Archiv der Kategorie: Soziales

Irland: ‚Politiker, die Abtreibung unterstützen, exkommunizieren sich selbst’

Bild: kipa-apic.ch

Abtreibung treffe ins Herz des Glaubens, weil sie direkt auf das Leben ziele. Jedes menschliche Leben sei heilig und ein Geschenk Gottes. Wer für Abtreibung eintrete, verlasse daher die Gemeinschaft der Kirche, sagt Erzbischofkoadjutor Martin.

kath.net

Politiker die Abtreibung befürworten seien nicht zur Kommunion zugelassen, sagte der Eamon Martin, Erzbischofkoadjutor der irischen Diözese Armagh. In Irland wird derzeit eine Gesetzesvorlage diskutiert, die Abtreibung während der gesamten Schwangerschaft legalisieren würde, wenn die Mutter mit Selbstmord droht.

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Ver.di: Evangelische Kirche will Tarifverträge abschließen

Die Gewerkschaft Ver.di feiert einen Erfolg im Streit mit den Kirchen. Die evangelische Diakonie in Niedersachen will künftig Tarifverträge abschließen. 30.000 Beschäftigte bekommen mehr Geld.

SpON

Ver.di spricht bereits von einer bundesweit wegweisenden Entscheidung, die Kirchen bremsen noch: In Niedersachsen haben die Gewerkschaft und die evangelische Diakonie vereinbart, künftig Tarifverträge abzuschließen. Ver.di fordert, dass diese künftig den sogenannten Dritten Weg ersetzen. Darunter versteht man rein kircheninterne Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen.

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Australien: Bischof räumt vor Ausschuss Vertuschung ein

Bild: WAZ

Bild: WAZ

Erzbischof von Melbourne, Denis Hart, bei Parlamentsanhörung zum Thema sexueller Missbrauch

kathweb

Der katholische Erzbischof von Melbourne, Denis Hart, hat bei einer Parlamentsanhörung im australischen Bundesstaat Victoria zum Thema sexueller Missbrauch “Geheimniskrämerei und Vertuschung” eingeräumt. “Das hatte sich wie Mehltau über die Kirche gelegt”, sagte Hart am Montag laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur (KNA) unter Berufung auf australische Medienberichte. Die Verantwortungsträger hätten zu lange gebraucht, um zu verstehen, was “eigentlich vor sich ging”. Dies habe sich mit dem Amtsantritt von George Pell als Nachfolger des Melbourner Erzbischofs Frank Little im Jahr 1996 verbessert. Little habe sich einfach “nicht vorstellen können, dass Priester, die das Beste im Menschen repräsentieren sollen”, zu solchen Taten fähig gewesen seien, sagte Hart.

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Rheinischer Präses: “Gute Auftragslage für die Kirche”

wdr.de

Sparzwänge, Priestermangel, Mitgliederschwund: Die Zeiten für die Evangelische Kirche sind nicht leicht. Manfred Rekowski ist seit März Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er schaut positiv in die Zukunft und sieht die “Auftragslage” der Kirche als “nach wie vor gut”.

Von Arne SchleefDERWESTEN

Ein wichtiges Amt in stürmischen Zeiten: Seit März ist Manfred Rekowski Präses der Evangelischen Landeskirche. Der Theologe, Nachfolger von Nikolaus Schneider, sprach mit der NRZ über Sparzwänge, Priestermangel, Mitgliederschwund – und das Pfingstfest…

Pfingsten steht vor der Tür. Aber statt das Fest zu feiern, fahren viele lieber in den Kurzurlaub. Wissen die Menschen nicht mehr, warum es Feiertage gibt?

Manfred Rekowski: Wir müssen ihnen in Erinnerung bringen, was wir feiern. Die Feiertage haben einen bestimmten Hintergrund. Und es gehört zur christlichen Kultur wahrzunehmen, dass zum Beispiel Karfreitag kein normaler Tag ist. Er steht im Zeichen von Leid und Sterben, etwas, das eben auch zum Leben gehört. Oder nehmen Sie den verkaufsoffenen Sonntag: Wir wollen niemandem den Spaß verderben. Aber wir brauchen Unterbrechungen, gemeinsame Zeit für die Familie und eine Grenze für Arbeit und Gewinnmaximierung.

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Politik ohne C ist auch okay – Kirchen sind peinlich

Bild: brightsblog

Bild: brightsblog

Viele Parteien gehen auf Distanz zur Kirche. Das zeigen die Diskussionen um die stillen Feiertage oder das Kirchenarbeitsrecht. Doch was passiert, wenn das Christliche aus der Politik verschwindet?

Von Till-R. StoldtDIE WELT

Was waren das für Zeiten, als linksevangelische Nachrüstungsgegner der CDU noch vorwarfen, wer für Pershing-II-Raketen plädiere, sei kein Christ mehr? Oder knapp 20 Jahre später, als Rote und Grüne dem damaligen bayrischen Innenminister Günther Beckstein (CSU) an den Kopf schmissen, seine Asylpolitik stehe außerhalb des christlichen Wertekanons – was Beckstein mit dem Satz parierte, seine Kritiker verströmten den Duft “selbstgerechten Pharisäertums”.

Die Zeit wilder Schlachten zwischen politisierenden Kirchenleuten und frommen Politikern scheint passé. Jedenfalls wird die Frage nach einer christlichen Politik heutzutage oft so sanft wie großzügig diskutiert.

Das belegte eine Tagung der NRW-CDU zur Frage “Gibt es eine christliche Politik?”. Bei der Bonner Konferenz deuteten sich auch Gründe für diesen bemerkenswerten Temperaturabfall in der früher stets hitzigen Debatte ums C in der Politik an.

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Evangelische Kommunität: Gegenwind für Christen wird schärfer – Homoheiler

Bild. ojc.de

Wer der Meinung sei, „dass menschliches Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt und dass dem Leben nicht eigenmächtig ein Ende gesetzt werden darf, muss mit der Intoleranz der Toleranten rechnen“

kath.net

Der Gegenwind für Christen in Europa wird schärfer. Diese Ansicht vertrat der Prior der evangelisch-ökumenischen Kommunität „Offensive Junger Christen“, Konstantin Mascher (Foto), auf deren Jahresfest in Reichelsheim (Odenwald). Christen, die sich „an den Wertekoordinaten des Evangeliums“ ausrichteten, stünden vor einer zunehmenden Herausforderung, sagte er vor rund 500 Besuchern des Treffens unter dem Motto „Gefährten im Gegenwind. Aufrecht in einer windschiefen Zeit“. Wer davon überzeugt sei, dass ein Kind Vater und Mutter brauche oder dass sich eine homosexuelle Orientierung verändern könne, werde an den Pranger gestellt. Auch wer der Meinung sei, „dass menschliches Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt und dass dem Leben nicht eigenmächtig ein Ende gesetzt werden darf, muss mit der Intoleranz der Toleranten rechnen“.

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Atheisten-Happening in London: Gottesdienst ohne Gott

Auch viele Menschen, die nicht an einen Gott glauben, sehnen sich nach jenen Ritualen, die eine Kirchengemeinde zusammenschweißen. Das zeigt ein Beispiel aus Großbritannien: In London finden regelmäßig Sonntagsversammlungen für Ungläubige statt – mit Gesang und Predigt, aber ganz ohne Gott.

Von Christina KüfnerDeutschlandradio Kultur

Eine knappe Stunde noch, dann wird die Conway Hall – ein holzgetäfelter Festsaal im Zentrum von London – zu einem völlig gottlosen Ort. Sanderson Jones steht auf der Bühne und geht mit seinen Musikern noch einmal durch, wie alles ablaufen soll.

Erst die Begrüßung, dann einige Lesungen. Dazwischen Musik und Gesang, zum Schluss eine Ansprache. Vom Ablauf her ist die “Sunday Assembly”, die Sonntagsversammlung für Ungläubige, einem Gottesdienst verblüffend ähnlich. Das sei auch gar nicht verwunderlich, sagt Sanderson Jones während er sein Manuskript sortiert. Denn bis auf die Sache mit Gott laufe in den Kirchen ja eigentlich auch alles richtig.

“Es werden Lieder gesungen und Vorträge gehalten, die einen dazu bringen über sein eigenes Leben nachzudenken. Außerdem ist da dieses tolle Gemeinschaftsgefühl. Nur leider steht im Zentrum von alldem etwas, an das ich einfach nicht glauben kann.”

Sanderson Jones sieht – paradoxerweise – aus wie ein Bilderbuch-Jesus: Knapp zwei Meter groß, blondes langes Haar, dazu ein rauschender Vollbart. Von Beruf ist der 32-jährige Brite Komiker. Zusammen mit einer Kollegin aus der Londoner Comedy-Szene hat er die Sonntagsversammlungen für Atheisten ins Leben gerufen. Nicht, um sich über die Kirche lustig zu machen. Sondern weil er findet, dass man keinen Glauben haben muss, um gemeinsam singen, feiern und nachzudenken zu können.

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Und täglich grüßt Frau Kelek…

Legen Sie das Kopftuch ab! von Necla Kelek © Screenshot aus Welt Online

Frau Kelek wirft der Islamkonferenz vor, trotz jahrelanger Beschäftigung mit Religionsfragen sei den „Funktionären“ eine Besserstellung von Frauen und Mädchen gleichgültig. Ihr Beitrag offenbart ein bedenklich verzerrtes Bild der (rechtlichen) Wirklichkeit.

MiGAZIN

Seit Jahren beschäftigt sich auch Frau Kelek, Teilnehmerin der ersten Deutschen Islamkonferenz (DIK I), mit Fragen der Religion in ganz eigener Art und Weise. Wie sie Frauen und Mädchen dabei unterstützen könnte, ihre grundrechtlich garantierten Rechte wahrzunehmen, ist ihr nicht nur gleichgültig, nein, sie setzt auch alles daran, zu verschleiern, was den tatsächlichen Inhalt und Umfang dieser Rechte angeht.

In ihrem in der Welt veröffentlichten Essay liefert Frau Kelek nicht nur einen Einblick in ihr mangelhaftes Grundrechtsverständnis, sondern offenbart auch eklatante Gedächtnislücken in Bezug auf die inhaltlichen Diskussionen der AG 2 (Religiös begründete schulpraktische Fragen) der DIK I. Im Rahmen der dortigen Gespräche hatte Frau Kelek reichlich Gelegenheit, ihre Position darzulegen und das hat sie – wenn sie denn an den Sitzungen teilgenommen hat, was anzunehmen ist – sicherlich auch getan. Zudem war sie mit ihrer Sichtweise, insbesondere, was das Kopftuch angeht, keine Einzelkämpferin gegen die 4 Vertreter des KRM, denn auch Frau Ates, Frau Cezairli, Herr Kolat und wahrscheinlich auch die Alevitische Gemeinde teilten ihre Sichtweise1 und auch von den staatlichen Vertretern dürfte kaum jemand im Verdacht stehen, ein Vorkämpfer für das Kopftuch zu sein.

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Bonner Kirchengemeinden: “Wer glaubt fährt billiger!” – Schnäppchenticket

Bild: demokratische-sozialisten-rlp.de

Bonner Kirchengemeinden fordern jetzt speziell für Kirchenmitglieder ein „Schnäppchenticket“ im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS). „Für Gläubige sollen Bus und Bahn deutlich günstiger werden“ und “Wer glaubt, fährt billiger!”, so berichtet der Köln-Bonner Express in einer groß aufgemachten Titelstory. Diese viel gelesene Boulevardzeitung ist im gesamten Norden von Rheinland-Pfalz sehr weit verbreitet.

Der Demokratische Sozialist

„Schöpfung bewahren, Bus und Bahn fahren. Das ist der Grundgedanke dahinter“. Mit derart unkonkreten Sprüchen begründet Fritz Schwirz, der Leiter eines höchst offiziellen innerkirchlichen Arbeitskreises, die von Schnäppchenmentalität geprägte Forderung nach einem verbilligten Exklusivticket für die Mitglieder Bonner Kirchengemeinden innerhalb des tief nach Rheinland-Pfalz hineinreichenden Versorgungsgebiets des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS). Fritz Schwirz und seine Mitstreiter im kircheninternen „Arbeitskreis“ haben offenbar rund 70 Kirchengemeinden in der Region kontaktiert. Dabei sind sie nach eigenen Angaben allenthalben auf große Unterstützung gestossen.

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Kirche beharrt auf Unauflöslichkeit der Ehe

Bild: Südkurier

Kichenrechtler Georg Bier hielt einen Vortrag über die Perspektiven für wiederverheiratete Geschiedene in der Katholischen Kirche.

Von MARKUS KÜPPERSSüdkurier

Der Mann steht offensichtlich mit beiden Beinen mitten im Leben: Georg Bier, Mitte fünfzig; den gebürtigen Rheinländer verrät noch immer ein leichter Singsang in der Stimme; verheiratet, drei Kinder. Er ist Lehrstuhlinhaber für Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte an der Universität Freiburg.

Das Thema – sicher eines der am meisten mit Emotionen aufgeladenen Konfliktpunkte innerhalb der Katholischen Kirche: der Umgang der Amtskirche mit Geschiedenen, die wieder geheiratet haben.

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Romeike family denied asylum, face deportation

Familie Romeike

Familie Romeike

The Romeike family lost their appeal case today, May 14, 2013. The Sixth Circuit Court of Appeals upheld the Obama Administration’s challenge to their asylum.

Examiner.com

Mike Farris of the Home School Legal Defense Association (HSDLA) and legal counsel for the Romeike family says “We believe the Sixth Circuit is wrong and we will appeal their decision.” Todd Starnes of Fox Radio reported on the decision.

Background information: The Romeike family emigrated from Germany to the United States in 2008 and were granted asylum in 2010. They claim that they suffered persecution from the German Government because they homeschool their children. Under the advice of the HSDLA, the Romeike family applied for and were granted asylum. The family moved to Tennessee where the children are homeschooled.

In 2012, the Obama Administration challegened the asylum stating that the Romeike family’s situation did not fall under U.S. guidelines for asylum. The court agreed and arguments were heard from both sides as to why or why not the family should remain in the United States.

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Prozess in Philadelphia: US-Abtreibungsarzt droht die Todesstrafe

Kermit Gosnell (Bild: NBC Philadelphia)

Kermit Gosnell (Bild: NBC Philadelphia)

Kermit Gosnell, ein Abtreibungsarzt aus den USA, ist wegen Mordes an drei neugeborenen Babys schuldig gesprochen worden. Dem 72-Jährigen droht nun die Todesstrafe. Die Beschreibung der Arztpraxis könnte auch aus einem Horrorfilm stammen.

RP Online

Nach Überzeugung der Geschworenen tötete Kermit Gosnell drei lebend geborene Babys mit einer Schere, in einem vierten Todesfall eines Neugeborenen wurde er freigesprochen. Einen weiteren Schuldspruch fällte die Jury nach zehntägiger Beratung wegen des Todes einer Schwangeren, an der der Arzt eine Abtreibung vorgenommen hatte. Sie erlitt eine Herzattacke, nachdem sie eine Überdosis bei der Anästhesie erhalten hatte.

Richter Jeffrey Minehart setzte kommenden Dienstag als Termin an, ab dem über das Strafmaß verhandelt werden soll.

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Neues Beichtmobil rollt auf Deutschlands Straßen

dpa / Inga Kjer

Dieser Beichtstuhl ist ein Autositz: Seit fast zehn Jahren ist Pater Hermann-Josef Hubka mit dem Beichtmobil auf Deutschlands Straßen unterwegs und hört Gläubigen und Ratsuchenden zu. Jetzt hat er ein neues Fahrzeug. Am Dienstag weihte der 55 Jahre alte Geistliche in München das moderne Beichtmobil – ein VW-Bus mit ausstellbarem Dach – ein. Halter ist das Hilfswerk „Kirche in Not“.

FOCUS ONLINE

Auf Anfrage von Pfarreien und Organisationen fährt Hubka mit dem Beichtmobil in Städte und Gemeinden und bietet Passanten Gelegenheit zum spontanen Gespräch. Damit erreiche er vor allem Menschen, die schon seit 20 oder 30 Jahren nicht mehr in der Kirche beichten waren, aber über ihre Sorgen sprechen wollten, sagte Hubka.

Atheismus und Rituale: Ohne Gott in die Kiste

cc by cc by sa mugley

Eines der größten Mankos des Atheismus ist, dass er kein vernünftiges Bestattungsritual kennt. Es bräuchte einen Dichter oder Philosophen, um diese Lücke zu füllen – er könnte sich ruhig bei der Religion bedienen.

TheEuropean

Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht“, schreibt Wittgenstein und spielt damit auf den griechischen Denker Epikur an: „Solange wir da sind, ist der Tod nicht da, wenn aber der Tod da ist, dann sind wir nicht da.“

Recht haben beide. Diejenigen von uns, die nicht plötzlich oder im Schlaf sterben, werden den Tod zwar erleben, aber nicht überleben: Nach dem letztem Atemzug bleibt nichts zurück außer dem Körper. Es gibt keine Seele, die diese Hülle verlässt. Der Tod ist die komplette und endgültige Auslöschung des Bewusstseins. Wir sind Tiere, wenngleich außergewöhnliche, und damit physikalische Wesen. Wenn der Körper schlapp macht, dann gibt er – im wahrsten Sinne des Wortes – den Geist auf. Danach ist nichts. Game over.

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So stark haben Menschen die Welt verändert

Foto: Google Earth

Die moderne Zivilisation nimmt großen Einfluss auf die Natur. Wie sehr, das macht Google jetzt mit Zeitraffer-Bildern aus 28 Jahren deutlich. Es wird klar: Wir haben die Erde extrem verändert.

Von Katja HeiseDIE WELT

Die Welt ist in stetem Wandel – oft verursacht durch Menschenhand: Dubai ringt dem Meer immer mehr Land ab und die Rodung des brasilianischen Regenwaldes ist dramatisch. Weil diese Prozesse sich über Jahre hinziehen, sind sie aber nicht so offensichtlich.

Jetzt aber macht eine neue Google-Seite deutlich, wie sehr wir die Welt wirklich verändern. Google hat für sein Projekt zur Visualisierung verschiedener geografischer Veränderungen Satellitenbilder aus den Jahren 1984 bis 2012 mit der Google-Earth-Engine verknüpft.

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Kreuze in Wiener Volksschule abgehängt

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

An einer Wiener Volksschule wurden nach einer anti-christlichen Kampagne einer atheistischen Mutter in allen Klassenzimmern die Kreuze entfernt.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Frau hatte die Kreuze als „religiöse Bevormundung“ qualifiziert und so lange auf die Schulleitung eingewirkt, bis diese die christlichen Symbole abnehmen ließ. Unterstützt wurde sie dabei von der linken Initiative „Religion ist Privatsache“, die sich vor allem gegen die christliche Religionsausübung wendet. Die Wiener Schulverwaltung beugte sich dem Diktat der Mutter, ohne für das Abhängen der Kreuze auf eine rechtliche Grundlage verweisen zu können. Das Wiener Schulgesetz sieht vor, daß an Pflichtschulen, an denen die Mehrheit der Schüler christlichen Glaubens ist, in allen Klassen das Kreuz aufzuhängen ist.

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Schmidt-Salomon: “Grundsätzlich verfehlt ist es, kulturelle Identitäten zu stärken”

Bild: heise.de

Der Philosoph und Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon über Aufklärung als Weltkulturerbe, die Kritische Islamkonferenz und warum “Integrationspolitik” vornehmlich als “Emanzipationspolitik” verstanden werden sollte.

Von Alexander DillTELEPOLIS

Nachdem mehrere Verbände ihre Teilnahme an der Deutschen Islamkonferenz des Innenministeriums abgesagt haben, wird unter dem Motto “Selbstbestimmung statt Gruppenzwang!” am 11. und 12. Mail 2013 in Berlin eine sogenannte “Kritische Islamkonferenz” stattfinden. Mitveranstalter ist der 1967 geborene Philosoph Michael Schmidt-Salomon. Dieser gilt mit seiner These “Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind” als radikaler Kritiker nicht nur der Kirchen, sondern auch des Christentums und der christlich-bürgerlichen Moral.

Die von ihm geleitete Giordano-Bruno-Stiftung versteht sich selbst als Stiftung “zur Förderung des evolutionären Humanismus” und wird überwiegend von Biologen und Wissenschaftstheoretikern beraten. Die Münchner Ortsgruppe rief dieses Jahr zu einem “Hasenfest” auf, um gegen den Feiertag Ostern zu protestieren.

Der Bestsellerautor hat zuletzt mit seiner Streitschrift “Keine Macht den Doofen” die ansonsten unpolitische Philosophieszene aufgemischt. Auf der dazugehörigen Webseite steht, die Schrift wende sich gegen den “globalen Irrsinn” und die “Religiotie”.

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CDU und CSU rechtfertigen Staatsleistungen an Kirchen

Bild: wikipedia

Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Zollitsch, bei Unionsparteienkonferenz in Dresden: Für katholische Kirche ist Union wichtiger Partner, Kirche muss aber zuweilen “lästig” sein

kathweb

Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der CDU und CSU hat sich bei einer Tagung in Dresden einstimmig zu den Staatsleistungen an die Kirchen bekannt. “Wir erkennen die Leistungen und die Bedeutung der Kirchen in Deutschland an und halten an den Staatsverträgen weiterhin fest”, heißt es laut der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA in dem am Montag verabschiedeten Papier. Die Kirchen leisteten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft, der über die materielle Existenz des Menschen hinausweise. Als Beispiele werden in der Erklärung unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hospize und Beratungsstellen, Kindergärten und Schulen genannt.

Zudem spricht sich die Fraktionsvorsitzendenkonferenz für eine Beibehaltung eines bekenntnisorientierten christlichen Religionsunterrichts in den Schulen aus. “Wir wollen, dass unseren Kindern auch in Zukunft ein am Christentum orientiertes Menschenbild und Wertesystem vermittelt wird”, heißt es. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft sei die Präsenz von Kirche in der Welt fundamental mit Blick auf die Wertegrundlage des menschlichen Lebens.

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Neuseeland verbietet, Kinder „Lucifer“, „Messias“ oder „Christ“ zu nennen

Bild: enfach-motzen.de

Die neuseeländische Regierung hat ein Gesetz erlassen mit einer Liste von Begriffen, die Kindern nicht als Vornamen gegeben werden dürfen. Standesämter wurden angewiesen, die in der Liste verzeichneten Namen abzulehnen.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Bisher gab es keine gesetzliche Grundlage für unschickliche, sittenwidrige, beleidigende oder das Wohl des Kindes beeinträchtigende Namen.
Neuseeländische Eltern dürfen ihre Kinder nicht Luzifer nennen, ebenso wenig Messias oder Christ. In den vergangenen zwölf Jahren wollten sechs Eltern ihr Kind Lucifer nennen. Zweimal wollten Kinder ihren Sohn Messiahs nennen, einmal Christ. Abgelehnt werden Namen, die andere Personen beleidigen, unvernünftig lang oder einem offiziellen Titel oder Rang entsprechen. Unter den seit 2001 abgelehnten Namen befinden sich 62 Anträge für Justice (Gerechtigkeit/Justiz/Recht/Gericht) und 31 Anträge für King (König). Zurückgewiesen werden ausgefallene Einfälle wie Mafia No Fear, 4Real, Anal oder Violence (Gewalt), Number 16 Bus Shelter und Talula Does the Hula From Hawaii.

Es gibt Lohndumping in der Kirche

Bild: pingumania.wordpress.com

Gewerkschafter Bsirske und Kirchentagspräsident Robbers diskutieren über Arbeitsrecht und faire Bezahlung in christlichen Einrichtungen

Von Edgar S. HasseHamburger Abendblatt

Vor seinem Treffen mit Frank Bsirske, Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, stellte Kirchentagspräsident Gerhard Robbers seine prophetischen Fähigkeiten unter Beweis. Bevor das Streitgespräch mit dem mächtigen Gewerkschaftschef am Sonnabend in Hamburg begann, sagte der Professor für öffentliches Recht und Kirchenrecht: “Ich kriege jetzt gleich Haue.”

Tatsächlich stehen die Zeichen zwischen Kirche und Diakonie auf der einen und den Gewerkschaften auf der anderen Seite auf Sturm. Es geht um das bislang verwehrte Recht, dass kirchliche und diakonische Mitarbeiter streiken können. Und es geht um offenkundiges Lohndumping in einigen religiösen Unternehmen und die Besonderheit, dass in Kirche und Diakonie nicht die Gewerkschaften über Löhne, Gehälter und Sozialleistungen mitreden dürfen.

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