Archiv der Kategorie: Radikalisierung

Integration auf dem Rücken der Kinderrechte?

beschneidungAm Mittwoch, dem 29. Oktober 2014, legte die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoguz (SPD), dem Bundestag den 10. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vor.

MOGiS e.V.

Unter anderem nahm sie darin auch Stellung zum Ende 2012 in Kraft getretenen Beschneidungserlaubnisparagraphen 1631d BGB, der Vorhautamputationen ohne medizinische Indikation an minderjährigen Jungen aus jeglichem Grunde dem Erziehungsrecht der Eltern unterstellt hat.
“Die Beauftragte begrüßt den Gesetzestext ausdrücklich. Sie sieht einen wesentlichen Mehrwert der gesetzlichen Regelung in der Beendigung der Verunsicherung durch die Herbeiführung der notwendigen Rechtssicherheit.
Die Beauftragte bewertet das Gesetz darüber hinaus als deutliches Bekenntnis der Bundesregierung zur Zugehörigkeit von Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens zu Deutschland sowie zu dem Recht auf freie Religionsausübung. Die positiven Reaktionen der Juden und Muslime auf die nun geschaffene Rechtssicherheit versteht sie insoweit als ein wichtiges Signal.”

Dies deckt sich mit den ihrerseits bereits im Zuge der Gesetzesverabschiedung gemachten Statements zu diesem Thema. Auch sonst hat sich in der Bewertung des Gesetzes in den vergangenen zwei Jahren bei Frau Özoguz nicht viel getan, obgleich der Bericht durchaus auch bedenkliche Zahlen zitiert:

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Propaganda-Blatt lockt Deutsche in den Dschihad

Tarnfleck, Tanklaster und Testosteron: „Dabiq“ liefert brutale IS-Propaganda auf Deutsch, Dabiq Magazin/Al-Furqan Media Productions

In den Reihen des „Islamischen Staates“ kämpfen bereits mehr als 450 Deutsche. Die Terrormiliz will noch viele weitere rekrutieren. Das Propaganda-Blatt „Dabiq“ ruft im Internet weltweit zum Dschihad auf – auch auf Deutsch.

Von Katharina PfannkuchCicero

Befürchtet wurde es schon lange, seit Mitte Oktober ist es Gewissheit: Kämpfer des „Islamischen Staates“ (IS) haben im Nord-Irak jesidische Frauen und Kinder versklavt und verkauft. Bestätigt hat dies die islamistische Gruppierung um den selbsternannten Kalifen Abu Bakr al-Baghdadi höchstselbst – mit einer Wortwahl und Logik, die an Menschenverachtung kaum zu überbieten ist.

Die Jesiden seien eine „heidnische Minderheit“ von „Teufelsanbetern“. Eingehende Beratungen mit Gelehrten hätten zu dem Schluss geführt, dass die Versklavung und der Verkauf jesidischer Frauen und Kinder legitim seien. Zudem halte man sich ja an die geltenden Regeln, die etwa untersagen, Kleinkinder beim Verkauf von ihrer Mutter zu trennen. Doch damit nicht genug der Selbstgefälligkeit: „Viele der Frauen und Kinder haben bereitwillig den Islam angenommen und praktizieren die Religion nun eifrig, nachdem sie die Dunkelheit der Vielgötterei verlassen konnten.“

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Reformationstag: Wie Martin Luther sich die Juden zurechtlegte

luther_1Debatte ohne Ende: War der Autor der Schrift “Von den Juden und ihren Lügen” von 1542 ein Antisemit? Der Theologe Thomas Kaufmann erklärt: Ja, der Reformator war einer. Aus enttäuschter Liebe.

Von Matthias KamannDIE WELT

Der 31. Oktober ist gefährlich. Denn am Reformationstag liegt es nahe, historische Distanz zu vergessen. Geschehnisse vor fast einem halben Jahrtausend, nach der Veröffentlichung von Martin Luthers Thesen gegen den Ablasshandel zu Allerheiligen 1517, sollen heutige Protestanten in ihrem gegenwärtigen Glauben stärken. Dass dies sehr schwierig ist, lässt sich dem neuen Buch von Thomas Kaufmann entnehmen. Es sei eine “unausweichliche Erkenntnis”, schreibt der Göttinger Professor für evangelische Kirchengeschichte und exzellente Lutherkenner, “dass man sich Luthers Theologie ebenso wenig blindlings anvertrauen kann, wie man sich als zurechnungsfähiger Mensch des 21. Jahrhunderts freiwillig den Heilkünsten eines Baders des 16. Jahrhunderts überlassen würde”.

Aber so wenig man dem Bader vertrauen darf, so wenig kann man ihm vorwerfen, dass er Bader war. Anders gesagt: Wenn heute die Gegner des Protestantismus dem Reformator Martin Luther (1483-1546) die Abweichung von ihren Positionen zur Last legen, dann irren sie. Dann “fehlt nur noch der Vorwurf, dass er nicht Auto fahren konnte”, wie jüngst Lutherbiograf Heinz Schilling auf einer Tagung in Berlin den Polemikern vorhielt. Schilling und Kaufmann plädieren für Luthers konsequente Historisierung. Deren Leistungsfähigkeit beweist Kaufmann jetzt in einem Buch über Luthers Verhältnis zu den Juden.

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Nikolaus Schneider: Reformation bedeutet Freundschaft mit Gott

ekd_reformation_magazin300Die Reformation war nach Überzeugung des scheidenden Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, ein wichtiger Impuls für die innere Befreiung der Christen.

evangelisch.de

Der Reformationstag sei ein Zeichen für die “Freundschaft mit Gott”, sagte er am Freitag dem Fernsehsender “Phoenix“. Martin Luther (1483-1546) habe “mit dem Geschäft mit der Angst Schluss gemacht”. Vor genau 497 Jahren, am 31. Oktober 1517, veröffentlichte Luther seine Thesen gegen den Ablasshandel. Der Tag gilt als Beginn der Reformation.

Nach Schneiders Worten befähigt die Reformation die Christen, Verantwortung für andere und für die Gesellschaft zu übernehmen. Den Wittenberger Reformator nannte der Ratsvorsitzende einen genialen Charakter mit einem “riesigen Temperament”, der ein Herz für die Menschen gehabt habe. “Er konnte aber auch polemisieren”, fügte Schneider an. Luther habe zu schlimmen Ausfällen geneigt, vor allem gegenüber den Juden. “Er war ein großartiger Menschen, aber mit Ambivalenzen.”

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Piusbrüder: Bischofssynode zu Familie hat Tor zur Hölle geöffnet

logo_fsspxDie Piusbruderschaft übt scharfe Kritik an der vor knapp zwei Wochen beendeten katholischen Weltbischofssynode zu Ehe und Familie.

kath.net

Die Piusbruderschaft übt scharfe Kritik an der vor knapp zwei Wochen beendeten katholischen Weltbischofssynode zu Ehe und Familie. Die Beratungen in Rom hätten «die Tür zur Hölle» geöffnet, sagte der Generalobere Bernard Fellay dem Internetportal der französischen Piusbrüder, Porte Latine. Zwar habe das Bischofstreffen zunächst keine Entscheidungen gefällt, «aber die Richtung ist vorgegeben».

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Christlicher Glaube und Marktwirtschaft gehören zusammen

Bild: tilly

Bild: tilly

Ökonom: Wenn das eine wegfällt, verlieren wir auch das andere.

kath.net

„Der christliche Glaube und die freie Marktwirtschaft gehören untrennbar zusammen. Lassen wir das eine wegfallen, verlieren wir über oder lang auch das andere.“ Diese Ansicht vertrat der Diplom-Ökonom Robert Grözinger (Bath/England) auf einer Veranstaltung der Regionalgruppe Rhein-Main des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU) am 29. Oktober in Frankfurt am Main. Der Autor des Buches „Jesus, der Kapitalist“ sprach vor 60 Vertretern aus Kirche und Wirtschaft zum Thema „Das christliche Herz der Marktwirtschaft“. Gastgeber war die Deutsche Bank. Grözinger zufolge sind entscheidende Grundlagen für den Kapitalismus aus dem Judentum und dem Christentum hervorgegangen, etwa die Achtung des Privateigentums sowie die Freiheit und Verantwortung des Einzelnen. Gott habe dem Menschen den Auftrag gegeben, die Erde zu bebauen und zu bewahren. Dazu seien Effizienzsteigerung und Arbeitsteilung notwendig, um die Welt angesichts der Vielzahl der Menschen bewohnbar zu halten. Dies gelinge am besten durch die Marktwirtschaft.

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Tempelberg: Fatah-Partei ruft zum “Tag des Zorns” auf

The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)

The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)

Nach der Erschießung eines Attentäters in Jerusalem ruft Palästina zu einem “Tag des Zorns” auf. In der Nacht gab es neue Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften.

stern.de

Nach der Schließung des Tempelbergs in Jerusalem durch die israelische Polizei am Donnerstag hat die palästinensische Fatah-Partei zu einem “Tag des Zorns” aufgerufen. In einer Mitteilung der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa schrieb die Palästinenserorganisation, man betrachte derartige Übergriffe auf den Tempelberg als “Erklärung eines religiösen Krieges gegen das palästinensische Volk”. Die Fatah rief die Palästinenser dazu auf, sich auf dem Tempelberg zu versammeln und dort zu bleiben.

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Prominentes AfD-Mitglied: “Ziehe meinen Hut vor Hools”

Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)

Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)

Verzweifelt kämpft AfD-Chef Bernd Lucke gegen das Image seiner Partei, ein Sammelbecken für Rechte und Verschwörungstheoretiker zu sein. Allein, seine Parteibasis unterstütz ihn in diesem Vorhaben nicht.

Huffington Post

Jetzt ein neuer Skandal: Das prominente Hamburger AfD-Mitglied Tatjana Festerling gestand in einen Beitrag für die Website “Journalistenwatch”, dass sie an der Kölner Hooligan-Demonstration teilgenommen hatte, wie das “Hamburger Abendblatt” berichtet.

Festerling ist seit Gründung der AfD in Hamburg für die Partei aktiv, wird im Gründungsprotokolll der AfD Hamburg-Mitte erwähnt und kandidierte bei den Bezirkswahlen 2013.

“Heute Abend ziehe meinen Hut vor den Hools, vor Euch!”, schrieb sie in dem Beitrag.

“Für Eure Disziplin, mit der Ihr – immerhin rund 5.000 Hools – durch die Straßen gezogen seid. Eure Parolen waren nicht originell, aber schnell zu merken und in keinster Weise rassistisch, rechtsextrem oder Gewalt auffordernd: 1. Wir wollen keine Salafistenschweine 2. Wir sind das Volk!”, sagte sie an die Adresse der Hooligans gerichtet.

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Nahost: Religionskrieg um den Tempelberg

Jehuda Glick reklamierte mit Feuereifer den Anspruch Israels auf den Felsendom. Bei einem Attentat trug er schwere Verletzungen davon. / Bild: (c) APA/EPA/MIRI TSACHI (MIRI TSACHI)

Das Attentat auf einen radikalen Prediger könnte in Jerusalem zu schweren Unruhen führen. Aus Sicherheitsgründen sperrte die Polizei das muslimische Heiligtum.

Von SUSANNE KNAULDie Presse.com

Unter den ultranationalistischen Predigern und Feuerköpfen, an denen in Israel kein Mangel herrscht, galt Jehuda Glick als der radikalste. Der großgewachsene Rotschopf, vor neun Jahren aus den USA eingewandert, erhob den Tempelberg in Jerusalem zu seinem Lebenszweck, wie er jüngst in einem Interview eingestand: „Der Tempelberg ist die Quelle meines Lebens und auch die Quelle meines Lebensunterhalts.“

Zahllose Male war er in seiner Mission, sich einen Platz auf dem Plateau des Felsendoms – des muslimischen Heiligtums – zu erstreiten, festgenommen worden. Nichts konnte ihn abhalten, mit einem Hungerstreik an der Klagemauer erzwang er die Aufhebung seiner Verbannung.
Sein Eiferertum könnte Glick nun zum Verhängnis werden – und Israel in eine neue Krise stürzen.

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Extremisten und Islam-Gegner: Religionskritik mit der Axt

Antiislamisches Schild bei einer Demonstration von Hooligans: Islam ist nicht nur Terror picture alliance

Terroristen und Islam-Kritiker führen ihre medialen Deutungsschlachten jetzt auch auf der Straße. Doch statt die Klischees weiter zu bestätigen, braucht es eine Debatte über eine Vernunftreligion.

Von Tahir ChaudhryCicero

Die barbarischen Akte der ISIS-Terroristen stellen eine deutliche Gefahr für muslimisches Leben und Denken in aller Welt dar. Doch wenn Muslime beteuern, dass es keinerlei Schwierigkeiten im Umgang mit Extremisten in ihren eigenen Reihen gebe, klingt das nach einem Tumorpatienten, der die Hilfe eines Arztes in Frage stellt. Auch wenn das Herz noch funktioniert, wird diese Einstellung auf kurz oder lang zum Tod des Patienten führen. Muslime sollten daher nicht leugnen, dass es ein Problem gibt, dürfen aber gleichzeitig den Patienten nicht sogenannten Islam-Kritikern überlassen, die mit der Axt auf ihn losgehen, um den Tumor aus dem Körper zu entfernen.

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Der Papst im Teufelswahn

Bild: katholisches.info

Bild: katholisches.info

Franziskus in Santa Marta: auf in den Kampf gegen Satan mit der Rüstung Gottes und dem Schild des Glaubens angetan. Der Teufel existiert, er ist kein Mythos, auch wenn einige das Gegenteil glauben machen wollen.

Von Armin Schwibachkath.net

Der Teufel ist kein Mythos. Das christliche Leben ist ein Kampf gegen Satan, die Welt und die Leidenschaften des Fleisches, ein epochaler Kampf, bei dem es gilt, die „Rüstung der Wahrheit“ anzulegen.

Papst Franziskus konzentrierte sich in seiner Predigt bei der heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“ am Donnerstag der 30. Woche im Jahreskreis auf die erste Lesung aus dem Brief an die Epheser (Eph 6,10-20). „Kraft und Mut“ seien die Worte, mit denen sich der Apostel Paulus an die Gemeinde von Ephesos wende. Dabei entfalte er eine militärische Sprache.

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UN-Gremium: Israel für exzessive tödliche Gewalt verantwortlich

Bild: bilder.t-online.de

Bild: bilder.t-online.de

Laut einem Bericht hat unter anderem der Krieg im Gazastreifen im Sommer dieses Jahres zu unverhältnismäßig vielen zivilen Opfern geführt. Israel müsse daher auch rückwirkend Menschenrechtsverletzungen seiner Soldaten prüfen.

evangelisch.de

Ein UN-Ausschuss hat Israel schwere Verletzungen der Menschenrechte in den Palästinensergebieten vorgeworfen. Immer wiederkehrende Berichte über “exzessive” tödliche Gewalt bei Operationen der Sicherheitskräfte gegen palästinensische Zivilisten seien besorgniserregend, erklärte der UN-Menschenrechtsausschuss am Donnerstag in Genf.

Das UN-Expertengremium unter dem Vorsitz des britischen Völkerrechtlers Nigel Rodley hielt in einem turnusmäßigen Report über Israel fest, dass der Militäreinsatz im Sommer in Gaza zu einer “unverhältnismäßig” großen Zahl ziviler Opfer geführt habe, darunter Kinder. Das Komitee verurteilte die Zerstörung medizinischer Einrichtungen und Schulen und die anhaltende Blockade Gazas durch die Israelis.

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Wien: Abdullah-Zentrum beschwert sich

König Abdullah, Bild: BB

König Abdullah, Bild: BB

Der saudiarabische Generalsekretär des Dialogzentrums vermisst Solidarität. Der Außenminister will sich nicht zum “Watschenmann” machen lassen.

Von CHRISTIAN ULTSCHDiePresse.com

Nein, so hat sich das Faisal bin Abdulrahman bin Muammar nicht vorgestellt. Der saudiarabische Generalsekretär des König-Abdullah-Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog in Wien ist höchst unzufrieden. Er hätte sich mehr Rückendeckung von seinen österreichischen Gastgebern erwartet.

Penibel ließ der Vertraute des saudiarabischen Königs unlängst Vorfälle auflisten, in denen seine internationale Organisation Kritik einstecken musste – und nicht vom Außenministerium verteidigt wurde. Besonders in Rage geriet er dem Vernehmen nach, als Sebastian Kurz am Rande der UN-Generalversammlung Ende September auch noch erklärte, das Dialogzentrum in Wien dürfe kein Feigenblatt für Saudiarabien sein. „Kein Kommentar“, heißt es dazu im Abdullah-Zentrum. Ein Dementi ist das auch nicht. Das Außenamt meinte zur „Presse“ nur: „Wir bleiben dabei: Das Zentrum darf kein Alibi sein.“

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Halloween: Sinnfreies vom Erz-Apostel

FB-Seite des  Bamberger Bishcofs Schick. Screenshot: BB

FB-Seite des Bamberger Bishcofs Schick. Screenshot: BB

Heilige wie Franziskus, Mutter Teresa von Kalkutta, Edith Stein und Kolping oder der evangelische Theologe und Märtyrer Bonhoeffer haben Bescheidenheit und Demut, Einsatz für Arme sowie Widerstand gegen Verletzung der Menschenrechte vorgelebt.

kath.net

Zu Allerheiligen ruft der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick dazu auf, die Ideale der Heiligen und anderer wichtiger Persönlichkeiten unserer Geschichte ins Bewusstsein zu bringen und die chaotischen Auswüchse von Halloween-Feiern zu verhindern. „Man kann auch feiern und Spaß haben mit einem Martinsumzug, einer Nikolausfeier oder einer Cäcilia-Lichterprozession“, sagte der Bamberger Oberhirte am Mittwoch.

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Thementag Papst und Vatikan auf 3Sat

reptiloider Papst u.Kardinal Bild:katholisches.info

reptiloider Papst u.Kardinal
Bild:katholisches.info

Papst und Vatikan: zu Allerheiligen, dem 01. November, beleuchtet der 3sat-Thementag “Mythos Vatikan” in Dokumentationen und Spielfilmen das Leben und Wirken bedeutender katholischer Würdenträger wie Papst Franziskus, Papst Pius XII. und Papst Johannes Paul II.

SERIENHAI.de

Zu den Highlights des Thementags zählt neben dem aufwendig inszenierten Historiendrama “Die Päpstin (23.10 Uhr) nach dem Bestseller von Donna W. Cross sowie dem zweiteiligen Spielfilm “Pius XII.” (ab 20.15 Uhr) mit James Cromwell in der Titelrolle auch die Dokumentation “Kirche, Ketzer, Kurtisanen – Das Konzil von Konstanz” (19.20 Uhr), eine Erstausstrahlung in 3sat. Sie blickt zurück auf die Zeit vor genau 600 Jahren, als gleich drei Päpste den Stuhl Petri für sich beanspruchten.

Nach der Katastrophe von Avignon beginnt die Zeit der Papstkönige. Sixtus IV. will Rom zum neuen Oberhaupt der Welt machen und lässt die Sixtinische Kapelle bauen, eines der größten Heiligtümer der Christenheit, in dem bis heute das Konklave abgehalten wird. Doch der fromme Franziskaner stürzt den Vatikan in eine erbitterte Fehde gegen den mächtigen und schillernden Clan der Medici: Die Familienoberhäupter sollten durch Francesco de’ Pazzi und Girolamo Riario, einem Neffen von Papst Sixtus IV., ersetzt werden.

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de Maizière: Deutsche Extremisten sind unsere Söhne und Töchter

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) © bearb. MiG

Beim Kampf gegen die Terrororganisation IS stehe Deutschland in besonderer Verantwortung. 450 Radikale aus Deutschland hätten sich dem IS angeschlossen. Diese Menschen seien „in unsere Schulen gegangen, in unsere Moscheen, in unsere Sportvereine“, so der Minister.

MiGAZIN

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sieht Deutschland in besonderer Verantwortung beim Kampf gegen die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS), weil in deren Reihen mindestens 450 Extremisten aus Deutschland kämpfen. „Die deutschen Kämpfer sind nun mal auch Teil des Konflikts, den wir zu lösen haben“, sagte de Maizière in einem Interview mit dem Magazin stern. „Es sind unsere Söhne und Töchter. Ein Großteil wurde hier geboren. Sie sind in unsere Schulen gegangen, in unsere Moscheen, in unsere Sportvereine. Wir tragen für deren Radikalisierung Verantwortung“.

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Islamismus in Bangladesch: Todesurteil für Parteichef

Parteichef Moulana Motiur Rahman Nizami (Mitte) bei seiner Verhaftung in Dhaka 2010.

1971 sagte sich Bangladesch von Pakistan los. Tausende starben im Unabhängigkeitskrieg. Einer der Verantwortlichen wurde jetzt verurteilt.

taz.de

Der Vorsitzende der größten islamistischen Partei in Bangladesch ist für Verbrechen während des Unabhängigkeitskriegs von 1971 zum Tode verurteilt worden. Das Urteil fällte ein dreiköpfiges Sondertribunal am Mittwoch. Dem 71-jährigen früheren Minister Motiur Rahman Nizami waren unter anderem Völkermord, Mord, Folter, Vergewaltigung und die Zerstörung von Eigentum vorgeworfen worden. Die Verteidigung kündigte einen Einspruch gegen das Urteil an.

Nizami selbst nahm den Spruch der Richter im voll besetzten Gerichtssaal in Dhaka emotionslos entgegen. Seine Partei Jamaat-e-Islami lehnte das Urteil ab und rief zu einem landesweiten Generalstreik für Donnerstag, Sonntag und Montag auf. Freitag und Samstag ist Wochenende in Bangladesch. In Dhaka patrouillierten bereits zur Urteilsverkündung am Mittwoch verstärkt Polizei und paramilitärische Einheiten, um Unruhen wie bei früheren Prozessen gegen islamistische Parteiführer zu verhindern. Nizami war bereits im Januar wegen Waffenschmuggels mit Indien zum Tode verurteilt worden.

 

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Kentucky Shocked Creationist’s Tax-Funded Ark Museum Will Discriminate On Basis Of Religion

Image: Facebook/Ark_Encounter

Image: Facebook/Ark_Encounter

Ken Ham, president of a Christian ministry and the Creation Museum got millions in tax-break assurances from Kentucky, but now the State is shocked that he plans to discriminate based on religion. Will those tax breaks disappear?

By David BadashTheNewCivilRightsMovement

Ken Ham recently made headlines when he debated evolution with Bill Nye, “the science guy,” at Ham’s Creation Museum in Kentucky. Depending on your point of view, Nye won, or Ham won. But in another sense, Ham was the winner because Nye has been much more of a household name, for decades, than Ham.

Until now.

Born in Australia in 1951, Ham is a “young earth creationist” who believes the earth is just 6000 years old and everything anyone needs to know can be learned from the Bible — actual science, he insists, is misleading and wrong. He is the president of Answers in Genesis, a Christian Ministry that runs his Creation Museum, and soon — or, soon he had hoped — Ark Encounter, a Noah’s Ark museum to be based in Kentucky, too.

But as The New Civil Rights Movement reported this summer, Ham’s detractors found that the Ark Encounter, unlike the Creation Museum, isn’t a Christian ministry, and that’s creating a legal employment rights problem for Ham.

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Pat Robertson: Brittany Maynard Shouldn’t Kill Herself Because “God Can Heal Anything”

Image: Friendly Atheist

Brittany Maynard (left) is the 29-year-old with brain cancer who has chosen to kill herself in a few days so that she can die with dignity before the disease takes away everything that she believes makes life worth living.

By Hemant MehtaFriendly Atheist

Pat Robertson commented on her story last night — you know you were waiting for his opinion — explaining how she should totally not kill herself because God will heal her… and how her decision is just a symptom of death-loving liberals:

… It’s amazing; the so-called liberals are a culture of death, they want to kill babies, they want to kill the terminally ill, they don’t seem to honor life

We should fight for life. It is a slippery slope… She has brain cancer, but brain cancer can get healed, God can heal anything.

If God cared so much, maybe he shouldn’t have given her the brain cancer to begin with…? Just a thought.

To repeat, there is no known cure for what Maynard has and the only options to extend her life would “destroy the time” she has left (her words).

Right Wing Watch points out that a woman once claimed Robertson faith-healed her brain tumor, though doctors made clear it wasn’t cancer. No alternative explanations were offered.

Senior American officials refer to Israeli PM as a ‘chickenshit’

Prime Minister Benjamin Netanyahu, right, and President Barack Obama embrace at a ceremony welcoming the US leader at Ben Gurion Airport near Tel Aviv, on March 20, 2013 (photo credit: Miriam Alster/Flash90) bearb.:BB

Prime Minister Benjamin Netanyahu, right, and President Barack Obama embrace at a ceremony welcoming the US leader at Ben Gurion Airport near Tel Aviv, on March 20, 2013 (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
bearb.:BB

As Israel’s relationship with its critical ally enters ‘full-blown crisis,’ The Atlantic reports, senior American officials refer to Israeli PM as a ‘chickenshit,’ hell-bent on career preservation.

The Times of Israel

American anger at the government of Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu is “red hot” and the relationship between Israel and the US is now in a “full-blown crisis,” The Atlantic reported Tuesday.

The piece, by Jeffrey Goldberg, observed the extraordinarily harsh tone now used in increasingly regular and open fashion by Obama administration officials in reference to Jerusalem leaders, chiefly among them Netanyahu. One senior administration official was quoted by the publication as calling the Israeli prime minister “a chickenshit,” referring to what he saw as the premier’s pandering to his political base for fear of electoral defeat, his refusal to make any diplomatic headway with the Palestinians and moderate Arab states, and his fear of initiating wars.

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