäften hätten zur Überschuldung und zu Liquiditätsproblemen geführt. Der Finanzbedarf hat sich in den vergangenen Wochen von 16 Millionen Euro um weitere vier Millionen erhöht.

Den Rest des Beitrags lesen »

Kurienkardinal Burke: USA steht kurz vor einer Christenverfolgung

Quelle: wikipedia

Burke: Wenn dies so weitergehe, werde es dazu kommen, dass die Kirche dafür „angeklagt wird, dass sie ihre eigene Lehre vertritt“, beispielsweise in der Sexuallehre.

kath.net

Die USA seien „auf dem besten Weg“ zu einer Christenverfolgung. Dies sagte Raymond Leo Kardinal Burke, Präfekt der Apostolischen Signatur, im Gespräch mit der CNA. Wenn dies so weitergehe, werde es dazu kommen, dass die Kirche dafür „angeklagt wird, dass sie ihre eigene Lehre vertritt“, beispielsweise in der Sexuallehre. Denn in den USA herrsche eine „Kultur des Säkularismus“, welche die christliche Kultur bedrohe.

Auf die Frage, ob es sein könne, dass US-amerikanische Katholiken für ihren Glauben ins Gefängnis gehen werden, sagte er: „Ich kann mir vorstellen, dass dies passiert, ja.“

weiterlesen

Wohlstandsevangelium: Jesus käme heute im Rolls Royce

Wohlstand, vor allem Geldvermögen und geschäftlicher wie persönlicher Erfolg, seien der sichtbare Beweis für Gottes Gunst, meinen die Wohlstandsprediger - und freuen sich über großzügige Spenden. Foto: fotolia/Gordon Grand

Not lehrt beten, sagt das Sprichwort. Auch in den USA. Viele vom Finanzcrash gebeutelte Amerikaner wenden sich der Religion zu. Sie vertrauen den Predigern des „Wohlstandsevangeliums“ – denn die wissen, wie man reich wird.

Von Konrad Egeevangelisch.de

Bei Creflo Dollar ist der Name Programm. Der 49-jährige Fernsehprediger und Pastor der World Changers Church International im US-Bundesstaat Georgia gilt als einer der erfolgreichsten Vertreter des sogenannten Wohlstandsevangeliums. Kritiker machen sich zwar lustig über Pastoren, die wie Dollar mit dem Rolls Royce vorfahren, aber in den USA breitet sich das Wohlstandsevangelium immer mehr aus.

Den Rest des Beitrags lesen »

Krebs-Scharlatan will Blogger mundtot machen

Mehrere Blogger aus dem englischsprachigen Raum haben in den letzten Wochen und Monaten Drohungen von einer angeblichen Krebs-Klinik in Texas erhalten. Angeblich würden sie diffamierende Inhalte verbreiten, die der „Burzynski Clinic“ Schaden zufügen.

WinFuture

Die betroffenen Blogger gehören zum Umfeld der Skeptiker-Szene und betreiben unter anderem Aufklärungsarbeit hinsichtlich der fragwürdigen Methoden von Pseudo-Medizinern. Es handelt sich unter anderem um die Webseiten ‘Quackometer‘, die von Andy Lewis aus Oxford betrieben wird, und ‘Skeptical‘ von Rhys Morgan, einem Schüler aus Großbritannien.

Den Rest des Beitrags lesen »

Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Ekelhafte Lobbyarbeit von Religioten trifft auf devoten Polit-Religiot
[...]Kardinal Marx: Staat muss kulturelle Freiheitsräume schützen
Der Staat muss nach Überzeugung des Münchner Kardinals Reinhard Marx „um der Demokratie willen“ kulturelle Freiheitsräume schützen. Zu diesen zählten „nicht nur, aber auch die Kirchen“, sagte Marx am Montagabend bei einer Podiumsdiskussion zum Verhältnis von Staat und Kirche im Münchner Literaturhaus. Der neue bayerische evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm betonte, es gebe viele gute Gründe, am bewährten System in Deutschland festzuhalten. Die Kirchen böten eine spirituelle und ethische Infrastruktur, die für viele Bereiche der Gesellschaft wichtig sei. So werde an kirchlichen Orten dezentral und flächendeckend vermittelt, vergeben zu lernen. Diese Fähigkeit sei hochbedeutsam für jede Partnerschaft, für die Politik und für alle anderen Beziehungen, „in denen Fehler gemacht werden“. Marx sprach sich für eine „konstruktive Weiterentwicklung“ des deutschen Staatskirchenrechts aus. Mit Blick auf den Islam lehnte er zugleich eine Überführung in ein allgemeines Religionsrecht ab, sollte dadurch das historisch gewachsene Verhältnis zwischen Staat und Kirchen relativiert werden. In dieser Hinsicht sorge er sich allerdings mehr um Tendenzen in der gegenwärtigen Rechtsprechung als in der Politik. Bedford-Strohm erklärte, er hoffe, dass sich der Islam in Deutschland „zu einer Kraft entwickelt, die zur Demokratie beiträgt anstatt ihr gegenüberzustehen“. Dabei setze er vor allem auf die Etablierung islamischer Theologie an den Universitäten. Der Bonner Juraprofessor Christian Waldhoff sagte, die Einbeziehung des Islam werde das in Deutschland gewachsene System der „wohlwollenden Neutralität“ zwischen Staat und Religionsgemeinschaften stabilisieren. Der deutsche Mittelweg jenseits von Staatskirchentum und Laizismus habe sich bewährt. Durch das Bröckeln der Volkskirche gerate das Modell jedoch zunehmend unter gesellschaftlichen Druck, wodurch der Begründungsaufwand zunehme. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) verwies angesichts der Debatte vor allem um die sogenannten Staatsleistungen auf historische und aktuelle Verdienste der Kirchen. So hätten diese nicht nur konzeptionell an der Gestaltung der sozialen Marktwirtschaft mitgewirkt und wichtige Beiträge zur Aussöhnung mit den deutschen Nachbarländern nach dem Zweiten Weltkrieg geleistet. Die Kirchen stellten trotz abnehmender Kirchenbindung der Bevölkerung weiterhin viele Bildungs- und Sozialeinrichtungen zur Verfügung und vermittelten vielen Menschen gerade auch in existenziellen Momenten Orientierung.[...]

Den Rest des Beitrags lesen »

Privatschulen Bibeltreuer Christen und der leidige Kreationismus

Quelle: homepage.mac.com

Im Namen des Herrn
Bibeltreue Christen gründen Privatschulen. Was lehren sie im Biologieunterricht?

Von Bernd KramerZEIT

Nicht nur lesen und schreiben sollen Anne Seegers Kinder in der Schule lernen, sondern auch biblische Werte. »Aber wer soll die vermitteln, wenn es an staatlichen Schulen nur noch wenige Christen gibt?« Zusammen mit anderen Eltern aus freikirchlichen Gemeinden hat die 35-Jährige darum eine eigene Grundschule in Braunschweig gegründet, die ersten 15 Jungen und Mädchen besuchen sie seit diesem Sommer. Die Morgenandacht steht fest auf dem Stundenplan. Seeger schwärmt, wie inspiriert ihre zwei Söhne heimkämen. »Weil sie keinen Bruch erleben zwischen der Schule und dem, was wir ihnen zu Hause vermitteln.«

Braunschweig ist die jüngste Schulneugründung evangelikaler Christen, also jenes Teils der Protestanten, der sich strikt an der Bibel orientiert und diese teils wörtlich auslegt. Die Zeitschrift ideaSpektrum, ein Organ der bibeltreuen Bewegung, zählt deutschlandweit 92 evangelikale Privatschulen – mit steigenden Anmeldezahlen. Allein im vergangenen Jahr ist die Schülerzahl um mehr als fünf Prozent gewachsen, auf über 33.000. Das ist zwar immer noch eine Minderheit aller Schüler, nicht einmal ein Prozent, aber eine, die wächst.

Den Rest des Beitrags lesen »

Gorleben-Gebet: Seelsorge im Castor-Wald

Die Andacht unweit des Endlager-Erkundungsbergwerkes gehört seit 22 Jahren Sonntag für Sonntag zum festen Repertoire des Widerstandes im Wendland. Doch viele Demonstranten wissen gar nicht, dass und wo diese ökumenische Protestversammlung überhaupt stattfindet.

Von Thomas Klattevangelisch.de

Wo bitte geht’s zum Gorleben-Gebet? Fragt man danach auf der rund 20 km langen Strecke zwischen dem Verladebahnhof Dannenberg und dem Zwischenlager, so wissen viele Demonstranten gar nicht, dass und wo diese ökumenische Protestversammlung überhaupt stattfindet. Das ist verwunderlich, gehört die Andacht unweit des Endlager-Erkundungsbergwerkes seit 22 Jahren Sonntag für Sonntag zum festen Repertoire des Widerstandes im Wendland. Immerhin, einige heimische Polizisten wissen dann doch, wo gebetet wird.

Gottesdienst unter widrigsten Umständen

Nur von der Gorlebener Kirche aus muss man über eine halbe Stunde dorthin laufen, wenn man denn durchgelassen wird. Die Straße zum Zwischenlager ist für alle Fahrzeuge gesperrt. Letztlich bleibt nur der Fußmarsch durch den Wald. Ortskundige haben allerdings gleich die Straße hinten herum über Gedelitz oder Trebel genommen, wenn sie denn frei ist. Immer wieder kommt es zu spontanen Sitzblockaden der Castor-Gegner. Auch die Polizei hat überall Straßensperren aufgebaut und läßt die Menschen nur nach Prüfung ihrer Personalien durch, wenn überhaupt. Gottesdienst unter widrigsten Umständen also.

weiterlesen

Schmidt-Salomon: „Humanisten pflegen eine religionsfreie Spiritualität oder rationale Mystik“

Quelle: diesseits.de

Religionskritik Reloaded
Michael Schmidt-Salomon hat sich von der Religionskritik losgesagt. Ein Band lässt die Argumente von Deutschlands „Chef-Atheisten“ noch einmal Revue passieren.

Von Hugo Gephard - Diesseits.de

Anleitung zum Seligsein – was auf den ersten Blick nach einem Ratgeber aus der esoterischen Ecke aussieht, offenbart sich dann im Klappentext allerdings als „Sammelsurium religionskritischer Denkanschläge“ des Autors, die seit 1994 vor allem in den Materialien und Informationen zur Zeit (MIZ) erschienen sind.

Im einleitenden persönlichen Rückblick auf zwei Jahrzehnte Religionskritik beschreibt Schmidt Salomon zunächst die Entwicklung der konfessionsfreien und kirchenkritischen Szene in einer immer säkularer werdenden Gesellschaft und konstatiert zu Recht, dass die Arbeit, die Aktionen und die Mitgliederzunahme der säkularen Organisationen im deutschsprachigen Raum viel erfolgreicher waren, „als man realistischerweise hätte erwarten dürfen“. Im wiedervereinigten Deutschland ist es inzwischen in der öffentlichen Debatte und in den Medien kaum möglich über Religion und Weltanschauung zu sprechen, ohne dabei die Vertreter des konfessionsfreien Drittels der Gesellschaft zu hören. Und insofern reflektiert dann der letzte Beitrag des Sammelbandes auch „über die soziale Verankerung des Humanismus in Deutschland.“ Für den Autor Grund genug, sich in Zukunft nicht mehr vorrangig mit „Religionskritik in Reinkultur“ beschäftigen zu wollen, sondern sich mehr für die Verwirklichung einer „Leitkultur Humanismus und Aufklärung“ einzusetzen.

weiterlesen

Spirituelle Verbrecher und päpstliche Geschichtsfälschung

Trotz Audienz beim Papst: Pater Maciel führte laut Vatikan ein "gewissenloses Leben ohne echte religiöse Gesinnung" - festgestellt allerdings erst nach seinem Tod.

Ist es Hohn? Oder der Beginn einer allmählichen Geschichtsfälschung? Der Papst erklärte nämlich vergangene Woche beim Ad-Limina-Besuch der amerikanischen Bischöfe, die Kirche sei in Sachen Missbrauchsbekämpfung ein Vorbild für die Gesellschaft.

Von Wolfgang BergmannderStandard.at

Noch wenige Tage zuvor hatte der römische Pontifex den vorzeitigen Rücktritt des nordirischen Bischofs Seamus Hegarty angenommen. Seit 2010 steht dieser wegen des Umgangs mit Verdachtsfällen in Sachen Missbrauch unter Druck. Als Rücktrittsgrund wurden aber ausschließlich eine „unheilbare und fortgeschrittene“ Krankheit geltend gemacht (23.11.2011). Das kennen wir doch: Auch Kardinal Groers Rücktritt erfolgte offiziell aus Altersgründen. (So viel zum Thema ehrlicher Umgang!)

weiterlesen

Arbeitsrecht: Evangelische Kirche kritisiert Grünen-Beschluss

Mit Enttäuschung und scharfer Kritik hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf den Beschluss des Grünen-Parteitags reagiert, dass die Partei das kirchliche Arbeitsrecht des sogenannten Dritten Weges mit seinem Streikverbot in Diakonie und Caritas außerhalb vom «engeren Bereich der Verkündigung» abschaffen und hierüber «einen Dialog mit den Kirchen führen» will.

jesus.de

Ich finde es interessant, dass die Grünen einen Dialog mit den Kirchen erst dann führen wollen, wenn sie einen eindeutigen Beschluss schon gefasst haben», sagte der EKD-Beauftragte bei der Bundesregierung, Prälat Bernhard Felmberg, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung «Die Welt» (Montagsausgabe).

Felmberg kritisierte auch, dass der Grünen-Vorstand die Kirchen über den Beschluss-Plan nicht vorab informiert hatte und zudem den Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, auf dem Grünen-Parteitag in Kiel am Samstag eine Gastrede halten ließ, in der Bsirske den Dritten Weg scharf kritisierte.

weiterlesen

Die Ewiggestrigkeit des A. Laun: Oder, wie fälscht man Geschichte

Bücherverbrennung 1938: Die Nazis hatten offenbar verstanden, dass Juden und Christen „eine Brut“ sind.

Von Andreas Launkath.net

Am 30. April 1938, also nicht einmal 2 Monate nach dem Anschluss Österreichs an das Hitlerreich, verbrannten die Nazis in Salzburg jüdische Bücher, aber auch solche katholischer Autoren, und Bücher von politischen Feinden wie Otto von Habsburg! Offenbar verstanden sie, in solchen Fragen hellsichtig wie der Teufel, dass Juden und Christen „eine Brut“ sind, wie sie diese unlösbare Verwandtschaft in Wien nannten, als sie über den Kardinal spottend skandierten: „Innitzer und Jud, eine Brut!“ Sie meinten, damit einen Schritt zu tun in Richtung Freiheit „durch Adolf Hitler“, wie damals ein SS-Mann schrie.

weiterlesen

GBS-Beirat: Hamed Abdel-Samad kommt!

Quelle: schda.files.wordpress.com

OBERWESEL. (hpd/gbs) Während der deutscharabische Islam- und Nahostexperte Hamed Abdel-Samad neu in den Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung aufgenommen wurde, hat der Sozialphilosoph Norbert Hoerster die Stiftung verlassen. Die Gründe für seinen Austritt hatte Hoerster am vergangenen Samstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dargelegt. Nun äußerte sich gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon zu den personellen Änderungen im Stiftungsbeirat.

Humanistischer Pressedienst

„Wir freuen uns sehr, mit Hamed Abdel-Samad einen der profiliertesten Islamkritiker und Nahost-Experten der Gegenwart in unseren Reihen begrüßen zu dürfen“, erklärte Stiftungssprecher Michael Schmidt-Salomon am heutigen Montagmorgen am Stiftungssitz in Oberwesel. Abdel-Samad habe durch seine Bücher „Abschied vom Himmel“, „Der Untergang der islamischen Welt“ und „Krieg oder Frieden – Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens“ nicht nur wegweisende Analysen vorgelegt, sondern auch großen Mut bewiesen.
Den Rest des Beitrags lesen »

Norbert Hoerster bricht mit Giordano-Bruno-Stiftung und tritt aus

Norbert Hoerster, Quelle: wikibooks

Norbert Hoerster (74), emeritierter Professor für Rechts- und Sozialphilosophie der Universität Mainz, ist aus dem Beirat der antireligiösen Giordano-Bruno-Stiftung ausgetreten.

kath.net

Zur Begründung führte er in einem Beitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Samstag) das von der Stiftung vertretene Verständnis von «Aufklärung» und «Philosophie» an. Unter anderem wertete er die Äußerung der Organisation im Zusammenhang mit dem Deutschlandbesuch Papst Benedikt XVI. «als geradezu abwegig», dass dieser «Abermillionen von Menschen weltweit zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit Todesfolge anstiftet».

Auch der von der Stiftung propagierte «Neue Atheismus» in Anlehnung an den Biologen Richard Dawkins sei «wenig überzeugend», so Hoerster. «Ich sehe nicht, wieso ausgerechnet die Evolutionstheorie den Gottesglauben widerlegen, ja ersetzen kann», betonte der Philosoph, der selbst immer eine skeptische religionsphilosophische Position vertreten hat. Über den Sprecher der Stiftung meinte Hoerster: «Ein sich als Philosoph ausgebender Denker wie Schmidt-Salomon, von der Presse als ‘Deutschlands Chef-Atheist’ bezeichnet, sollte jedoch im Sinne der Aufklärung die Religionsphilosophie etwas gründlicher in Angriff nehmen.»

Entsetzen im HVD-Präsidium über „Africae munus“

Scharfe Kritik an Benedikts XVI. Leitfaden für die Mission in Afrika.

In einer Erklärung hat das Präsidium des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) heute sein Entsetzen über ein vor wenigen Tagen von Benedikt XVI. im westafrikanischen Benin veröffentlichtes Schreiben zum Ausdruck gebracht.

HVD

Der Papst hatte in Benin während einer von Zehntausenden Schaulustigen und vielen Gläubigen besuchten Messe unter anderem die weitere Evangelisierung des Kontinents angekündigt und ein für die christlichen Priester und Missionare als Leitfaden erdachtes Dokument mit dem Titel „Africae munus“ unterzeichnet. Er nahm damit zu zahlreichen Fragen gegenüber der Lage in Afrika, u.a. der Geburtenkontrolle sowie der reproduktiven Gesundheit von Frauen, sozialen und politischen Verhältnissen in den Regionen und zum Kontakt der verschiedenen Religionen, Stellung.

Den Rest des Beitrags lesen »

Feindbild Islam: Zehn Thesen gegen den Hass

Wer ist Jürgen Todenhöfer? Einer, der siebzehn Jahre für die CDU im Bundestag war. Der zeitweilig als rechte Hand des ziemlich unsäglichen Generalsekretärs der CDU, Bruno Heck, fungierte. Jemand, der im ausgeprägt konservativen Burda-Konzern als stellvertretender Vorsitzender arbeitete.

Von Uli GellermannReaders Edition

Ein Autor, den der Herrenschreiber von der ZEIT, Josef Joffe, als “Vulgärpazifisten” bezeichnet. Was kann Todenhöfer? Lesen und rechnen. Anders als andere hat er Koran und Bibel gelesen. Und wenn er die Toten im “Anti-Terror-Kampf” zählt, fällt ihm auf, dass die Verluste bei den Muslimen um vieles höher sind als bei denen, die diesen propagieren. Was macht Jürgen Todenhöfer? Nach Lesen und Rechnen schreibt er auf. Heraus kommt das Buch “Feindbild Islam – Zehn Thesen gegen den Hass”.

Der Westen ist gewalttätig

In seiner ersten These erinnert der Autor an die Millionen arabischer Zivilisten, die der Westen in den letzten 200 Jahren auf dem Gewissen hat. An die Algerier, die von der französischen Kolonialarmee hingeschlachtet wurden. An die Iraker, die Winston Churchill 1920 wegen eines Aufstandes gegen die Kolonialmacht mit Giftgas bekämpfte. An die mehr als hunderttausend Libyer, die von italienischen Truppen zum Sterben in die Wüste getrieben worden sind. Und er zählt konsequent bis in die Jetztzeit: In Folge der Sanktionen gegen Saddam Hussein kamen über eine Millionen Iraker bereits vor dem letzten Irak-Krieg um, unter ihnen 500.000 Kinder. Der Westen, verkörpert von Madeleine Albright, kommentierte: “We think the price is worth it”.

weiterlesen

Oh Gott, lass mein Land Großmacht sein!

Chlodwig I., Quelle: mgb-home.de

Heute vor 1500 Jahren starb Chlodwig, Herrscher der Franken. Eine neue Biografie erzählt, wie ein skrupelloser Kleinkönig innerhalb von nur drei Jahrzehnten ein Riesenreich schmiedete, aus dem schließlich Deutschland und Frankreich hervorgingen

Von Berthold SeewaldWELT ONLINE

Die Geschichte vom „Kelch von Soissons“ zählt zu den großen Mythen Frankreichs. Bei einem Feldzug im Jahr 486 hatte ein fränkischer Krieger ein prachtvolles Gefäß erbeutet. Sein König, obgleich Heide, wollte es dem Eigentümer, dem Bischof von Reims, zurückgeben und erbat das gute Stück. Doch der wütende Soldat zerschlug den Kelch. Ein Jahr später erkannte der König den Mann bei einer Truppeninspektion wieder. Er rügte den Zustand von dessen Waffen und warf sie ihm vor die Füße. Als dieser sie aufheben wollte, hieb Chlodwig „ihn mit der Axt in den Kopf“.

Die Sage, die der Bischof Gregor von Tours in seinen „Zehn Bücher Geschichten“ überliefert, bündelt die zentralen Probleme Galliens am Ende der Antike: „Plünderungen, das Aufeinandertreffen von Heiden und Christen, das Verhältnis der Bischöfe zu andersgläubigen Herrschern, die Hierarchie innerhalb eines ,barbarischen’ Heeres, insbesondere die Stellung des Königs“, so deutet der Mediävist Matthias Becher die berühmte Stelle. 1500 Jahre nach dem Tod Chlodwigs, für den gemeinhin der 27. November 511 angenommen wird, hat der Bonner Historiker jetzt die erste deutschsprachige Biografie des Königs vorgelegt („Chlodwig I.“, siehe Interview). Denn anders als in Frankreich hielten sich Deutsche in der Beschäftigung mit dem brutalen Machtmenschen zurück.

weiterlesen

Holocaust-Leugner: Piusbruder-Bischof fordert Katholizismus als Pflicht

Foto: Christian Eckl, Wochenblatt

Immer wieder wurde diskutiert, ob die erzkonservative Piusbruderschaft derart reaktionär ist, dass man sie vom Verfassungsschutz beobachten lassen sollte. Bislang sind staatliche Organe wie der Verfassungsschutz auf dem rechten Kirchen-Auge blind: Das Opus Dei wird beispielsweise nicht beobachtet, ebenso wenig wie die Piusbruderschaft.

Von Christian EcklWochenblatt

Daran hat auch das Urteil gegen den seltsamen Bischof Richard Williamson nichts geändert, der wegen Leugnung des Holocausts im Priesterseminar Zaitzkofen im Landkreis Regensburg verurteilt wurde. Zwar hat sich die Bruderschaft von Williamson distanziert, dennoch ist er immerhin einer von vier zwar verboten, aber dennoch gültig geweihten Bischöfe des verstorbenen Sekten-Gründers Erzbischof Marcel Lefebvre.

Jetzt hat Williamson, der in seinen Rundschreiben an die Gläubigen auch antisemitische Verschwörungstheorien verbreitet, wieder einmal zum Rundumschlag ausgeholt. Seiner Ansicht nach muss Pornographie ebenso verboten werden, wie der Katholizismus zur verpflichtenden Staatsreligion gemacht werden müsse. Damit dürfte er gegen die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung verstoßen.

weiterlesen

UFOs und Aliens: Klage um Freigabe von Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages

UFOs und Justitia (Illu.). | ©grenzwissenschaft-aktuell.de

Vor dem Verwaltungsgericht Berlin hat ein Kläger Einsicht in die Unterlagen einer Ausarbeitung des „Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages“ zum Thema UFOs und/ oder Außerirdische beantragt. Das Verfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Deutschen Bundestag, wird am Donnerstag, den 1. Dezember 2011 eröffnet.

grenz|wissenschaft-aktuell

Der Kläger Frank R., der von der „Thöner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH“ vertreten wird, beruft sich auf das deutsche Informationsfreiheitsgesetz (IFG) und begehrt in seiner Klage Einsicht in Unterlagen des „Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages“ zum Thema UFOs und/ oder Außerirdische. Insbesondere möchte er Einblick in die im November 2009 erstellte Ausarbeitung mit dem Titel „Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen“, wie sie „grenzwissenschaft-aktuell.de“ vorliegt (…wir berichteten schon im Frühjahr 2010) nehmen.

weiterlesen

Glaubensbekenntnisse im Finanzamt

Quelle: wohnung.com

Steuerzahler baden Pannen bei Einführung der elektronischen Steuerkarte aus

Märkische Allgemeine

Vielleicht ist es ja echte Fürsorge, die Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov von den Linken dazu veranlasst hat, den Vorstehern der Finanzämter im Land einen Maulkorb umzuhängen, auf dass sie schweigen, sollte jemand fragen. Schließlich ist das Kuddelmuddel um die elektronische Lohnsteuerkarte schon groß genug. Da könnten überforderte Vorsteher ja womöglich noch mehr Verwirrung stiften.

Zur Stunde ist unbekannt, wie viele brave Brandenburger Steuerzahler sich grundlos in einer neuen, unpassenden Steuerklasse wiederfinden. Hintergrund: Die Finanzverwaltung will bundesweit eine elektronische Lohnsteuerkarte einführen. Aus diesem Grund müssten alle Steuerzahler in den vergangenen Wochen Post von ihrem Finanzamt erhalten haben.

weiterlesen

Staatszeremoniell: Hut ab – zum Gebet

Über 100 Interessierte kamen, um über feierliche Staatsakte nachzudenken

Die Humanistische Akademie Berlin hat sich bei ihrer diesjährigen Tagung in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Rolle von Religionen und Weltanschauungen bei Staatsakten befasst.

Von Thomas Hummitzschdiesseits.de

Eine Binse ist, dass ungeschriebene Gesetze unseren Alltag regeln. Dass aber auch inoffizielle Regeln den politischen Alltag wesentlich bestimmen, kann man als durchaus bemerkenswert einschätzen. Eine solche, nicht amtliche Regelung, auf die jedoch immer wieder zurückgegriffen wird betrifft die so genannte staatliche Rangfolge in der Bundesrepublik bei Staatsakten. Diese hat beträchtliche Auswirkungen auf die staatliche Einladungspolitik und damit auch darauf, welche Religions- und Weltanschauungsvertreter bei Staatsakten anwesend sind.

Demzufolge hat der Bundespräsident die wichtigste Stellung. Es folgen Staatsoberhäupter fremder Staaten, die Regierungschefs anderer Staaten, der Kanzler bzw. die Kanzlerin. Es folgen der/die Präsident/-in des Deutschen Bundestags, Bundesrates und des Bundesverfassungsgerichts. Und nun wird es spannend: Denn noch vor den Fraktionsvorsitzenden des Bundestags und des Europäischen Parlaments und den Vizepräsidenten dieser Parlamente stehen seltsamerweise der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands und der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie die Kardinäle der katholischen Kirche. Zu finden ist diese Liste in Jürgen Hartmanns Grundlagenbuch Staatszeremoniell, Seite 126.

weiterlesen

Radio Vatikan verursacht Krebs

Die Sendeanlage von Radio Vatikan bei Cesano. Quelle: derStandard.at

4.400 Bürger klagen gegen riesige Sendeanlage – Staatsanwaltschaft Rom soll ermitteln

derStandard.at

Der vom Sendemast des katholischen Kirchensenders Radio Vatikan verursachte Elektrosmog, der nach Ansicht mancher Experten für einen Anstieg von Krebserkrankungen bei Kindern in den Gemeinden nördlich von Rom verantwortlich sein könnte, sorgt für Aufregung. 4.400 Bürger, die unweit der Gemeinde Cesano leben, auf deren Gebiet der Sendemast steht, reichten bei der römischen Staatsanwaltschaft eine Klage ein und forderten die Abschaltung der riesigen Anlage, berichtete die Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Freitag. Mit dieser sendet Radio Vatikan seine religiösen Programme in 37 Sprachen um die Welt.

weiterlesen

Judgment Day: Intelligent Design On Trial – (creationism vs evolution)

In this award winning documentary, NOVA captures the turmoil that tore apart the community of Dover, Pennsylvania in one of the latest battles over teaching evolution in public schools. Featuring trial reenactments based on court transcripts and interviews with key participants, including expert scientists and Dover parents, teachers, and town officials, „Judgment Day: Intelligent Design on Trial“ follows the celebrated federal case of Kitzmiller v. Dover School District.

Chef-Exorzist Amorth : Yoga ist „teuflisch“ und „In Harry Potter handelt der Teufel“

Quelle: katholisches.info

„Der Teufel ist stets versteckt“ – offenbar auch in fernöstlichen Entspannungsübungen. Pater Amorth hat auch etwas gegen Harry Potter.

Kurier

Pater Gabriele Amorth ist 86 Jahre alt und hat einen wichtigen Job in der katholischen Kirche: Er fungiert als Chef-Exorzist der Diözese Rom. Bei ihm steckt der Teufel nicht nur im Detail, sondern auch in der indischen Yoga-Lehre: „Yoga zu betreiben, ist teuflisch. Man denkt, es führt zu Entspannung, doch es führt zum Hinduismus. Alle orientalischen Religionen basieren auf den falschen Glauben der Reinkarnation“, so Amorth.

„Der Teufel ist stets versteckt, so dass niemand an seine Existenz glaubt. Er kennt jeden einzelnen von uns, seine Tendenzen zum Bösen und zum Guten und weckt Verführungen“, meinte Amorth. Er warnte die Jugendlichen auch vor Discobesuchen. „Dort stößt man meist auf Alkohol, Drogen, Sex und satanistische Sekten“, so Amorth.

Italiens Yoga-Verbände ließen angesichts der drastischen Worte des Paters von der Entspannung ab und wehrten sich: „Yoga ist weder eine Religion, noch eine spirituelle Praktik. Yoga ist eine innerliche Suche, die zur Freiheit führt“, sagte die Gründerin der Mediterranen Yoga-Föderation, Vanda Vanni.

weiterlesen

Kreationismus in Europa

Vergangene Woche fand an der Universität Gent, Belgien, ein internationaler Workshop zum Thema „The history of creationism in Europe“ statt. Prof. Ulrich Kutschera war einer der Redner und berichtete über die „unakzeptable kreationistische Unterwanderung des Biologieunterrichts“ in Deutschland, der bundesweit rund 33.000 Schüler ausgesetzt sind. Der hpd befragte den Evolutionsbiologen zu diesem Meeting.

Humanistischer Pressedienst

hpd: Herr Prof. Kutschera, was ist Kreationismus?

Ulrich Kutschera: Wir verstehen darunter einen wörtlich verstandenen, auf biologische Phänomene übertragenen biblischen Schöpfungsglauben, der in der Regel von christlichen Fundamentalisten vertreten wird, aber es gibt auch kreationistische Vereinigungen in anderen Religionen. Weiterhin könnte man darüber diskutieren, ob nicht auch unsere beiden Amtskirchen, insbesondere der amtierende Papst, kreationistisches Gedankengut verbreiten.

hpd: Bleiben wir beim Bibel-Glauben. Sie waren in Gent mit dem Vortrag „Creationism in Germany and the Basic Types of Life“ vertreten. Wie haben Sie die aktuelle Situation in Deutschland dargestellt?

Den Rest des Beitrags lesen »

Heilungswunder-Bullshit am laufenden Band: Johann Evangelist Wagner

Quelle: amazon.com

Ärzte prüfen Heilungswunder
Noch ist offen, ob Johann Evangelist Wagner selig gesprochen werden kann

Von Yvonne Salvamoser - Augsburger Allgemeine

Dillingen Sr. Getraud Feihl wartet auf Nachricht aus Rom. Denn dort, bei der Kongregation für Selig- und Heiligsprechungsverfahren, liegen die Unterlagen zu einem Wunder, das Johann Evangelist Wagner zugeschrieben wird. „Da ist Geduld angesagt“, erklärt die Dillinger Franziskanerin und lächelt.

Ein kleines Team aus hochkarätigen Ärzten, vom Vatikan bestellt, prüfe im Moment unabhängig voneinander die wundersame Gebetserhörung. 1926 soll eine junge Frau von einer lebensbedrohlichen Krankheit geheilt worden sein, nachdem sie sich betend auf das Grab von J. E. Wagner, dessen 125. Todestags man heuer gedenkt, gelegt hatte.

Als Wertschätzung Johann Evangelist Wagner gegenüber, liegt Sr. Gertraud die Anerkennung des Wunders, die die Voraussetzung für die Seligsprechung ist, sehr am Herzen: „Wir brauchen ein Vorbild für unseren Glauben und unsere Arbeit.“ Schließlich habe Regens Wagner nicht nur einen Blick für die Not anderer bewiesen, sondern auch angepackt und sich für die Würde von Menschen mit Behinderung eingesetzt. „Es war gelebtes Evangelium“, sagt die Ordensschwester.

weiterlesen

Organspende: Was sagen Muslime und Juden dazu

"Die Entnahme eines Organs aus dem Körper eines Menschen und seine Verpflanzung in den Körper eines anderen Menschen ist eine erlaubte lobenswerte Handlung und wohltätige Hilfeleistung." (Zentralrat der Muslime) Foto: iStockphoto/MaryLB

Dass die christlichen Kirchen für die Organspende sind, ist vielleicht bekannt. Wie aber stehen die Dinge in der jüdischen und islamischen Welt? Die Meinungen von Juden und Muslimen zum Thema Organspende sind gar nicht so verschieden: Grundsätzlich befürworten beide Glaubensrichtungen die Spende. Aber es gibt auch abweichende Haltungen.

Von Martin Rotheevangelisch.de

Für Christen ist eine Organspende ein Akt der Nächstenliebe. Wie aber stehen Muslime und Juden zum Thema? Dem Judentum zufolge hat der Mensch seinen Leib von Gott nur geliehen bekommen. Er darf den eigenen Körper also nicht willentlich verletzen oder freiwillig in Gefahr bringen. Auch müssen Juden die Integrität eines toten Körpers wahren. Doch dieses Prinzip kann nach jüdischer Auffassung relativiert werden, wenn es mit dem göttlichen Gebot kollidiert, wonach menschliches Leben zu erhalten und zu retten ist.

In diesem Sinne entschied Israels Oberrabbinat 1987, dass es nicht gegen die Halacha, das jüdische Religionsgesetz, verstößt, wenn einem freiwilligen Spender direkt nach dessen Tod Organe entnommen werden. Dies sei aber nur dann erlaubt, wenn keine Profite aus dem Körper entstehen und der Leichnam mit Respekt behandelt wird.

weiterlesen

Alfred Biolek: Zu wenig christliche Werte im Fernsehen

Quelle: wikipedia

Früherer TV-Showmaster beklagt fehlende christliche Werte im Fernsehen. „Über das Religiöse habe ich gelernt, auch an andere Menschen und deren Wohlergehen zu denken“

kath.net

Alfred Biolek (77), früherer TV-Showmaster, beklagt fehlende christliche Werte im Fernsehen. Das Medium sei zwar nicht anti-christlich, «aber es fehlen christliche Gedanken, wie man mit anderen Menschen umgeht. Viel wichtiger ist mittlerweile das Kommerzielle und die Einschaltquote», sagte Biolek in einem Interview der Stuttgarter Redaktion KiP (Katholische Kirche im Privatfunk) über die sogenannten Castingshows von Dieter Bohlen und Heidi Klum. «Ich hatte das Glück, in einer Zeit Fernsehen machen zu dürfen, als es die Privatsender in diesem Umfang noch nicht gab. Wir haben mehr für den einzelnen Zuschauer gearbeitet als für die Masse.»

weiterlesen

Es darf keine Diskriminierung Homosexueller geben

Johannes Stockmeier, Quelle: idea.de

Soll die Diakonie zwei theologisch evangelikal ausgerichtete Organisationen ausschließen? Dafür macht sich der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck, stark. Er wandte sich in einem Brief an den Präsidenten des Diakonischen Werks der EKD, Johannes Stockmeier (Berlin). Der Vorstoß des prominenten Grünen richtet sich gegen die ökumenische Kommunität „Offensive Junger Christen“ (OJC/Reichelsheim im Odenwald) und den evangelischen Fachverband für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz (Ahnatal bei Kassel).

idea.de

In dem Brief fordert Beck die Diakonie auf, die Zusammenarbeit mit beiden Fachverbänden zu beenden. Die von diesen Organisationen „propagierten Therapien zur vermeintlichen Heilung von Schwulen und Lesben sind höchstgradig gefährlich“, schreibt Beck auf seiner Internetseite. Schwere Depressionen, zentrale Selbstwertprobleme bis hin zur Selbsttötung seien häufig die Folge. „Seelsorge sieht anders aus“, so Beck. Die Diakonie dürfe derartige Praktiken unter ihrem Dach nicht dulden. Sonst stehe „der gute Ruf ihrer fachlich herausragenden Arbeit auf dem Spiel“.

weiterlesen

Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Dortmunder und Anwalt aus Unna zeigen Papst wegen Anschnallpflicht an
[...]Auch auf dem Heiligen Stuhl gilt die Anschnallpflicht. Das sagt Rechtsanwalt Johannes Christian Sundermann auns Unna. Er hat daher im Auftrag eines Dortmunder Mandanten Papst Benedikt XVI. angezeigt, da er „wiederholt“ im Papamobil ohne Anschnallgurt unterwegs war. Die Anzeige ging in Freiburg ein. Gilt auf dem Heiligen Stuhl die Anschnallpflicht? Benedikt XVI. hätte sie in seinem Papamobil glatt ignoriert. Das sagt zumindest der Rechtsanwalt Johannes Christian Sundermann aus Unna. Er hat deshalb im Auftrag eines Dortmunder Mandanten den deutschen Papst Benedikt XVI. angezeigt, weil er „wiederholt“ im Papamobil ohne Anschnallgurt unterwegs war … Sundermann, Parteimitglied der Linken, fiel bislang nicht durch spektakuläre Prozesse auf. Der Papst-Fall, den vor ihm andere Kollegen abgelehnt hätten, reizte ihn extrem. Der Jurist hat’s nicht so mit „der Firma“, wie er die Kirche nennt. Mit 18 Jahren sagte er sich von der katholischen Kirche los, auch sein Mandant zahlt nichts mehr an „das Unternehmen“. Dass der Papst in Freiburg nur Gott und nicht den Gurt an seiner Seite hatte, hält er für Unrecht. Jetzt müsse geklärt werden, ob das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche von der Stadt Freiburg von der Gurtpflicht entbunden wurde. Die deutsche Staatsangehörigkeit habe der Papst sicherlich noch, ist Sundermann überzeugt. Sollte der Heilige Vater indes diplomatische Immunität genießen, kann Sundermann nicht einmal ein Wunder helfen.[...]

Den Rest des Beitrags lesen »

Der Wahnsinn hat Methode: 837 Exorzismen in vier Jahren

Quelle: morebooks.de

Der Kampf des Exorzisten gegen das Böse – 837 Exorzismen in vier Jahren
(Padua) Sechs Menschen wurden in den zurückliegenden vier Jahren von dämonischer Besessenheit befreit. Zehn hartnäckige Fälle werden gerade dem in solchen Fällen langwierigen Prozedere eines Exorzismus unterworfen. Monsignore Sante Babolin führte in den vergangenen 48 Monaten 837 Exorzismen durch. Durchschnittlich alle zwei Wochen kommt ein neuer Fall hinzu. Jede Woche stehen meist fünf Exorzismen in seinem Terminkalender. Die hohe Zahl ergibt sich wegen der bei harten Fällen echter Besessenheit notwendigen Wiederholung des Exorzismus. Beim letzten Fall waren ganze 64 Exorzismen notwendig.

Von Giuseppe Nardi - Katholisches

Msgr. Sante Babolin (75) ist Exorzist der norditalienischen Diözese Padua. Der 1962 zum Priester Geweihte war Ordinarius für Philosophie unter anderem an den Päpstlichen Universitäten Gregoriana und Urbaniana in Rom. Insgesamt lehrte er 33 Jahre lang. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2006 ist er Exorzist. Der Bischof von Padua, Msgr. Antonio Mattiazzo beauftragte den in seine Heimatdiözese zurückgekehrten Gelehrten mit der neuen Aufgabe.

An drei Orten der Diözese feiert er monatlich einen Heilungsgottesdienst. Im Anschluß stehen die Menschen vor der Sakristei Schlange, um mit Don Sante sprechen zu können. In der Regel erfolgt so der erste Kontakt. Nach seiner Beaufrtagung zeigte sich schnell seine große Fähigkeit, das Leid der beladenen Menschen anzuhören und ihnen Trost zu spenden, vor allem aber die besondere Gabe der Unterscheidung.

Den Rest des Beitrags lesen »

Posse: RBB, Ken Jebsen und der katholische Publizistenverband

Am 6. November heißt es, der rbb Moderator Ken Jebsen habe sich antisemitisch geäußert und den Holocaust geleugnet. Seine wöchentliche Sendung KenFM, die seit zehn Jahren jeden Sonntag auf der Jugendwelle des Senders ausgestrahlt wurde, wird spontan abgesetzt.

Von Jacob Jung Blog

Kurze Zeit später sagt der rbb, dass die Vorwürfe unberechtigt sind und lässt Jebsen wieder ans Mikrofon. Die Rückkehr ist allerdings nur von kurzer Dauer, denn gestern gibt der Sender bekannt, dass er sich endgültig von Ken Jebsen getrennt hat. Sein Verhalten sei nicht mehr tragbar und seine Beiträge entsprächen nicht den journalistischen Standards des rbb.

Den Rest des Beitrags lesen »

Staatskirchenrechtler Professor Ansgar Hense: „Sonntagsschutz ist ein hohes Verfassungsgut“

Prof. Dr. Ansgar Hense Quelle: domradio.de

Bonner Staatskirchenrechtler über die Hoffnung auf verkaufsfreie Sonntage
„Der Sonntagsschutz ist ein hohes Verfassungsgut“
Der Advent naht und mit ihm auch die verkaufsoffenen Sonntage. Die Kirche beklagt seit Jahren eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Immer mehr Wirtschaftsbereiche werden für die Arbeit an diesen Tagen vereinnahmt. Im domradio.de-Interview erläutert der Bonner Staatskirchenrechtler Professor Ansgar Hense, warum begründete Hoffnung auf einen Kurswechsel besteht.

Von Susanne Becker-Huberti - Domradio

domradio.de: In Köln hat eine Initiative tausende Stimmen gegen die Sonntags-Öffnungszeiten gesammelt. Diese Allianz besteht aus Vertretern der großen Kirchen und Gewerkschaften. Gibt es Chancen, dass diese Initiative etwas bewirkt?

Prof. Hense: Ich glaube schon! Weil dadurch deutlich wird, dass der Sonntagsschutz nicht ein rein kirchliches Interesse ist, sondern ein gesamtgesellschaftspolitisches Anliegen. Und wenn Sie die Initiative in Köln zugrunde legen und den Evaluationsbericht für ein NRW-Ministerium über die Ladenöffnungszeiten, werden Sie sehen, dass hier in NRW durchaus die Bereitschaft besteht, neu über den Sonntagsschutz nachzudenken.

weiterlesen

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 7.133 other followers