Tagesarchiv: November 3, 2012

Kopp-Verlag verramscht Michael Shermer(Skeptics Society)

Screenshot Brightsblog

Michael Shermer, Wissenschaftsjournalist, Wissenschaftshistoriker und Gründer der Skeptics Society in den USA wird beim Eso-Verlag, dem totalen Ende der Vernunft und in der Wolle braun gefärbt, angeboten.

Nicht zu vergessen, Michael Shermer ist Herausgeber der Zeitschrift SKEPTIC und Direktor der Skeptics Society. Das ist ungefähr so, als würde die GWUP ihre Webseite bei den Homöopathen betreiben, unwissentlich. Ich gehe davon aus, dass der Heyne-Verlag die Rest-Auflage des Buches an den Kopp-Verlag verscherbelt hat. Im Heyne-Verlag scheint Denken weh zu tun oder der Euro hat für die erforderliche intelletuelle Blindheit gesorgt.

Der Link zum Angebot.

http://www.kopp-verlag.de/Mathe-Magie.htm?websale8=kopp-verlag&pi=109926&ci=000087

Bild: esowatch

Volker Kauder frömmelt gegen Abtreibung und Sterbehilfe bei den Frömmlern

Volker Kauder (CDU), CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender, sprach bei der pietistischen Glaubenskonferenz vor 4000 Besuchern ©DAPD

4000 Menschen kamen zur pietistischen Glaubenskonferenz in der Stuttgarter Porsche-Arena zusammen. Unionspolitiker Kauder forderte Engagement gegen Abtreibung und Sterbehilfe.

DIE WELT

Der Vorsitzende der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, hat einen besseren Lebensschutz in Deutschland angemahnt. Es sei erschütternd, dass jedes sechste Kind nicht zur Welt komme, weil es vorher abgetrieben wurde, sagte Kauder in der Stuttgarter Porsche-Arena vor 4.000 Besuchern einer Konferenz des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Württemberg.

Kauder warb um mehr Beratung und Unterstützung für Schwangere. “Jede Frau, die ein Kind erwartet, ist ein Geschenk für uns in diesem Land”, sagte der Unionspolitiker.

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Prominenz, Gottesdienst und Kinder

Ex-US-Präsident Jimmy Carter mit Kindern des Kindergartens St. Nikolaus.Foto: STEFAN AREND

Polizeiaufgebot an der Westenfelder Straße, Absperrgitter, Einlasskontrollen zur Kirche, viele Sicherheitskräfte, schwarze Limousinen, neugierige Zuschauer mit Kameras – am Freitag gegen 10 Uhr erinnerte alles an einen Staatsbesuch. Immerhin: So viel Prominenz gibt es nicht alle Tage in Wattenscheid zu sehen. Darunter gleich drei Nobelpreisträger – der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, Lech Walesa und Shirin Ebadi. Auch Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist unter den Gästen.

Von Ralf DrewsWAZ

Der ökumenische Gottesdienst in der Kirche St. Nikolaus lockt die Besuchermassen an (zuvor musste man sich eine Eintrittskarte besorgen), das außer Dienst gestellte Gotteshaus ist bis auf den letzten Platz gefüllt.

Auftakt zum Konferenztag

Dieses Treffen in der katholischen Kirche bildete den Auftakt zum Konferenztag „Herausforderung Zukunft“, der in der Jahrhunderthalle stattfand. In der von Sascha Hellen organisierten Tagung mit bekannten Gästen ging es schwerpunktmäßig um die Themen Menschenrechte und Globalisierung.

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Kirche versus Wissenschaft

Kopernikus und der Heliozentrismus, ©akg-images/dpa

Wo “wohnt” Gott, wenn das Universum unendlich ist? Wie kann der Mensch die Krone der Schöpfung sein, wenn er vom Affen abstammt? Immer wieder brachten Wissenschaftler die katholische Kirche in Erklärungsnot.

Manche als gesichert geltende Erkenntnisse erkannte diese erst Jahrhunderte später an. So wurde Galileo Galilei erst vor 20 Jahren, im Herbst 1992, von der Kirche rehabilitiert, Kopernikus gar erst im Jahr 2010. Welche Wissenschaftler waren der katholischen Kirche ein besonderer Dorn im Auge? Und welche Forschungsgebiete stehen auch heute noch unter Beschuss?

Von Silke StadlerWEB.de

Nikolaus Kopernikus (1473 – 1543)

Bis ins 16. Jahrhundert haben Theologen den Alleinanspruch, die komplette Wirklichkeit zu erfassen und zu erklären. Nach ihrer Auffassung ist die Erde der Mittelpunkt des Universums. Nikolaus Kopernikus (1473-1543) bringt dieses Weltbild mächtig ins Wanken. Er beschreibt erstmals das heliozentrische Weltbild, wonach die Sonne das Zentrum des Universums bildet, um das die Erde als ein Planet von vielen kreist. Damit widerspricht er dem geozentrischen Weltbild von Ptolemäus, dem die Kirche verbunden ist. Die Lehren Kopernikus’ werden daher als ketzerisch verdammt. Erst ein halbes Jahrhundert später, im Jahr 2010, wird der Astronom von der Kirche rehabilitiert und in einem geweihten Grab bestattet.