Die einen wollen sie “auf dem Scheiterhaufen” sehen, die anderen fordern “Freiheit für Pussy Riot”. Kirchenvertretern dämmert langsam, dass das bizarre Verfahren gegen die dreiköpfige Protest-Guerilla ein Fehler war. Das Urteil wird Ende kommender Woche gefällt.
Von Benjamin Bidder - SpON
Der Prozess gegen die Moskauer Protest-Guerilla Pussy Riot neigt sich dem Ende zu. Am Dienstag forderte die Staatsanwaltschaft jeweils drei Jahre Haft in einer Strafkolonie für die drei angeklagten jungen Frauen. Sie folgte damit im Wesentlichen Stimmen aus den Reihen der orthodoxen Kirche, die harte Strafen für den umstrittenen Pussy-Riot-Auftritt in Moskaus Erlöser-Kathedrale forderten. Das Verfahren wurde in aller Eile abgehalten, mit Marathon-Sitzungen bis spät in den Abend.







































































