Archiv der Kategorie: Radikalisierung

Mufti: “Twitter ist eine Quelle von Lügen”

“Der Ursprung allen Übels”, Bild: AFP

Saudi-Arabiens oberster Geistlicher verurteilt Twitter

DIE WELT

Saudi-Arabiens oberster islamischer Geistlicher hat den Kurzbotschaftendienst Twitter als “Quelle von Lügen” und “Ursprung allen Übels” bezeichnet. “Wenn er richtig eingesetzt würde, wäre er von echtem Nutzen, doch leider wird er für triviale Dinge missbraucht”, sagte Scheich Abdul Asis al-Scheich in seiner Fernsehsendung “Fatwa”. Twitter sei der “Ursprung allen Übels”. “Die Leute stürmen dorthin im Glauben, dass er eine Quelle glaubwürdiger Informationen sei, doch er ist eine Quelle von Lügen und Falschheit”, klagte der Mufti.

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Berliner Polizist soll Abschiebehäftling getreten haben

Ausweiskontrolle, Bild: youtube

Ausweiskontrolle, Bild: youtube

In Berlin ermittelt das Landeskriminalamt gegen einen Polizisten, der einen Abschiebehäftling getreten haben soll.

evangelisch.de

Gegen den Polizeibediensteten im Abschiebegewahrsam von Berlin-Köpenick sei “ein Verfahren wegen Körperverletzung im Amt eingeleitet” worden, sagte ein Polizeisprecher der in Bielefeld erscheinenden “Neuen Westfälischen” (Mittwochsausgabe). Der Vorfall in der Anstalt habe sich bereits am 15. September ereignet.

Das mutmaßliche Opfer habe ein Beschwerdeschreiben verfasst, sagte der Polizeisprecher dem Blatt. Das Schreiben sei über die Beschwerdestelle zum Landeskriminalamt geschickt worden, das nun die Ermittlungen führe. Das Abschiebehäftling sei bereits in sein Heimatland abgeschoben worden.

„Bildungsplan-Gegner spielen mit Ängsten“

Die Demo gegen „sexuelle Vielfalt” im Schulunterricht war am Sonntag gut besucht Foto: Sobel Karolina / Facebook-Seite „Demo für alle”

Das Kultusministerium Baden-Württembergs hat den Gegnern des Bildungsplans Angstmacherei vorgeworfen. Am Wochenende hatten tausende Aktivisten in Stuttgart gegen den Plan demonstriert. Auch der Philologenverband fand deutliche Worte.

pro Medienmagazin

Das Ministerium bezeichete die Behauptungen auf der „Demo für alle“ am Sonntag als „falsch und absichtlich irreführend“. Parolen einer „Sexualisierung der Schule“ oder der „Zerstörung der Familie“ durch den Bildungsplan gingen vollkommen an der Wirklichkeit vorbei. „Die Initiatoren spielen bewusst mit den Ängsten von Eltern, um ihrer Ideologie zu entsprechen und ihre Anhänger anzuheizen“, erklärte ein Sprecher. Der Wert von Ehe und Familie sei einer der Grundpfeiler des Bildungsplans. Kritiker sollten sich im Internet informieren, wo die Erarbeitung der Pläne durch Pädagogen nachvollziehbar sei.

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Syrien: IS-Terroristen steinigen junge Frau

Szene aus dem IS-Video: Kalte Menschenverachtung Youtube

Szene aus dem IS-Video: Kalte Menschenverachtung
Youtube

Die Bilder sind ein erschütterndes Dokument der Barbarei: Der “Islamische Staat” hat ein Video veröffentlicht, das die Steinigung einer jungen Frau in Syrien zeigt. Ihr Vater ist einer der Mörder.

SpON

Täglich brüstet sich die Terrororganisation “Islamischer Staat” (IS) mit ihren Taten im Internet. Ihre Bilder und Filme sind voll von Hass, Gewalt und religiösem Fanatismus. Doch dieses Video ist an Zynismus und Menschenverachtung kaum zu überbieten.

Die junge Frau wird gleich zu Tode gesteinigt, aber vorher sagt ihr der Peiniger noch, dass sie sich darüber freuen solle. Schließlich sei sie die erste Frau in der Region Hama, die nach der Scharia bestraft werde, offenbar eine besondere Ehre in den Augen der radikalen Islamisten. Sie muss sterben, weil sie außerehelichen Geschlechtsverkehr gehabt haben soll, so sehen es die Regeln vor, die der IS in eroberten Gebieten Syriens und des Irak erlassen hat.

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Pfarrer von Bagdad: „Schlimmer als unter Saddam“

Für Andrew White ist der zu frühe Truppenabzug der USA für die Tragödie der Christen im Irak mitverantwortlich Foto: Mirjam Holmer

Der britische Pfarrer Andrew White hat die Lage der Christen im Irak als „millionenmal schlimmer als unter Saddam Hussein“ bezeichnet. Die Amerikaner hätten das Land zu früh verlassen.

pro Medienmagazin

Der als „Pfarrer von Bagdad“ bekannt gewordene anglikanische Geistliche erklärte auf einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Washington, was derzeit im Irak passiere, könne die „schlimmste Christenverfolgung in der Geschichte“ sein. „Der Grund, warum wir diese Tragödie erleben ist, dass ihr gekommen und dann zu früh gegangen seid“, sagte er mit Blick auf die USA. „Wir waren noch nicht bereit für euren Abzug“, erklärte White und ermutigte die Zuhörer, für Politiker zu stimmen, die gegen den Truppenabzug gewesen seien.

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Sie sollte eine keusche, hörige Tochter werden

Themenbild

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Ein Tabubruch: Sie wollte nicht zwangsverheiratet werden und kehrte einer Parallelgesellschaft den Rücken. Seit Jahren hat Aliyah keinen Kontakt mehr zu ihrer muslimischen Familie.

Von Güner BalciDIE WELT

Heute schicke ich Aliyah ein paar Fotos von ihren besten Freundinnen. Es ist ungewiss, ob sie sie jemals wieder treffen wird. Seit zwei Jahren hat Aliyah keinen Kontakt mehr zu ihrem alten Leben. Damals, als ich sie an einem geheimen Treffpunkt abholte und zum Flughafen fuhr, immer auf der Hut, ob uns auch niemand von ihrer Familie oder ihren Bekannten sehen würde, wussten wir beide nicht, wohin die Reise gehen würde. Ich weiß noch, wie sie unsicher im Auto saß, den Kopf gesenkt, die Hände ineinander gepresst. Einige Wochen zuvor hatte sie angerufen und mir mitgeteilt, dass sie nun doch flüchten würde, vor ihrer Familie. Sie wusste, dass ich ihr helfen würde, wir hatten schon einmal darüber gesprochen, vor Jahren hatte ich ihr meine Hilfe zugesagt.

Aliyah ist geflohen, weil sie weder den, von ihrer Mutter für sie auserwählten Cousin, noch einen anderen kurdischen Mann, der ihren Eltern gepasst hätte, heiraten wollte. Sie hat sich in einen jungen Griechen verliebt. Mit ihm wollte sie zusammenleben. Doch weil ihre Familie diese Beziehung niemals akzeptiert hätte, mussten sie beide untertauchen. Andere Menschen und ich haben ihnen dabei geholfen. Heimlich. Sie leben heute an einem geheimen Ort. Doch nicht nur die beiden, auch Dimis Eltern mussten alles aufgeben und in einen anderen Ort ziehen. Auch sie wurden bedroht.

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Reza Aslan: Media has pushed Islamophobia to ‘unprecedented levels’ in U.S.

Religious scholar Reza Aslan on Fusion’s ‘Midterm Madness’ on Oct. 20, 2014 [YouTube]

Religious scholar Reza Aslan ripped comedian Bill Maher on Monday, saying Maher had “gotten away” with making Islamophobic statements in the past because people like him — but adding that the tide has turned.

By Arturo GarciaRaw Story

“I like him,” Aslan told Fusion host Nando Villa. “I think at a certain point, though, there’s been a kind of ‘jump the shark’ moment, and I think that people who are smart, engaged are just not putting up with it any longer. And so a much-needed conversation is finally being had. Not just about the problem of religion and violence, but in how we talk about it.”

Aslan conceded that the ongoing conversation around Islam was precipitated by Maher’s argument with actor Ben Affleck on the Oct. 3 episode of Real Time, during which Maher said the religion was “like the mafia.”

“The problem is that anti-Muslim sentiment in this country is at unprecedented levels, thanks in great part to the media rhetoric,” Aslan said.

The debate spurred a war of words involving Aslan, who blasted Maher’s take in a New York Times op-ed, and neuroscientist Sam Harris, who subsequently called Aslan “a comical figure.”

“Linke”-Chef Riexinger: Kirche an ihrem Verhalten messen

Bernd Riexinger, Bild:FB

Bernd Riexinger, Bild:FB

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat die Kirchen zu mehr Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit aufgerufen.

evangelisch.de

“Ich würde erwarten, dass engagierte Kirchenleute Partei ergreifen für die Schwächeren in der Gesellschaft. Über Theologie kann man trefflich streiten, aber das Verhalten in der Gesellschaft wäre für mich ein wesentlicher Maßstab für die Beurteilung der Kirchen”, sagte der Politiker am Montagabend in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Widerspruch erntete der “Linke”-Chef vom württembergischen evangelische Landesbischof Frank Otfried July.

July verwies auf zahlreiche diakonische Projekte und mahnte den Parteichef: “Ich würde mir wünschen, dass Sie die Kirchen nicht nur selektiv wahrnehmen.” Auf Riexingers Forderung nach einer strikten Trennung von Staat und Kirche und einer Abschaffung der Kirchensteuer antwortete der Landesbischof, der Parteivorsitzende sei “etwas ideologieverhaftet”: Schließlich gehörten in Baden-Württemberg rund 80 Prozent der Bevölkerung einer christlichen Kirche an. Zudem leisteten die Kirchen entscheidende Beiträge für das Zusammenleben der Gesellschaft.

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Allahs gierige Räuber

Bild: nationalreview.com

Bild: nationalreview.com

Die IS-Dschihadisten finanzieren sich aus Plünderungen und illegalem Antiken-Handel. Abnehmer sind Sammler in Europa, inzwischen auch in China und seit einigen Jahren zunehmend in den Golfstaaten.

Von Martina DoeringBerliner Zeitung

In der Ruinenstadt Palmyra, um die antiken Stätten von Ebla, Apamea, Karkemisch oder Rakka reiht sich Erdloch an Erdloch. Dort sind seit Monaten Raubgräber am Werk, die den Boden nach antiken Objekten durchwühlen, zum Teil mit hochmodernem Gerät. In den Tempelanlagen und Resten assyrischer, babylonischer und byzantinischer Herrscher werden Stücke aus Wandfriesen herausgebrochen, Statuen die Köpfe abgeschlagen, Mosaiken großflächig aus dem Boden geschnitten.

Syrien wie der Irak gehören zum alten Kulturkreis Mesopotamien, die Anfänge dieser Kultur reichen tausende Jahre zurück. Und alle Völker, die dort herrschten, haben ihre Zeugnisse hinterlassen: Sumerer, Babylonier, Assyrer. Unter jedem Hügel in der flachen Landschaft befinde sich, so heißt es unter Archäologen, ein Tempel, ein Palast, die Grabstätte eines Königs.

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Philologenverband warnt vor «Pornografisierung» der Schule

20140405_demofueralle_stuttgart_Bildungsplan_2014-567x410«Lederpeitschen und Fetische wie Windeln, Lack und Latex» als Lehrplangegenstände – Im «Focus» übte der Vorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg scharfe Kritik an Plänen einiger Bundesländer zur Sexualpädagogik.

kath.net

Der Vorsitzende des Philologenverbands Baden-Württemberg, Bernd Saur, hat vor einer «Pornografisierung» der Schule gewarnt. In einem Namensbeitrag für das Magazin «Focus» übte Sauer scharfe Kritik an Plänen einiger Bundesländer zur Sexualpädagogik. Es sei unsäglich, «was Gender-Sexualpädagogen, neoemanzipatorische Sexualforscher und andere postmoderne Entgrenzer» in den Unterricht einbringen wollten. Für Zehn- bis Vierzehnjährige – nach dem Gesetz also Kinder – sei die Sexualität ein hoch sensibler, zutiefst privater und mit einer natürlichen Schamgrenze geschützter Bereich, betonte Saur.

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Ebola und die Quacksalber

Ebola-Virus, Bild: wikimedia.org/PD

Kein Ereignis der Weltgeschichte, das nicht seine eigenen Verschwörungstheorien bekäme.

Von merdeisterderFreitag

Endlich! Eine Katastrophe, die perfekte Katastrophe um all unsere Verschwörungstheorien zu entstauben und der Welt ein weiteres Mal zu zeigen. Denn, liebe Leute, Infektionskrankheiten gibt es nicht! Oder zumindest kein Ebola, klare Kiste. Der Beweis? Ist es nicht offensichtlich? Überall wo die Helfer des Roten Kreuzes auftauchen, gibt es auch Ebola! Das zumindest scheint die Logik von Rosina Kaiser zu sein, die auf ihrer Facebook-Seite die Übersetzung eines Textes von Nana Kwame, einem Ghanaer, der Ebola für eine große Verschwörung hält. Die Logik hinter der Annahme folgend, erzeugen Regenschirme Regen und verursachen Airbags Unfälle. Denn immer wenn Menschen mit Regenschirmen rumlaufen, regnet es und immer, wenn ein Airbag ausgelöst wurde, gab es einen Unfall. Wenn man Ursache und Wirkung einfach vertauscht, eröffnen sich der eigenen Weltsicht ungeahnte Möglichkeiten. Confirmation Bias Gone Wild!

Aber das ist nicht der einzige “Beweis” den die Autoren anbringen. Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes (warum eigentlich nur vom Roten Kreuz?) würden nämlich in ihrer Arbeit behindert und zum Teil angegriffen. Das täten die Menschen, um sich vor den “Injektionen” zu schützen, denn “die Afrikaner” (sic!) seien ja nicht “so dumm“, dass sie nicht wüssten, was ein Virus ist und das Viren Infektionserkrankungen hervorrufen könnten. Nein, das wüssten sie sehr wohl und weil sie WISSEN, dass die Erkrankungen nicht von einem Virus hervorgerufen würden, wehrten sie sich gegen die Mitarbeiter des Roten Kreuz.

Dass Menschen nicht wissen, was es mit Viren auf sich hat, hat weniger mit “Dummheit” zu tun als mit mangelnder Information (im günstigeren Fall) oder mit Falschinformation (im ungünstigeren Fall). Mangelnde Aufklärung war von Beginn an ein Problem für die HelferInnen in den betroffenen Gebieten und die WHO hat schon früh für Programme zur Aufklärung geworben.

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‘Miss Hitler 2014′ — Young Women Compete In World’s Most Disgraceful Beauty Contest

Second Prize, Image: Addicting Info What self-respecting Nazi wants to walk the streets without this season’s must-have: a pendant combining the classic German Iron Cross and Third Reich heraldry?

This isn’t satire. The “Miss Hitler 2014″ pageant is a real thing. Young women are right now competing for the “Miss Ostland 2014″ crown by posting sexy Nazi selfies to the “Adolf Hitler” fan page on VKontakte (Russian Facebook).

By Kerry-AnnAddicting Info

Reichskommissariat Ostland is the 1941 Baltic territory Nazi occupation under which over 1 million Jews were killed.

As Vocativ reports:

“Russian and Ukrainian Nazis and the people who love them, are voting for their favorite pictures of proud, beautiful anti-Semitic women posted to the site’s ‘Adolf Hitler’ group page. Boasting more than 7,000 followers, the page describes itself as a group of Russians and Ukrainians who pay tribute to Hitler, history’s best-known goose-stepping genocidal maniac.”

So, who are the women putting themselves forward as contestants?

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Gotteswahn—„ProChrist“: Gott und Glauben zum Gespräch machen

ProChrist

Im kommenden Herbst startet „ProChrist“ mit seinem neuen Konzept. Christliche Gemeinden an bis zu 400 Orten in Europa können in einem Jahr Gastgeber für „ProChrist Live 2015“ werden. 170 Redner stehen dafür bereit.

pro Medienmagazin

Gemeinden, die sich an „ProChrist Live 2015“ beteiligen, können nun für den Aktionszeitraum im Herbst kommendes Jahr einen Redner buchen. Michael Klitzke, „ProChrist“-Geschäftsführer, empfiehlt den Gemeinden ein Jahr Vorbereitungszeit sowie sich bald für einen Redner anzumelden. „Je schneller Sie sind, aus desto mehr Rednern können Sie noch auswählen“, sagte Klitzke gegenüber pro.

Mittlerweile stehen 170 Redner für die „ProChrist Live“-Veranstaltungen vor Ort zur Verfügung. Im März waren es noch 120. Derzeit gibt es circa 50 Anmeldungen. Für den Aktionszeitraum vom 3. Oktober bis 14. November 2015 kann eine Gemeinde eine fünf- bis siebentätige Veranstaltung über ProChrist buchen, deutschland- und europaweit.

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The “Bible Belt” is the Porn Belt: Surprised?

Image: Why I still talk to Jesus-Inspite of everything

Smut in Jesusland: “The honest truth is that we all have our failings, Christian or not, liberal or conservative. None of us live up to our best intentions or deepest values. What’s shameful is not the fact that people find sex arousing and seek it out, even when they feel compelled to do so on the sneak. The problem is hypocrisy and the way that it distorts public policies and parenting, causing real harm to real people. For over a decade, conservatives forced abstinence-only education on young people, insisting that hormone-ravaged teens could ‘just say no’ when they themselves can’t.”

By Valerie TaricoWhy I still talk to Jesus-In spite of everything/FrankSchaeffer

studies consistently demonstrate that people in [red-state] conservative religious [regions] search for adult materials online far more often than people in blue states.

Ever since Freud first started publishing his theories, psychologists have had a fascination with what he called “defense mechanisms“:

  • Denial means simply refusing to acknowledge that some event or pattern is real.
  • Repression involves pushing uncomfortable thoughts and feelings to the far recesses of the subconscious mind.
  • Reaction formation is saying or doing the opposite of what you really want but won’t allow yourself to express.
  • Projection means assuming that others share the impulses, feelings, and vices that you find unacceptable in yourself…

In October, two Toronto researchers, Cara MacInnis and Gordon Hodson, published a study in which they used Google Trends to analyze porn searches. Individual search records are protected by privacy laws, but it is possible to compare the popularity of search terms across various regions or states, which is what they did.

Specifically, MacInnis and Hodson linked state level information from Gallup polls asking about religious and political attitudes together with a variety of sex and porn-related search terms… their findings are Gallup polls in keeping with information from other sources: Business professor Benjamin Edelman at Harvard found that states with more traditional views of sex and gender have higher rates of paid porn subscriptions—meaning people who are willing to put porn on a credit card…

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„heute-Show“ darf nicht mehr im Bundestag drehen

Screengrab youtube

Screengrab youtube

Die „heute-Show“ gilt gemeinhin als politische Satiresendung. Der Bundestag sieht das allerdings ganz anders. Dort wurde dem beliebten ZDF-Format nun ein Drehverbot erteilt. „Sogar Andrea Nahles darf da rein“, ist der Außenreporter fassungslos.

FOCUS ONLINE

Die ZDF-“heute-Show” ist für ihre bissigen politischen Witze und ihre fiesen Fragen auf Parteitagen berüchtigt. Trotzdem sieht der Deutsche Bundestag in dem Format keine politische Sendung. Deshalb darf die “heute-Show” nun nicht mehr in dem Gebäude drehen.

Bei der “heute-Show” handele es sich um “keine politisch-parlamentarische Berichterstattung” zitiert Moderator Oliver Welke Ernst Hebeker, Pressesprecher des Bundestags. Das brachte Welke in der jüngsten Sendung auf die Palme: “Ja, ich meine, was machen wir denn sonst hier, außer politische Berichterstattung? Ohne Scheiß jetzt, jeder darf drehen im Bundestag. KIKA dreht im Bundestag. ‘Bauer sucht Frau’ dreht im Bundestag. Aber wir dürfen nicht rein.”

Strategie von al-Qaida: 2013 Kalifat und Endsieg 2020

Bild. heise.de

2005 ist ein Buch von Fuad Hussein erschienen, das es in sich hat und beunruhigend wirken kann. Der jordanische Autor war zusammen mit dem ebenfalls aus Jordanien stammenden al-Sarkawi, bis zu seinem Tod 2006 Chef von al-Qaida im Irak, 1996 im Gefängnis zusammengetroffen und stand mit ihm sowie mit anderen islamistischen Terroristen wie Seif al-Adl danach in Kontakt. In seinem Buch beschreibt er die aus den Interviews mit “al-Qaida-Ideologen” eruierte Planung bis 2020. Rückblickend scheint der Plan, wenn auch mit einigen Verzögerungen, umgesetzt worden zu sein. Wir würden uns nun in der Phase 5 und fast in der Zeit befinden, denn zwischen 2010 und 2013 war vorgesehen, ein Kalifat zu gründen, in Phase 3 (2007-2010) wollte man sich übrigens auf Syrien konzentrieren.

Von Florian RötzerTELEPOLIS

Im Zentrum steht Abu Mussab Al Sarkawi, der nach dem Einmarsch der Amerikaner zu dem gefürchtetsten Terrorchef wegen seiner Brutalität und auch wegen der ausgefeilten Medienstrategie wurde. Der 1966 in Jordanien geborene Islamist war entschieden gegen Schiiten eingestellt und hatte sich bereits 1989 kurzzeitig in Afghanistan aufgehalten, um gegen die Russen zu kämpfen, die sich aber bereits fast ganz zurückgezogen hatten. Zurück in Jordanien schloss er sich einer islamistischen Gruppe an und wurde mitsamt seinem “Mentor”, dem salafistischen Geistlichen al-Maqdisi, 1993 zu einer 15-jährigen Haftstrafe verurteilt, weil die Gruppe die Monarchie stürzen und einen sunnitischen Gottesstaat etablieren wollten und Selbstmordanschläge in Israel unterstützte. Im Gefängnis soll sich al-Sarkawi vollends radikalisiert und von seinem Mentor losgelöst haben, der den Kampf gegen die Schiiten als Ungläubige verurteilte und jetzt in dieser Hinsicht auch den Islamischen Staat kritisiert. In den 1980er Jahren war auch al-Maqdisi in Afghanistan und hatte dort al-Sarkawi getroffen.

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Schwule Kinder und die Versprechen des Priester-Vaters—Bullshistic

Bild: Huffington Post

Manchmal frage ich mich, ob meine Kinder einmal schwul werden.
Keine Ahnung, ob es anderen Eltern ebenso geht. Aber ich denke doch relativ häufig über diese Möglichkeit nach.
Vielleicht liegt es daran, dass viele Menschen in meinem Familien- und Freundeskreis schwul sind. Homosexualität ist Teil meiner Gene und meines Umfelds.

 

Von John PavlovitzThe Huffington Post

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich als Pfarrer um Schüler kümmere und hier in den USA immer wieder Horrorgeschichten höre und erlebe, wenn offen oder heimlich homosexuelle Kinder ein Mitglied der Kirche werden möchten.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich als Christ mit vielen Leuten zu tun habe, die Homosexualität als das Widerwärtigste überhaupt empfinden und ihre Meinung bei jeder nur denkbaren Gelegenheit kundtun.

Wie dem auch sei: Ich denke häufig über die sexuelle Orientierung meiner Kinder nach. Und deswegen möchte ich, als Pfarrer und als Vater, Ihnen und meinen beiden Kindern gegenüber einige Versprechen ablegen…

1. Falls meine Kinder schwul werden, sollen es alle erfahren.

Meine Kinder werden ganz gewiss nicht unser bestgehütetes Familiengeheimnis.

Ich werde es nicht vermeiden, sie in Gesprächen mit anderen Menschen zu erwähnen. Ich werde keine Codesprache oder vage Ausdrücke verwenden. Ich werde niemandem diesbezüglich etwas vormachen und auch keine Rücksicht darauf nehmen, ob mein Gesprächspartner schon älter ist, an diesem Thema Anstoß nimmt oder es ihm unangenehm ist. Kind zu sein ist an sich schon schwer genug und viele homosexuelle Kinder fühlen sich ihr ganzes Leben lang furchtbar unangenehm. Ich werde meine Kinder keinem unnötigen Druck aussetzen, nur damit ein Cousin dritten Grades mit fehlgeleiteten Aggressionen es an Thanksgiving ein bisschen einfacher hat.

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Schneider nimmt evangelikale Fundis in Schutz

Bild: ARD

Bild: ARD

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat evangelikale Christen vor Kritik in Schutz genommen, zugleich aber auf bedenkliche Tendenzen in den Gruppierungen verwiesen.

evangelisch.de

“Wer undifferenziert von den Evangelikalen spricht, tut ihnen Unrecht”, sagte er dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. Zweifellos gebe es aber Menschen, für die ein geschlossenes Weltbild attraktiv sei.

“Es gibt eine Faszination einer vereinfachenden Schwarz-Weiß-Sicht”, ergänzte Schneider. Da die Welt unübersichtlicher geworden sei, würden die Menschen unsicher. Dadurch entstehe der Reflex: “Nun soll mir mal jemand sagen, was richtig und was falsch ist.” Die Zahl der evangelikal orientierten Christen in Deutschland wird auf rund 1,3 Millionen geschätzt. Dachverband der Gruppierungen ist die Evangelische Allianz.

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AfD-Vortrag: “Alliierte bauten die Gaskammern von Dachau”

Foto: picture-alliance / akg-images Ein Blick in die Gaskammern des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Dachau (Foto aus dem Jahr 1946)

Kruder Geschichtsrevisionismus: Ein AfD-Mann aus Schleswig-Holstein sagt bei einem Vortrag, Hitler habe den Zweiten Weltkrieg nicht geplant. Den Alliierten wirft er “erbarmungslose Propaganda” vor.

DIE WELT

Ein Mitglied des AfD-Kreisverbandes Stormarn (Schleswig-Holstein) hat bei einem Vortrag behauptet, die Gaskammern der Nationalsozialisten im Konzentrationslager Dachau seien erst im Nachhinein von den Alliierten eingerichtet worden — um zu täuschen. Das sagte Dirk Helms am Donnerstagabend bei einem Vortrag auf der AfD-Veranstaltung “Deutsche Selbstwahrnehmung” in Stockelsdorf am Donnerstagabend, wie die “Lübecker Nachrichten” berichteten.

Der Beginn des Zweiten Weltkrieges ist nach Helms’ Meinung nicht von Hitler geplant gewesen. Die Alliierten hätten eine “erbarmungslose Propaganda” betrieben. Er zitierte auch Carl Schmitt, einen Juristen, der wegen seines Einsatzes für das NS-Regime sehr umstritten ist. Helms erzählte zudem von einem angeblichen KZ-Überlebenden, der Schülern eine ausgedachte Geschichte erzählt habe, jedoch nie ein Konzentrationslager von innen gesehen habe.

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Religiotie: Protest gegen Bildungsplan in Baden-Württemberg

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Themenbild, Demo in Stuttgart

Mehr als 1.200 Menschen haben am Sonntag in Stuttgart gegen den baden-württembergischen Bildungsplan protestiert.

evangelisch.de

Es war die vierte Demonstration gegen das Vorhaben der grün-roten Landesregierung, die im neuen Bildungsplan unter anderem für die “Akzeptanz sexueller Vielfalt” werben will. An zwei Gegendemonstrationen beteiligten sich nach Polizeiangaben insgesamt rund 200 Menschen.

Dem neuen Bildungsplan zufolge sollen Themen wie Homosexualität, Bi- und Transsexualität künftig in der Schule intensiver und fächerübergreifend behandelt werden. Der Bildungsplanentwurf wurde nach den ersten Protesten bereits überarbeitet, hält dabei aber an den Grundprinzipien fest. Der Plan soll 2016 umgesetzt werden.

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