Ursprünglich war “Prometheus – Dunkle Zeichen” mal als Prequel zur “Alien”-Saga geplant. Eine Nachricht, die Fans in höchste Aufregung versetzte – immerhin sollte Ridley Scott, Regisseur des ersten, bahnbrechenden “Alien”-Films hinter der Kamera stehen.
Von Holger True – Hamburger Abendblatt
Dazu ist es tatsächlich auch gekommen, aber leider nicht zum erhofften Science-Fiction-Meisterwerk. Und das hat viele Gründe: Scott und seine Drehbuchautoren wollten nicht weniger, als die Schöpfungsgeschichte der Menschheit nebst Reise zum Anfang aller Dinge erzählen – ein Unterfangen, bei dem sie sich verhoben haben.
Ihr Mythos von den Außerirdischen, denen wir unsere Existenz verdanken, ist über weite Strecken spinnerter Esoterik-Quark voller Logik-Löcher, die von langen Kamerafahrten durch dunkle Gänge gestopft werden sollen. So gibt es etwa auf die zentrale Frage, warum unsere einstigen Schöpfer uns plötzlich vernichten wollen, keine Antwort. Stattdessen: zielloses Stochern im mythologischen Spiralnebel.








































































