Archiv der Kategorie: Politik

Bundesbehörde geht gegen Kölner Cannabis-Urteil in Berufung

Cannabis sativa Pflanze, Bild: wikimedia.org/GNU-FDL1.2

Betroffene chronisch kranke Patienten reagieren mit Hungerstreik
Das Urteil galt als Sensation: Ein Kölner Gericht erlaubte chronisch Kranken, als Notlösung Cannabis zur Eigentherapie anzubauen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, das das zuvor verboten hatte, geht in Berufung. Darauf reagieren Patienten jetzt – mit einem Hungerstreik.

ND

Die Auseinandersetzung um den privaten Eigenanbau von Cannabis zu Therapiezwecken spitzt sich zu: Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) will das Urteil des Kölner Verwaltungsgerichts überprüfen lassen, das drei chronisch kranken Patienten im Juli ausnahmsweise den Anbau der illegalen Droge daheim erlaubt hatte. Man habe in der vergangenen Woche Berufung beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt, sagte ein Sprecher des BfArM am Dienstag. Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) teilte mit, sechs chronisch Kranke seien aus Protest gegen die Berufung in den Hungerstreik getreten.

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The Covert Origins Of ISIS

The Islamic militant group ISIS, formerly known as Al-Qaeda in Iraq, and recently rebranded as the so called Islamic State, is the stuff of nightmares. They are ruthless, fanatical, killers, on a mission, and that mission is to wipe out anyone and everyone, from any religion or belief system and to impose Shari’ah law. The mass executions, beheadings and even crucifixions that they are committing as they work towards this goal are flaunted like badges of pride, video taped and uploaded for the whole world to see. This is the new face of evil.

SCGNews

Would it interest you to know who helped these psychopaths rise to power? Would it interest you to know who armed them, funded them and trained them? Would it interest you to know why?

This story makes more sense if we start in the middle, so we’ll begin with the overthrow of Muammar Gaddafi in 2011.

The Libyan revolution was Obama’s first major foreign intervention. It was portrayed as an extension of the Arab Spring, and NATO involvement was framed in humanitarian terms.

The fact that the CIA was actively working to help the Libyan rebels topple Gaddafi was no secret, nor were the airstrikes that Obama ordered against the Libyan government. However, little was said about the identity or the ideological leanings of these Libyan rebels. Not surprising, considering the fact that the leader of the Libyan rebels later admitted that his fighters included Al-Qaeda linked jihadists who fought against allied troops in Iraq.

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Erdogan engagiert einen neuen Berater – er ist Verschwörungstheoretiker

Getty Images

Der türkische neue Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen neuen ökonomischen Chefberater berufen: Yigit Bulut. Zur Erinnerung: Der Mann war bereits Berater Erdogans als dieser noch Premierminister war und er glaubt an Telekinese.

The Huffington Post

An was bitte?

Daran, dass fremde Mächte Erdogan durch okkulte Kräfte töten möchten. Yigit Bulut ist ein Verschwörungstheoretiker. Während der Proteste in Istanbul im vergangenen Jahr hatte er ein Interview gegeben, in dem er ominöse Mächte für die Proteste im Gezi-Park verantwortlich machte. Allen voran die Lufthansa, die nicht wolle, dass Erdogan einen neuen Flughafen in Istanbul baue, weil sie dadurch ihr Drehkreuz in Frankfurt bedroht sehe.

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Al-Nusra-Front erpresst die Vereinten Nationen

UN-Posten in Syrien, Golan Höhen. Bild: RF

UN-Posten in Syrien, Golan Höhen. Bild: RF

Radikale Rebellen der Al-Nusra-Front in Syrien erpressen die Vereinten Nationen: sie wollen unter anderem von der Terrorliste gestrichen werden. Im Austausch würden die auf den Golanhöhen gefangenen UN-Blauhelmsoldaten freigelassen. Der Al-Kaida-Ableger erhofft sich eine Rehabilitierung.

FOCUS ONLINE

Eine Gruppe radikaler Islamisten auf den Golanhöhen fordert für die Freilassung Dutzender UN-Blauhelmsoldaten die Streichung von einer internationalen Liste von Terror-Organisationen. Die Al-Kaida-nahen Rebellen wurden im Mai 2013 vom UN-Sicherheitsrat aufgrund ihrer Verbindung zu Al-Kaida als Terrororganisation eingestuft. Zudem verlange die mit der Al-Kaida verbündete Nusra Front Entschädigung für den Tod von drei Kämpfern bei Gefechten mit den UN-Soldaten, teilte am Dienstag der Armeechef von Fidschi mit, Mosese Tikoitoga.

Der missbrauchte Islam

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Ein einfaches, aber falsches Weltbild hat derzeit mächtig Auftrieb: Der demokratiefeindliche, gewalttätige Islam habe die Politik fest im Würgegriff. Das Gegenteil ist richtig: Die Religion ist Beute politischer Banditen geworden.

Von Frank VollmerRP ONLINE

Es scheint so etwas wie ein Allheilmittel für die ach so dummen Muslime zu sein. An allen Ecken des politischen Spektrums wird es derzeit feilgeboten: Der Islam brauche eine Aufklärung, ist zu lesen oder zu hören, die Politik müsse sich aus dem Würgegriff einer gewaltversessenen Religion befreien. In dem Rat, der meist aus Europa oder Amerika kommt, schwingt stets der Unterton mit: Macht es wie wir! Wir wissen, was gut für euch ist!

Der Anlass ist verstörend: die bestialischen Gräuel des “Islamischen Staats” in Nahost und die antisemitischen Pöbeleien von Muslimen bei Demonstrationen in Deutschland. Die empörenden Szenen bestätigen vielen ihre alte Vermutung: Das also ist die hässliche Fratze des Islam, eines immer noch mittelalterlichen Wüstenkults mit einer blutrünstigen heiligen Schrift. Welch ein Unterschied zu unseren pazifistischen, rationalen, angeblich tief christlich geprägten Gesellschaften im Westen.

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“Ich halte es für berechtigt, von religiöser Belästigung zu reden”

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Im Interview mit Tink.ch spricht Rainer Ponitka, Sprecher des Internationalen Bunds der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), über die für ihn belästigende Tragweite der Religion, Einschränkungen für Nichtgläubige in der Arbeitswelt und die Abschaffung von obligatorischem Religionsunterricht.

Von Sandro Buchertink.ch

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten ist ein Zusammenschluss nichtreligiöser Menschen, mit dem Ziel die allgemeinen Menschenrechte, allen voran die Weltanschauungsfreiheit, sowie die konsequente Trennung von Staat und Religion durchzusetzen.

Tink.ch: Herr Ponitka, sie setzen sich für die Säkularisierung ein. Wo sind aus Ihrer Sicht heute die grössten Baustellen der Trennung von Kirche und Staat?

Rainer Ponitka: Eine Baustelle sind Konkordate und Kirchenverträge, die Religionsgemeinschaften gegenüber anderen Vereinen privilegieren und ihnen Einkünfte aus dem öffentlichen Steueraufkommen sichern. Auch beim staatlich finanzierten Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und nicht zuletzt beim kirchlichen Sonderarbeitsrecht, durch das sich Mitarbeiter der kirchlichen Wohlfahrtsverbände bei Verletzung ihrer sogenannten Loyalitätsobliegenheiten mit Kündigung bedroht sehen, liegen Baustellen.

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Extremisten-König warnt vor Extremisten(IS)

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Saudischer König warnt: Europa und Amerika sind die nächsten Ziele.

kath.net

In der islamischen Welt mehrt sich der Widerstand gegen sogenannte „Heilige Krieger“ wie die Terrorgruppen „Islamischer Staat“ (IS), Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) und El Shabab (Die Jugend). Mit brutalsten Mitteln setzen sie im Nahen und Mittleren Osten sowie in West- und Ostafrika ihre Vorstellung von einem „Gottesstaat“ durch. Opfer sind vor allem Christen, Jesiden und gemäßigte Muslime. Der saudische König Abdullah hat jetzt gewarnt, dass der Westen das nächste Ziel der „Dschihadisten“ sein werde.

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Waffen sollen Leben retten—ist wie Vögeln für die Jungfräulichkeit!

religion_warDeutschland liefert viel mehr Waffen als erwartet an die Kurden im Irak. Kanzlerin Angela Merkel sieht darin einen wichtigen Schritt, um Menschenleben zu retten und weitere Massenmorde zu verhindern.

Von Birgit BaumannderStandard.at

Zehn Tage lang haben deutsche Militärexperten und Regierungsmitglieder im Fundus der Bundeswehr gestöbert, beraten und überlegt, wie man die Kurden im Irak am besten für ihren Kampf gegen die Terrorgruppe “Islamischer Staat” ausrüsten könnte.

Herausgekommen ist eine lange Liste von Waffen – viel länger, als erwartet worden war. Die Peschmerga-Armee von Kurden-Präsident Massud Barzani bekommt ?8000 Sturmgewehre G3, ?8000 Sturmgewehre G36, ?40 Maschinengewehre MG3, ?8000 Pistolen P1, ?30 “Milan”-Panzerabwehrwaffen mit 500 Raketen, ?200 Panzerfäuste (Typ “3”), ?40 schwere Panzerfäuste, ?10.000 Handgranaten und ?100 Signalpistolen.

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Volker Kauders christlich-völkisches Geburtsrecht

Homo_KauderSo eben im Bundestag, in der Debatte Waffenlieferungen und “humanitäre” Hilfe für die Krissten und Jesiden im Irak.

“Alles tun, damit wir nicht in dieser Region jesidenfrei und christenfrei werden. Denn das sind angestammte Gebiete. Und diese Menschen haben dort ein Geburtsrecht.”

[Volker Kauder, CDU, soeben im Dt. Bundestag]

Diakoniechef gegen schärferes Strafrecht bei Sterbehilfe

sterbenIn der Diskussion um die gesetzliche Regelung der Sterbehilfe hat sich Diakoniepräsident Ulrich Lilie gegen ein schärferes Strafrecht ausgesprochen.

Von Thomas Schillerevangelisch.de

“Es muss weiterhin Freiräume geben”, sagte der Chef der bundesweiten Diakonie dem Evangelischen Pressedienst. Ärzte, Pflegende und Angehörige müssten ihre persönliche Verantwortung für sich, vor den anderen und vor Gott wahrnehmen. “Das ist ein gutes protestantisches Prinzip”, sagte der Theologe. Die Handelnden hätten die konkrete Verantwortung, die staatlichen und kirchlichen Richtlinien in die beste Lösung für die Beteiligten zu übersetzen. “Das Strafrecht kann diese Dilemma-Situation nicht lösen”, erklärte Lilie.

Der Spitzenvertreter des evangelischen Sozialverbands sprach sich aber strikt gegen eine Institutionalisierung der Sterbehilfe aus. “Jede organisierte, erst recht jede kommerzialisierte Form von Sterbehilfe ist zu verhindern”, sagte Lilie. Diese Grenze dürfe auch bei einer gesetzlichen Neuregelung nicht überschritten werden.

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Zweischneidiges Schwert: Humanitäre Hilfe und Waffenlieferungen

Der Bundestag will am Montag über „Humanitäre Hilfe für Flüchtlinge im Irak und Kampf gegen die Terrororganisation IS“ beraten Foto: Oleg Zabielin|fotolia

Am Montag tritt der Bundestag in Berlin zur einer Sondersitzung zusammen. Die Abgeordneten beraten dann über Waffenlieferungen zum Kampf gegen IS und humanitäre Hilfe.

pro Medienmagazin

Thema der Sondersitzung am Montag ist die „Humanitäre Hilfe für Flüchtlinge im Irak und Kampf gegen die Terrororganisation IS“. Bereits vor einem Monat hatten Vertreter aller Fraktionen das brutale Vorgehen der IS im Irak verurteilt. Nun will die Bundesregierung die terrorisierten Kurden im Irak neben humanitärer Hilfe auch mit Waffen unterstützen und erwägt, diese Entscheidung mit einem Beschluss durch das Parlament zu stützen. Formal ist die Regierung nicht darauf angewiesen und könnte die Waffenlieferung auch ohne das Votum der Parlamentarier veranlassen. Den symbolischen Wert einer breiten Zustimmung für die Waffenlieferung an die Kurden durch die Volksvertreter halten Beobachter jedoch für beachtlich. Bislang galt in der deutschen Außenpolitik: Keine Lieferung von Waffen in Kriegsgebiete. Für Spiegel-Autor Jakob Augstein lässt die Bundesregierung „Grundsätze deutscher Politik in atemberaubendem Tempo hinter sich“. Die Änderung der Außenpolitik bringt auch Kirchenvertreter in Erklärungszwang. Über Jahre galt nach Auffassung der Tagesschau in der Kirche unangefochten „grundsätzlicher und fundamentaler Pazifismus“.

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“Viele Vatikan-Mitarbeiter vermissen Benedikt XVI.”

Das Papst-OrakelDie Reformpläne von Papst Franziskus für die Kurie treffen nach den Worten von Publizist Albert Link auf Widerstände im Vatikan. Dies sei bis hinunter auf die unteren Ebenen spürbar, sagte Link am Montag dem Internetportal katholisch.de.

RP ONLINE

“Die kleinen Angestellten haben den Eindruck, dass durch den Einzug der Unternehmensberater von McKinsey, durch Gerüchte über eine Verkleinerung der Kurie und eine Abschaffung der Altersvorsorge an ihnen das Beispiel der Kirche der Armen statuiert werden soll.”

Es gebe zwar nach wie vor eine “Grundsympathie” für Franziskus, aber viele Mitarbeiter vermissten Benedikt XVI. als “väterlichen Arbeitgeber” und verspürten Zukunftsängste, so Link weiter.

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Zweiter Weltkrieg: Viele Kirchenleute blieben stumm

Gott_mit_uns_1WKMit dem deutschen Überfall auf Polen begann vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg. Die Kirchen riefen zwar nicht mit “Hurra” zu den Waffen, hielten sich aber mit Kritik zurück. Nur einzelne Geistliche erhoben ihre Stimme – oft mit Konsequenzen.

Von Nils Sandrisserevangelisch.de

Die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs fallen frühmorgens. Kurz vor Sonnenaufgang beschießt das deutsche Schulschiff “Schleswig-Holstein” am 1. September 1939 die polnische Garnison auf der Westerplatte, einer Halbinsel bei Danzig. Aus deutschen Flugzeugen fallen Bomben auf polnische Städte, Panzer rollen über die Grenze. Hitler überfällt den östlichen Nachbarn. Im Reichstag gibt er den Angriff am Vormittag als Verteidigungsaktion aus, eine dreiste Lüge. Es ist der Beginn eines Krieges, der sechs Jahre dauern wird und in dem mehr als 60 Millionen Menschen sterben.

Von den großen Kirchen Deutschlands kommt kaum Widerspruch zu dem Feldzug. Sie fallen – nach einem Wort des evangelischen Widerstandkämpfers Dietrich Bonhoeffer – dem Rad nicht in die Speichen. Ein großes Hurra der Kirchen wie noch im Ersten Weltkrieg gibt es zwar nicht, protestantische und katholische Theologen bleiben angesichts des Kriegsausbruchs aber meist stumm oder äußern sich sogar bestärkend.

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Jihad 3.0: Die Terror-Propaganda der IS birgt einige Überraschungen

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Die IS-Propaganda zeigt etwa, wie nach Kämpfen in Swimming Pools “gechilled” wird, Screenshot:derStandard.at

Medienkampagne der Terroristen ist laut CIA “State of the Art“ – Drohungen gegen den Westen kommen kaum vor, dafür viel Bürokratie.

Von Fabian SchmidderStandard.at

Abgetrennte Köpfe, Videos von Massenerschießungen: Mit diesen Inhalten schafft es die blutige Propaganda des “Islamischen Staats“ in die westlichen Medien. Kein Wunder: Die Entrücktheit und Brutalität der IS-Medienkampagne ist ihr herausragendstes Merkmal – doch nur die Spitze des Eisbergs. Denn abseits der grausamen Fotos und Videos verbreitet die IS eine Vielzahl an anderen propagandistischen Botschaften, die durchaus einige Überraschungen aufweisen.

Social Media-Verbot für Kämpfer

Und das mit harter Kontrolle durch die “Social Media-Verantwortlichen“ der IS, die den Output ihrer Kämpfer genau kontrollieren. So war auf dem Facebook-Profil des österreichischen IS-Kämpfers Firas H. vergangene Woche zu lesen, dass ihm seine “Brüder“ verboten hätten, Videos von der Eroberung des syrischen Militärflughafens nahe Raqqa zu teilen. Sein Profil ist mittlerweile von Facebook verschwunden.

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Rechtsextreme bedrohen Linken-Politikerin

Katharina König, Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0-de

Die Thüringer Linken-Politikerin Katharina König ist am Samstag auf ihrer Wahlkampftour in Saalfeld massiv von Rechtsextremen bedroht worden. Nach Angaben der Thüringer Polizei vom Sonntag bedrängten zwei Personen aus dem rechten Spektrum König und ihr Team derart, dass diese sich gezwungen sahen, ihren Infostand wieder abzubauen.

evangelisch.de

Später seien weitere Rechtsextreme dazugekommen. Dank einiger Fotos, die Königs Team von den Rechten machte, seien zwei Tatverdächtige im Alter von 30 und 32 Jahren identifiziert worden, hieß es. Sie seien einschlägig polizeilich bekannt. Der Staatschutz ermittele.
König engagiert sich seit Jahren massiv im Kampf gegen Rechtsextremismus in Thüringen. Die 36-Jährige ist die Tochter des Jenaer Stadtjugendpfarrers Lothar König, dem die sächsische Justiz Landesfriedensbruch im Zusammenhang mit Protesten gegen rechte Aufmärsche vorwirft. Katharina König sitzt seit 2009 für die Linken im Thüringer Landtag. Dort gehörte sie unter anderem dem NSU-Untersuchungsausschuss an.

Berlin: Jordanier soll Moschee angezündet haben

Schwarz vom Ruß: die Moschee in der Skalitzer Straße nach dem Brand. Foto: AP/dpa

Die Staatsanwaltschaft beschuldigt einen aus Jordanien stammenden Mann, das Feuer in der Mevlana-Moschee gelegt zu haben. Der Tatverdächtige sitzt bereits wegen eines anderen Branddelikts in Untersuchungshaft. Die Islamische Föderation bezweifelt die Täterschaft des Mannes.

Von Andreas KopietzBerliner Zeitung

Knapp drei Wochen nach dem Feuer in der Mevlana-Moschee in Kreuzberg gibt es einen Tatverdächtigen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen aus Jordanien stammenden Mann. „Er wird beschuldigt, das Feuer in der Moschee gelegt zu haben“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Sonntag. Gegen den Mann gebe es einen „einfachen aber keinen dringenden Verdacht“, so Steltner. Ein politischer Hintergrund der Tat sei noch völlig offen. Näheres zu Alter und Identität konnte Steltner nicht sagen.

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Warum bedrohte Christen(Menschen) jetzt Hilfe brauchen

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Heute wird das Bundeskabinett wohl Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak beschließen. Den Schrecken selber aber werden die Waffen nicht vertreiben – die Christen in der Region fürchten, dass sich die Gewehre am Ende auch gegen sie richten. Deshalb zählt zur Hilfe auch, verfolgte Christen großzügig in Deutschland aufzunehmen.

Von Matthias DrobinskiSüddeutsche.de

Ein arabisches “N” malen sie den Christen auf die Hauswand, die Männer, die da angeblich im Namen Gottes das Land heimsuchen. Nasrani, Nazarener, so heißen die Christen im Koran. Und wen die Killer des Islamischen Staates als Nazarener brandmarken, der muss seinem Glauben abschwören oder eine Kopfsteuer zahlen. Oder er stirbt. Oft genug helfen weder Schwur noch Geld, oft genug machen die muslimischen Nachbarn von gestern mit, in dieser Mischung aus Angst und Gier, die auch die Nazis nutzten, um die Juden auszurauben und zu ermorden.

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Wahl Dodo des Monats August 2014

Dodo des Monats August 2014

Dodo des Monats August 2014

Der Monat August hatte es, hinsichtlich Religiotie, Sozialdarwinismus und jede Menge obskuren Äußerungen, in sich. Thematisch bestimmend, Sterbehilfe und natürlich die IS-Barbaren in Syrien und dem Irak. Erstmals eine Doppelnominierung, ließ sich inhaltlich und sachlich nicht vermeiden.

Die Wahl ist bis zum 07. September 2014, 18:00 Uhr befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Der Gewinner wird am 08.September, hier auf dem Blog, gewürdigt werden.

  1. Anton Losinger,”Pädo-Sekte im Ethikrat.”
  2. Frank Ulrich Montgomery, “Ärzte sind keine Tötungsmedikamentebeschaffer.”
  3. Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V.,” Mit Bibel gegen Multikultigedöns.”
  4. Michael Blume(1), “Gottesspuren in Genen und Gehirn.”
  5. Pierre Vogel,”…fodert Jesiden auf zu konvertieren.”
  6. Volker Kauder, “Verantwortung vor Gott.”
  7. Marian Wendt, “Homos sind Vögel, Heteros Fische.”
  8. Andreas Laun, “Antisemitsimus, kognitive Dissonanzen und Geschichtsklitterung.”
  9. James Kirchik, “Islamophobie und Antisemitismus: Die neuen alten Juden.”
  10. Franz Josef Jung, “Lebensschutz ist Gebot des Christentums.”
  11. Nikolaus Schneider, “Frieden schaffen, mit mehr Waffen.”
  12. Silvia Löhrmann, “Jesus wertet nicht.”
  13. Katrin Göring-Eckardt, “ für Militäreinsatz gegen IS.”
  14. Norbert Lammert, “Kirchen sollen Öffentlichkeit verdummbibeln.”
  15. Wolfgang Huber, “Einen Stahlhelm für Sozialethiker Huber.”
  16. Klaus Krämer, “Menschen haben Recht auf christliche Botschaft.”
  17. Norbert Rosenboom, “Regelschule mit ein bisschen Waldorf-Pädagogik.”
  18. Caritas Köln, “Baby zu laut, Familie fliegt aus der Wohnung.
  19. Michael Blume(2), “Atheistische Populationen verebben”:Ohne Religion fehlt es an Kindern.”

Viel Spaß!

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Israel auf dem Weg in den “Faschismus”?

Der Haaretz-Journalist Gideon Levy muss in Israel um sein Leben fürchten. Bild: Ludwig Watzal

In Berlin soll es am 14. September 2014 eine Solidaritätsveranstaltung gegen “Judenhass” und für den Staat Israel geben, an der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnehmen und sprechen will.

Von Ludwig Watzal—BETWEEN THE LINES

Anlass seien die jüngsten Fälle von antisemitischen Äußerungen bei Demonstrationen gegen den mörderischen Einsatz der israelischen Armee gegen die Bevölkerung des Gaza-Streifens. Bei diesem Einsatz hat die israelische Besatzungsarmee über 2 100 Palästinenser/innen getötet, davon fast 80 Prozent Frauen, Kinder und ältere Menschen. Fast 500 000 wurden in die Obdachlosigkeit gebombt. Eine Spur der Zerstörung und Verwüstung wurde von der “moralistischen Armee der Welt” (Ehud Barak) hinterlassen. Bei diesem Amoklauf der “moralischsten Armee der Welt” kamen auch 65 israelische Soldaten ums Leben.
Dieses Massaker hat aber in Deutschland zu einer der bizarrsten Debatten geführt, und zwar gegen Antisemitismus. Dagegen hat nun der Zentralrat der Juden in Deutschland zu einer öffentlichen Kundgebung in Berlin aufgerufen. Angebrachter und glaubwürdiger wäre jedoch, zu Demonstrationen gegen die rechtsnationalistische Regierung in Israel aufzurufen. In Israel werden bei Demonstrationen immer wieder Nazi-ähnliche Parolen wie “Tod den Arabern” oder “Araber ins Gas” von zehntausenden skandiert. Wäre hier nicht Handlungsbedarf angesagt?

20 frühere Bundeswehr-Soldaten bei Dschihadisten

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Etwa 400 islamistische Kämpfer aus Deutschland sollen nach Syrien und in den Irak eingereist sein. Besonders wertvoll für die Dschihadisten sind ehemalige deutsche Soldaten. Die Terrorgruppe “Islamischer Staat” soll inzwischen verstärkt jesidische Frauen an Kämpfer verkaufen.

Süddeutsche.de

  • Im Irak und in Syrien kämpfen inzwischen 400 Islamisten aus Deutschland, darunter offenbar auch 20 ehemalige Bundeswehr-Angehörige.
  • Die irakische Armee versucht, die belagerte Stadt Amerli zu befreien, Unterstützung erhält sie dabei von der US-Luftwaffe.
  • Bei der geplanten Waffenlieferung an die Kurden im Nordirak stößt die Bundesregierung einem Bericht zufolge auf Schwierigkeiten.
  • Die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) soll Frauen verschleppen und an Kämpfer verkaufen.

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