Archiv der Kategorie: Politik

Islamisierung britischer Schulen – Arabisch als Pflichtfach, Verschleierungspflicht für Lehrerinnen

Bild: katholisches.info

Bild: katholisches.info

Großbritannien erwachte am Morgen und mußte feststellen, daß sechs staatliche Schulen heimlich „islamisiert“ worden waren. So geschehen in Birmingham, wo die Mädchen abgesondert hinten in der Klasse sitzen, die Lehrerinnen Schleier tragen und alle Schüler Arabisch lernen müssen.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

In diesen Tagen ist Sir Michael Wilshaw, Englands oberster Schulinspektor persönlich in Birmingham im Einsatz, um ein heißes Eisen anzufassen. Sein Amt, dasOffice for Standards in Education, Children’s Services and Skills (Ofsted), muß ein Problem zu lösen, das die britische Öffentlichkeit in Unruhe versetzt hat. Sechs staatliche Schulen Birminghams, der mit mehr als einer Million Einwohnern zweitgrößten Stadt Englands, wurden stillschweigend islamisiert. Islamisiert wurden Kleiderordnung, interne Verhaltensregeln und der Lehrplan. Wie britische Zeitungen berichten, hatten Mädchen hinter den Jungen am Ende der Klasse zu sitzen. Weibliche Lehrkräfte hatten ausnahmslos verschleiert zu erscheinen. Auch für christliche Schüler gab es an den Schulen nur islamischen Religionsunterricht.

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Di Fabio warnt vor Erosion der Kirchen

Der Katholik Di Fabio leitet den wissenschaftlichen Beirat für das Reformationsjubiläum 2017 Foto: pro

Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio betrachtet das Erbe der Reformation als Grundlage der heutigen Religionsfreiheit. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) warnt er vor einer Erosion des Religiösen.

pro Medienmagazin

Heute präsentiere mancher den Reformator Martin Luther als „Vordenker des Holocaust und Ahnherrn eines religiös motivierten Terrorismus“, schreibt der Katholik Di Fabio. Der Professor für öffentliches Recht ist seit Februar Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Kuratoriums zur Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017. Er warnt in der FAZ vor einem allzu negativen Blick auf die Reformation: „Jedes Land für sich und der Westen als Kompass für die Welt ist gerade deswegen auf große Erzählungen seiner Herkunft und die Sichtbarmachung seiner Leitideen angewiesen, um nicht vor lauter indifferenter Offenheit und ökonomischem Pragmatismus die eigene Identität zu verlieren.“

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Paralleljustiz in Bayern: Im Schatten der Rechtsordnung

Bild: Die Presse.com

Bayern kämpft schon seit mehr als zwei Jahren gegen die Paralleljustiz. Und versucht, an mehr Informationen zu kommen. Die Unkenntnis der Betroffenen und gesetzliche Regelungen machen es „Friedensrichtern“ leicht.

Von Eckart LohseFrankfurter Allgemeine

Es ist ein typischer Fall, der sich im Jahr 2010 vor einem Münchner Gericht abspielte. Eine Geschichte aus der serbokroatischen Sinti- und Roma-Szene. Ein Geschädigter hatte zunächst der Polizei gesagt, dass er von einem Mann mit einer Bierflasche auf den Hinterkopf geschlagen worden sei. Das Opfer bestand auf einem Strafantrag. Doch als es zur Gerichtsverhandlung kam, teilte das Opfer mit, es habe keinerlei Interesse mehr an einer Strafverfolgung. In einer Verhandlungspause machte ein Gerücht die Runde. Zwischen der Tat und dem Prozess sei es zu einer gütlichen Einigung der beiden Familienclans gekommen. Das Gericht wusste davon nichts.

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Neusser CDU zieht Islam-Logo zurück

Nach massiven Protesten wieder aus der Wahlwerbung der Neusser CDU verschwunden: der islamische Halbmond (Bild: blu-news.org)

Nach heftigen Protesten musste die Neusser CDU ihre Wahlwerbung mit dem islamischen Halbmond wieder zurückziehen. Yasar Caliks Ausrede sorgt im Internet für neue Wut.

blu NEWS

Am Ostersonntag wurde bekannt, dass bereits am Gründonnerstag aus dem Wahlkampf-Büro der Neusser CDU Stofftaschen verschenkt wurden, auf denen das für “Christlich” stehende “C” der CDU mit dem islamischen Halbmond versehen wurde (blu-NEWS berichtete). Damit sollte der Kommunal-Wahlkampf des türkischstämmigen Christdemokraten Yasar Calik gegen den ebenfalls türkischstämmigen Hakan Temel von der SPD beworben werden.

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Atheisten gründen ersten Verband in der Türkei

Bild: wikimedia.org

Menschen, die an keinen Gott glauben, haben es in der Türkei nicht immer einfach.

Deutschlandradio Kultur

Mit der Gründung des ersten Atheisten-Verbandes in dem Land wollen sie nun die Verständigung mit Muslimen und Christen verbessern. Der Vorsitzende des Verbandes sagte der Zeitung “Hürriyet”, keiner Religion anzugehören sei befreiend. Sein Verein wolle aber keinesfalls Gläubige Menschen zu Atheisten machen. Derzeit sei man unter anderem damit beschäftigt, Mitgliedern mit juristischen Mitteln zu helfen, die beispielsweise ihren Platz im Studentenwohnheim oder ihre Arbeit verloren hätten, weil sie sich zum Atheismus bekannten.

Offiziell herrscht in der Türkei Religionsfreiheit.

Gottlos glücklich – Das Hasenfest war ein voller Erfolg

hasenfest_titelUnter dem Motto “Gut ohne Gott: Miteinander braucht keine Religion” feierten mehrere säkulare und humanistische Organisationen das Hasenfest 2014 als einen Aktionstag für eine offene Gesellschaft und gegen religiöse Intoleranz.

hpd

Nicht Bibel und Koran mit ihren weithin bekannten widersprüchlichen und inhumanen Aussagen, sondern universelle menschliche Fähigkeiten wie Vernunft, Liebe und Verantwortungsbewusstsein sollten die Grundlage für ein gelungenes Zusammenleben im 21. Jahrhundert darstellen. Dies war die Grundaussage des Hasenfests 2014, das mit einem kollektiven Kirchenaustritt 2011 seinen Anfang nahm und mittlerweile jährlich in zahlreichen Städten durchgeführt wird.

Die Aktionen reichten von Infoveranstaltungen (Frankfurt: Menschenrechtsverletzungen an Atheisten; Mainz: Spendenmöglichkeiten an nichtreligiöse gemeinnützige Organisationen), Filmvorführungen (Bochum) bis hin zu kollektiven Kirchenaustritten (u.a. München, Trier, Saarbrücken). Und natürlich wurde gegen das Tanzverbot demonstriert.

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Kann man auch an eine Politik glauben, statt an einen Gott?

Bild: heise.de

Ja, natürlich, kann man. – Aber – ist das dann eigentlich auch eine Religion?

Von Ulrike HeitmüllerTELEPOLIS

Kann eine Politik Religion sein?

Ja, eine Politik bzw. ein politisches Konzept oder eine politische Richtung kann auch Religion sein. So sieht es jedenfalls der russische Philosophieprofessor Michail Ryklin. Er schrieb ein Buch darüber: Kommunismus als Religion.

Darin beschreibt und erklärt er die Faszination des Kommunismus für die westliche “Intelligenzija”, etwa Walter Benjamin, André Gide, Lion Feuchtwanger, Bert Brecht, und andere. Zwar sei die Partei, die in Russland mit dem Oktoberumsturz an die Macht kam, eine “Partei von Atheisten” gewesen[1] und der Atheist Lenin habe “den Glauben an Gott für unvereinbar mit der Mitgliedschaft in der revolutionären Partei”[2] und jeden Nicht-Materialisten für einen potenziellen Feind gehalten.[3]Aber jenseits des Theismus, so Lenin, habe es auch keine Religion gegeben.

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NSA-Wasserträger warnen vor russischen Spionen

Russische Botschaft Berlin, Bild: wikimedia.org

Ein Drittel der Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland sollen Agenten sein, heißt es in einem Medienbericht. Ihr Ziel: Politik und Wirtschaft.

taz.de

Russische Geheimdienste werben in Deutschland nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes massiv Informanten aus Politik und Wirtschaft an. Das berichtet die Welt am Sonntag unter Berufung auf Sicherheitskreise. Ziel der russischen Agenten sei es, über Personal aus dem Umfeld des Bundestages an sensible Informationen aus den Bereichen Außen- und Wirtschaftspolitik und Rüstung zu gelangen.

„Für kaum einen Geheimdienst ist die nachrichtendienstliche Aufklärung in Deutschland so wichtig wie für den russischen“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, der Zeitung.

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Rückgang des Glaubens? Keine Bewegung ohne Gegenbewegung

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Auch die Kirchen bleiben von Mitgliederschwund nicht verschont. Die Menschen sind selbstbestimmter und eigenverantwortlicher geworden. Doch Wertebewusstsein und einen tiefen Sinn für Zusammenhalt hat die nachwachsende Generation sehr wohl.

Von Gerd AppenzellerDER TAGESSPIEGEL

Seit 1993 hatte er die Zeitung abonniert, aber nach 21 Jahren packte ihn der Zorn und er kündigte den Bezug des Tagesspiegels. Er habe, schrieb er vor kurzem, „die Tendenz, christliche Positionen zu unterstützen, mit wachsendem Misstrauen zur Kenntnis genommen“. Das Fass zum Überlaufen brachte für ihn eine Doppelseite, auf der Volontäre der Evangelischen Journalistenschule ihre Projektarbeit über Glauben und Unglauben in Berlin vorstellten.

Es war die einzige Kündigung deswegen. Aber die Reaktion eines West-Berliner Lesers spiegelt ein Phänomen wieder, das die jungen Journalisten entdeckt hatten: In den östlichen Stadtbezirken hat sich die Zahl der Christen in den letzten 20 Jahren von einem niedrigen Niveau aus verdoppelt, im Westteil ist sie von einem weit höheren Ausgangspunkt um 30 bis 50 Prozent zurückgegangen.

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Orthodoxe Kirche: Patriarchen liefern sich Krieg der Worte

Der Kiewer Patriarch Filaret sagt, der russische “Feind” sei zum Scheitern verurteilt. Quelle: ap

Von wegen österlicher Friede: Während hierzulande Christen zur Mäßigung aufrufen, beten die höchsten Repräsentanten der orthodoxen Kirchen in der Ukraine und in Russland für den Sieg der jeweils eigenen Seite.

Handelsblatt

Auch die Osterfeiern haben keinen Frieden zwischen der Ukraine und Russland gebracht: Der Kiewer Patriarch Filaret beschwor am Samstag in seiner Osterbotschaft die Hilfe Gottes bei der “Wiederauferstehung” der Ukraine und versicherte, der russische “Feind” sei zum Scheitern verurteilt. Der Moskauer Patriarch Kirill rief dagegen die Gläubigen in der Christ-Erlöser-Kathedrale auf, dafür zu beten, dass das “Heilige Russland” nicht zerstört werde.

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Kauder fordert von Türkei mehr Religionsfreiheit

Homo_KauderDie Türkei muss aus Sicht von Unionsfraktionschef Volker Kauder insbesondere Christen mehr Religionsfreiheit gewähren.

Süddeutsche.de

So wie Muslime in Deutschland Moscheen errichten, müssten Christen in der Türkei ihre Kirchen bauen dürfen, sagte der CDU-Politiker der «Rheinischen Post». Die Türkei sei von der europäischen Wertegemeinschaft noch weit entfernt, solange sie sich weigerte, Religionsfreiheit zu garantieren. Die Europäische Union müsse in diesem Punkt gegenüber Ankara noch deutlicher werden.

Tanzverbot: Es geht ums Prinzip

Mini-Demo: Piraten gegen das Tanzverbot. Foto: Monika Müller

Kaum jemand kommt am Karfreitag zur Demonstration gegen das Tanzverbot. Offenbar sehen viele Frankfurter keine Notwendigkeit mehr im Protest gegen die kirchlich motivierte Einschränkung.

Von Alicia LindhoffFrankfurter Rundschau

Um 14 Uhr war die Demonstration gegen das Tanzverbot angekündigt. Um 14.10 Uhr stehen am Karfreitag noch immer nur zehn Menschen neben dem weißen Brunnen in der Mitte der Zeil, der als Treffpunkt dienen sollte.

Alle zehn gehören zum Umfeld der Frankfurter Piratenpartei, die zum Protestzug aufgerufen hatte. Überrascht sind sie über die – freundlich ausgedrückt – geringe Resonanz nicht. Zum einen sei die Organisation nicht gut gelaufen und die Ankündigung erst einen Tag vor der geplanten Demo verschickt worden, sagt Pressesprecher Christian Hufgard.

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ISIS trennt sich von al-Qaida – Christen-Kuscheln

Unter schwarzer Flagge: Isis-Terroristen in der syrischen Stadt Raqqa. Bild. faz.net

Die beiden islamistischen Terrorgruppen hatten sich zuletzt wegen Syrien überworfen. ISIS wirft al-Qaida vor, Zusammenleben mit Christen zu erwägen.

Die Presse.com

Die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und in Syrien (ISIS) hat sich offiziell vom al-Qaida-Netzwerk losgesagt. Der Spaltungsgrund: Die Ideologie der al-Qaida-Terroristen um den Ägypter Ayman al-Sawahiri ist den ISIS-Terroristen nicht radikal genug. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Audio-Botschaft hervor, die ISIS-Sprecher Abu Mohammed al-Adnani zugeschrieben wird.

Darin heißt es, die al-Qaida-Führung unter al-Sawahiri habe sich von den Grundsätzen des “Heiligen Krieges” entfernt und die Bewegung der “Gotteskrieger” gespalten. Der irakische Terrorist behauptete, al-Qaida habe sich von dem Ziel der Gründung eines großen islamischen Kalifats verabschiedet und spreche jetzt sogar von der Möglichkeit eines friedlichen Zusammenlebens mit den orientalischen Christen. Dies komme für ISIL aber nicht infrage. “Bitterkeit erfüllt unser Herz”, klagte Al-Adnani angesichts dieser Spaltung der “Jihadisten”-Bewegung.

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Norwegen reguliert Vorhautbeschneidung

Beschneidungsbesteck, Bild: wikimedia.org

Der norwegische Gesundheitsminister Bent Høie hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der regelt, dass Vorhautbeschneidungen künftig nur noch in Kliniken und Arztpraxen und von dafür ausgebildeten und staatlich lizenzierten Personen durchgeführt werden dürfen. Diese Regelung soll sowohl für Kinder als auch Erwachsene gelten.

Von Peter MühlbauerTELEPOLIS

Høie, der der Konservativen Partei angehört und mit einem Mann verheiratet ist, orientiert sich in diesem Entwurf an der Rechtslage im benachbarten Schweden, wo seit 2001 ähnliche Einschränkungen gelten. Dort erhalten auch rituelle Beschneider, so genannte “Mohalim”, eine Lizenz, wenn sie ausreichend Fachkunde nachweisen. In Deutschland erlaubt der Absatz 2 des 2012 neu in das Bürgerliche Gesetzbuch aufgenommenen Paragrafen 1631d religiösen Zeremonienmeistern, die keine Ärzte sind, Beschneidungen nur in den ersten sechs Monaten nach der Geburt.

Anlass für den norwegischen Gesetzentwurf war unter anderem eine Forderung des Krankenschwesternverbandes: Dessen Vorsitzende Astrid Grydeland Ersvik wollte medizinisch nicht notwendige Vorhautbeschneidungen vor dem 15. oder 16. Lebensjahr ganz abschaffen, um die körperliche und seelische Unversehrtheit von Zustimmungsunfähigen zu schützen. Außerdem sieht sie Knaben diskriminiert, wenn die Vorhautbeschneidung erlaubt, aber die Schamlippen- und Klitorisbeschneidung verboten ist.

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Heidelberg testet neue Feiertagsregelung

Heidelberg, Bild: wikimedia.org

Seit Mitternacht wird in Heidelberg eine neue Feiertagsregelung getestet.

Deutschlandradio Kultur

Die Absprache zwischen der Kommune, den Kirchen und den Disco-und Clubbesitzern sieht unter anderem vor, dass am gesamten Karfreitag, sowie an Allerheiligen und am Totensonntag keine Tanzveranstaltungen stattfinden. Zum Ausgleich dürfen Diskotheken beispielsweise am Karsamstag öffnen – was bislang in Baden-Württemberg verboten war. Bürgermeister Wolfgang Erichson erklärte, mit der Einigung räumten die Kirchen ein, dass man auch an Ostern oder Weihnachten tanzen könne, während die Club-und Diskothekenbetreiber respektierten, dass es auch stille Feiertage gebe.