Archiv der Kategorie: Gesundheit

Richard Dawkins: It would be ‘immoral’ not to abort a fetus with Down syndrome

dawkinsNoted atheist and evolutionary theorist Richard Dawkins stirred up controversy again by saying that it would be immoral for a mother not to abort a fetus if she knew that it had Down syndrome.

By Scott KaufmanThe Raw Story

The exchange began yesterday morning as Dawkins and some of his Twitter followers were discussing the case of a woman in Ireland who was denied an abortion at 8 weeks and forced by local authorities to undergo a caesarean section 17 weeks later after she threatened to go on a hunger strike.

As that conversation progressed, one of his followers asked him a hypothetical question, which he responded to:

 

He was quickly attacked by those who know people with Down syndrome who are happy, productive members of society; and then criticized more abstractly by those who claim that he was advocating eugenics. Dawkins returned to Twitter late last night to insist that he was advocating nothing of the sort:

 

He then answered critics who claimed he was telling women what to do if their fetus was detected to have Down syndrome:

 

Umwelt: Die Tränen der Meerjungfrau

Diese Kunststoffpartikel schwemmt die Nordsee an – Hans und Marja van Weenen sammeln Kunststoff am Strand. (Anja Krieger)

Die Ozeane sind die größte Müllhalde der Welt. Hier landen riesige Mengen von Plastikabfällen, nicht nur Tüten oder Flaschen, sondern auch so genannte Plastik-Pellets. Meerestiere fressen den giftigen Müll und über die Nahrungskette wird er auch zur Gefahr für den Menschen.

Von Anja KriegerDeutschlandradio Kultur

Hans van Weenen: “Het is een enorme verscheidenheid aan …”
Marja van Weenen: “En een korreltje.”
Hans van Weenen: “Neee …”
Marja van Weenen: “Jaaa …”
Hans van Weenen: “Ja. Granulaat. Een pellet. En nog een.”

Das Flugzeug rauscht über ihre Köpfe – doch Hans van Weenen und seine Frau Marja verschwenden keine Sekunde auf einen Blick nach oben. Wie zwei Kinder robben die beiden auf Knien über den Boden und durchsuchen den Sand.

Hans van Weenen: “Ja. Kleine stukjes folie zitten er tussen. Mooie ronde korrels, cilindervormig, zwart.”
Hans van Weenen: “Maar vooral ook kleine stukjes plastic.”

Hans van Weenen fischt kleine, gleichmäßig geformte Kügelchen heraus und legt sie auf seine Handfläche. Der Wissenschaftler mit dem grauen Schnurrbart ist seit 40 Jahren mit seiner Frau Marja zusammen – und ebenso lange teilen die beiden eine ungewöhnliche Leidenschaft: Sie sammeln bunte Plastikteile, die das Meer an der holländischen Küste anspült. Der Strand von Castricum ist voll davon.

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Homöopathie und alternative Heilmethoden: Globuli stoppen Ebola nicht

Tödlicher Erreger. Ein mutmaßliches Ebolaopfer wird von Helfern abtransportiert. – Foto: Reuters

Der Westen bringt nicht nur Helfer in die betroffenen Regionen, sondern auch allerhand Gerüchte, wie die Krankheit angeblich mit Alternativmethoden geheilt werden kann. Mit verheerenden Folgen: Der Glaube an Homöopathie und anderen Hokus-Pokus kann Leben kosten.

Von Kai KupferschmidtDER TAGESSPIEGEL

Die Krankheit war plötzlich aufgetaucht. Im Sommer 1976, mitten im afrikanischen Dschungel. Die Erkrankten klagten über Kopfschmerzen und hohes Fieber, nach ein paar Tagen begannen sie zu bluten. Dann starben sie. Der Erreger war unbekannt, es gab kein Heilmittel. In einem Missionskrankenhaus im Zentrum der Epidemie versuchten belgische Nonnen, die sterbenden Patienten zu retten. Vergebens.

Beerdigung folgte auf Beerdigung. Und immer mehr Gerüchte verbreiteten sich. Viele Einheimische blieben dem Krankenhaus fern. Das scheint irrational, hat aber manchen vermutlich das Leben gerettet. Forscher stellten später fest, dass fast alle der frühen Opfer von den Nonnen behandelt worden waren, ehe sie erkrankten.

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Apokalyptisch: Höllensturz und Hoffnung

Zehn Professoren aus Deutschland glauben, dass unsere Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch steht.

kath.net

„Wir sind zehn Professoren aus Deutschland. Und wir glauben, dass unsere Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch steht. Allen Ernstes. Wir sind national und international anerkannte Topexperten in den Feldern Medizin, Finanzen, Ethik, Psychologie, Biophysiologie, Wirtschaft, Informatik, Rechtswesen und Biophysik. Und wir sehen den Berg, an dem unsere Gesellschaft zerschellen wird, auf uns zu kommen. Das Ende der Welt zu beschwören hat derzeit wieder Konjunktur, das wissen wir. Nichts liegt uns ferner, als uns in den Chor der Kassandras einzureihen, die das Abschmelzen der Polkappen beklagen, die Vergiftung der Meere, die Überbevölkerung … Das alles findet statt. Was uns bevorsteht, ist aber noch viel schlimmer als all das.“

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Ebola-Ausbruch: EU-Agentur Frontex setzt Abschiebeflüge aus

Bild: fra.europa.eu

Wegen des Ebola-Ausbruchs in Westafrika hat die EU-Grenzbehörde Frontex ihre Abschiebeflüge in die betroffene Region ausgesetzt.

evangelisch.de

Die Agentur erachte die Gegend derzeit als zu unsicher, sagte eine Frontex-Sprecherin am Montag in Warschau. Frontex ist dafür zuständig, für europäische Länder Sammel-Abschiebeflüge zu organisieren, wenn diese das wünschen. In Absprache mit Österreich sei kürzlich ein Flug nach Nigeria abgesagt worden, erläuterte die Sprecherin.

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Katholische Kliniken: Die Kirche heilt nicht durch Wunder

Allein das St.-Jospeh-Krankenhaus in Tempelhof hat fast 500 Betten. – promo

Katholische Kliniken, Heime und Pflegedienste versorgen jährlich 450.000 Berliner. Für die rund 10.000 Mitarbeiter könnten bald große Reformen kommen.

Von Hannes HeineDER TAGESSPIEGEL

Berlin – eine katholische Hochburg? Mit 325000 Katholiken dürfte die Stadt nach München und Köln zwar ein Zentrum der Kirche sein. Von den fast 3,5 Millionen Berlinern sind das aber nur neun Prozent. Dennoch ist die katholische Kirche einer der größten Akteure im Berliner Gesundheitswesen – und das lange bevor mit Mario Czaja (CDU) ein Katholik der für Kliniken zuständige Senator wurde.

3000 Krankenbetten unter dem Dach der Caritas

Neun katholische Kliniken mit insgesamt 3000 Krankenbetten sind in der Stadt verteilt – mehr Betten hat auch die Charité nicht.

Dazu kommen Heime und Pflege-WGs, ambulante Dienste und Suchtberatungen, sogar ein Arztmobil. Sie alle arbeiten unter dem Dach der Caritas: Insgesamt versorgt der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche mehr als 450000 Berliner im Jahr.

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Papst: “Wenn die Kräfte schwinden trete ich zurück”

Papst Franziskus (Bild: AP)

Papst Franziskus (Bild: AP)

Papst äußert sich bei “fliegender Pressekonferenz” auf Rückflug aus Seoul auch über mögliche weitere Reiseziele sowie die geplante Umwelt-Enzyklika – Franziskus: Wenn die Kräfte schwinden, trete ich zurück wie Benedikt XVI.

kathweb

Papst Franziskus will die Vereinten Nationen in New York besuchen. Ein solcher Besuch lasse sich “vielleicht” mit einer zum Reise katholischen Weltfamilientag in Philadelphia im September 2015 verbinden, die er unternehmen wolle, sagte er am Montag vor mitreisenden Journalisten auf dem Flug von Seoul nach Rom. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon habe ihn dazu eingeladen, erinnerte Franziskus, der bei der “fliegenden Pressekonferenz” auch zu möglichen weiteren Reisezielen und dem Stand der Arbeiten an der geplanten Umwelt-Enzyklika Stellung nahm. Erneut bekundete er auch seine Absicht im Fall nachlassender Kräfte wie sein Vorgänger Benedikt XVI. als Papst zurückzutreten.

Die USA-Reise Franziskus’ zum 8. katholischen Weltfamilientag, der vom 22. bis 27. September 2015 stattfindet, war bislang noch nicht offiziell bestätigt, galt aber als sehr wahrscheinlich. Franziskus erwägt nach eigenem Bekunden zudem einen Besuch des US-amerikanischen Parlaments in Washington. Hierzu liege eine Einladung von Präsident Barack Obama vor. “Vielleicht machen wir die drei Städte zusammen”, sagte er bei der “fliegenden Pressekonferenz”. Weiter deutete er an, dass er hierbei auch einen Abstecher zum Marienwallfahrtort Guadalupe in Mexiko unternehmen könnte.

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Das sind die WIRKLICH bewiesenen Gefahren von Cannabis

Das sind die WIRKLICH bewiesenen Gefahren von Cannabis | Thinkstocki

Endlich hat die Cannabis-Bewegung auch in Deutschland Fahrt aufgenommen. Die Bayern schicken sich gerade an, der ganzen Bundesrepublik zu zeigen, was man tun muss, damit die Verwendung von Cannabis zur Behandlung von Krankheiten, aber auch das Kiffen hierzulande legal werden.

Von Gina Louisa Metzler & Jan DavidHuffington Post

In anderen Ländern ist das schon längst der Fall, und überall dort zeigt sich, dass die Vorteile so sehr überwiegen, dass an Nachteile gar nicht mehr zu denken ist.

Es gibt aber noch Kritiker, natürlich, die beharrlich gegen die Legalisierung kämpfen, und dabei auch und vor allem die Gefahren von Cannabis anführen.

Aber welche Gefahren eigentlich? Und welche davon existieren tatsächlich?

Macht Cannabis süchtig?

Ausgeschlossen ist es nicht, dass Cannabis-Konsum genauso wieder Genuss anderer Substanzen zu einer Sucht führen kann. Es ist unter Experten aber mindestens umstritten und keinesfalls bewiesen. Die Mehrheit ist sich sogar einig, dass eine körperliche Abhängigkeit unwahrscheinlich ist.

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Shark Research Could Cure Cancer

Photo: Brian Skerry/theterramarproject.org

They rarely get cancer. Their wounds heal much faster than humans’. Their unique skin makes for a low-drag glide through the water that engineers envy. Scientists say sharks have much to teach us: from how we treat illnesses to how to make better ships, undersea robots or even swim suits.

The Daily Catch™

But despite the huge popularity of sharks as research subjects, the wonders of their physiology and behavior remain mostly a mystery.

Among the more notable “holy grails” of ongoing shark inquiry:

• Ship building. Boat makers marvel at how sharks have incredibly low drag relative to other fish, a hydrodynamics enabled by scales that resemble tiny backwards-pointing shark teeth. Something in their skin mucus also keeps sharks free of barnacles and other so-called “biofouling.” Shipbuilders hope to mimic similar engineering and “anti-fouling” feats so fleets can save on fuel.

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“Narcose”: Ein Atemzug

Der Kurzfilm “Narcose” zeigt den fünfminütigen Tauchgang des Apnoe-Tauchers Guillaume Néry – und seine Halluzinationen

Von Jörg auf dem HövelTELEPOLIS

Nie zuvor wurde die quasi-psychedelische Erfahrung des Extremtauchens so nahe gebracht. Die französische Kamerafrau und Regisseurin Julie Gautier hat den Apnoetaucher Guillaume Néry in Echtzeit auf seinen fünfminütigen Hochleistungstrip in die Unterwasserwelt begleitet.

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Rich Preacher Sends 4,000 Bottles of Holy Water to Sierra Leone to Cure Ebola

Image: Friendly Atheist

Normally, when a story involves a rich Nigerian person sending money, you can safely ignore it. But in the case of millionaire preacher Temitope (T.B.) Joshua (right), his efforts to cure Ebola are completely misguided and it’s important to understand why:

By Hemant MehtaFriendly Atheist

To help the West African country [of Sierra Leone] fight the escalating Ebola crisis… Joshua says he has sent the Sierra Leone government 4,000 bottles of his patented holy anointed water and $50,000 in cash in a private jet, which also cost $50,000 to charter.

So he spent $100,000 to deliver $50,000… for the purpose of… well, I have no idea. Cash is great, but paper currency itself doesn’t cure anything, and there’s no telling if the money is being donated somewhere useful. Still, at worst, it’s just a waste.

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Ärzte nicht zu Tötungsassistenten machen

Huber Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, Bild: aachener-zeitung.de

Politiker Hüppe warnt vor einer Legalisierung der Beihilfe zur Selbsttötung.

kath.net

Der CDU-Gesundheitspolitiker Huber Hüppe hat sich nachdrücklich gegen eine legale Beihilfe zur Selbsttötung durch Ärzte gewandt. „Der Forderung, dass Ärzte als Tötungsassistenten tätig werden, ist entschieden zu widersprechen“, sagte Hüppe am Montag in Berlin. Dies würde die Rolle der Mediziner grundlegend verändern, warnte der CDU-Politiker. „Statt wie bisher dem Patienten gegenüber das unbedingte Ja der Solidargemeinschaft zu dessen Existenz zu repräsentieren, würde er dem Patienten nun die Option einer Beendigung seiner Existenz zur Wahl stellen“.

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Cliff Richard dementiert Missbrauchsvorwürfe

Cliff Richard weist die Vorwürfe gegen sich zurück
Foto: Jpmawet, Wikipedia | CC-BY-SA 3.0

Der britische Popstar und Christ Cliff Richard hat Missbrauchsvorwürfe gegen ihn als „völlig falsch“ zurückgewiesen. Er soll sich in den 80er Jahren an einem Jungen vergangen haben. Die Polizei hatte am Donnerstag seine Wohnung im englischen Sunnigdale durchsucht.

pro Medienmagazin

Richard sei sich seit vielen Monaten der Anschuldigungen gegen ihn bewusst, schreibt der 73-Jährige auf seiner Facebook-Seite. „Die Anschuldigungen sind völlig falsch.“ Bis jetzt habe er vorgezogen, die Vorwürfe „nicht mit einer Antwort zu würdigen“, um diesen nicht noch mehr Auftrieb zu geben.

Der Sänger soll sich im Jahr 1985 nach einer Veranstaltung mit dem amerikanischen Evangelisten Billy Graham im britischen Sheffield an einem minderjährigen Jungen sexuell vergangen haben. Das brichtet der britische Fernsehsender BBC.

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Obama is Infecting Christians with Ebola To Destroy Jesus

EBOLA virus seen in this slide spells out the world Obama. Christian scientists speculate that only those who get an injected cure for Ebola will get this marker in their blood, indicating they bowed before Obama to get the antidote.
Image: Christwire.org

Barack Obama has used genetics to manufacture the most powerful virus in the history of mankind. The virus is an evolved form of EBOLA, a deadly virus that causes the body to bleed to death in a week.

christwire.org

According to sources, there is an antidote for the virus.  The cure was tested at the CDC facility in Georgia this week, where an infected doctor  has been nearly cured, against all odds.

Keep in mind, Obama-era evolution of Ebola has already killed thousands in Africa, and only moments ago, a person dropped dead in London from Obama-Ebola.

Do no forget, the B.O. in Ebola stands for Barack Obama.  The rest of the acronym has been up for debate in the news media community.

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Anekdotische Evidenz und Homöopathie

Bild: brightsblog

Bild: brightsblog

Der spanische Arzt Dr. Manuel Mateu i Ratera beschäftigt sich seit langem mit Homöopathie in der Notfallmedizin.

Von Irmtraud GutschkeND

Frühere Skepsis mag ihn mit vielen Lesern verbinden: Der spanische Arzt Dr. Manuel Mateu i Ratera hätte sich nach schulmedizinischer Universitätsausbildung und Praxis womöglich nie für Homöopathie interessiert, wenn er sich bezüglich einer immer wiederkehrenden Angina seines zweijährigen Sohnes nicht so hilflos gefühlt hätte. Antibiotika waren in beträchtlicher Menge verabreicht worden, aber immer wieder hatte es Rückschläge gegeben.

So beginnt es oft: Es gibt gesundheitlich Belastendes, man hört, dass Homöopathie wenigstens »nichts schaden« kann, will es versuchen … Dann aber ist das Entscheidende, einen richtig guten Arzt oder Heilpraktiker zu finden. Denn die Wahl des passenden Medikaments setzt Wissen, Erfahrung und Intuition voraus. Manuel Mateu i Ratera vergleicht die homöopathische Behandlung mit einer »maßgeschneiderten« Impfung, durch die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

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Mehr als 500 Opfer extremistischer Gewalt entschädigt

Bild: leck-huus.de

Über 500 Menschen wurden in den vergangenen Jahren vom Bund entschädigt, weil sie Opfer einer extremistischer Straftat wurden. Die meisten Taten waren rechtsmotiviert. Das teilt die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen mit.

MiGAZIN

Mehr als 500 Menschen sind in den vergangenen Jahren vom Bund entschädigt worden, weil sie Opfer einer extremistischer Straftat wurden. Meist waren die Taten rechtsmotiviert, wie es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion am Montag in Berlin hieß. Insgesamt wurden von 2009 bis 2013 rund 740 Anfragen gestellt, mit 511 Anträgen wurde die große Mehrheit bewilligt.

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Evolution, Kultur, Rasse, Menschenrasse?

Vielfalt. Die genetischen Unterschiede zwischen verschiedenen Menschengruppen verdanken sich einer getrennten Entwicklung über Jahrtausende. – Foto: Imago

Kann man über Rassen reden, ohne Rassist zu sein? Über einen umstrittenen Versuch, den belasteten Begriff zu rehabilitieren.

Von Hartmut WewetzerDER TAGESSPIEGEL

Es gibt Wörter, die möchte man am liebsten nur mit der Kneifzange anfassen. Eines von ihnen ist „Rasse“, wie in „Menschenrasse“. Spätestens mit dem nationalsozialistischen Rassenwahn ist der Begriff diskreditiert. Inzwischen hat sich bei uns die Meinung durchgesetzt, dass es menschliche Rassen eigentlich gar nicht gibt, dass sie künstliche Gebilde mit dem Ziel sind, andere herabzuwürdigen, etwa Menschen anderer Hautfarbe.

Noch existiert der Ausdruck in Artikel 3 des Grundgesetzes, nach dem niemand wegen seiner Rasse benachteiligt werden darf. Doch gibt es EU-weit Anstrengungen, die sprachliche Altlast aus Gesetzestexten zu entfernen.

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Kinderpornobilder: Kaplan aus Aachen muss vor Gericht

Bild: WAZ

Bild: WAZ

Das Bistum Aachen hat den Kaplan sofort von seinen priesterlichen Aufgaben entbunden und ihm einen Platz in einer Therapieeinrichtung vermittelt.

kath.net

Wegen Verdachtes auf Besitz und Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie muss sich ein Kaplan aus dem Bistum Aachen im September vor Gericht verantworten. Dem 36-Jährigen, der 2012 zum Priester geweiht worden war, werde in zwei Fälle die Verbreitung von entsprechenden Dateien durch Emailversand vorgeworfen. Außerdem hatte er in einem Fall kinder- und jugendpornografisches Material auf einem Computer. Dies sagte eine Sprecherin des Landgerichtes vergangene Woche, wie die „Welt“ bereits vergangene Woche berichtete. Der Vorfall war den Ermittlern im Zuge von Ermittlungen gegen einen anderen Verdächtigen aufgefallen.

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HIV-Prävention: Schweizer Christen rufen zur Treue auf

„Treue schützt vor Reue“ – die alternative Kampagne der Schweizerischen Evangelischen Allianz zur Prävention von HIV
Foto: Schweizerische Evangelische Allianz | CC-BY 3.0

In der Schweiz wirbt eine Kampagne mit dem Plakataushang von Sexbildern für die Prävention von AIDS. Die Schweizerische Evangelische Allianz kritisiert nicht nur die Plakate. Sie startete auch eine alternative Kampagne.

pro Medienmagazin

Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) betreibt derzeit eine HIV-Präventionskampagne. Weil die „Love Life–Plakate“ mit äußerst freizügigen Bildern arbeiten, hat die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) bereits zweimal beim BAG gegen die Kampagne interveniert. Nach dem Willen der SEA soll die Kampagne mit den Bildern, die manche Menschen als anstößig empfinden, gestoppt werden. Weil das BAG jedoch bislang nicht auf die Bedenken eingegangen ist, startete die SEA nun eine eigene Aktion. Unter dem Titel „Wir bereuen nichts – Treue schützt vor Reue“ können verheiratete Paare ihr Foto einsenden und sich so für Treue – als beste HIV-Prävention – einsetzen. Die Paarfotos werden im Stil der Love Life-Plakate gestaltet und mit jeweils einem Slogan versehen.

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Globuli ins Süßwarenregal!

Homöopathische Mittel ins Süßwarenregal / Kennzeichnung gem. Lebensmittel-Informationsverordnung

Von Lorenz MeyeropenPetition

Mit dieser Petition soll eine Einordnung homöopathischer Globuli als Süßwaren erreicht werden mit den nach sich ziehenden rechtlichen Folgen wie Kennzeichnungspflicht mit Nährwertdeklaration. (Süßwaren sind mitverantwortlich für Übergewicht und fördern die Entstehung von Karies.)

Begründung:

Immer mehr Menschen leiden unter den sogenannten Zivilisationserkrankungen wie Adipositas und Karies, was besonders auf die Zufuhr von zuckerhaltigen Süßwaren und Naschartikel zurückzuführen ist. Abgesehen vom menschlichen Leid entstehen der Gesellschaft so gewaltige Schäden.

Bei homöopathischen Produkten handelt es sich um als Arzneimittel getarnte Streuzuckerprodukte ohne Wirkstoffgehalt. Als Trägerstoff der sogenannten „Globuli“ und damit einzige Substanz dienen in der Regel Saccharose (HAB 2006) oder Xylitol, das als Zuckeraustauschstoff (E 967) verwendet wird.
Mit dieser Petition soll eine Einordnung der Zuckerkügelchen als Süßwaren erreicht werden.

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