Tagesarchiv: November 9, 2012

Lukas-Schule München und kreuz.net

Die Lukas-Schule in München: Der Gymnasiumsleiter Jörg Birnbacher soll auf kreuz.net, einer schwulenfeindlichen Seite im Internet, Artikel publiziert haben. Er weist die Vorwürfe zurück. (© Catherina Hess)

Auf einem bekannten christlich-fundamentalistischen Hassportal sind homophobe Artikel unter seinem Namen erschienen – doch der Leiter des Lukas-Gymnasiums in Laim streitet alle Vorwürfe ab. Den Eltern der Schulkinder erklärt sich Birnbacher in einem Brief.

Von Tina Baier – Süddeutsche.de

Zweieinhalb Stunden hat das Dienstgespräch gedauert, zu dem Jörg Birnbacher, der Leiter des Lukas-Gymnasiums in Laim, am Donnerstag von Vertretern der evangelischen Landeskirche gebeten worden war. Birnbacher sollte sich dazu äußern, warum im Jahr 2006 unter seinem Namen mehrere Artikel auf der Internet-Plattform kreuz.net erschienen sind, auf der gegen Juden, Homosexuelle und Kirchenreformer gehetzt wird. Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich gerade davon distanziert und Kreuz-Net-Aktivisten aus den eigenen Reihen mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen gedroht.

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Hallertau: Gottes Segen für Arbeitsagentur und Jobcenter

Bild: hallertau.info

Vor kurzem bezogen beide Behörden ihre Büroräume im Neubau auf dem Bortenschlager-Areal. Jobcenter und Arbeitsagentur, die bisher getrennt untergebracht waren, können nun nicht nur einen gemeinsamen Empfang nutzen, sondern in vielen Bereichen einfacher zusammenarbeiten.

Hallertau.info

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Als Geschenk überreichte Hans Baierl ein Kreuz mit der Bitte an die anwesenden Geistlichen, auch dieses Kreuz zu weihen.
Stadtpfarrer Frank Faulhaber und die evangelische Pfarrerin Christiane Murner segneten anschließend den Bau und alle, die darin arbeiten.

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Länderfinanzausgleich: Wie man religiöse Minderheiten fördert

Bild: br-inline.de

Nirgendwo gibt es so wenige Kirchenmitglieder wie in Sachsen-Anhalt. Pfarrer leben dort trotzdem – und Gläubige, die nicht in der Kirche sind. Ein Besuch auf dem Land.

Von Oliver Markert und Peter SeifertFOCUS ONLINE

Direkt gegenüber der Backstein-Kirche in Hinsdorf wohnt Erika Gassmann. Da liegt es buchstäblich nahe, dass sich die 74-Jährige ehrenamtlich um das Gebäude kümmert. Sie putzt die Fenster, entfernt die Spinnweben, stellt Blumen hin, schließt auf, schließt ab, führt Besucher herum. Die Orgel haben die Hinsdorfer saniert, fünf Leute trugen den Blasebalg nach unten und wieder auf die Empore. Eine Toilette gibt es inzwischen, gleich links vom Portal, auch eine Küche. Erika Gassmann fühlt sich als Teil der Landgemeinde Quellendorf in Sachsen-Anhalt. Kirchenmitglied ist sie nicht.

Der Deutschen Demokratischen Republik war die Kirche ein Dorn im Auge. Wer etwas werden wollte in der DDR, der ging in die Partei, und wer in der Partei war, lebte seinen Glauben nicht. So sieht das jedenfalls Gassmann. Ihr Gatte und sie wollten etwas werden, er arbeitete immerhin als erster Schaltwärter im Kraftwerk, sie protokollierte die Zahlen.

40 Jahre Werberat: Werbung verletzt selten religiöse Gefühle

Auch nicht schlecht!

In zehn Jahren 111 Beschwerden aus diesem Grund, aber nur eine Rüge

kath.net

Die Verletzung religiöser Gefühle in der Werbung kommt nach Einschätzung des Deutschen Werberates selten vor. Er habe in den vergangenen zehn Jahren 111 Beschwerden aus diesem Grund erhalten. Nur in einem Fall sei eine öffentliche Rüge ausgesprochen, in 22 Fällen die Werbemaßnahme gestoppt worden, teilte die Selbstkontrollinstanz der Werbebranche am 6. November in Berlin mit. Sie stellte eine Bilanz ihrer Arbeit anlässlich des 40-jährigen Bestehens vor. In 81 Fällen lag nach Ansicht des Gremiums kein Grund für eine Beanstandung vor, in fünf weiteren sah sich die Einrichtung nicht als zuständig an, da es sich nicht um Wirtschaftswerbung handelte, und in zwei Fällen wurden die Beschwerden wegen eines vermuteten Rechtsverstoßes an klagebefugte Instanzen weitergeleitet.

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