Durchbruch bei Suche nach Higgs-Boson


Bild: AFP/CERN

Ist das sogenannte Gottesteilchen gefunden, nach dem die Wissenschaft seit 30 Jahren suchen? Die Physiker, die heute im Cern bei Genf ihre spektakulären Messungen vorgestellt haben, halten es für wahrscheinlich. Endgültig festlegen wollen sie sich nicht. Sicher ist aber eins: Ihre Entdeckung wird die Wissenschaft einen großen Schritt voranbringen.

Süddeutsche.de

Ist es ein eindrucksvolles Zeugnis von “Understatement” oder einfach nur seriöses wissenschaftliches Vorgehen? Die Welt wartet auf eine Sensation, doch die Forscher am Cern bei Genf behaupten keineswegs lauthals, sie hätten das seit 30 Jahren intensiv gesuchte Higgs-Boson nachgewiesen.

Stattdessen verkündete Cern-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer mit einer gewissen Ironie: Es ginge um einen bestimmten Partikel, aber “ich habe den Namen vergessen”. Umgangssprachlich nennt man diesen bestimmten Partikel das Gottesteilchen, dem alle bekannte Materie seine Masse verdanken soll. Die Wissenschaft nennt es das Higgs-Boson nach dem Physiker Peter Higgs, der 1964 zum ersten Mal dessen Existenz vermutete.

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