Archiv der Kategorie: Ökonomie

16-Year-Old Creates App to Expose Corrupt Politicians

Photo Credit: via Nick Rubin’s Twitter page

While it’s easy and almost safe to assume that most of today’s politicians take large donations from dubious corporate interests—given the fact that we live in an  oligarchy and all—inquiring minds still want to keep track of who’s taking money from big oil, big pharma, big defense contractors, you name it.

By Janet AllonAlterNet

Seattle teenager Nick Rubin recently made keeping track of the money trail a whole lot easier with his creation Greenhouse, a browser plug-in that operates under the motto “Some are red. Some are blue. All are green.” (Get it? Green House?) His website describes Greenhouse like this: “A free browser extension for Chrome Firefox, and Safari that exposes the role money plays in Congress. Displays on any web page detailed campaign contribution data for every Senator and Representative, including total amount received and breakdown by industry and by size of donation. Puts vital data where it’s most relevant so you can discover the real impact of money on our political system.”

read more

Christenhass in Deutschland

Asylbewerberheim in Brandenburg: Christenhass gibt es auch in Deutschland
Foto: pro

Christen werden weltweit drangsaliert und gedemütigt – auch in deutschen Asylbewerberheimen. In manchen Fällen bleibt es bei Drohungen. In anderen werden die Flüchtlinge derart gemobbt, dass sie in ihr Heimatland zurückkehren.

pro Medienmagazin

„Mobbing ist ganz alltäglich hier“, sagt Schwester Rosemarie Götz. Die Diakonisse betreut in und um Berlin Iraner, die sich zum christlichen Glauben bekehrt haben. Viele von ihnen mussten wegen ihres Glaubens aus ihrer Heimat fliehen, weil sie dort verfolgt wurden. „Manchmal bekommen Christen auch hier keinen Fuß auf den Boden“, sagt die Neuköllnerin. Von Drohungen und Schlägen berichteten ihre Schützlinge ihr immer wieder. Christenhass – den gebe es auch in Deutschland, ist sie sich deshalb sicher. Allein schon deshalb, weil viele der Konvertiten besonders missionarisch seien und andere von ihrem Glauben zu überzeugen suchten. „Hasstiraden sind da noch das Mindeste“, berichtet sie.

weiterlesen

Attila Hildmann: “Vegane Ernährung ist das Beste für den Planeten”


“Ich bin von einem antriebslosen Fettsack zu jemandem geworden, der Menschen in großem Maßstab motivieren kann”, sagt Attila Hildmann.
(Foto: Sandra Czerny/oH)

Die veganen Kochbücher von Attila Hildmann kleben auf den Bestsellerlisten wie mit Pattex fixiert. Und der 33-jährige Physikstudent arbeitet bereits an einem neuen Projekt. Im Interview spricht er darüber, warum ihn Veganer scharf kritisieren – und warum er einen Porsche mit Ledersitzen kaufte.

Von Ruth SchneebergerSüddeutsche.de

Attila Klaus Peter Hildmann, Sohn deutscher Adoptiveltern mit türkischen Wurzeln, muss in jungen Jahren mit ansehen, wie sein Vater an den Folgen eines Herzinfarktes stirbt. Er beginnt, sich vegan zu ernähren und schreibt darüber Bücher. Seine Kochbuchreihe dominiert inzwischen die Verkaufscharts, im Herbst erscheint nach “Vegan for Fun”, “Vegan for Fit” und “Vegan for Youth” mit “Vegan to Go” der vierte Band. Sein aktueller Erfolg: Der 43-jährige Handwerker Olli Legel aus Berlin habe nach der ZDF-Show “Vegetarier gegen Fleischesser”, wo Hildmann im Duell mit Alfons Schuhbeck gekocht hat, in nur fünf Monaten sein Gewicht um 34 Kilo reduziert.

weiterlesen

Kardinal Lehmann: Zahl der Kirchenaustritte ist erschreckend hoch Kirchenaustritte

Bild: tilly

Bild: tilly

Der Mainzer Kardinal Karl Lehmann hat die Zahl der Kirchenaustritte – bedingt unter anderem durch den Finanzskandal im Bistum Limburg – als erschreckend hoch bezeichnet.

evangelisch.de

Bundesweit waren es 2013 fast 180.000, nach rund 120.000 im Vorjahr. Wie der Mainzer Bischof in der Kirchenzeitung seines Bistums “Glaube und Leben” schrieb, wirkten dabei auch die zuvor bekanntgewordenen Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche nach.

Diese Zahlen müssten sehr nachdenklich machen. “Wir haben offensichtlich einen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust erlitten, wie er selten so heftig vorkommt”, räumte Lehmann ein. Verfehlungen wie die Kostenexplosion beim Sitz des einstigen Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst dürften sich so nicht wiederholen.

weiterlesen

Priester: „Ich bekomme Hass-SMS von einem Dämon“

Bild: Bill Flavell, FB

Bild: Bill Flavell, FB

Ein polnischer Priester behauptet, ein Dämon schicke ihm hasserfüllte Textnachrichten auf sein Handy. Der Mann Gottes führt das auf einen missglückten Exorzismus bei einer Teenagerin zurück – und schreibt zurück.

FOCUS ONLINE

Pater Marian Rajchel aus der polnischen Stadt Jaroslaw erhält offenbar teuflische Nachrichten auf sein Mobiltelefon – und glaubt auch schon zu wissen, wer dahinter steckt: ein Dämon. Das berichtet die britische Zeitung „Mirror“.

Rajchel bringt die hasserfüllten Botschaften demnach mit einem missglückten Exorzismus bei einem jungen Mädchen in Verbindung. „Sie wird nicht aus dieser Hölle kommen. Sie gehört mir. Jeder, der für sie betet, wird sterben“, zitiert „Mirror“ aus einer der Nachrichten an den Priester.

weiterlesen

„Herr der Ringe“ ist ein Genre für sich

Vor 60 Jahren schrieb Tolkien den Herr der Ringe. Das christliche Weltbild sei in der Trilogie klar vorhanden, meint Christian Rendel
Foto: Zanastardust / flickr | CC-BY 2.0

J.R.R. Tolkiens Geschichte „Der Herr der Ringe“ entstand vor 60 Jahren. Fantasy-Experte Christian Rendel über Tolkien und das Weltbild seiner Fantasy-Romane.

pro Medienmagazin

Die britischen Fantasy-Autoren C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien waren nicht nur Kollegen, sondern auch gute Freunde. Beide haben sich sagenhafte Welten ausgedacht und Geschichten über Abenteuer und Machtkämpfe geschrieben. C.S. Lewis steht für die Narnia-Bücher, Tolkien hat den Herrn der Ringe geschrieben, der heute 60 Jahre alt wird. Christian Rendel liebt beide Buchreihen, die Narnia-Reihe hat er sogar ins Deutsche übersetzt. Er ist Mitglied der Inkling-Gesellschaft, die sich besonders mit den Büchern von Tolkien und Lewis beschäftigt.

Herr der Ringe feiert 60. Geburtstag. Was fasziniert Sie an Tolkiens Werk?

Tolkiens „Herr der Ringe“ und das ganze Werk, das als Hintergrund dahintersteht, ist eigentlich ein Genre für sich. Ein absolut einzigartiges Werk. Es ist eine riesige Erzählung, aber es ist noch viel mehr als das. Tolkien hat eine Welt mit einer eigenen Sprache, eigener Geschichte bis hin zur Kosmologie geschaffen.

weiterlesen

Beschneidung: Grausame Mutprobe in den Bergen

Initiation beim Volk der Xhosa: Nach einer Fastenwoche in der Einsamkeit taucht der Beschneider bei den Jungen auf. Sein Messer säubert er nie. ©AFP

Beim Beschneidungs-Ritual werden junge Südafrikaner zu Krüppeln – oder sterben sogar. Doch die Regierung kuscht vor den so genannten Chiefs. Denn diese haben großen Einfluss in ihrer Region.

Von Thomas ScheenFrankfurter Allgemeine

Es war der elfte Tag seiner Initiation, an dem Asanda beinahe gestorben wäre. Seit drei Tagen hatte er kein Wasser mehr lassen können, und sein Penis sah aus wie ein faules Stück Fleisch. Dann schwollen seine Knie an, seine Beine. Asanda bekam Fieber. Er beklagte sich über heftige Schmerzen, doch die Gruppe beschimpfte ihn als „Mädchen“. Irgendwann verlor er das Bewusstsein, und als er wieder zu sich kam, lag er in einem Krankenhausbett. Daneben stand ein Arzt und brachte dem jungen Mann mühsam bei, dass er ihm gerade das Glied amputiert hatte.

weiterlesen

Marienprozession in Palermo huldigt Mafiaboss

Bild: hiphop 'n'more

Bild: hiphop ‘n’more

Süditalienische Bruderschaften oft von der Mafia unterwandert – Papst hatte in der Mafia-Hochburg Caserta dazu aufgerufen, Kirchenfeste auf ihren religiösen Kern zu beschränken

kathweb

In Süditalien hat erneut eine kirchliche Prozession einem Mafiaboss gehuldigt. In Palermo hielt ein Umzug mit einer Marienstatute einige Minuten vor dem Bestattungsinstitut eines inhaftierten Clan-Chefs an, wie die italienische Tageszeitung “La Repubblica” am Dienstag berichtete. Vor dem Haus hätten Verwandte des Mafioso den Trägern der Madonnenstatue zwei Kinder gereicht, die das Standbild küssen sollten. Die Prozession im Stadtteil Ballaro fand demnach am Sonntag statt. Der 41 Jahre alte Alessandro D’Ambrogio gilt laut der Zeitung als einer der gefährlichsten Mafiabosse von Palermo.

weiterlesen

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/63781.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

Grünen-Politikerin Künast gegen strafrechtliches Verbot der Sterbehilfe

Renate Künast, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/HaraldKrichel

Die Grünen-Politikerin Renate Künast hat sich für eine organisierte Sterbehilfe, jedoch unter strengen Auflagen ausgesprochen.

evangelisch.de

“Gemeinnützige Sterbehilfevereine muss es geben und sie sollten auch in Deutschland erlaubt sein”, sagte Künast der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” (WAZ, Dienstagausgabe). Sie sollten allerdings an starke Regeln gebunden sein. So könnten beispielsweise nur solche Vereine zugelassen werden, die sich an “bestimmte Kriterien und Mindeststandards halten.”

Aus der Beihilfe zum Freitod dürfe kein Kapital geschlagen werden, sagte die Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestags. Die Abgrenzung zwischen gemeinnützig, gewerblich und profitorientiert sei schwierig. Klare Regeln könnten jedoch einen Dammbruch verhindern.

weiterlesen

Libanons Großmufti ruft zum Heiligem Krieg für Palästina auf

islam_christentumDer libanesische Großmufti, Scheich Mohammad Rashid Qabbani, hat zum Heiligen Krieg für die Befreiung Palästinas aufgerufen.

kathweb

Der libanesische Großmufti, Scheich Mohammad Rashid Qabbani, hat zum Heiligen Krieg für die Befreiung Palästinas aufgerufen. In einer Ansprache zum islamischen Opferfest «Eid al-Fitr» verurteilte Qabbani nach einem Bericht der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA am Montag die israelische Gewalt gegen die Palästinenser im Gazastreifen. Zudem kritisierte er die arabische Welt für ihre Tatenlosigkeit angesichts der jüngsten Ereignisse.

weiterlesen

Papst bittet Evangelikale um Vergebung für Verfolgungen

Verehrungswürdige Puppe.

Verehrungswürdige Puppe.

Franziskus bei Besuch in Caserta: “Ich bitte euch um Vergebung für jene katholischen Brüder und Schwestern, die nichts verstanden haben”

kathweb

Papst Franziskus hat evangelikale Christen und Pfingstkirchen um Vergebung für Übergriffe und Verunglimpfungen durch Katholiken gebeten. “Unter jenen, die die Mitglieder der Pfingstgemeinden verfolgt oder verurteilt haben, als ob sie Verrückte seien, die die Menschheit zerstören, waren auch Katholiken”, sagte der Papst am Montag vor rund 200 Evangelikalen im italienischen Caserta nördlich von Neapel. Franziskus fuhr fort: “Ich bin der Hirte der Katholiken und bitte euch deshalb um Vergebung für jene katholischen Brüder und Schwestern, die vom Teufel besessen waren und nichts verstanden haben”. Er sei gekommen, um “Brüder” zu treffen, die ihn seinerseits vorher besucht hätten.

weiterlesen

Die Energiewende wird digital: Und Strom gibt es künftig (fast) umsonst

© : Brightsoruce

Eike Wenzel gilt als einer der renommiertesten deutschen Trend- und Zukunftsforscher und hat sich als erster deutscher Wissenschaftler mit den LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) beschäftigt. An dieser Stelle schreibt er darüber, warum uns die Anfang August in Kraft tretende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht interessieren muss. Denn den tiefgreifenden Wandel der Energieversorgung wird sie kaum beeinflussen.

Wirtschaftswoche Green

Schauen wir doch einmal weit nach vorne, über das Jahr 2030 hinaus. Es gibt verlässliche Anzeichen dafür, dass wir in dieser nicht mehr allzu fernen Zukunft über die neueste EEG-Deformation herzlich lachen werden. Es gibt sogar verlässliche Anzeichen dafür, dass wir dann überhaupt keine Energieversorger mehr brauchen.

Bis dahin werden wir eine rasante Transformation in eine neue Wertschöpfungskultur und eine neue Weltwirtschaftsordnung vollzogen haben. Ein Forscher, der dafür interessante Argumente zusammen getragen hat, ist der Ökonom Jeremy Rifkin.

Rifkin weist in seinem neuen Buch „The Zero Marginal Cost Society“ auf den Zusammenhang hin, dass atemberaubende Produktivitätsfortschritte in der Kommunikations- und Umwelttechnologie dazu führen, dass Energie und Information auf lange Sicht zum Selbstkostenpreis zu bekommen sind.

weiterlesen

US-Soziologe über Männer: „Wir sind keine wilden Tiere“

Manche lassen ihre Aggressionen beim Boxen raus: hier Banker in London. Bild: reuters

Michael Kimmel erklärt Popbiologie, Männerbashing und Jockokratie. Und warum auch die Männer von Gleichstellung profitieren können.

Von Heide Oestreichtaz.de

 

taz: Herr Kimmel, Ihr Buch ist bevölkert von „angry white men“, zornigen weißen Männern. Was haben denn Tea-Party-Mitglieder, geschiedene Väter, Amokläufer und Nazis gemeinsam?

 

Michael Kimmel: Gemeinsam ist ihnen die Vorstellung, dass sie einen Anspruch auf etwas haben, das ihnen verwehrt wird. Ich nenne das „aggrieved entitlement“, gekränkter Anspruch. Das kann man an ihrer Sprache hören, wenn etwa die Tea Party sagt: „Wir holen uns unser Land zurück.“ Man würde dann gern zurückfragen: Wie kommt ihr darauf, dass es „euer“ Land ist? Kürzlich saß ich zum Beispiel mit vier Männern in einer Talkshow, die sich bei der Jobvergabe diskriminiert fühlten. Das lief unter dem Titel „Eine schwarze Frau stahl mir meinen Job“. Fakt war: Eine schwarze Frau bekam einen Job. Wie kommen die darauf, dass es ihr Job ist? Aber das ist ihre Vorstellung: Unsere Jobs, unser Land werden uns weggenommen. Das verbindet sie.

weiterlesen

 

Gröbenzell: Gemeinderat legt sich mit Katholischer Kirche an

Katholische St. Johann Baptist Kirche in Gröbenzell
Bild: Wiki Commons / Richard Huber / CC-BY-SA-3.0

Der Gemeinderat von Gröbenzell hat mit 13 zu 10 Stimmen ein Diskriminierungsverbot für katholische Einrichtungen beschlossen. Dies berichtet das “Oberbayerische Volksblatt”.

QUEER.DE

In der nichtöffentlichen Sitzung war darüber diskutiert worden, dass die Gemeinde 75 Prozent des Defizits der katholischen Kindereinrichtungen trägt. Die Mehrheit wollte das nicht mehr hinnehmen, solange homosexuelle oder geschiedene Beschäftigte mit einer Entlassung rechnen müssen. Bürgermeister Martin Schäfer von der Wählergemeinschaft UWG soll nun mit der katholischen Kirche vor Ort verhandeln.

weiterlesen

 

Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem—monetärer Mummenschanz

Einzug der Ritter, Bild: youtube

Einzug der Ritter, Bild: youtube

Konservativ, katholisch, elitär verbunden. Das sind die Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Ihre Aufgabe: Sammeln und im Nahen Osten die Fahne der Christenheit hochhalten. Auch jetzt, auch im Krieg.

Von Ewald HetrodtFrankfurter Allgemeine

Zu den großen, aber exklusiven Clubs dieser Welt zählt der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Mit Millionenbeträgen unterstützen rund 30.000 Katholiken in mehr als 30 Ländern karitative Einrichtungen ihrer Kirche in Israel, Palästina und Jordanien. Peter Gattineau aus Wiesbaden gehört dazu. „Wer wirklich helfen will, braucht Geld“, sagt er.

Geld spielte schon bei der Entstehung des Ordens eine gewisse Rolle. Wenn der katholische Adel nach Jerusalem pilgerte, ließ er sich den Ritterschlag am Grab des Auferstandenen etwas kosten. Davon profitierte der lateinische Patriarch, mit dem Rom seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts in Jerusalem vertreten ist. Im Jahr 1868 gründete Papst Pius IX. für die Grabesritter aus aller Welt den Laienorden in seiner heutigen Form. 20 Jahre später wurden Frauen zugelassen. Die deutsche Statthalterei des Ordens erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg einen Aufschwung.

weiterlesen

Federal judge throws out DC ban on handguns as unconstitutional

Image: rawstory.com

A federal judge on Saturday overturned Washington D.C.’s ban on carrying handguns outside the home, saying it was unconstitutional.

The Raw Story

“There is no longer any basis on which this Court can conclude that the District of Columbia’s total ban on the public carrying of ready-to-use handguns outside the home is constitutional under any level of scrutiny,” Judge Frederick Scullin said in an opinion.

“Therefore, the Court finds that the District of Columbia’s complete ban on the carrying of handguns in public is unconstitutional,” he added in his 19-page ruling.

The court ordered the city to allow residents to carry handguns outside their homes and to let non-residents carry them as well.

Scullin made the ruling in the PALMER et al v. DISTRICT OF COLUMBIA et al case, which has been dragging on for five years.

In 2008, the Supreme Court struck down D.C.’s all-out ban on handguns on the basis that it violated the right to bear arms guaranteed by the U.S. Constitution’s Second Amendment.

An appeals court in 2011 required handguns to be registered.

Altkanzler Schröder räumt Zweifel an Glaube und Religion ein

Gerhard Schröder, Bild: HP

Gerhard Schröder, Bild: HP

Zweimal im Jahr bittet die Marktkirche in Hannover Prominente auf die “Bürgerkanzel”, um einen Bibeltext auszulegen. Diesmal kam der frühere Bundeskanzler Schröder (SPD) und fand offene Worte zu Glaube, Moral und Politik.

evangelisch.de

Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat am Sonntag in einer “Bürgerpredigt” in Hannover auf sein politisches Handeln zurückgeblickt und Einblicke in persönliche Überzeugungen gewährt. “Die Beteiligung der Bundeswehr an den Kampfeinsätzen im Kosovo und in Afghanistan waren die schwierigsten Entscheidungen in meinem politischen Leben”, sagte er vor rund 800 Besuchern von der Kanzel der evangelischen Marktkirche in Hannover.

weiterlesen

Facebook: Gutmenschentum zwischen Katzenvideos

Bild: Süddeutsche.de

Wer auf Facebook die Gesichter getöteter Kinder postet, will damit sein Interesse an der Weltrettung zeigen. Doch solche Bilder zu veröffentlichen, zeugt von moralischer Überheblichkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Opfern.

Von Vera SchroederSüddeutsche.de

In meiner aktuellen Facebook-Timeline fragt mein Freund F., ob jemand ein paar geheime Urlaubstipps für den Gardasee hat. Darunter zeigt M. ein lustiges Video, in dem ein großer, brauner Hund mit riesigen Schlappohren versucht, einen auf dem Küchentisch stehenden Fressnapf zu erwischen, wobei die haarigen Ohren bei jedem Hüpfer sehr komisch in die Luft fliegen.

Und noch eins darunter hat G. gerade eine Bildergalerie geteilt. Fünf Bilder, auf denen die zerfetzten Körper getöteter Kinder zu sehen sind. Erloschene Gesichter, tote, noch geöffnete Augen, verstaubte, blutbefleckte Reste von Kleidungsstücken oder Körperteilen. “Gaza 2014. Ohne Worte” schreibt G. dazu.

weiterlesen

Papst in Mafia-Hochburg: Nein zu Illegalität und Korruption

Bild: hiphop 'n'more

Bild: hiphop ‘n’more

Papst Franziskus hat bei einem Besuch in der süditalienischen Mafia-Hochburg Caserta alle Formen von Korruption und Illegalität verurteilt. Man müsse Gott die Ehre geben und Nein sagen zu allem Bösen, zu aller Gewalt und aller Unterdrückung, sagte er am Samstagabend bei einer Messe vor rund 200.000 Gläubigen. “Wir alle kennen die Namen dieser Illegalität!”, rief er unter dem Applaus der Anwesenden.

kathweb

Insbesondere gehe es darum, das Leben und die Gesundheit der Mitmenschen zu schützen und die Umwelt und die Natur “in diesem schönen Land” zu bewahren, forderte der Papst mit Blick auf die Camorra, die in der Zone zwischen Neapel und Caserta im großen Stil illegal giftige Abfälle verbrennt – mit gravierenden gesundheitlichen Folgen für die Bewohner. Die Region ist als “Terra dei fuochi”, als “Land der Feuer” auch in die internationalen Schlagzeilen geraten.

Schon beim Anflug auf Caserta kreiste der Hubschrauber des Papstes über den Müllhalden. “Es ist schrecklich, dass ein so schönes Land so ruiniert wird”, kommentierte der Papst laut Radio Vatikan. Auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes nahmen an der Messe vor dem Königlichen Schloss von Caserta auch Eltern teil, deren Kind unlängst an einer Tumorerkrankung infolge der Umweltbelastung gestorben war.

weiterlesen

Gefälschtes Show-Ranking: ZDF-Kontrolleure fordern schärfstes Schwert

Die Manipulation des Rankings der ZDF-Sendung “Deutschlands Beste!” soll vom Fernsehrat gerügt werden
Foto: ZDF/Max Kohr

Die Manipulation zweier ZDF-Shows hat voraussichtlich weitere Konsequenzen. Der Fernsehrat soll nach Vorschlag des Fachausschusses eine Missbilligung aussprechen, was in 51 Jahren ZDF-Geschichte extrem selten vorkam. Auch neue Regeln für Umfragen sind geplant.

pro Medienmagazin

Der Skandal bei den ZDF-Shows „Deutschlands Beste!“ wird von den internen Kontrolleuren voraussichtlich so scharf gerügt wie selten in der Sendergeschichte. „Der Programmausschuss empfiehlt dem Fernsehrat, die beiden Shows zu missbilligen, weil gegen Programmrichtlinien verstoßen wurde“, sagte die Ausschusschefin Christine Bergmann am Freitag nach einer Sitzung in Berlin.

ZDF-Redakteure hatten bei dem Show-Zweiteiler vom 2. und 3. Juli laut Sender ein Umfrage-Ranking gefälscht und eingeladene Gäste hochgestuft. Unterhaltungschef Oliver Fuchs war zurückgetreten, zwei Redakteurinnen wurden abgemahnt. „Das ZDF hat mit seinen internen Untersuchungen und den bereits gezogenen Konsequenzen selbst einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Aufarbeitung geleistet“, sagte Ex-Bundesfamilienministerin Bergmann. Der Ausschuss erwarte auch konkrete Vorschläge für Transparenz bei solchen Sendungen.

weiterlesen