Archiv der Kategorie: Ökonomie

I’m a Hazmat-Trained Hospital Worker: Here’s What No One Is Telling You About Ebola

Photo Credit: DmitriMaruta/Shutterstock.com/bearb.:BB

Photo Credit: DmitriMaruta/Shutterstock.com/bearb.:BB

It is a superior virus that has evolved and fine-tuned its mechanism of transmission to be near-perfect. That’s why we’re all so terrified. We know we can’t destroy it. All we can do is try to divert it, outrun it.

By Abby NormanAlternet

I’ve worked in health care for a few years now. One of the first things I took advantage of was training to become FEMA-certified for hazmat ops in a hospital setting. My rationale for this was that, in my home state of Maine, natural disasters are almost a given. We’re also, though you may not know it, a state that has many major ports that receive hazardous liquids from ships and transport them inland. In the back of my mind, of course, I was aware that any hospital in the world could potentially find itself at the epicenter of a scene from The Hot Zone. That was several years ago. Today I’m thinking, by God, I might actually have to use this training. Mostly, though, I’m aware of just that — that I did receive training. Lots of it. Because you can’t just expect any nurse or any doctor or any health care worker or layperson to understand the deconning procedures by way of some kind of pamphlet or 10-minute training video. Not only is it mentally rigorous, but it’s physically exhausting.

PPE, or, personal protective equipment, is sort of a catch-all phrase for the suits, booties, gloves, hoods and in many cases respirators worn by individuals who are entering a hot zone. These suits are incredibly difficult to move in. You are wearing several layers of gloves, which limits your dexterity to basically nil, the hoods limit the scope of your vision — especially your peripheral vision, which all but disappears. The suits are hot – almost unbearably so. The respirator gives you clean air, but not cool air. These suits are for protection, not comfort. Before you even suit up, your vitals need to be taken. You can’t perform in the suit for more than about a half hour at a time — if you make it that long. Heat stroke is almost a given at that point. You have to be fully hydrated and calm before you even step into the suit. By the time you come out of it, and your vitals are taken again, you’re likely to be feeling the impact — you may not have taken more than a few steps in the suit, but you’ll feel like you’ve run a marathon on a 90-degree day.

Getting the suit on is easy enough, but it requires team work. Your gloves, all layers of them, are taped to your suit. This provides an extra layer of protection and also limits your movement. There is a very specific way to tape all the way around so that there are no gaps or “tenting” of the tape. If you don’t do this properly, there ends up being more than enough open pockets for contamination to seep in.

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Kirchliche Crowdfunding-Plattform online

Bild: tilly

Bild: tilly

Hauptquelle der Kirchen zur Finanzierung von Projekten ist die Kirchensteuer. Nun bemüht sich eine Landeskirche der EKD erstmals um eine Alternative.

pro Medienmagazin

Unter der Namen „evangelisch-bildungsstark“ haben die Evangelische Schulstiftung und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) am Freitag die erste Crowdfundig-Plattform

www.evangelisch-bildungsstark.de für christliche Bildungsprojekte in Deutschland gestartet. Mittels der Internetseite sollen auf digitalem Wege Projekte im Bildungsbereich durch Mikro-Beträge von Freunden, Förderern, Stiftungen, Unternehmen und anderen Interessierten finanziert werden. Die Spendenplattform ist offen für alle gemeinnützigen evangelischen Bildungsprojekte.

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Kripo-Chef: Lasst die Leute doch einfach kiffen!

Jetzt schon werden Cannabis-Konsumenten in Deutschland nicht strafrechtlich verfolgt – illegal ist der Konsum dennoch. Foto: imago stock&people

Als Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) vertritt André Schulz (44) bundesweit 15000 Kripoleute. Er macht sich im KURIER-Interview dafür stark, dass Drogenkonsum in Deutschland künftig straffrei sein soll.

Berliner Kurier

KURIER: Die US-Regierung hat den Drogenkrieg als verloren bezeichnet. Wie ist das in Deutschland?

André Schulz: Wir denken, dass es intelligentere Lösungen gibt, als sie im Rahmen der Drogenpolitik angewendet werden.

Welche?

Wir fragen uns: Bringt ein Drogenverbot etwas? Sind Drogenkonsumenten wirklich Kriminelle? Muss man sie mit dem Strafrecht verfolgen? Oder sind das Bereiche, die nicht strafbar sein sollten und um die man sich zwar kümmern muss, auch unter dem Aspekt des Kinder- und Jugendschutzes. Aber wo das Strafrecht außen vor bleiben sollte. Wir fragen uns, ob eine komplette Prohibition sinnvoll ist.

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Bizarres Splatter-Ritual: Blutreliquie Papst Paul VI.

Poster, Horrorfilm "Evil Dead"

Poster, Horrorfilm “Evil Dead”

Nach der Seligsprechung Papst Pauls VI. wurde ein Reliquiar mit einem blutbefleckten Gewand des Seligen zum Altar gebracht.

kath.net

Am 19.10.2014 wurde der 1978 verstorbene Papst Paul VI. seliggesprochen. Während der Seligsprechung durch Papst Franzikus wurde ein Reliquiar zum Altar gebracht. Der Historiker und Vatikankenner Ulrich Nersinger, der eine wichtige Biografie über den neuen Seligen geschrieben hat, erläutert gegenüber kath.net, woher diese Reliquie stammt.

kath.net: Herr Nersinger, woher stammt die Reliquie, die während der Seligsprechung auf dem Petersplatz ausgestellt wurde?

Ulrich Nersinger: Im November und Dezember 1970 hatte der neue Selige eine neuntägige Pastoralreise nach Asien und Australien unternommen. Unmittelbar nach der Landung auf dem Airport von Manila (Philippinen) stürmte der 35jährige bolivianische Kunstmaler Benjamin y Amor Flores auf den Papst zu und versuchte ihn zu erdolchen. Das Messer des Attentäters, der ein Priestergewand trug, traf Paul VI. zweimal, in der Brust und am Hals, zwar nur oberflächlich, aber doch so, dass die Wunden bluteten. Der Begleitung des Papstes gelang es, Mendoza niederzuringen.

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Bischöfe uneinig über Umgang mit Homosexuellen und Scheidung

REUTERS/Yves Herman

REUTERS/Yves Herman

Auf der Familiensynode im Vatikan haben sich die Bischöfe auf keinen breiten Konsens beim Umgang mit Homosexuellen und Geschiedenen einigen können. Das ging aus dem am Samstagabend vorgestellten Abschlussdokument der Familiensynode hervor.

FOCUS ONLINE

Offiziell geht die Familiensynode am Sonntag mit der Seligsprechung von Papst Paul VI. zu Ende. Zu der Messe mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz wird auch dessen Vorgänger, der emeritierte Papst Benedikt XVI., erwartet.

Die Kirchenoberen hatten zwei Wochen lang teils kontrovers beraten. In dem am Samstag vorgestellten Dokument fanden drei strittige Punkte zum Umgang der Kirche mit   Homosexuellen und Geschiedenen nur eine einfache, nicht die eigentlich angestrebte Zwei-Drittel-Mehrheit, um die Haltung der gesamten Synode widerzuspiegeln.

TU München: Ufo-Alarm im Hörsaal 200

. . und überhaupt: Auch unser Flaucher Edi scheint empfänglich für Verschwörungstheorien. Zeichnung: Gulbransson

Ein wenig unangenehm ist es den Offiziellen an der TU München schon: An der Kaderschmiede deutscher Wissenschaftler und Ingenieure dürfen sich am Wochenende sogenannte Grenzwissenschaften und Verschwörungstheoretiker austoben.

Von Martin Bothmerkur-online.de

Das Who is Who der internationalen Verschwörungstheoretikerszene trifft sich an diesem Wochenende an der TU München. Selbsternannte Mythologen und Neo-Archäologen treffen auf Quanten-, Astro-, und Biophysiker, die irgendwann auf ihrem Lebensweg in Richtung Feinstofflichkeit und Esoterik abgebogen sind. Daneben treten Samstag und Sonntag ausgewiesene Verschwörungsexperten auf – wie etwa Armin Risi. Er ist Autor des inzwischen hinreichend als Drehscheibe für krude Weltsichten bekannten schwäbischen Kopp-Verlags. Kritiker bezeichnen ihn schon mal als den „ultimativen Verschwörungstheoretiker“. Und tatsächlich findet sich in seinen Veröffentlichungen und Vorträgen von Prinzessin Dianas Tod über den Einsturz der New Yorker Twin-Towers bis hin zu Ufo-Projekten der Nazis, Pyramiden und der Bibel beinahe jedes Reizwort für den interessierten Geheimniskrämer.

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Katholischer Theologe: Ehe ist nicht unauflöslich

DerverzweifelteJesusDie katholische Auffassung, dass Jesus die Ehe für unauflöslich erklärt habe, ist nach den Worten des Theologen Hermann Häring falsch.

evangelisch.de

Zwar solle die Ehe nicht aufgelöst werden, doch gebe es eben Fälle, in denen sie zerbreche, sagte er am Samstag im Deutschlandradio Kultur. Häring warf den zur vatikanischen Familiensynode zusammengetretenen Bischöfen vor, “moralisch mit dem Zeigefinger zu winken”. Das zweiwöchige Treffen endet am Sonntag.

Es sei dringend notwendig, das katholische Familienbild zu modernisieren, sagte Häring. Die Synode habe einen ersten Versuch gemacht, allerdings sei man “noch nicht weit genug gegangen”. Die Kirche müsse sich damit auseinandersetzen, dass ein “Abgrund” zwischen der Lehre und dem bestehe, was die Leute auf der Straße meinten, ergänzte der langjährige Theologieprofessor an der niederländischen Universität Nijmegen. Es sei unerlässlich, anderen Ehemodellen und und Formen der Sexualität, etwa der Homosexualität, “etwas Positives” abzugewinnen.

Erst Korane verteilt, dann für Allah in den Krieg

Foto: YouTube/Screenshot: Die Welt Ein Video-Screenshot von Ahmet C. Der deutsche Salafist verteilte noch im Frühjahr Korane in Wuppertal – später reiste er für den Dschihad in den Irak aus

Mehr als 1,4 Millionen Korane haben Salafisten bislang in Deutschland verteilt, um für ihre radikale Auffassung des Islam zu werben. So mancher Koran-Verteiler zieht später in den Dschihad.

Von Florian FladeDIE WELT

Ahmet C. kann es kaum fassen. Gerade hat ihm eine ältere Dame 40 Euro geschenkt. Eine Nichtmuslima spendet für den geschenkten Koran! “Zwei 20er-Scheine. Subhanallah.” Im Frühjahr 2014 steht Ahmet C. in der Fußgängerzone von Wuppertal. In seinen Händen hält er Korane mit goldener Verzierung, die er an Passanten verteilt. Der 21-jährige Deutschtürke trägt ein weißes T-Shirt. Darauf steht: “Lies! Im Namen deines Herrn, der dich erschaffen hat.”

“Lies!”, so heißt die umstrittene Koranverteilaktion. Fundamentalistische Muslime, sogenannte Salafisten, verschenken seit einigen Jahren deutschlandweit Korane in deutscher Sprache. In Fußgängerzonen, auf Marktplätzen, an U- und S-Bahnhöfen, vor Einkaufszentren, auch auf Schulhöfen und an Gefängnissen. Zuletzt am vergangenen Wochenende auf der Frankfurter Buchmesse.

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hr2-kultur: Wir missionieren und nennen es Bibel-Kunst

Ab Sonntag befasst sich hr2-kultur mit der Bibel als Inspiration für die Kunst Foto: Mele Avery, fotolia

Wenige Bücher haben die Kunst so stark inspiriert wie die Bibel. Wie sehr das auch für zeitgenössische Autoren gilt, zeigt eine Hörspielreihe von hr2-kultur, die am Sonntag startet.

pro Medienmagazin

Ob Malerei, Musik oder Literatur: Wenige Bücher haben die Kunst in vergleichbarer Weise inspiriert wie die Bibel. Jenseits religiöser Bindungen hat dazu auch der große erzählerische Reichtum beigetragen. Die epischen Erzählungen des Alten Testaments stehen neben knappen, an konkrete Poesie erinnernde Listen und Aufzählungen, die Lyrik der Psalmen neben den kurzen Wundergeschichten, den Gleichnissen und Korrespondenzen des Neuen Testaments. Insbesondere dieser literarische Formenreichtum hat das große Bibelprojekt des Hörspiels in hr2-kultur angeregt.

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Kalifornien: Die große Dürre

Zum Vergleich: Die „Green Bridge“ über den Lake Oroville im Sommer 2011 (links) und 2014 (rechts) ©AFP

Der Golden State erlebt eine Katastrophe. Viele Menschen sind ohne fließendes Wasser, Ackerland liegt brach. Der Rest der Welt wird die Folgen im Supermarkt spüren – etwa beim Zitronenkauf.

Von Roland LindnerFrankfurter Allgemeine

Der Stausee hoch über dem kalifornischen Städtchen Porterville hat den imposanten Namen „Lake Success“ („Erfolgssee“). Gebaut wurde er vor mehr als 50 Jahren, um Fluten zu verhindern, steht es auf einer Hinweistafel. Er ist außerdem für allerlei Freizeitaktivitäten gedacht, auf der Tafel werden Wasserski, Bootfahren und Angeln genannt. Aber an diesem heißen und trockenen Oktobernachmittag macht der See einen kümmerlichen Eindruck. Von Wassersportlern ist weit und breit keine Spur, von Flutgefahr kann keine Rede sein. Der See ist gerade einmal zu 4 Prozent gefüllt, Tendenz sinkend, wie der für die Instandhaltung der Anlage verantwortliche Chad Stuart sagt. Der Fluss, der vom Stausee hinab nach Porterville führt, ist ganz ausgetrocknet.

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Billy Graham: America ‘Just As Wicked As Sodom And Gomorrah Ever Were’

Billy Graham, Image: Liberaland.com

Rev. Billy Graham made his comments in an article in his organization’s Decision magazine.

Liberaland

“Even though America is just as wicked as Sodom and Gomorrah ever were, and as deserving of the judgment of God, God would spare us if we were earnestly praying, with hearts that had been cleansed and washed by the blood of Christ…

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Rechtsprofessor: Staat darf Religion nicht diskriminieren

Darum geht es in allen Religionen. Bild: AAA

Darum geht es in allen Religionen. Bild: AAA

Dass der Staat weltanschaulich neutral ist und dennoch kirchliche Arbeit unterstützt, stellt nach den Worten des Rechtswissenschaftlers Michael Germann keinen Widerspruch dar.

evangelisch.de

Da der Staat gesellschaftliche Lebensäußerungen insgesamt fördere, dürfe er religiös motivierte Lebensäußerungen nicht aussparen, sagte Germann laut Redemanuskript am Freitag in Stuttgart. Andernfalls verkehre der Staat “vermeintliche religiöse Indifferenz in eine Diskriminierung der Religion”.

Der Staat identifiziere sich zwar selbst nicht mit Glaubenspositionen und dürfe auch niemanden dazu zwingen, sagte Germann. Gleichzeitig zeige er sich dem Grundgesetz zufolge offen für das Engagement der Kirchen, wie es etwa im Religionsunterricht an Schulen, den theologischen Fakultäten an Universitäten oder Kreuzen in Gerichtssälen zum Ausdruck komme.

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Porsche Party: Money makes the Church go round, the Church go round

The Sistine Chapel AP Photo/L’Osservatore Romano

Pope Francis has allowed the Sistine Chapel to be rented out for Porsche to entertain 40 high-paying tourists.

By Nick SquiresNATIONAL POST

At the same time the Vatican announced that it would limit the number of visitors allowed inside the chapel to the current total of six million, amid fears that Michelangelo’s frescoes are being damaged by the breath and sweat of so many tourists.

Saturday a concert to be performed amid the chapel’s splendour will be attended by a select group on an exclusive tour of Italy organized by Porsche.

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Ersatzausweise sollen deutsche Dschihadisten stoppen

Bild:pfalz-express.de

Seit Wochen debattieren Innenminister und Sicherheitsfachleute darüber, wie deutsche Dschihadisten an der Ausreise nach Syrien oder Irak gehindert werden können. Nun sind erste praktische Lösungen in Sicht.

Von Majid SattarFrankfurter Allgemeine

Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich darauf verständigt, deutsche Dschihadisten mit Erteilung eines Ersatz-Personalausweises an der Ausreise nach Syrien oder in den Irak zu hindern.

Die Bundesländer folgten auf der Sonderkonferenz am Freitag in Berlin dem Vorstoß Bundesinnenministers Thomas de Maizière (CDU), der die Vergabe eines Ersatzdokumentes für den eingezogenen Personalausweis zur Schließung einer rechtlichen Lücke vorgeschlagen hatte.

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Bischofssynode: “Keuschheit ist ein Fremdwort”

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB

Papst Franziskus während einer Synode zum Thema Familie© Max Rossi/Reuters/Bearb.BB

Am Samstag wird dem Papst der Bericht zur Familiensynode im Vatikan übergeben. Doch es gibt Kritik an einem Zwischenbericht.

Von Gerhard MumelterderStandard.at

Wenn sich die katholische Kirche mit Sexualethik beschäftigt, ist das Endziel vorprogrammiert: nicht die Quadratur des Kreises, sondern der kleinste gemeinsame Nenner. Durchaus kontrovers prallten bei der Familiensynode in Rom die Standpunkte der Bischöfe aus aller Welt aufeinander. Anschaulich beschreibt Anconas Erzbischof Edoardo Menichelli den brisanten Konfliktstoff: “Wenn wir bei den Ehevorbereitungskursen von Keuschheit sprechen, schauen uns diese armen Paare immer ganz erschrocken an. Keuschheit, wie denn? Sie verstehen ganz einfach das Wort nicht. Es ist zum Fremdwort geworden.” Da sei “eine Prise Demut angebracht”. Und vor allem müsse man zunächst “die verschiedenen und oft verwirrenden Formen von Ehe und Familie wahrnehmen, die es heute gibt”.

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“Europa muss wieder christlicher werden”

Ungarns Außenminister Sziijárto / Bild: Die Presse

Ungarns Außenminister Szijjárto verteidigt Orbáns Bekenntnis zum illiberalen Staat, will sich China zum Vorbild nehmen, hält Sanktionen gegen Moskau für nutzlos und die Bodengesetze für EU-konform.

Von Christian UltschDiePresse.com

Die Presse: Glauben Sie, es verheißt Gutes, wenn sich Ungarn von einer liberalen Demokratie westlichen Stils abwendet, wie das Premier Orbán im Sommer in einer Rede in Baile Tusnad angekündigt hat?
Peter Szijjártó: Um diese Rede zu verstehen, sollten Sie sie vom Anfang bis zum Ende lesen.

Ich habe die Rede gelesen. Orbán sagte darin: „Der neue Staat, den wir aufbauen ist ein illiberaler, ein non-liberaler Staat.“
Die Welt verändert sich schnell und grundlegend. In diesem Umfeld kann nur erfolgreich sein, wer statt eines Wohlfahrtsstaats einen Arbeitsstaat (Workfare-State) errichtet.

Was bitte ist ein Workfare-Staat?
Ein Staat, wo man durch Verdienste in der Arbeit und nicht dank Sonderrechte vorwärts kommen kann. Deshalb änderten wir das Steuersystem, um jene zu unterstützen, die mehr arbeiten und mehr Leute anstellen wollen. Deshalb erhöhten wir radikal die Anzahl der Stipendien für Techniker und führten die duale Ausbildung nach deutschem Vorbild ein.

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Bundestag billigt Vertrag mit Dachverband reformierter Kirchen

Das Kreuz mit den Religionen

Das Kreuz mit den Religionen

Der Bundestag hat einen Vertrag gebilligt, der die Arbeit der Weltgemeinschaft der Reformierten Kirchen mit Sitz in Hannover erleichtern soll.

evangelisch.de

Die Abgeordneten stimmten am Donnerstagabend einem Gesetzentwurf zu, der für Mitarbeiter und Gäste des internationalen Dachverbandes die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland sowie den Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung vereinfacht.

Im Januar 2014 hatte die Weltgemeinschaft aus vorrangig finanziellen Gründen ihre Geschäftsstelle mit weniger als zehn Mitarbeitern von Genf nach Hannover verlegt. Das Land Niedersachsen hat dem Dachverband von derzeit 229 reformierten Kirchen mit rund 80 Millionen Mitgliedern den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen.

Deutsche Mitglieder sind die Evangelisch-reformierte Kirche und die Lippische Landeskirche. Generalsekretär der konfessionellen Organisation ist seit August der kanadische Pfarrer Christopher Ferguson. Die reformierten Kirchen stehen in der Tradition von Johannes Calvin, John Knox, Ulrich Zwingli und anderer Reformatoren des 16. Jahrhunderts. Reformierte Gemeinden sind sehr basisorientiert, die Kirchenleitung erfolgt presbyterial-synodal im Unterschied zu bischöflich geleiteten Kirchen. Sie zeichnen sich aus durch einen sachlichen Stil in der Gestaltung der Kirchen und der Verkündigung.

Die evangelikale Liebe zur Steinzeit-Familie

DerverzweifelteJesusAm Familienpapier der EKD lässt sich beobachten: „Dem Absturz der Dogmatik in der Theologie folgte auch der Absturz der Ethik“.

Von Hartmut Steebkath.net

Zunächst ein herzliches Danke für die Einladung und das Willkommen hier in Ihrer Runde. Ich gratuliere zum 10-jährigen Bestehen des Netzwerks, das ja Anfang 2004 an den Start ging. Ich habe das aus der benachbarten baden-württembergischen Provinz mit hohem Interesse und hoher Sympathie betrachtet. Danke für Ihr Engagement. Wenn es das Netzwerk noch nicht gäbe: Man müsste es heute gründen.

„Zwischen Autonomie und Angewiesenheit – Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“, so heißt die als „Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland“ im Sommer 2013 herausgegebene Schrift. Man muss nicht lange raten, dass diese sogenannte Orientierungshilfe sicherlich dabei Pate gestanden hat, dass Sie im Netzwerk bekennender Christen in der Pfalz dachten, jetzt ist es Zeit, sich mit dem Thema der Familie zu befassen. Und Sie haben natürlich Recht! Denn diese Des-Orientierungshilfe ist tatsächlich ein Alarmzeichen, wie es um die Evangelische Kirche in Deutschland steht und dass es nicht nur eines Reformationsgedenkens 2017 bedarf sondern einer Neubesinnung auf die biblischen und reformatorischen Grundsätze. Ich sehne mich mit Ihnen nach einer wirklichen Reformation der Evangelischen Kirchen in unserem Land, nach einer Neuorientierung an den reformatorischen Grundsätzen, dem vierfachen „Allein“, nach einer tiefgreifenden Erneuerung und Erweckung. Dazu wäre natürlich viel zu sagen. Denn es ist klar: Erneuerung und Erweckung braucht eine neue Konzentration auf Jesus Christus, ein frohmachendes Christuszeugnis in Wort und Tat und ein Hören auf Gottes Wort und Ernstnehmen seines Willens. Danach würde sich dann auch die Ethik, unseres Lebensstil orientieren und so könnten wir zu Licht und Salz werden. Wir sind uns also gewiss dessen bewusst, dass das notwendige wichtige Ringen um die Fragen nach der Familie sich mit den Folgen des christlichen Glaubens beschäftigt, nicht so sehr mit den Grundlagen. Und dass wir heute auch von Seiten der Kirchen so wenig hilfreiche Orientierung in ethischen Fragen erfahren, ist die Folge der Grundlagenkrise christlichen Glaubens in unserem Land und in unserem Volk. Einfach ausgedrückt: Dem Absturz der Dogmatik in der Theologie folgte auch der Absturz der Ethik. Gerade das wird in der EKD-Schrift deutlich: Sie erfüllt nicht das Mindesterfordernis an ernsthafte Beschäftigung mit der Bibel. Nicht die Zeitmeinungen und Zeitströmungen werden dem biblischen Wort hingehalten und auf ihre bleibende Tauglichkeit hin überprüft, sondern man meint, biblische Grundsätze nach den Vorstellungen unserer Zeit beurteilen und auslegen zu müssen. Dabei geht der Ratsvorsitzende der EKD dann in seinem Bericht vor der EKD-Synode im vergangenen Herbst soweit zu sagen:

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Zeit befragt ihre Leser zur Religion

Die offiziellen Umfragen sind frappierend. Die Wochenzeitung Die Zeit befragt ihre eigenen Leser zum Thema Kirche und Religion Foto: lightpoet|fotolia

Geht die Religion in Deutschland zurück? Was heißt es, gläubig zu sein? Leidet Deutschland an Religionsschwund? Ist auch Atheismus eine Religion? Genau diesen Fragen möchte die Wochenzeitung Die Zeit näher auf den Grund gehen – und befragt dazu ihre Leser.

pro Medienmagazin

Die Ergebnisse aktueller Umfragen sind frappierend: sowohl Protestanten als auch Katholiken messen ihrer Kirche kaum noch Bedeutung bei. Wenn sich die Zahlen verfestigen, dann gehören Christen in Deutschland bald zur Minderheit. Die Zeit möchte wissen, ob dies zwangsläufig dazu führt, „dass die Menschen nichts mehr mit Religion zu tun haben“.

Gesucht werden Geschichten über den Glauben, „erzählt von Lesern, die einen individuellen Zugang dazu haben“. Auf der Internetseite stellt Die Zeit schon einige exemplarische Fragen: Haben Sie durch ein bestimmtes Erlebnis zum Glauben gefunden oder ihn verloren? Haben Sie Klostererfahrung?

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