
In Israel will Tmura, die Gesellschaft für humanistisches Judentum, für Pluralismus werben, © flash 90
Die säkulare Bewegung kommt aus den USA und ist auch in Israel aktiv
Von Andreas Hackl – JÜDISCHE ALLGEMEINE
Vor 20 Jahren war die Israelin Sivan Maas als Emissärin der Jewish Agency in den USA und besuchte die Stadt Michigan. »Mein Selbstbild als Jüdin hat sich dort verändert«, sagt die Rabbinerin heute. Damals fuhr sie von einer jüdischen Gemeinde zur nächsten. Und als sie auf dem Weg an einem Schild mit der Aufschrift »The Birmingham Temple« vorbeikam, wurde sie neugierig und ging in das Gebäude.
Drinnen hörte sie die versammelte Gemeinde Lieder singen, die ihr vertraut erscheinen. Dann bekam sie ein Papier in die Hand gedrückt. Das erste Mal erfuhr sie an diesem Tag vom säkular-humanistischen Judentum. »Später hat mir ein Rabbiner erklärt, dass ich auf nichtreligiösem Weg Rabbinerin werden kann«, erinnert sie sich. Heute ist sie genau das: eine atheistische, humanistische Rabbinerin.
Auch der Ursprung des humanistischen Judentums liegt in Michigan, denn dort wurde die Gemeinde 1963 vom reformistischen Rabbiner Sherwin Wine gegründet. Sie entwickelte sich dann zum Birmingham-Tempel. Fünf Jahre später schlossen sich die ersten Gemeinden zur Society for Humanistic Judaism, der Gesellschaft für Humanistisches Judentum, zusammen.









































































Januar 27, 2012 um 3:50 pm
Wenn ein Judentum ohne Gott als Judentum akzeptiert wird, warum nicht auch ein Judentum, dass sich zu Jesus bekehrt hat, das Judentum der Messianischen Juden?
Januar 27, 2012 um 12:23 pm
Eine atheistische, humanistische Rabbinerin.
Wow!