Archiv der Kategorie: Kultur

Religion: Neue Feiertage braucht das Land

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Der 31. Oktober und der 1. November nähern sich: Reformationstag und Allerheiligen sind wichtige christliche Feiertage. Doch im säkularisierten Deutschland haben sie ihre eigentliche Bedeutung längst eingebüßt. Könnte man für Ungläubige nicht andere Feiertage erfinden?

Von Arno OrzessekDeutschlandradio Kultur

“Das ‘christliche Abendland’ war einmal”, titelte kürzlich nicht etwa eine linksliberale Multikulti-Gazette… Sondern das evangelikale Magazin Idea spektrum, Hausblatt strenggläubiger Protestanten.

Dem ist schwer zu widersprechen. Nicht nur die Kirchen leeren sich notorisch – auch der Islam gehört zu Deutschland.

Ja, aber… Reformationstag, Allerheiligen, Allerseelen: Das kommende Wochenende bietet alles auf, um dem zu widersprechen. Wenn es noch einen Rückzugsort des einst allmächtigen Christentums gibt, dann ist es der Kalender.

Die christlichen Feiertage sind in Deutschland das letzte lose Bindeglieder zwischen der säkularen Gesellschaft und ihrer christlichen Vergangenheit. In der einst in der Tat eine eklatante Heiligen-Sucht herrschte. Zuerst waren Märtyrer die Favoriten. Doch schon im frühen Mittelalter verehrten die Gläubigen maßlos viele Engel, Apostel, Evangelisten, Personen des Neuen Testaments, Kirchenleute, Missionare und überhaupt auffällig gute Menschen als Heilige.

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Präses: Witze über Religion sind erlaubt

Carlin_Religion
Witze über Religion sind erlaubt und durch das Grundgesetz geschützt, sagt der Präses der rheinischen Kirche, Manfred Rekowski. Anlass ist die Anzeige eines Muslim gegen den Kabarettisten Dieter Nuhr.

evangelisch.de

Der rheinische Präses Manfred Rekowski hält Witze über Religion für erlaubt. Die Frage, ob Religion Gegenstand von Witzen sein dürfe und ob sie Kabarettisten durch den Kakao ziehen dürften, beantworte er mit ja, schreibt Rekowski am Dienstag in seinem Blog auf der Internetseite der rheinischen Kirche. Der Theologe verweist dabei auf den Schutz der freien Meinungsäußerung. «Unser Grundgesetz schützt dieses fundamentale Recht genauso wie die großartige Freiheit, dass ich meine Religion ausüben kann.»

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Der Anfang im Ende: Die Wiedergeburt Roms

Peter Heather Die Wiedergeburt Roms Aus dem Englischen von Hans Freundl und Heike Schlatterer Verlag: Klett-Cotta, Stuttgart 2014 ISBN: 9783608948561 32,95 €

Peter Heather
Die Wiedergeburt Roms
Aus dem Englischen von Hans Freundl und Heike Schlatterer
Verlag: Klett-Cotta, Stuttgart 2014
ISBN: 9783608948561
32,95 €

Nach “Der Untergang des Römischen Weltreiches” (2009) legt der englische Althistoriker Peter Heather nun mit “Die Wiedergeburt Roms” erneut ein glänzend geschriebenes Buch vor, das über den kulturhistorisch bedeutsamen Transformationsprozess von der Spätantike zum Frühen Mittelalter handelt.

Von Theodor KisselSpektrum.de

Das Thema ist ebenso spannend wie hochaktuell, geht es doch um Globalisierung und Migration. Schon nach wenigen Seiten wird offenkundig: Die Migrationsströme des ersten Jahrtausends christlicher Zeitrechnung sind mit denen der Gegenwart durchaus vergleichbar. Häufiger als politische Verfolgung veranlasste wirtschaftliche Not die Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Das Wohlstands- und Zivilisationsgefälle zwischen den germanischen und slawischen Stammeskulturen einerseits und dem prosperierenden Römischen Reich andererseits setzte eine dynamische Wanderungsbewegung in Gang, die beide Kulturräume nachhaltig veränderte und am Ende ein christliches Europa als neue Einheit hervorbrachte. Als Stabilitätsanker in unruhigen Zeiten erwies sich bald nach der Jahrtausendwende das Papsttum, dessen Stellvertreter Christi auf Erden nach dem Zerfall des Karolinger-Reichs eine neue Art von “Imperium” schufen, das bis auf den heutigen Tag Bestand hat.

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Dieter Nuhr: 15 Minuten Islam-Kritik in Osnabrück

Dieter Nuhr widmet die ersten 15 Minuten seines Auftritts dem Islam und dem Protest gegen ihn. Foto: Thomas Osterfeld

Dieter Nuhr widmet die ersten Minuten eines Auftritts stets aktuellen Themen. In Osnabrück, das war klar, ging es um den Islam und den Protest gegen den Kabarettisten, weil er die Religion angeblich verunglimpfe.

Von Daniel Benedict und Hendrik SteinkuhllOsnabrücker Zeitung

„Wir haben heute Besuch. Sie haben es vielleicht gemerkt.“ Dieter Nuhr thematisiert die rund 30 muslimischen Demonstranten vor der Osnabrückhalle gleich im ersten Satz . Den Eröffnungsapplaus nutzt er als Aufwind, um sich als ungebrochener Kritiker des Islamismus zu zeigen. Damit er sich später nicht fragen müsse: „Warum haben wir nichts getan?“

Also teilt Nuhr auch weiterhin aus. Ironisch ermuntert er seine Fans zum Mitgefühl mit seinen Gegnern vor der Osnabrückhalle – „auch wenn es nicht sehr viele sind.“ Nuhr: „Die haben mit der Zeitrechnung 600 Jahre später angefangen. Bei denen ist es erst so 1400.“

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Interview mit einem Islamisten

Die Medien haben Verbrechern keine Bühne zu bieten – und tun es doch Foto: Ben Murray|flickr | CC-BY-NC 2.0

Die Medien haben Verbrechern keine Bühne zu bieten. Das lernen Journalisten schon in der Ausbildung. Dennoch lassen Reporter sich von radikalen Islamisten zu ihrem Werkzeug machen.

Von Anna Lutzpro Medienmagazin

Seit dem 16. August 1988 ist der Journalismus in Deutschland ein anderer. Es ist der Tag, an dem Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner eine Deutsche Bank-Filiale im nordrhein-westfälischen Gladbeck überfallen. Sie nehmen Geiseln, flüchten mit ihnen quer durch die Republik und sind am Ende für den Tod dreier Menschen verantwortlich.

Doch sie sind nicht die einzigen, die sich in jenen drei Tagen zwischen dem Überfall und ihrer Gefangennahme durch die Polizei schuldig machen. Schon als die beiden Täter noch mit den Behörden über ein erstes Fluchtfahrzeug verhandeln, interviewt der erste Radiosender sie. Kamerateams und Fotojournalisten drängen sich später um ihr Auto. Degowski und Rösner sprechen in Mikrofone und Aufnahmegeräte als wären sie Fernsehstars. Im Verlauf der Entführung greifen Journalisten aktiv ins Geschehen ein, begleiten die Geiselnehmer, verhandeln mit ihnen und versuchen, Geiseln zu befreien – alles vor den Augen der Öffentlichkeit, für die sie live berichten.

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Cat Stevens singt auf seinem neuen Album wieder als Yusuf Islam

Kritiker werfen ihm Gefälligkeit vor, Fans halten ihn für den begnadetsten Singer-Songwriter aller Zeiten. Yusuf Islam, der als Cat Stevens mit Songs wie «Morning has broken» bekannt geworden war, stand wieder im Studio. «Tell’em I’m Gone» ist kein Meisterwerk, doch genaueres Hinhören lohnt sich.

Von Christian WaltherSRF

«I was born in the West End / in the Summer of 48 / above a small café / some people liked to come there and call it night / but for me it was all day»

Dies sind die ersten Zeilen des Stücks «Editing Floor Blues» des neuen Albums von Yusuf. Yusuf? War das nicht …? Doch. Geboren als Steven Demetre Georgiou oberhalb jenes Cafés in London, eroberte Yusuf unter dem Pseudonym Cat Stevens bereits im Alter von 18 Jahren die britischen Charts. Danach zog er sich ein erstes Mal zurück – nur um zu Beginn der 1970er-Jahre umso grösser und bekannter zu werden.

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Jared Diamond: ‘150,000 years ago, humans wouldn’t figure on a list of the five most interesting species on Earth’

Jared Diamond (HiraV – Own work)

Most people would be overjoyed to receive one of the MacArthur Foundation’s annual “genius grants” – around half a million dollars, no strings attached – but when Jared Diamond won his, in 1985, it plunged him into a depression.

By Oliver BurkemanRaw Stroy/The Guardian

At 47, he was an accomplished scholar, but in two almost comically obscure niches: the movement of sodium in the gallbladder and the birdlife of New Guinea. “What the MacArthur call said to me was, ‘Jared, people think highly of you, and they expect important things of you, and look what you’ve actually done with your career’,” Diamond says today. It was a painful thought for someone who recalled being told, by an admiring teacher at his Massachusetts school, that one day he would “unify the sciences and humanities”. Clearly, he needed a larger canvas. Even so, few could have predicted how large a canvas he would choose.

In the decades since, Diamond has enjoyed huge success with several “big books” – most famously, 1997’s Guns, Germs and Steel – which ask the most sweeping questions it is possible to ask about human history. For instance: why did one species of primate, unremarkable until 70,000 years ago, come to develop language, art, music, nation states and space travel? Why do some civilisations prosper, while others collapse? Why did westerners conquer the Americas, Africa and Australia, instead of the other way round? Diamond, who describes himself as a biogeographer, answers them in translucent prose that has the effect of making the world seem to click into place, each fact assuming its place in an elegant arc of pan-historical reasoning. Our interview itself provides an example: one white man arriving to interview another, in English, on the imposing main campus of the University of California, Los Angeles, in a landscape bearing little trace of the Native Americans who once thrived here. Why? Because 8,000 years ago – to borrow from Guns, Germs and Steel – the geography of Europe and the Middle East made it easier to farm crops and animals there than elsewhere.

Whether such satisfying explanations are in fact true is the subject of vicious jousting between Diamond and many anthropologists. They condemn him as a cultural imperialist, intent on excusing the horrors of colonialism while asserting the moral superiority of the west. (One 2013 article, in an ecology journal, was entitled “F**k Jared Diamond”, the asterisks failing to conceal the general tone of the debate.) Diamond strikes back with equal force, calling his critics “idiots”, unscientific timewasters and purveyors of “politically correct blabber”. So it is slightly disconcerting to meet this strident propagandist for capitalism in his faculty office. In person, Diamond is a fastidiously courteous 77-year-old with a Quaker-style beard sans moustache, and archaic New England vowels: “often” becomes “orphan”, “area” becomes “eerier”. There’s no computer: despite his children’s best efforts, he admits he’s never learned to use one.

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Religiotie: Erhat Toka aus Osnabrück wirft Dieter Nuhr Hetze vor

Aufruf zum Boykott: Erhat Toka will am Samstag gegen den Auftritt von Dieter Nuhr in Osnabrück protestieren. Die Plakate sind gedruckt.Foto: Elvira Parton

Wenn der Kabarettist Dieter Nuhr am Samstag in Osnabrück auftritt, werden Muslime vor der Stadthalle gegen ihn demonstrieren. Erhat Toka, der Initiator des Protests, bezeichnet den Comedian als „Hassprediger“, der Hetze gegen den Islam betreibe.

Von Rainer Lahmann-LammertOsnabrücker Zeitung

Er hat Anzeige wegen „Beschimpfung von Religionsgemeinschaften“ erstattet und ruft zum Boykott der Veranstaltung auf. Dieter Nuhr will sich erst in der kommenden Woche gegenüber unserer Redaktion äußern.

„Wenn sich jemand über den Islam lustig macht, habe ich nichts dagegen“, sagt Erhat Toka, und gibt mit einem Lächeln zu verstehen, dass er keine Spaßbremse sein will. Aber Dieter Nuhr wirft er vor, dass er unter dem Deckmantel der Satire eine „blöde, dumme Hetze“ gegen eine Minderheit betreibe. Erhat Toka sitzt in seiner Kampfsportschule an der Iburger Straße, sein schwarzer Rauschebart fällt auf sein blütenweißes Hemd. Vor drei Jahren hat der Mann mit deutschem Pass und türkischen Wurzeln für eine muslimische Partei bei der Kommunalwahl kandidiert, ohne Erfolg. Am Runden Tisch der Religionen wird ihm gelegentlich eine Nähe zu islamischen Hardlinern nachgesagt. Gerne gibt er sich als Fan des türkischen Staatspräsidenten Erdogan zu erkennen.

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Dieter Nuhr wegen Islamsatire angezeigt

Dieter Nuhr, Bild:deutsche-kabarettisten.de

Der Kabarettist Dieter Nuhr bekommt es wegen ironischer Bemerkungen zum Islam mit der Justiz zu tun.

evangelisch.de

Ein Osnabrücker Muslim hat Anzeige gegen den Künstler erstattet, wie ein Polizeisprecher am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Der Vorwurf lautet “Beschimpfung von Bekenntnissen und Religionsgesellschaften”. Das Strafgesetzbuch sieht dafür Gefängnis bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

Nuhr hatte mit seinen Auftritten wiederholt Proteste unter Muslimen ausgelöst. In einem Youtube-Video, in dem mehrere Auftritte des Kabarettisten zusammengeschnitten sind, sagt er über das islamische Frauenbild: “Im Islam ist die Frau zwar frei, aber in erster Linie frei davon, alles entscheiden zu müssen.” Lacher erntet er auch mit dem Satz: “Wenn man nicht wüsste, dass der Koran Gottes Wort ist, könnte man meinen, ein Mann hätte ihn geschrieben.” Darüber hinaus äußert er sich in vielen Szenen satirisch-ironisch über radikale Islamisten wie Osama bin Laden.

Rituelle Beschneidung: An vorderster Stelle

Beschneidung jüdisch: Szerne aus dem amerikanischen Serie »Bubala please« © JMB

Das Jüdische Museum beleuchtet in »Haut ab« Haltungen zur rituellen Beschneidung in Judentum, Islam und Christentum.

Von Michael WuligerJüdische Allgemeine

Als ob das Land keine anderen Probleme hätte, steigerte sich Deutschland vor zwei Jahren in einen Akt kollektiver Erregung hinein. In Politik, Medien und Internetforen wurde heftig über die rechtliche und moralische Zulässigkeit der rituellen Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen gestritten – oft mit explizit antisemitischer Tendenz, obwohl Beschneidungen hierzulande, rein von der Zahl der Betroffenen her, eigentlich eine primär islamische Angelegenheit sind.

Die neue Ausstellung Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung, die diese Woche im Jüdischen Museum Berlin eröffnet, will diese Debatte nicht fortführen, schreibt Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des Hauses, in ihrem Geleitwort zum Katalog der Schau. Man wolle stattdessen »dem Thema … Tiefe geben« und einen Beitrag zu der Frage leisten, »wie kulturelle Differenzen wahrgenommen und von der säkularen Gesellschaft bewältigt werden«.

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Carolin Kebekus: “Ich kann meine Penisse an einer Hand abzählen”

Bild:kebekus.youtube

Bild:kebekus.youtube

Ihre Karriere begann als Praktikantin bei den “Freitagnacht News”. Jetzt moderiert sie den Deutschen Comedypreis. Wir haben Carolin Kebekus getroffen um über Mett, Männer und Menschenköpfe zu reden.

Von Antje HildebrandtDIE WELT

Hilden, eine verschlafene Kleinstadt bei Düsseldorf. Die Stadthalle bebt, Bier schwappt aus Plastikbechern. Männer mit tätowierten Oberarmen und Frauen mit rustikalem Schuhwerk verlangen lautstark nach “Zugaaabe!” Zwei Stunden lang hat Carolin Kebekus, 34, die Stadthalle gerockt. Fußball, Diätwahn, Schönheitsterror, die katholische Kirche, das sind ihre Themen.

“Pussyterror” heißt diese One-Woman-Show, ein Medley aus Sketchen, und Deutschlands lustigste Frau, Trägerin des Comedy-Preises 2013, spielt alle Rollen selber, vom pubertierenden Teenie bis zum Opa. Eine Powerfrau, zierlich aber zäh, nur 1,64 Meter groß. Nach dem Live-Act sinkt sie in der Garderobe auf einen Stuhl. Zeit für ein Mettbrot – und ein paar Fragen.

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The “Bible Belt” is the Porn Belt: Surprised?

Image: Why I still talk to Jesus-Inspite of everything

Smut in Jesusland: “The honest truth is that we all have our failings, Christian or not, liberal or conservative. None of us live up to our best intentions or deepest values. What’s shameful is not the fact that people find sex arousing and seek it out, even when they feel compelled to do so on the sneak. The problem is hypocrisy and the way that it distorts public policies and parenting, causing real harm to real people. For over a decade, conservatives forced abstinence-only education on young people, insisting that hormone-ravaged teens could ‘just say no’ when they themselves can’t.”

By Valerie TaricoWhy I still talk to Jesus-In spite of everything/FrankSchaeffer

studies consistently demonstrate that people in [red-state] conservative religious [regions] search for adult materials online far more often than people in blue states.

Ever since Freud first started publishing his theories, psychologists have had a fascination with what he called “defense mechanisms“:

  • Denial means simply refusing to acknowledge that some event or pattern is real.
  • Repression involves pushing uncomfortable thoughts and feelings to the far recesses of the subconscious mind.
  • Reaction formation is saying or doing the opposite of what you really want but won’t allow yourself to express.
  • Projection means assuming that others share the impulses, feelings, and vices that you find unacceptable in yourself…

In October, two Toronto researchers, Cara MacInnis and Gordon Hodson, published a study in which they used Google Trends to analyze porn searches. Individual search records are protected by privacy laws, but it is possible to compare the popularity of search terms across various regions or states, which is what they did.

Specifically, MacInnis and Hodson linked state level information from Gallup polls asking about religious and political attitudes together with a variety of sex and porn-related search terms… their findings are Gallup polls in keeping with information from other sources: Business professor Benjamin Edelman at Harvard found that states with more traditional views of sex and gender have higher rates of paid porn subscriptions—meaning people who are willing to put porn on a credit card…

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Burka-Verbot: Verschleierte Frau muss Pariser Oper verlassen

Kenza Drider, snapshot brightsblog, Themenbild

Kenza Drider, snapshot brightsblog, Themenbild

Eine vollständig verschleierte Touristin aus der Golfregion ist während einer Vorstellung in der Oper von Paris aufgefordert worden zu gehen. Die Chorsänger hatten wegen ihr den Einsatz verweigert.

DIE WELT

An der Pariser Oper ist eine vollverschleierte Zuschauerin aus der laufenden Vorführung geschickt worden. Der stellvertretende Direktor der Oper an der Bastille, Jean-Philippe Thiellay, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag, die Frau habe in der ersten Reihe direkt hinter dem Dirigenten gesessen und sei bis auf die Augen verschleiert gewesen.

In der Pause der Aufführung von “La Traviata” sei sie aufgefordert worden, den Schleier abzunehmen oder zu gehen, woraufhin ihr Begleiter mit ihr das Opernhaus verlassen habe.

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Der kurdische Widerstand verkörpert das Gute

Kurden-Kämpferinnen, Bild: FOCUS ONLINE/bearb.BB

Kurden-Kämpferinnen, Bild: FOCUS ONLINE/bearb.BB

Die Kurden führen einen Stellvertreterkrieg für den Westen gegen die IS-Barbaren. Sie sind ein ernsthafter säkularer Akteur im Nahen Osten geworden, während die Türkei die Werte des Westens verrät.

Von Andrea SeibelDIE WELT

Gute Kurden, schlechte Kurden. Kaum eine Minderheit, die verfolgt wird, wie es die Kurden besonders in der Türkei erleben mussten, ist rein und ohne Schuld. Gewalt wird zum einzigen Mittel gegen Gewalt und kann zu unheilbaren Verrohungen führen.

Gerade in den Tagen, in denen mit Schlagstöcken und Macheten bewaffnete Kurden sich mit Islamisten auf deutschen Straßen Schlachten lieferten, wurde das klar. Und doch ist diese Minderheit etwas Besonderes, denn die Bürde, die sie bereit scheint, zu tragen, ist enorm.

Nur von amerikanischen Luftschlägen unterstützt, die nicht immer erfolgreich schienen, kämpfen Kurden schon seit Wochen, damit die syrische Stadt Kobani nicht an den IS fällt. Das ist das Gute an den Kurden.

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“Nightwish”: Richard Dawkins liefert Gastbeitrag zum neuen Album

Bekamen Schützenhilfe von Prof. Richard Dawkins: Nightwish. Bild: rockhard.de

NIGHTWISH bekommen auf ihrem kommenden, noch unbetitelten Album Unterstützung vom bekannten Biologen und Schriftsteller Professor Richard Dawkins:

Von Alexandra MichelsRockHard

der Verfechter des Atheismus ging mit den Symphonic-Metallern ins Studio, um einen Sprechpart für die Platte aufzunehmen, wie die Band nebst Bildmaterial bei Facebook verkündet.

Bereits im vergangenen Jahr äußerte Keyboarder Tuomas Holopainen seine Faszination bezüglich der Schriften des Wissenschaftlers: “Ich weiß jetzt schon, dass mein Enthusiasmus für diese Art der Literatur sich in den nächsten Monaten irgendwie äußern wird. Ich weiß zwar noch nicht genau, wie, aber es wird etwas passieren.”

Stiftung startet Plakat-Kampagne mit Porträts NS-Überlebender

Bild: Ich lebe noch!

Bild: Ich lebe noch!

Mit einer großangelegten Plakatkampagne will die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft um mehr Unterstützung für noch lebende NS-Opfer in Osteuropa werben.

evangelisch.de

Unter dem Motto “Ich lebe noch” werden ab kommendem Montag mehr als 500 Plakate in Berlin zu sehen sein, teilte die Stiftung am Donnerstag mit. Auch an Autobahnen der Region sollen auf großen Leuchttafeln Porträts und Lebensgeschichten von insgesamt sechs Überlebenden gezeigt werden. Nach den Plänen der Stiftung soll die Kampagne auch auf andere Städte im Bundesgebiet ausgeweitet werden. Dazu würden jedoch noch Sponsoren gesucht, sagte Sprecher Wolf Fenner.

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Salman Rushdie slams ‘Islamophobe’ label: It’s right to be hostile to extremism

Salman Rushdie, (andersphoto / Shutterstock.com)

In a speech denouncing the Islamic extremist group ISIS (the Islamic State in Iraq and Syria) and the “hate-filled rhetoric” of Islamic extremism, author Salman Rushdie warned that the world must come to grips with what he called “a new age of religious mayhem” perpetrated by Muslim fanatics.

By David FergusonRaw Story

U.K. news daily The Telegraph reported that Rushdie was addressing the audience at the PEN/Pinter Prize lecture, where he was honored for his achievements in literature. His 1989 book The Satanic Verses was considered blasphemy by hardline Muslims and as a result, Iran’s Ayatollah Khomeini declared a fatwa on Rushdie’s life, meaning that by the dictates of the Muslim faith, the author must be killed.

Rushdie spent several years in hiding from zealots and fanatics who were out to silence him. Now, he said in his speech at the British Library on Sunday night, he sees young British Muslims being seduced by what he called “jihadi-cool” and worries that they will be used as foot soldiers to the nascent ultra-extremist movement forming in Syria and its neighbor Iraq.

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„Plastic Religion“: Wirbel um Barbie-Heilige

Noch vor der geplanten Einweihung in einer kleinen Galerie in Buenos Aires gelangten die Barbie-Heiligen zu unerwartetem Ruhm.

FOCUS ONLINE

Ein Künstlerpaar wollte anhand der Puppen die Ästhetik populären Glaubens darstellen. Drohungen aus mehreren Ländern ließen die beiden Künstler die Ausstellung jedoch absagen.

Emiliano Pool Paolini (31) und Marianela Perelli (35), hatten 33 Puppen als Ikonen der lokalen Religiosität charakterisiert. Von Marienfiguren bis zu volkstümlichen Kultgestalten wie der verstorbenen Correa („Difunta Correa“), die angeblich 1841 noch nach ihrem Dursttod in der Wüste ihren Säugling dank Muttermilch überleben ließ. Am Samstag (11.10.) sollte „The Plastic Religion“ in der POPA, einer alternativen Galerie im Stadtteil La Boca, eingeweiht werden.

Zoff zwischen Biobauern und Veganern

Hier demonstrieren sie noch gemeinsam gegen die Agrarindustrie: Biobauern, Tierschützer, Vegetarier und Veganer. Bild: imago/epd

Beim „Wir haben es satt“-Kongress werden tiefe Gräben in der alternativen Agrarbewegung deutlich. Es geht um die Frage: Dürfen Landwirte Tiere halten?

Von Jost Maurintaz.de

Vegane Aktivisten gehen zunehmend auf Distanz zur Bewegung für eine alternative Landwirtschaft. Das zeigte sich beim ersten „Wir haben es satt“-Kongress, den die Organisatoren der Demonstrationen gegen die Agrarindustrie unter dem selben Motto am Wochenende in Berlin veranstaltet haben. Nach Angaben der Veranstalter besuchten mehr als 400 Teilnehmer den Kongress.

„Wir sind nicht eine Bewegung. Ich fühle mich von euch im Stich gelassen, wenn es um Tierrechte geht“, sagte Erasmus Müller von der veganen Organisation Animal Rights Watch (Ariwa) unter anderem in Richtung des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND). „In dieser Hinsicht sind wir keine Bewegung mehr.“ Für seinen emotionalen Beitrag bei einer Podiumsdiskussion über Tiere in einer bäuerlich-ökologischen Landwirtschaft erntete er viel Applaus im Publikum.

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‘It’s gross, it’s racist’: Ben Affleck and Bill Maher clash over criticizing Islam

Actor and director Ben Affleck on ‘Real Time with Bill Maher,’ on Oct. 3, 2014. [YouTube]

Bill Maher and author and neuroscientist Sam Harris battled actor/director Ben Affleck on Real Time on Friday concerning Maher’s recent remarks criticizing Islam.

By Arturo GarciaRaw Story

“Why are you so hostile about this?” Maher asked Affleck.

“It’s gross, it’s racist,” Affleck replied.

“It’s so not,” Maher insisted, though Affleck compared it to using the term, “Shifty Jew.”

“You’re not listening to what we are saying,” Maher insisted.

“You guys are saying, if you want to be liberal, believe in liberal principles,” Affleck said, referencing Maher’s monologue last week. “Like, we are endowed by our forefathers with inalienable rights, all men are created equal.”

Harris, who had complained about criticism of the Muslim religion being dismissed as Islamophobic, countered that liberals should be allowed to criticize bad ideas.

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