Die undifferenzierte Betrachtung der “Vorhaut” durch den Neuen Atheismus


Nikolaus Schneider (2006), Bild: wikipedia/public domain

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hat “aggressiv-religionskritische” Töne in der Beschneidungsdebatte beklagt.

aktuell – evangelisch.de

Neben sachlichen und kundigen Wortmeldungen habe es häufig auch polemische und verkürzende Beiträge gegeben, sagte Schneider vor der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Sonntag in Timmendorfer Strand. Er habe Briefe erhalten, die von Intoleranz und Aggressivität gegenüber Judentum und Islam sowie gegen Religion generell geprägt waren, berichtete der rheinische Präses.

Die EKD respektiere die grundlegende Bedeutung der Beschneidung für Judentum und Islam, sagte Schneider. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung trage den medizinischen, ethischen und rechtlichen Aspekten Rechnung. “Er lässt die Freiheit der Religionsausübung unberührt, er findet einen Ausgleich zwischen elterlichem Erziehungsrecht und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit und berücksichtigt das Kindeswohl”, hob der Ratsvorsitzende hervor. Trotz weiter offener Fragen trage die geplante gesetzliche Regelung dazu bei, das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen in der bundesdeutschen Gesellschaft zu fördern.

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4 Antworten zu “Die undifferenzierte Betrachtung der “Vorhaut” durch den Neuen Atheismus

  1. Quote von …:

    “Er lässt die Freiheit der Religionsausübung unberührt, er findet einen Ausgleich zwischen elterlichem Erziehungsrecht und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit und berücksichtigt das Kindeswohl”

    Herr Schneider dreht sich wie ein Wurm, der versucht sich aus einer sauren Pfütze zu befreien. Wie kann man sich nur selbst so belügen? Glauben denn diese Schwurbler, dass der normale Bürger diese Doppelzüngigkeit nicht begreifen? Pfui Teufel (aus Ermangelung eines anderen Begriffs der diese Niedertracht darstellen könnte). :evil:

  2. Na, na, emporda, für sein Aussehen kann doch niemand etwas. Für den Herrn auf dem Foto ist es jedenfalls ein wunderbares Geschenk Gottes. (Bei dessen Schöpfung war der der Schöpfer in Gedanken wohl gerade in Vorfreude auf sein nächstes Schlachtfest mit Wellfleisch und Wurstsuppe.) :-)

  3. Es soll Typen geben, die sehen aus wie ein Mastschwein. Da fragt man sich immer, wann die wohl geschlachtet werden.

  4. Da ist wohl jemand beleidigt, daß er zum Anbeten der heiligen Vorhaut in eine katholische Kirche gehen muss

    Die Kirchen in Boulogne, Compiegne, Metz, Nancy, Paris, Charroux Coulombs, Le Puy-on-Velay/Chartres, Besancon, Langres sur Marne, Conques/Aveyron, Fecamp/Seine-Maritime stellen als Reliquie die absolut echte Vorhaut von Jesus aus. Die letzte Vorhaut Prozession findet 1983 in Calcata statt, einem winzigen Dorf der Provinz Latium. Dorthin wird eine weitere heilige Vorhaut von Jesus beim Sacco di Roma im Mai 1527 durch einem Landsknecht geraubt und erst 30 Jahre später wieder entdeckt. Um die Lächerlichkeit mit den Vorhäuten zu begrenzen, verfügt im Februar 1900 der Vatikan Schweigen über alle Vorhaut-Reliquien.