Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Missbrauch: Vatikan ermittelt gegen weiteren Bischof

missbrauch_katholNach dem ehemaligen Nuntius in der Dominikanischen Republik ist nun der Bischof von Kansas City in den USA im Visier, wegen Vertuschung.

Die Presse.com

Das von Papst Franziskus angeordnete harte Vorgehen in Missbrauchssfällen trägt Früchte: Nach der Verhaftung des früheren Nuntius in der Dominikanischen Republik, Jozef Wesolowski, wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen, wird nun gegen Bischof Robert Finn aus Kansas City in den USA ermittelt, wie die Tageszeitung „La Repubblica“ am Mittwoch berichtete. Die Informationen wurde vom vatikanischen Pressesprecher, Pater Federico Lombardi, nicht kommentiert.

weiterlesen

Wegen „Schwulenheiler“: Einstweilige Verfügung gegen NDR

Der NDR darf heimlich gedrehte Szenen nicht mehr ausstrahlen, in denen sich ein schwuler Redakteur von einem Arzt angeblich heilen lassen will Foto: Mktp / flickr | CC-BY-NC-SA 2.0

Ein Hamburger Arzt hat eine einstweilige Verfügung gegen die NDR-Sendung Panorama erwirkt. Die in dem Beitrag „Die Schwulenheiler“ gezeigten – und mit versteckter Kamera gefilmten – Szenen, die den Mediziner zeigen, dürfen ab sofort nicht mehr ausgestrahlt werden.

pro Medienmagazin

Die Sendung Panorama strahlte im Mai heimlich gedrehte Filmszenen aus. Konkret geht es um Szenen in dem Beitrag „Die Schwulenheiler“. Der nach eigener Aussage schwule NDR-Reporter Christian Deker wollte sich von dem Arzt Arne Elsen wegen seiner Homosexualität behandeln lassen. Die Behandlung bestand darin, dass Elsen seinem Patienten den „Geist der Homosexualität“ mit Gebet und Handauflegung austreibt. Danach „versiegelt“ er die möglichen Eintrittsstellen mit Öl.

weiterlesen

Dodo Käßmann: Befreiender Glaube schützt vor Fundamentalismus

Margot-KässmannDie Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat den Beitrag evangelischer Schulen für einen “gebildeten Glauben” gewürdigt.

evangelisch.de

Kirchliche Schulen sowie der Religionsunterricht an staatlichen Schulen trügen zu einem befreienden Glauben bei, der vor Fundamentalismus schütze, sagte Käßmann am Dienstag in Stuttgart im Abschlussgottesdienst des Bundeskongresses Evangelische Schule.

Der württembergische Landesbischof Frank Otfried July nannte Bildung eines der wichtigsten Instrumente gegen Krieg und Rassismus. “Bildungserziehung trägt zu Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung bei – mag es den Ideologen des Hasses und der Unfreiheit passen oder nicht”, sagte der Bischof. Bei dem zweitägigen Kongress diskutierten 300 Teilnehmer über aktuelle Bildungsfragen. Bundesweit gibt es rund 1.100 Schulen in evangelischer Trägerschaft.

Plantu: Französischer Papst-Karikaturist freigesprochen

Die Überschrift lautet: Pädophilie: Der Papst nimmt Stellung – der Junge sagt: “Hört auf euch ficken zu lassen, geht lieber am Sonntag wählen! (Es handelte sich damals um Regionalwahlen in Frankreich)

Urteil: Keine Aufstachelung zu Hass. Ein Pariser Strafgericht urteilte, die Darstellung ziele nicht darauf, die Katholiken oder Kleriker generell zu brandmarken.

kath.net

Der wegen einer Papst-Karikatur angeklagte französische Zeichner Plantu ist vom Vorwurf der Aufstachelung zu Hass freigesprochen worden. Ein Strafgericht in Paris urteilte am Dienstag laut französischen Medienberichten, die Darstellung ziele nicht darauf, die Katholiken oder Kleriker generell zu brandmarken. Der Karikaturist habe lediglich auf die seiner Meinung nach unangemessene Reaktion der Kirche auf Missbrauchsvorwürfe hingewiesen.

weiterlesen

Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß: Am Ehering erkannt

Rudolf Höß 1946 nach seiner Verurteilung im Kriegsverbrecherprozeß von Nürnberg am Flughafen der fränkischen Stadt. Dort übergeben ihn die Amerikaner an polnische Soldaten. Höß wird später in Auschwitz hingerichtet. (Foto: US-ARMY)

Als britischer Offizier suchte und fand ein deutscher Jude den Kommandanten des KZ Auschwitz, Rudolf Höß. Ein neues Buch dokumentiert die Lebensläufe der beiden Männer – und das dramatische Finale.

Von Igal AvidanSüddeutsche.de

Es war stockdunkel als die drei Männer energisch an das Tor der Scheune des entfernten Bauernhofes kurz vor der dänischen Grenze klopften. Ein Bewohner öffnete die Tür. Ohne jegliche Warnung stieß ihm der große, gut aussehende Captain die Pistole in den Mund und hielt ihn fest, während ein Militärarzt ihn nach Giftkapseln durchsuchte.

Der britische Soldat forderte in perfektem Deutsch den Ehering des Mannes, der sich als Fritz Lang ausgewiesen hatte. Der Ehering sei zu eng? “Dann schneide ich dir einfach den Finger ab”, drohte der Offizier.

weiterlesen

Jesus Never Existed Says New Report That Finds No Mention Of Christ In 126 Historical Texts

jesus_schaukelJesus never existed. That is the conclusion of a researcher who says he has combed 126 texts written during or shortly after the time Jesus is supposed to have lived — and found no mention of Jesus whatsoever.

By Jonathan VenkinINQUISITR

The claim that Jesus, the messianic figure at the center of the world’s largest religion, Christianity, was simply a fictional character is not a new one. Advocates of the “Mythical Jesus” theory have been around for years, arguing that the story of Jesus bears a close resemblance to numerous other mythological stories of ancient gods who were born of virgin mothers and performed miracles.

In a new article entitled “The Fable of the Christ,” Michael Paulkovich summarizes his findings, or lack of findings, which lead him to believe that Jesus never actually existed, but is instead a fictional character, made up to give followers of the religion founded in his name a central icon worthy of their worship.

Paulkovich says that only one of the 126 texts he combed through contains any mention of Jesus — and that, he says, is a forgery. That text is the first-century history book The Jewish Wars by the Roman historian Josephus Flavius, who wrote his work in the year 95 CE.

read more

Austria: Unbekannte sperren Bischof ein

Bischof Ägidius Zsifkovics / Bild: APA/ROBERT JAEGER

Nach Vorfall in Großwarasdorf stellt Diözese Eisenstadt fest: „Die Polizei verfolgt sehr konkrete Spuren und hat mitgeteilt, die Staatsanwaltschaft wegen des Delikts der Nötigung einzuschalten“ – Bereits der zweite nötigungsähnliche Vorfall im Ort

kath.net

Bischof Ägidius Zsifkovics (Foto) und andere Geistliche wurden am vergangenen Freitag in einem Pfarrhof absichtlich eingesperrt. Zur Befreiung war ein Polizeieinsatz nötig. Inzwischen wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Das berichtete die „Burgenländische Volkszeitung“. Die Diözese sprach von „einem äußerst bedenklichen Vorfall“.

weiterlesen

Jüdische Gemeinde ehrt die “Toten Hosen”

tote_hosen_tempelDie Düsseldorfer Punkrock-Band “Die Toten Hosen” und der Musikprofessor Thomas Leander werden am heutigen Mittwoch mit der Josef-Neuberger-Medaille der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf ausgezeichnet.

evangelisch.de

Die Musiker werden für ihre gemeinsamen Veranstaltungen zum Thema “Entartete Musik” im vergangenen Jahr geehrt. Darüber hinaus würdigt der Preis das jahrzehntelange Engagement der “Toten Hosen” gegen Rassismus.

Mit der Neuberger-Medaille zeichnet die Jüdische Gemeinde Düsseldorf jährlich nichtjüdische Personen für ihre Verdienste um die jüdische Gemeinschaft aus. Zu den früheren Preisträgern gehören Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau (SPD).

Im Jahr 2030 bräuchten wir eine zweite Erde

Märkischer Kiefernwald,Bild: brightsblog(bb)

Märkischer Kiefernwald,Bild: brightsblog(bb)

Der Mensch tötet mehr Tiere und verbraucht mehr Ressourcen, als der Planet regenerieren kann, besagt ein Bericht der Naturschutzorganisation WWF. Auch die Deutschen leben weit über ihre Verhältnisse.

stern.de

Der Mensch ist das wohl gierigste Wesen der Erde: Seit 1970 tötet er jedes Jahr mehr Tiere, holzt mehr Bäume ab und verbraucht mehr Rohstoffe, als die Natur regenerieren kann. “1,5 Erden sind derzeit nötig, um den aktuellen Ressourcenverbrauch zu decken”, heißt es in einem Bericht, den die Naturschutzorganisation WWF am Dienstag vorgestellt hat. Damit treibe die Menschheit ihren eigenen Planeten in einen “gefährlichen Burn-Out.”

weiterlesen

“Luthers Juden” und ein mörderischer Hass

luther_1Martin Luthers Judenhass belastet die evangelische Kirche bis heute. Vor dem Reformationsjubiläum 2017 sorgt das brisante Thema für Kontroversen. Nun legt ein Kirchenhistoriker neue, erschreckende Erkenntnisse vor.

domradio.de

Als 1938 die deutschen Synagogen brannten, konnten sich die nationalsozialistischen Brandstifter auf Martin Luther (1483-1546) berufen. Der Reformator hatte schon ein halbes Jahrtausend zuvor verlangt, jüdische Gotteshäuser anzuzünden und die Gläubigen aus Mitteleuropa zu vertreiben. Zwar wird ein direkter Zusammenhang zwischen Luthers Antijudaismus und dem Holocaust meist bestritten, doch drei Jahre vor dem großen Reformationsjubiläum ist Bewegung in die Diskussion gekommen. Diese dürfte durch Thomas Kaufmanns Buch “Luthers Juden”, das am Mittwoch erscheint, neue Nahrung erhalten.

In dem Band listet der Göttinger Kirchenhistoriker alle Äußerungen des Reformators über das Volk der Bibel auf und interpretiert sie. Selbst gut informierte Forscher dürften über manchen Befund erschrecken. Denn Kaufmann kann belegen, dass Luthers Hass durchaus mörderische Züge hat: 1535 rechtfertigt Luther die Tötung eines hessischen Juden namens Jakob aus nichtigen Gründen. Und in einer Auslegung des 109. Psalms schreibt er, nur die Unheilsverheißung des sichtbaren Leides verhindere, dass die Juden “alle auch leiblich ausgerottet sein”. Will heißen: Die Juden sollten nur deshalb am Leben bleiben, um den Christen deren Verworfenheit vor Augen zu führen.

weiterlesen

Konvivialistisches Manifest: Zusammenleben für die Zukunft

John Lennon & Yoko Ono at the first day of their Amsterdam Bed-In. Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0-nl

In einem Manifest fordern 40 Intellektuelle – darunter Eva Illouz, Chantal Mouffe und Eve Chiappello – Fürsorge und Maßhalten im globalen Maßstab.

Von Tim Kaspar Boehmetaz.de

Die romanischen Sprachen haben es in manchen Dingen leichter. Ein lateinischstämmiges Wort wie „convivialisme“ klingt dort viel weniger akademisch als im Deutschen, denn „conviver“, aus dem sich der Begriff herleitet, bedeutet im Französischen schlicht „zusammenleben“. Und um genau diese Frage geht es dem Konvivialismus, der auf eine Gruppe Intellektueller um den Pariser Soziologen Alain Caillé zurückgeht.

Rund 40 Autoren und Autorinnen – darunter Eva Illouz, Chantal Mouffe, Edgar Morin oder Yann Moulier-Boutang, stehen hinter dem „konvivialistischen Manifest“, das jetzt als Büchlein erschienen ist. Mit ihrem Text bringen sie dringende Fragen auf den Punkt: „Wie mit der Rivalität und der Gewalt zwischen den Menschen umgehen? Wie sie dazu bewegen, zusammenzuarbeiten, um sich weiterzuentwickeln, wobei jeder das Beste von sich selbst gibt, sodass es möglich wird, einander zu widersprechen, ohne einander niederzumetzeln? Wie lässt sich die heute grenzenlose und potenziell selbstzerstörerische Anhäufung von Macht über Mensch und Natur verhindern?“

 

weiterlesen

Naturkundemuseum in Dessau: Entdecker Darwin auf der Spur

charles_darwin_nkmbDie Sonderausstellung im Naturkundemuseum in Dessau widmet sich Charles Darwin und seiner Evolutionstheorie. Fledermäuse bilden einen besonderen Schwerpunkt der Schau.

Von Danny GitterMitteldeutsche Zeitung

Wenn einer eine Reise tut, hat er danach viel zu erzählen. Ein britischer ehemaliger Medizin- und Theologiestudent hatte 1859 von seiner fünfjährigen Weltreise, die er Jahre zuvor auf dem Vermessungsschiff „Beagle“ machte, so viel zu erzählen, dass es die Welt fast auf den Kopf stellen sollte.

„Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl“, so die deutsche Übersetzung des Weltbestsellers von Charles Darwin revolutionierte die Biologie. Seitdem gilt er als Begründer der modernen Evolutionstheorie, die die Jahrtausende alte Vorstellungen von der Unveränderlichkeit der Lebewesen grundlegend widerlegte. Über 150 Jahre später, wo Darwin längst Teil des wissenschaftlichen Mainstreams ist, seine Theorien längst mit neuen Erkenntnissen weiterentwickelt wurden, widmet sich eine Sonderausstellung im Dessauer Museum für Naturkunde und Vorgeschichte dem britischen Naturforscher. „Charles Darwin – Artenvielfalt durch Evolution“ wurde am Sonntag offiziell eröffnet und ist noch bis zum 6. April 2015 in den Räumen des Museums zu sehen.

weiterlesen

Ich war auf der Chemtrail-Demo—als Pilot verkleidet

chemtrailsIst euch auch schon aufgefallen, dass die Temperatur sinkt, wenn die Sonne untergeht? Und seid ihr auch nicht überzeugt von der Erklärung, dass das eben daran liegt, dass die Sonne untergegangen ist? Dann solltet ihr euch dringend mit Chemtrails befassen.

Von Matern BoeselagerVice.com

Die Chemtrail-Bewegung ist ein kleine, aber sehr aktive Gruppe von Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass die Kondensstreifen von Flugzeugen, die man täglich am Himmel sieht, nicht einfach nur aus den kondensierten Abgasen der Triebwerke bestehen. Vielmehr handelt es sich dabei um die Sprühspuren von giftigen Chemikalien, die dunkle Mächte mithilfe von (auch zivilen) Flugzeugen auf der ganzen Welt verteilen lassen, um das Klima zu beeinflussen, Ernten zu vernichten und die Bevölkerung zu unterjochen. Das alles geschieht natürlich im Geheimen—deshalb hat es sich die Chemtrail-Bewegung zur Aufgabe gemacht, das ahnungslose Volk vor dieser globalen Verschwörung zu warnen.

Zu diesem Zweck unterhalten die Volksaufklärer nicht nur zahlreiche Web- und Facebook-Seiten oder gründen Bürgerinitiativen mit Namen wie „Sauberer Himmel“, sondern sie versammeln sich auch einmal im Jahr zum „Global March Against Chemtrails and Geoengeneering [sic]“—so auch am letzten Samstag in Berlin. Weil ich diese Bewegung schon immer faszinierend fand—immerhin sind das Leute, die selbst von den Organisatoren der Montags-Mahnwachen für unangenehme Spinner gehalten werden—, wollte ich das auf keinen Fall verpassen. Um das ganze aber noch interessanter zu machen, beschloss ich, mich für den Umzug als Pilot zu verkleiden—denn wer muss dringender über die Gefahr von Chemtrails informiert werden als ein Pilot?

weiterlesen

Mysteriöse „Scharia-Polizei“ provoziert in Leipzig

Die Innenstadt von Osten: links das City-Hochhaus mit dem Gewandhaus am Augustusplatz, auf der anderen Platzseite unterhalb der Bildmitte das Opernhaus, in den Ecken rechts die Red Bull Arena (oben) und das Wintergartenhochhaus (unten), 2008. Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0-de/MartinGeisler

Rätselhafte Aktion in Dresden: Auf dem Marktplatz hat eine Gruppe vermummter Männer eine Tötungsszene des IS nachgestellt. Einer der Männer trug eine Warnweste mit der Aufschrift “Scharia-Polizei”. Ein anderer schwang eine Machete.

FOCUS ONLINE

Mysteriöser “Scharia-Polizei”-Vorfall in Leipzig: Eine Gruppe Vermummter habe am Dienstag auf dem Markt “offenkundig den Terror des IS”, dargestellt, teilte die Polizei mit. Einer habe sich als Getöteter auf den Boden gelegt, ein weiterer habe rote Flüssigkeit verteilt, ein Dritter wild eine Machete geschwungen. Die Unbekannten hätten Flyer an Passanten verteilt, einer von ihnen habe eine orange Warnweste mit der Aufschrift “Scharia-Polizei” getragen. Ein Zeuge habe die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, seien die Vermummten jedoch verschwunden gewesen.

weiterlesen

Neil deGrasse Tyson Explains His Problematic George W. Bush Misquote

A couple of weeks ago, I posted about some questionable statements Neil deGrasse Tyson makes in his presentations.

By Hemant MehtaFriendly Atheist

One of them in particular invoked something President George W. Bush supposedly said after 9/11 (beginning at 1:35):

… Here’s what happens. George Bush, within a week of [the 9/11 terrorist attacks] gave us a speech attempting to distinguish we from they. And who are they? These were sort of the Muslim fundamentalists. And he wants to distinguish we from they. And how does he do it?

… He says, “Our God” — of course, it’s actually the same God, but that’s a detail. Let’s hold that minor fact aside for the moment. Allah of the Muslims is the same God as the God of the Old Testament. So, but let’s hold that aside. He says, “Our God is the God” — he’s loosely quoting Genesis, biblical Genesis — “Our God is the God who named the stars.”

To be clear, according to Tyson, a week after 9/11, Bush said “Our God is the God who named the stars” in order to distinguish us (the good guys) from the fundamentalist Muslims (the bad guys).

He followed that up with a line about how two-thirds of the stars actually have Arabic names (cue audience laughter). Not only are we united in that way, we owe a great debt to Arabic scientists of the past.

The problem was: There’s no evidence Bush actually said that right after 9/11. They only time he says anything close to it is from 2003, after the explosion of the Space Shuttle Columbia, as a phrase intended to unite us all. Watch the 2:45 mark:

read more

Wahl Dodo des Monats September 2014

Dodo des Monats September 2014

Dodo des Monats September 2014

Der Monat September ist Geschichte und eine Füllen von obskuren, irrationalen, fundamentalistischen Aussagen, Meinungen, aus Politik und Religion, haben sich angesammelt. Die Kandidaten sind letztlich eine Auswahl aus dem ganzen Müll, der  im Laufe eines Monats produziert wird. Hier sind die Kandidaten:
  1. Reinhard Marx, “will Gesundheitspolitik mit dem Strafgesetzbuch regeln.”
  2. WDR, “manipuliert Ukraine-Konflikt mit altem Panzerbild.”
  3. Volker Kauder, “…christlich-völkisches Geburtsrecht.”
  4. Christine Lieberknecht, “mit Bibelversen gegen die AfD.”
  5. Yasmin Fahimi, “erklärt den Islam.”
  6. Karin Bertholdes-Sandrock, “warnt vor Homosexuellen an Schulen.”
  7. Jean-Claude Hollerich, “droht mit Kulturkampf in Luxemburg.”
  8. Malu Dreyer, “wünscht sich gemeinsames Abendmahl.”
  9. Günther Jauch, “gerät der Dschihad-Talk aus dem Ruder.”
  10. Papst Franz, “beschwört den Teufel.”
  11. Peter Frey, “Eklat im ZDF-Fernsehrat.”
  12. Deutsche Bischofskonferenz, “Aufklärung der Missbrauchsfälle kommt nicht voran.
  13. Aiman Mazyek, “Kopftuchurteil ist Rückschlag für Integration.”
  14. Wolfgang Thierse, “Kirche ist Anwalt der Ausgegrenzten.”
  15. Bundesarbeitsgericht, “Kirchliche Einrichtungen dürfen Kopftuch verbieten.”
  16. “Marsch für das Leben”, “Gott macht Müll.”
  17. Martin Walser, “im Gotteswahn.”
  18. Volkshochschule Mainz, “Esoterische Angebote im Programm.”
  19. Stadtrat Leipzig, ” 700 Millionen € Schulden, 1 Million für die Katholen.”

Die Wahl ist bis zum 07. Oktober 2014, 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Der Gewinner wird am 08.10., hier auf dem Blog, gewürdigt. Viel Spaß!

Weiterlesen

Neue Liberale für klare Trennung von Kirche und Staat

Silvia Canel war zunächst FDP-Mitglied und hat jetzt die neuen Liberalen mitgegründet, die sich klar zum Verhältnis von Kirche und Staat positioniert haben Foto: TruthDetective – Eigenes Werk / Wikipedia | CC-BY-SA 3.0

Deutschland ist seit dem Wochenende um eine Partei reicher. Auf einem Parteitag in Hamburg haben sich die „Neuen Liberalen“ gegründet, die zum Teil aus ehemaligen Mitgliedern der FDP bestehen. Dabei haben sie sich auch zur Stellung von Kirche und Staat positioniert.

pro Medienmagazin

Auf ihrem Parteitag beschäftigten sich die Neuen Liberalen unter anderem mit einem Antrag des Mitglieds Andreas Scholz, der eine konsequente Trennung von Kirche und Staat fordert. Dabei geht es den Neuen Liberalen darum, in der Gesellschaft darauf zu achten, keine Religionsrichtung einer anderen vorzuziehen und keiner mehr Rechte als einer anderen einzuräumen.

Staat als Handlanger der Kirchen?

Im Antragstext des Parteitages zu der Thematik heißt es: „Gerade die letzten Vorgänge um den tausendfachen Kindesmißbrauch (sic!) und den Limburger Bischof, in der katholischen Kirche haben gezeigt, dass auch in diesen, sich christlich nennenden, Organisationen Vorgänge stattfinden, die eine Bevorzugung dieser Religionsgemeinschaften nicht rechtfertigen.“

weiterlesen

Journalisten und Medien: Des Terrors nützliche Idioten

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Überall rüsten bärtige Männer zum Kampf und die Medien tragen die Botschaft brav in die Welt. Der Journalismus läuft Gefahr, zu einer Außenstelle der Terrorpropagandisten zu werden.

Von Alexander KisslerCicero

Es war ein herrlicher Spätsommersonntag in Deutschland, der Oktober will golden werden. Doch die Seele wird auf November gedimmt, die Welt stehe am Abgrund. So wird es mir minütlich in die Ohren gehämmert. Wer in diesen Tagen auch nur einen Blick wirft auf Smartphone oder Tablet, wer Zeitung liest, Fernsehen schaut, Radio hört, dem wird beklommen zumute. In fast jeder Ecke dieser schönen Welt rüsten bärtige Männer zum Kampf gegen unser aller Leben. Den Tod wollen sie, die Freiheit hassen sie, Liebe kennen sie nicht.

Ja, ich weiß, es ist furchtbar bestellt um diese schöne Welt an immer mehr Stellen. Ja, es wird gemordet und gemetzelt, kein Gott will sich erbarmen. Doch steht die Welt am Abgrund? Und falls sie es tut: Ist sie dem Abgrund näher als anno 1917 oder 1944 oder inmitten des zu schlimmsten Bestialitäten sich auftürmenden Dreißigjährigen Krieges? Nein, das ist sie nicht. Wohl aber wird uns, wird mir jede Gräueltat brühwarm ins Haus geliefert, reicht die stets sich erneuernde Blutspur bis in unsere Wohnzimmer und Schlafstuben. Und, schlimmer noch: Auch die bloße Ankündigung eines Gräuels zählt zum Standard im Nachrichtengeschäft. Der Journalismus läuft Gefahr, sich in eine Außenstelle der Terrorpropagandisten zu verpuppen.

weiterlesen

Deichmann: Schuhverkäufer mit christlicher Mission

Der Unternehmer Heinz-Horst Deichmann ist privat Mitglied einer freikirchlichen Brüdergemeinde Foto: pro Martina Schubert

Der Schuhunternehmer Heinz-Horst Deichmann feiert am Dienstag seinen 88. Geburtstag. Kürzlich wurde er von der EKD für sein theologisch begründetes Lebenswerk geehrt. Im pro-Interview spricht der studierte Theologe und Mediziner über seine Haltung zur Sterbehilfe und das Entscheidende an der Ökumene.

pro Medienmagazin

pro: Diesen Herbst will sich der Bundestag mit dem Thema Sterbehilfe befassen – welche Meinung haben Sie zu organisierter Sterbehilfe?

Heinz-Horst Deichmann: Gott ist der Herr über unser Leben, vom Beginn bis zum Ende. Das sollten wir nicht vergessen. Es ist nicht unsere Aufgabe, Leben zu beenden.

Sicher gibt es aber Situationen, in denen man nicht mehr alles tun muss, was medizinisch möglich ist, um Leben noch zu verlängern. Ich kann nur jedem empfehlen, für diesen Fall seinen Willen schriftlich festzuhalten, damit die behandelnden Ärzte wissen, was der Wille des Patienten ist. Das ist aber ein anderes Thema und hat nichts mit organisierter Sterbehilfe zu tun.

weiterlesen

Muslim kündigt ‘große Schlacht’ gegen Christen an

Von Kurt Westergaard

Von Kurt Westergaard

Londoner Hassprediger mit acht Anhängern festgenommen

kath.net

Obwohl muslimische Gelehrte und Dachverbände die Gräueltaten radikal-islamischer Terrorgruppen wie etwa des „Islamischen Staates“ (IS) als unislamisch verurteilt haben, verteidigen einzelne Salafisten den „Heiligen Krieg“ gegen „Ungläubige“. So kündigte der Londoner Prediger Anjem Choudary eine „große Schlacht“ gegen Christen in Syrien an, in dem die Muslime siegen würden. Diese Äußerung steht im Widerspruch zu kirchlichen Stellungnahmen, wonach es sich bei den Kämpfen von IS im Mittleren Osten sowie von Terrorgruppen wie Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) in Nigeria oder El Shabab (Die Jugend) in Ostafrika keinesfalls um „Religionskriege“ handele. Der 47-jährige Rechtsanwalt Choudary wurde am 25. September mit acht Anhängern festgenommen. Der Londoner Zeitung „The Times“ zufolge ermittelt die Polizei, ob sie junge Muslime für IS rekrutiert haben. Zu Choudarys Anhängern gehörten die Extremisten Michael Adebolajo und Michael Adebowale, die den 25-jährigen Militärmusiker Lee Rigby am 22. Mai 2013 im Londoner Stadtteil Woolwich mit einem Beil zu Tode gehackt hatten, kath.net hat berichtet. Die vom Christentum zum Islam konvertierten Männer mit nigerianischen Wurzeln riefen dabei: „Allah ist groß!“