Zwangsouting im Pfarrblatt

Bild: (c) APA/DIETMAR STIPLOVSEK (DIETMAR STIPLOVSEK)

Ein Weinviertler Geistlicher veröffentlichte Namen der Personen im Pfarrblatt. Die Betroffenen zeigen sich über das Zwangsouting verärgert. Im Rahmen einer Messe entschuldigte sich der Pfarrer.

Die Presse

Es passt zur derzeit laufenden Diskussion über die sogenannte „Liste der Schande“, auf der Namen von Steuersündern veröffentlicht werden sollen – der Pfarrer der Weinviertler Gemeinde Sitzendorf an der Schmida publizierte im Pfarrblatt die Namen von Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind.

Die Betroffenen sind verärgert, weil sie ihren Austritt nicht unbedingt öffentlich gemacht sehen wollten. Pfarrer Nicolaas Janssens sagte gegenüber dem ORF-Niederösterreich, dass ihm nicht bewusst gewesen sei, dass er mit seinem Vorgehen Menschen verletzen würde. Er bedauere dies nun. Im Rahmen einer Messe habe er sich bereits entschuldigt, eine weitere offizielle Entschuldigung für das Outing soll im kommenden Pfarrblatt folgen.

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2 Antworten zu „Zwangsouting im Pfarrblatt“

  1. Yeti Sagt:

    Was soll das bringen, sich während einer Messe oder im Pfarrblatt bei denen, die aus der Kirche ausgetreten sind zu entschuldigen?
    Hirni!

  2. Argus7 Sagt:

    Gegenvorschlag: Man sollte die Namen aller Leute veröffentlichen, die trotz der bekannt gewordenen Kindesmißbrauchsfällen nicht aus der Kirche ausgetreten sind !


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