Kitas: “Mein Gott, dein Gott, kein Gott”


In einigen Kitas werden Ramadan und Zuckerfest genauso selbstverständlich gefeiert wie Weihnachten und Ostern. (Bild: picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Interreligiöse Bildung ist an den meisten Kitas nach wie vor ein Fremdwort. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Religionspädagogen von der Uni Tübingen in Stuttgart vorgestellt haben. Unter dem Motto “Mein Gott, dein Gott – kein Gott” diskutierten die Forscher auf einer Tagung nicht nur mit Erziehern und Politikern über Anforderungen an interreligiöse und interkulturelle Bildung im Vorschulbereich. Sie stellten auch Kitas aus ganz Deutschland vor, die aus ihrer Sicht schon heute ein Vorbild in Sachen Zusammenleben der Kulturen und Religionen sind.

Von Matthias BertschDeutschlandradio Kultur

Wer an einem friedlichen Zusammenleben der Kulturen und Religionen in Deutschland interessiert ist, darf nicht warten, bis Kinder in die Schule kommen, davon ist Albert Biesinger überzeugt. Der katholische Religionspädagoge aus Tübingen hält interkulturelle und interreligiöse Bildung bereits in den Kindertagesstätten für unverzichtbar:

“Die Gefühle von Vorurteilen, Ablehnungen, Ausgrenzungen, die sind blöd oder die sind gut, die entstehen ganz früh bei Kindern; und deshalb bin ich der Meinung, wer es mit Kindern gut meint, muss ganz früh mit ihnen da in einen Kommunikationsprozess gehen, dass sie lernen, sich gegenseitig zu verständigen, dass sie auch lernen: Der Mustafa betet so oder die Ayse isst kein Schweinefleisch. Oder das muslimische Kind lernt dann: die Michaela, die feiert Weihnachten, ganz tolle Sachen zu Hause, haben wir nicht, aber wir haben dafür Ramadan oder das Zuckerfest.”

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2 Antworten zu Kitas: “Mein Gott, dein Gott, kein Gott”

  1. So etwas lernen die Kinder erstmalig im Kindergarten fürs ganze Leben von solch religiotischen Phantasten

    Eine neuere sorgfältig durchgeführte Umfrage über die Ansichten der Palästinenser wurde in Arabisch durchgeführt. Befragt wurden 1010 palästinensische Erwachsene in der West Bank und im Gaza-Streifen, dies brachte folgende Ergebnisse
    80% halten den Dschihad zur „Befreiung“ Palästinas für ihre persönliche Pflicht
    73% der Palästinenser fordern die Vernichtung aller Juden.
    72% leugnen, dass die Juden schon seit Jahrtausenden in der Region leben.
    53% fordern Lieder, die zum Judenhass anstiften, in palästinensischen Schulen zu lehren

  2. “Das muslimische Kind…”. Nee, guter mann. Das Kind muslimischer Eltern.