Tagesarchiv: November 16, 2012

Religion im Gehirn? Neuronale Grundlagen religiöser Erfahrung

Am 22. November 2013 findet der dritte CIN Dialog des Forum Scientiarum und des Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften statt. Unter dem Titel „Religion im Gehirn? Zur Frage neuronaler Grundlagen religiöser Erfahrung“ diskutieren der evangelische Theologe Friedrich Wilhelm Graf von der LMU München und der Hirnforscher Wolf Singer vom Max-Planck-Institut Frankfurt über mögliche neuronale Grundlagen religiöser Erfahrung. Moderiert wird das Gespräch von Ulrich Schnabel. Das Streitgespräch findet um19.15 Uhr im Audimax, Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz statt.

Informationsdienst Wissenschaft

Die „CIN Dialogues at the Interface of the Neurosciences and the Arts and Humanities“ werden gemeinsam vom Forum Scientiarum der Universität Tübingen und dem Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften veranstaltet. Die beiden interdisziplinär arbeitenden Einrichtungen wollen damit den Austausch zwischen Neuro- und Geistes- und Sozialwissenschaften über den akademischen Bereich hinaus sichtbar machen und in die Gesellschaft tragen.

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Christen sollten für Gerechtigkeit und Toleranz einstehen

Studie zu Diskriminierungen im kirchlichen Arbeitsrecht: Frieder Otto Wolf ruft die Mitglieder der Kirchen dazu auf, den Abbau von Benachteiligungen zu unterstützen.

Bundesverband Humanistischer Verband Deutschlands

„Die nach wie vor höchst aktuelle Diskriminierung von hunderttausenden Menschen ohne christliches Bekenntnis, die im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen einen Beruf ausüben wollen, durch die besondere Privilegierung von kirchlichen Trägern entspricht kaum einer offenen und modernen Glaubenshaltung, für die heute viele christliche Gläubige in unserem Land stehen“, sagte Frieder Otto Wolf, Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, am Sonntag in Berlin zu einer neuen Untersuchung zu Diskriminierungen durch kirchliches Arbeitsrecht, die am Freitag veröffentlicht wurde.

Die Studie „Loyal dienen“ zeigt die Auswirkungen besonderer Loyalitätspflichten für Bewerber und Beschäftigte bei Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft anhand von zahlreichen Fallberichten und Gerichtsurteilen aus den vergangenen Jahren.

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Der Papst in heilig-geistiger Umnachtung

Papst kritisiert Gleichgültigkeit gegenüber Gott
Warnung vor “praktischem Atheismus”

domradio.de

Papst Benedikt XVI. warnt vor einer wachsenden Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Die größte Gefahr für den Glauben komme heute nicht mehr durch den klassischen Atheismus, sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Mittwoch während der Generalaudienz im Vatikan.

Beunruhigender seien heute vielmehr Tendenzen, die das Streben nach absoluter Wahrheit als belanglos für das tägliche Leben erklärten. Der Papst sprach von einem “praktischen Atheismus”, der letztlich “noch zerstörerischer” als die theoretische Bestreitung der Existenz Gottes in früheren Jahrhunderten sei.

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Evangelische Kirche: Unternehmen mangelt es an Moral

Nikolaus Schneider: EKD-Ratsvorsitzender (© dapd )

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat heftige Kritik an Fehlentwicklungen in der Wirtschaft geäußert. Es gebe “beunruhigende Entwicklungen”, die gerade beim Steuerbetrug eine gewisse Selbstverständlichkeit erreicht hätten, sagte der EKD-Ratsvorsitzende und rheinische Präses Nikolaus Schneider.

domradio.de

Viele Manager seien “höchst respektable Menschen, die sehr nachdenklich sind”, erklärte Schneider  der “Neuen Osnabrücker Zeitung” vor dem “Führungstreffen Wirtschaft” am Donnerstag in Berlin. Aber zugleich gebe es Formen des Wirtschaftens und Fehlsteuerungen, “die einen wirklich irritieren”, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland vor dem Kongress, auf dem auch Bundespräsident Joachim Gauck und Deutsche-Bank-Vorstandschef Anshu Jain sprechen.

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Saudische Frau wird Christin, flieht – Staat soll sie nun zurückholen

© David Silverman/Getty Images

Eine saudische Frau ist nach ihrer Bekehrung zum Christentum aus Saudi-Arabien geflohen. Ihr Mann verlangt nun vom saudi-arabischen Staat, ihm die Frau aus dem Ausland zurückzuholen.

Von Giuseppe NardiKatholisches Magazin für Kirche und Kultur

Der Frau war die Ausreise ohne Einwilligung des Ehemanns gelungen. Laut saudi-arabischem Recht darf eine Frau nur mit Erlaubnis des Mannes das Land verlassen. Die saudische Botschaft in Schweden, wo die Christin heute lebt, sucht nun einen „diplomatischen Weg“, um die Frau nach Saudi-Arabien zurückzubringen. Die Frau stammt aus der Gegend von Al-Khobar im Osten Saudi-Arabiens.

Die Rückholforderung an den saudi-arabischen Staat wurde von Humood Al-Khaldi, dem Rechtsanwalt des Mannes erhoben. Sie ist unter anderem mit einer gleichzeitig eingebrachten Anzeige gegen einen Beamten der Paßkontrolle von Al-Kharj begründet, durch dessen „Komplizenschaft“, der Frau die Ausreise möglich war.

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