Archiv der Kategorie: Radikalisierung

Journalisten und Medien: Des Terrors nützliche Idioten

Bild: nationalreview.com

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Überall rüsten bärtige Männer zum Kampf und die Medien tragen die Botschaft brav in die Welt. Der Journalismus läuft Gefahr, zu einer Außenstelle der Terrorpropagandisten zu werden.

Von Alexander KisslerCicero

Es war ein herrlicher Spätsommersonntag in Deutschland, der Oktober will golden werden. Doch die Seele wird auf November gedimmt, die Welt stehe am Abgrund. So wird es mir minütlich in die Ohren gehämmert. Wer in diesen Tagen auch nur einen Blick wirft auf Smartphone oder Tablet, wer Zeitung liest, Fernsehen schaut, Radio hört, dem wird beklommen zumute. In fast jeder Ecke dieser schönen Welt rüsten bärtige Männer zum Kampf gegen unser aller Leben. Den Tod wollen sie, die Freiheit hassen sie, Liebe kennen sie nicht.

Ja, ich weiß, es ist furchtbar bestellt um diese schöne Welt an immer mehr Stellen. Ja, es wird gemordet und gemetzelt, kein Gott will sich erbarmen. Doch steht die Welt am Abgrund? Und falls sie es tut: Ist sie dem Abgrund näher als anno 1917 oder 1944 oder inmitten des zu schlimmsten Bestialitäten sich auftürmenden Dreißigjährigen Krieges? Nein, das ist sie nicht. Wohl aber wird uns, wird mir jede Gräueltat brühwarm ins Haus geliefert, reicht die stets sich erneuernde Blutspur bis in unsere Wohnzimmer und Schlafstuben. Und, schlimmer noch: Auch die bloße Ankündigung eines Gräuels zählt zum Standard im Nachrichtengeschäft. Der Journalismus läuft Gefahr, sich in eine Außenstelle der Terrorpropagandisten zu verpuppen.

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Muslim kündigt ‘große Schlacht’ gegen Christen an

Von Kurt Westergaard

Von Kurt Westergaard

Londoner Hassprediger mit acht Anhängern festgenommen

kath.net

Obwohl muslimische Gelehrte und Dachverbände die Gräueltaten radikal-islamischer Terrorgruppen wie etwa des „Islamischen Staates“ (IS) als unislamisch verurteilt haben, verteidigen einzelne Salafisten den „Heiligen Krieg“ gegen „Ungläubige“. So kündigte der Londoner Prediger Anjem Choudary eine „große Schlacht“ gegen Christen in Syrien an, in dem die Muslime siegen würden. Diese Äußerung steht im Widerspruch zu kirchlichen Stellungnahmen, wonach es sich bei den Kämpfen von IS im Mittleren Osten sowie von Terrorgruppen wie Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) in Nigeria oder El Shabab (Die Jugend) in Ostafrika keinesfalls um „Religionskriege“ handele. Der 47-jährige Rechtsanwalt Choudary wurde am 25. September mit acht Anhängern festgenommen. Der Londoner Zeitung „The Times“ zufolge ermittelt die Polizei, ob sie junge Muslime für IS rekrutiert haben. Zu Choudarys Anhängern gehörten die Extremisten Michael Adebolajo und Michael Adebowale, die den 25-jährigen Militärmusiker Lee Rigby am 22. Mai 2013 im Londoner Stadtteil Woolwich mit einem Beil zu Tode gehackt hatten, kath.net hat berichtet. Die vom Christentum zum Islam konvertierten Männer mit nigerianischen Wurzeln riefen dabei: „Allah ist groß!“

“Frau muss ihren Mann nicht immer fragen”: Jetzt meldet sich der Krawall-Imam auf Facebook

shariaDeutschland spricht über den Krawall-Imam, der am Sonntag bei “Günther Jauch” seinen großen Auftritt hatte.

The Huffington Post

Der 37-jährige Abdul Ahdim Kamouss sprach mit vielen Gesten von “Islamophobie” in Deutschland und quasselte derart viel, dass der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach und der Berliner Bürgermeister Heinz Buschkowsky sichtbar genervt resignierten. “Ist Jauchs Quassel-Imam gut oder böse?“, fragte “Bild”.

Bisher schwieg Ahdim Kamouss zu der Debatte zu seiner Person – doch jetzt meldete er sich auf seiner Facebook-Seite.

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Islamisten hinter Sperrung von YouTube-Kanal

Islamisten haben YouTube zur Sperrung des islamkritischen Kanals „Al Hayat TV“ veranlasst Foto: Al Hayat TV

Die Betreiber des islamkritischen YouTube-Kanals „Al Hayat TV“ fühlen sich in ihrem Verdacht bestätigt, dass Islamisten hinter der Sperrung ihres Kanals stecken. Bei den Verantwortlichen gingen Todesdrohungen ein, weil sie den Propheten Mohammed diskreditiert hätten.

pro Medienmagazin

Am 25. September 2014 hatte sich ein Internet-Nutzer mit dem Namen „FirstCrist, Copyright“ bei YouTube darüber beschwert, dass der Kanal „Al Hayat TV“ gegen Urheberrechte verstoße. Daraufhin informierte YouTube die Kanal-Betreiber darüber, dass falls zwei weitere Beschwerden erfolgen würden, der Kanal geschlossen werden müsse. Es sei denn, die Verantwortlichen von „Al Hayat TV“ reichten eine Gegendarstellung bei YouTube ein. Dies hätte jedoch bedeutet, dass der unbekannte Beschwerdeführer die Namen und Adressen der Kanal-Betreiber bekommen hätte.

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Burbach: Abu Ghraib in NRW

Screenshot: youtube

Screenshot: youtube

Die Ermittlungen gegen die Wachleute in Burbach und Gießen dauern an. Durch die Berichterstattung haben sich weitere Betroffene gemeldet.

FOCUS ONLINE

Besonders das Ausmaß der Gräueltaten überrascht. Der Geschäftsführer und Mitbegründer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, sagt im Interview mit FOCUS Online: „Für mich ist schockierend, dass diese Vorfälle sich über zwei Wochen hingezogen haben sollen. Wenn es wiederholt vorkommt, ist das eine ganz neue Dimension.“

Die Taten zeigten, dass die Kontrollinstanzen versagten. Burkhardt sagt: „Wer kontrolliert diese Firma und warum gab es offensichtlich keine Person, die das Vertrauen der Flüchtlinge hatte? Ich sehe hier die Landesregierung in der Pflicht: Sie muss die Arbeit der privaten Betreiber kontrollieren.“

Deutsche Geiseln flehen Berlin um Hilfe an

Die Islamistengruppe Abu Sayyaf droht mit der Enthauptung der deutschen Geiseln, sollte Deutschland die Militäraktionen der USA und ihren Verbündeten gegen den Islamischen Staat in Syrien und dem Irak weiterhin unterstützen Foto: DIE WELT

Das entführte Segler-Paar richtet sich per Radiobotschaft an Berlin und Manila. Das Golf-Emirat Katar hat offenbar Kontakt zu der islamistischen Terrorgruppe aufgenommen und verhandelt eine Lösung.

DIE WELT

Die von Islamisten auf den Philippinen entführten Deutschen haben die Bundesregierung um Hilfe angerufen. Im Radio appellierten die beiden an die deutsche und philippinische Regierung, alles für ihre Freilassung zu tun. Der Arzt Stefan O. sagte einem Rundfunksender DXRZ in Zamboanga City, er hoffe, “dass meine Regierung alles in ihrer Macht stehende tut, um mich freizubekommen”. Sein Gesundheitszustand bereite ihm Sorge, fügte der 74-Jährige hinzu, sie hätten seit ihrer Gefangennahme auf feuchten Böden schlafen müssen. “Ich fürchte um mein Leben”, sagt er.

Seine Begleiterin, die 55 Jahre alte Henrike D., bat auch die philippinische Regierung um Hilfe. Das Leben im Dschungel sei sehr gefährlich und schwierig. “Die Situation hier ist sehr stressig”, sagte sie dem Radiosender. “Wir wissen nicht, wie lange wir das durchhalten.” Die philippinische Polizei stufte die Rundfunkbotschaft als authentisch ein.

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Bodyslamming for Jesus: Inside the Bizarre World of Christian Wrestling

Image: Alternet.org

Image: Alternet.org

The Christian Wrestling Federation bodyslams for Jesus—literally. On the surface, the CWF looks like a normal WWE wrestling event, with costumed characters jumping from the ropes and wrestlers being hit in the back of the head with chairs. Sometimes there’s blood. Sometimes there’s an elbow to the thorax. Except, these violent wrestling moves are all done for the love of Jesus Christ and to save souls.

By Harmon LeonAlternet

Welcome to the world of the Christian Wrestling Federation.

Like a “sleeper hold” from above, for the past 14 years, the Dallas-based religious grappling group has performed more than 600 events, in 34 states, and has seen over 25,000 people giving their lives to Christ, while simultaneously enjoying the benefits and thrills of professional wrestling.

In the wrestling world, there are three categories: the Major Leagues (referred to as the Show), Outlaw Wrestling (untrained, fringe wrestlers who partake in spine-breaking, backyard wrestling), and the Independents, which CWF falls under. Being it’s Christian and wrestling, I note their sizes range from grapplers with big pot bellies to scrawny skinny kids who portray “heels” and “baby-faces” (fancy wrestling terms for good and bad guys); with such wrestling names as Angel, Shiloh, Colt Smith, Billionaire Todd, Poco Loco, and the subtle and clever, Jesus Freak. Yes, this is the perfect marriage of Christian and WWE-style wrestling that screams: “USA! USA! USA!”

In the non-ironic words of the Christian Wrestling Federation, their goal is, “To be a Christian outreach ministry that shares the love of Jesus Christ, through wrestling events around the world.”

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PI-News wieder klamm: Extremistische National-Christen in Not

Politically Incorrect

Themenbild.

Das rassistisch-fundamentalchristliche Internetportal „PI-News“ ist mal wieder in Geldnot. Kein Unternehmen, das Wert auf seinen guten Ruf legt, schaltet Werbung auf dem Portal. Diese Lücke schließen die Betreiber mit zeimlich fiesen Tricks – eine Art Sozialtourismus auf Kosten ihrer Anhänger.

Von Abraham GoldsteinMiGAZIN

Das rassistisch-fundamentalchristliche Internetportal „PI-News“ ist mal wieder in Geldnot. Und diesmal liegt es wohl an den Recherchen dieses Autors durch seine Anfragen bei Anzeigenkunden – auch wenn die Betreiber erneut als Grund angebliche „DDoS-Angriffe“ aus dem Internet als Grund angeben. Freilich ohne dass man bisher irgendeinen ernsten und regelmäßigen Ausfall oder sonstige Probleme des Hass-Portals bemerkt hätte. Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass seit kurzem gezielt periodisch abgeschaltet wird, um seiner Fan-Gemeinde eine Dringlichkeit zu suggerieren – in zeitlicher Korrelation zu dem Beginn der Recherchen zu diesem Artikel und seinen mittelbaren Folgen.

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Jauchs Dschihad-Talk gerät aus dem Ruder

Al-Nu-Moschee Berlin, Bild: BZ

In seiner ersten Sendung nach der Sommerpause wollte Günther Jauch seine Gäste darüber spekulieren lassen, was „unsere“ Muslime wohl so denken. Doch ein radikaler Prediger aus der Berliner Al-Nur-Moschee machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Von Bernd GäblerDER TAGESSPIEGEL

Zwölf Sommerwochen lang gab es keinen Sonntagstalk nach dem ARD-“Tatort“. Nun ist Günther Jauch wieder zurück in seinem großräumigen Berliner Gasometer – und prompt sitzt da auch schon wieder Wolfgang Bosbach. Der  für jedes Thema geeignete Talkshow-Beauftragte der CDU soll diesmal über „Gewalt in Namen Allahs – wie denken unsere Muslime?“ (wie es ohne jede Ironie mit besitzanzeigendem Fürwort heißt) mit dem unorthodox-bodenständigen Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) sowie der „Spiegel“-Reporterin Özlem Gezer und dem NDR-Journalisten Stefan Buchen diskutieren.

Und die Redaktion hat zusätzlich noch einen Clou aufgeboten, der stolz schon während des Eingangsstatements von Günther Jauch eingeblendet wird: einen leibhaftigen Prediger des radikalen Islam, Abdul Adhim Kamouss, der auch in der vom Verfassungsschutz observierten Berliner Al-Nur-Moschee predige.

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Führer – nicht schon wieder!

usa

Der amerikanische Präsident Obama muss es nötig haben. Anders ist es nicht zu erklären, wenn es in seiner letzten öffentlichen Ansprache vor wenigen Tagen lauthals verkündete, dass die USA jetzt unbestritten die Führung in der Welt übernommen hätten (“Amerika führt die Welt”).

Von Willy WimmerTELEPOLIS

Vor fast einer Generation reichte es noch, “Führer der freien Welt” genannt werden zu wollen. Im Unterschied zu der Zeit bis 1990 traf diese Feststellung damals auf eine übergroße Zustimmung. Die Mehrzahl der Menschen im Bündnisgebiet fühlte sich bedroht. Das war verständlich, wenn man an die Panzermassen dachte, die nur wenige Kilometer entfernt standen und bei deren Übungen schon einmal auf den Düsseldorfer Rheinbrücken beim Übungsgeschehen alles durchgespielt werden konnte. Man muss es gar nicht breit ausdiskutieren. Es war so, dass den Menschen hier in Europa der jeweilige amerikanische Präsident und damit die Vereinigten Staaten näher standen, als alles das, was den Osten und damit den Warschauer Pakt verkörperte.

Das ist, bezogen auf das westliche Europa, heute grundlegend anders. Seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien, seit Afghanistan und vor allem seit Irak, seit Abu Ghraib, den Killerdrohnen-Kriegen, dem Krieg in Libyen und dem Anfachen des Bürgerkrieges in Syrien ist das anders. Die Verantwortung für den Sturz einer frei gewählten Regierung in der Ukraine, um einen innerukrainischen Krieg anzuzetteln, haben die dunkle Seite Amerikas und seines Wirkens in der Welt gerade für diejenigen deutlich gemacht, die bis in die Familien hinein die USA nicht fähig gehalten haben, derartiges verursachen zu können.

Amerika muss in Rechnung stellen, dass dieses Jahr 2014 von zwei Bildern bestimmt gewesen ist: den olympischen Winterspielen in Sotchi und dem damit verbundenen russischen Bekenntnis zu den europäischen Wertvorstellungen, die in einem großartigen Fächer des russischen kulturellen Beitrag zum gemeinsamen Haus Europa mündete. Die damalige Erwartung war, dass es nach dem Ende der Winterspiele zu einem von den USA zu verantworteten Umsturz in Moskau werde kommen können. Stattdessen tragen die USA die Verantwortung dafür, dass Europa sich wieder Gedanken über den nächsten Krieg auf europäischen Boden macht.

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Die Evangelikalen brauchen eine Reformation

Der evangelikale Vordenker und Schriftsteller Os Guinness. Foto: PR

Die Evangelikalen brauchen eine Reformation und eine Erweckung. Besonders in den USA sind sie weltlich geworden und haben sich der Konsumkultur angepasst. Dieses Urteil spricht der evangelikale Vordenker und Schriftsteller Os Guinness.

idea.de

Zwar bildeten Christen eine Mehrheit in den Vereinigten Staaten, doch ihr Einfluss auf die Kultur sei viel geringer als die Wirkung zahlenmäßig kleinerer Gruppen wie Juden oder Homosexuelle, sagte Guinness der Internetzeitung Christian Post. Die Seichtheit der Evangelikalen sei vergleichbar mit der Korruption der Kirche vor der Reformation im 16. Jahrhundert. „Wir lassen uns mehr von der amerikanischen Kultur prägen als vom Evangelium, und das ist unser Problem“, erklärte der 72-jährige Brite, der seit 30 Jahren in den USA lebt. Was vielen amerikanischen Christen fehle, sei die „Unterscheidung der Geister“. Zwar könnten sie einen Säkularisten auf 30 Meter Entfernung erschnüffeln, aber sie fielen immer wieder auf die Konsumkultur herein. Als Folge fielen oberflächliche „Namenschristen“ in Scharen von den Kirchen und Gemeinden ab, und das sei auch gut so, denn es trage zur Klärung bei. In Europa sei das schon seit den sechziger Jahren geschehen. Dort sei es nicht so „billig“, ein bekennender Christ zu sein.

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Türkei verbietet Schülern Piercings und Tattoos—erlaubt Kopftücher

Themenbild

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Tattoos, Make-up, politische Symbole: Darauf müssen Schüler in der Türkei künftig verzichten. Dafür dürfen Mädchen ab zehn Jahren jetzt Kopftuch tragen.

SpON

Die islamistische Regierung in der Türkei will die Schüler des Landes zu größerer Disziplin anhalten. Deshalb hat die Regierung unter anderem das Tragen von Tattoos und Piercings an Schulen untersagt.

“Schüler müssen an den Schulen jederzeit ihr Gesicht zeigen, dürfen keine Schals, Mützen oder Taschen mit politischen Symbolen tragen, dürfen ihr Haar nicht färben, dürfen weder Tattoos noch Make-up tragen, dürfen keine Piercings tragen, dürfen keinen Bart tragen”, heißt es in den neuen Regeln, die am Wochenende in Ankara veröffentlicht wurden. Dafür bestätigt die Regierung, dass Mädchen ab der fünften Klasse, also in der Regel im Alter von zehn Jahren an, das Kopftuch im Unterricht tragen dürfen.

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“IS hisst die schwarzen Flaggen in Afghanistan”

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

200 Kämpfer, die zu den schwarzen Kriegern des Islamischen Staates gehören sollen, kämpfen in Afghanistan an der Seite der Taliban. Bei einer Offensive enthaupteten sie offenbar 15 Frauen und Kinder.

Von Nico WingertDIE WELT

Die afghanischen Spezialkräfte der Afghan National Security Forces sind in schwere Kämpfe mit Aufständischen in Afghanistan verwickelt, die in den Distrikten Andar und Ajristan in der Provinz Ghazni stattfinden. Über 800 Kämpfer haben Dörfer und Checkpoints an der Hauptstrecke von Kabul nach Kandahar angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht.

Unter den Angreifern sollen sich auch 300 Kämpfer der berüchtigten Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sowie Pakistaner vom Terrornetzwerk Haqqani befinden: “Sie sprechen Arabisch, Punjab und Farsi und hissen ihre schwarzen Flaggen”, sagt Abdul Jameh Jameh, regionaler Chef des Distriktes, gegenüber der “Welt”. Zudem wollen die afghanischen Sicherheitskräfte 13 weibliche, Arabisch und Türkisch sprechende Selbstmordattentäter in den Reihen der ausländischen Kämpfer ausgemacht haben.

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Ehebruch: Islamisten steinigen dreifache Mutter

Al-Shabaab peitscht aus, Themenbild. Feisal Omar/Reuters

Es sind schreckliche Szenen,die sich in Somalia zugetragen haben: Eine dreifache Mutter wurde von Islamisten der Terrormiliz Al-Shabaab zu Tode gesteinigt. Die Frau hat sich angeblich des Ehebruchs schuldig bekannt.

FOCUS ONLINE

Die radikal-islamische Terrormiliz Al-Shabaab hat in Somalia eine Mutter von drei Kindern wegen Ehebruchs gesteinigt. Die 33-Jährige habe sich schuldig bekannt und sich bereiterklärt, auf diese Weise zu sterben, um die Vergebung Allahs zu erlangen, teilte ein namentlich nicht genannter “Richter” der Al-Shabaab am Samstag auf der Website der Miliz mit.

If ISIS Is Not Islamic, then the Inquisition Was Not Catholic

Image: RDF

As ISIS slaughters its way though Syria and Iraq, it became inevitable that we’d hear from apologists who claim that ISIS is not in fact “true Islam,” and that its depredations are due to something other than religious motivation. Those motivations, say the apologists, are political (usually Western colonialism that engenders resentment), cultural (societal tradition), or anything other than religion.

By Jerry CoyneRichard Dawkins-Foundation

These apologists, of course, which now include President Obama, are motivated by a desire to avoid criticizing religion at all costsespecially Islam. In America, criticizing religion is political suicide, and Obama naturally wants to do all he can to encourage “moderate” Muslims. As Sam Harris concluded on a post on his website, some “scholars and pseudo-scholars” cling to a ludicrous notion that the actions of jihadis like those of ISIS aren’t motivated by religion. As he noted: “experts claim that one can’t take Islamists and jihadists at their word: Their incessant declarations about God, paradise, martyrdom, and the evils of apostasy are nothing more than a mask concealing their real motivations.”

The apologists are also motivated by another form of denial. Yes, they say, jihadis may be motivated by Islam, but it’s not “true” Islam. True Islam is peaceful, and its adherents would never slaughter apostates, behead journalists, or forcibly convert non-Muslims. This is what Obama said the other night when explaining his plan to dismantle ISIS (or “ISIL,” as he calls it):

Now let’s make two things clear: ISIL is not Islamic. No religion condones the killing of innocents, and the vast majority of ISIL’s victims have been Muslim. … ISIL is a terrorist organization, pure and simple.

Read the full article here.

Southern Baptist Convention Kicks Out Church For Tolerating Gays

A church in California has been ousted from the Southern Baptist Convention after embracing a vague policy not to denounce LGBT people.

By Camille BeredjickFriendly Atheist

Earlier this year, Danny Cortez (below), the pastor at the New Heart Community Church, gave a sermon called “Why I Changed My Mind on Homosexuality” that sparked discussion among congregants about the church’s stance on LGBT people. They put the issue to a vote, ultimately deciding to take a step toward LGBT-inclusiveness (we wrote about the vote in much more detail here):

Image: Fiendly Atheist

Congregants eventually agreed to become a “third way” church, meaning individual members may still believe homosexuality is morally wrong, but they and church leadership will not condemn the LGBT community.

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Indonesien: Hundert Stockschläge für außerehelichen Sex

shariaSex außerhalb der Ehe wird in der indonesischen Provinz Aceh in Zukunft mit bis zu hundert Stockhieben bestraft. Das Provinzparlament beschloss die Regelung.

FOCUS ONLINE

In Aceh gilt zum Teil das islamische Scharia-Recht. „Die Bevölkerung hat das Gesetz erwartet. Sie will, dass die Scharia hier in allen Bereichen angewandt wird“, sagte der Sprecher der regierenden Aceh Party, Muhammad Harun.

Auch Sex zwischen Männern, Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, Alkohol, Glücksspiel und der Kontakt zwischen unverheirateten Frauen und Männern wird in dem Gesetz geregelt. Vor- oder außerehelicher Sex sowie Sex zwischen Männern wird mit entweder hundert Hieben, 100 Monaten Gefängnis oder der Zahlung von einem Kilogramm Gold bestraft. Küssen sich Unverheiratete, setzt es dreißig Hiebe.

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Margot Käßmann: „Es gibt keinen heiligen Krieg“

Margot-Kässmann
Die Protestantin Margot Käßmann und der Muslim Mouhanad Khorchide nehmen im Interview Stellung zu Gewalt und Religion, Pazifismus sowie Parallelen zu Clint Eastwood und dem Vorgehen der IS-Milizen.

Von Joachim Frank und Bascha MikaBerliner Zeitung

Nach der heftigen Debatte über ihre jüngste Kritik an Auslandseinsätzen der Bundeswehr wollte Margot Käßmann eigentlich so schnell nichts mehr zum Thema „Krieg und Frieden“ sagen. Aber die Aussicht auf einen Dialog mit Mouhanad Khorchide, dem Verfechter eines liberalen Islam, reizte die frühere hannoversche Landesbischöfin dann doch. Khorchide ging es nach eigenem Bekunden ähnlich.

„Nicht von außen fremdbestimmen lassen“

Herr Khorchide, Sie predigen einen Islam der Barmherzigkeit. Das Gottesbild, das dahinter steht, passt aber vielen Muslimen nicht.

MOUHANAD KHORCHIDE: Das passt lediglich denen nicht, die nur etwas mit einem repressiven Gott anfangen können, einem Gott, der dem Menschen Gesetze und Vorschriften auferlegt, um seine Macht zu demonstrieren. Er verlangt Gehorsam und droht mit Bestrafung. Mit diesem Gott auf seiner Seite kann man ja viel mehr Macht im Namen dieses Gottes demonstrieren. Solche Vorstellungen eines Diktator-Gottes machen Gott aber klein und minderwertig. Wir tun ihm damit keinen Gefallen. Ich glaube an einen Gott, der meint: „Ihr Menschen, ich will gar nichts von euch. Ich will etwas für euch. Meine Gebote sind nicht für mich gut, sondern für euch.“ Deswegen sehe ich den Islam auch weniger als eine Gesetzesreligion, in der Gesetze Selbstzweck sind, sondern vielmehr als eine geistliche Quelle gelingenden Lebens. Gott ist glücklich, wenn es uns gut geht.

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Die Kirche und ihre Ketzer

Gilt als einer der bekanntesten Ketzer der Katholischen Kirche: Jan Hus. Hier auf einem Portrait des Malers Hans Stiegler Foto: Aristeas / Wikimedia.org| CC-BY-SA 3.0

Der streitbare Kirchenmann Jan Hus wurde im 15. Jahrhundert wegen seines Glaubens verbrannt. Ein ganzes Heft hat „Zeit Geschichte“ der Kirche und ihren Ketzern gewidmet. Die Autoren beleuchten dabei sonderbare Einzelgänger sowie Gemeinschaftsbewegungen und schauen, was von ihren Ideen heute noch übrig geblieben ist.

pro Medienmagazin

Das Heft erklärt, welche geistlichen und weltlichen Mächte hinter dem Kampf für den rechten Glauben standen. Abweichungen vom „richtigen“ Glauben habe die Kirche als List des Satans gesehen und mit Härte verfolgt. Als ein Beispiel werden die Katharer vorgestellt, die die Schöpfungslehre der Katholischen Kirche ablehnten und dafür rigoros verfolgt wurden. Intensiver Folter und Manipulation war auch der Templerorden ausgesetzt. Mit der Inquisition schufen die Päpste im 13. Jahrhundert eine neue Institution. Trotz Folter und Todesstrafe sieht der Geschichtsprofessor Lothar Kolmer darin auch einen rechtsgeschichtlichen Fortschritt. Für Aufsehen sorgten aber auch die Verfahren gegen Kirchenkritiker. Diese gibt es auch in unserer Zeit noch, unter anderem gegen den Theologen Hans Küng, der seine Lehrerlaubnis verlor. Ihre Angst vor abweichenden Lehrmeinungen habe die Kirche bis heute nicht überwunden, schreibt Kolmer. Der Historiker Johannes Fried geht noch weiter und meint, dass nicht zuletzt die „Verteufelung“ des Islams zeige, wie lange so manches mittelalterliche Verdikt fortlebe.

Wie der Prunk der Kurie und Jesu Leben zusammenpassen, untersucht der Tübinger Kirchengeschichtler Volker Leppin am Beispiel des Franziskaner-Ordens. Ihm zufolge habe die Frage nach der Armut die Kirche nie ganz losgelassen und werde immer wieder neu diskutiert. „Dass irgendwann einmal ein Papst ausgerechnet den Namen Franziskus annehmen und in Lehre und Leben die Tradition der Armut betonen würde, hätte sich im Mittelalter allerdings kaum jemand vorstellen können“, bilanziert Leppin.

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The myth of religious violence

religion_warThe popular belief that religion is the cause of the world’s bloodiest conflicts is central to our modern conviction that faith and politics should never mix. But the messy history of their separation suggests it was never so simple.

By Karen Armstrongtheguardian

As we watch the fighters of the Islamic State (Isis) rampaging through the Middle East, tearing apart the modern nation-states of Syria and Iraq created by departing European colonialists, it may be difficult to believe we are living in the 21st century. The sight of throngs of terrified refugees and the savage and indiscriminate violence is all too reminiscent of barbarian tribes sweeping away the Roman empire, or the Mongol hordes of Genghis Khan cutting a swath through China, Anatolia, Russia and eastern Europe, devastating entire cities and massacring their inhabitants. Only the wearily familiar pictures of bombs falling yet again on Middle Eastern cities and towns – this time dropped by the United States and a few Arab allies – and the gloomy predictions that this may become another Vietnam, remind us that this is indeed a very modern war.

The ferocious cruelty of these jihadist fighters, quoting the Qur’an as they behead their hapless victims, raises another distinctly modern concern: the connection between religion and violence. The atrocities of Isis would seem to prove that Sam Harris, one of the loudest voices of the “New Atheism”, was right to claim that “most Muslims are utterly deranged by their religious faith”, and to conclude that “religion itself produces a perverse solidarity that we must find some way to undercut”. Many will agree with Richard Dawkins, who wrote in The God Delusion that “only religious faith is a strong enough force to motivate such utter madness in otherwise sane and decent people”. Even those who find these statements too extreme may still believe, instinctively, that there is a violent essence inherent in religion, which inevitably radicalises any conflict – because once combatants are convinced that God is on their side, compromise becomes impossible and cruelty knows no bounds.

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