Ayaan Hirsi Ali: Weltgemeinschaft muß Christen schützen


Ägyptische Kopten begleiten die Särge ihrer Glaubensbrüder, die im Oktober 2011 in Kairo von Regierungstruppen getötet wurden ©DPA

Angriffe auf Christen sind in vielen Teilen der Welt Realität. Trotzdem setzen sich westliche Demokratien und Menschenrechtsorganisationen kaum für religiöse Minderheiten ein.

Von Fiorello ProveraWELT ONLINE

Kürzlich schrieb die Menschenrechtsaktivistin, ehemalige niederländische Politikerin und Exil-Somalierin Ayaan Hirsi Ali über einen weltweiten Krieg gegen Christen in muslimischen Ländern. Sie behandelte ausführlich das abstoßende Phänomen gewalttätiger Intoleranz gegen christliche Gemeinschaften und beschuldigte die internationale Gemeinschaft und prominente Nichtregierungsorganisationen, das Problem zu vernachlässigen.

Aus fast allen Teilen der Welt wird täglich darüber berichtet, wie christliche Gemeinschaften Opfer von Schikanen und Bestrafungen werden. Am 26. Februar wurden in Nigeria drei Christen getötet und Dutzende verletzt, als in der nördlichen Stadt Jos neben einer Kirche eine Autobombe explodierte. Im letzten Jahr starben mindestens 500 Menschen durch Angriffe der gewalttätigen islamistischen Gruppe Boko Haram, die alle Christen aufgefordert hatte, den Norden Nigerias zu verlassen.

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Eine Antwort zu “Ayaan Hirsi Ali: Weltgemeinschaft muß Christen schützen

  1. Wer sich zum Religiotismus bekennt, darf sich nicht wundern, wenn man ihn dafür bestraft. Es sind letztlich allerdings stets die unschuldigen Mitläufer-Christen, die für die historisch belegten Verbrechen des Christentums den Kopf hinhalten müssen. Wer sich allerdings – trotz des Wissens um diese Verbrechen – trotzdem zum Christentum bekennt, darf sich nicht wundern, wenn ihn der Fluch der bösen Taten, die zuvor von Christen begangen wurden, irgendwann einholt. Stichworte dazu: Inquisition, verbrecherisches Missionieren, Begünstigung des Sklaventums, Missbrauch von Kindern usw. usw. Das ist kein Votum für die von Muslims begangenen Verbrechen, zeigt aber deutlich, dass Religionen alles andere als tolerant und friedensstiftend sind.