Archiv der Kategorie: Soziales

Obama unterzeichnet Dekret gegen sexuelle Diskriminierung

Barack Obama, Bild. wikimedia.org/CC- 2.0 Generic

US-Präsident Barack Obama hat am Montag ein Dekret gegen sexuelle Diskriminierung am Arbeitsplatz unterzeichnet.

evangelisch.de

Firmen mit Regierungsaufträgen dürfen demnach weder bei der Einstellung noch im Arbeitsalltag Menschen wegen ihrer Gender-Identität oder sexuellen Orientierung benachteiligen. Für Millionen Menschen sei diese Diskriminierung ein reales Problem, sagte Obama amerikanischen Medienberichten zufolge in Washington. Sie wachten morgens auf “im Wissen, dass sie ihren Job verlieren könnten wegen ihrer Identität”.

Die neue “Executive Order” schützt erstmals auch Regierungsangestellte ausdrücklich vor Gender-Identität-Diskriminierung. Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung besteht schon seit längerem im öffentlichen Dienst.

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„Heldentod“ und christlicher Glaube

Eine Grafik für die Hinterbliebenen gefallener deutscher Soldaten illustriert die Mischung christlicher Werte mit Nationalismus und Heldenpathos im Heldentod Foto: German Government (Ministry of defence, year 1916) Wikipedia

Im Krieg zu sterben sei eine Ehre, war der Prediger Heinrich Goebel 1916 überzeugt. „Grässlich“ sei diese Überzeugung, sagt dagegen heute sein Enkel, ein Theologe. pro beleuchtet in einer Serie, wie sich Kirchen und Freikirchen im ersten Weltkrieg verhalten haben.

pro Medienmagazin

Heinrich Goebel veröffentlichte 1916 ein Buch unter dem Titel „Unsere Helden im großen Weltkrieg“. Goebel, im Oktober 1864 geboren, war Prediger der Evangelischen Gemeinschaft. Diese Freikirche schloss sich im Verlauf der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts der Evangelisch-Methodistischen Kirche an. Der Kirchenhistoriker Martin Greschat, ein Enkel von Heinrich Goebel, hat sich mit dem Leben seines Großvaters und dessen Buch kritisch auseinandergesetzt.

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Staatsschutz ermittelt wegen antiisraelischen Gewaltaufrufen

Teilnehmer einer propalästinensischen Demonstration in Essen Foto: A9999 Marcel Kusch

Ein Berliner Imam steht in Verdacht in einer Predigt zum Mord an Israelis aufgerufen zu haben.

ND

Nach antiisraelischen Gewaltaufrufen in einem Video ermittelt der Berliner Staatsschutz gegen einen muslimischen Prediger wegen Volksverhetzung. Wegen des Videos, das Medienberichten zufolge in der Al-Nur-Moschee in Berlin-Neukölln aufgenommen worden sein und seit Samstag im Internet kursieren soll, sei Anzeige erstattet worden, bestätigte Polizeisprecher Stefan Redlich dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Montag in Berlin.

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Von der Judenfeindschaft zum Antisemitismus

Antisemitismus © MiG

Der moderne Antisemitismus beerbt ältere Formen der Judenfeindschaft. Wurzelnd im christlichen Antijudaismus löst sich der neuzeitliche Judenhass von religiösen Motiven ab, gipfelt im NS-Vernichtungsantisemitismus und wirkt bis in die Gegenwart fort.

Von Gideon BotschMiGAZIN

Antisemitismus ist eine verbreitete Bezeichnung für Judenfeindschaft. Ein weiter Begriff des Antisemitismus, wie er in den Politik-, Sozial- und Kulturwissenschaften üblich ist, umfasst sämtliche Formen von Hass, Vorurteilen und Ressentiments gegen Juden, egal in welchen historischen Kontexten sie auftreten. In diesem Sinne wird Antisemitismus auch in der öffentlichen Debatte wahrgenommen. Demgegenüber untersucht die geschichtswissenschaftliche Antisemitismusforschung ihn zumeist als spezifische Form der modernen Judenfeindschaft. Einer möglichen Universalisierung als quasi zeit-, ort- und kontextloses Phänomen begegnet sie mit Skepsis. Beide Perspektiven können, je nach Fragestellung, sinnvoll sein.

Für den vorliegenden Beitrag wird die historische Terminologie maßgeblich sein, die für ältere oder anders gelagerte Phänomene Begriffe wie Antijudaismus oder Judenfeindschaft verwendet.

Damit sollen historische Kontinuitäten nicht geleugnet werden. Die Judenfeindschaft hat “ihre Wurzeln in religiösen Vorurteilen und Stereotypen, in der christlich-jüdischen Differenz, oder genauer: in der traditionellen Ablehnung des Judentums durch das Christentum und die christliche Welt”. Der moderne Antisemitismus hat sie im 19. Jahrhundert beerbt, in sich aufgenommen und tendenziell abgelöst.

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Hebron 1929–Shuafat 2014

Bild: tachles

Die letzten Tage bin ich still geblieben. Mir fehlen die Worte, um den lokalen Trubel und den Sturm der Emotionen zu beschreiben. Was lässt sich sagen in Bezug auf Mord und Gewalt, rassistischen Doktrinen und religiösen Eifer, verknüpft mit schrecklicher politischer Schwäche und einer Schwäche des Intellekts seitens der israelischen Führung? Was kann gesagt werden, das nicht bereits gesagt worden ist? Nichts. Und so blieb ich still.

Von Avraham BurgTachles

In Shuafat wurde alles sehr scharf und klar. In diesen Tagen welkt Jerusalem in der Mittagshitze dahin. Arbeiter der Stadtverwaltung wischen die Überreste der Zusammenstösse auf den nach Shuafat führenden Strassen weg. Die ausgebrannten Stationen der Leichtbahn säumen den Weg zur zentralen Moschee und zum Zelt der Trauernden. Es ist halbvoll. Fotografien von Mohammed Abu Khdeir schmücken die Wände der Moschee. Ein leichter Ostwind, von der Wüste her kommend, füllt das Zelt für einen Moment mit Leben. Die von überall aus Palästina gekommenen Besucher entschuldigen sich mit beschränktem Wortschatz bei mir dafür, dass es kein Wasser gibt. «Wegen des Fastens, Sie verstehen.» Es werden Reden gehalten. Über Gott, den Barmherzigen, den 
Gnadenvollen. Über den Märtyrer, der zur ewigen Ruhe gegangen sei. Alle Dinge, die man unter 
solchen Umständen zu hören erwartet, werden gesagt. Sie sind zornig auf Mahmoud Abbas, machen sich lustig über Binyamin Netanyahu und fürchten um ihre Zukunft.

Der Geistliche der Gemeinde, der auch als Organisator fungiert, erzählt mir von den Vorbereitungen des Leichnams des Jungen für das Grab. Er hat diese Geschichte schon Hunderte Male zu Hunderten von Menschen erzählt, die Kondolenzbesuche abgestattet haben, und es bewegt ihn trotzdem noch. Einfache Worte, erschreckende Beschreibungen. Von einem Menschen, der gefesselt und verbrannt worden ist, von innen und von aussen, noch lebend. Er sprach in warmen Worten von dem Teenager, der nach der Mahlzeit im Morgengrauen vor Fastenbeginn mit seinen Freunden zum Gebet in die Moschee gegangen war. Unvermittelt wanderten meine Gedanken zu einer anderen Stadt, zu einer weiter zurückliegenden Gewalt. Ich dachte an ein kleines Mädchen, das in einer anderen Zeit lebte – anders und doch so ähnlich.

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Erzbischof Burger: Wert der Kirche nicht an Zahlen festmachen

Stephan_BurgerNach einem deutlichen Anstieg der Kirchenaustritte hat der neue Freiburger Erzbischof Stephan Burger eine Rückbesinnung auf den Glauben gefordert.

FOCUS ONLINE

Der Wert der Kirche lasse sich nicht allein an Zahlen festmachen, sagte Burger am Sonntag beim traditionellen „Hausherrenfest“ in Radolfzell am Bodensee. „Mitgliederzahlen, Steuereinnahmen und Statistiken sind zwar wichtig. Aber sie ersetzen nicht das gelebte Christentum vor Ort.“ Die christliche Botschaft stehe im Mittelpunkt, sie trage die Kirche und die Gläubigen auch durch Krisen.  Am Freitag hatte die katholische Kirche ihre Statistik für das vergangene Jahr veröffentlicht. Deutschlandweit, auch in den beiden Südwest-Diözesen Freiburg und Rottenburg-Stuttgart, gab es demnach Spitzenwerte bei den Kirchenausritten. Gleichzeitig muss die Kirche mit sinkenden Steuereinnahmen rechnen.

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Islamischer Staat: Jihadisten steinigen Frauen

Themenbild: igfm.de

Im Norden Syriens wüten militante Jihadisten: Zum weiten Mal binnen 24 Stunden erschlugen sie eine Frau mit Steinen. Das Opfer sei Freitagabend wegen des Vorwurfs des “Ehebruchs” von Mitgliedern der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) auf einem Platz der von ihnen kontrollierten Stadt Rakka getötet worden, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag unter Berufung auf Augenzeugen.

Wiener Zeitung

Die Einwohner hatten sich zuvor geweigert, die Steinigung zu vollziehen. Nach Angaben der Beobachtungsstelle hatten IS-Terroristen bereits am Donnerstagabend eine 26-jährige Witwe auf einem Platz der Stadt Tabka bei Rakka gesteinigt, nachdem sie ein religiöses “Gericht” wegen Ehebruchs verurteilt hatte. Die Beobachtungsstelle zitierte einen Aktivisten, wonach die Bewohner entsetzt über die grausamen Methoden gewesen seien, aber nicht dagegen einzuschreiten gewagt hätten.

Der Leiter der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle, , verurteilte die Steinigungen und kritisierte, die Urteile hätten nichts mit dem islamischen Gesetz der Scharia zu tun.

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Der Schatz des Papstes?

Bild: tilly

Bild: tilly

Mutmaßungen über angeblich sagenhafte Reichtümer des Vatikan gibt es immer wieder. Die italienische Zeitschrift “L’Espresso” macht in ihrer jüngsten Ausgabe unter dem reißerischen Titel “Der Schatz des Papstes ” erstmals detaillierte Angaben.

Von Thomas Jansendomradio.de

Mutmaßungen über angeblich sagenhafte Reichtümer des Vatikan gibt es immer wieder. Zusätzlich gefördert wurden sie lange noch durch Geheimniskrämerei der katholischen Kirchenzentrale in finanziellen und wirtschaftlichen Belangen. Die Bilanzen der Vatikanbank IOR kann mittlerweile jeder auf der Internetseite des Geldinstituts nachlesen. Doch zum vatikanischen Immobilienbesitz gibt es auch weiter keine offiziellen Angaben.

Die italienische Zeitschrift “L’Espresso ” macht nun in ihrer jüngsten Ausgabe unter dem reißerischen Titel “Der Schatz des Papstes ” erstmals detaillierte Angaben dazu. Als Quelle beruft sich der Autor auf einen angeblichen geheimen Bericht, der für die päpstliche Kommission zur Berichterstattung über die wirtschaftlichen und administrativen Belange erstellt wurde. Vom Vatikan gab es bislang keine offizielle Stellungnahme dazu. Es spricht jedoch Einiges dafür, dass die Zahlen zumindest im Wesentlichen stimmen.

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Die Gräueltat

Uri Avnery, Bild: uri-avneri.de

BOMBEN FALLEN auf Gaza und Raketen auf Israel, Menschen sterben und Häuser werden wieder zerstört.
Immer wieder ohne Zweck. Wieder mit der Sicherheit, dass wenn es vorbei ist, wird alles im Wesentlichen so sein wie vorher.
Aber ich kann kaum auf die Sirenen hören, die vor Raketen warnen, die nach Tel Aviv fliegen. Ich kann das Entsetzliche, das in Jerusalem geschah, nicht aus meinem Gedächtnis reißen.

Von Uri AvneryFrieden für Israel und Palästina

WENN EINE Bande Neo-Nazis einen 16-Jährigen Jungen in einem Londoner jüdischen Viertel bei Dunkelheit zum Hydepark geschleppt hätte, ihn dort geschlagen, ihm Benzin in den Mund gegossen, ihn damit übergossen  und dann angezündet hätte – was wäre dann geschehen?

Wäre England dann in einem Sturm von Zorn und Entrüstung geraten?

Hätte nicht die Königin ihrem Entsetzen Ausdruck verliehen?

Wäre  nicht der Ministerpräsident zur Wohnung der trauernden  Familie geeilt, um sich für die ganze Nation zu entschuldigen?

Wäre nicht die Führung der Neo-Nazis, ihre aktiven Unterstützer und Gehirnwäscher, angeklagt und verurteilt worden?

Vielleicht in England. Vielleicht in Deutschland.

Nicht hier.

DIE ABSCHEULICHE Gräueltat fand in Jerusalem statt. Ein palästinensischer Junge wurde entführt und bei lebendigem Leibe verbrannt. Kein rassistisches Verbrechen kam diesem in Israel  nah.

Menschen lebend verbrennen, ist überall eine Scheußlichkeit. In einem Staat, der behauptet „jüdisch“ zu sein, ist dies sogar noch schlimmer.

In der jüdischen Geschichte kommt nur ein Kapitel dem Holocaust nahe: die spanische Inquisition. Diese katholische Institution folterte Juden und verbrannte sie lebendig auf dem Scheiterhaufen. Später geschah dies manchmal bei russischen Pogromen. Sogar der fanatischste Feind Israels könnte sich so eine entsetzliche Sache nicht in Israel vorstellen.

Nach israelischem Gesetz ist Ost-Jerusalem kein besetztes Land. Es ist ein Teil des souveränen Israel.

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Birmingham: “Koordinierte Agenda will Kindern Islam aufzwingen”

Bild: katholisches.info

Bild: katholisches.info

Islamistisches Gedankengut breitet sich an staatlichen Schulen in Birmingham aus. Den Verdacht bestätigt der Bericht eines britischen Ermittlers. Am Anfang des Falls stand ein anonymer Brief über eine angebliche “Operation Trojanisches Pferd”.

Von Christian ZaschkeSüddeutsche.de

Es begann mit einem anonymen Brief: In Birmingham, so hieß es im Dezember in einem Schreiben an den örtlichen Stadtrat, würden Schulen von Islamisten unterwandert. Es gebe eine “Operation Trojanisches Pferd”, deren Ziel es sei, staatliche Schulen zu infiltrieren und nach “streng islamischen Regeln” zu führen.

Das klang gleichermaßen erschreckend wie unglaubwürdig, dass im Laufe der folgenden Monate zwei Untersuchungen angesetzt wurden: eine vom Stadtrat, eine externe. Einige Ergebnisse der externen Untersuchung sind am Freitag vorab vom Guardian veröffentlicht worden. Demzufolge gebe es in Birmingham in der Tat “koordinierte, absichtliche und nachhaltige Bemühungen, an manchen Schulen ein intolerantes und aggressives islamistisches Ethos einzuführen”.

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Chefankläger: Bischöfe haben nicht genug gegen Missbrauch getan

missbrauch_katholBischof Cancula in “La Repubblica”: Unter Befolgung des Kirchenrechts hätten viele Tragödien vermieden werden können

kathweb

Katholische Bischöfe haben nach Ansicht des früheren vatikanischen Chefanklägers, Bischof Charles Scicluna, in der Vergangenheit oft zu wenig gegen pädophile Priester unternommen, obwohl das Kirchenrecht ihnen ein härteres Vorgehen ermöglicht hätte. “Viele Tragödien hätten vermieden werden können, wenn die Vorschriften des Kirchenrechts befolgt worden wären”, sagte Scicluna der italienischen Tageszeitung “La Repubblica” (Samstag).

Zugleich wies er Vorwürfe zurück, Papst Johannes Paul II. (1978-2005) und der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, hätten Missbrauchsfälle vertuscht. Verantwortlich für die Leitung ihrer Diözese und damit die Ahnung von Missbrauchsfällen seien die Ortsbischöfe. Der Vatikan stelle hierzu lediglich seine kirchenrechtliche Hilfe zur Verfügung, um die Arbeit der Bischöfe zu erleichtern, so Scicluna.

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Eine Kanzlerin, welche solches Morden, mit Millionen von Toten, jahrelang duldet, ist keine gute Kanzlerin

Bild: katholisches.info

Bild: katholisches.info

Die Vereinigung UNEC (Union der Nationen Europäischer Christen, Sitz in Paris) hat an die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel zu ihrem 60. Geburtstag folgendes Schreiben versandt.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

  1. Juli 2014

Verehrte Frau Bundeskanzlerin !

Als Sohn des 1. Familienministers Europas unter Konrad Adenauer, Dr. Franz-Josef Wuermeling, und seit 51 Jahren als Auslandsdeutscher sowie seit 25 Jahren als Generalsekretär der UNEC (Union der Nationen Europäischer Christen), erlauben Sie mir, Ihnen zu Ihrem heutigen 60. Geburtstag herzlich zu gratulieren.

Viel Lob, auch seitens der Christen, wurde Ihnen bei dieser Gelegenheit ausgesprochen. Ich möchte eine harte Kritik hinzufügen. Der ununterbrochenen Abtreibungsmörderei in Deutschland muss ein Ende gesetzt werden. Eine Kanzlerin, welche solches Morden, mit Millionen von Toten, jahrelang duldet, ist keine gute Kanzlerin. Sie wird in die Geschichte eingehen als eine von jenen schwachen CDU-Politikern, die der Abtreibung von unschuldigen Kindern nicht hundertprozentig widerstanden haben. Entsinnen Sie sich der Vorwürfe, die man heute (teils unberechtigt) Pius XII macht, weil er nicht lautstark genug gegen die Nazis aufgetreten sei. Dasselbe wird Ihnen geschehen in Bezug auf die millionenfache Abtreibung von gottgeschenkten unschuldigen Kindern unter Ihrer Kanzlerschaft.

Sie sind jung (ich bin 77 Jahre alt), Sie haben noch die Möglichkeit, dem Morden in Deutschland ein Ende zu setzen. Das ist wichtiger als alles andere. Gebe Gott Ihnen die Stärke dazu! Das ist mein Gebet zu Ihrem 60. Geburtstag.

Mit ergebenen Grüssen aus Frankreich, Ihr

Winfried Wuermeling, Generalsekretär

 

Die katholische Kirche fährt Achterbahn

Bild: @Kiwi_Gold/twitter

Bild: @Kiwi_Gold/twitter

Tebartz-van-Elst schadet trotz eines umwerfenden und weltweit beliebten Papstes. Aber auch die Protestanten leiden unter verstärkten Kirchenaustritten. Kann man dagegen etwas tun?

Von Matthias KamannDIE WELT

Franziskus kam gegen Tebartz nicht an. Dass 2013 an die Spitze der katholischen Kirche ein sehr einnehmender Papst gewählt wurde, konnte nicht verhindern, dass der Ärger über Franz-Peter Tebartz-van Elst die deutschen Katholiken massenweise aus der Kirche trieb.

Der Anstieg der Austrittszahlen auf 178.000 und damit fast das Rekordniveau des Missbrauchsjahres 2010 zeigt somit: Wenn in der Kirche ein Hierarch für Freude sorgt, nutzt das wenig.

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Erzbistum Freiburg ermittelt 185 Missbrauchsopfer

missbrauch_katholDas Erzbistum Freiburg hat eine Aufarbeitung über die Missbrauchsfälle in der Erzdiözese vorgelegt. Laut einer externen Studie gab es seit 1942 mehr als 180 Opfer. In den meisten Fällen kamen die Täter ungestraft davon.

SpON

Nach jahrelanger Debatte um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche hat die Diözese Freiburg konkrete Opferzahlen veröffentlicht. Für die Zeit von 1942 bis zum vergangenen Jahr seien 185 Opfer ermittelt worden, teilte das Erzbistum mit. Darunter seien 72 Heimkinder, die in kirchlichen Einrichtungen lebten. Ein Großteil der Übergriffe habe sich von 1960 bis 1990 ereignet. In 38 Fällen seien die Täter strafrechtlich verurteilt worden. Rund 130 Opfer habe die Kirche mittlerweile finanziell entschädigt.

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“Zwölf Stämme”: Pflegeeltern treffen sich zum Erfahrungsaustausch

zwoelf_staemme_klosterzimmernPflegeeltern der Kinder der umstrittenen Sekte “Zwölf Stämme” treffen sich an diesem Samstag erstmals zu einem Erfahrungsaustausch.

evangelisch.de

Das Treffen finde an einem Ort statt, der nicht bekanntgegeben werde, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Donau-Ries dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag. An dem Treffen werden auch Vertreter des Jugendamts Donaus-Ries und des Bayerischen Landesjugendamtes teilnehmen. Sie sollen den Eltern beratend zur Seite stehen, hieß es.

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Ministerpräsident Kretschmann rügt “irre Debatte” um Bildungsplan

Foto: iStockphoto/creativeye99

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat den Verlauf der Debatte um den umstrittenen Bildungsplan als “irre” kritisiert.

evangelisch.de

“Die Debatte ist völlig aus dem Ruder gelaufen und hat viele Menschen verunsichert”, sagte Kretschmann am Donnerstagabend in Nürtingen. Der baden-württembergische Bildungsplan sollte eigentlich einer Diskriminierung von Homosexuellen entgegentreten, argumentierte der Regierungschef. Die entsprechende öffentliche Diskussion sei aber dadurch in falsche Bahnen gelenkt worden, dass ein innerhalb der Landesregierung nur auf Arbeitsebene erstelltes, noch gar nicht druckreifes Papier den Medien gesteckt worden sei. “Das Problem ist, dass heute alles durchgestochen wird”, sagte Kretschmann.

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Katholiken: Zahl der Kirchenaustritte steigt deutlich an

Kardinal Marx (März 2014): "Der hohen Austrittszahl müssen wir begegnen"

Kardinal Marx (März 2014): “Der hohen Austrittszahl müssen wir begegnen”

Der katholischen Kirche laufen die Mitglieder davon: Im vergangenen Jahr traten fast 180.000 Menschen aus, deutlich mehr als noch 2012. Grund dafür dürfte vor allem die Finanzaffäre um den abberufenen Limburger Bischof Tebartz-van Elst sein.

SpON

Die Affäre rund um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat offenbar mehrere zehntausend Katholiken in Deutschland zum Kirchenaustritt bewogen. 178.805 Mitglieder traten im vergangenen Jahr aus der katholischen Kirche aus – 2012 waren es noch 118.335. Das geht aus der Statistik hervor, die die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn veröffentlichte. Damit wurde fast das Rekordniveau von 2010 erreicht, als nach dem Missbrauchsskandal 181.193 Menschen die katholische Kirche verließen.

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Gegen alle Vernunft: Warum Homöopathie „wirkt“

Bild: brightsblog

Bild: brightsblog

Welche Kraft steckt tatsächlich in den weißen Zuckerkügelchen? Die Wirksubstanzen sind bis auf Molekülebene verdünnt. Trotzdem setzen mehr Deutsche als jemals zuvor auf Homöopathie, weil sie ihnen hilft. Was wirklich hinter diesem Phänomen steckt.

Von Monika PreukFOCUS ONLINE

Die Deutschen vertrauen mehr denn je auf Homöopathie. Allein für homöopathische Arzneimittel, also vor allem Globuli und Tropfen, gaben sie 2012 rund 400 Millionen Euro aus. Vor wenigen Jahren waren es noch 200 Millionen Euro. Denn viele sind überzeugt: Homöopathie wirkt. Doch das ist bei genauer Betrachtung unerklärlich.

D23 – wie ein Fingerhut voll Bier in zehn Litern Wasser

Die Basis homöopathischer Heilmittel bilden pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen. Sie werden mit Milchzucker „zerrieben“, also verdünnt. Die so entstandene Mischung wird stufenweise verwässert. Hohe Verdünnungen, wie etwa D23, enthalten damit so gut wie gar nichts mehr von der Ausgangssubstanz, der so genannten Urtinktur.

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Erfahrungen wichtiger als Studien-Warum die Deutschen auf Homöopathie schwören

Women barred from bomb shelters as Hamas pounds Ashdod

Israelis come out of a shelter in Sderot after a rocket attack on July 10, 2014. Illustrative photo (photo credit: Hadas Parush/Flash90)

Rabbinical Courts Administration denounces and removes signs at Ashdod Rabbinical Court indicating protected areas are for men only

By Renee Ghert-ZandThe Times of Israel

Following a complaint lodged on Wednesday by Labor MK Stav Shaffir, the Rabbinical Courts Administration ordered the removal of signs at the Ashdod Rabbinical Court stating that bomb shelters were for men only.

“The thought that women who sought a secure refuge from rocket fire and encountered a closed door just because they were women is unthinkable,” Shaffir stated in a press release issued today.

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Kirchenasyl im Bayerischen Rundfunk—christliche Parallelwelt

Viele Flüchtlinge demonstrieren gegen ihre geplante Abschiebung wie hier in Hamburg Foto: Rasande Tyskar / flickr | CC-BY-NC 2.0

Für die Reportage „Kirche gegen Staat – Kirchenasyl als letzter Schutz vor Abschiebung?“ haben Videojournalisten des Bayerischen Rundfunks Flüchtlinge begleitet, die in Kirchen Zuflucht gefunden haben und deren Alltag dokumentiert. Außerdem kommen die Pfarrer zu Wort, die das Asyl gewähren. Ende Juli wird die Sendung ausgestrahlt.

pro Medienmagazin

Der junge Nigerianer John hat Aysl in einer Kirche im oberbayerischen Hausham gefunden. Der Pfarrer will ihn vor der Abschiebung nach Ungarn bewahren. Eine junge Familie aus Aghanistan hat sich in die Kirchengemeinde St. Korbinian in Sendlingen geflüchtet, um nicht zurück in die Slowakei zu müssen. Diese und andere Protagonisten stellt „Die Reportage: Kirche gegen Staat – Kirchenasyl als letzter Schutz vor Abschiebung?“ vor. Der Beitrag will zudem die Heraus<discretionary-hyphen>forderungen von Gemeindehelfern, Pfarrern und Bürgern zeigen, die sich aus Gewissensgründen gegen das Gesetz stellen.

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