Archiv der Kategorie: Soziales

Neue Liberale für klare Trennung von Kirche und Staat

Silvia Canel war zunächst FDP-Mitglied und hat jetzt die neuen Liberalen mitgegründet, die sich klar zum Verhältnis von Kirche und Staat positioniert haben Foto: TruthDetective – Eigenes Werk / Wikipedia | CC-BY-SA 3.0

Deutschland ist seit dem Wochenende um eine Partei reicher. Auf einem Parteitag in Hamburg haben sich die „Neuen Liberalen“ gegründet, die zum Teil aus ehemaligen Mitgliedern der FDP bestehen. Dabei haben sie sich auch zur Stellung von Kirche und Staat positioniert.

pro Medienmagazin

Auf ihrem Parteitag beschäftigten sich die Neuen Liberalen unter anderem mit einem Antrag des Mitglieds Andreas Scholz, der eine konsequente Trennung von Kirche und Staat fordert. Dabei geht es den Neuen Liberalen darum, in der Gesellschaft darauf zu achten, keine Religionsrichtung einer anderen vorzuziehen und keiner mehr Rechte als einer anderen einzuräumen.

Staat als Handlanger der Kirchen?

Im Antragstext des Parteitages zu der Thematik heißt es: „Gerade die letzten Vorgänge um den tausendfachen Kindesmißbrauch (sic!) und den Limburger Bischof, in der katholischen Kirche haben gezeigt, dass auch in diesen, sich christlich nennenden, Organisationen Vorgänge stattfinden, die eine Bevorzugung dieser Religionsgemeinschaften nicht rechtfertigen.“

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Muslim kündigt ‘große Schlacht’ gegen Christen an

Von Kurt Westergaard

Von Kurt Westergaard

Londoner Hassprediger mit acht Anhängern festgenommen

kath.net

Obwohl muslimische Gelehrte und Dachverbände die Gräueltaten radikal-islamischer Terrorgruppen wie etwa des „Islamischen Staates“ (IS) als unislamisch verurteilt haben, verteidigen einzelne Salafisten den „Heiligen Krieg“ gegen „Ungläubige“. So kündigte der Londoner Prediger Anjem Choudary eine „große Schlacht“ gegen Christen in Syrien an, in dem die Muslime siegen würden. Diese Äußerung steht im Widerspruch zu kirchlichen Stellungnahmen, wonach es sich bei den Kämpfen von IS im Mittleren Osten sowie von Terrorgruppen wie Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) in Nigeria oder El Shabab (Die Jugend) in Ostafrika keinesfalls um „Religionskriege“ handele. Der 47-jährige Rechtsanwalt Choudary wurde am 25. September mit acht Anhängern festgenommen. Der Londoner Zeitung „The Times“ zufolge ermittelt die Polizei, ob sie junge Muslime für IS rekrutiert haben. Zu Choudarys Anhängern gehörten die Extremisten Michael Adebolajo und Michael Adebowale, die den 25-jährigen Militärmusiker Lee Rigby am 22. Mai 2013 im Londoner Stadtteil Woolwich mit einem Beil zu Tode gehackt hatten, kath.net hat berichtet. Die vom Christentum zum Islam konvertierten Männer mit nigerianischen Wurzeln riefen dabei: „Allah ist groß!“

Die Mär von der christlichen Ehe

Bild: Erzbistum Köln

Zu einem Plädoyer für die Zulassung zivilrechtlich Wiederverheirateter zur Eucharistie.

Von Martin Grichtingkath.net

Die nahende Bischofssynode 2014 und 2015 über “Die pastoralen Herausforderungen im Hinblick auf die Familie im Kontext der Evangelisierung” hat erwartungsgemäß zu einer Fülle von Publikationen geführt. In der Reihe “Quaestiones disputatae” (Nr. 264) geben Markus Graulich und Martin Seidnader in diesem Kontext einen Sammelband heraus, der dem “kirchlichen Handeln angesichts von Scheidung und Wiederheirat” gewidmet ist, wie es im Untertitel heißt. Der Titel des Werkes “Zwischen Jesu Wort und Norm” lässt erahnen, dass ein Zwiespalt zwischen Jesu Willen und dem kirchlichen Lehramt postuliert wird, der nach einer “neuen” Lösung ruft. Zumindest diese Erwartung wird bei der Lektüre des Werkes nicht enttäuscht, das philosophische, systematisch-theologische, kanonistische, exegetische und pastoraltheologische Beiträge versammelt.

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Amerikas ärgste Terrorfeinde sind Weiße

Image: The Observer

Seit fast 150 Jahren terrorisiert der Ku-Klux-Klan weite Teile der USA. Zweimal wurde er zerschlagen, formierte sich aber wieder. Eine N24-Reportage über die Putschpläne von Amerikas Rechtsradikalen.

Von Florian StarkDIE WELT

Berichte über Schüsse und eine Messerattacke auf das Weiße Haus haben gerade wieder gezeigt, dass die größte Gefahr für die Sicherheit des US-Präsidenten aus Amerika selbst kommt. Nicht umsonst hat sich die Zahl der Drohungen gegen den Inhaber des höchsten Staatsamtes verdreifacht, seit es mit Barack Obama von einem Afroamerikaner bekleidet wird.

Für die selbst ernannten “Patrioten” des Ku-Klux-Klans (KKK) war Obamas Wahl der ultimative Sündenfall, der mit der Niederlage der sklavenhaltenden Südstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg 1865 begann. Der amtierende Präsident der Demokratischen Partei personifiziert für die Klansleute alles, was sie für den Niedergang Amerikas verantwortlich halten: Einwanderung, Schwulenemanzipation, Gesundheitsreform. Immobilien- und Wirtschaftskrise sind der ideale Nährboden für den Klan, neue Kampfgenossen zu rekrutieren. Wie, zeigt der Informationssender N24 in seiner Reportage “USA Top Secret: Der Ku-Klux-Klan” am Mittwoch und Donnerstag.

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“Frau muss ihren Mann nicht immer fragen”: Jetzt meldet sich der Krawall-Imam auf Facebook

shariaDeutschland spricht über den Krawall-Imam, der am Sonntag bei “Günther Jauch” seinen großen Auftritt hatte.

The Huffington Post

Der 37-jährige Abdul Ahdim Kamouss sprach mit vielen Gesten von “Islamophobie” in Deutschland und quasselte derart viel, dass der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach und der Berliner Bürgermeister Heinz Buschkowsky sichtbar genervt resignierten. “Ist Jauchs Quassel-Imam gut oder böse?“, fragte “Bild”.

Bisher schwieg Ahdim Kamouss zu der Debatte zu seiner Person – doch jetzt meldete er sich auf seiner Facebook-Seite.

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Burbach: Abu Ghraib in NRW

Screenshot: youtube

Screenshot: youtube

Die Ermittlungen gegen die Wachleute in Burbach und Gießen dauern an. Durch die Berichterstattung haben sich weitere Betroffene gemeldet.

FOCUS ONLINE

Besonders das Ausmaß der Gräueltaten überrascht. Der Geschäftsführer und Mitbegründer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, sagt im Interview mit FOCUS Online: „Für mich ist schockierend, dass diese Vorfälle sich über zwei Wochen hingezogen haben sollen. Wenn es wiederholt vorkommt, ist das eine ganz neue Dimension.“

Die Taten zeigten, dass die Kontrollinstanzen versagten. Burkhardt sagt: „Wer kontrolliert diese Firma und warum gab es offensichtlich keine Person, die das Vertrauen der Flüchtlinge hatte? Ich sehe hier die Landesregierung in der Pflicht: Sie muss die Arbeit der privaten Betreiber kontrollieren.“

Russen sprechen Patriarch Kyrill I. moralische Autorität ab

patriarch_darthIn der Bevölkerung halten nur ein Prozent das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt für eine moralische Leitfigur.

kath.net

Der Moskauer Patriarch Kyrill I. (Foto) genießt in Russland einer Umfrage zufolge fast keine Autorität. In der Bevölkerung halten nur ein Prozent das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt für eine moralische Leitfigur, wie eine am Mittwochabend veröffentlichte Erhebung des Meinungsforschungsinstituts FOM ergab. Auf dem ersten Platz landete Staatspräsident Wladimir Putin mit 36 Prozent, vor Außenminister Sergej Lawrow mit 6 Prozent.

Die 1.000 Befragten durften bis zu fünf Namen nennen. Seitens der Fragesteller wurden den Angaben zufolge keine Vorschläge gemacht. Die statistische Fehlerquote liegt laut dem Institut bei höchstens 3,8 Prozent. Die Umfrage wurde im Juli landesweit durchgeführt.

Jauchs Dschihad-Talk gerät aus dem Ruder

Al-Nu-Moschee Berlin, Bild: BZ

In seiner ersten Sendung nach der Sommerpause wollte Günther Jauch seine Gäste darüber spekulieren lassen, was „unsere“ Muslime wohl so denken. Doch ein radikaler Prediger aus der Berliner Al-Nur-Moschee machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Von Bernd GäblerDER TAGESSPIEGEL

Zwölf Sommerwochen lang gab es keinen Sonntagstalk nach dem ARD-“Tatort“. Nun ist Günther Jauch wieder zurück in seinem großräumigen Berliner Gasometer – und prompt sitzt da auch schon wieder Wolfgang Bosbach. Der  für jedes Thema geeignete Talkshow-Beauftragte der CDU soll diesmal über „Gewalt in Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?“ (wie es ohne jede Ironie mit besitzanzeigendem Fürwort heißt) mit dem unorthodox-bodenständigen Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) sowie der „Spiegel“-Reporterin Özlem Gezer und dem NDR-Journalisten Stefan Buchen diskutieren.

Und die Redaktion hat zusätzlich noch einen Clou aufgeboten, der stolz schon während des Eingangsstatements von Günther Jauch eingeblendet wird: einen leibhaftigen Prediger des radikalen Islam, Abdul Adhim Kamouss, der auch in der vom Verfassungsschutz observierten Berliner Al-Nur-Moschee predige.

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Zinsen: Ein Pfund Fleisch aus des Schuldners Körper

Eu_Euro1Jahrhundertelang waren Zinsen verboten. Warum eigentlich? Ein historischer Abriss.

Von Sara WeberZEIT ONLINE

Die Geschichte der Zinsen ist voller Geheimnisse, Lügen, Verbote. Zu den ältesten Zinssystemen gehört das babylonische. Im 18. Jahrhundert vor Christus herrschte in Babylon König Hammurabi. In Keilschrift auf Stein hinterließ er einen Gesetzestext. Der Codex Hammurabi regelte das tägliche Leben – und die verzinsbare Schuld.

Im alten Rom und im antiken Griechenland waren Zinsen ebenfalls üblich, als normaler Zinssatz galt ein Prozent pro Monat. Schon damals gab es Kritik: Der griechische Philosoph Aristoteles forderte ein Verbot von Zinsen. Geld sei zum Tauschen erfunden worden, durch den Zins vermehre es sich jedoch aus sich heraus. “Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur”, so Aristoteles.

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Türkei verbietet Schülern Piercings und Tattoos—erlaubt Kopftücher

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Tattoos, Make-up, politische Symbole: Darauf müssen Schüler in der Türkei künftig verzichten. Dafür dürfen Mädchen ab zehn Jahren jetzt Kopftuch tragen.

SpON

Die islamistische Regierung in der Türkei will die Schüler des Landes zu größerer Disziplin anhalten. Deshalb hat die Regierung unter anderem das Tragen von Tattoos und Piercings an Schulen untersagt.

“Schüler müssen an den Schulen jederzeit ihr Gesicht zeigen, dürfen keine Schals, Mützen oder Taschen mit politischen Symbolen tragen, dürfen ihr Haar nicht färben, dürfen weder Tattoos noch Make-up tragen, dürfen keine Piercings tragen, dürfen keinen Bart tragen”, heißt es in den neuen Regeln, die am Wochenende in Ankara veröffentlicht wurden. Dafür bestätigt die Regierung, dass Mädchen ab der fünften Klasse, also in der Regel im Alter von zehn Jahren an, das Kopftuch im Unterricht tragen dürfen.

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Die Kirchenarbeit der Konfessionslosen

Die Marienkirche im Ferienort Barth ist vor allem in den Sommermonaten auf die Hilfe von Nicht-Mitgliedern angewiese Foto: Furfur / Wikimedia.org | CC-BY-SA 3.0

Die Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern profitieren vom Engagement der Konfessionslosen. Die unterstützen die Arbeit der Kirchengemeinden oft aktiv und loben die kirchlichen Angebote – die Scheu vor dem Kircheneintritt bleibt trotzdem.

pro Medienmagazin

Die Hilfsbereitschaft von Konfessionslosen für örtliche Kirchen sei in Ostdeutschland weit verbreitet, berichtet die Zeitung Die Welt. Besonders in den Ferienorten in Mecklenburg-Vorpommern könnten viele Gemeinden ihr Sommerprogramm gar nicht durchführen, würden Nicht-Mitglieder aus den Orten sie nicht unterstützen. Als Beispiel beschreibt der Artikel die Situation im Ort Ferienort Barth. Etwa 80.000 Besucher kämen in den Sommermonaten in die Marienkirche und in das Bibelzentrum St. Jürgen. Der Ort selbst habe 9.000 Einwohner, zur Kirchengemeinde zählten nur 1.300 Mitglieder, viele im höheren Alter. Ohne ehrenamtliche Helfer aus dem Ort, könne die Kirche ihre Sommerangebote nicht anbieten.

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“Warum stört es, wenn eine Frau sich bedeckt?”

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Das Kopftuchverbots-Urteil von Erfurt ist für die Berliner Islamwissenschaftlerin auch eine Grenzmarkierung der Mehrheitsgesellschaft.

Von Lothar SchröderRP ONLINE

Das jüngste Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt, wonach eine kirchliche Einrichtung einer muslimischen Mitarbeiterin das Tragen eines Kopftuchs verbieten darf, hat eine Kontroverse ausgelöst. Während CDU-Politiker die Entscheidung begrüßten, nannte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, das Urteil einen “Rückschlag für die Integrationspolitik”. Man müsse die Frage stellen, inwiefern eine solche Rechtsprechung noch zeitgemäß sei, sagte Mazyek der Neuen Osnabrücker Zeitung: “Heutzutage ist es Aufgabe von erfolgreichen Unternehmen, sich weltoffen aufzustellen.” Im konkreten Fall geht es um ein Krankenhaus in evangelischer Trägerschaft. Allerdings appellierte Jörg Kruttschnitt, Vorstand des diakonischen Bundesverbandes, stets mit Blick auf die jeweilige Situation und die verschiedenen Interessen zu entscheiden. “Es gibt definitiv kein Kopftuchverbot in der evangelischen Kirche”, betonte er.

Ist das Gerichtsurteil von Erfurt eine nachvollziehbare Entscheidung?

Amir-Moazami Sie ist zumindest nicht allzu überraschend, zumal nicht zum ersten Mal Kopftücher in öffentlichen Institutionen verboten wurden. Für mich ist diese Art von Urteilen ein Zeichen von Grenzmarkierungen; es sind Signale aus der Mehrheitsgesellschaft. In diesem Fall zeigt eine sich christlich definierende Mehrheitsgesellschaft, wo die Grenzen für eine Sichtbarkeit von Religiosität im öffentlichen Raum bestehen – beziehungsweise: Welche Formen von Religiosität im öffentlichen Raum zulässig sind. Für mich steht dahinter eine Explosion von Diskursen über Muslime in europäischen Gesellschaften, bei der mehr und mehr Muslime zunehmend ins gleißende Licht der Öffentlichkeit und der politischen Institutionen gelangen. Man will zeigen: Bei uns gibt es gewachsene Religiosität, und die muss auch eingehalten werden.

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Ehebruch: Islamisten steinigen dreifache Mutter

Al-Shabaab peitscht aus, Themenbild. Feisal Omar/Reuters

Es sind schreckliche Szenen,die sich in Somalia zugetragen haben: Eine dreifache Mutter wurde von Islamisten der Terrormiliz Al-Shabaab zu Tode gesteinigt. Die Frau hat sich angeblich des Ehebruchs schuldig bekannt.

FOCUS ONLINE

Die radikal-islamische Terrormiliz Al-Shabaab hat in Somalia eine Mutter von drei Kindern wegen Ehebruchs gesteinigt. Die 33-Jährige habe sich schuldig bekannt und sich bereiterklärt, auf diese Weise zu sterben, um die Vergebung Allahs zu erlangen, teilte ein namentlich nicht genannter “Richter” der Al-Shabaab am Samstag auf der Website der Miliz mit.

If ISIS Is Not Islamic, then the Inquisition Was Not Catholic

Image: RDF

As ISIS slaughters its way though Syria and Iraq, it became inevitable that we’d hear from apologists who claim that ISIS is not in fact “true Islam,” and that its depredations are due to something other than religious motivation. Those motivations, say the apologists, are political (usually Western colonialism that engenders resentment), cultural (societal tradition), or anything other than religion.

By Jerry CoyneRichard Dawkins-Foundation

These apologists, of course, which now include President Obama, are motivated by a desire to avoid criticizing religion at all costsespecially Islam. In America, criticizing religion is political suicide, and Obama naturally wants to do all he can to encourage “moderate” Muslims. As Sam Harris concluded on a post on his website, some “scholars and pseudo-scholars” cling to a ludicrous notion that the actions of jihadis like those of ISIS aren’t motivated by religion. As he noted: “experts claim that one can’t take Islamists and jihadists at their word: Their incessant declarations about God, paradise, martyrdom, and the evils of apostasy are nothing more than a mask concealing their real motivations.”

The apologists are also motivated by another form of denial. Yes, they say, jihadis may be motivated by Islam, but it’s not “true” Islam. True Islam is peaceful, and its adherents would never slaughter apostates, behead journalists, or forcibly convert non-Muslims. This is what Obama said the other night when explaining his plan to dismantle ISIS (or “ISIL,” as he calls it):

Now let’s make two things clear: ISIL is not Islamic. No religion condones the killing of innocents, and the vast majority of ISIL’s victims have been Muslim. … ISIL is a terrorist organization, pure and simple.

Read the full article here.

Nordkirche ermöglicht Segnung von homosexuellen Paaren

gay_priests_ice_cream_adHomosexuelle Paare in eingetragenen Partnerschaften können jetzt in allen Regionen der Nordkirche im Gottesdienst gesegnet werden.

evangelisch.de

Die Vorlage der Kirchenleitung, die Segnung homosexueller Paare in allen Regionen zuzulassen, beschloss die Landessynode der evangelischen Nordkirche am Samstag in Lübeck-Travemünde mit großer Mehrheit.

Bislang war eine Segnung im öffentlichen Gottesdienst nur im Bereich der ehemaligen nordelbischen Kirche in Hamburg und Schleswig-Holstein rechtlich möglich. Kirchengemeinderat und Propst müssen allerdings zustimmen. Öffentliche Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare waren dagegen in Mecklenburg und Pommern bisher nicht möglich.

Die Nordkirche ist ein Pfingsten 2012 erfolgter Zusammenschluss der ehemaligen Landeskirchen von Nordelbien, Mecklenburg und Pommern mit über zwei Millionen Kirchenmitgliedern.

Kopftuch und kübelweise Häme gegen die Kirche

Der Leipziger Thomaspfarrer i.R. Christian Wolff Foto: Privat

Soll man sich als Kirchenmitglied über das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes Erfurt in Sachen einer Kopftuch tragenden muslimischen Krankenschwester freuen? Diese hatte in einem evangelischen Krankenhaus in Bochum gearbeitet. Ihr wurde gekündigt, weil sie beim Dienst ein Kopftuch bzw. eine Kopfbedeckung tragen wollte.

Von Pfarrer (i.R.) Christian WolffLeipziger Internet Zeitung

Nach dem Erfurter Urteil vom vergangenen Mittwoch dürfen aber kirchliche Einrichtungen ihren Mitarbeiterinnen das Tragen eines Kopftuchs verbieten, wenn damit ein religiöses Bekenntnis verbunden ist.
In zwei Vorinstanzen wurde in dem Fall unterschiedlich geurteilt: Einmal bekam die Krankenschwester Recht, die sich auf die Religionsfreiheit berief. In zweiter Instanz wurde dem Krankenhausträger vom Landesarbeitsgericht zugestanden, von seinen nichtchristlichen Mitarbeitern zu verlangen, dass sie sich am Arbeitsplatz religiös neutral verhalten.Nun hat das Bundesarbeitsgericht den Fall an das Landesarbeitsgericht in Hamm zurückverwiesen. So kann es durchaus sein, dass es doch noch zu einem Urteil kommt, dass der Krankenschwester die Arbeit im evangelischen Krankenhaus ermöglicht – dann nämlich, wenn der Arbeitsplatz als nicht öffentlichkeitswirksam gewertet wird.

Unabhängig von der juristischen Auseinandersetzung steht die Frage an: Tun wir uns als Kirche wirklich einen Gefallen, wenn wir zwar Menschen muslimischen Glaubens einstellen, ihnen aber ihre religiösen Lebensäußerungen wie das Tragen einer Kopfbedeckung am Arbeitsplatz verbieten? Welcher Schaden kann denn dadurch der Kirche entstehen? Als ich Ende Mai und Anfang Juli im katholischen St. Elisabethkrankenhaus Leipzig lag, wurde ich u.a. von einem muslimischen Pfleger aus dem Iran betreut.

Southern Baptist Convention Kicks Out Church For Tolerating Gays

A church in California has been ousted from the Southern Baptist Convention after embracing a vague policy not to denounce LGBT people.

By Camille BeredjickFriendly Atheist

Earlier this year, Danny Cortez (below), the pastor at the New Heart Community Church, gave a sermon called “Why I Changed My Mind on Homosexuality” that sparked discussion among congregants about the church’s stance on LGBT people. They put the issue to a vote, ultimately deciding to take a step toward LGBT-inclusiveness (we wrote about the vote in much more detail here):

Image: Fiendly Atheist

Congregants eventually agreed to become a “third way” church, meaning individual members may still believe homosexuality is morally wrong, but they and church leadership will not condemn the LGBT community.

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Indonesien: Hundert Stockschläge für außerehelichen Sex

shariaSex außerhalb der Ehe wird in der indonesischen Provinz Aceh in Zukunft mit bis zu hundert Stockhieben bestraft. Das Provinzparlament beschloss die Regelung.

FOCUS ONLINE

In Aceh gilt zum Teil das islamische Scharia-Recht. „Die Bevölkerung hat das Gesetz erwartet. Sie will, dass die Scharia hier in allen Bereichen angewandt wird“, sagte der Sprecher der regierenden Aceh Party, Muhammad Harun.

Auch Sex zwischen Männern, Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, Alkohol, Glücksspiel und der Kontakt zwischen unverheirateten Frauen und Männern wird in dem Gesetz geregelt. Vor- oder außerehelicher Sex sowie Sex zwischen Männern wird mit entweder hundert Hieben, 100 Monaten Gefängnis oder der Zahlung von einem Kilogramm Gold bestraft. Küssen sich Unverheiratete, setzt es dreißig Hiebe.

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Die Zahl der Amokläufer in den USA ist deutlich angestiegen

Die Stadt Houston informiert in einem Video darüber, wie man einen Amoklauf überleben kann

Das FBI hat einen Bericht über die 160 Amokläufe vorgelegt, die sich zwischen 2000 und 2013 ereignet und 486 Menschen das Leben gekostet haben

Von Florian RötzerTELEPOLIS

Gegenwärtig hat man den Eindruck, dass die Welt nach dem Kalten Krieg in neue geopolitische Konflikte und endlose Kämpfe gegen islamistische Terroristen versinkt. Aber es gibt auch Terroranschläge, die nicht politisch oder religiös motiviert sind. Es sind die Amokläufer, die von Wut, Verzweiflung und dem Streben nach Aufmerksamkeit getrieben möglichst viele Menschen mit in den Tod ziehen wollen. Wahrscheinlich hängt die Motivation, sich Terrorgruppen im Ausland anzuschließen und sein Leben aufs Spiel zu setzen, mit der zusammen, sich selbst in einem finalen und blutigen Aufmerksamkeitsspektakel aus dem Leben zu verabschieden.

Die Verbindung zwischen den islamistischen Selbstmordattentätern, die möglichst viele Menschen töten wollen, um als Märtyrer für die Sache Allahs und des Islam in den Himmel zu gelangen, und den Amokläufern, die nur ihr eigenes Schicksal im Auge haben, aber derselben Logik der Aufmerksamkeitsökonomie folgen, liegt auf der Hand (Aufmerksamkeitsterror). Das Leben scheint einen Sinn durch die eigene Vernichtung zu erhalten, durch den Beweis, das Selbsterhaltung und Unterwerfung unter das Bestehende nicht alles ist. Während die einen sich in die Luft sprengen, lassen sich die anderen meist erschießen oder töten sich selbst vor einer Gefangennahme (Selbstmord durch Massaker).

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Weltbild-Verlag: Mit unbekannten Chefs in die Zukunft

weltbildDer insolvente Weltbild-Verlag hat ein neues Führungstrio. Doch die Nachricht über die zukünftigen Chefs beunruhigt die Mitarbeiter, und wann die Geschäftsführung antritt, ist nicht klar. Auch die Stadt Augsburg hat Grund zur Sorge.

Von Stefan Mayr und Dieter SürigSüddeutsche.de

“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.” Mit diesem Spruch des Schriftstellers Hermann Hesse hat die insolvente Verlagsgruppe Weltbild vor einer Woche versucht, ihre Versandkunden per E-Mail auf die Veränderungen in dem Augsburger Konzern einzustimmen.

Die 1000 verbliebenen Mitarbeiter haben nun am Donnerstagnachmittag aus den Medien erfahren, wer ihre neuen Chefs werden: Gerd Robertz, 47, Patrick Hofmann, 48, und Sikko Böhm, 41. Einer Pressemitteilung zufolge sollen sie als “gleichberechtigte” Geschäftsführer fungieren.

Diese Nachrichten wirkten auf die Mitarbeiter nicht nur beruhigend. Im Gegenteil. Manche machen sich Sorgen, weil zwei der drei neuen Manager nicht aus der Verlagsbranche kommen. Zudem weiß keiner, wann genau die neuen Männer die Geschäfte übernehmen und wohin sie das angeschlagene Unternehmen führen wollen.

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