Archiv der Kategorie: Recht

Moscheen in Deutschland gehören zur Türkei!

Moscheen gehören nicht zu Deutschland! © Islamwoche Berlin

Ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, wird bekanntlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit lebhaft diskutiert. Ob Muslime zu Deutschland gehören, bekommt diese Tage eine erste Antwort; wohin Moscheen gehören, ebenfalls.

Von Ekrem ŞenolMiGAZIN

Nach dem Brand an der im Bau befindlichen Berliner Mevlana Moschee haben weder der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) noch der Innensenator oder die Senatorin für Integration die Unglücksstelle besucht, sondern der türkische Botschafter Avni Karslıoğlu und der türkische Generalkonsul Ahmet Başar Şen. Die beiden Repräsentanten der Türkischen Republik machten sich persönlich ein Bild von der Lage, bekundeten Anteilnahmen und hörten sich die Ängste und Sorgen der Gemeindemitglieder an. So erfuhren sie beispielsweise, dass der Moscheebau deshalb so schleppend vorangeht weil dringend benötigte Moscheebauer aus der Türkei seit vielen Monaten vergeblich auf ein Visum warten.

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Kämpferinnen jagen IS: „Wer von einer Frau getötet wird, darf nicht in den Himmel“

Kurden-Kämpferinnen, Bild: FOCUS ONLINE/bearb.BB

Kurden-Kämpferinnen, Bild: FOCUS ONLINE/bearb.BB

In einer Welt, wie IS sie will, hätten sie nichts zu sagen. Nun stellen sich hunderte kurdische Kämpferinnen den Gotteskriegern entgegen. Für IS ist das ein doppeltes Problem: Denn wer von einer Frau getötet wird, kann nach ihrer Ideologie nicht in den Himmel kommen.

Von Linda WursterFOCUS ONLINE

Für die Terroristen des Islamischen Staates ist die Rolle der Frau klar definiert: Muslimische Frauen müssen sich verhüllen, den Anweisungen ihres Mannes folgen und dürfen das Haus nur verlassen, wenn es absolut notwendig ist. Und nicht-muslimische Frauen? Die werden verschleppt, vergewaltigt, verkauft oder gesteinigt.

Doch diese Frauen wollen den IS-Kämpfern in einer ganz anderen Rolle entgegentreten: Sie wollen diejenigen sein, die die Terroristen töten. Hunderte von kurdischen Frauen kämpfen im Irak und in Syrien gegen IS – oftmals in rein weiblichen Spezialkommandos.

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Dürfen Bilder von der Enthauptung des US-Journalisten gezeigt werden?

Ist die Veröffentlichung des Bildes moralisch bereits verwerflich, während die Rede über die Köpfung des US-Journalisten moralisch einwandfrei ist? Bild:heise.de

Für deutsche Meiden scheint das Wort unschuldiger als das Bild zu sein.

Von Florian RötzerTELEPOLIS

Der Islamische Staat hat die Enthauptung des seit 2012 in Syrien gefangenen US-Journalisten James Wright Foley wie ihre anderen Grausamkeiten gefilmt und als Video über das Internet verbreitet. Die für die Kamera und damit für die Öffentlichkeit inszenierte Enthauptung diente primär als Kampfansage an die US-Regierung, nachdem diese die islamistische Terrorgruppe mit der Luftwaffe angreift. In einem weiteren Video macht IS klar, dass man sich nun Auge in Auge mit dem großen Gegner sieht und so als globaler Akteur, ja, als Weltmacht wahrgenommen werden will. Das überzeugt vor allem die Anhänger und mögliche Rekruten, aber die für die Videobilder inszenierte Enthauptung hat ihre Wirkung nicht verfehlt und hat globale Aufmerksamkeit gefunden.

Exakt für die Erzeugung einer globalen Aufmerksamkeit wurde der Journalist auch getötet, zumal die Enthauptung des Amerikaners wohl von einem Briten ausgeführt wurde. Die Schock- und Erregungswellen, die nun weltweit entstanden sind, machen aber auch deutlich, dass das Leben eines Amerikaners, also eines Menschen aus dem Westen, offenbar sehr viel wichtiger ist als das von Menschen in Syrien oder im Irak, wo der Islamische Staat schon lange äußerst brutal und auch für die Kameras Menschen hingeschlachtet, geköpft oder gekreuzigt hat. Erst wenn ein Massenmord ansteht, wacht die westliche Wertegemeinschaft auf, wahrscheinlich auch erst wirklich dann, wenn eine Macht entsteht, die die geopolitisch gewünschte Ordnung durcheinander bringt und die eigene Sicherheit gefährdet. Das ist beim Islamischen Staat schon deshalb der Fall, weil er viele Menschen aus den europäischen Ländern anzieht, die die im Nahen Osten praktizierte Barbarei reimportieren könnten.

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“Auf dem besten Wege in die absolute Verblödung”

Mag es die Jugend bunt, aber inhaltsleer? So wie auf diesem Festival in London Foto: PYMCA/UIG via Getty Images/Universal Images Group Editorial

Der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier beklagt die zunehmende Verdummung der heranwachsenden Generation. Schuld sei ein Bildungssystem, in dem nur nach ökonomischen Aspekten unterrichtet werde.

Von Christin BohmannDIE WELT

Nichts für’s Leben, sondern für die Wirtschaft lernen wir – das ist die provokante These von Bernhard Heinzlmaier, der seit Jahrzehnten Deutschlands Jugend wissenschaftlich analysiert. Die systematische Verdummung der Jungen, die “mit begrenztem Horizont und engem Herz” in eine unmenschliche Leistungsgesellschaft gedrängt werden, prangert er auch in seinem Buch: “Performer, Styler, Egoisten: Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben” an. Der 53-Jährige ist Mitbegründer des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien.

Die Welt: Herr Heinzlmaier, wie verblödet ist unsere Jugend?

Bernhard Heinzlmaier: Sie ist auf dem besten Wege, in die absolute Verblödung geführt zu werden. Wenn unser Erziehungs- und Bildungssystem nur noch nach den ökonomischen Gesichtspunkten von OECD und Pisa funktionieren muss, rechne ich den Jugendlichen keine guten Chancen aus.

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Generalvikar: Haben Problem bei Kirchensteuer unterschätzt

Bild: tilly

Bild: tilly

Erstmals hat auch ein Vertreter der katholischen Kirche Informationsdefizite beim neuen Einzugsverfahren für die Kirchensteuer auf Kapitalerträge eingeräumt.

evangelisch.de

Man habe “die Probleme wohl unterschätzt” und “ein stillschweigendes Einverständnis für die Veränderung angenommen”, sagte der Generalvikar der Diözese Münster, Norbert Kleyboldt, der Bistumszeitung “Kirche + Leben” (Ausgabe 24. August). Nach seinen Angaben ist auch im Bistum Münster die Zahl der Kirchenaustritte in den vergangenen Monaten gestiegen. Das lasse sich eindeutig mit der steuerrechtlichen Veränderung in Verbindung bringen. Konkrete Austrittszahlen nannte Kleyboldt nicht.

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Bundesregierung will Todesstrafe gegen Deutschen in China abwenden

Hinrichtung durch Erschießen, China. Bild FOCUS ONLINE

Hinrichtung durch Erschießen, China. Bild FOCUS ONLINE

Das Auswärtige Amt erklärte am Mittwoch, das Todesurteil gegen einen Deutschen in China sei in erster Instanz gefällt worden und damit noch nicht rechtskräftig. Die Bundesrepublik wolle alles in ihrer Macht Stehende tun, damit dieses Urteil nicht vollstreckt wird.

evangelisch.de

Offenbar handelt es sich um das erste Todesurteil gegen einen deutschen Staatsbürger in der kommunistisch regierten Volksrepublik. Laut Medienberichten wurde die Todesstrafe gegen einen 36-Jährigen aus Bayern in der südostchinesischen Stadt Xiamen wegen Doppelmordes verhängt. Er soll 2010 seine venezolanische Ex-Freundin aus Münchner Studienzeiten und deren neuen Freund, einen Deutschen, auf offener Straße mit einem Hammer und einem Messer getötet haben. Angeblich versuchte er auch, sich umzubringen.

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USA bestätigen Echtheit von Enthauptungs-Video

Die Videoaufnahmen, auf denen US-Journalist James Foley von einem Dschihadisten enthauptet wird, wurden von den USA als echt bestätigt© REUTERS/Social Media Website

Die letzten Zweifel sind ausgeräumt: Experten des Weißen Hauses in Washington sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Video, das die Hinrichtung des US-Journalisten James Foley zeigt, authentisch ist.

stern.de

Das Weiße Haus in Washington hat die Echtheit des Videos bestätigt, das die Hinrichtung des US-Journalisten James Foley durch Dschihadisten zeigt. Die Geheimdienste hätten das Video untersucht, in dem Foley und sein Kollege Steven Sotloff zu sehen sind, und seien zu dem Schluss gekommen, dass die Aufnahmen authentisch seien, erklärte die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats, Caitlin Hayden. Wie das Weiße Haus ferner mitteilte, will sich US-Präsident Barack Obama um 12.45 Uhr (18.45 Uhr MESZ) äußern.

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Warum junge Deutsche Terror und Tod bringen

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Sie kommen aus Berlin oder Dinslaken, doch sie verabscheuen die westliche Gesellschaft. Hunderte Deutsche kämpfen für die Terrorgruppe IS. Die “Welt” sprach erstmals mit einigen von ihnen.

Von Alfred HackensbergerDIE WELT

Das Funkgerät knarrt, dann sind arabische Wortfetzen zu hören. Abu Hamza al-Almani hat gerade Schichtdienst an einem Checkpoint in al-Rai, einer Kleinstadt im Norden Syriens. “Es ist nichts los hier! Ziemlich langweilig, den ganzen Tag hier rumzustehen”, beschwert sich der 23-Jährige, dessen arabischer Nachname – al-Almani – auf seine Herkunft aus Deutschland verweist.

Er hätte lieber ein bisschen “Action”, wie er es formuliert. Die Fotos auf seiner Facebook-Seite lassen erahnen, was er darunter versteht: Hamza mit Pistole, Hamza mit Kalaschnikow oder gemeinsam mit seinen Kumpels in Kampfpose vor einem Pick-up mit Flugabwehrgeschütz.

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London: “Halal-Revolution” und Kalifat-Flugblätter?

kalifat_flyer

Kalifat-Flugblatt

In Lebensmittelgeschäften und Supermärkten ist eine Halal-Revolution im Gange samt Aufrufen für den Islamischen Staat (IS). In vielen Lebensmittelgeschäften und Supermärkten halten Halal-Produkte Einzug. Er ist Ausdruck der stillen Ausbreitung des Islams im Westen. Mit den Halal-Produkten kommen auch Aufrufe für die Islamisten, einschließlich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS), die in Syrien und im Irak ein neues Kalifat ausgerufen hat und das von ihr besetzte Gebiet christenfrei mordet.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Nachricht von der Halal-Revolution stammt von der britischen Daily Mail. Die Tageszeitung berichtete, daß in diesen Tagen die Händler der Londoner Oxford Street Flugblätter und Broschüren aufliegen haben. Darauf steht geschrieben: „Das Kalifat hat sich konsolidiert“. Dazu die ausdrückliche Forderung, das Kalifat auf die ganze Welt auszudehnen. Es sei Aufgabe und „Verantwortung“ der Moslems, daß die weltweite Ausbreitung des vom Islamischen Staat (IS) im Nahen Osten ausgerufene Kalifat gelinge. „Aller Moslems“, wie es auf den Flugblättern heißt, auch jener, die in Großbritannien und in anderen europäischen Staaten leben. Mit den Flugblättern werden sie aufgefordert, nicht tatenlos zuzusehen, sondern ihren Beitrag zu leisten und sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschließen, der seit Monaten in Syrien und Irak für Greueltaten an Christen und anderen „Feinden des Islams“ verantwortlich ist. „Alle Moslems“ müßten an der „Morgenröte einer neuen Ära“ mitwirken.

Flugblätter in Londoner Geschäften für Islamischen Staat (IS)

Wie die Nachrichtenagentur Arabpress berichtet, listet eine verbreitete Broschüre die sieben goldenen Regeln auf, um dem Aufruf, zu den Waffen zu greifen, Folge zu leisten. Unter anderem heißt es dabei, daß der Scharia uneingeschränkter Gehorsam zu leisten sei. Die Moslems hätten ihre Sachen zu packen und zu den Waffen zu greifen, um den Dschihad zu unterstützen.

Für dem Geschäftsführer der Anti-Extremismus Foundation Quilliam, Ghaffar Hussein, ist die Verteilung dieser Flugblätter und Broschüren in Londoner Geschäften eine „eindeutige Gesetzesübertretung“. Und dennoch ist es geschehen und geschieht es noch immer mitten in einer europäischen Hauptstadt und ohne daß die Sicherheitskräfte einschreiten.

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Bonhoeffer-Verein warnt vor weiteren Militäreinsätzen

bonhoeffer_vereinIn der Debatte über Deutschlands neue außenpolitische Rolle widerspricht der Dietrich-Bonhoeeffer-Verein Bundespräsident Joachim Gauck.

evangelisch.de

Zwar sehe Gauck weltweite militärische Einsätze der Bundeswehr nur als “ultima ratio” (allerletztes Mittel) in der Wahrnehmung der gewachsenen deutschen Verantwortung, heißt es in einem Offenen Brief des Vereins. Diese Verantwortung werde aber zur Rechtfertigung militärischer Maßnahmen beschworen. Adressaten des Schreibens, das am Mittwoch in Berlin verbreitet wurde, sind neben dem Gauck Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Europa und die Bundesrepublik hätten sich politisch und militärisch in ein “hegemoniales Programm” der USA einbinden lassen, kritisiert die Vereinigung. So sei Deutschland etwa im Irakkrieg nur “scheinbar neutral” geblieben.

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Wien: Anteil der Katholiken seit 1970ern halbiert

Symbolbild / Bild: (c) FABRY Clemens

Die Gruppe der Menschen ohne Bekenntnis ist im selben Zeitraum auf fast ein Drittel gewachsen. Mehr als jeder zehnte Wiener ist mittlerweile Moslem.

Die Presse.com

Die Wiener Bevölkerung hat sich seit den 1970ern durch Migration deutlich gewandelt, und zwar auch in ihrer religiösen Zusammensetzung. So hat sich der Anteil der Katholiken von 1971 bis 2011 auf 41,3 Prozent halbiert, während der Anteil der Menschen ohne Bekenntnis sich auf fast ein Drittel (31,6 Prozent) verdreifacht hat. Die drittstärkste Gruppe sind mit 11,6 Prozent Muslime (1971: 0,4).

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Belgischer Beamter reißt Prinzessin Nikab vom Kopf

Burqua Burka

Burka (CC-by-sa/2.0/en by Rockin’ the Khuff)

Da hat er sich wohl die Falsche ausgesucht. Ein belgischer Beamter hat einer Frau den Nikab vom Kopf gerissen. Dumm nur, dass es sich bei der Frau um eine Prinzessin aus Katar handelte. Die verklagte ihn jetzt wegen Körperverletzung.

IslamiQ

Eine Prinzessin aus Katar hat am Montag (18.08.2014) vor dem Brüsseler Gericht Klage wegen vorsätzlicher Körperverletzung eingereicht. Ein leitender Beamter der Stadt, Jean-Marie Pire, soll der Prinzessin den Nikab, der nur einen schmalen Schlitz für die Augen freilässt, heruntergerissen und dabei die Ohrringe mit abgerissen haben, berichteten belgische Medien am Montag. Die Ohren der Prinzessin hätten daraufhin geblutet.

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Religiosität hemmt die Gewaltbereitschaft

Gebet-islamEntgegen anderslautender Meldungen stellte der Münsteraner Kriminalwissenschaftler Christian Walburg in einem Gutachten fest, dass die Jugend- wie Ausländerkriminalität in Deutschland stetig abnimmt. Ein Interview über Statistiken, Medien und Religion

Interview Cicero-Online

Cicero Online: Mit welchen Mythen zum Thema Migration und Jugenddelinquenz sollte Ihrer Meinung nach aufgeräumt werden?
Christian Walburg: Vor allem mit dem Mythos der Ausländerkriminalität. Das ist keine sinnvolle Kategorie, und Kriminalität lässt sich nicht auf die ausländische Herkunft zurückführen. Zum Beispiel fallen erwachsene Einwanderer – die sogenannte erste Generation – meist nicht häufiger durch Straftaten auf. Damit meine ich allerdings nicht die Verstöße registrierter Ausländer gegen Aufenthaltsbestimmungen: Im Zuge der Flüchtlingswelle ist hier sogar ein Anstieg zu verzeichnen. Flüchtlingsjugendliche und Nachkommen von Gastarbeitern sollten aufgrund unterschiedlichster Lebensumstände nicht in einen Topf geworfen werden.

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Schweiz: Suizid-Tourismus nimmt zu

Immer mehr alte und todkranke Menschen reisen in die Schweiz, um dort Sterbehilfe zu erhalten
Foto: sparkle glowplug / flickr | CC-BY-NC 2.0

Immer mehr todkranke Menschen reisen in die Schweiz, um dort Sterbehilfe zu erhalten. Das zeigt eine Studie des britischen Journal of Medical Ethics. Die meisten „Suizid-Touristen“ kommen aus Deutschland.

pro Medienmagazin

Die Zahl derjenigen, die zum Sterben in die Schweiz reisen, hat sich in den vergangenen vier Jahren verdoppelt. Zwischen 2008 und 2012 nahmen insgesamt 611 Patienten aus 31 Ländern die Angebote von Sterbehilfe-Organisationen in der Schweiz in Anspruch, zeigt die Erhebung. Neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose waren die häufigsten Krankheiten der Sterbenswilligen. Aus Deutschland reisten 268 Menschen in die Schweiz, aus England 126 und aus Frankreich 66. Die Patienten seien im Durchschnitt 69 Jahre alt gewesen. Mit 58,5 Prozent machen Frauen die Mehrheit derjenigen aus, die zum Sterben in die Schweiz reisten.

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Homophobie CDU-MdB: Homos sind Vögel, Heteros sind Fische (oder andersrum)

Marian Wendt, Bild: Deutscher Bundestag/Achim Melde/QUEER.DE

Mit einem hinkenden Vergleich will der Jungspund unter den CDU-Bundestagsabgeordneten zeigen, dass Homosexuelle weniger Rechte verdienen als Heterosexuelle.

QUEER.DE

Die “Welt” hat am Dienstag den 29-jährigen CDU-Politiker Marian Wendt als neuen Konservativen im Bundestag porträtiert. Besonders angetan war Autor Frédéric Schwilden von der Tatsache, dass der ledige Wendt nur heterosexuelle Beziehungen als schutzwürdig ansieht: Er “meint es nicht böse, wenn er die Homo-Ehe ablehnt”, heißt es milde im Teasertext zum Artikel. Der aus dem sächsischen Torgau stammenden Wendt darf in der Hamburger Tageszeitung darstellen, warum er Homosexuelle für nicht gleichbehandlungswürdig hält:

Ein Gleichnis soll seine Position zur Homo-Ehe erklären. Es geht um den natürlichen Gang der Zeugung: “Der Fisch kann nicht fliegen, der Vogel nicht schwimmen. Und auch wenn der Fisch es will, er wird niemals fliegen können”.

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What I learned from debating science with trolls

If you debate with trolls you soon learn some of their tactics. Flickr/Kenny Louie, CC BY

I often like to discuss science online and I’m also rather partial to topics that promote lively discussion, such as climate change, crime statistics and (perhaps surprisingly) the big bang. This inevitably brings out the trolls.

By Michael J. I. BrownTHE CONVERSION

“Don’t feed the trolls” is sound advice, but I’ve ignored it on occasion – including on The Conversation and Twitter – and I’ve been rewarded. Not that I’ve changed the minds of any trolls, nor have I expected to.

But I have received an education in the tactics many trolls use. These tactics are common not just to trolls but to bloggers, journalists and politicians who attack science, from climate to cancer research.

Some techniques are comically simple. Emotionally charged, yet evidence-free, accusations of scams, fraud and cover-ups are common. While they mostly lack credibility, such accusations may be effective at polarising debate and reducing understanding.

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Antisemitismus und Islamfeindlichkeit: Ein Vergleich von auferlegten Gruppenidentitäten

Muslimische Frauen: Oft Ziel von anti-islamischen Ressentiments und Angriffen © by Garry Knight auf Flickr (CC BY 2.0), bearbeitet islamiQ

Können einige der sprachlichen Mechanismen, die dem stereotypischen Porträt des „Kollektiven Juden“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsprachen, in den Stereotypen des „Muslims“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts gefunden werden? Dieser und weiteren Fragen geht Cora Alexa Døving nach.

Von Cora Alexa Døving—IslamiQ

Existieren Ähnlichkeiten zwischen stereotypischen Porträts von Minderheiten, ungeachtet des sozialen und historischen Kontextes? Können einige der sprachlichen Mechanismen, die dem stereotypischen Porträt des „Kollektiven Juden“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts entsprachen, in den Stereotypen des „Muslims“ zu Beginn des 21. Jahrhunderts gefunden werden? Ist es insgesamt relevant, den Antisemitismus mit anderen Formen der Intoleranz, Diskriminierung und des Rassismus im Einklang zu betrachten? Diese Fragen bilden einen Teil der vergleichenden Analyse der antisemitischen Texte vom Anfang des 20. Jahrhunderts und antiislamischen Debatten, die heute in Norwegen geführt werden.

Während sich dieser Artikel gegen eine grundlegende Analogie zwischen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit (und ebenso gegen eine Analogie zwischen der strukturellen Position der Juden im neunzehnten Jahrhundert und Muslimen heute) stellt, argumentiert er für die Bedeutung einer vergleichenden semantischen Analyse der negativen Stereotypen des „Muslims“ und des „Juden.“

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Islam: Die totalitäre Religion

Bild: Reuters

Bild: Reuters

Moderne Zivilisation bedeutet die freie Gesellschaft des christlich-jüdischen Kulturkreises. Der Islam aber scheint wie eine reaktionäre Zeitmaschine zu funktionieren.

Von Frank A. MeyerCicero

Wie lautete er gleich wieder, jener Satz des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos, den Papst Benedikt XVI. bei der ominösen Regensburger Vorlesung im September 2006 zitierte? „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“

Für den damaligen Bischof von Rom wurde der Auftritt zum PR-Desaster. Wie steht es heute mit dem acht Jahre alten Zitat, mit dem 600 Jahre alten Satz? Bewahrheitet sich die Aussage nicht tagtäglich? Der Islam wütet durch nahezu sämtliche Regionen, die er religiös bestimmt: Massaker unter Muslimen, Terror gegen Andersgläubige, Entführung von Mädchen, Erniedrigung von Frauen, Vernichtung von Kulturgut, Versklavung von Arbeitern. Die Liste ist endlos. Der Islam beherrscht die Nachrichten, noch immer und weiterhin.

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Magdeburg: OB schimpft über CSD-“Saustall”

Der SPD-Politiker Lutz Trümper ist seit 2001 Oberbürgermeister von Magdeburg. Weil er sich zehn Jahre in Folge weigerte, die CSD-Schirmherrschaft zu übernehmen, bekam er 2011 von queer.de eine Homogurke verliehen
Bild: Stadt Magdeburg

Der homophobe SPD-Oberbürgermeister Lutz Trümper denunzierte die CSD-Teilnehmer bei der “Volksstimme” als Dreckspatzen.

QUEER.DE

Unter dem Motto “Akzeptanz! Jetzt!” feierte Magdeburg am vergangenen Samstag den 13. Christopher Street Day – das Straßenfest fand dabei zum ersten Mal auf dem Alten Markt und damit im kommunalpolitischen Zentrum der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts statt. Am Ende waren sowohl Veranstalter, Besucher wie Anwohner zufrieden. Die Polizei meldete keinerlei Zwischenfälle, auch beim städtischen Ordnungsdienst gingen keine Klagen ein.

Dennoch rief am Sonntagmittag ein empörter Magdeburger bei der lokalen Tageszeitung “Volksstimme” an. Niemand Geringeres als Oberbürgermeister Lutz Trümper war am Telefon, um der Redaktion von seinem Schock zu berichten, als er am Tag nach dem CSD-Straßenfest “durch Zufall” über den Alten Markt lief. “In so einem Zustand habe ich den Platz an einem Sonntagmittag in meiner 13-jährigen Amtszeit noch nicht gesehen”, zitiert die Zeitung den SPD-Politiker. “Leere Flaschen, Berge von Papier. Der Alte Markt sieht aus wie ein Saustall.”

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Ebola-Ausbruch: EU-Agentur Frontex setzt Abschiebeflüge aus

Bild: fra.europa.eu

Wegen des Ebola-Ausbruchs in Westafrika hat die EU-Grenzbehörde Frontex ihre Abschiebeflüge in die betroffene Region ausgesetzt.

evangelisch.de

Die Agentur erachte die Gegend derzeit als zu unsicher, sagte eine Frontex-Sprecherin am Montag in Warschau. Frontex ist dafür zuständig, für europäische Länder Sammel-Abschiebeflüge zu organisieren, wenn diese das wünschen. In Absprache mit Österreich sei kürzlich ein Flug nach Nigeria abgesagt worden, erläuterte die Sprecherin.

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