Archiv der Kategorie: Gesundheit

Südafrika: 23 Jungen sterben bei Beschneidung

Bild: dpa(Symbolfoto)

Drama in Südafrika: Bei der traditionellen Beschneidung von Jungen sind in der Provinz Mpumalanga innerhalb von nur zwei Wochen 23 Jugendliche gestorben.

Berliner Kurier

In 22 Fällen sind mittlerweile Mordermittlungen eingeleitet worden. Die Todesumstände des 23. Opfers werden von den Behörden noch überprüft.

Der Beschneidungsritus gilt bei den meisten südafrikanischen Völkern als Einstieg der Jugendlichen ins Erwachsenenleben. Jährlich werden zehntausende Jugendliche beschnitten.

Wegen des oft unsachgemäß durchgeführten Eingriffs mit zahlreichen Verletzungen und Todesfällen wird die Praxis in Südafrika mittlerweile kontrovers diskutiert.

Klon-Experiment: Alptraum oder Fortschritt?

Bild: ekd.de

Experten warnen vor einer Überbewertung des gelungenen Klon-Experiments in den USA.

EKD

“Die Frage, ob man aus diesen Experimenten therapeutische Strategien ableiten kann, ist im Moment nicht beantwortbar”, sagte der Medizinprofessor Eckhard Nagel, der auch Mitglied des Deutschen Ethikrates ist, am Freitag dem Internetportal “evangelisch.de”.

Auch der Vize-Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Wolf-Michael Catenhusen, hält den Forschungserfolg bei den geklonten menschlichen Stammzellen für überschätzt. Einige Fachleute hielten die Studie nicht von klinischer Relevanz. Das bedeute, dass man in den nächsten Jahren nicht mit einer Anwendung beim Menschen rechnen könne. Bisher gebe es keine Anwendung embryonaler Stammzellen in der Medizin. Das seien alles Zukunftshoffnungen, sagte Catenhusen dem Sender WDR 5.

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US-Bischöfe wollen keinen Papst-Klon

Bild: jedipedia.de

“Ein technischer Fortschritt im Klonen von Menschen ist kein Fortschritt für die Menschheit.”

Deutschlandradio Kultur

Mit dieser Haltung hat sich die katholische Bischofskonferenz der USA gegen ein neues Klon-Verfahren gestellt. Wissenschaftlern aus Oregon war es nach eigenen Angaben gelungen, normale menschliche Zellen in embryonale Stammzellen umzuwandeln. Damit, so die Bischöfe, würden menschliche Wesen zu Produkten. Das widerspreche der moralischen Pflicht, jeden Menschen als einzigartiges Geschenk Gottes zu behandeln. Von ihren Experimenten erhoffen sich die Wissenschaftler Therapien gegen Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson. In ihrer Publikation weisen sie ausdrücklich darauf hin, dass ihre Methode sich nicht zum Klonen von Menschen eignet.

Prozess in Philadelphia: US-Abtreibungsarzt droht die Todesstrafe

Kermit Gosnell (Bild: NBC Philadelphia)

Kermit Gosnell (Bild: NBC Philadelphia)

Kermit Gosnell, ein Abtreibungsarzt aus den USA, ist wegen Mordes an drei neugeborenen Babys schuldig gesprochen worden. Dem 72-Jährigen droht nun die Todesstrafe. Die Beschreibung der Arztpraxis könnte auch aus einem Horrorfilm stammen.

RP Online

Nach Überzeugung der Geschworenen tötete Kermit Gosnell drei lebend geborene Babys mit einer Schere, in einem vierten Todesfall eines Neugeborenen wurde er freigesprochen. Einen weiteren Schuldspruch fällte die Jury nach zehntägiger Beratung wegen des Todes einer Schwangeren, an der der Arzt eine Abtreibung vorgenommen hatte. Sie erlitt eine Herzattacke, nachdem sie eine Überdosis bei der Anästhesie erhalten hatte.

Richter Jeffrey Minehart setzte kommenden Dienstag als Termin an, ab dem über das Strafmaß verhandelt werden soll.

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Todesfälle: Razzia in Scientology-Entzugsklinik in Florida

Bild: AFP

Nachdem mehrere Menschen in Entzugskliniken der Psycho-Sekte Scientology gestorben sind, hat die US-Polizei eine ähnliche Einrichtung durchsucht. Bei der Razzia wurden kistenweise Unterlagen beschlagnahmt.

FOCUS ONLINE

Scientology wird von den amerikanischen Behörden gewöhnlich mit Samthandschuhen angefasst. 36 Jahre liegt der letzte Durchsuchungsbefehl bei der Psycho-Sekte zurück. Damals wurde Scientology vorgeworfen, eine geheimdienstliche Organisation gegen die US-Regierung gegründet zu haben. Elf Mitglieder wurden verurteilt: wegen Einbruchs in Regierungsgebäuden, Dokumentendiebstahls und illegalen Abhörens von Gesprächen. Auch die Ehefrau des Sektengründers, Mary Sue Hubbard, wurde damals bestraft.

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Die GRÜNE pädophile Vergangenheit

Bild: dpa

In den 80ern soll die grüne Bundespartei eine AG, die sich für die Legalisierung von Sex mit Kindern aussprach, finanziell unterstützt haben. Cohn-Bendit: „Das war Mainstream.“

taz

Die Grünen haben sich in den 1980er Jahren möglicherweise weit stärker für die Interessen von Pädophilen eingesetzt als bisher bekannt. So sei die sogenannte Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle, die sich offen für eine Legalisierung von Sex mit Kindern aussprach, direkt von der Bundespartei und der Bundestagsfraktion finanziert worden, berichtete das Magazin Spiegel am Samstag unter Berufung auf Unterlagen aus dem Parteiarchiv.

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Lourdes: Die meisten Wunder sind gar keine

Bild: focus.de

Im Wallfahrtsort Lourdes werden jedes Jahr Dutzende Kranke plötzlich wieder gesund. Die Genesung der wenigsten ist wirklich unerklärlich, sagt der Arzt Rolf Theiß. Der Deutsche gehört zum Mediziner-Komitee, das die Heilungen wissenschaftlich überprüft.

FOCUS ONLINE

Der Wallfahrtsort Lourdes zieht jedes Jahr sechs Millionen Pilger an. Darunter Zigtausende Kranke, die dort um Heilung bitten. Die Tradition geht auf eine Serie von 18 Marienerscheinungen im Jahr 1858 zurück. Im medizinischen Büro des südfranzösischen Städtchens melden sich jedes Jahr 30 bis 40 Menschen, die nach einem Besuch der Mariengrotte plötzlich wieder gesund wirden – wie sie sagen. „Die wenigsten Fälle aber sind wirklich unerklärlich. Und noch weniger gelten später als Wunder“, sagt Rolf Theiß. Der 66-jährige Chirurg aus Saarburg in Rheinland-Pfalz gehört seit 20 Jahren als einziges deutsches Mitglied dem internationalen medizinischen Komitee an, das in Lourdes ungewöhnliche Heilungen aus wissenschaftlicher Sicht prüft.

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DHU: Keine Promis für Schüßler-Salze

Foto: DHU

Die Deutsche Homöopathie-Union (DHU) darf für ihre Schüßlersalze nicht mit der Schauspielerin Ursula Karven werben. Das Landgericht Karlsruhe verbot am vergangenen Freitag(26.04.) eine entsprechende Kampagne. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Von Alexander Müllerapotheke adhoc

Die DHU hatte im Internet und in Zeitschriften mit Karven geworben. Als „Mutter, Schauspielerin und Unternehmerin“ wird sie unter anderem mit dem Satz zitiert: „Für die Balance zwischen Beruf und Familie bin ich selbst verantwortlich – auch für meine Gesundheit.“

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ARD-Arztserien: “Süß parfümierter Hirnschiss”

dpa

Sie hat 2011 schmerzhaft erfahren, wie es Patienten in einem deutschen Krankenhaus ergehen kann: Im SPIEGEL-Gespräch kritisiert die ARD-Journalistin Sonia Mikich vor allem die Arztserien ihres Senders: “Dieser Kitsch führt dazu, dass die Leute nicht mehr skeptisch sind und Fragen stellen.”

SpON

Die ARD-Fernsehjournalistin Sonia Mikich kritisiert die Arztserien des Senders. “Ich verüble meiner ARD tatsächlich sehr, dass sie diesen süß parfümierten Hirnschiss mitmacht”, sagte Mikich in einem Gespräch mit dem SPIEGEL. “Diese Arztserien stabilisieren ein Bild der Klinik als sterile Welt, in der alles gutläuft, wo ein Arzt ein Heilsbringer ist, und man sich vertrauensselig ausliefern kann. Das halte ich für falsch.”

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»Es gibt kein Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch«

Bild: indymedia.org

 

Mechthild Löhr: Durch die systematisch betriebene Gendiagnostik werde der Embryo zum Produkt, das nach den Kategorien krank oder risikobehaftet selektiert werden dürfe

kath.net

Lebensschützer haben strengere Regeln für Gendiagnostik-Tests in Deutschland gefordert. Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) und die Christdemokraten für das Leben (CDL) appellierten am Donnerstag an den Bundestag, bei der zu erwartenden Novellierung des Gendiagnostikgesetzes nur solche Gentests zuzulassen, bei denen nach Krankheiten gefahndet wird, für die es auch eine Therapie gibt.

«Es gibt kein Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch», sagte die ALfA-Bundesvorsitzende Claudia Kaminski am Donnerstag in Köln. Die am Dienstag vorgelegte Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zur Gendiagnostik lege eindrucksvoll dar, wie gering bei den vorhandenen und in der Entwicklung befindlichen Verfahren die Aussichten auf fehlerfreie Diagnose seien. Stattdessen sei die Gefahr falscher Ergebnisse hoch. Das gelte insbesondere im Bereich der vorgeburtlichen Diagnostik. Dort seien die Diagnosen jedoch oft ausschlaggebend, ob Eltern eine Abtreibung erwägen.

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Niederlande: Kirche verzeichnet mehr Misshandlungsfälle

Bild: WAZ

Bild: WAZ

Die Missbrauchsmeldestelle der katholischen Kirche in den Niederlanden verzeichnet einen Zuwachs von Berichten über Misshandlungen, wie die deutsche Katholische Nachrichtenagentur KNA berichtet

kathweb

Im Februar und März seien Dutzende neuer Meldungen eingegangen, die sich zu etwa 40 Prozent auf körperliche und psychische Gewalt bezögen, so niederländische Medien am Freitag unter Berufung auf die Meldestelle in Utrecht. Anfang März hatte die von den niederländischen Bischöfen eingesetzte sogenannte Deetman-Kommission einen Bericht zu sexuellem Missbrauch von Mädchen in kirchlichen Einrichtungen veröffentlicht.

Während in den vergangenen Jahren zahlreiche Fälle sexueller Gewalt gemeldet worden seien, richte sich die Aufmerksamkeit nun verstärkt auf psychische und körperliche Gewalt, heißt es. Seit der Einrichtung der Meldestelle im Jahr 2010 gingen den Angaben zufolge rund 2.700 Berichte über Missbrauch ein. Dabei habe es sich überwiegend um sexuellen Missbrauch gehandelt. In 2,9 Prozent der Fälle habe psychische Gewalt, in 4,9 Prozent körperliche Misshandlung eine Rolle gespielt.

Kinderkrebsspezialisten wollen mehr über Schamanentum wissen

Bild:kleine-zeitung.at

Kinderkrebsspezialisten in Deutschland wünschen sich eine bessere Ausbildung über medizinische Methoden und Heilmittel außerhalb der Schulmedizin, schon allein, um die Eltern ihrer Patienten umfassender und kompetenter beraten zu können. Das ist ein Ergebnis der ersten Umfrage unter Kinderonkologen zu diesem Thema durch Mediziner und Wissenschaftler des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke und der Universität Witten/Herdecke.

JURAFORUM

Sie wollten erfahren, wie die Einstellung von deutschen Kinderkrebsspezialisten gegenüber Komplementärmedizin und Alternativmedizin (CAM) ist. Denn medizinische Methoden, Produkte und Praktiken, die derzeit noch nicht Teil der Schulmedizin sind, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auch bei der Therapie von krebskranken Kindern wird in steigendem Maße, ergänzend oder alternativ zur Schulmedizin, anthroposophische Medizin, Homöopathie und Akupunktur eingesetzt. Die Studie „Attitudes and beliefs of paediatric oncologist regarding complementary and alternative therapies“ wurde im renommierten Fachblatt Complementary Therapies in Medicine veröffentlicht:

http://www.complementarytherapiesinmedicine.com/article/S0965-2299%2812%2900036-2/abstract#

Der Abstract ist frei zugänglich, der Volltext kostenpflichtig.

Autoren der Studie sind Alfred Längler (Kinderonkologisches Zentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke), Friedrich Edelhäuser, Thomas Ostermann (Zentrum für Integrative Medizin, Universität Witten/Herdecke), Genn Kameda (ehemaliger Kinderonkologe im Gemeinschaftskrankenhaus, jetzt Kinderarzt in Düsseldorf), Rieke Boeker (Universität Marburg), Georg Seifert (Charité Universitätsmedizin Berlin).

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Complementary Therapies in Medicine

Kirchentag: Bundespräsident Gauck äußert sich kritisch zur Abtreibung

Bild: Cicero

Gauck: Manche Menschen machten sich die Frage danach, ob ein Kind geboren werden solle oder nicht, „einen Tick zu leicht“ – Gauck traf im Gespräch auf den querschnittsgelähmten Samuel Koch („Wetten, dass…?“)

kath.net

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich kritisch zur Abtreibungspraxis in Deutschland geäußert. Manche Menschen machten sich die Frage danach, ob ein Kind geboren werden solle oder nicht, „einen Tick zu leicht“. Dazu trage eine in Teilen der Gesellschaft verbreitete Auffassung bei, die „nichts abverlange“ und von einem lockeren Leben und einer Vermeidung von Risiken geprägt sei. „Wir haben abgetrieben, wenn es überhaupt keinen Grund gab abzutreiben“, sagte Gauck am 2. Mai auf einer Veranstaltung des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg. Er unterstrich: „Leben hat ein Recht auf Dasein, und zwar von Anfang an.“

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„Erwachende“ Viren schuld an Arzneimittel-Allergien

Epstein-Barr-Viren (grün), hier im Leukämiezellen © CDC

Allergische Reaktionen auf ein Antibiotikum oder ein Epilepsiemittel sind keine Überreaktion des Immunssystems auf das Medikament, wie bisher angenommen. Stattdessen kämpft der Körper gegen Herpes- oder Epstein-Barr-Viren, die zuvor „schliefen“, aber durch das Medikament reaktiviert worden sind. Diese überraschende Erkenntnis berichten französische Forscher jetzt in der Fachzeitschrift „Science Translational Medicine“.

scinexx – Das Wissensmagazin

Als Nebenwirkung einiger Arzneimittel wie Antibiotika oder Antiepileptika können nicht nur Unverträglichkeiten oder Reaktionen auf bestimmte Abbauprodukte der Wirkstoffe auftreten, sondern auch eine Überreaktion des Immunsystems – eine Allergie. Dieses Überempfindlichkeitssyndrom tritt meist erst rund drei Wochen nach der Einnahme des Medikaments auf und kann von Hautausschlag, Fieber bis hin zu schweren infektionsähnlichen Symptomen reichen. Bei rund bei zehn Prozent der Betroffenen kann es sogar zum Tod führen. Die genauen Ursachen dieser allergischen Reaktion waren bisher allerdings unklar.

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Homo-Heiler Wahnsinn: Three teens starved, tortured and killed at ‘gay conversion camp’

credits: sosogay.co.uk

Three ‘gay and effeminate’ teens have died after being starved and tortured at a camp designed to turn them into ‘men’.
Raymond Buys, 15, is shown right in a picture taken in April 2011 as undernourished, withered figure battling for his life.

by Jamie ClarkeSOSO GAY

Only ten weeks prior to this photo being taken, the teen’s parents enrolled him at the Echo Wild Game Rangers training course in South Africa in perfect health.

When he was admitted to hospital, Buys was severely malnourished, dehydrated, his arm was broken in two places and there were burns and wounds all over his body. He stayed in intensive care for four weeks until he died.

Camp leader, Alex De Koker, 49, and employee Michael Erasmus, 20, are on trial for charges of murder, child abuse and neglect, along with two cases of assault with intent to do grievous bodily harm in relation to Buys’ death.

‘I sent my son on this course to make him a better man, to give him a better future,’ Buys’ mother said. ‘I trusted Alex De Koker with his life.’

cont’d

Mother Theresa’s Masochism: Why does religion fetishize pain?

Passive acceptance or even glorification of suffering can be adaptive when people have no choice. But why does so much religion — particularly Catholicism — fetishize pain?

By Valerie TaricoAlterNet

With a new Pope at the helm, the Catholic hierarchy has set about to polish its tarnished image. Can an increased focus on the poor make up for the Church’s opposition to contraception and marriage equality or its  sordid financial and sexual affairs? The Bishops can only hope. And pray.  And perhaps accelerate the sainthood of Agnes Gonxha, better known as Mother Teresa.

In the last century, no one icon has improved the Catholic brand as much as the small woman who founded the Missionaries of Charity, whose image aligns beautifully with that of the new pope. In March a team of Canadian researchers  noted the opportunity: “What could be better than beatification followed by canonization of [Mother Teresa] to revitalize the Church and inspire the faithful, especially at a time when churches are empty and the Roman authority is in decline?”

The question, however, was more than a little ironic. The  team of academics from the Universities of Montreal and Ottawa set out to do research on altruism. In the process, they reviewed over 500 documents about Mother Teresa’s life and compiled an array of disturbing details about the soon-to-be saint, including dubious political connections and questionable management of funds—and, in particular, an attitude toward suffering that could give pause to even her biggest fans.

Passive acceptance or even glorification of suffering can be adaptive when people have no choice. As the much loved Serenity Prayer says, “Grant me the serenity to accept the things I cannot change.” This attitude of embracing the inevitable is built into not only Christianity but also other religions, especially Buddhism. But passive acceptance of avoidable suffering is another thing altogether, which is why the prayer continues, “. . . the courage to change the things I can; and the wisdom to know the difference.”

By even her own words, Mother Teresa’s view of suffering made no distinction between avoidable and unavoidable suffering, and instead cultivated passive acceptance of both. As she  put it, “There is something beautiful in seeing the poor accept their lot, to suffer it like Christ’s Passion. The world gains much from their suffering.”  Or consider this anecdote from her life:

One day I met a lady who was dying of cancer in a most terrible condition. And I told her, I say, “You know, this terrible pain is only the kiss of Jesus — a sign that you have come so close to Jesus on the cross that he can kiss you.” And she joined her hands together and said, “Mother Teresa, please tell Jesus to stop kissing me.”

Mother Teresa’s outlook on suffering played out in her order’s homes for the sick and dying, which doctors have described as deficient in hygiene, care, nutrition, and painkillers. Miami resident Hemley Gonzalez was  so shocked by his volunteer experience that he has founded an  accountable charity to provide better care. “Needles were washed in cold water and reused and expired medicines were given to the inmates. There were people who had chance to live if given proper care,” . . . “I have decided to go back to Kolkata to start a charity that will be called ‘Responsible Charity.’ Each donation will be made public and professional medical help will be given,” Gonzalez said after returning to the U.S. He also launched a  Facebook page called, “Stop the Missionaries of Charity.”

cont’d

Die homöopathischen Wissensfeinde vom Bayerischen Rundfunk

Eine Wissenssendung sollte informieren, denkt man. Dass auch das Gegenteil geht, beweist “Faszination Wissen” vom Bayerischen Rundfunk.

Von Martin BallaschkDETRITUS-Blog

Update: Inzwischen hat die Redaktion der Sendung eine Stellungnahme abgegeben. Weiter unten ist dieser von mir kommentiert worden.

„Dafür, dass da angeblich mit einem „Nichts“ kuriert wird, macht dieses „Nichts“ ganz schön viel Arbeit.“ – Moderator Gunnar Merger

Wenn es um Homöopathie geht, scheint es bei Einigen auszusetzen: mit religiösem Eifer wird die geliebte Wundermedizin verteidigt. Der öffentlich finanzierten Rundfunk hat mit Herbert Hackels Sendung “Medizin oder Mogelpackung?”, die gestern (22.04.) zu sehen war, diesen Personen haltloses Argumentationsfutter geliefert. Allem Anschein nach wussten das Autorenteam schon sehr früh, wohin die Reise gehen soll, denn um eine Lanze für die Homöopathie zu brechen, verlässt es sich auf Anekdoten, zweifelhafte Wissenschaft und eine sehr selektive Auswahl der Interview-Partner – von Objektivität keine Spur.

Als erstes wird einem die Erfolgsgeschichte von einer eigentlich unheilbar an Krebs erkrankten Ärztin und „eingefleischten Schulmedizinerin“ vorgeführt. Diese hätte neben ihrer Chemotherapie noch Homöopathie genommen, und sei daraufhin in der Privatklinik Clinica St. Croce genesen. Der behandelnde Arzt Dr. Jens Wurster hält eine Heilung von Krebs durch Homöopathika durch „Immunmodulation“ für möglich. 100 Erfolgsgeschichten gäbe es an der Klinik, ohne Verweis auf die Gesamtzahl der Behandelten. Es bleibt letztlich offen, was der Grund für die Heilung der Frau war, aber der Rest der Sendung drängt die Zuschauer/innen in die gewünschte Richtung. Dabei wissen wir: Eine Anekdote ersetzt keine Daten und eine fantastische und spekulative Erklärung ersetzt keine stichfeste Theorie.

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Beschneidung von Mädchen: Straftat Genitalverstümmelung

Bild: zeit.de

Die Idee ist nicht neu, die Erfolgsaussicht jedoch besser: Siegfried Kauder (CDU) fordert einen Straftatbestand für „weibliche Genitalverstümmelung“.

Von Jasmin Kalarickaltaz

Selten kommen Politiker in Regierungsveranwortung und Menschenrechtsaktivisten auf einen gemeinsamen Nenner. Doch beim Thema Genitalverstümmelung von Mädchen scheint es nach jahrelangen und folgenlosen Forderungen von Seiten der NGOs und Opposition eine Ausnahme zu geben.

Am Freitag veranstalteten Siegfried Kauder (CDU), Vorsitzender des Rechtsausschusses im Bundestag, und Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes eine gemeinsame Pressekonferenz.

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Warten auf göttliche Heilung?

Foto: sridgway / flickr

Bereits das zweite Kind einer amerikanischen Familie ist verstorben, weil die strenggläubigen Eltern auf Arztbesuche verzichteten. Sie hofften auf Heilung durch Gott. Die Vorgehensweise hält Joel White von der Freien Theologischen Hochschule (FTH) Gießen für „vermessen und anmaßend“.

pro Medienmagazin

Der acht Monate alte Brandon litt unter starkem Husten und Durchfall, berichtet die Tageszeitung Die Welt. Die Eltern Catherine und Herbert Schaible, die der „First Century Gospel Church“ in Philadelphia (USA) angehören, wollten das Kind aber nicht ärztlich behandeln lassen. Dies sei Sünde, begründeten sie ihre Entscheidung. Die Bibel verbiete einen Arztbesuch. Sie hofften daher auf die Heilung des Kindes durch Gott. Brandon habe trotz der Krankheit Nahrung zu sich genommen, daher seien sie von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ausgegangen.

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Christian Couple Kills Their Second Child… with Prayer

Pseudowissenschaften: Heiße Luft mit “Quanten”

Glauben ist Alles, auch bei den Esos! ©Brightsblog

Glauben ist Alles, auch bei den Esos! ©Brightsblog

Wissenschaftlich klingendes Vokabular oder sind Attrappen-Apparate zu kaufen, dann heißt es aufpassen.

Wiener Zeitung

“Wissen ist grundverschieden vom Glauben”, sagt der Physiker Heinz Oberhummer in seinem Gastkommentar für dieses Dossier. Damit markiert der “Science Buster” bereits eine zentrale Trennlinie zwischen erkenntnisgetriebener, klaren Regeln unterworfener Wissenschaft und jenen Bereichen, die nur so tun als wären sie Wissenschaft, aber de facto keine sind: Genannt werden sie Pseudowissenschaften und sie erleben nach Meinung von Experten aktuell einen regelrechten Aufschwung.

Von der Anthroposophie über Chronologiekritik und Radiästhesie bis hin zur Welteislehre: Der Katalog dessen, was unter die Kategorie Pseudowissenschaften fällt, ist ebenso lang wie zwiespältig. Die Grenzziehung zu evidenzbasierter Wissenschaft fällt vor allem Laien schwer, die sich mit Produkten und Angeboten konfrontiert sehen, die sich mit der Verwendung von Begriffen wie “Energie”, “Schwingung” oder “Quanten” einen wissenschaftlichen und damit seriösen und potenziell verkaufsfördernden Anstrich geben.

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