Wenn die Ausgießung des Heiligen Geistes nicht funzt


Christen sollten Glaubensthemen nicht verdrängen oder in die Lebenshilfe-Ecke abschieben, sondern durch inspirierende Gespräche zeigen, wie “ungeheuer bedenkenswert dieser Glaube ist”, schreibt “Welt”-Redakteur Kamann.
Foto: fotolia / Robert Kneschke

Wenn Kirchengemeinden an Pfingsten die Ausgießung des Heiligen Geistes und die Befähigung zur Mission feiern, werde offensichtlich, dass es mit der Mission nicht recht klappe. Diese Analyse stammt von “Welt”-Redakteur Matthias Kamann. In seinem Leitartikel “Tiraden von der Kanzel” in der “Welt am Sonntag” hat er die Ursachen beleuchtet.

pro Medienmagazin

Dass die meisten Leute die Bedeutung von Pfingsten nicht kennen, nur 8,2 Prozent der Ostdeutschen an einen persönlichen Gott glauben und allgemein in Europa die Kernelemente des Christentums erodieren, könne die Pfingstfreude in Verzweiflung umschlagen lassen, schreibt Kamann. Dazu mische sich schlechtes Gewissen, weil man nicht recht zu missionieren meine.

Wenn Mission als frustrierendes Stressprogramm empfunden werde, könne dies laut Kamann daran liegen, dass die Christen den Fremdsprachenerwerb in der Pfingstgeschichte falsch deuteten. Dass die Jünger seinerzeit in unterschiedlichen Sprachen über ihren Glauben reden konnten, führe scheinbar dazu, dass Kirchen glaubten, man könne heute Redeformen finden, mit denen sich Kommunikationsbarrieren überwinden ließen. Da werde Jugendslang gesprochen, moralisiert, vereinfacht oder schwarzgemalt. Die Kirche versuche es mit “Werten” und”knalligen Tiraden gegen die Aufklärungsvernunft” oder mache eben “spirituelle Angebote”, beobachtet der Germanist.

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8 Antworten zu Wenn die Ausgießung des Heiligen Geistes nicht funzt

  1. @ nickpol

    Unser Sefton Sepp ist zwar ein riesengroßes Arschloch, aber irgendwie würde er mir doch fehlen ! Den Schwachsinn der Religiotie nimmt man schließlich am eindringlichsten wahr, wenn er einem – so wie vom Sefton Sepp dargeboten – immer mal wieder in konzentrierter Form plastisch vor Augen geführt wird.

  2. @Josef Sefton, hör auf hier zu missionieren! Letzte Verwarnung. Entweder du äußerst dich inhaltlich, oder du lässt es.

  3. @Argus7: Du hast dein Wunder verdient! Segen Dir!
    Der Heilige Geist ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er ist Gott-der Geist der Wahrheit!
    Seid guten Mutes, denn die Ausgießung des Heiligen Geistes funktioniert immer!
    Gründen wir uns auf das, was Gott in seinem Wort sagt, denn wir dürfen darauf vertrauen, dass der Hohe und Heilige nahe ist und uns helfen will, wenn wir ihn bitten. Mit Gott im Rücken und seinen Armen unter dir kannst du allem begegnen, was vor dir liegt.
    Wir brauchen unseren himmlischen Vater für Frieden in unseren Ängsten, Liebe und Hilfe in Zeiten der Not. Er schenkt in Versuchungen Sieg, Vergebung, Zukunft (Jeremiah 29,11) und das ewige Leben! Ohne ihn können wir „nichts tun“. Wahrlich abhängig sein von Gott ist keine Schwäche, sondern zeigt, dass wir seine Stärke anerkennen! Was Gott von uns erwartet, ist Treue. Was Gott uns gibt, ist Fruchtbarkeit. Jesus hat verheißen: „Wer in mir bleibt und ich in ihm,der bringt viel Frucht“ (Joh. 15,5).

    Wahrlich innerlich können wir wegen seiner Liebe „von Tag zu Tag erneuert“ werden. Achten wir genau auf das, was Gott sagt. Wir sollten immer ganz genau hinhören, bevor wir etwas tun!

    Gott lässt keinen Zweifel daran, dass die Hölle kein angenehmer Aufenthaltsort ist. In Daniel 12,2 wird sie als ein Ort von „ewiger Schmach und Schande“ beschrieben“. Lukas 16,23 spricht von „Qual“, Matthäus 8,12 von „Heulen und Zähneklappern“ und in Offenbarung 14,11 heißt es, dass es dort „keine Ruhe“ gibt. Wer Jesus ablehnt und seine Ewigkeit in Satans Reich zubringen will, trifft keine gute Wahl. Je mehr wir Jesus dienen, desto weniger dienen wir uns selbst. Möge unser Leben, ob im Privaten oder in der Öffentlichkeit, unsere völlige Hingabe an den Herr zum Ausdruck bringen.

    Beständiges Wachstum im Glauben kommt aus einer immer tieferen Erkenntnis Gottes.
    Gefahren entstehen durch unseren inneren Hang zur Sünde. darum predigen wir: „Lass unseren Gang in deinem Wort fest sein und lass kein Unrecht über uns herrschen“ (Siehe Psalm 119,133). Jeden Tag sind wir dankbar für die Hilfe des „Gott allen Trostes“.

  4. Ein Wunder ist geschehen ! Das PRO-Medienmagazin hat doch tatsächlich meinen Kommentar online gestellt. Mutig, mutig ! Es wird sich aber vermutlich so verhalten, dass die christlichen Religioten zwar meine Botschaft vernommen haben, allein, es dürfte ihnen am Glauben bzw. an der Erkenntnis fehlen !

  5. So ein kondensierter Schwachsinn, typisches Pfaffengeschwurbel ohne jeden realen Hintergrund.

    Nach der frei erfundenen Heilsgeschichte waren die Jünger einfache Menschen, damals wie alle Menschen ungebildete Analphabeten, und haben nur Aramäisch gesprochen, seit 600 Jahren die übliche Landessprache in der römischen Provinz Judäa. Mittelhebräisch war nur eine sakrale Priestersprachen des jüdischen Glaubens, die sonst niemand kannte.

    Der heilige Geist hat da noch nicht einmal existiert.
    Göttliche Triaden als Vater, Mutter und Kind sind in älteren Mythen wie Jupiter, Juno, Minerva in Rom; wie Osiris, Isis, Horus usw. üblich. Sie existieren lange bevor das AT aus sumerischen Mythen abgeschrieben wird und werden kopiert. Die Gläubigen haben so etwas erwartet, als mussten die Christen es auch erfinden

    Justin der Märtyrer, Irinäus von Lyon (135-202 n.C.) und Hippolyt von Rom spricht 217 n.C. im Taditio Apostolica vom heiligen Geist. Die Lehre vom heiligen Geist wird 325 n.C. auf dem Konzil von Nicäa (Iznik) als Irrlehre verworfen, erst 390 n.C. erfindet Bischof Athanasius den heiligen Geist für verbindlich die neue Vulgata – die Hieronymus gerade als Bibel schreibt

  6. Was ist so geil daran, einem Geist in den Arsch zu kriechen? Reicht der Chef nicht aus?

  7. Kein Wunder, dass sich immer mehr junge Menschen wundern, welch geistlicher Schwachsinn an Pfrngsten zu vermitteln versucht wird. Die Trinität an sich ist ja schon zum totlachen und wenn dann ein Pfaffe davon spricht, dass er in schwierigen Situationen mit dem hl. Geist Rücksprache hält und dieser ihm alsdann einen Weg zeigt, dann rollen sich meine Zehennägel auf bis ich lache. Für wie blöd halten diese Ausgeburten des Schwachsinns die Menschheit? Es ist eine Frechheit und Zumutung, die aber leider noch immer von einer großen Anzahl minderbemittelter Schafe akzeptiert wird. Diesen Schafen zeigt dann der hl. Geist wo sie bei der nächsten Wahl das Kreuzchen machen müssen.
    Die frühkindliche Indoktrination ist wohl sehr erfolgreich im verbiegen von Synapsen, denn da geht nichts mehr durch ins Vernunftzentrum. Man kann das sehr gut bei Josef Sefton und diesem Schmitz erkennen.

    Die Mutter der Dummen ist immer schwanger!
    Afghanisches Sprichwort

  8. Den nachstehenden Kommentar habe ich auch an das PRO Medienmagazin übermittelt. Mal sehen, ob die Redaktion auch kritische Kommentare veröffentlicht !

    Könnte es nicht auch so sein, dass mehr und mehr Menschen die an ihnen vollzogene, frühkindliche, religiös motivierte Gehirnwäsche überwunden und den religiotischen Schwindel erkannt haben ? Zudem: Missionare haben viel Unglück über unsere Welt gebracht, indem sie andere Völker, insbesondere in Afrika und Südamerika, ihrer Kultur beraubt und ihnen den christlichen Glauben aufgezwungen haben. Die Tradition des Christentums ist gekennzeichnet von einer von Blut triefenden Geschichte auf die man alles andere als stolz sein kann. Als Vorbild für die Menschheit taugt sie jedenfalls nicht.