Archiv der Kategorie: Politik

Homophobie CDU-MdB: Homos sind Vögel, Heteros sind Fische (oder andersrum)

Marian Wendt, Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde/QUEER.DE

Mit einem hinkenden Vergleich will der Jungspund unter den CDU-Bundestagsabgeordneten zeigen, dass Homosexuelle weniger Rechte verdienen als Heterosexuelle.

QUEER.DE

Die “Welt” hat am Dienstag den 29-jährigen CDU-Politiker Marian Wendt als neuen Konservativen im Bundestag porträtiert. Besonders angetan war Autor Frédéric Schwilden von der Tatsache, dass der ledige Wendt nur heterosexuelle Beziehungen als schutzwürdig ansieht: Er “meint es nicht böse, wenn er die Homo-Ehe ablehnt”, heißt es milde im Teasertext zum Artikel. Der aus dem sächsischen Torgau stammenden Wendt darf in der Hamburger Tageszeitung darstellen, warum er Homosexuelle für nicht gleichbehandlungswürdig hält:

Ein Gleichnis soll seine Position zur Homo-Ehe erklären. Es geht um den natürlichen Gang der Zeugung: “Der Fisch kann nicht fliegen, der Vogel nicht schwimmen. Und auch wenn der Fisch es will, er wird niemals fliegen können”.

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What I learned from debating science with trolls

If you debate with trolls you soon learn some of their tactics. Flickr/Kenny Louie, CC BY

I often like to discuss science online and I’m also rather partial to topics that promote lively discussion, such as climate change, crime statistics and (perhaps surprisingly) the big bang. This inevitably brings out the trolls.

By Michael J. I. BrownTHE CONVERSION

“Don’t feed the trolls” is sound advice, but I’ve ignored it on occasion – including on The Conversation and Twitter – and I’ve been rewarded. Not that I’ve changed the minds of any trolls, nor have I expected to.

But I have received an education in the tactics many trolls use. These tactics are common not just to trolls but to bloggers, journalists and politicians who attack science, from climate to cancer research.

Some techniques are comically simple. Emotionally charged, yet evidence-free, accusations of scams, fraud and cover-ups are common. While they mostly lack credibility, such accusations may be effective at polarising debate and reducing understanding.

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Antisemitismus und Islamfeindlichkeit: Ein Vergleich von auferlegten Gruppenidentitäten

Muslimische Frauen: Oft Ziel von anti-islamischen Ressentiments und Angriffen © by Garry Knight auf Flickr (CC BY 2.0), bearbeitet islamiQ

Können einige der sprachlichen Mechanismen, die dem stereotypischen Porträt des „Kollektiven Juden“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsprachen, in den Stereotypen des „Muslims“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts gefunden werden? Dieser und weiteren Fragen geht Cora Alexa Døving nach.

Von Cora Alexa Døving—IslamiQ

Existieren Ähnlichkeiten zwischen stereotypischen Porträts von Minderheiten, ungeachtet des sozialen und historischen Kontextes? Können einige der sprachlichen Mechanismen, die dem stereotypischen Porträt des „Kollektiven Juden“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsprachen, in den Stereotypen des „Muslims“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts gefunden werden? Ist es insgesamt relevant, den Antisemitismus mit anderen Formen der Intoleranz, Diskriminierung und des Rassismus im Einklang zu betrachten? Diese Fragen bilden einen Teil der vergleichenden Analyse der antisemitischen Texte vom Anfang des 20. Jahrhunderts und antiislamischen Debatten, die heute in Norwegen geführt werden.

Während sich dieser Artikel gegen eine grundlegende Analogie zwischen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit (und ebenso gegen eine Analogie zwischen der strukturellen Position der Juden im neunzehnten Jahrhundert und Muslimen heute) stellt, argumentiert er für die Bedeutung einer vergleichenden semantischen Analyse der negativen Stereotypen des „Muslims“ und des „Juden.“

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ISIS militants claim to have killed US journalist James Foley

James Wright Foley

James Wright Foley

Militants from Islamic State (Isis) claimed to have killed an American journalist long held captive in Syria in retaliation for ongoing US airstrikes against its forces in Iraq.

The Guardian – Spencer Ackerman

A propaganda video circulated on Tuesday showed a masked Isis fighter beheading a kneeling man dressed in an orange jumpsuit who is purported to be James Wright Foley, a photojournalist who went missing in Syria in 2012.

The masked executioner spoke in English, with a hint of a British accent, and said that the slaying came in response to the airstrikes ordered by President Barack Obama against Isis 12 days ago.

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Islam: Die totalitäre Religion

Bild: Reuters

Bild: Reuters

Moderne Zivilisation bedeutet die freie Gesellschaft des christlich-jüdischen Kulturkreises. Der Islam aber scheint wie eine reaktionäre Zeitmaschine zu funktionieren.

Von Frank A. MeyerCicero

Wie lautete er gleich wieder, jener Satz des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos, den Papst Benedikt XVI. bei der ominösen Regensburger Vorlesung im September 2006 zitierte? „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

Für den damaligen Bischof von Rom wurde der Auftritt zum PR-Desaster. Wie steht es heute mit dem acht Jahre alten Zitat, mit dem 600 Jahre alten Satz? Bewahrheitet sich die Aussage nicht tagtäglich? Der Islam wütet durch nahezu sämtliche Regionen, die er religiös bestimmt: Massaker unter Muslimen, Terror gegen Andersgläubige, Entführung von Mädchen, Erniedrigung von Frauen, Vernichtung von Kulturgut, Versklavung von Arbeitern. Die Liste ist endlos. Der Islam beherrscht die Nachrichten, noch immer und weiterhin.

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Magdeburg: OB schimpft über CSD-“Saustall”

Der SPD-Politiker Lutz Trümper ist seit 2001 Oberbürgermeister von Magdeburg. Weil er sich zehn Jahre in Folge weigerte, die CSD-Schirmherrschaft zu übernehmen, bekam er 2011 von queer.de eine Homogurke verliehen
Bild: Stadt Magdeburg

Der homophobe SPD-Oberbürgermeister Lutz Trümper denunzierte die CSD-Teilnehmer bei der “Volksstimme” als Dreckspatzen.

QUEER.DE

Unter dem Motto “Akzeptanz! Jetzt!” feierte Magdeburg am vergangenen Samstag den 13. Christopher Street Day – das Straßenfest fand dabei zum ersten Mal auf dem Alten Markt und damit im kommunalpolitischen Zentrum der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts statt. Am Ende waren sowohl Veranstalter, Besucher wie Anwohner zufrieden. Die Polizei meldete keinerlei Zwischenfälle, auch beim städtischen Ordnungsdienst gingen keine Klagen ein.

Dennoch rief am Sonntagmittag ein empörter Magdeburger bei der lokalen Tageszeitung “Volksstimme” an. Niemand Geringeres als Oberbürgermeister Lutz Trümper war am Telefon, um der Redaktion von seinem Schock zu berichten, als er am Tag nach dem CSD-Straßenfest “durch Zufall” über den Alten Markt lief. “In so einem Zustand habe ich den Platz an einem Sonntagmittag in meiner 13-jährigen Amtszeit noch nicht gesehen”, zitiert die Zeitung den SPD-Politiker. “Leere Flaschen, Berge von Papier. Der Alte Markt sieht aus wie ein Saustall.”

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Ebola-Ausbruch: EU-Agentur Frontex setzt Abschiebeflüge aus

Bild: fra.europa.eu

Wegen des Ebola-Ausbruchs in Westafrika hat die EU-Grenzbehörde Frontex ihre Abschiebeflüge in die betroffene Region ausgesetzt.

evangelisch.de

Die Agentur erachte die Gegend derzeit als zu unsicher, sagte eine Frontex-Sprecherin am Montag in Warschau. Frontex ist dafür zuständig, für europäische Länder Sammel-Abschiebeflüge zu organisieren, wenn diese das wünschen. In Absprache mit Österreich sei kürzlich ein Flug nach Nigeria abgesagt worden, erläuterte die Sprecherin.

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Katholische Kliniken: Die Kirche heilt nicht durch Wunder

Allein das St.-Jospeh-Krankenhaus in Tempelhof hat fast 500 Betten. – promo

Katholische Kliniken, Heime und Pflegedienste versorgen jährlich 450.000 Berliner. Für die rund 10.000 Mitarbeiter könnten bald große Reformen kommen.

Von Hannes HeineDER TAGESSPIEGEL

Berlin – eine katholische Hochburg? Mit 325000 Katholiken dürfte die Stadt nach München und Köln zwar ein Zentrum der Kirche sein. Von den fast 3,5 Millionen Berlinern sind das aber nur neun Prozent. Dennoch ist die katholische Kirche einer der größten Akteure im Berliner Gesundheitswesen – und das lange bevor mit Mario Czaja (CDU) ein Katholik der für Kliniken zuständige Senator wurde.

3000 Krankenbetten unter dem Dach der Caritas

Neun katholische Kliniken mit insgesamt 3000 Krankenbetten sind in der Stadt verteilt – mehr Betten hat auch die Charité nicht.

Dazu kommen Heime und Pflege-WGs, ambulante Dienste und Suchtberatungen, sogar ein Arztmobil. Sie alle arbeiten unter dem Dach der Caritas: Insgesamt versorgt der Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche mehr als 450000 Berliner im Jahr.

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Papst: “Wenn die Kräfte schwinden trete ich zurück”

Papst Franziskus (Bild: AP)

Papst Franziskus (Bild: AP)

Papst äußert sich bei “fliegender Pressekonferenz” auf Rückflug aus Seoul auch über mögliche weitere Reiseziele sowie die geplante Umwelt-Enzyklika – Franziskus: Wenn die Kräfte schwinden, trete ich zurück wie Benedikt XVI.

kathweb

Papst Franziskus will die Vereinten Nationen in New York besuchen. Ein solcher Besuch lasse sich “vielleicht” mit einer zum Reise katholischen Weltfamilientag in Philadelphia im September 2015 verbinden, die er unternehmen wolle, sagte er am Montag vor mitreisenden Journalisten auf dem Flug von Seoul nach Rom. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon habe ihn dazu eingeladen, erinnerte Franziskus, der bei der “fliegenden Pressekonferenz” auch zu möglichen weiteren Reisezielen und dem Stand der Arbeiten an der geplanten Umwelt-Enzyklika Stellung nahm. Erneut bekundete er auch seine Absicht im Fall nachlassender Kräfte wie sein Vorgänger Benedikt XVI. als Papst zurückzutreten.

Die USA-Reise Franziskus’ zum 8. katholischen Weltfamilientag, der vom 22. bis 27. September 2015 stattfindet, war bislang noch nicht offiziell bestätigt, galt aber als sehr wahrscheinlich. Franziskus erwägt nach eigenem Bekunden zudem einen Besuch des US-amerikanischen Parlaments in Washington. Hierzu liege eine Einladung von Präsident Barack Obama vor. “Vielleicht machen wir die drei Städte zusammen”, sagte er bei der “fliegenden Pressekonferenz”. Weiter deutete er an, dass er hierbei auch einen Abstecher zum Marienwallfahrtort Guadalupe in Mexiko unternehmen könnte.

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Sperrzone in Fukushima: Mutationen bei Tieren festgestellt

Bild: Wikimedia Commons

Eine beinahe menschenleere Region von mehr als 600 Quadratkilometern Fläche sollte für Tiere und Pflanzen eigentlich eine Idylle sein. Doch für die Region um das 2011 havarierte Kernkraftwerk in Fukushima gilt das nicht.

Von Thiemo BräutigamWirtschaftswoche Green

Unmittelbar nach der Reaktorkatastrophe haben internationale Forschungsteams damit begonnen, die Auswirkungen der radioaktiven Strahlung auf die umliegenden Ökosysteme zu untersuchen.

Zwar kommen die daraus resultierenden Studien nicht zu einem einheitlichen Ergebnis, doch eine Tendenz ist klar zu erkennen: Für die meisten in der Region lebenden Arten bedeutet der Unfall einen dramatischen Rückgang der Population, massive Schäden am Genpool bis hin zu Albinismus und lebensbedrohlichen Mutationen. Bei manchen Arten kam es wiederum bereits zu Anpassungen und Resistenzen.

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Hannoversches Gericht billigt jesidischem Flüchtling Schutzstatus zu

Pfau-Engel der Jesiden

Pfau-Engel der Jesiden

Die zugespitzte politische Lage im Irak und insbesondere die massive Verfolgung der Jesiden durch die islamistische Miliz IS wirken sich zunehmend auf Asylentscheidungen deutscher Behörden und Gerichte aus.

evangelisch.de

Das Verwaltungsgericht Hannover verpflichtete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in einem am Montag bekanntgemachten Urteil, einen 18-jährigen Jesiden aus dem arabischen Land als Flüchtling anzuerkennen (Az. 6 A 9853/14). Das Bundesamt hatte den Asylantrag des Mannes im Juni abgelehnt, weil es zum damaligen Zeitpunkt keine ausreichende Bedrohung der jesidischen Bevölkerung im Irak sah. Gegen den Bescheid hatte der Jeside geklagt.

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Judge Rules Ten Commandments Monument Must Go

The Ten Commandments memorial rests in the lobby of the rotunda of the State Judicial Building November 18, 2002 in Montgomery, Alabama. Protesters plan to gather in Montgomery August 14, 2003 and demonstrate against Federal Judge Myron Thompson’s order to remove the monument by August 20. (Photo by Gary Tramontina/Getty Images) | Gary Tramontina via Getty Images

A federal judge on Thursday ruled that a New Mexico city must remove a monument inscribed with the Ten Commandments from the lawn in front of Bloomfield City Hall.

HUFF POSTS Politics

Senior U.S. District Judge James A. Parker said in his ruling in a lawsuit filed by the American Civil Liberties Union that the monument amounts to government speech and has the “principal effect of endorsing religion.”

Because of the context and history surrounding the granite monument, Parker said Bloomfield clearly violated the First Amendment’s Establishment Clause. He gave a Sept. 10 deadline for its removal.

The suit was filed in 2012 on behalf of two Bloomfield residents who practice the Wiccan religion.

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Das sind die WIRKLICH bewiesenen Gefahren von Cannabis

Das sind die WIRKLICH bewiesenen Gefahren von Cannabis | Thinkstocki

Endlich hat die Cannabis-Bewegung auch in Deutschland Fahrt aufgenommen. Die Bayern schicken sich gerade an, der ganzen Bundesrepublik zu zeigen, was man tun muss, damit die Verwendung von Cannabis zur Behandlung von Krankheiten, aber auch das Kiffen hierzulande legal werden.

Von Gina Louisa Metzler & Jan DavidHuffington Post

In anderen Ländern ist das schon längst der Fall, und überall dort zeigt sich, dass die Vorteile so sehr überwiegen, dass an Nachteile gar nicht mehr zu denken ist.

Es gibt aber noch Kritiker, natürlich, die beharrlich gegen die Legalisierung kämpfen, und dabei auch und vor allem die Gefahren von Cannabis anführen.

Aber welche Gefahren eigentlich? Und welche davon existieren tatsächlich?

Macht Cannabis süchtig?

Ausgeschlossen ist es nicht, dass Cannabis-Konsum genauso wieder Genuss anderer Substanzen zu einer Sucht führen kann. Es ist unter Experten aber mindestens umstritten und keinesfalls bewiesen. Die Mehrheit ist sich sogar einig, dass eine körperliche Abhängigkeit unwahrscheinlich ist.

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Kirchenaustritte: Wenn die Gier göttlich wird

Bild: tilly

Bild: tilly

Die Umstellung beim Einzug der Kirchensteuer auf Kapitalerträge ist schuld: Die Kirchenaustritte in SH steigen merklich.

shz.de

Immer mehr Schleswig-Holsteiner treten aus der Kirche aus. Schuld daran ist eine Umstellung beim Einzug der Kirchensteuer auf Kapitalerträge: Während bisher jeder Bundesbürger seine Kapitalerträge in der Einkommenssteuererklärung angeben musste, werden die Kirchensteuern auf Zinserträge ab 2015 von den Banken automatisch an das Finanzamt abgeführt. Und weil die Banken dafür Zugriff auf die Steuerdaten ihrer Kunden benötigten, informieren sie ihre Kunden darüber in extra zu diesem Zweck versandten Schreiben.

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Good news for evolution in Britain

Evo-Devo oder: Der gelenkte ZufallThe British government recently clarified and extended its ban on teaching creationism in academies, according to a June 18, 2014, press release from the British Humanist Association, which congratulated the government “on its robust stand on this issue.” 

National Center for Science Education

Academies, including free schools, in Britain are similar to charter schools in the United States, and as with charter schools, there are concerns about whether creationism is taught in such institutions that are sponsored or operated by religious groups with creationist views.

As NCSE previously reported, in 2012, owing to pressure from the scientific establishment, the British government adopted a policy requiring free schools to “make provision for the teaching of evolution as a comprehensive, coherent and extensively evidenced theory.”

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NSU-Untersuchungsausschuss Kooperation staatlicher Stellen mit NSU möglich

Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz

In seinem Abschlussbericht hält der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss eine „gezielte Sabotage“ und „bewusstes Hintertreiben“ von staatlichen Stellen für möglich. Ein bewusstes Wegschauen oder eine geplante Unterstützung des Trios könne nicht ausgeschlossen werden.

MiGAZIN

Die Sicherheitsbehörden könnten das Untertauchen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) bewusst begünstigt haben. Diesen Vorwurf erhebt der Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages laut Informationen der Stuttgarter Zeitung in ihrem Abschlussbericht. „Die Häufung falscher oder nicht getroffener Entscheidungen und die Nichtbeachtung einfacher Standards lassen aber auch den Verdacht gezielter Sabotage und des bewussten Hintertreibens eines Auffindens der Flüchtigen zu“, zitiert das Blatt aus dem Thüringer Bericht.

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Pädo-Sekte im Deutschen Ethikrat

missbrauch_katholWeihbischof Losinger ist gegen jeden Form der Beihilfe zur Selbsttötung. «Aus der Möglichkeit für wenige wird schleichend eine Pflicht für Viele», warnte Losinger, der Mitglied im Deutschen Ethikrat ist.

Von Christoph Scholzkath.net

Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger hat sich gegen jede Form der organisierten Beihilfe zur Selbsttötung gewandt. Losinger ist Mitglied des Deutschen Ethikrates und in der Deutschen Bischofskonferenz für ethische Grundfragen zuständig. In der Debatte um eine gesetzliche Regelung des assistierten Suizids warnte er am Freitag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), davor, aus der Betroffenheit über dramatische Einzelfälle Grundprinzipien infrage zu stellen.

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Deutschland liefert trotz des Gaza-Kriegs Rüstungsgüter an Israel

Bild: bilder.t-online.de

Bild: bilder.t-online.de

Deutschland hat auch nach Beginn des Gaza-Krieges noch Rüstungsgüter im Wert von über 600 Millionen Euro an Israel geliefert.

evangelisch.de

Das geht aus einer Antwort von Wirtschafts-Staatssekretär Rainer Sontowski an den Linke-Politiker Jan van Aken hervor, die der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt.

Zwar seien seit Beginn der Angriffe am 8. Juli “keine Genehmigungen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz zum Zweck der Ausfuhrbeförderung nach Israel” erteilt worden. Aber seither habe es bereits zuvor genehmigte Ausfuhren im U-Bootbereich in Höhe von 599,24 Millionen Euro sowie von Waffenzündern im Wert von 908 150 Euro gegeben, teilte das Ressort von Minister Sigmar Gabriel (SPD) mit.

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Christenvertreibungen im Irak: “Islam ist nicht aufnahmefähig für Minderheiten”

Hamed Abdel-Samad, Bild: bb

Hamed Abdel-Samad, Bild: bb

Der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad macht die radikalen Islamisten der ISIS für eine Welle der Christenvertreibung verantwortlich. Es sei traurige Wirklichkeit, dass die 2000-jährige Geschichte des orientalischen Christentums gerade zu Ende gehe, sagte Abdel-Samad im DLF.

Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit Michael KöhlerDeutschlandfunk

Zuletzt hatte ein Ultimatum der Milizen an die Christen in der nordirakischen Millionenstadt Mossul für weltweite Empörung gesorgt. Abdel-Samad betonte, vor den Christen seien schon die orientalischen Juden fast alle vertrieben worden. Diese gewaltsamen Prozesse seien Ausdruck eines Scheiterns der Islamischen Kultur. Sie erweise sich als eine Kultur, die nicht aufnahmefähig sei für Minderheiten, für andere Glaubens- und Denkrichtungen. Letztlich schade sich islamische Welt selbst damit.

“Heuchelei” in Teilen der islamischen Welt

Der Politologe meinte, die ISIS-Milizen hätten einen “Reinigungswahn”, der sich auch gegen islamische Kultstätten richte. Dieser Wahn gehe wie die Vertreibung der Christen und Juden von der arabischen Halbinsel letztlich auf den Propheten Mohammed zurück.

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Die Kirche ist längst nicht so naiv wie Käßmann

Margot-KässmannKeine Waffen für niemand? Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende spricht mit ihrem Pazifismus vielen Deutschen aus der Seele. Dabei verschweigt sie, dass ihre Kirche viel differenzierter argumentiert.

Von Thorsten JungholtDIE WELT

Die Weltlage ist düster, wohin man auch blickt. Krieg in der Ukraine, in Gaza, in Syrien, im Irak. Nicht zu vergessen Afghanistan und der afrikanische Krisenbogen von Somalia bis Zentralafrika. Die Schreckensnachrichten bewegen viele. Auch Margot Käßmann, früher Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die fragt: Müssen wir uns schämen, weil die Bundesrepublik ein Hort des Friedens und der Sicherheit ist?

Nein, sagt sie. Wir können froh und dankbar sein. Wir können beten, spenden und Flüchtlinge aufnehmen. Und wir können hoffen, dass die Menschen auch anderswo irgendwann den Frieden lernen. Bis dahin schafft Deutschland sein Militär ab, so wie Costa Rica. Und wenn von Vernichtung bedrohte Volksgruppen um Waffen bitten, sagen wir: Das ist unsere Option nicht. Selig sind, die Frieden stiften. Amen.

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