Archiv der Kategorie: Christentum

Straßburger Urteil: Gericht lässt Kruzifixe an Schulen wieder zu

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Schränkt ein christliches Kreuz im Klassenzimmer die Religionsfreiheit von Schülern und Eltern ein? Nicht unbedingt, hat jetzt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden – und damit seine frühere Entscheidung revidiert.

Von Oliver TrenkampSpON

Der Satz ist eindeutig: “Die Entscheidung, Kruzifixe in Klassenzimmern anzubringen, fällt in den Beurteilungsspielraum des Staates.” Die große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte entschied mehrheitlich, mit 15 von 17 Stimmen, dass christliche Kreuze in Klassenzimmern keine Grundrechte verletzen – weder das Recht auf Bildung, noch das Recht auf Religionsfreiheit.

Es ist eine Kehrtwende, die Richter wiedersprechen damit einer Entscheidung vom November 2009.

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Oberster römischer Exorzist: Papst hat einen Exorzismus vollzogen

Scrshot brightsblog

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Der betroffene Mann aus Mexiko kam danach zu Amorth und war von vier Dämonen besessen. Besessenheit im Zusammenhang mit mexikanischen Bischöfen und Abtreibungsgesetzgebung

kath.net

Gab es am Pfingstsonntag nach der Hl. Messe einen Exorzismus am Petersplatz oder nicht? Diese Frage beschäftigt derzeit nicht wenige Katholiken und auch Journalisten. Jetzt hat sich dazu auch P. Gabriele Amorth, der oberste Exorzist der Stadt Rom, zu Wort gemeldet und Interpretationen, die meinen, dass dies kein Exorzismus war, klar widersprochen. “Der Papst hat einen Exorzismus vollzogen, wer das bestreitet, der hat es nicht verstanden.”

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Atheists Fight Gideon Bibles With Books By Christopher Hitchens

Photo: Reuters/Brian Snyder

What’s a prominent secular organization to do when a request to remove Bibles from state-owned property is unsuccessful?

By Christopher ZaraInternational Business Times

American Atheists, the feisty group of nonbelievers known for its outspoken billboard campaigns and arguments with Bill O’Reilly, decided to fight fire with fire — or, rather, fight scripture with Hitchens.

The group announced on Friday that it’s planning to ship piles of popular atheist books to the Georgia Department of Natural Resources for display in all state park cabins. The decision follows a brewing controversy that escalated after a visitor to a state park in north Georgia found a Gideon Bible in a cabin he’d rented there. As it turns out, the visitor was Ed Buckner, who served as president of American Atheists between 2008 and 2010.

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Dodo-Meisner: “Es gibt aber nur eine Kirche von oben her”

meisner_400qIn Fragen der Lehre passt zwischen Franziskus und seinen Vorgänger Benedikt XVI. «kein Blatt», auch in Fragen nach mehr Demokratie in der Kirche oder einer Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zum Kommunionempfang

kath.net

Unter dem neuen Papst Franziskus wird es nach Ansicht des Kölner Kardinals Joachim Meisner (Foto) keinen grundlegenden Kurswandel in der katholischen Kirche geben. «Ich warne da vor falschen Hoffnungen», sagte Meisner in einem Interview der «Stuttgarter Zeitung» (Dienstag). In Fragen der Lehre passe zwischen Franziskus und seinen Vorgänger, Benedikt XVI., «kein Blatt».

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“Ich habe noch nie versucht, Homosexuelle vom Teufel zu befreien”

(Bild: picture alliance / dpa)

Dominik Wullers ist Ende 20 und überzeugter Christ. Kein leichtes Leben, findet er. Denn immer wieder begegnet er Vorurteilen, wenn er von seinem Glauben spricht. Der Grund: Den Menschen sei der Glaube systematisch aberzogen worden.

Von Dominik WullersDeutschlandradio Kultur

Die Wut übermannt mich, wie häufig nach den christlichen Feiertagen. Ich bin Katholik, aber eher im Geheimen. Denn wenn ich mit Freunden oder Kollegen über meinen Glauben spreche, ernte ich verständnislose und angewiderte Blicke. Darum habe ich mir das schon lange abgewöhnt und schweige lieber.

Mit Ende 20 braucht mich das nicht wundern. Der Glaube meiner Generation hatte nie eine Chance. Gründlich aberzogen von den 68ern. Immer mehr Menschen wissen nichts mehr über das Christentum. Sind aber absolut dagegen. Und Gott, den gebe es eh nicht.

Besonders stört mich dieser Glaube an das Nichts in meinem beruflichen Umfeld an der Universität. Da rühmt sich einer, dass er seine Kinder so anti-religiös wie nur möglich erziehe. Für jede schlechte Note im Religionsunterricht belohne er sie daheim mit einem Euro. Und die Kollegen spenden Beifall. Grandiose Idee.

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Dodo-Meisner will, dass „Frauen drei, vier Kinder“ kriegen

meisner_400qDer Kölner Kardinal Meisner fühlt sich durch die Bevölkerungspolitik von Kanzlerin Merkel an die Situation in der DDR erinnert. Und will Frauen ermuntern, zu Hause zu bleiben und „drei, vier Kinder“ auf die Welt zu bringen.

FOCUS ONLINE

Der Kölner Kardinal Joachim Meisner wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine falsche Strategie in der Bevölkerungspolitik vor. Zugleich verlangt Meisner gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ vom Dienstag andere familienpolitische Signale: Frauen müssten „öffentlich ermutigt werden, zu Hause zu bleiben und drei, vier Kinder auf die Welt zu bringen“.

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Österreichs Fundamentalchristen: Gloria-Komplott

Screenshot brightsblog

Screenshot brightsblog

Aus der Schweiz wurden die Gestalter eines radikal-klerikalen Internetsenders vertrieben. Nun sammelt sich die katholische Fundamentalistentruppe in Wien

Von Joel Bedetti | Pascal SiggZEIT ONLINE

Das Haus Große Sperlgasse 33 in der Wiener Leopoldstadt wirkt unspektakulär: ein Betonklotz, eingepfercht zwischen Altbauten. Einzig das hellrote Gitter vor dem Eingang sticht ins Auge. Es ist nicht ohne Grund angebracht. Wer hier eingelassen wird, betritt eine Parallelwelt, die Welt der katholischen Fundamentalisten. Das Haus ist Sitz des Österreichablegers von Human Life International (HLI), einer weltweiten Organisation von militanten Abtreibungsgegnern – und ein Zentrum für die Verbreitung von katholischem Glaubensfuror.

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Australien: Bischof räumt vor Ausschuss Vertuschung ein

Bild: WAZ

Bild: WAZ

Erzbischof von Melbourne, Denis Hart, bei Parlamentsanhörung zum Thema sexueller Missbrauch

kathweb

Der katholische Erzbischof von Melbourne, Denis Hart, hat bei einer Parlamentsanhörung im australischen Bundesstaat Victoria zum Thema sexueller Missbrauch “Geheimniskrämerei und Vertuschung” eingeräumt. “Das hatte sich wie Mehltau über die Kirche gelegt”, sagte Hart am Montag laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur (KNA) unter Berufung auf australische Medienberichte. Die Verantwortungsträger hätten zu lange gebraucht, um zu verstehen, was “eigentlich vor sich ging”. Dies habe sich mit dem Amtsantritt von George Pell als Nachfolger des Melbourner Erzbischofs Frank Little im Jahr 1996 verbessert. Little habe sich einfach “nicht vorstellen können, dass Priester, die das Beste im Menschen repräsentieren sollen”, zu solchen Taten fähig gewesen seien, sagte Hart.

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Zwangsautoerotischer Dodo als göttlicher Eheberater

weihbischof-andreas-launChristen, die in einer zweiten, nur zivilen Verbindung leben! Ein kath.net-Klartext von Weihbischof Andreas Laun, Salzburg.

kath.net

Die Frage, ob Katholiken, die geschieden und dann staatlich eine neue Verbindung eingegangen sind, zur heiligen Kommunion gehen können oder nicht, ist eines der „heißen Themen“ in der öffentlichen Meinung geworden und manchmal nehmen sogar Menschen dazu Stellung, die gar nicht gläubig sind und nicht einmal Mitglieder der Kirche!

Diskutiert wird darüber meistens als eine Frage der Barmherzigkeit: Wäre die Kirche doch barmherziger, würde sie „es“ erlauben, sagt man! Eng verbunden damit ist die Forderung nach „Mahlgemeinschaft“ mit den Protestanten, manchmal fordert man sogar den Zugang zur heiligen Kommunion für Nicht-Christen! Wäre die Kirche dazu „endlich“ barmherzig genug, wäre viel Gutes davon zu erwarten, meinen jene, die sich von der Erfüllung dieser (und auch anderer) Forderungen eine große, wunderbare Reform der Kirche versprechen!

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Kirchenaustrittsgebühr: Berliner Senat ohne Bistumsleitung handlungsunfähig?

Foto:dpa

Erst in dieser Woche erfuhr die Öffentlichkeit, dass das überschuldete Land Berlin immer noch den Kirchenaustritt subventioniert.

Von Mechthild KüpperFrankfurter Allgemeine

An dem Tag, als nach sechs Jahren Pause der Berliner Senat gemeinsam mit der Bistumsleitung tagte, beschloss die Regierung einen Gesetzesentwurf, der den Kirchenaustritt gebührenpflichtig macht.

30 Euro werden künftig fällig. Bislang gehörte der Austritt aus der Kirche zu den wenigen Verwaltungsakten, zu denen Berliner Bürger so emphatisch begrüßt und entgegenkommend behandelt wurden, wie sie sich das für ihre übrigen Behördenkontakten nur erträumen können. Nach der gemeinsamen Sitzung zeigten sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Rainer Kardinal Woelki gemeinsam im Bernhard-Lichtenberg-Haus hinter der Hedwigskathedrale.

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Kirchenschändungen in Frankreich – Diebe, Vandalen oder Satanisten?

Kirchenschändung-Altar-angezündet

Bild:katholisches Magazin

In Frankreich nehmen Vandalenakte gegen Kirchen zu. Einer der jüngsten Fälle betrifft die Kirche Saint Jean von Valence (Departement Drome) in Südfrankreich, in der von Kriminellen oder Satanisten der Altar angezündet wurde

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Tat wurde am 10. Mai begangen. Die Pfarrei Saint-Émilien, zu der die Kirche gehört, teilte mit: „Am Freitag, den 10. Mai wurde der Alter von Saint-Jean durch Brandstiftung schwer beschädigt. Beten wir für die Täter und bitten wir Gott, Seine Kirche zu beschützen.“

Am 17. Mai berichtete die Regionalzeitung La Voix du Nord, daß in die Kirche Saint Vaast im nordfranzösischen Ecuires im Departement Pas-de-Calais eingebrochen wurde. Der Tabernakel wurde aufgebrochen und ein Kelch und die Schale mit den konsekrierten Hostien gestohlen. Um sich Zutritt zur Kirche zu verschaffen, brachen der oder die Täter das Hauptportal auf, im Inneren dann auch die Tür zur Sakristei. Sie stahlen ein Ostensorium, einen Silberkelch und eine Silberpatene und vier Kandelaber. Die Diebesbeute hatte keinen besonderen Wert. „Der symbolische Schaden ist weit größer als der Wert der gestohlenen Gegenstände“, zitiert die Zeitung den Bürgermeister Philippe Cousin.

In beiden Fällen sind die Täter bisher unbekannt. Es ist noch unklar, ob es sich um Vandalen, Diebe oder Satanisten handelte. Die Polizei ermittelt.

Alain de Botton: “Religion für Atheisten”

Bild: NASA

Wenn man Alain de Bottons neues Buch liest, bekommt man den Eindruck, die katholische Kirche höchstpersönlich habe die DIN-Norm erfunden – so begeistert schaut er auf ihre Institutionen, die die Welt sortieren und einordnen. Leben möchte man in seiner Welt aber trotzdem nicht.

Von Adolf Stock - Deutschlandradio Kultur

Was verbindet McDonald’s mit der katholischen Kirche? Beide sagen wo’s langgehen soll: McDonald’s dem Personal in der Frittenbude und die katholische Kirche den Priestern und Katholiken.

“Dem Angestellten wird genauestens vorgeschrieben, wo er sein Namensschildchen tragen muss, mit welchem Lächeln er jeden Kunden beglücken soll und wie viel Gramm Mayonnaise auf jedes Brötchen-Oberteil zu schmieren ist. (…) Ihre Edikte, die im Detail festlegen, welche Weinsorten bei der Heiligen Kommunion verwendet werden sollen und welche Farbe die Schuhe der Priester haben sollen, beweisen, wie penibel die Kirche darüber wachte, dass sich jeder Priester an die vorgegebenen Standards hielt.”

Beim Lesen von Alain de Bottons neuestem Buch könnte man meinen, die katholische Kirche habe die DIN-Norm persönlich erfunden.

Alain de Botton ist in einem atheistischen Umfeld großgeworden. Seine Eltern waren säkularisierte Juden, sein Vater war Banker in der Schweiz. Der professionelle Geldverwalter hielt den Glauben an Gott für eine bemitleidenswerte Behinderung. Dagegen hat der Sohn rebelliert. “Wir haben schlecht säkularisiert”, lautet de Bottons Credo. Lasst uns mal schauen, was die Religionen den Atheisten zu bieten haben!

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Klon-Experte Dodo-Kardinal Marx über marktkonformes Klonen

Kardinal_Reinhard_MarxMünchner Kardinal Marx hebt Unterschied von Uniformität und Einheit hervor – “Katholische Weltkirche kann zeigen, dass es die eine Menschheitsfamilie wirklich gibt”

kathweb

Der Papstberater und Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx hat angesichts jüngster Klonexperimente vor einem Uniformitätsdenken gewarnt. Durch das Klonen bestehe die Gefahr, “den einen idealen, gesunden, schönen und marktkonformen Menschen zu formen”, sagte Marx am Sonntag in seiner Pfingstpredigt im Dom der bayerischen Landeshauptstadt.

Uniformität sei nicht mit Einheit zu verwechseln. Diese bedeute im christlichen Sinne, gerade “die Vielfalt, die Fülle, die Buntheit” der Menschen zu respektieren und “in eine neue Qualität der Gemeinschaft” einzubringen.

Das Pfingstereignis sei so ein “Bild der Einheit in der Vielfalt”, erklärte der Kardinal weiter. Es müsse als Gegenbild zur babylonischen Sprachverwirrung verstanden werden, die zur Zerstreuung und zur Gegnerschaft der Menschen geführt habe.

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C. Lieberknecht: Für was steht heute noch die CDU?

Bild: wikipedia

Die massivste Kritik an der CDU lautet seit Monaten, man wisse nicht mehr, wo sie stehe. Sie habe sich von ihren Hauptprioritäten – wie beispielsweise der Familie – verabschiedet.

kath.net

Eine Spitzenpolitikerin zeigt genau hier Flagge: Christine Lieberknecht (Erfurt). Sie ist seit 2009 die erste christliche Ministerpräsidentin in Deutschland gewesen (Heide Simonis als Ministerpräsidentin in Schleswig-Holstein von 1993 bis 2005 war konfessionslos). Und: Mit der 55-Jährigen wird erstmals ein Bundesland von einer Pastorin geleitet (einen Pastor als Regierungschef gab es bisher nur mit Heinrich Albertz in Berlin).

Seit fast vier Jahren steht die verheiratete Mutter von zwei Kindern dem Freistaat Thüringen vor. Schon seit der Friedlichen Revolution ist sie politisch in vielen hohen Ämtern aktiv. Zuvor war sie von 1984 bis 1990 Pastorin im Kirchenkreis Weimar. Dass ausgerechnet die CDU die Ministerpräsidentin in Thüringen stellt, war nicht selbstverständlich, denn nach der Landtagswahl 2009 wären auch andere Koalitionen möglich gewesen. Dass die SPD mit der CDU zusammen eine Koalition bildete, hängt – wie es heißt – mit der Persönlichkeit Lieberknechts zusammen, der auch von der Opposition hohe Glaubwürdigkeit zugebilligt wird. Mit der Ministerpräsidentin sprach Helmut Matthies.

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Soldatenwallfahrt Lourdes: All Together Gott mit uns

Bild: wikipedia

Österreichisches Militärgeneralvikariat organisiert Reise nach Lourdes – An die 400 Österreicher sind jährlich mit dabei

kathweb

Zur Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes vom 23. bis 27. Mai werden auch heuer wieder gut 15.000 Teilnehmer aus rund 40 Nationen erwartet. An die 400 Österreicher waren jeweils in den vergangenen Jahren mit dabei. Das Militärgeneralvikariat organisiert wieder die Reise zu dem weltberühmten Wallfahrtsort am Fuße der Pyrenäen. Die Soldatenwallfahrt findet heuer zum 55. Mal statt. “Rekruten, Unteroffiziere, Offiziere und Zivilbedienstete aus den unterschiedlichsten Armeen setzen dabei gemeinsam ein Zeichen für den Frieden”, heiß es in einer Ankündigung des Militärgeneralvikariats. Angeführt wird die österreichische Pilgergruppe von Bischofsvikar Werner Freistetter und Ordinariatskanzler Leszek Ryzka.

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Walter Witt: “Die Bibel ist ein Märchenbuch”

BibelRentner inspirierte Plakataktion „Die Bibel ist (k)ein Märchenbuch“.

kath.net

Der bekennende Atheist Walter Witt hat in Hamburg eine öffentliche Diskussion über die Bibel ausgelöst: Seit zehn Jahren verbreitet der ehemalige Postbeamte seinen Leitsatz „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ auf Plakaten, Hauswänden und Fußwegen. Er verschickte auch mehrmals im Jahr Postkarten mit dem Satz an christliche Werke wie zum Beispiel Bibel TV.

Inzwischen schreiben viele Passanten dazu ihre Kommentare auf die Plakate. Einer reagierte mit der Frage „Wie kommst du da drauf?“ und bat um Argumente. Ein anderer verwies auf den 2. Petrusbrief (1,16), wo es heißt: „Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen.“

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Franz, Merkel und die IOR-Casino-Bank

reuters

Zu Pfingsten empfängt Papst Franziskus Bundeskanzlerin Merkel im Vatikan – und spricht mit ihr unter vier Augen. Danach berichtet die Christdemokratin davon, dass die Regulierung der Finanzmärkte ein “fundamentales Thema” des kommenden G20-Gipfels sein wird. Das Kirchenoberhaupt hatte Reformen verlangt.

n-tv

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in Rom von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen worden. Bei dem gut 45-minütigen Treffen der protestantischen Kanzlerin mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche standen Glaubensfragen, die Globalisierung und die Rolle Europas in der Welt im Zentrum. Die Regulierung der Finanzmärkte sei dabei ein zentrales Ziel, sagte Merkel nach dem Gespräch mit dem Papst aus Argentinien, “die Wirtschaft ist dafür da, dass sie den Menschen dient”. Krisen entstünden auch, wenn “soziale Leitplanken” fehlten.

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Rheinischer Präses: “Gute Auftragslage für die Kirche”

wdr.de

Sparzwänge, Priestermangel, Mitgliederschwund: Die Zeiten für die Evangelische Kirche sind nicht leicht. Manfred Rekowski ist seit März Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er schaut positiv in die Zukunft und sieht die “Auftragslage” der Kirche als “nach wie vor gut”.

Von Arne SchleefDERWESTEN

Ein wichtiges Amt in stürmischen Zeiten: Seit März ist Manfred Rekowski Präses der Evangelischen Landeskirche. Der Theologe, Nachfolger von Nikolaus Schneider, sprach mit der NRZ über Sparzwänge, Priestermangel, Mitgliederschwund – und das Pfingstfest…

Pfingsten steht vor der Tür. Aber statt das Fest zu feiern, fahren viele lieber in den Kurzurlaub. Wissen die Menschen nicht mehr, warum es Feiertage gibt?

Manfred Rekowski: Wir müssen ihnen in Erinnerung bringen, was wir feiern. Die Feiertage haben einen bestimmten Hintergrund. Und es gehört zur christlichen Kultur wahrzunehmen, dass zum Beispiel Karfreitag kein normaler Tag ist. Er steht im Zeichen von Leid und Sterben, etwas, das eben auch zum Leben gehört. Oder nehmen Sie den verkaufsoffenen Sonntag: Wir wollen niemandem den Spaß verderben. Aber wir brauchen Unterbrechungen, gemeinsame Zeit für die Familie und eine Grenze für Arbeit und Gewinnmaximierung.

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Die Religion der Globalisierung

Bild:dradio.de

Das bevorstehende Pfingstfest erinnert nicht nur an den biblischen Bericht von der Zusage des Geistes Gottes an die verunsicherten Jünger Jesu nach dessen Himmelfahrt.

Von Stefan Reis SchweizerNeue Zürcher Zeitung

Dieser Tag, der in der christlichen Tradition als Gründungsdatum der Kirche gilt, hat auch der weltweiten Pfingstbewegung ihren Namen gegeben, die bei aller Vielfalt die unmittelbare Geist- und Christus-Erfahrung in den Mittelpunkt stellt. Die Pfingstgemeinden konfrontieren die traditionellen christlichen Kirchen mit einer radikalen, urchristlich geprägten charismatischen Glaubenspraxis. Der Heilige Geist gilt ihnen als die einzige Referenzgrösse; als sein Wirken werden auch die persönliche Bekehrung und mehrheitlich das Zungenreden, die Prophetie, Heilungen und Wunder begriffen.

Kein religiöses Randphänomen

Die Emotionalität, mit der dies zumeist einhergeht, mag in den modernen Industriegesellschaften Mitteleuropas fremd erscheinen; hierzulande ist die insgesamt schwer zu fassende Pfingstbewegung zudem öffentlich kaum sichtbar. Dennoch wäre es falsch, das Thema einfach den Sektenbeauftragten zu überlassen.

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Pfingstmission: Besser ohne Gott

©Haas

Pfingsten ist das Fest der Missionen: Wolf Steinberger ist überzeugter Atheist.

Von Louisa T. Braun und Michael HaasMekur-online.de

Wolf Steinberger, 59, hat Humor. Und er provoziert gerne. Vor ein paar Jahren, da ließ er eine „Heidenspaß-Party“ steigen, für Nichtgläubige, am tanzfreien Karfreitag. Das gab Ärger, bis heute dauert der Rechtsstreit an. Dann, 2008, rief er den Blasphemie-Preis „Der freche Mario“ ins Leben, der religiöse Karikaturen prämiert. Ganz schön respektlos.

„Ich würde aufhören, wenn sie mich in Ruhe ließen“, sagt der Atheist aus Wolfratshausen. Kruzifixe in Klassenzimmern, Glockengeläut: Er fühlt sich belästigt von der Beeinflussung des Alltags durch Religion. Er will mehr Toleranz, weniger „blinden Gehorsam“ der Gläubigen. „Wir lassen die ja auch in Ruhe beten.“

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