Tagesarchiv: Mai 7, 2012

Sechsjähriges Sex-Monster – I’m sexy and I know it

Bild: karrierebibel.de

Ein sechsjähriger Junge ist in den USA wegen sexueller Belästigung für drei Tage von seiner Schule suspendiert worden. Der Junge hatte nach Angaben der Schule zu einem Mädchen gesagt: “I’m sexy and I know it” (“Ich bin sexy, und ich weiß es”). Der Text ist ein Zitat aus einem Lied. Daraufhin sei er nach Hause geschickt worden.

T-Online

Die betroffene Grundschule im US-Staat Colorado wollte sich nicht zu dem Fall äußern, verwies aber auf eine Regel, in der sexuelle Belästigung als unerwünschter sexueller Annäherungsversuch definiert werde. Eine Altersgrenze gebe es dafür nicht.

Wiederholt Ärger wegen einem Lied

Der Sender KMGH-TV berichtete, der Junge werde beschuldigt, andere Schüler gestört zu haben. Seine Mutter sagte, er habe wegen des Liedzitats bereits zuvor einmal Ärger bekommen. Sie bezweifle, dass er mit der Bezeichnung sexuelle Belästigung etwas anfangen könne.

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Staat und Religion

Bild: bundestag.de

Als kürzlich ein junger Deutscher zum Islam konvertierte, fragten seine Freunde: „Wieso willst du jetzt Türke werden?“

DER TAGESSPIEGEL

Das ist nur ein Beispiel dafür, dass wir als Gewohnheitschristen oder als Religionslose oft gar nicht verstehen, was sich kulturell unter unseren Augen verändert, weil aus unserer Sicht Religion und Kultur noch immer zusammengehören wie Pech und Schwefel. Wer zum Islam übertritt, so eine verbreitete Sicht, der wechselt auch seine Kultur. Warum glauben das die meisten? Weil es bis vor einigen Dekaden ja so zu sein schien, jedenfalls oberflächlich betrachtet: Länder, manchmal ganze Kontinente waren charakterisiert durch eine Religion, eine Kultur, eine Nationalität.

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Falsche Adresse: Albanischer Staatspräsident spricht mit Papst über EU-Beitritt

Bamir Topi, Bild: euronews.com

Der albanische Staatspräsident Bamir Topi hat mit Papst Benedikt XVI. über einen EU-Beitritt seines Landes gesprochen.

kathweb

Benedikt XVI. empfing Topi am Samstag zu einer Privataudienz im Vatikan. Weitere Themen der rund 20-minütigen Unterredung waren nach vatikanischen Angaben die Wirtschaftskrise, der interreligiöse Dialog sowie das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und albanischer Gesellschaft. Zudem erörterten beide den Beitrag der Kirche für das Bildungswesen und die soziale Fürsorge.

Der Vatikan charakterisierte das Gespräch im Apostolischen Palast als “herzlich”. Man habe die guten Beziehugen zwischen Albanien und dem Heiligen Stuhl hervorgehoben. Nach der Begegnung mit dem Papst traf Topi mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone und dem vatikanischen Außenminister Erzbischof Dominique Mamberti zusammen. Es war die zweite Zusammenkunft Topis mit dem Papst im Vatikan. Das erste Mal war das Staatsoberhaupt im Dezember 2007 fünf Monate nach seinem Amtsantritt von Benedikt XVI. empfangen worden. Albanien ist ein potenzieller Kandidat für einen EU-Beitritt. Das Land hat seinen Antrag auf Mitgliedschaft im April 2009 gestellt.

Dodo-Schavan in der Plagiats-Schleife

Bundesbildungsministerin Schavan bestreitet die Plagiatsvorwürfe.

Nach Plagiatsvorwürfen im Zusammenhang mit ihrer Doktorarbeit wächst der Druck auf Bundesbildungsministerin Annette Schavan. SPD-Fraktionsvize Florian Pronold forderte die Ministerin in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” auf, den Fall schnell klären zu helfen. “Sollten die Vorwürfe zutreffen, dann ist Frau Schavan als Ministerin, gar als Wissenschaftsministerin nicht zu halten”, sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Dagmar Ziegler.

tagesschau.de

Universität prüft Arbeit

Die wissenschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Krista Sager, wies darauf hin, dass Plagiatsexperten die Doktorarbeit von Frau Schavan als Grenzfall bewertet haben. Die Universität Düsseldorf müsse sich nun die Arbeit genau anschauen. Dies hatte die Philosophische Fakultät in Düsseldorf auch auf Bitte der Ministerin hin bereits angekündigt.

Schavan hatte nach dem Studium der Erziehungswissenschaft, der Philosophie und der Katholischen Theologie in Bonn und Düsseldorf 1980 den Doktorgrad erworben. Ihre Arbeit trägt den Titel “Person und Gewissen. Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung”.

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„Wir sind gottlos, aber Gott noch nicht losgeworden“

Provokante Thesen, gut verständlich präsentiert: Franz Josef Wetz‘ jüngstes Buch heißt „Lob der Untreue. Eine Unverschämtheit“. Foto: Böhm

Ein atheistischer Theologe, der traurig über seinen Glaubensverlust ist, und ein Philosoph, der über guten Sex und die wundesten Punkte unserer Kultur nachdenkt: Franz Josef Wetz.

Von Irene HeiszTiroler Tageszeitung

Sie haben in Innsbruck an der Theologischen Fakultät über Atheismus referiert. Was interessiert Sie mehr: Warum Menschen glauben oder warum jemand nicht glaubt?

Franz Josef Wetz: In erster Linie interessiert mich, wie jemand dazu kommt, überhaupt zu fragen, ob er glauben soll oder nicht. Der gleichgültige Christ ist genauso uninteressant wie der gleichgültige Atheist, mich interessiert der suchende, ruhelose, des Gelingens seines Lebens nicht sichere Mensch.

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