Während sich die Kanzlerin zum Glauben bekennt und die Ex-Bischöfin für Stimmung sorgt, fragt sich die EKD, was man über die Reformation sagen könnte
Von Matthias Kamann – DIE WELT
Merkel hält ihre erste offizielle Rede vor einer EKD-Synode. Sie erhofft sich vom Reformationsjubiläum 2017 “missionarische Impulse”
Das evangelische Kirchenparlament sucht immer noch nach einer klaren theologischen Botschaft für die Feierlichkeiten in fünf Jahren
Das war mal ein Einzug: Nicht Popmusik vom Band wie bei Parteitagen, sondern Martin Luthers Choral “Nun freut euch, lieben Christen g’mein” erklang, gesungen von den 120 Synodalen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), begleitet von Posaunen, als Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag die Synodentagung in Timmendorfer Strand besuchte. Von Synodenpräses Katrin Göring-Eckardt (Grüne) begrüßt “im Kreis Ihrer Glaubensgeschwister”, setzte die Pastorentochter und CDU-Vorsitzende zu Anfang ihrer ersten offiziellen Rede vor einer EKD-Synode zunächst eine ironische Spitze: “Man ist ja heute froh”, sagte Merkel, “wenn man von Kirchenseite freundlich behandelt wird.”










































































