
Philosoph Precht: “Es wird keine Historie mehr geben” ©DAPD
Einzelne Menschen werden nach Ansicht des Philosophen und Publizisten Richard David Precht künftig keine historische Rolle mehr spielen können. “Weil es keine Historie mehr geben wird”, sagte der 47-Jährige der “Berliner Zeitung”
“Eine Gesellschaft, die sich so sehr in die Breite vernetzt und ständig neues Wissen sammelt, tauscht ihr Personal unglaublich schnell aus und archiviert es nicht mehr.”
Persönlich lege er keinen Wert darauf, später in Handbüchern über Philosophie und Gesellschaftsbüchern erwähnt zu werden. Nachruhm sei nichts anderes als die nicht-religiöse Variante der Unsterblichkeit, sagte Precht. Wenn bald alle 100 Jahre alt würden, gäbe es mehr Zeit, sich mit dem Diesseits zu befassen. “Das gilt auch für mich.”








































































Was ist daran schlecht, was hat der Tote selber vom Nachruhm ?
Unsere Familie ist durch den Krieg weit verstreut. Nach dem Tod war derjenige der einzige im Umkreis von 500 km, im ganzen Land oder gar im ganzen Erdteil. Sein Grab wird von niemanden besucht oder gar gepflegt. Nach 1 bis 2 Generation kann sich fast niemand an den Toten erinnern. Vielen der Nachbarn und Freunden geht es genau so oder wird es irgemdwann so gehen
Die von Precht insuinierte Unsterblichkeit gibt es nicht, so sehr sie auch herbei geredet wird. Die Religionen leben von dem Wahn und nicht einmal schlecht. Was von uns bleibt sind Moleküle, die von anderen Lebensformen genutzt werden. Moleküle sind anonym und tragen keine Grabinschriften.
So kann man sich auch als 80 % Atheist um die klare Aussage drücken …