Archiv der Kategorie: Gesundheit

Kripo-Chef: Lasst die Leute doch einfach kiffen!

Jetzt schon werden Cannabis-Konsumenten in Deutschland nicht strafrechtlich verfolgt – illegal ist der Konsum dennoch. Foto: imago stock&people

Als Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) vertritt André Schulz (44) bundesweit 15000 Kripoleute. Er macht sich im KURIER-Interview dafür stark, dass Drogenkonsum in Deutschland künftig straffrei sein soll.

Berliner Kurier

KURIER: Die US-Regierung hat den Drogenkrieg als verloren bezeichnet. Wie ist das in Deutschland?

André Schulz: Wir denken, dass es intelligentere Lösungen gibt, als sie im Rahmen der Drogenpolitik angewendet werden.

Welche?

Wir fragen uns: Bringt ein Drogenverbot etwas? Sind Drogenkonsumenten wirklich Kriminelle? Muss man sie mit dem Strafrecht verfolgen? Oder sind das Bereiche, die nicht strafbar sein sollten und um die man sich zwar kümmern muss, auch unter dem Aspekt des Kinder- und Jugendschutzes. Aber wo das Strafrecht außen vor bleiben sollte. Wir fragen uns, ob eine komplette Prohibition sinnvoll ist.

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Geburt der Gegenwart: Alles im Fluss

Achim Landwehr Geburt der Gegenwart  Verlag: S. Fischer, Frankfurt M. 2014 ISBN: 9783100448187 24,99 €

Achim Landwehr
Geburt der Gegenwart
Verlag: S. Fischer, Frankfurt M. 2014
ISBN: 9783100448187
24,99 €

Der “Kriegs- Mord- und Todt- Jammer- und Noth-Calender” des thüringischen Pfarrers Abraham Seidel (gest. 1680) erfreute sich lange Zeit enormer Beliebtheit. Mehr als 170 Jahre lang, von 1678 bis 1849, fand das Werk Absatz. Das Besondere an ihm war, dass es nicht nur die übliche Auffassung bediente, wonach die menschliche Zivilisation seit den Zeiten des himmlischen Paradieses permanent im Abstieg begriffen sei und unausweichlich aufs Verderben zusteuere. Sondern es stellte auch zeitgenössische politische Ereignisse in den Fokus und wandte den Blick somit der Gegenwart zu.

Von Martin SchneiderSpektrum.de

Der “Calender” markierte damit einen Paradigmenwechsel, wie der Historiker Achim Landwehr im vorliegenden Buch beschreibt. Im 17. Jahrhundert löste man sich langsam von der christlichen Heilsgeschichte, wonach die ferne Vergangenheit eine goldene gewesen sei, während sich nun ein steter Niedergang vollziehe und Gott für die Zukunft den Weltuntergang und das Jüngste Gericht vorherbestimmt habe. Die Reflexion der Gegenwart hatte in diesem Zeitschema fast keinen Platz gehabt – nun jedoch, in der Neuzeit, änderte sich die Situation. Man hatte blutige Konfessions- und Bürgerkriege überstanden, ebenso Wirtschaftskrisen, Klimaverschlechterungen und verheerende Seuchen. Sogar die Türkengefahr und die Pest, zuvor als göttliche Strafgerichte sowie als Aufruf zu Buße und Umkehr gedeutet, wusste man gegen Ende des 17. Jahrhunderts hinter sich. Es stimmte offenkundig nicht, dass alles immer schlechter wird, und auch die Apokalypse ließ trotz vieler Ankündigungen auf sich warten. Somit richtete sich die Aufmerksamkeit der Menschen verstärkt auf das Jetzt.

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Schein-Therapien und der Placebo-Effekt

Wirkung ohne Wirkstoff – Wie funktionierern Placebos? © freeimages

Placebos lindern Schmerzen, hemmen Entzündungen und lösen Asthma – und enthalten doch keinerlei wirksame Bestandteile. Trotzdem wirken diese Schein-Therapien bei vielen Menschen verblüffend gut. Aber warum? Wie funktioniert der Placebo-Effekt?

scinexx.de

“Placebo” – Ich werde gefallen: So nannten schon rund 250 Jahren Mediziner ihre Schein-Arzneien. Sie verabreichten ihren Patienten Pillen aus Brot und Zucker oder Tränke aus gefärbtem Wasser, um diese zu beruhigen, ihnen Linderung bei unheilbaren Krankheiten zu verschaffen oder schlicht, um Geld zu verdienen. Doch schon damals stellte man fest: Die Schummel-Kuren wirken.

Inzwischen weiß man, dass Placebos reale und physiologisch messbare Veränderungen im Körper auslösen können. Ihre Wirkung geht damit weit über einen rein psychologischen Effekt hinaus. Was aber genau den Placebo-Effekt verursacht, wie er sich manifestiert und warum nicht jeder gleichermaßen anfällig ist, das haben Forscher erst in den letzten Jahren zumindest in Teilen herausgefunden.

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Von wegen Humanismus

Bild: katholisches.info

Bild: katholisches.info

In Alexander Görlachs Text zur Abtreibung ist viel von Menschlichkeit die Rede. Warum klingt dieser dann so kalt und unempathisch?

Von Julia KorbikThe European

Alexander Görlach ist gegen Abtreibung und sieht die humanistische Gesellschaft in Gefahr, weil ungeborenes Leben als untergeordnet betrachtet wird: „Keine Gemeinschaft wird sich darüber definieren können, wie sie am besten die Geburt des Nachwuchses verhindert.“

Aus Görlachs Text spricht eine gewisse Hilflosigkeit angesichts der Tatsache, dass Frauen schwanger werden und darauf basierend Entscheidungen treffen können, für die sie den an der Zeugung beteiligten Mann nicht um Rat bzw. Erlaubnis fragen müssen. Görlach findet es nicht richtig, dass Frauen über das ungeborene „Leben“ (wenn man es so nennen will) in ihrem Bauch entscheiden dürfen: „Wir befinden uns in einem erbärmlichen Abwärtsstrudel, in dem Menschen sich selbst und mit sich alle anderen als Ware betrachten, mit der man, von Fall zu Fall, nach Belieben verfahren kann.“

Um es ganz klar zu sagen: Wenn eine Frau abtreibt, tut sie das in den meisten Fällen, weil sie gute Gründe hat – und nicht mal eben so, zumal es sich um einen medizinischen Eingriff handelt. In Deutschland sinkt die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche seit 2004 kontinuierlich. 2013 waren es mit 102.800 Abtreibungen 3,8 Prozent weniger als 2012.

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Ausstellung über rituelle Beschneidung von Jungen

beschneidung2012 bezeichnete ein deutsches Gericht die rituelle Beschneidung von Jungen als Körperverletzung und löste damit eine heftige Debatte über die Legalität der Beschneidung aus religiösen Gründen aus. Sie ist Ausgangspunkt für eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Berlin, in der das Thema aus jüdischer, muslimischer und christlicher Sicht dargestellt wird.

Von Igal AvidanDeutschlandfunk

Für Juden ist die Beschneidung, Hebräisch “Brit Mila” oder “Bund des Wortes”, ein identitätsstiftendes Gebot. Am achten Tag nach seiner Geburt wird ein Junge durch auf dieses Ritual in die jüdische Gemeinschaft aufgenommen.

Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin, hat nun in einer Ausstellung die religiöse Bedeutung der Beschneidung in den drei monotheistischen Religionen zum Thema gemacht:

“In den Stamm wird man reingeboren durch die Geburt einer jüdischen Mutter und danach kommt noch die Beschneidung als symbolisches und irreversibles Zeichen der Zugehörigkeit zum Glauben. Und Gebot und Glauben vollenden sich in der Beschneidung… Und das ist ein Paradox, das ich sehr interessant finde: Dadurch, dass man was wegnimmt, vollendet man die Schöpfung.”

Unter den Schlagwörtern, mit denen die Beschneidungsdebatte geführt wurde, rangiert die Unversehrtheit des Körpers ganz oben. Dieses Argument erinnert Cilly Kugelmann an die griechische Auffassung vom männlichen Körper, die im klaren Kontrast zur jüdischen Sichtweise stand:

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‘Sterbehilfe für Kinder ist nicht liberal, sondern menschenverachtend’

Bild: evangelisch.de

Hartmut Steeb übt massive Kritik an der Forderung der FDP-Jugendorganisation nach aktiver Sterbehilfe für Kinder: „Wer die Tötung eines Menschen als mögliche Hilfe für einen Menschen bezeichnet, gibt eine Kapitulationserklärung für die Humanität ab.“

kath.net

„Ich bin erschüttert.“ Dies sagte Hartmut Steeb, Generalsekretär der Evangelischen Allianz, über die Forderung der „Jungen Liberalen“, die aktive Sterbehilfe für Kinder zu erlauben. „Ich frage mich, wer uns vor einem solchen ‚Freiheitsverständnis‘ schützt“, stellte Steeb weiter fest. „Zurecht ist in unserem Land die Todesstrafe verboten. Lebensschutz gibt es nur brutto. Alle Hilfen müssen dahin ausgerichtet sein, dass Menschen zum Leben und im Leben geholfen wird. Wer die Tötung eines Menschen als mögliche Hilfe für einen Menschen bezeichnet, gibt damit eine Kapitulationserklärung für die Humanität ab. Das ist nicht liberal sondern menschenverachtend.“

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Bischöfin nennt Experten-Bericht zu Missbrauchsskandal “erschütternd”

Bild: WAZ

Bild: WAZ

Die evangelische Nordkirche hat zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs durch Pfarrer von einer Expertenkommission aufarbeiten lassen.

evangelisch.de

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs bezeichnete den Abschlussbericht der aus Rechtsanwälten und Sozialwissenschaftlern bestehenden Kommission bei der Veröffentlichung am Dienstag als “beschämend und erschütternd”.
Demnach führte die nordelbische Kirche von 1993 bis 2012 insgesamt 16 Disziplinarverfahren gegen 14 Pastoren. Ihnen wurden sexuelle Handlungen – von der Belästigung bis zum Missbrauch – an Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen im Rahmen der Seelsorge vorgeworfen. Die Taten geschahen zwischen 1973 bis 2011 und sind in vielen Fällen strafrechtlich verjährt.

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Mit Vorhaut bist du kein richtiger türkischer Mann

beschneidung2012 stritten Politiker und Juristen über religiöse Beschneidungen: Jetzt reden türkische Männer über ihre eigene Erfahrung. Manchmal spielt Erpressung durch dominante Frauen eine Rolle.

Von Igal AvidanDIE WELT

Ein ruhiger Silvesterabend in einer Geburtsstation eines Berliner Krankenhauses. Die türkischstämmige Ärztin schenkt für sich und für die blonde, laszive Krankenschwester Schwenzer bereits Sekt ein. Doch bald ist es mit der ruhigen Nacht vorbei. Ein junger sportlicher Macho in Unterhemd schiebt die hochschwangere Frau Ela mit dem Rollstuhl herein. Auch er trägt einen Namen, der bereits alles sagt: Abraham B. Schneider. Gleich stürzt auch sein Schwager herein, der elegant gekleidete Immobilienmakler Mohammed Habibi Nassir. Noch bevor der Junge zur Welt kommt, fordern beide – von Elas dominanter türkischer Mutter Elif massiv gedrängt –, dass der Junge beschnitten wird. Als dessen Vater Christian Eichelmann, der chaotische Gutmensch mit den kurzen roten Ballonhosen, endlich eintrifft, muss er sich immer heftiger gegen finanzielle Verlockungen und regelrechte Erpressungen seiner Verwandten zur Wehr setzen. Denn als einziger gebürtiger Deutscher der Familie muss er allein “den letzten Schutzwall Europas verteidigen” und zugleich die “Unterdrückung der deutschen Mehrheitsgesellschaft” abwehren.

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Adolf Hitler nahm Crystal Meth und 73 Medikamente

hitlerEin 47-seitiges Dossier des amerikanischen Militär-Geheimdienstes enthüllt jetzt, dass Adolf Hitler schwer medikamenten- und drogenabhängig war.

Berliner Kurier

Der Diktator nahm 74 verschiedene Arzneien, darunter auch die Droge Crystal Meth, heißt es darin.
Laut Dossier war Nazi-Führer Hitler ein Hypochonder, schreibt die „Daily Mail“. Eine Vielzahl der Medikamente enthielt Methamphetamine wie das aus der Serie „Breaking Bad“ bekannte Rauschgift Crystal Meth. In der Nazizeit war seine Wirkung gegen Erschöpfungszustände bekannt.

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Leide! Deine Eltern wollen es so—Gott liebt das Leid

Der kleine Layton Diven ist elf Wochen alt, aber er ist nicht so wie andere Babys – Für die Eltern des chronisch kranken Kindes kam Abreibung nicht in Frage.

Von Kirsten Andersonkath.net

Der kleine Layton Diven ist elf Wochen alt, aber er ist nicht so wie andere Babys. Jedes Mal, wenn ihn die Eltern in die Arme nehmen oder mit ihm knuddeln wollen, besteht die Gefahr, dass sie seine kleinen Knochen zerbrechen. Layton hat in seinem kurzen Leben tatsächlich schon mehr als 20 Frakturen erlitten.

Layton hat Osteogenesis Imperfecta (OI), eine seltene Krankheit, die seine Knochen brüchig und brechanfällig macht. Es gibt verschiedene Schweregrade dieser so genannten „Glasknochenkrankheit“, und Laytons Schweregrad OI Typ III ist bei Babys und Kleinkindern die schlimmste Form, die auftreten kann. Viele Babys, die mit dieser Krankheit geboren werden, kommen – so wie Layton – mit Mehrfachbrüchen auf die Welt, vor allem entlang des Brustkorbs, und viele kämpfen mit dem Atmen oder dem Schlucken. Es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, die langsam fortschreitet. Mit zunehmendem Alter wird es für ihn schlimmer werden.

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Schockenhoff: Selbsttötung muss gesellschaftliches Tabu bleiben

Bild: letzte-hilfe.de

Bild: letzte-hilfe.de

Freiburger Moraltheologe warnt vor falscher Sicht auf Selbstbestimmung – Rottenburger Bischof Fürst: Es sei Aufgabe der Kirche, «dass wir eine Kultur der Hilfe im Sterben entwickeln und nicht eine Kultur der Hilfe zum Sterben».

kath.net

Vor einem falschen Verständnis von Selbstbestimmung hat der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff gewarnt. Bei einer Veranstaltung des Diözesanrats im Bistum Rottenburg-Stuttgart sagte Schockenhoff am Wochenende, auch in der letzten Lebensphase könne ein Menschen mit seinen Wünschen nicht isoliert betrachtet werden. Abhängigkeit von anderen und das Angewiesensein auf Hilfe seien keine menschenunwürdige Zustände, sondern eine Grundverfassung des Menschen. Fürsorge anderer schränke Selbstbestimmung nicht ein.

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Aberglaube: Ebola-Tote stehen als Zombies wieder auf

Bild: bloomberg.com

Heidnische Riten erschweren den Kampf gegen die Epidemie.

kath.net

Der Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika wird durch Aberglaube und heidnisch-religiöse Traditionen erschwert. Deshalb kann sich die Bekämpfung nicht nur auf medizinische Hilfe und Aufklärung beschränken. Zu berücksichtigen seien auch „die tiefer liegenden kulturellen und religiösen Wurzeln weitverbreiteter Stigmatisierung und Diskriminierung“, erklärten die Teilnehmer einer Fachtagung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf. Daran wirkten Vertreter christlicher Hilfsorganisationen und der Vereinten Nationen mit. Der Ebola-Virus wird hauptsächlich durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Bestattungsriten, bei denen etwa der Leichnam umarmt wird, spielen deshalb eine große Rolle bei der Ausbreitung. Im Internet kursieren inzwischen gefälschte Aufnahmen von angeblichen Ebola-Opfern, die als Zombies (der Seele beraubte Wesen) wiederauferstanden seien. Bisweilen wird dazu auch ein aus dem Zusammenhang gerissener Bibelvers zitiert: „Aber deine Toten werden leben, deine Leichname werden auferstehen“ (Jesaja 26,19). Zudem vertrauen viele Westafrikaner eher traditionellen Wunderheilern als der Medizin.

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Sterbehilfe: Warnung vor Kriminalisierung von Ärzten

Bild: letzte-hilfe.de

Bild: letzte-hilfe.de

Das Polizeirecht sieht nach Meinung von Experten bereits genügend Möglichkeiten zum Eingreifen vor. Die atheistische Giordano-Bruno-Stiftung plädiert indes für ein “Recht auf letzte Hilfe”.

evangelisch.de

Kritiker eines kompletten Verbots organisierter Beihilfe zum Suizid haben erneut vor einer Änderung des Strafgesetzbuches gewarnt. Die geltende Rechtslage reiche vollkommen aus, sagte der Rechtsphilosoph Eric Hilgendorf von der Universität Würzburg am Freitag in Berlin. Eine “Neukriminalisierung von Ärzten” sei unnötig und schade den Medizinern mehr als sie ihnen nütze. Etwa im Falle einer Kommerzialisierung von Sterbehilfe sehe das Polizeirecht bereits Möglichkeiten des Eingreifens dagegen vor, betonte Hilgendorf, der den Bundestag mehrfach in Fragen des Medizinstrafrechts beraten hat.

Nach Angaben der atheistischen Giordano-Bruno-Stiftung sollte es ähnlich wie das Recht auf Erste Hilfe auch ein “Recht auf eine letzte Hilfe geben, um das Leben in Würde zu beschließen”, sagte der Vorstandssprecher der Stiftung, Michael Schmidt-Salomon.

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Obama wants Americans to die from Ebola in order to make US more like Africa

Phyllis Schlafly (YouTube)

In an interview with World Net Daily’s Paul Bremmer, conservative icon Phyllis Schlafly claimed that President Barack Obama is allowing people infected with Ebola to enter the United States in order to make the country more like Africa, Right Wing Watch reports.

By Scott KaufmanRaw Story

“There are all kinds of diseases in the rest of the world, and we don’t want them in this country,” she said, “and it’s Obama’s job to keep them out.”

“Out of all the things he’s done,” Schlafly continued, “I think this thing of letting these diseased people into this country to infect our own people is just the most outrageous of all.”

After a brief interlude in which she discussed the mid-20th Century communist Antonio Gramsci and what she believes were his plans to undermine America from within, Schlafly noted that the point of Ellis Island was “to have a waiting place where it was decided whether people were healthy enough or responsible enough to come into our country,” she said. “The idea that anybody can just walk in and carry this disease with them is just an outrage, and it is Obama’s fault because he’s responsible for doing it.”

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Aidskranker Pastor hat Sex mit Gläubigen

Aidskranker US-Pastor hat Sex mit Gemeindemitgliedern Screenshot von wsfa.com

Aidskranker US-Pastor hat Sex mit Gemeindemitgliedern
Screenshot von wsfa.com

Mitten im Gottesdienst hat ein US-Pastor die Bombe platzen lassen: Er sei HIV positiv und an Aids erkrankt. Trotzdem habe er in den Kirchenräumen mit mehreren Frauen der Gemeinde geschlafen. Das Entsetzen unter den Gläubigen ist groß.

FOCUS ONLINE

Mit gleich mehreren Enthüllungen hat der Pfarrer einer Baptistenkirche in der US-Stadt Montgomery seine Gemeinde ins Chaos gestürzt. Wie die US-Nachrichtenseite „WSFA“ berichtete, beichtete Pastor Juan Demetrius McFarland den Kirchenbesuchern seinen Drogenkonsum und die Veruntreuung von Kirchenvermögen, doch der Schocker kam zum Schluss: Nicht nur sei er HIV positiv, er habe trotz seiner Infektion mit mehreren Frauen geschlafen – in den Kirchenräumen.

Mein Leben, mein Sterben, meine Entscheidung

Bild: letzte-hilfe.de

Bild: letzte-hilfe.de

Die gesetzliche Sterbehilfe muss neu geregelt werden. Edgar Dahl plädiert für das Recht auf Sterben in Würde.

Von Edgar DahlSpektrum.de

Im Herbst 2015 will der Bundestag über eine neue Regelung der Sterbehilfe entscheiden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob es eines Gesetzes bedarf, das die organisierte kommerzielle Sterbehilfe strafrechtlich verbietet. Mit der “organisierten kommerziellen Sterbehilfe” ist die vom ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch gegründete Organisation “Sterbehilfe Deutschland e.V.” gemeint. Diese Sterbehilfeorganisation hatte ihren Mitgliedern in der Vergangenheit eine Beihilfe zur Selbsttötung gegen eine Gebühr von 6000 Euro angeboten.

Die Behörden konnten gegen Roger Kuschs viel geschmähte “Geschäfte mit dem Tod” nichts unternehmen, da die Beihilfe zur Selbsttötung nach deutschem Recht straffrei ist. Dies soll sich jetzt ändern. Zwar geht die deutsche Strafrechtsdogmatik weiter davon aus, dass die Beihilfe zu einer Tat nur dann strafbar sein kann, wenn es sich bei ihr auch um eine Straftat handelt; doch wenn es nach dem Willen von Gesundheitsminister Hermann Gröhe geht, soll im Fall der Beihilfe zur Selbsttötung nun eine Ausnahme gemacht werden.

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Zölibatere Opas wissen nichts über Sex

Bild: youtube

Bild: youtube

Papst Franziskus hatte zwar zu mehr Offenheit aufgerufen, doch das war einigen Kirchenvertretern wohl zu viel: Ein Ehepaar plauderte auf einer Sondersynode munter über Sex und den schwulen Sohn.

N24

Papst Franziskus, Kardinäle und Bischöfe haben auf der katholischen Sondersynode eine unerwartete Lektion über die Freuden eines glücklichen Sexuallebens bekommen. Ein katholisches Ehepaar aus Sydney berichtete vor rund 200 Kirchenvertretern davon, wie deren gegenseitige sexuelle Anziehung zu Glück und vier gemeinsamen Kindern geführt habe – und zu einer bislang 55 Jahre langen Ehe. In ungeahnter Intensität bekamen die Kirchenoberen in dem Beitrag der beiden Australier Ron und Mavis Pirola geschildert, was die beiden vor 57 Jahren zusammengebracht und seitdem zusammengehalten hat. “Die kleinen Dinge, die wir füreinander taten, die Telefonanrufe und kleinen Liebesbotschaften, die Art und Weise, wie wir unseren Tag mit dem anderen planten und die Dinge, die wir teilten, waren äußerliche Ausdrucksformen unseres Verlangens danach, miteinander intim zu sein”, sagte das Paar laut einer Erklärung, die Anfang der Woche von dem geschlossenen Treffen publik wurde.

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Marsch für das Leben: Dodo des Monats September 2014

Dodo des Monats September 2014

Dodo des Monats September 2014

 

marsch_für_das_LebenKnappe Entscheidung, aber die rückwärtsgewandte Bewegung, unter der Ägide des Bundesverbandes Lebensrecht , “Marsch für das Leben”, ist der Gewinner.
“Gott macht keinen Müll” verkündete das evangelikale “pro Medienmagazin” seine Berichterstattung zum Ereignis. Schon bei dieser Überschrift muss man sich fragen, sind die alle blöd, blind, taub, gehirnlos? Wer einmal in eine Kinderklinik musste, weiß was ich meine. Die ach so unschuldigen Geschöpfe, des liebenden Gottes leiden unsägliches. Da ja in den Augen der Fundamental-Religioten “Gott Alles” ist, ist er auch Krankheit, Siechtum, Leid, bei gerade geborenen Kindern. Gott ist ein Pfuscher. Die Wirbelsäule ein einziges Dilemma, das Knie nicht besser, die lichtempfindliche Schicht des Auges auf der falschen Seite, hinzu kommen Zellen deren Teilung nicht nach göttlichem Plan verläuft, zu Schaden gekommene Chromosome, all das macht göttlichen Müll, stimmt der Zeitpunkt kann man ihn entsorgen, ansonsten muss das Gottesgeschöpf entsorgt werden.

Eltern haben ein prinzipielles Recht auf gesunde Kinder, der Riss in der Schöpfung, der durch das leise Zucken des Schmerzes beim kranken Kind auftreten kann ist zu verhindern. Das machen aber Mittel und Methoden von Medizin und Wissenschaft. Beten ist Gottes Müll im wahrsten Sinne des Wortes. Wird der Religiot krank geht er zum Arzt, warum eigentlich? Ein taffer Gottesglaube sollte es richten.

Der “Marsch für das Leben” vermittelt ein reaktionäres Familien-und Menschenbild. Diese selbsternannten “Lebensschützer” kriminalisieren Frauen und stellen sie als Mörderinnen dar. Diese Sicht ist inhuman und kulturrassistisch. Im Allgemeinen entscheiden sich Frauen sehr bewusst für eine Schwangerschaft, die Religiotie stellt Frauen als gedankenlos dar, ganz so, als würden sie öfters abtreiben.

Beratung und Begleitung schwangerer Frauen ja, ebenso, wenn gewüscht, ihrer Partner, alles andere ist eine Entscheidung der Frau, allein oder mit ihrem Lebensgefährten. Ein Mitspracherecht haben Gottesknechte in der Sache nicht. Nicht zu vergessen, die emanzipatorischen Aspekte in Verbindung mit einer angemessenen Familienplanunspolitik, dort ist die Gesellschaft, die Politik gefragt. Hüten wir uns vor der Einrede durch religiotische Fundamentalisten, die in ihrem Extremismus wahrscheinlich auch einen Morula-Keim taufen würden und dann die Öffnung suchen, wo sie den Jesus-Keks reinstecken können.

Und vergessen wir nicht, Gott ist der größte Mörder am Leben. Im Märchenbuch der Christen hat er die gesamte Schöpfung des Planeten räudig ersaufen lassen. Noah und die seinen durften Tiere retten, nicht Menschen.

Wer Frauen kriminalisiert, Lebensentwürfe, die nicht den christlichen Geboten entsprechen, verdammt, schreit Morgen nach dem Mutterkreuz, Mütter sind die schaffenden Kräfte für die christliche Gemeinde. Einen Trend rückwärts zu konservativen, reaktionären Entwicklungen ist in Deutschland auszumachen, gerade so, als will man die Errungenschaften der Aufklärung ausmerzen.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

Missbrauch hätte verhindert werden können

Bild: WAZ

Bild: WAZ

In Frankfurt (Oder) hat ein ehrenamtlicher Sporttrainer jahrelang mehr als hundertmal Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht. Dafür muss er sieben Jahre ins Gefängnis. Doch der Missbrauch hätte verhindert werden können: Der Bundespolizist war bereits wegen Besitz von Kinderpornografie vorbestraft – sein Sportverein und sein Arbeitgeber aber haben davon nichts erfahren.

RBB

Er missbrauchte sie in seiner Wohnung und in der Trainingshalle, im Jugendzentrum und ihren Kinderzimmern: Fast zehn Jahre lang trainierte ein Bundespolizist aus Frankfurt (Oder) in seiner Freizeit Kinder und Jugendliche. Zehn von ihnen missbrauchte er sexuell, jahrelang, vor Gericht gestand der Mann im Mai rund 130 der ihm vorgeworfenen 161 Übergriffe.

Niemand hinderte ihn daran – und das, obwohl der 47-Jährige Frank S. bereits im Jahr 2007 wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilt worden war, zu elf Monaten Bewährung. Dabei wurde ihm ausdrücklich verboten, weiter mit Kindern zu arbeiten. Doch sein Arbeitgeber, die Bundespolizei, hat davon nie erfahren – und erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die zuständige Cottbuser Staatsanwaltschaft.

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Co-Discoverer of Ebola Virus Says That Catholic Nuns’ Unclean Needles Were Responsible For the First Outbreak

Image: Friendly Atheist

Der Spiegel has an interesting and scary interview with Peter Piot, a medical researcher who was on the team that investigated the world’s first known Ebola outbreak, in 1976, and gave the illness its name.

By Terry FirmaFriendly Atheist

Piot recalls how Ebola made its first wave of victims. Missionary Catholic nuns spread the disease through a stunning disregard for medical protocol:

“In their hospital they regularly gave pregnant women vitamin injections using unsterilized needles. By doing so, they infected many young women in Yambuku [in the Congo] with the virus… I can still see the Ebola patients in Yambuku, how they died in their shacks and we couldn’t do anything except let them die.”

The medical profession knew as early as the 1870s that safely reusing needles requires sterilizing them. Even in Africa, where the overall standard of care is surely lower than in the West, jabbing pregnant women with a used, unsterilized hypodermic needle is pretty much the definition of medical malpractice. I could see doing it if the patient needed a potentially life-saving injection (and no sterilization method was available). Vitamins, however, can be taken orally.

You have to wonder whether the nuns thought they could get away with their flouting of proper medical procedure because they thought that they were under divine protection.

Either way, 280 people died.