
Scharia-konforme Kondome? Russischer Sexshop-Betreiber flirtet mit dem Islam © RIA Novosti. Natalia Seliwerstowa
Viel Lärm um Gleitgel und Gummis. Ein russischer Online-Unternehmer war ausgezogen, um das Sexlife der russischen Muslime und Musliminnen aufzupeppen. Diese fanden den Vorstoß entbehrlich. Der erste islamische Internet-Intimversand Russlands – ein Rohrkrepierer?
Von Angelika Wohlmuth – RIA Novosti
Viel Lärm um Gleitgel und Gummis. Ein russischer Online-Unternehmer war ausgezogen, um das Sexlife der russischen Muslime und Musliminnen aufzupeppen. Diese fanden den Vorstoß entbehrlich. Der erste islamische Internet-Intimversand Russlands – ein Rohrkrepierer?
Islam und Sinnlichkeit
Eher lustfeindlich steht er da – der Islam in den Augen der Ungläubigen. Im Frühling 2010 wollte der Amsterdamer Abdelaziz Aouragh das Bild zurechtrücken und eröffnete einen Internet-Erotikladen für moslemische Paare – mit durchschlagendem Erfolg. Sein angeblich erster Online-Sexshop mit Rücksicht auf die religiösen Regeln des Islam brach innerhalb weniger Tage unter dem ungeahnten Andrang zehntausender Erotikdurstiger zusammen. El Asira (dt. „Gesellschaft“) siedelte zunächst auf einen neuen Server um und ist mittlerweile im Internet-Nirvana verschwunden.
Nun prescht ein Russe in dieselbe Marktlücke– und stößt auf Granit.











































































