Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Ufologen sicher: Rätselhafte Mumie(Atacama) ist ein Außerirdischer

Ein Schatzsucher hat ein nur 13 Zentimeter großes ausgetrocknetes Wesen mit einem riesigen glockenförmigen Schädel gefunden. Wissenschaftler befremdet das groteske Erscheinungsbild der Mumie: Handelt es sich um einen Außerirdischen?

Von Michael Odenwald - FOCUS ONLINE

Für Ufologen wie den US-Amerikaner Steven Greer ist der Fall klar: Bei der rätselhaften Mumie, die ein Schatzsucher 2003 in der Geisterstadt La Noria in der chilenischen Atacama-Wüste fand, muss es sich um die Überreste eines Außerirdischen handeln. Ihr Fundort trug ihr den Namen „Atacama Humanoid“ ein – oder kurz „Ata“.

Auf den ersten Blick könnte Greer recht haben: Das ausgetrocknete Wesen wirkt, als sei es einem Science-Fiction-Film entsprungen. Sein glockenförmiger Schädel ist riesig, die Augen sitzen in großen Höhlen, die schräg nach oben gezogen sind. Der schlanke Körper will dazu nicht recht passen. Doch nicht nur das groteske Erscheinungsbild befremdet. Denn die Mumie ist absurd klein, sie misst nur 13 Zentimeter. Das ist weniger als ein lebensfähiges Frühchen, das es auf rund 20 Zentimeter bringt. Der kleinste lebende Mensch, der Nepalese Chandra Bahadur Dangi, weist demgegenüber stolze 57 Zentimeter Körpergröße auf.

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“Atacama-Alien” ist missgebildeter Homo Sapiens

Kirchenschändungen in Frankreich – Diebe, Vandalen oder Satanisten?

Kirchenschändung-Altar-angezündet

Bild:katholisches Magazin

In Frankreich nehmen Vandalenakte gegen Kirchen zu. Einer der jüngsten Fälle betrifft die Kirche Saint Jean von Valence (Departement Drome) in Südfrankreich, in der von Kriminellen oder Satanisten der Altar angezündet wurde

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Tat wurde am 10. Mai begangen. Die Pfarrei Saint-Émilien, zu der die Kirche gehört, teilte mit: „Am Freitag, den 10. Mai wurde der Alter von Saint-Jean durch Brandstiftung schwer beschädigt. Beten wir für die Täter und bitten wir Gott, Seine Kirche zu beschützen.“

Am 17. Mai berichtete die Regionalzeitung La Voix du Nord, daß in die Kirche Saint Vaast im nordfranzösischen Ecuires im Departement Pas-de-Calais eingebrochen wurde. Der Tabernakel wurde aufgebrochen und ein Kelch und die Schale mit den konsekrierten Hostien gestohlen. Um sich Zutritt zur Kirche zu verschaffen, brachen der oder die Täter das Hauptportal auf, im Inneren dann auch die Tür zur Sakristei. Sie stahlen ein Ostensorium, einen Silberkelch und eine Silberpatene und vier Kandelaber. Die Diebesbeute hatte keinen besonderen Wert. „Der symbolische Schaden ist weit größer als der Wert der gestohlenen Gegenstände“, zitiert die Zeitung den Bürgermeister Philippe Cousin.

In beiden Fällen sind die Täter bisher unbekannt. Es ist noch unklar, ob es sich um Vandalen, Diebe oder Satanisten handelte. Die Polizei ermittelt.

Alain de Botton: “Religion für Atheisten”

Bild: NASA

Wenn man Alain de Bottons neues Buch liest, bekommt man den Eindruck, die katholische Kirche höchstpersönlich habe die DIN-Norm erfunden – so begeistert schaut er auf ihre Institutionen, die die Welt sortieren und einordnen. Leben möchte man in seiner Welt aber trotzdem nicht.

Von Adolf Stock - Deutschlandradio Kultur

Was verbindet McDonald’s mit der katholischen Kirche? Beide sagen wo’s langgehen soll: McDonald’s dem Personal in der Frittenbude und die katholische Kirche den Priestern und Katholiken.

“Dem Angestellten wird genauestens vorgeschrieben, wo er sein Namensschildchen tragen muss, mit welchem Lächeln er jeden Kunden beglücken soll und wie viel Gramm Mayonnaise auf jedes Brötchen-Oberteil zu schmieren ist. (…) Ihre Edikte, die im Detail festlegen, welche Weinsorten bei der Heiligen Kommunion verwendet werden sollen und welche Farbe die Schuhe der Priester haben sollen, beweisen, wie penibel die Kirche darüber wachte, dass sich jeder Priester an die vorgegebenen Standards hielt.”

Beim Lesen von Alain de Bottons neuestem Buch könnte man meinen, die katholische Kirche habe die DIN-Norm persönlich erfunden.

Alain de Botton ist in einem atheistischen Umfeld großgeworden. Seine Eltern waren säkularisierte Juden, sein Vater war Banker in der Schweiz. Der professionelle Geldverwalter hielt den Glauben an Gott für eine bemitleidenswerte Behinderung. Dagegen hat der Sohn rebelliert. “Wir haben schlecht säkularisiert”, lautet de Bottons Credo. Lasst uns mal schauen, was die Religionen den Atheisten zu bieten haben!

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Klon-Experte Dodo-Kardinal Marx über marktkonformes Klonen

Kardinal_Reinhard_MarxMünchner Kardinal Marx hebt Unterschied von Uniformität und Einheit hervor – “Katholische Weltkirche kann zeigen, dass es die eine Menschheitsfamilie wirklich gibt”

kathweb

Der Papstberater und Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx hat angesichts jüngster Klonexperimente vor einem Uniformitätsdenken gewarnt. Durch das Klonen bestehe die Gefahr, “den einen idealen, gesunden, schönen und marktkonformen Menschen zu formen”, sagte Marx am Sonntag in seiner Pfingstpredigt im Dom der bayerischen Landeshauptstadt.

Uniformität sei nicht mit Einheit zu verwechseln. Diese bedeute im christlichen Sinne, gerade “die Vielfalt, die Fülle, die Buntheit” der Menschen zu respektieren und “in eine neue Qualität der Gemeinschaft” einzubringen.

Das Pfingstereignis sei so ein “Bild der Einheit in der Vielfalt”, erklärte der Kardinal weiter. Es müsse als Gegenbild zur babylonischen Sprachverwirrung verstanden werden, die zur Zerstreuung und zur Gegnerschaft der Menschen geführt habe.

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C. Lieberknecht: Für was steht heute noch die CDU?

Bild: wikipedia

Die massivste Kritik an der CDU lautet seit Monaten, man wisse nicht mehr, wo sie stehe. Sie habe sich von ihren Hauptprioritäten – wie beispielsweise der Familie – verabschiedet.

kath.net

Eine Spitzenpolitikerin zeigt genau hier Flagge: Christine Lieberknecht (Erfurt). Sie ist seit 2009 die erste christliche Ministerpräsidentin in Deutschland gewesen (Heide Simonis als Ministerpräsidentin in Schleswig-Holstein von 1993 bis 2005 war konfessionslos). Und: Mit der 55-Jährigen wird erstmals ein Bundesland von einer Pastorin geleitet (einen Pastor als Regierungschef gab es bisher nur mit Heinrich Albertz in Berlin).

Seit fast vier Jahren steht die verheiratete Mutter von zwei Kindern dem Freistaat Thüringen vor. Schon seit der Friedlichen Revolution ist sie politisch in vielen hohen Ämtern aktiv. Zuvor war sie von 1984 bis 1990 Pastorin im Kirchenkreis Weimar. Dass ausgerechnet die CDU die Ministerpräsidentin in Thüringen stellt, war nicht selbstverständlich, denn nach der Landtagswahl 2009 wären auch andere Koalitionen möglich gewesen. Dass die SPD mit der CDU zusammen eine Koalition bildete, hängt – wie es heißt – mit der Persönlichkeit Lieberknechts zusammen, der auch von der Opposition hohe Glaubwürdigkeit zugebilligt wird. Mit der Ministerpräsidentin sprach Helmut Matthies.

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GBS: Aufklärung im Rückwärtsgang

Bild: louislevy.wordpress.com

Die Giordano Bruno Stiftung (GBS) hat sich auf die Fahne geschrieben, Aufklärung und Humanismus im 21. Jahrhundert forcieren zu wollen. Daran gibt es sicher nichts auszusetzen, denn immer noch steckt auch die sogenannte „aufgeklärte Welt“ Hals-tief in irrationalen esoterischen Verhaltensmustern.

Louis Levy’s Blog

Aufzuklärendes gibt es mehr als genug. Viele der GBS-Aussagen und -Aktionen waren mir deshalb weitgehend sympathisch und gesinnungsverwandt. Kampagnen wie „Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt!“, „Aufklären statt verschleiern!“ oder Proteste gegen die Todesstrafe konnte ich nur goutieren.

Leider ist aber nicht überall Aufklärung drin, wo Aufklärung draufsteht, so dass auch die GBS zuweilen dieser, bzw. zumindest einiger Kritik bedarf. Dass die Stiftung mit letzter nicht besonders umgehen kann, ist schade, sollte sie sich doch besser das seit der Antike gebräuchliche Sprichwort „Amicus Plato, sed magis amica veritas“ zu eigen machen.

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Salafisten zerstören 80 Mausoleen in Tunesien

Bild. dapd

Salafisten haben in Tunesien etwa 80 Schreine der Sufisten niedergebrannt und verwüstet. Die regierende islamistische Ennahda-Partei lässt die Radikalen häufig ohne Strafverfolgung davon kommen.

Von Detlef UrbanDeutschlandfunk

Die 30 Männer singen und beten schon seit zwei Stunden, ein rhythmischer Gesang. Es sind Sufis von der Bruderschaft Tijaneia, ihr Treffpunkt ist ein mit edlen Kacheln und Fayencen ausgestattetes Mausoleum in der Medina, der Altstadt von Tunis. Verehrt wird hier Sidi Ibrahim, ein Heiliger, zu Lebzeiten Diplomat, Dichter und Gelehrter. Sein Sarg steht im Nebenraum, doch der Heilige selbst wird nicht angebetet. Die Männer chanten bis zur Ekstase. Tausende Male wiederholen sie den Namen Allahs in verschiedenen Varianten: All-Erbarmer, All-Barmherziger, All-Mächtiger.

Der Sufismus verbreitete sich in Tunesien und im Maghreb ab dem 12. Jahrhundert. Es ist der religiös-kulturelle Humus, auf dem sich ein liberaler Volksislam in Tunesien bilden konnte. Scheich Ibrahim Riahi, ein Nachkomme des hier verehrten Sidi Ibrahim, war bis zu seiner Pensionierung Geschäftsführer einer großen Geschäftsbank. Er hat wie viele Sufisten ein asketisches Aussehen, ist fromm, doch äußerst weltgewandt.

“Der Sufismus in Tunesien ist ein guter Gegenpol zum religiösen Extremismus. Ganz allgemein gibt es gegenwärtig eine Tendenz in der islamischen Welt zur Intoleranz und zum religiösen Extremismus. Der Sufismus aber ist von seinem Wesen her Nächstenliebe, wie auch Liebe zu Gott und zu den Propheten.”

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Soldatenwallfahrt Lourdes: All Together Gott mit uns

Bild: wikipedia

Österreichisches Militärgeneralvikariat organisiert Reise nach Lourdes – An die 400 Österreicher sind jährlich mit dabei

kathweb

Zur Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes vom 23. bis 27. Mai werden auch heuer wieder gut 15.000 Teilnehmer aus rund 40 Nationen erwartet. An die 400 Österreicher waren jeweils in den vergangenen Jahren mit dabei. Das Militärgeneralvikariat organisiert wieder die Reise zu dem weltberühmten Wallfahrtsort am Fuße der Pyrenäen. Die Soldatenwallfahrt findet heuer zum 55. Mal statt. “Rekruten, Unteroffiziere, Offiziere und Zivilbedienstete aus den unterschiedlichsten Armeen setzen dabei gemeinsam ein Zeichen für den Frieden”, heiß es in einer Ankündigung des Militärgeneralvikariats. Angeführt wird die österreichische Pilgergruppe von Bischofsvikar Werner Freistetter und Ordinariatskanzler Leszek Ryzka.

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Walter Witt: “Die Bibel ist ein Märchenbuch”

BibelRentner inspirierte Plakataktion „Die Bibel ist (k)ein Märchenbuch“.

kath.net

Der bekennende Atheist Walter Witt hat in Hamburg eine öffentliche Diskussion über die Bibel ausgelöst: Seit zehn Jahren verbreitet der ehemalige Postbeamte seinen Leitsatz „Die Bibel ist ein Märchenbuch“ auf Plakaten, Hauswänden und Fußwegen. Er verschickte auch mehrmals im Jahr Postkarten mit dem Satz an christliche Werke wie zum Beispiel Bibel TV.

Inzwischen schreiben viele Passanten dazu ihre Kommentare auf die Plakate. Einer reagierte mit der Frage „Wie kommst du da drauf?“ und bat um Argumente. Ein anderer verwies auf den 2. Petrusbrief (1,16), wo es heißt: „Denn wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit selber gesehen.“

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Franz, Merkel und die IOR-Casino-Bank

reuters

Zu Pfingsten empfängt Papst Franziskus Bundeskanzlerin Merkel im Vatikan – und spricht mit ihr unter vier Augen. Danach berichtet die Christdemokratin davon, dass die Regulierung der Finanzmärkte ein “fundamentales Thema” des kommenden G20-Gipfels sein wird. Das Kirchenoberhaupt hatte Reformen verlangt.

n-tv

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in Rom von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen worden. Bei dem gut 45-minütigen Treffen der protestantischen Kanzlerin mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche standen Glaubensfragen, die Globalisierung und die Rolle Europas in der Welt im Zentrum. Die Regulierung der Finanzmärkte sei dabei ein zentrales Ziel, sagte Merkel nach dem Gespräch mit dem Papst aus Argentinien, “die Wirtschaft ist dafür da, dass sie den Menschen dient”. Krisen entstünden auch, wenn “soziale Leitplanken” fehlten.

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Bernd Kramer über Esoterik und esoterische Selbstversuche

Bild: tip-berlin.de

Der Berliner Journalist Bernd Kramer wagte einige esoterische Selbstversuche: Er ließ sich reinkarnieren, übte hellsehen und trat sogar als Heiler auf. Jetzt hat er ein Buch geschrieben: “Erleuchtung gefällig?”

tip-Berlin

Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie im Rahmen Ihres Esoterik-Selbstversuchs reinkarniert, also in Ihre angeblich frühere Existenz als Mönch Josef zurückgeführt wurden?
Ich war hin- und hergerissen: Inwiefern lasse ich mich jetzt darauf ein? Diese Reinkarnation funktioniert ja nur, wenn man sich da reinfallen und Bilder hochkommen lässt. Andererseits wollte ich ja nur austesten, wie da vorgegangen wird. Trotzdem war ich dann in diese Mönchs-Geschichte involviert, in die man mich suggestiv hineingelockt hatte.

Warum haben Sie sich überhaupt in die Esoterik-Szene begeben?
Mir war aufgefallen, dass Esoterik ganz beiläufig in immer mehr Lebensbereichen auftaucht. Yoga zum Beispiel wird heute zwar vor allem als Sport oder als Entspannungstechnik begriffen, weist aber immer noch viele esoterische Elemente auf. Als Journalist beschäftige ich mich im Alltag außerdem schwerpunktmäßig mit Bildungsthemen. Und da hatte ich mich gefragt, warum die Arbeitsagentur etwa eine Weiterbildung zum Astrologen fördert oder was Esoterik in Uni-Kursen zu suchen hat.

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Rheinischer Präses: “Gute Auftragslage für die Kirche”

wdr.de

Sparzwänge, Priestermangel, Mitgliederschwund: Die Zeiten für die Evangelische Kirche sind nicht leicht. Manfred Rekowski ist seit März Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er schaut positiv in die Zukunft und sieht die “Auftragslage” der Kirche als “nach wie vor gut”.

Von Arne SchleefDERWESTEN

Ein wichtiges Amt in stürmischen Zeiten: Seit März ist Manfred Rekowski Präses der Evangelischen Landeskirche. Der Theologe, Nachfolger von Nikolaus Schneider, sprach mit der NRZ über Sparzwänge, Priestermangel, Mitgliederschwund – und das Pfingstfest…

Pfingsten steht vor der Tür. Aber statt das Fest zu feiern, fahren viele lieber in den Kurzurlaub. Wissen die Menschen nicht mehr, warum es Feiertage gibt?

Manfred Rekowski: Wir müssen ihnen in Erinnerung bringen, was wir feiern. Die Feiertage haben einen bestimmten Hintergrund. Und es gehört zur christlichen Kultur wahrzunehmen, dass zum Beispiel Karfreitag kein normaler Tag ist. Er steht im Zeichen von Leid und Sterben, etwas, das eben auch zum Leben gehört. Oder nehmen Sie den verkaufsoffenen Sonntag: Wir wollen niemandem den Spaß verderben. Aber wir brauchen Unterbrechungen, gemeinsame Zeit für die Familie und eine Grenze für Arbeit und Gewinnmaximierung.

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Asteroid 1998 QE2 To Give Earth A Close Shave On May 31

asteroid_1998_qe2A gigantic asteroid will fly by our planet at the end of this month, making its closest approach for at least the next two centuries on May 31. But, don’t worry, it won’t get closer than about 3.6 million miles, which is around 15 times the distance between Earth and the moon.

THE HUFFINGTON POST

Astronomers plan to use radar telescopes to get a good look at the space rock, named Asteroid 1998 QE2, between May 30 and June 9.

Asteroid 1998 QE2 will be an outstanding radar imaging target at Goldstone and Arecibo [observatories] and we expect to obtain a series of high-resolution images that could reveal a wealth of surface features,” radar astronomer Lance Benner, the principal investigator for the Goldstone radar observations from NASA’s Jet Propulsion Laboratory, said in a written statement.

Astronomers will be able to study the asteroid’s size, shape, rotation, and surface features — all of which could shed light on its origin. “We will also use new radar measurements of the asteroid’s distance and velocity to improve our calculation of its orbit and compute its motion farther into the future than we could otherwise,” Benner said in the statement.

The space rock was discovered in 1998 by the MIT Lincoln Near Earth Asteroid Research program — and research suggests it’s about 1.7 miles long. How big is that? The rock’s size has been compared to the Golden Gate Bridge, as well as the length of nine QE2 cruise ships. But, just FYI, the rock was not named after the celebrated ocean liner. Instead, the name was assigned by the Minor Planet Center, which gives each newly discovered asteroid a name.

cont’d

Die Religion der Globalisierung

Bild:dradio.de

Das bevorstehende Pfingstfest erinnert nicht nur an den biblischen Bericht von der Zusage des Geistes Gottes an die verunsicherten Jünger Jesu nach dessen Himmelfahrt.

Von Stefan Reis SchweizerNeue Zürcher Zeitung

Dieser Tag, der in der christlichen Tradition als Gründungsdatum der Kirche gilt, hat auch der weltweiten Pfingstbewegung ihren Namen gegeben, die bei aller Vielfalt die unmittelbare Geist- und Christus-Erfahrung in den Mittelpunkt stellt. Die Pfingstgemeinden konfrontieren die traditionellen christlichen Kirchen mit einer radikalen, urchristlich geprägten charismatischen Glaubenspraxis. Der Heilige Geist gilt ihnen als die einzige Referenzgrösse; als sein Wirken werden auch die persönliche Bekehrung und mehrheitlich das Zungenreden, die Prophetie, Heilungen und Wunder begriffen.

Kein religiöses Randphänomen

Die Emotionalität, mit der dies zumeist einhergeht, mag in den modernen Industriegesellschaften Mitteleuropas fremd erscheinen; hierzulande ist die insgesamt schwer zu fassende Pfingstbewegung zudem öffentlich kaum sichtbar. Dennoch wäre es falsch, das Thema einfach den Sektenbeauftragten zu überlassen.

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Pfingstmission: Besser ohne Gott

©Haas

Pfingsten ist das Fest der Missionen: Wolf Steinberger ist überzeugter Atheist.

Von Louisa T. Braun und Michael HaasMekur-online.de

Wolf Steinberger, 59, hat Humor. Und er provoziert gerne. Vor ein paar Jahren, da ließ er eine „Heidenspaß-Party“ steigen, für Nichtgläubige, am tanzfreien Karfreitag. Das gab Ärger, bis heute dauert der Rechtsstreit an. Dann, 2008, rief er den Blasphemie-Preis „Der freche Mario“ ins Leben, der religiöse Karikaturen prämiert. Ganz schön respektlos.

„Ich würde aufhören, wenn sie mich in Ruhe ließen“, sagt der Atheist aus Wolfratshausen. Kruzifixe in Klassenzimmern, Glockengeläut: Er fühlt sich belästigt von der Beeinflussung des Alltags durch Religion. Er will mehr Toleranz, weniger „blinden Gehorsam“ der Gläubigen. „Wir lassen die ja auch in Ruhe beten.“

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Politik ohne C ist auch okay – Kirchen sind peinlich

Bild: brightsblog

Bild: brightsblog

Viele Parteien gehen auf Distanz zur Kirche. Das zeigen die Diskussionen um die stillen Feiertage oder das Kirchenarbeitsrecht. Doch was passiert, wenn das Christliche aus der Politik verschwindet?

Von Till-R. StoldtDIE WELT

Was waren das für Zeiten, als linksevangelische Nachrüstungsgegner der CDU noch vorwarfen, wer für Pershing-II-Raketen plädiere, sei kein Christ mehr? Oder knapp 20 Jahre später, als Rote und Grüne dem damaligen bayrischen Innenminister Günther Beckstein (CSU) an den Kopf schmissen, seine Asylpolitik stehe außerhalb des christlichen Wertekanons – was Beckstein mit dem Satz parierte, seine Kritiker verströmten den Duft “selbstgerechten Pharisäertums”.

Die Zeit wilder Schlachten zwischen politisierenden Kirchenleuten und frommen Politikern scheint passé. Jedenfalls wird die Frage nach einer christlichen Politik heutzutage oft so sanft wie großzügig diskutiert.

Das belegte eine Tagung der NRW-CDU zur Frage “Gibt es eine christliche Politik?”. Bei der Bonner Konferenz deuteten sich auch Gründe für diesen bemerkenswerten Temperaturabfall in der früher stets hitzigen Debatte ums C in der Politik an.

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Schüsse bei Filmfestspiele in Cannes: “Ich tue dies im Namen meines Gottes”

Festnahme des Verdächtigen (Bild: Getty)

Festnahme des Verdächtigen (Bild: Getty)

Mit Schreckschusspistole, Granaten-Attrappe und einem Klappmesser hat ein 42-Jähriger bei den Filmfestspielen in Cannes für großen Schrecken gesorgt: In Panik stürmten zahlreiche Gäste von einer Fernsehbühne – unter ihnen Oscar-Preisträger Christoph Waltz.

Focus Online

Nach Schüssen aus einer Schreckschusspistole ist bei den Filmfestspielen in Cannes am Freitagabend eine Fernsehbühne geräumt worden. Zahlreiche Gäste flohen von der Bühne am Prachtboulevard Croisette, darunter auch die beiden Festival-Jurymitglieder Christoph Waltz und der Franzose Daniel Auteuil.

Ein 42-Jähriger, der die beiden Schüsse abgefeuert habe, wurde festgenommen. Verletzte gibt es nicht. Den Angaben zufolge hatte der Mann auch eine Granaten-Attrappe und ein Klappmesser bei sich.

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Einfluss der Kirchen: Gottes Tippgeber und Medien-Amigos

Bild: ap

Journalisten beraten Kirchen im Umgang mit Medien. Der Deutsche-Journalisten-Verband kritisiert das und sieht Interessenkonflikte.

Von Ulli Schauentaz

Dass Peter Limbourg die deutschen Bischöfe in publizistischen Fragen berät, verriet die Deutsche Welle, als der Chef des Nachrichtensenders N-24 zum neuen Intendanten gewählt wurde. Doch Limbourg will nicht über seine Tätigkeit bei der publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz sprechen, jedenfalls nicht gegenüber der taz. Wer ist drin, was machen die Journalisten da als Berater? Auch die Deutsche Bischofskonferenz will das auf Anfrage nicht verraten.

Fast fünf Jahre ist es her, dass eine Pressemitteilung der Bischöfe das Gremium erwähnte. Im Herbst 2008 lies es sich wohl nicht vermeiden. Denn ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut und der MDR-Onlinechef Georg Maas hielten ihre Vorträge zu den Medienstrategien der Kirche nicht in einem kleinen Konferenzraum, sondern vor der Vollversammlung der Bischöfe. Nachfragen führen bei einzelnen öffentlich-rechtlichen Sendern Namen zu Tage.

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Karlheinz Deschner und Sturzbäche von Blut

Karlheinz Deschner 1999 Foto: Georg Pöhlein

Gespräch mit Gabriele Röwer. Über das Werk des Kirchenkritikers Karlheinz Deschner, den Abschluß seiner »Kriminalgeschichte des Christentums« und seine Prognose für den neuen Papst

Interview Stefan Huth -jW

Joseph Ratzinger trat unlängst als Papst Benedikt XVI. zurück. Wenn ein kirchenkritischer Historiker wie Karlheinz Deschner zurückblickt – welchen Platz nimmt dieser Papst in der Geschichte der Päpste ein?

Die bedeutendsten Päpste des 20. Jahrhunderts waren, wie Deschner in seiner über 1000 Seiten umfassenden »Politik der Päpste« darlegt, stark politisch orientiert: Leo XIII (1878-1903) – »Ego sum Petrus«, »ich will eine große Politik führen« – die Faschistenpäpste Pius XI. und Pius XII. sowie schließlich Johannes Paul II. Dessen Nachfolger aber, Joseph Ratzinger, vordem Tübinger Professor für Dogmatik und Fundamentaltheologie, dann Präfekt der Glaubenskongregation (vor Zeiten »die heilige Inquisition«) setzte als Benedikt XVI. die Machtpolitik seiner Vorgänger nicht fort. Vielmehr suchte er durch Systematisierung und Festigung des Dogmengebäudes ein Bollwerk zu schaffen gegen die Gefahr wachsender Erodierung seiner Kirche, die in Westeuropa immer mehr Mitglieder an säkulare Strömungen verlor, in der restlichen Welt vor allem an die Evangelikalen.

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“Das Inferno ist die Menschheit selbst”

Bild: : dpa / pa / Spata

Auch Dan Browns neuer Roman “Inferno” dürfte in Deutschland wieder ein Bestseller werden. Der Theologe Rainer Kampling hat das Buch schon gelesen. Wir sprechen mit ihm über diesseitige Höllenvorstellungen, schwarze Pädagogik und vormoderne Verschwörungstheorien.

Der Theologe Rainer Kampling über das neue Buch von Dan Brown

Moderation: Frank MeyerDeutschlandradio Kultur

Frank Meyer: “Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren”, so heißt es in Dantes “Göttlicher Komödie” angesichts des Höllentors. Dantes Wanderung durch die Hölle, durch das Inferno, ist die Quelle für den neuen Roman des Bestsellerautors Dan Brown. Er hat sich nicht nur den Titel “Inferno” bei Dante ausgeborgt. Mit 700.000 Exemplaren ist das Buch in dieser Woche auf den Markt gekommen allein in Deutschland, und da es da um einen so zentralen Begriff des christlichen Glaubens geht, eben die Hölle, haben wir einen katholischen Theologen als Dan-Brown-Leser verpflichtet: Professor Rainer Kampling von der Freien Universität Berlin. Seien Sie herzlich willkommen!

Rainer Kampling: Guten Tag!

Meyer: Wie war das denn so für Sie mit Ihrem ersten Dan Brown? Ich glaube, freiwillig hätten Sie das Buch nicht angefasst.

Kampling: Ich muss einfach sagen, dass ich diese Art von Literatur … sie wird ja auch besprochen, man hat ja jetzt schon das Gefühl, dass man alles weiß. Also welche Überraschung soll man noch erwarten? Das Buch ist gerade auf dem Markt, und die Seiten quellen über mit Besprechungen, und das war ja bei den anderen auch bereits so, und das finde ich dann ein wenig öde. Die Erfahrungen waren sehr gemischt, zum Teil sehr ermüdend, so wie man in einem Kinofilm denkt, wann geht das denn mal weiter, dann aber interessanterweise auch viel Déjà-vu. Die Die ganze Zeit habe ich an Hitchcock gedacht “North by Northwest” – also man weiß die ganze Zeit bei dem Buch eigentlich nicht, worum es genau geht, aber es gibt eine Verfolgungsjagd nach der anderen, man erwartet jeden Augenblick, (…), und dann kommt dieses merkwürdige Flugzeug …

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