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Nach den Anglikanern folgt Martin Luther? – Papst Benedikt XVI. und die Rückkehr der Lutheraner nach Rom
Von Il Foglio/Giuseppe Nardi – Katholisches Magazin für Kirche und Kultur
„Nach den Anglikanern Martin Luther”, so bringt der Vatikanist Paolo Rodari eine wichtige Agenda Papst Benedikts XVI. auf den Punkt. „Das Undenkbare könnte bald Wirklichkeit werden“, und das während des Pontifikats eines deutschen Papstes: die Rückkehr der Lutheraner zur Einheit mit Rom. „Könnte es für die evangelischen Christen eine ähnliche Lösung geben wie „Anglicanorum coetibus“ für die Anglikaner?“ Das wurde vor wenigen Tagen Kurt Kardinal Koch, als Deutschschweizer ebenfalls aus dem deutschen Sprachraum stammend, der in der Kirche vielfach noch heute als Land der Reformation gesehen wird, von der Nachrichtenagentur Zenit gefragt. Kardinal Koch ist als Nachfolger von Walter Kardinal Kasper, womit sich der „deutsche Kreis“ zum Thema Reformation passend schließt, im Vatikan für die Ökumene zuständig.
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