Vom Märchenonkel mit den roten Schuhen


Hmm, da schreibt einer drei Bücher über eine fiktive Gestalt und verkauft die Schwarten auch noch als Tatsachenbericht. Die Schreiberlinge, einschlägiger Medien überschlagen sich und sprechen bereits jetzt von einem Weltbestseller. Eine Jesus-Trilogie schreibt der Märchenonkel. Reine Fiktion, Respekt für diese herausragende Leistung. Man nimmt einen beliebigen Ansatz und sieht zu, wo es einen so hinschreibt. Der letzte Band der Trilogie erscheint in einer Auflage von einer Million Exemplaren. Angesichts von 1,3 Milliarden Katholen weltweit, eine Promilleleistung.

Bei der Sache mit Maria verlässt den Vizegott die Logik. Da weiß er nicht mehr so richtig wie er die Geschichte entwickeln soll, vor allem schlüssig.

Das Lukas-Evangelium verkündet im ersten Kapitel wie der Erzengel Gabriel Maria besucht. Sie erhält die Kunde, dass sie schwanger und den Sohn Gottes empfangen werde. Und da gehen die Probleme los. Der Sage nach soll nun Maria vom Heiligen Geist besucht worden sein, der sie geschwängert habe. Völlig asexuell natürlich. Horizontaler Gentransfer göttlicher Natur. Maria wird somit entmenschlicht. Mit Josef verlobt, keinen Sex mit dem Dämlack wird sie, rein geistlich natürlich, befruchtet. Dann beginnt das Wunder der Zellteilung. Bleibt die Frage zu beantworten, warum Gott, allmächtig wie er ist, überhaupt so einen komplizierten Weg geht, warum er das Risiko einer Schwangerschaft, noch dazu bei einer Frau in Kauf nimmt, kann er doch jederzeit Menschen formen, so wie er es bei Adam und Eva getan haben soll. In der göttlichen Unsinnigkeit liegen die Potenzen der menschlichen Fanatsie, jetzt wird gedeutet, interpretiert, gemutmaßt. Da sich Gott dem Erfahrungsraum des Menschen entzieht, kann er nur unsinnig sein. Der Spukgestalt aus Rom fehlt der Mut solche Erkenntnis auszusprechen. Geht ja auch nicht, völlig unakzeptabel. Glauben Katholen nicht an die Jungfernzeugung Jesu droht ihnen die Hölle. Der ehemalige Chef der Inquisition kann nicht der gültigen Lehre seiner Kirche widersprechen, hat er doch jahrzehntelang die Jungfernzeugung als kirchliches Dogma vertreten. Gesunder Menschenverstand darf und kann nicht genutzt werden um diesen Obskurantismus zu hinterfragen.

Die Sagen und Märchen unserer Altvorderen sind voll von göttlicher Jungfernzeugung, Danaë soll von einem göttlichen Goldregen des Zeus befruchtet worden sein und so den Perseus empfangen haben, Alexander der Große soll durch Zeus oder Amun mittels Blitzstrahl oder Schlange gezeugt worden sein. Im Tanach erfahren wir die göttlichen Zeugungen von Erzvätern, Rettern und Propheten der Israeliten. Menschliche Sexualität, sofern sie der Fortpflanzung dient und nicht der Lustbefriedigung, erscheint zu profan um göttliche Entitäten generieren zu können.

Hier eine Aufstellung angeblicher Jungfrauengeburten(ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

 Gautama buddha um 600 v. Chr. von der Jungfrau MAYA geboren
 Dionysos, griechischer Gott  von einer Jungfrau geboren
Quirinus  Heilsbringer der frühen Römerzeit, geboren von einer Jungfrau
 Attis  von der Jungfrau NAMA ca. 200 v.Chr. in Phrygien geboren
 Indra  um 700 v.Chr. von einer Jungfrau in Tibet geboren
 Adonis, babylonischer Gott  Sohn der Jungfrau ISHTAR
 Krishna, Hindu-Gottheit  ca. 1200 v.Chr. von der Jungfrau DEVAKI geboren
 Zoroaster  ca. 1500 -1200 v.Chr. von einer Jungfrau geboren
 Mithras  von einer Jungfrau am 25. Dezember, ca. 600 v. Chr. geboren
 Saoschyant  von einer im See badenden Jungfrau durch Zarathustra empfangen
 Platon  vom Gott Apollon und einer Jungfrau gezeugt
 Perseus  Jungfrau DANAE haben den Samen des Zeus schlafend als Goldregen empfangen

Im dritten Band nun erfährt der geneigte Leser, unter Ausschaltung seines Gehirns, die Kindheit des Jesus. Viel ist es nicht. Die Kindheitsgeschichte der Fiktion gibt kaum etwas her. Wir erfahren nichts über Sprechversuche, nichts über die Beziehung zu seiner Mutter und dem gehörnten Vater. Es geht um das Wirken des Christus in der Öffentlichkeit. Widersprüche werden nicht aufgeklärt. Da Jesus übers Wasser laufen konnte, wie wurde er also als Kleinkind gebadet, besteht doch, bei solchen körperlichen Eigenschaften, die Gefahr überhaupt nicht nass zu werden. Jesus, wie eine quietsche-gelbe Badeente, schwimmend auf dem Bad seiner Reinlichkeit, eine geradezu lächerliche ungöttliche Vorstellung.

Uta Ranke-Heinemann zum Abschluss:

“Viele Juden sind umgebracht worden, weil sie nicht an die Jungfrauengeburt glauben konnten. Und ich kann das auch nicht.”

Der Märchenerzähler Ratzinger hat den ungezählten Dichtungen und Sagen um Jesu nur ein weiteres Mysterium hinzugefügt. Nichts bedeutendes. Die Trilogie kann man getrost in die Kategorie “Bücher die die Welt nicht braucht” einordnen.

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9 Antworten zu “Vom Märchenonkel mit den roten Schuhen

  1. Der niederbayerische Haubentaucher (der Vogel möge mir verzeihen) weiß doch selbst, dass er den Karren nicht mehr aus dem Dreck ziehen kann. Es werden doch immer alte senile Böcke zum Gärtner gemacht, die nichts mehr zu verlieren haben. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Talartunten selbst am wenigsten an ihre Märchen glauben.
    Die Krux dieser Bande ist, dass sie das Schäfchenvolk um keinen Zentimeter von der alten Heilslehre abweichen lassen dürfen, um keine Zweifel aufkommen zu lassen. Denn was über Jahrhunderte richtig war, darf jetzt nicht in Frage gestellt werden – also wird immer weiter geschwurbelt. Die geistigen Ejakulationen ersetzen aber keinen richtigen Orgasmus.
    Gerade er, der Inquisitionsführer der letzten Jahrzehnte hat doch dafür gesorgt, dass seine geilen Pfaffen so lange unentdeckt blieben. Sie konnten sich nicht mal selbst von ihrem Humbug überzeugen und sündigten nach ihrem eigenen Verständnis bis zum Erbrechen.
    Ein gesundes Gehirn kann nicht wirklich von diesem Humbug wie Trinität, Jungferngeburt, Auferstehung, Himmelfahrt, Wunder oder Ähnlichem überzeugt sein. Deshalb sollen die Schafe glauben – und welch ein Wunder, sie tun es auch.
    Irgendwann in ferner Zukunft werden diese Verbrecherbanden ausgerottet sein und die Menschheit wird erstaunt in die Historie blicken, wie es möglich war, eine Spezies die das Weltall erobert für so lange so dumm zu halten. :cry:

  2. Immer wieder vergnüglich die Gottespest von Johann Most, obwohl schon über 120 Jahr alt

    Und nun, armes Menschenhirn, halte Stand, denn was jetzt folgt, könnte ein Pferd umbringen! Wir wissen, dass Gott Vater beschlossen hatte, das Menschenpack zu frikassiren. Das that dem Gott Sohn ungemein leid. Er (bekanntlich gleichzeitig Gott Vater) nahm die ganze Schuld der Menschen auf sich und liess sich, um seinen Vater (bekanntlich gleichzeitig Gott Sohn) in seiner Raserei zu beschwichtigen, von jenem zu erlösenden Gesindel zu Tode schinden – natürlich nicht ohne nachträglich wieder frisch und froh in den Himmel zu fahren. Diese Aufopferung des Sohnes (der Eins ist mit dem Vater) machte dem Vater (der Eins ist mit dem Sohn) einen solchen Höllenspass, dass er sofort eine allgemeine Amnestie erliess, welche zum Theil noch heute in Kraft ist.

    Das ist der „geschichtliche“ Theil der „heiligen Schrift“. Man sieht, der Blödsinn ist dick genug aufgetragen, um Denjenigen, der bereits idiotisirt genug ist, ihn zu verdauen, empfänglich für irgend einen Wahnwitz zu machen.

  3. Bei den nicht zu widerlegbaren Tatsachen zum allerliebsten Jesulein hat der Märchenonkeln das Neueste glatt unterschlagen

    Der US-Sozialpsychologe Milton Rokeach führt von 1959-1961 im Ypsilanti State Hospital in Michigan eine bizarre Studie mit 3 Männern durch, die sich jeder für Jesus halten. Den jeweiligen Patienten gilt der jeweils andere Jesus als Roboter oder als Irrer. Einflüsse von außen stimmen die Söhne Gottes nicht um, zu einem Artikel in der Lokalzeitung über ihren Fall meinten alle 3 Protagonisten die Patienten wären irre und gehören in eine Anstalt. Die 3 Jesus Typen wurden nie geheilt und verbleiben bis zum Lebensende in der Psychiatrie.

  4. @nickpol

    Danke für die prima Liste antiker wie morgenländischer Jungfrauengeburt, die von den christlichen Evangelisten für das Maria>Jesus Spektakel kopiert wurde.

    Aber auch unsere “borstigen” Merowinger, Nachfahren der Salischen Franken aus Toxandrien im Schelde/Maas/Rhein – Mündungsdelta haben sich nach der Fredegar Chronik noch im frühen Mittelalter aus der “geschlechtlichen Vereinigung” einer “bestia Neptuni” mit der Häuptlingsfrau Chlodius definiert. Noch ein “Sakrales Königtum” ward errichtet…..dass die Karpetinger nur durch List und Tücke (und mithilfe kirchlicher Intrigen) überwinden konnten…. ;-)

    http://www9.knowledgr.de/00042733/Merovech

  5. Unser bairischer “Stellvertreter Gottes auf Erden” im römischen Operettenstaat bastelt nun an einem (kirchengerechten) Porträt Jesu’, nachdem die ursprünglichen Evangelisten bei den “Schäfchen” heute kaum noch Gehör finden und nachdem der portugiesische Literaturnobelpreisträger José Saramago im Jahr 1991 in seinem Roman “Das Evangelium nach Jesus Christus” den Klerus der römischen Amtskirche aufscheuchte.

    Dies.. ist… Jose Saramago’s gegen Klerus und Amtskirche gerichtete, dabei aber nicht unreligiöse Auseinandersetzung mit der Botschaft des “Neuen Testaments”, in der Saramago einen selbstkritischen Jesus am kirchlichen Glauben zweifeln lässt…..

    Vom Vatikan wurde es wegen seiner ketzerischen Interpretation des “Heilsgeschehens” heftig kritisiert und für blasphemisch erklärt….

    Quelle

    http://de.wikipedia.org/wiki/José_Saramago

    BuchRezension:

    …… Jesus…..verlässt als einfacher Tischlerlehrling sein Elternhaus, dient bei Bethlehem vier Jahre lang einem Hirten (später wird er heraus finden, dass es sich beim Hirten um den Teufel handelte, der ihn im Auftrag Gottes erziehen sollte ;-) …. Immer wieder tauchen in der Geschichte Versatzstücke auf, die wir schon aus dem Neuen Testament kennen. So verfolgte Jesus ein verlorenes Lamm in die Wüste… und begegnet einem Omen.

    Aus einer Rauchsäule heraus wird ihm verkündet: „Du wirst Macht und Ruhm erlangen“. Aber was hat das zu bedeuten hat, wird ihm nicht gesagt……

    …Und nun bekommt er sogar die Möglichkeit, sich – während einer rätselhaften Konferenz auf dem See Genezareth… im Beisein des Teufels (!) – mit Gottvater über seine zukünftigen Erlöserwerke zu unterhalten.

    Jesus……stellt also seinem göttlichen Vater schroffe und naheliegende Fragen: Ist seine (nicht nur platonische, sondern lustvolle, sinnliche) Liebe zu Maria Magdalena, der ehemaligen Hure, die nun sein Frau ist, wirklich verwerflich? Warum kann er überhaupt Wunder vollbringen und zu was sind sie nütze? Und warum schlägt Gott die Versöhnung mit dem Teufel aus, die ohne weiteres während der Unterhaltung möglich gewesen wäre?

    Wie ist das lange, alphabetisch geordnete Verzeichnis der Todesarten für Märtyrer (die ja erst noch, wie ihm von Gott offenbart wird, zukünftig mit Bezug auf Jesus sterben sollten), wie ist die Liste von grausamen Foltermethoden der Inquisition (die ebenfalls zukünftig in Jesus´ Namen wirken wird) mit der Lehre von der christlichen Nächstenliebe vereinbar?

    Warum schließlich zieht Gott nicht selber aus, um dafür zu sorgen, dass die Menschen an ihn und nicht an andere Götter glaubten?…..

    Quelle: Rezensionen Saramago auf

    http://www.wolfskreis-lyrics.de

  6. Seltsame Suchanfragen auf dem Blog: “welche künstliche jungfernhäutchen hat beste qualität.” Wer sucht denn da Jungfernhäutchen? und will den Bräutigam bescheißen. :mrgreen:

  7. Die frommen Religioten der damaligen Zeit haben fleißig phantasiert, was die Kundschaft einfältiger Idioten glauben wollte oder von anderen IReligionen schon kannte. Das ist vergleichbar mit heutigen Computer-Ballerspielen, da hat auch nur Erfolg was gerade “In” ist

    Der Jesus-Mythos integriert Teile des Apollonius Mythos von Tyrana, der Lahme und Blinde heilt und mit Jüngern durchs Land zieht, er nutzt Götter wie Baal und Asherah aus Tyros und Ugarit sowie Elemente des Herakles Kults. Zeus sagt die Herakles Geburt voraus, Mutter Alkmene und Adoptivvater Amphitryon reisen zur Geburt von Mykenai nach Theben. Andere Mythen um Apollonius, Eleusius, Menachem, Asklepios, Dionysos und Orphism, Isis und Osisris, Cybela, Adonis usw. enthalten ähnliche Elemente. Die einzig originäre Leistung des Christentums in den Mythen sind neue Namen, Orte und die Erbsünde als ewiges Schuldgefühl für Analphabeten. Die Erbsünde als fatale Fehlkonstruktion des himmlischen Zombies erfindet Augustinus von Hippo (354-430 n.C.). Jesus befreit die Menschen von der Erbsünde, was rückwirkend 350 Jahre nach seinem phantasierten Tod für Millionen Untote im Paradies gilt.

    Pontifex Maximus titulierte sich der mit Fischschwanztalar und Fischkopfhut kostümierte oberste Baal-Priester Babylons. Baals all-wissender Stellvertreter auf Erden lässt sich Ring und Schuhe küssen, seine Priester leben zölibatär wie heute auch. Der Perser Kyros II erobert 539 v.C. Babylon, der tapfere Pontifex Maximus flieht nach Lydien mit Pergamon und Pylmyra (Bergama, West-Türkei). Der letzte König der Attaliden-Dynastie (546-133 v.C.) Atallus Philometor Euergetes III vererbt 133 v.C. seinen Baal-Titel mitsamt Stadt dem Kaiser in Rom. Sein Stiefsohn Aristonikos erhebt Anspruch und verliert. Der römische Kaiser Flavius Gratianus (367-383 n.C.) will den Baal-Titel nicht, der römische Bischof usurpiert ihn mitsamt dem Affenkostüm, dem Hirtenstab und 2 Schlüssel von Gott Janus. Die Himmelsschlüssel werden 431 n.C. dem fiktiven Bischof von Jerusalem Apostel Petrus geweiht.

    Göttliche Triaden als Vater, Mutter und Kind sind in älteren Mythen wie Jupiter, Juno, Minerva in Rom; wie Osiris, Isis, Horus usw. üblich. Sie existieren lange bevor das AT aus sumerischen Mythen abgeschrieben wird. Justin der Märtyrer, Irinäus von Lyon (135-202 n.C.) und Hippolyt von Rom spricht 217 n.C. im Taditio Apostolica vom heiligen Geist. Die Lehre vom heiligen Geist wird 325 n.C. auf dem Konzil von Nicäa (Iznik) als Irrlehre verworfen, erst 390 n.C. erklärt Bischof Athanasius den heiligen Geist als verbindlich für die neue Vulgata.

    Die Auferstehung gibt es bei Zarathustra sowie in griechischen Mysterien des Kynismus und der Stoa mit dem Halbgott Herakles. Die biblische Frucht der Erkenntnis war eine Feige, im Nahen Osten gab es noch keine Apfelbäume. Das hebräische Wort “eretz” wird je nach Text als Erde oder als Land übersetzt. Die Teilung des roten Meeres wird im Urtext als Schilfmeer „Jam suph“ bezeichnet. Aus dem Syriacus Sinaiticus wird „junge Frau“ (almah) als “parthenos” oder Jungfrau anstelle “betulah” übersetzt. Das Konzil zu Ephesus kopiert 431 n.C. eifrig aus Kulten wie Ischtar, Asherah (Artemis). Kulte überhöhen religiöse Figuren durch jungfräuliche Geburten wie bei Mithras, Yoraster, Horus, Krishna, Bacchus, Prometheus, Indra, Herakles usw.

  8. Zusätzlich zur Peinlichkeit, dass Nichts am Jesus-Märchen stimmt
    1) König Herodes ist zur Zeit von Jesus schon 40 Jahre tot und längst verfault
    2) Der aktuelle hebräische König über Jerusalem existiert in der Bibel nicht
    3) Die Heimat Nazareth des Lattenjupp existiert nicht als Stadt
    4) Ein Volkszählung in Bethlehem hat es nie gegeben,

    kommt an weiteren belegbaren Fakten dazu
    Um 45 n.C. überzeugt der Prophet Theudas viele Menschen wie Moses den Jordan durch seine Zauberkraft zu teilen. Prokurator Cuspius Fadus verbietet den Unsinn, lässt viele der Zuschauer verhaften und Theudas enthaupten.
    Um 52 n.C. kommt ein ägyptischer Prophet Joshua nach Jerusalem um durch Wunder die ab 45 n.C. neu erbaute Stadtmauer zu zerstören.
    Unter Prokurator Lucceius Albinus tritt ein Jesus ben Ananos in Jerusalem als Prophet auf. Zum Laubhüttenfest klagt er mit Weherufen über Jerusalem und den Tempel. Er wird ergriffen, verprügelt und dem Prokurator in Caesarea vorgeführt. Der lässt ihn als Irren frei, in Jerusalem tötet ihn beim Aufstand eine römische Wurfmaschine (Antiquities 20).

    Prokurator Lucceius Albinus erwähnt um 63 n.C. einen Jesus als Christ (Antiquities 20). Mit seinen gesetzlosen Kumpanen wird er gefangen und nach einem Streit von König Agrippa II mit Hohepriester Ananus gesteinigt. Eine Vorlage des Jesus Mythos der Evangelisten 1-3 Jahrhunderte später mit dem Mithras Kult und Geschichtsbrocken zum Märchen verklärt.

    Flavius Josephus beschreibt eine Zeit mit Mord, Plünderung, Brandschatzung, Erpressung, Bestechung und blutigem Krieg der Parteien. Ein Stephanus, Diener des römischen Kaisers, wird ausgeplündert, die Römer sperren alle führenden Männer der Orte ringsum ein. Der neue Prokurator Porcius Festus geht gegen das jüdische Bandentum und die religiösen Prügeleien mit Nichtjuden (Syriern, Ägyptern, Griechen) in Caesarea vor. Er wird ermordet, durch Lucceius Albinus ersetzt, den wiederum Gessisus Florus ersetzt und den Aufstand gegen Rom auslöst.

  9. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. :-)